Willkommen bei unserem großen Spiegelreflexkamera Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Spiegelreflexkameras. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher zu machen und dir dabei helfen, die für dich beste Spiegelreflexkamera zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Spiegelreflexkamera kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Moderne Spiegelreflexkameras sind universell anwendbar. Jeder kann damit qualitativ hochwertige Fotos schießen, egal ob du ein passionierter Hobbyfotograf oder beruflicher Fotograf bist.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen vier verschiedenen Spiegelreflexkamera-Arten. Wirklich interessant sind aber heutzutage nur die digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) und die digitalen Spiegelreflexkameras mit Videofunktion.
  • Beim Kauf solltest du vor allem auf die Kriterien Gehäusematerial, Akkulaufzeit und Auflösung achten. Wichtig ist auch, dass du genau liest, ob bei einer Kamera bereits das passende Objektiv dabei ist.

Spiegelreflexkamera Test: Das Ranking

Platz 1: Canon EOS 600D Spiegelreflexkamera

Die Canon EOS 600D ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine gute Auflösung, ein stabiler Body und ein sehr scharfer Touchscreen. Das alles wird in eine leichte Kamera des renommierten Herstellers Canon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Kundenbewertungen

FAQ

Platz 2: Nikon D3100 Spiegelreflexkamera

Die Nikon D3100 ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Ein dazugehöriges Objektiv, eine schnelle Einschalt-  und eine lange Akkulaufzeit. Das alles wird in eine sehr handliche Kamera des renommierten Herstellers Nikon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Kundenbewertungen

FAQ

Platz 3: Sony SLT-A58K Spiegelreflexkamera

Die Sony SLT-A58K ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine sehr hohe Auflösung, ein dazugehöriges Objektiv und eine überragendeAkkulaufzeit. Das alles wird in eine sehr handliche Kamera des renommierten Herstellers Sony verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Kundenbewertungen

FAQ

Platz 4: Canon EOS 1100D Spiegelreflexkamera

Die Canon EOS 1100D ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Ein dazugehöriges Objektiv, eine schnelle Einschalt-  und eine lange Akkulaufzeit. Das alles wird in eine sehr handliche Kamera des renommierten Herstellers Nikon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Kundenbewertungen

FAQ

Platz 5: Nikon D3200 Spiegelreflexkamera

Die Nikon D3200 ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine hohe Auflösung, ein dazugehöriges Objektiv und eine lange Akkulaufzeit. Das alles wird in eine sehr handliche Kamera des renommierten Herstellers Nikon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Kundenbewertungen

FAQ

Platz 6: Canon EOS 1200D Spiegelreflexkamera

Die Canon EOS 1200D ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine gute Auflösung, ein stabiler Body und geringes Rauschen. Das alles wird in eine sehr leichte Kamera des renommierten Herstellers Canon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Kundenbewertungen

FAQ

Platz 7: Canon EOS 100D Spiegelreflexkamera

Die Canon EOS 100D ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine gute Auflösung, ein stabiler Body und ein sehr scharfer Touchscreen. Das alles wird in eine sehr leichte Kamera des renommierten Herstellers Canon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Kundenbewertungen

FAQ

Platz 8: Nikon D3300 Spiegelreflexkamera

Die Nikon D3300 ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine hohe Auflösung, ein hochwertiger Body und geringes Rauschen. Das alles wird in eine sehr leichte Kamera des renommierten Herstellers Nikon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Kundenbewertungen

FAQ

Platz 9: Nikon D5100 Spiegelreflexkamera

Die Nikon D5100 ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine gute Auflösung, ein stabiler Body und geringes Rauschen. Das alles wird in einer recht durchschnittlichen Kamera des renommierten Herstellers Nikon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Kundenbewertungen

FAQ

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Spiegelreflexkamera kaufst

Vorteile einer Spiegelreflexkamera

Oft werden Kameras mit separaten Sucher mit Spiegelreflexkameras verglichen. Hierbei stellt sich die Frage, welcher Fotoapparat denn besser ist und welche Vorteile jeweils geliefert werden.

Ein wesentlicher Vorteil einer Spiegelreflexkamera im Gegensatz zu einer Kompaktkamera ist, dass ein Sucher schon in der Apparatur integriert ist. Dadurch ist eine Übereinstimmung der Blick- und Aufnahmeachse gewährleistet. Die Parallaxenverschiebung bleibt also aus und das hat zur Folge, dass das Objekt welches du aufnehmen möchtest genauso auch auf dem Bildsensor abgebildet wird.

Durch den integrierten Sucher in einer Spiegelreflexkamera fällt auch ein Teil weg, denn du zusätzlich mitnehmen musst. Der Transport ist also bequemer im Vergleich zu Messsucherkameras.

[ibox] Spiegelreflexkameras sind teilweise schwer und relativ groß, dafür hast du aber eine große Auswahl an Wechselobjektiven in allen Preisklassen. [/ibox]

Was kostet eine (digitale) Spiegelreflexkamera im Durchschnitt wie viel kostet eine gesamte Ausrüstung? Und welche Kamera ist für mich geeignet?

Wie in der Einführung gezeigt wurde, gibt es wesentliche Unterschiede der verschiedenen Kamera bezüglich der Arten und Eigenschaften. Dies beeinflusst natürlich auch den Preis deines zukünftigen Fotoapparats.

Hier ist keine pauschalisierte Antwort zu treffen, denn der Preis hängt auch davon ab, wie oft du deine Kamera in Zukunft verwenden wirst. Im Folgenden grenze ich Spiegelreflexkameras für Anfänger, Hobbyfotografen und für Profis voneinander ab.

Canon-600D-Spiegelreflexkamera-eos

Digitale Spiegelreflexkameras erleben weiterhin einen ordentlichen Preissturz. Sets mit Kamerabody und Objektiv sind bereits für deutlich unter 800 Euro erhältlich und damit auch für Hobbyfotografen attraktiv.

Empfehlung: Spiegelreflexkamera für den Gelegenheitsfotografen und Einsteiger

Falls du nur Fotos im Urlaub von schönen Landschaften, oder gelegentlich den Sonnenuntergang bei einem Spaziergang fotografieren möchtest, dann ist das hier die richtige Kategorie für dich.

Bei diesen Kameras kann auf manuell einstellbare Features eher verzichtet werden. Auch die Lichtstärke und ein schneller Autofokus ist für dich eher nebensächlich.

