Katzenfutter
Zuletzt aktualisiert: 08-07-2020

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Deine Katze benötigt ein hochwertiges Futter für ein gesundes Katzenleben. Doch es fällt nicht immer leicht, hochwertiges Futter für deine Katze aus der Vielzahl von Angeboten auszuwählen.

Mit unserem Katzenfutter Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, das für dein Haustier bestes Katzenfutter zu finden. Wir haben verschiedene Typen vom Futter miteinander verglichen und dir die jeweiligen Vor- sowie Nachteile zu verschiedenen Typen vom Katzenfutter aufgelistet. Das soll dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich gestalten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Auswahl vom Katzenfutter hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier müssen Alter, Gesundheit und die Rasse deiner Katze in Erwägung gezogen werden.
  • Allein gutes Futter reicht nicht, damit die Katze gesund bleibt. Hier musst du auf die Ernährungsweise deiner Katze achten und sie richtig füttern.
  • Katzenfutter ist trocken, dunkel und sauber zu lagern. Nassfutter muss im Kühlschrank aufbewahrt werden, weil es schnell verdirbt.

Katzenfutter Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Katzenfutter für alle Rassen

Felix Katzennassfutter So gut wie es aussieht 44er Multipack eignet sich für erwachsene Katzen und hat einen besonderen Einsatzbereich nämlich Immunsystem. Das Futter ist ausgewogen und hat gute analytische Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Es beinhaltet wichtige Vitamine E und D und hat keine zusätzlichen Farb- oder Aromastoffe.

Diejenigen, die eine erwachsene Katze haben und für ihre Gesundheit sorgen, passt dieses Futter perfekt.

Das beste Nassfutter für Katzen

Whiskas 1 + Katzenfutter ist hochwertiges Nassfutter für gesundes Fell. Hier geht es um ausgewogenes Feuchtfutter in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Das Futter ist so zusammengesetzt, dass es deiner Katze eine Kombination aus Vitaminen und Mineralstoffen bietet. Das Nassfutter sorgt für gesunde Haut und schönes Fell deiner Katze.

Das abwechslungsreiche Nassfutter aus Geflügel wird deiner Katze bestimmt schmecken.

Das beste Trockenfutter für Katzen

Whiskas Katzenfutter Trockenfutter Adult 1+ ist in verschiedenen Sorten und Größen erhältlich. Das Futter eignet sich für erwachsene Katzen ab dem ersten Lebensjahr. Es besteht zu 100 Prozent aus dem vollwertigen und ausgewogenen Katzenfutter. Die Knabberstückchen sorgen für die Zahngesundheit deiner Katze. Whiskas enthält Vitamin A für gute Sehstärke deiner Katze.

Das Futter eignet sich für alle Rassen und versorgt die Katze mit viel Energie.

Kauf- und Bewertungskriterien für Katzenfutter

Wenn du ein hochwertiges Futter für deine Katze oder deinen Kater auswählen möchtest, musst du eine Reihe von Aspekten beim Kauf beachten. Denn nicht jedes Futter eignet sich für deine Katze. Die Aspekte, von denen der Kauf abhängt, sind:

Weiter erklären wir dir genau, worauf es bei den einzelnen Aspekten ankommt.

Katzenalter

Junge Katzen haben andere Ansprüche im Vergleich zu den erwachsenen Katzen. Junge Tiere brauchen viel Energie, Antioxidanten für die Abwehrkräfte und Vitamine für die Knochen.

Erwachsene Katzen oder auch Senioren sollen optimal versorgt werden. Hier geht es vor allem darum, mögliche Krankheiten vorzubeugen. Ältere Katzen haben oft ein sensibles Gebiss, Fellausfall und empfindliche Verdauung. Hauskatzen, die sich wenig bewegen haben außerdem Übergewicht.

Inhaltsstoffe

Inhaltsstoffe des jeweiligen Futters findest du auf der Rückseite der Verpackung. Der Hersteller muss die Inhaltstoffe auflisten und nichts verbergen. Denn dies ist ein Zeichen von einem guten Futter. Die offene Deklaration der Zutaten zeigt, dass keine Inhaltstoffe verschleiert werden. Die Zutaten sollten sich in absteigender Reihenfolge nach ihren Anteilen sortiert werden. So ist zum Beispiel der Fleischanteil im Futter am höchsten, wenn es an erster Stelle in der Liste steht.

Tierischer Ursprung von Inhaltsstoffen ist für ein hochwertiges Futter entscheidend.

Tierische Nebenerzeugnisse wie Leber, Herz oder Magen sind einzeln aufzulisten. Ist es an der Verpackung nicht zu erkennen, dann lässt sich dieses Futter als minderwertig einstufen.

Das gute Katzenfutter enthält keine Getreide. Deswegen solltest du auf die aufgelisteten Zutaten wie Weizen, Weizenkleie und Weizenmehl achten. Denn diese Bezeichnungen dienen gewöhnlicherweise der Verschleierung und bedeuten, dass das Futter größtenteils aus Getreide besteht. Auch wenn das Fleisch an erster Stelle steht.

Hier möchten wir auf die wichtigsten Zutaten in einem Katzenfutter genauer eingehen.

  1. Rohrprotein: Rohrprotein sagt über den Eiweißanteil im Katzenfutter aus. Proteine liefern deiner Katze Energie und dienen dem Muskelaufbau. Proteine sollten am besten einen tierischen Ursprung haben. Denn pflanzliche Proteine versorgen die Katze nicht ausreichend mit Energie und nützlichen Nährstoffen. Hier gilt die Regel: je höher der Rohproteinanteil ist, desto besser ist das Futter.
  2. Rohfett: Der Gehalt an Rohfett in der Futtermasse soll zwischen 9 und 20 Prozent liegen. Für bestimmte Rassen oder den bestimmten Katzenalter eignet sich der Rohfettgehalt zwischen 18 und 25 Prozent. Auch hier sollte der tierische Rohfett bevorzugt werden.
  1. Rohfaser: Hier handelt es sich um im Futter enthaltenen Ballaststoffe, die von den Katzen nicht verdaut werden können. Ein hoher Rohrfaseranteil bedeutet, dass Futter viele pflanzliche Inhaltstoffe enthält. Beim Katzenfutter sollte dieser Wert unter 1 Prozent liegen.
  2. Rohasche: Rohasche steht für die im Futter enthaltenen Mineralstoffen. Der Wert der Rohasche sollte zwischen 1,5 und 2 Prozent liegen.
  3. Feuchtigkeit: Ein hochwertiges Futter sollte zwischen 60 bis 70 Prozent betragen. Denn die Katzen brauchen viel Wasser, sind aber trinkfaul. Daher müssen sie mit Futter auch die zusätzliche Feuchtigkeit bekommen.

Zusatzstoffe

Zusätzliche Inhaltsstoffe sind im Katzenfutter nicht wünschenswert. Je besser das Futter ist, desto weniger Zusatzstoffe lassen sich in der Deklaration finden.

Die offene Deklaration beinhaltet alle verwendeten Zusatzstoffe im Futter.

Solche Stoffe wie Zucker, Farb-, Lock- oder Konservierungsstoffe, Geliermittel sowie Geschmacksverstärker solltest du im Futter vermeiden.

Die Zusatzstoffe werden auch oft mit E-Nummern markiert. Sie können Allergien, Unverträglichkeit aber auch die ernsthaften Krankheiten nicht nur bei Katzen, sondern auch bei Menschen verursachen.

Katzenrasse

Verschiedene Katzenrassen bringen diverse Ansprüche und Besonderheiten in der Ernährung mit sich. Daher ist spezifische Katzennahrung zu beachten. Diese entspricht den jeweiligen Ansprüchen in der Katzennahrung und schließt falsche Ernährung für die Rassen mit typischen möglichen Rassenerkrankungen aus.

Die Maine Coon Rasse zum Beispiel gehört zu den großen Rassenkatzen und wiegt bis zu 9 Kilogramm. Daher werden die Gelenke und Knochen der Katze dieser Rassen durch deutlich mehr Gewicht belastet. Die Nahrung dieser Rasse soll Gelenke unterstützen und Herzerkrankungen vorbeugen.

Mögliche Rassenkrankheiten kannst du mit entsprechender Nahrung vorbeugen.

Siamkatzen brauchen spezielle Fettsäuren und Vitamine. Diese sorgen für ein gesundes Fell. Außerdem frisst diese Rasse sehr schnell, fast ohne zu kauen. Daher eignen sich für diese Rasse spezielle bissfeste Nahrungskroketten. Sie müssen gut gekaut werden und das regt die Katze zum langsamen Fressen.