(V)DSLRs und SLRs in dieser Kategorie kosten zwischen 350 und 500 Euro. Hier sollten dann aber alle wichtigen Features abgedeckt werden. Oft gibt es bei bestimmten Anbietern Aktionen, bei denen eine gute Ausrüstung im Kauf inklusive ist.

Auch in Schlussverkäufen kannst du hier gute Einsteigerkameras bis 200 und 300 Euro ergattern.  Dir bleibt aber auch die Möglichkeit eine gebrauchte Kamera zu kaufen. Der Body (Kamera ohne Objektiv) kostet beispielsweise bei rebuy.de ab 60 Euro aufwärts.

Jedes der Modelle dieser Preisklasse bringt erstaunliche Features mit sich, die dein Bedürfnis als Anfänger befriedigen sollten. Durch den möglichen Wechsel der Objektive werden dir weitere Wege auf deinem Weg zum Profifotografen eröffnet.

[ibox] Es gibt außerdem noch Bridgekameras, die zu den Kompaktkameras gehören. Optisch sind sie den Spiegelreflexkameras nachempfunden, d.h. sie verfügen über ein größeres Gehäuse. [/ibox]

Empfehlung: Spiegelreflexkamera für den passionierten Hobbyfotografen

Falls du in deiner Freizeit gerne zur Kamera greifst um jeden wichtigen Moment festzuhalten, musst du dich in einer etwas gehobeneren Preisklasse umschauen.

Denn hier gilt: Qualität statt Quantität.

Schließlich nutzt du die Kamera viel öfters als ein Einsteiger, deswegen kann es schnell zu Verschleißspuren kommen. Außerdem könnten dir womöglich die Basisfeatures einer Einsteigerkamera nicht mehr ausreichen.

(V)DSLRs und SLRs in dieser Kategorie kosten zwischen 500 und 800 Euro. Auch hier kannst du dich in Prospekten und Flyern umschauen, da es oft Angebote mit der passenden Ausrüstung gibt. Außerdem bleibt dir zusätzlich die Chance eine gebrauchte digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen. Hierbei musst du aber darauf achten, dass Gebrauchs- und Verschleißspuren nicht zu markant sind.

Empfehlung: Spiegelreflexkamera für den Profi

Falls du deine Kamera für mehrere Stunden am Tag mehrmals die Woche benötigst, sollten passionierte Fotografen ein wenig mehr Geld in die Hand nehmen. Denn auch hier musst du die Kosten gegen den Nutzen aufwiegen.

(V)DSLRs und SLRs in dieser Kategorie kosten zwischen 800 und 1000 Euro. Je nach Hersteller und Aktualität des Modells muss man aber auch manchmal über 1000 Euro für eine digitale Spiegelreflexkamera ausgeben.

Bei Modellen dieser Preisklasse wird wirklich jedes Fotografenherz höherschlagen. Durch die hohe Qualität und Verarbeitung kann die Kamera wirklich alles, was momentan technisch möglich ist, festhalten. Auch hier hast du die Möglichkeit die Objektive je nach Belieben zu wechseln.

Jetzt gehe ich nochmals auf die unterschiedlichen Ausrüstungen an. Auch hier hängt die Antwort vom Einsatz, also ob Einsteiger- oder Profifotograf, der Kamera ab. Außerdem kosten zur Kamera passende Objektive bei der gehobenen Preisklasse natürlich mehr als die bei der günstigeren.

Zur Grundausstattung deiner Kamera gehört auch das Zubehör. das du benötigst, um bequem fotografieren, Bilder speichern und die Kamera in Stand halten zu können.

Hier wäre also zuerst eine Fototasche oder ein Fotokoffer zu nennen. Einfache Aufbewahrungsmöglichkeiten kannst du schon ab 20 Euro kaufen. Eine Grenze nach oben ist nur schwer zu nennen.

Ein Reinigungskit kann man schon für 5 Euro erwerben. Jedoch sollte man hier vor allem bei der Objektivreinigung darauf achten, dass die Borste das empfindliche Glas nicht beschädigt.

Du bist als Hobbyfotograf unterwegs und nach einem langen Tag voll mit schönen Fotografien, läuft dir in der Dämmerung noch ein seltenes Tier vor die Linse? Es ist dann natürlich schade, wenn dein Akku in diesem Moment leer ist.

Deswegen ist es ratsam, dass man immer einen zweiten, aufgeladenen Akku dabei hat. Akkus für Fotoapparate kosten rund 40€. Je nach Hersteller und Leistungsstärke kann der Preis aber auch nach unten oder oben abweichen.

Zur Speicherung deiner Fotos empfiehlt sich auch eine weitere Speicherkarte. Auch hier wäre es eine Überlegung über eine zweite Karte wert. Je nachdem wie viel Speicherplatz du möchtest, schwanken auch hier die Preise. Eine Platinum Speicherkarte mit 64 GB (mehrere tausend Fotos möglich) kannst du unter 30 Euro kaufen.

Für Familienfotos bei denen du der Fotograf bist, aber auch für Aufnahmen mit Selbstauslöser, ist ein Stativ sinnvoll. Diese variieren von der Qualität und vor allem von der Größe bzw. Höhe her sehr. Für die einfache Hobby- oder Einsteigerfotografie bekommt man ein gutes Stativ ab 25 Euro.

Natürlich kann man auch über HDMI-Kabel, Gegenlichtblenden und mehrere verschiedene Objektive nachdenken. Jedoch musst du bei Objektiven damit rechnen, dass du nochmals tiefer in die Tasche greifen musst. Ein Weitwinkelobjektiv für die Canon EF-S kostet etwa 520 Euro.

Für eine solide Grundausstattung mit den bereits aufgezählten Ausrüstungsgegenständen musst du mit mindestens 120 Euro rechnen.

Die erste Spiegelreflexkamera wurde von Thomas Sutton im Jahre 1861 entwickelt. Die hier abgebildete Nikkormat EL wurde in den 1970er-Jahren produziert und ist aufgrund ihrer hohen Qualität immer noch sehr beliebt.

Gibt es eine Versicherung für meine Spiegelreflexkamera? Wenn ja, wie viel kostet diese? Und lohnt sich das für mich überhaupt?

Wie du weißt, lässt sich so ziemlich alles versichern. Sei es nun dein Auto, dein Haustier oder eben deine Spiegelreflexkamera mit der gesamten Ausrüstung. Jedoch musst du auch hier wieder die Kosten mit dem Nutzen vergleichen und auch die Höhe der Selbstbeteiligung berücksichtigen.