Allerdings gibt es Futter, die sich für alle Katzenrassen eignen und gleichzeitig wichtige Inhaltsstoffe und Mineralien beinhalten. Diese sind markiert und eignen sich für die Rassen ohne besonderen Ansprüchen in der Ernährung.

Entscheidung: Welche Typen von Katzenfutter gibt es und welche ist die richtige für meine Katze?

Generell wird Katzenfutter in drei Typen unterschieden, nämlich Nassfutter, Trockenfutter und BARF. Welches Futter das Beste ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Es hängt von vielen Faktoren und von deiner Katze ab. Deswegen haben wir für dich einen Überblick über verschiedene Katzenfutter-Typen vorbereitet, der dir deine Suche nach einer perfekten Nahrung für deine Katze erleichtern sollte.

Im Weiterem erklären wir dir, was unter diesen Typen gemeint ist und worauf es bei einzelnen Typen ankommt.

Nassfutter

Nassfutter

Nassfutter besteht bis zu 80 Prozent aus Wasser und versorgt deine Katze mit ausreichender Feuchtigkeit. Sie sättigt deine Katze nachhaltig und beugt Übergewicht vor. Dies ist besonders der Fall, wenn in der Futterproduktion ein hochwertiges Fleisch verwendet wurde.

Allerdings ist Nassfutter schnell verderblich. Es muss deswegen in einem Kühlschrank aufbewahrt werden. Das Futter lässt sich in verschiedenen Preisklassen erwerben.

Dieses Futter wird von Katzen beliebt, weil der Fleischgeruch intensiver ist. Die Katzen, die kein Trockenfutter essen, bevorzugen meistens Nassfutter als gute und leckere Alternative.

Vorteile
  • Für alle Rassen geeignet
  • Enthält viel Feuchtigkeit
  • Ist in diversen Preisklassen erhältlich
Nachteile
  • Schnell verderblich
  • Ist in der Aufbewahrung unpraktisch
Trockenfutter

Trockenfutter

Trockenfutter liefert den Katzen viel Energie. Die Zutaten werden in der Produktion komprimiert und eine Portion des Trockenfutters ist deshalb kalorienreicher als eine Nassfutterportion.

Das Trockenfutter enthält zwar wenig Feuchtigkeit, wird aber von Herrchen als hygienischer bezeichnet, weil es nicht so leicht verdirbt. Auch nach einigen Stunden kann die Katze das Futter immer noch fressen. Außerdem wirkt sich das Trockenfutter besonders gut auf die Zahngesundheit der Katze aus.

Allerdings soll beachtet werden, dass Trockenfutter nicht mehr als 30 Prozent der Tagesnahrung der Katze ausmachen soll. Sonst besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Katze Nierenerkrankungen aufgrund der nicht ausgewogener Nahrung bekommt.

Vorteile
  • Gut für Zahngesundheit
  • Kalorienreich
  • Lange haltbar
Nachteile
  • Mögliche Nierenschaden
  • Katze muss zusätzlich trinken
  • Trockenfutter soll nicht mehr als 30 Prozent der Nahrung ausmachen
BARF

BARF

BARF kommt aus der englischer Sprache und bedeutet „biologisch artgerechte Rohfütterung“. Dabei ist gemeint, dass die fleischfressenden Haustiere überwiegend mit rohem Fleisch gefüttert werden sollen.

BARF hat aber einen Nachteil, dass die Katzen nicht in der Natur sind und nur mit Muskeln gefüttert werden. Daher nehmen sie keine Zusatzstoffe auf, die für ausgewogene Ernährung sorgen. Das verursacht Rohstoffmangel, das mit Futter auszugleichen ist.

Taurin zum Beispiel ist eine Aminosäure, die für die Katzengesundheit von großer Bedeutung ist. BARF enthält bis zu 50 Milligramm Taurin während Trockenfutter bis zu 240 Milligramm pro Portion beinhaltet.

Außerdem ist BARF aus hygienischen Aspekten nicht empfehlenswert. Rohes Fleisch kann Parasiten und schädliche Mikroorganismen enthalten, die die Gesundheit der Katze beeinträchtigen können.

Die Umstellung der Katze auf BARF ist meistens mit vielen Hindernissen verbunden. Die Katzen verzichten sich oft auf BARF, wenn die Ernährungsumstellung zu schnell erfolgt. BARF-Nahrung setzt auch den Kauf für zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel voraus. Deswegen ist BARF teurer als andere Futtertypen.