Bevor du dich bezüglich Versicherungen von Kameras informierst, schaue dir deine Hausrats- und/oder Reisegepäckversicherung genau an, denn es kann sein, dass dein Fotoapparat dort schon versichert ist.

Über eine mögliche Versicherung kann man sich schon als Einsteiger Gedanken machen. Denn über die Zeit hin sammeln die meisten Fotografen eine große Menge an Equipment an, wobei dessen Wert schnell im vierstelligen Bereich liegen kann. Die Auszahlung von Kameraversicherungen fallen übrigens verglichen mit der Hausratsversicherung meist üppiger aus.

Die Kosten der Versicherung für deine (V)DSLR oder SLR sind durchaus bezahlbar, wenn auch nicht unbedingt günstig. Bei den Kosten der Versicherung ist auch die Höhe der Selbstbeteiligung zu beachten.

Eine Kameraversicherung lohnt sich, je nach Selbstbeteiligung, erst ab 1000 bis 1500 Euro. Denn bei einer Spiegelreflexkamera im Wert von 300 Euro ist die Selbstersetzung einfacher und unterm Strich günstiger.

Je nach Anbieter schwanken die Preise des Jahresbeitrags beträchtlich. So kannst du eine Versicherung schon ab 10 Euro im Monat abschließen (mycamschutz), jedoch gibt es auch Angebote, die mehrere Hunderte Euro kosten.

Aber auch hier gilt, dass du dich genau über die Versicherungen informieren solltest. Kameraversicherungen die beim Kauf oft empfohlen und sehr teuer abgeschlossen werden, lohnen sich über die Jahre jedoch eher weniger. Achte also bei einer Versicherung auf die Kosten, den Inhalt und das Kleingedruckte.

Ist ein hoher Preis mit guter Qualität gleichzusetzen?

Passionierte Fotografen geben für eine Spiegelreflexkamera und die dazugehörige Ausrüstung ein halbes Vermögen aus. Deswegen willst du und wahrscheinlich jeder andere zumindest ein bisschen sparen. Jedoch solltest du dein Budget nicht am falschen Ende einschränken.

Da du deine zukünftige Kamera wahrscheinlich oft unterwegs mit dabeihast, solltest du auf die Stabilität des Kameragehäuses achten.

Willst du auf Nummer sicher gehen, dann empfiehlt sich ein Fotoapparat von Canon oder Nikon. Das Gehäuse ist bei diesen Herstellern meistens sehr aufwendig aus Magnesium hergestellt und dementsprechend recht wasserresistent. Auch die Knöpfe sind abgedichtet, damit weder Flüssigkeit noch Schmutz in den Body gelangen können.

Falls du jedoch ein vorsichtiger und sorgfältiger Mensch bist, dann kannst du auch auf die etwas günstigeren und einfacheren Modelle von Panasonic oder Sony zurückgreifen. Bei diesen Kameras solltest du bei regnerischen Wetter keine Aufnahmen machen, da es die Kamera schädigen kann.

Bei diesen günstigeren Varianten hast du aber den Vorteil, dass sie wegen ihres Kunststoffgehäuses wesentlich leichter und somit besser transportierbar sind.

Auf der Oberseite von teureren Spiegelreflexkameras kann man meistens über ein LC-Display die wichtigsten Einstellungen einsehen. Das hat den Vorteil, dass du das Motiv welches du fotografieren möchtest die ganze Zeit auf dem kompletten Anzeigedisplay sehen kannst und nicht von den angezeigten Parametern abgelenkt wirst. Bei preiswertere Modellen fehlt dieses Display meist.

Bei teureren Kameras hast du meist die Möglichkeit alle deine Einstellung manuell einzustellen. Hierbei kannst du also das Bild nach all deinen Vorlieben ablichten.

Als Anfänger bist du aber vermutlich überfordert die vielen verschiedenen Parameter einzustellen. Deswegen gibt es bei Einsteigerkameras meist schon vorgefertigte Motivprogramme (beispielsweise Panorama-, Landschafts-, Nahaufnahmen etc.) damit die Blende, Brennweite und Belichtungszeit das Ergebnis von alleine optimiert.

Du siehst also, dass man diese Vergleiche immer weiterführen kann. Es ergibt sich immer ein Vor- oder Nachteil, je nachdem wie du deine Kamera einsetzt. Entscheide also, welche Kriterien dir bei deiner Kamera am wichtigsten sind. Der Preis sollte eher nebensächlich sein.

Um die Eingangsfrage zu beantworten, eine gute Kamera muss nicht unbedingt ein Vermögen kosten. Jedoch muss entweder an der Produktionsart oder der Funktionsweise gespart worden sein, wenn die günstigere Kamera gleich gute Features aufweist wie die teurere. Meist zahlt man auch viel für den Markennamen mit.

Welche Hersteller gibt es für Spiegelreflexkameras?

In den letzten Jahren konnte man ein deutlich gesteigertes Interesse an Fotografie und demnach auch an Spiegelreflexkameras beobachten. Deswegen gibt es viele unterschiedliche Hersteller und Anbieter.

Vor allem das japanische Unternehmen Canon erfreut sich größter Beliebtheit und deckt einen großen Teil der Zielgruppenansprüche mit der EOS-Reihe ab. Auch Nikon hat seinen Sitz in Japan und versorgt viele verschiedene Länder mit seinen Produkten. Nikons Modelle beinhalten immer ein „D“ und dahinter die entsprechende Modellnummer.

Erst im Jahre 2006 entschloss sich das Unternehmen Sony dazu, sich auch am Konkurrenzkampf auf dem Markt von Spiegelreflexkameras zu beteiligen. Weitere wichtige Hersteller sind Pentax und Olympus. Auch Samsung, Panasonic und HP vertreiben einige Kameramodelle, jedoch liegt die Produktion von Spiegelreflexkameras nicht im Fokus dieser Unternehmen.

 

Wo kann ich meine Spiegelreflexkamera kaufen?

Digitale Spiegelreflexkameras kann man in größeren Elektrogeschäften, direkt beim Hersteller oder bei besonderen Angeboten auch in einigen Supermärkten kaufen.

Der größte Absatz von Kameras wird heute vermutlich über den Verkauf im Internet erreicht. Das hat den Vorteil, dass du alle Produkte auf einmal einsehen und diese auch miteinander vergleiche kannst. Bei Online-Bestellungen sind auch meistens die Preise etwas niedriger. So wird der Artikelpreis beispielsweise günstiger, wenn du dein Produkt länger im Warenkorb lässt, da Amazon unbedingt möchte, dass du bei ihnen einkaufst.