Vorteile
  • Kein Kauf von anderen Futtertypen notwendig
  • Zeitersparnis
  • Verwendung von natürlichen Nahrungsmitteln
Nachteile
  • Zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel sind nötig
  • Gefahr von Parasiten
  • Teuer

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Katzenfutter ausführlich beantwortet

Überlegst du dir, welches Katzenfutter für dein Haustier an besten geeignet ist und welche Nahrungsansprüche deine Katze hat, dann hast du sicherlich einige Fragen. Diese wären am besten vorher zu klären. In unserem großen Ratgeber haben wir dir die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen zu einem Katzenfutter von Haustierbesitzern herausgesucht.

Unser Ratgeber soll dir helfen, ausführliche Antworten auf deine Fragen zu bekommen und einen passenden Typ deines Katzenfutters zu finden.

Wie viel Katzenfutter braucht meine Katze pro Tag?

Täglich benötigt deine Katze je nach der Rasse, dem Alter und Gewicht ungefähr 350 Gramm Futter. Diese Menge kann mit zwei Dosen Nassfutter abgedeckt werden. Wichtig ist aber nicht die Menge des Futters, sondern der Nährstoffgehalt. Das gut sättigende Futter reicht auch in kleinen Mengen.

Um optimale Futtermenge für deine Katze zu bestimmen, wird dir diese Tabelle weiterhelfen.

Gewicht der Katze Nassfutter pro Tag
bis 2 kg 120 – 160 Gramm
bis 3 kg 160 – 210 Gramm
bis 4 kg 210 – 260 Gramm
bis 5 kg 240 – 320 Gramm
bis 6 kg 250 – 360 Gramm

Dabei gilt, je besser das Katzenfutter ist, desto weniger musst du füttern.

Kaloriengehalt des Futters ist auch ausschlaggebend. Er hängt vom Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau ab. Grob kannst du den Kalorienbedarf deiner Katze folgenderweise ausrechnen.

  • bei hoher Aktivität: 80 kcal pro Kilo Körpergewicht
  • bei durchschnittlicher Aktivität: 70 kcal pro Kilo Körpergewicht
  • bei wenig Aktivität: 60 kcal pro Kilo Körpergewicht

Welches Katzenfutter eignet sich für Kitten, Junioren und Senioren?

In den ersten zwei Monaten muss ein Katzenbaby mit Milch gefüttert werden. Erst nach diesem Zeitraum kann sich das Tier von Milch abgewöhnen. Ab 8. Woche kann das Katzenbaby mit Junior-Futter ernährt werden. Wenn das Katzenbaby ein halbes Jahr alt ist, kann es mit einem üblichen Futter gefüttert werden.

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Die Futterauswahl hängt grundsätzlich von dem Alter deiner Katze ab. So wird sie mit allen wichtigen Nährstoffen versichert.
(Bildquelle: mabel amber / pixabay)

Eine Mischfütterung aus Nass- und Trockenfutter sollte für jede Katze ausreichend sein. So ernährt sich deine Katze gesund, kalorienreich und bekommt alle notwendigen Zusatzstoffe.

Wenn die Katze ein Jahr alt ist, unabhängig von der Rasse, kann sie auf ein Futter für erwachsene Katzen umgestellt werden. Fällt die Umstellung schwer, sollten die beiden Arten des Futters zusammengemischt werden. Danach kannst du den Anteil des Erwachsenen-Futters steigern.

Die Frage, ab wann die Katze als Senior bezeichnet werden kann, ist schwer zu beantworten. Hat deine Katze eine Reihe von Alterserscheinungen wie Zahnstein, Gelenkprobleme oder nachlässiges Hör- und Sehvermögen, dann ist sie mit Senioren-Futter zu füttern. Alles muss zum richtigen Zeitpunkt passieren, auch die Umstellung auf Senioren-Futter. Denn es kann die Alterungsprozesse verlangsamen und die Beschwerden vorbeugen.

Gute Qualität eines Katzenfutters ist aber entscheidend. Hier sollte nicht gespart werden. Auch wenn die Katze keine Altersbeschwerden hat, kannst du sie ab einem bestimmten Alter nämlich ab 10 Jahren auf ein Senioren-Futter umstellen. Zusätzlich lassen sich nach Wunsch oder Bedarf spezielle Vitamine für Katzen kaufen, die verschiedenen Zwecken dienen.