Der Nachteil liegt aber bei einer längeren Wartezeit, da es durch verschiedene Lieferoptionen zu Lieferverzögerungen kommen kann. Manchmal wird eine Lieferoption „Marktabholung“ angeboten. Hierbei kannst du deine Spiegelreflexkamera im Internet bestellen. Danach solltest du zum nächsten Markt gehen und deine Kamera dort abholen und bezahlen.

Die Recherche hat ergeben, dass vermehrt bei Folgenden Anbietern ein Kauf getätigt wird:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Media Markt
  • Saturn
  • Canon
  • Nikon

Kann ich eine Spiegelreflexkamera auch mieten? Bzw. auf Raten kaufen?

Die Motive für das Anmieten einer Kamera können verschieden sein. Entweder brauchst du eine Spiegelreflexkamera nur einmalig, oder du möchtest verschiedene Kameras erstmal durchtesten, bevor du dich für eine eigene entscheidest. Natürlich kannst du auch verschiedene Objektive anmieten.

Im Falle, dass du eine Kamera ausleihst, schwanken die Preise auch hier sehr stark. Diese Schwankung wird durch die verschiedenen Anbieter, die Modelle und die Ausleihdauer beeinflusst.

So kostet der Canon EOS 5DS R Body auf www.ac-foto.com 525 Euro für sieben Tage. Hinzu würde dann noch das Objektiv kommen. Dieser Preis ist vergleichbar mit dieser Seite recht teuer, denn hier wird für eine Woche 425 Euro verlangt. Aber auch hier muss man zusätzlich ein Objektiv dazu mieten.

Generell kannst du deine Kamera durch Ratenzahlung finanzieren. Diese Möglichkeit hängt aber natürlich davon ab, ob der Verkäufer das auch anbietet. Bei Mediamarkt und www.calumetphoto.de beispielsweise ist ein Kauf durch verschiedene Finanzierungsmethoden, wie beispielsweise Ratenzahlung, möglich.

[xadvice name=“Analena Weyler“ title=“Expertin für Fotografie“]  „In meinen Augen gelingt der Einstieg in die Fotografiewelt mit einer  Crop-Kamera. Auch bei meiner ersten Kamera handelte es sich um ein solches Modell. Möchte man eine künstlerische Weiterentwicklung in diesem Bereich erreichen, lohnt sich definitiv das Upgrade auf eine Vollformat-Kamera. Durch den Einsatz von Objektiven erhöht man die Bildqualität enorm.“[/xadvice]

Entscheidung: Welche Arten von Spiegelreflexkameras gibt es und welche ist die richtige für dich?

Eine Spiegelreflexkamera ist nicht gleich einer Spiegelreflexkamera. Bei solchen Kameras unterscheidet man zwischen vier wesentlichen Arten, die unterschiedliche Features mit sich bringen.

Folgende Fotoapparate setzen sich voneinander ab:

  • Zweiäugige Spiegelreflexkamera bzw. twin-lens reflex (TLR)
  • Einäugige Spiegelreflexkamera bzw. single-lens reflex (SLR)
  • Digitale Spiegelreflexkamera bzw. digital single-lens reflex (DSLR)
  • Digitale Spiegelreflexkamera mit Videofunktion (VDSLR)

Im kommenden Abschnitt werde ich dir die verschiedenen Arten von Spiegelreflexkameras vorstellen und die wesentlichen Vor- und Nachteile aufzeigen. Damit wird dir deine Entscheidung bei einem Kauf etwas erleichtert.

Abhängig von deiner Erfahrung und der Verwendungsart benötigst du unterschiedliche Kamerafunktionen. Willst du beispielsweise Hobbyfotograf werden, dann ist es nicht notwendig, dass deine Kamera WLAN/WIFI oder einen Fernauslöser besitzt.

Wenn du einen YouTube-Kanal eröffnen willst, solltest du dir Gedanken über eine Kamera mit Videofunktion und einem schwenkbaren Display machen.

Falls dir die Texte zu den verschiedenen Kameraarten zu lang sind, dann sieh dir einfach nur die Auflistung der unterschiedlichen Vor- und Nachteile an. Ich habe alle für dich zusammengefasst, dass du diese auf einen Blick sehen kannst.

Was ist eine zweiäugige Spiegelreflexkamera bzw. twin-lens reflex (TLR) und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Dieser Fotoapparat ist etwas für echte Retro-Fans. Denn diese Kamera sieht man heutzutage nur noch selten. Vielleicht kennst du die TLR aus alten Filmen. Diese Fotoapparate wurden damals vor allem im Ostblock verwendet.

Die Spiegelreflexkamera hat zwei übereinander liegende Objektive. Das obere erstellt das Sucherbild, welches jedoch spiegelverkehrt auf der Mattscheibe dargestellt wird. Eine integrierte Sucherlupe erleichtert die Scharfstellung des Motives. Das untere Objektiv hingegen ist für die Belichtung des Bildes/des Films zuständig.

Durch das obere Objektiv der Kamera ist das Sucherbild auf der Mattscheibe jederzeit sichtbar und wird nicht durch die Arbeitsblende (unteres Objektiv) beeinflusst beziehungsweise verdunkelt.

Ein Objektivwechsel ist bei einer TLR unüblich, da beide Objektive ausgewechselt und aufeinander abgestimmt werden müssten, damit die optimale Bildaufnahme gewährleistet werden kann. Dadurch kannst du nur eine Fotografieart wählen, bzw. musst du das Motiv ohne Unterstützung (wie beispielsweise Teleobjektive) ablichten. Ohne das richtige Objektiv kann die Qualität deiner Aufnahme leiden.

Außerdem kann es bei zweiäugigen Spiegelreflexkameras zu Parallaxenfehler (scheinbare Objektverschiebung) kommen. Ein bekanntes Beispiel ist hier ein Panoramafoto. Je näher ein Gegenstand bei der Aufnahme ist, desto größer scheint die Verschiebung auf den nachfolgenden Fotos. Ein stimmiges und harmonisches Bild ist bei solch einem Fehler also kaum möglich.

Bei der TLR wird übrigens ein Rollfilm verwendet. Das bedeutet, dass man die Aufnahmen erst einmal in einem Labor entwickeln (lassen) muss, bevor man sie zur Verfügung hat. Das ist eine kostspielige und zeitraubende Prozedur. Hierbei werden als Rollfilme mehrheitlich die Typen 120 und 220 verwendet.