Wie viel kostet Katzenfutter?

Der Preis für Katzenfutter kann sich deutlich variieren. Die Preise hängen dabei von mehreren Faktoren ab. So kostet hochwertiges Katzenfutter deutlich teurer als Katzenfutter mit großem Getreidegehalt. Nassfutter kann in verschiedenen Preissegmenten liegen.

Bei Trockenfutter unterscheiden sich die Preise je nach dem Packungsgehalt. Außerdem kann Futter für bestimmte Rassen teurer als Allrassenfutter ausfallen. Das hängt mit der besonderen analytischen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe.

Wir bieten dir eine Übersicht über verschiedene Katzenfutter-Typen und den damit verbundenen Ausgaben, mit denen zu rechnen ist.

Typ Preis
Nassfutter 0,40 – 20 Euro
Trockenfutter 1 – 70 Euro
BARF 10 – 20 Euro

Obwohl die Preise für verschiedene Typen von Futter ungefähr gleichliegen, können sie sich in Abhängigkeit vom Herstelle, Anbieter sowie der Zusammensetzung unterscheiden.

Wo kann ich Katzenfutter kaufen?

Katzenfutter ist sowohl in unterschiedlichen Geschäften oder Zoogeschäften als auch in vielen Online Shops erhältlich.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops das meiste Katzenfutter verkauft:

  • amazon.de
  • dm.de
  • rossmann.de
  • zooroyal.de
  • zooplus.de

Welche Alternativen gibt es zum Katzenfutter?

Eine Alternative zu einem fertigen Katzenfutter ist BARF. Du solltest dich aber vorher erkundigen, was bei dieser Nahrung zu beachten wäre. So muss zum Beispiel Schweinefleisch niemals roh verfüttert werden.

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BARF ist grundsätzlich für deine Katze gesund. Du musst aber bestimmte Fütterungsempfehlungen beachten.
(Bildquelle: susann mielke / pixabay)

Schweinefleisch kann Parasiten enthalten und wird im rohen Zustand sehr schwer von den Katzen verdaut. Daher solltest du das Fleisch zuerst im Wasser kochen. Weitere verbotene Lebensmittel für Katzen sind Schinken und Speck.

Fisch ist auch nur gekocht und entgrätet zu verfüttern. Aber Fisch sollte immer frisch sein. Beim langen Fischverzehr kann deine Katze einen unangenehmen Fischgeruch bekommen. Das ist oft für die Hausbesitzer ein Problem. Daher sollte die Katze abwechslungsreich gefüttert werden.

Weitere Tabus sind Süßigkeiten, Knabbereien, Bachwaren, Wurst und geräuchertes Fleisch. Gekochte Leber und Milchprodukte können nur in kleinen Mengen gefüttert werden. Achte darauf, dass deine Katze genug Proteine und Fette aus Fleischprodukten bekommt. Kohlenhydrate sind für Katzen nur in geringen Mengen notwendig, denn sie bekommen anders wie Hunde Energie aus Proteinen. Reis und Kartoffeln sind als Kohlenhydratenquelle besonders für Katzen geeignet.

Du kannst versuchen, deine Katze mit folgenden Nahrungsmitteln zu füttern:

  1. Fleisch: Hühnchen, Rind oder Truthahn
  2. Fisch: vor allem Thunfisch oder jeglichen anderen Fisch, solange er gegart ist.
  3. Gemüse: Karotten, rote Beete, Tomate und Zucchini
  4. Obst: Apfel, Birne und Pfirsich

Wie füttere ich meine Katze richtig?

Katzen brauchen eine ausgewogene Nahrung und viele Mineralstoffe für gesundes Katzenleben. Wichtig ist aber vielmehr das ausreichende Tricken. Vergewissere dich, dass deine Katze viel trinkt. Gesunde Flüssigkeitsversorgung beruht sich auf einem sauberen frischen Trinkwasser.

Katze muss sich an die Fütterungszeiten gewöhnen. Daher ist es wichtig, deine Katze zweimal am Tag zu den gleichen Zeiten zu füttern. Die Katze wird sich schnell an den Rhythmus gewöhnen.