Vorteile

  • Sucherbild immer erkennbar
  • Sehr leise und erschütterungsfrei
  • Bild auf Display mit beiden Augen erkennbar
  • Bauweise kompakt

Nachteile

  • Kein Obektivwechsel
  • Nur einer Art der Fotografie möglich
  • Entstehung von Parallaxenfehler
  • Rollfilm

Da die TLR keine Spiegelmechanik hat, sind diese Kameramodelle nahezu lautlos und arbeiten unter richtiger Anwendung erschütterungsfrei. Wenn du also beispielsweise scheue Tiere fotografieren möchtest, ist das ein wesentlicher Vorteil, denn mit diesem Fotoapparat verschreckst du die Tiere nicht.

Durch das Display der Kamera, kannst du das Sucherbild mit beiden Augen sehen. Dadurch ist ein unauffälligeres und bequemeres Fotografieren möglich.

Wenn du auf einer Reise Fotos machen möchtest, dann bietet sich eine zweiäugige Spiegelreflexkamera übrigens auch an, da sie recht kompakt gebaut ist. Sie kann in einem kleinen Koffer oder einer Tasche gut transportiert werden. Da du die Objektive ja nicht wechseln kannst, fällt zusätzliches Gewicht weg.

Was ist ein einäugiger Fotoapparat (SLR) und was sind die Vor- und Nachteile?

Die SLR kommt der Vorstellung einer Spiegelreflexkamera von bekannten Marken wie Canon oder Nikon schon näher.

Wie der Name schon verrät besitzt dieser Fotoapparat nur ein Objektiv, einen Rückschwingspiegel (klappbarer Spiegel) und einen Sucher. Vor und nach einer Bildaufnahme kannst du auf der Einstellscheibe das Fotoobjekt sehen.

Durch das Dachkantpentaprisma (Bild ist aufrechtstehend, aber seitenverkehrte) wird das Bild auf dem Display weder spiegelverkehrt noch fälschlicherweise geneigt. Der Rückschwingspiegel wird erst im Moment der Aufnahme ausgeklappt, damit der Film belichtet werden kann.

Bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera sind die Parameter sehr einfach einstellbar. Tiefenschärfe, Belichtung und Belichtungstiefe können also optimal auf das zu fotografierende Motiv abgestimmt werden. Dadurch nimmt die Qualität des Fotos zu.

Vorteile

  • Parameter frei einstellbar
  • Objektivwechsel möglich
  • Mehrere Fotografiearten möglich

Nachteile

  • Nicht erschütterungsfrei und lautlos
  • Im Vergleich zur TLR sehr teuer
  • Rollfilm

Ein wesentlicher Nachteil ist jedoch, dass die SLR durch Hochklappen des Rückschwingspiegels in Vibration versetzt wird. Die Bildqualität wird also nachteilig beeinflusst, da es bei der Aufnahme eine Erschütterung und so auch oft zu störenden Tönen kommen kann.

Bei deiner Wahl der passenden Spiegelreflexkamera für dich, musst du außerdem beachten, dass die SLR relativ teuer (im Vergleich zur TRL) ist. Das ist so, weil diese Kameras vor allem im Profibereich verwendet werden. Die Spiegelreflexkameras beinhalten also viele Features, welche nicht unbedingt für einen Einsteiger notwendig sind.

Sei dir auch im Klaren, dass es sich bei einer SLR um eine analoge Kamera handelt. Das bedeutet, dass man für das Festhalten verschiedener Bilder einen Rollfilm benötigt. Da diese Art der Speicherung heute eher unüblich geworden ist, sind diese Rollfilme recht teuer und komplexer zu archivieren. Außerdem benötigst du viel Zeit bis du deine Fotos in der Hand halten kannst.

Ein großer Vorteil ist, dass du mehrere verschiedene Objektive kaufen und dementsprechend verwenden kannst. Also kannst du für die Makrofotografie (kleine Motive werden stark vergrößert dargestellt) ein Teleobjektiv verwenden.

Durch den verhältnismäßig großen Abstand zwischen Objekt und Objektiv, können die Beleuchtungsverhältnisse vereinfacht werden. Ein Weitwinkelobjektiv ist das Pendant zum Teleobjektiv. Weit entfernte Objekte werden also kleiner dargestellt und dadurch wird der Bildmaßstab verkleinert.

Was ist eine digitale Spiegelkamera (DSLR) und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Die DSLR ist zumindest von ihrem mechanischen Aufbau das Pendant zu einer analogen SLR. Statt eines Rollfilms trägt die digitale Spiegelreflexkamera jedoch einen Bildsensor in sich.

Der eingebaute Bildsensor hat den Vorteil, dass du deine Bilder sofort abrufen kannst, da sie, nicht wie bei TLRs oder SLRs erst aufwendig entwickelt werden müssen.

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass du direkt nach einer Aufnahme sehen kannst, ob dein Bild gut geworden ist. Du kannst das Bild also sofort löschen und somit wieder neuen Speicherplatz schaffen, falls das Bild nicht deinen Vorstellungen entspricht.

Viele Objektiv- und sonstige Zubehörsysteme sind bei den meisten DSLRs herstellergebunden. Du musst dich also vor deinem Kauf über alle Hersteller informieren und dir denjenigen heraussuchen, der dich bezüglich der Objektivsysteme am meisten anspricht.

Verschiedene Anbieter haben Adapterringe entwickelt, um auch Fabrikate eines anderen Herstellers zu verwenden. Hierbei könnten aber zum Teil bestimmte Funktionen nur eingeschränkt oder gar nicht angewandt werden.

Vorteile

  • Bildsensor statt Rollfilm
  • Protokoll der Helligkeit des Fotos

Nachteile

  • Herstellergebundene Objektiv- und Zubehörsysteme
  • Schmutzanfälligkeit

Auch wenn ein möglicher Objektivwechsel verlockend klingt, hat auch das Nachteile. Eine digitale Spiegelreflexkamera ist sehr anfällig für Staub und Verschmutzungen. Das kann den Bild- und Aufnahmesensor insofern schaden, als dass kleine Verunreinigungen auf dem Foto zu sehen sind.

Die meisten DSLRs bieten dem Nutzer übrigens ein Protokoll der Helligkeit des Bildes an, damit kann eine displayabhängige Über- oder Unterbelichtung verhindert werden. Zum Teil musst du dieses Protokoll nicht einmal selbst abrufen, denn deine Kamera zeigt dir durch Piepen oder Blinken an, dass du ein Bild außerhalb des Normbereichs gemacht hast.

[ibox] Zwischen 18 und 24 Megapixeln liegt die Auflösung der gängigen DSLR Kameras, vereinzelt auch darüber. [/ibox]

Was ist eine digitale Spiegelreflexkamera mit Videofunktion (VDSLR) und was sind die Vor- und Nachteile?

Eine VDSLR ist nichts anderes als eine DSLR mit einem Videofeature. Neben Fotografien ist diese Kamera also auch in der Lage Videos aufzuzeichnen.

VDSLRs werden vor allem für Werbe- und Kurzfilme, sowie für YouTube-Aufnahmen eingesetzt. Hierbei kann man auch bestimmte Zubehörsets kaufen, wie beispielsweise eine Schärfenachführung oder eine Mattebox (Abschirmung von Streulicht). Zusätzlich sollte man hier jedoch ein Aufnahmegerät erwerben, da so der Ton optimiert werden kann.

Heutzutage haben die meisten digitalen Spiegelreflexkameras eine Videofunktion, jedoch lassen sich hierbei bestimmte Parameter nicht manuell einstellen. Das vermindert die Qualität des Videos.

Außerdem bleibt bei der VDSLR im Vergleich zur DSLR die Erwärmung nur sehr gering, deswegen kommt es auch nicht zu einem Rauschen des Bildsensors. Schaue dir für die verschiedenen Vor- und Nachteile von DSLRs und folglich auch für VDSLRs nochmals den vorangegangenen Punkt an.

Vorteile

  • Manuell einstellbare Parameter
  • Kein störendes Rauschen durch Erwärmung des Bildsensors

Nachteile

  • Herstellergebundene Objektiv- und Zubehörsysteme
  • Schmutzanfälligkeit

Auch wenn die Preise für Spiegelreflexkameras bekanntlich immer weiter sinken, sind doch auch sehr hochpreisige Modelle erhältlich.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Spiegelreflexkameras vergleichen und bewerten

Im Folgenden werde ich dir einige Kriterien zeigen, die einen Vergleich und eine Bewertung von digitalen Kameras möglich machen. Anhand dieser Faktoren wird es dir einfacher fallen, dich für die passende Spiegelreflexkamera zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich um:

  • Abmessung
  • Bodygewicht
  • Gehäusematerial
  • Akku
  • Full-HD
  • Display-Größe
  • Autofokus
  • WLAN-Kompatibilität
  • Minimum der Belichtungszeit
  • Beiliegende Objektive

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Tipp: Ich habe für dich eine Vergleichstabelle erstellt, bei der du auf einem Blick die oben genannten Kriterien sehen kannst. In der Übersicht werden alle momentan relevanten Spiegelreflexkameras gegenübergestellt.

Abmessung

Eine Kamera sollte eher klein und handlich, statt groß und sperrig sein.

In einer Spiegelreflexkamera werden viele Funktionen in einem dafür recht kleinen Body verbaut. Die Hersteller geben ihr Bestes, damit der Kunde neben der Technik auch mit der Haptik des Gerätes zufrieden ist.

Einer meiner Hauptkriterien bei Spiegelreflexkameras ist deshalb die Abmessung. Denn die Größe spielt nicht nur bei der Wahl der Fototasche eine große Rolle, sondern auch bezüglich der Handlichkeit. Es ist einfach bequemer, wenn man Fotos mit einer nicht zu sperrigen Spiegelreflexkamera machen kann. Dementsprechend fällt die Größe der Bedienungsknöpfe eher kleiner aus.

Falls dir eine bequeme Bedienung wichtiger ist, würde ich dir zu einem größeren Modell raten. Kommst du mit einer kleineren Kamera und deren Knöpfe gut zurecht, weil dir die Handlichkeit wichtiger ist, dann empfehle ich dir eine kleine Spiegelreflexkamera.

Bodygewicht

Niemand schleppt gerne unnötigen Ballast mit sich herum.

Der technische Aufbau der heutigen Spiegelreflexkameras ist sehr ausgeprägt und das fällt im wahrsten Sinne des Wortes oft ins Gewicht.

Falls du kein Stativ hast und deine Kamera für längere Zeit hochhalten musst, um etwas aufzunehmen, ist es wichtig, dass die Spiegelreflexkamera nicht zu schwer ist. Denn auch auf Reisen hast du deine Kamera vermutlich dabei und musst sie als zusätzliches Handgepäck mitnehmen. Du erleichterst dir die Reise also mit einem niedrigeren Bodygewicht.

Das Bodygewicht verteilt sich durch ein fast immer mitgelieferten Trageriemen physiologisch vorteilhaft auf die Wirbelsäule. Desto leichter deine Spiegelreflexkamera jedoch ist, umso gesünder ist sie für dich und deinen Körper.

Gehäusematerial

Auf dem Markt der Spiegelreflexkameras haben sich zwei bis drei Arten der Gehäusearten durchgesetzt. Auf der einen Seite gibt es Gehäuse aus Kunststoff. Diese sind meistens im unteren Preisbereich zu finden. Auf der anderen Seite gibt es Gehäuse aus Karbon oder Magnesium.

Hinsichtlich dem Kaufkriterium Bodygewicht sind Spiegelreflexkameras aus Kunststoff zu empfehlen. Wegen dem leichten Material ist das Gesamtgewicht eher gering. Dadurch sind solche Kameras bequemer mitzunehmen.

Die führenden Hersteller produzieren aber nicht grundlos Kameras aus schweren Materialien. Bei der Produktion steht der Schutz des Inneren im Fokus. Karbon, aber auch Magnesium, ist wetterbeständiger als Kunststoff. Die stabileren Materialien schützen das Innere vor extremen Witterungsbedingungen, wie starkem Regen oder hoher Luftfeuchtigkeit.

Magnesium- und/oder Karbon-Gehäuse schützen auch vor weiteren Umwelteinflüssen. So wird die Technik bei einem Unfall (wie beispielsweise einem Fall) besser geschützt, als die bei einer Kunststoffkamera. Verschleißspuren sind außerdem bei Kunststoff-Gehäusen schneller sichtbar.

Wenn du jemand bist, dem die Handlichkeit und das Gewicht der Kamera wichtig ist, dann empfehle ich dir ein Kunststoff-Gehäuse. Das Gehäuse ist nur im Vergleich zu stabileren Materialien instabiler. Wenn du aber vorsichtig mit der Kamera umgehst, dann wirst du sicherlich auch mit der Kunststoff-Variante viel Freude haben.