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Deiner Katze lieferst du Energie am besten, indem du sie richtig fütterst.
(Bildquelle: ben kerckx / pixabay)

Die Katze soll während dem Fressen nicht gestört werden. Schaffe deshalb einen ruhigen Ort für sie, an dem sie das Futter zu sich nehmen kann. Die Futtertemperatur muss auch stimmen. Am besten ist, wenn die Temperatur des Futters der Raumtemperatur entspricht.

Eine Mischung aus einem Trocken- und Nassfutter ist für die Katze optimal. So erzielst du ausgewogene Ernährung. Nassfutter enthaltet viel Feuchtigkeit und Trockenfutter beugt den Zahnstein vor.

Oft ist es im Sommer eine besondere herausforderung für deine Katze, die Hitze zu überstehen. Hier haben wir für dich ein video ausgesucht, in dem du wichtige Tipps bekommst, wie du die Sommerzeit für deine Katze angenehm machst.

Wie muss ich Katzenfutter lagern?

Bei der Aufbewahrung vom Katzenfutter muss wie beim Umgang mit Lebensmitteln für die Menschen auf die Frische und Qualität geachtet werden. Du solltest versuchen, alle möglichen äußeren Beeinträchtigungen ausschließen. Bei Schimmelbildung und Schädlingen muss das Futter sofort weggeschmissen werden. Das zeigt auch, dass der Aufbewahrungsort falsch ausgesucht wurde. Aufbewahrungssysteme aus Kunststoff eignen sich für Katzenfutter am besten. Sie sind geruchsneutral, dicht, robust und schließen die Feuchtigkeit aus.

Trockenfutter für Katzen kann in Plastikbehältern aufbewahrt werden. Bei richtiger Lagerung kann es nicht so schnell verderben. Nassfutter verhält sich anders und muss daher im Kühlschrank aufbewahrt werden. Da wird es vor Austrocknung geschützt. Beachte aber: geöffnetes Nassfutter ist spätestens in zwei Tagen zu verfüttern. Denn mit Zeit verliert es an der Qualität.

Nassfutter sollte Raumtemperatur während der Fütterung haben. Sonst kann deine Katze danach Bauchschmerzen bekommen.

So halte ich das Katzenfutter frisch: Tipps und Tricks

Trockenfutter für Katzen kann einige Monate aufbewahrt werden. Es muss kühl, dunkel und trocken aufbewahrt werden. Wenn Trockenfutter feucht aufbewahrt wird, verliert es an Bissfeste. Außerdem kann bei falscher Aufbewahrung des Futters Schimmel entstehen.

Trockenfutter wird in einem Folienbeutel verkauft. Es lohnt sich aber, das Futter umzufüllen. Denn das geöffnete Beutel lässt sich oftmals nur schwer wiederverschließen. Das führt automatisch zur falschen Lagerung.

Für die Trockenfutteraufbewahrung eignen sich Kunststoffdosen mit dichtem Verschluss. Sie lassen sich in einem Schrank oder einer Schublade lagern. Damit alle Vitamine und lichtempfindliche Stoffe nicht zerfallen, ist ein dunkler Aufbewahrungsort wichtig.

Nachdem der Behälter geleert wurde, ist er gründlich zu spülen. Spülmittel sollte dabei vermieden werden. Die nicht ausgespülten Chemikalien können der Gesundheit deiner Katze schaden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.zooroyal.de/magazin/katzen/katzenfutter-frisch-halten/

[2] https://www.naturavetal.de/die-artgerechte-ernaehrung-der-katze/?gclid=Cj0KCQjw3Nv3BRC8ARIsAPh8hgLVXxe0x5CvYJ-w2682Jsi2dzB9j-B8TiI8nVxsa8qiR9SiCzO5CcwaAg_gEALw_wcB

[3] https://einfachtierisch.de/katzen/katzenernaehrung/katzenfutter-fuer-jungkatzen-darauf-sollten-sie-achten-44429v

Bildquelle: Solodenko/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Claudia liebt Tiere über alles und kann ihre Leidenschaft durch ihren Beruf als Tierpflegerin ausleben. Sie selbst hat 3 Katzen, 2 Hunde und 4 Hamster, gelegentlich betreut sie auch die Tiere von Freunden, wenn diese auf Urlaub sind. Durch ihre Erfahrung mit verschiedenen Tierarten kennt sich bestens mit Tierpflege, Tierhaltung und Tierzubehör aus.