Falls du aber unabhängig vom Wetter Fotos machen möchtest, dann empfehle ich dir eine Spiegelreflexkamera mit Magnesium- oder Karbon-Gehäuse. Durch das Material musst du dir keine Gedanken darum machen, dass deine Kamera bei einer höheren Luftfeuchtigkeit kaputtgeht. Falls du aber trotz der Stabilität des Gehäuses auf Nummer sichergehen möchtest, empfehle ich dir einen Regenschutz für deine Spiegelreflexkamera.

Akku

Die Akku-Laufzeit spielt bei der Fotografie eine große Rolle. Ich habe bei den Kriterien die Akkulaufzeit während einer Videoaufnahme gewählt. Ein Video verbraucht viel mehr Akku als die Aufnahme von Bildern.

Die Werte die in der Vergleichstabelle zu sehen sind, zeigen also an, wie lange die Kamera ein Video aufnehmen kann, bis sie sich von selbst ausschaltet.

Egal ob du eine Spiegelreflexkamera für Einsteiger oder für Profis suchst, ich empfehle dir immer eine Kamera mit einem leistungsfähigen Akku. Außerdem ist es sinnvoll, dass man immer einen zweiten Akku dabei hast.

Akkus kannst du direkt beim Hersteller oder beispielsweise bei Amazon kaufen. Bei einem Kauf rate ich dir, dass du alle Preise miteinander vergleichst. Denn es kommt nicht selten vor, dass ein Hersteller einen Akku für 70 Euro verkauft, ein anderer diesen aber schon für 45 Euro verkauft.

Wichtig zu wissen, ist, dass die meisten Hersteller Lithium-Ionen-Akkus in ihre Spiegelreflexkameras verbauen. Diese Modelle sind sehr leistungsfähig. Jedoch sollte man darauf achten, dass solche Akkus empfindlich auf Tiefentladung (Akku komplett „leer“ machen) und Überladung reagieren.

Möchtest du also, dass deine Akkus lange funktionieren, musst du darauf achten, dass es zu keinen der beiden Extremfälle kommt.

Full-HD

Full-HD bedeutet, dass das Gerät eine Bild- bzw. Videoauflösung von 1920 × 1080 Pixeln abbilden kann.

Da die Displays bei Spiegelreflexkameras meist recht klein ausfallen, ist es sehr bequem, wenn das Display eine recht große Auflösung hat. Das ermöglich dem Fotografen, dass er jedes Detail des Bildes direkt auf der Kamera betrachten kann.

Falls du ohnehin deine Bilder erst auf deinen Computer spielst und sie dann erst anschaust, dann ist ein Full-HD Bildschirm nicht unbedingt notwendig. Heutzutage findest du aber nur noch selten Spiegelreflexkameras ohne diese Auflösung. Ganz im Gegenteil, der Trend geht eher in die Richtung einer noch höheren Auflösung.

Schießt du viele Fotos an einem Tag und möchtest nicht unnötig Speicherplatz verlieren, dann empfiehlt sich, dass du dir deine Bilder direkt nach der Aufnahme genau anschaust. Das geht durch ein Full-HD-Display wunderbar. Auf dem Bildschirm kannst du sofort Fehler entdecken.

Display-Größe

Neben der eben genannten Full-HD-Fähigkeit spielt die Größe des Displays eine Rolle. Denn wenn dein Display sehr klein ist, dann nutzt dir auch eine Full-HD-Auflösung nicht viel.

Die meisten Displays haben eine Bildschirmdiagonale von 3 Zoll. Das entspricht einer Diagonalen mit 7,62 Zentimetern Länge. Diese Größe ist optimal. Es wird weder zu viel Platz verbraucht, was sich wieder in der Größe der Kamera wiederspiegeln würde, noch ist es zu klein um die aufgenommenen Bilder genau anzuschauen.

Preiswertere Spiegelreflexkameras haben i.d.R. eine Bildschirmdiagonale von 2,7 Zoll aufwärts. Auch hier gilt: Schaust du dir deine Bilder erst auf deinem Rechner an, dann dürfte auch ein kleineres Display ausreichen. Falls du sie dir aber direkt anschauen möchtest, dann wähle lieber ein größeres Display. Der Bildschirm sollte aber nicht so groß sein, denn ab einer bestimmten Größe wirkt die Full-HD-Auflösung pixelig.

Autofokus

Der Autofokus eignet sich vor allem für Personen-Portraits und Videoaufnahmen.

Autofokus bedeutet, dass das Motiv automatisch scharf gestellt wird. Das hilft vor allem Anfängern um besser und schärfer fotografieren zu können.

Außerdem kann er in Videoaufnahmen sehr nützlich sein. Denn wenn man beispielsweise ein Video für YouTube dreht, dann stellt ein guter Autofokus immer den relevanten Teil in den Vordergrund. Die Person die spricht oder ein bestimmtes Produkt wird also beispielsweise scharf gestellt.

Für jeden Fotografen empfehle ich eine Spiegelreflexkamera mit gutem Autofokus. Der Fokus macht das Fotografieren einfacher und kann, sofern es ein guter Auto-Fokus ist, qualitativ hochwertige Videos aufnehmen.

WLAN-Kompatibilität

Die WLAN-Kompatibilität ist ausschließlich für die Übertragung von Bildern ohne Kabel.

Dieses Kriterium erachte ich als weniger wichtig. Da das Internet und auch das WLAN zunehmend Platz in unserem Alltag einnehmen, ist es für einige aber wichtig.

Durch die Verbindung mit dem WLAN ist es möglich, dass du deine Bilder direkt auf deinen Computer, dein Smartphone oder andere Empfängergeräte übertragen kannst. Das hat den Vorteil, dass du weder ein Kartenlesegerät, noch ein USB-Kabel brauchst um deine Bilder auf deinen Rechner spielen zu können.

Minimum der Belichtungszeit

Unter der Belichtungsdauer versteht man die Zeitspanne, in der der Bildsensor dem eintreffenden Licht ausgesetzt ist. Die korrekte Belichtung deines Fotos ist generell abhängig von der Helligkeit des Motivs. Eine zu kurze Belichtungszeit führt zu einer Unterbelichtung, eine lange hingegen zu einer Überbelichtung.

Die Belichtungsdauer hängt auch mit dem Schärfegrad des Fotos zusammen. Eine höhere Belichtungsdauer führt zu einer besseren Bildqualität, solange es nicht zu einer Über- oder Unterbelichtung kommt. Denn je geringer die Belichtungszeit, desto detailgetreuer das Foto.

Beiliegende Objektive

Es ist sehr wichtig, dass du die Produktbeschreibungen im Internet genau liest! Denn es kann sein, dass du nur den Kamerabody für den angegebenen Preis erwerben kannst und dir dann das Objektiv fehlt.

Bei den Produkten die ich dir auf dieser Seite verlinken werde, habe ich dir diese Arbeit bereits abgenommen. Bitte schau in der Vergleichstabelle nach, ob es sich bei den empfohlenen Produkten um Spiegelreflexkameras mit Objektiven handelt. Unterm Strich sind die Anschaffungskosten nämlich oft höher, wenn du den Body und das Objektiv separat kaufst.

Canon-1200D-Eos

Digitale Spiegelreflexkameras haben gegenüber ihren kompakten Kolleginnen einige Vorteile: Der Autofokus reagiert auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr schnell. Das macht die Kameras in Verbindung mit der meist kurzen Auslöseverzögerung superschnell – ideal für hochwertige Momentaufnahmen

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Spiegelreflexkameras

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Spiegelreflexkameras, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

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Canon

Informationen zum Unternehmen Das japanische Unternehmen Canon hat seinen Hauptsitz in Tokio. Der deutsche Hauptsitz liegt in Krefeld. Anfänglich war das Ziel, Kameras der Marken Leica und Contax nachzubauen und günstiger zu verkaufen. Neben Druckgeräten ist Canon vor allem für […]

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Nikon

Informationen zum Unternehmen  Nikon ist eine japanische Aktiengesellschaft, die seit 1925 Kameras, Objektive und andere optischen Präzisionsgeräten wie Mikroskope und Ferngläsern baut. Im September 2009 feierte Nikon 50 Millionen gebaute Objektive, im Juli 2017 das 100-jährige Jubiläum. Ferner bietet Nikon ein großes Zubehörsortiment für seine […]

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Sony

Informationen zum Unternehmen Sony ist nach den Herstellern Hitachi und Panasonic der dritt größte Elektronikkonzern weltweit. Die Produkte sind hauptsächlich aus der Unterhaltungselektronik, zum Beispiel digitale Kameras, Audio-, Video- und Fernsehgeräten. Mobiltelefone und PlayStation sind für Sony seit 2014 die […]

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Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Spiegelreflexkamera

Seit wann gibt es die Fotografie?

Im Jahre 1839 wurde der Begriff Fotografie das erste Mal als solches definiert, dass Bilder nur durch Licht auf einer chemischen Oberfläche sichtbar werden.

In der Kunstgeschichte wurde die Kamera um die Wende des 20. Jahrhunderts eingesetzt. Hierbei entstand die Stilrichtung Pictorialismus. Zu Beginn des 21. Jahrhundert wurde die Fotografie dann populärer und es gab auch schon die ersten digitalen Fotoapparate.

Seit wann gibt es die Spiegelreflexkamera?

Die erste Spiegelreflexkamera wurde von Thomas Sutton im Jahre 1861 entwickelt. Die erste in Deutschland erhältliche Kamera war die Zeus-Spiegel-Kamera. Die Spiegelkameras entwickelten sich in nur 50 Jahren soweit, wie wir sie heute kennen und sind fast überall auf der Welt zu kaufen.

Wie verhält sich die Spiegelreflexkamera bei extremen Witterungsbedingungen?

Die Bildqualität mancher Fotoapparate können durch extreme Wetterbedingungen (z.B. starker Regen) stark beeinflusst werden. Es kann sogar so weit kommen, dass deine Kamera kaputtgeht. Deswegen auch hier nochmals der Tipp: Überdenke dein Budget. Ein Magnesium-Gehäuse ist wetterbeständiger als eines aus Kunststoff.

Wenn du jemand bist, für den es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Kleidung, dann solltest du dir auch einen Regenschutz für seine Kamera kaufen. Solche Hüllen schützen deine Spiegelreflexkamera nachhaltig vor technischen Störungen und sind zudem preislich erschwinglich.

Das Objektiv kann bei zu hoher Luftfeuchtigkeit oder genereller Feuchtigkeit, durch starke Verwendung und das damit einhergehende Erwärmen, beschlagen. Wenn die Feuchtigkeit sogar in den Body kommt, dann besteht die Gefahr, dass dies Kamera für kurz oder lang kaputtgeht.

Ein Vorteil ist aber beispielsweise Kälte. So wirkt sich diese positiv auf die Bildqualität aus. Die Qualität der Signalverarbeitung nimmt durch die gesenkte Störungswahrscheinlichkeit sogar zu. Dies geschieht durch die in Kälte vorhandenen mikrometerfeine Schaltkreise, so wird das Rauschen verringert.

Trotzdem wird dir wohl auch jeder Spezialist raten, bei extremen Witterungsbedingungen die Kamera lieber nicht zu benutzen.

Welche Funktionen braucht meine Spiegelreflexkamera (GPS, WLAN, Sucher, etc.) und welche braucht sie nicht?

Letztendlich musst du dir selbst im Klaren sein, was du mit der Kamera aufnehmen möchtest. Willst du zum Beispiel Videos aufnehmen, dann empfiehlt sich auf jeden Fall eine VDSLR mit einem Sucher und einem schnellen Autofokus.

Möchtest du auf einer Reise einige Bilder machen, könnte, neben den grundliegenden Ausstattungen, auch ein GPS-Feature ganz spannend sein, weil du dann deinem Bild die bestimmten Koordinaten zuordnen kannst.

Alternativ könntest du hierfür aber auch eine Kamera mit WLAN verwenden. So kannst du nämlich deine Spiegelreflexkamera mit deinem Smartphone verbinden und Geotagging betreiben. Dafür müssen aber beide Geräte und die App aktiv sein.

Im Grund sind solche Extrafeatures nur Spielereien, die dir Arbeit abnehmen sollen (z.B. bei der Bilddateiübertragung), aber dementsprechend auch mehr kosten. Du solltest dir also überlegen wie oft du eine extra Eigenschaft brauchst und ob dir die Mehrkosten dafür wert sind. Auch hier könntest du eine simple Kosten-Nutzen-Analyse durchführen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Striewisch, T.(): Digitalfotografie für Fortgeschrittene: Perfekt fotografieren mit der Spiegelreflexkamera. Bildbearbeitung am Computer. 6. Auflage. Humbold Verlag.
[2] Schulz, A. (2017): Fotografieren lernen, die Basics Spiegelreflexkamera: Fotografie für absolute Beginner leicht erklärt – zum sofortigen Umsetzen. BookRix-Verlag.
[3] https://www.kleine-fotoschule.de/kameratechnik/kameratypen/spiegelreflexkamera.html

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