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Pfanne: Testberichte, Vergleich und Ratgeber

Wir möchten dir dabei helfen, eine kluge Kaufentscheidung zu treffen. Hierzu bieten wir dir auf unserer Seite einen großen und unabhängigen Pfanne Vergleich und einen sorgfältig recherchierten Ratgeber.

Falls vorhanden, haben wir den einzelnen Produkten auch noch einen Pfanne Test hinzugefügt.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Pfannen Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Typ
Material
Beschichtung
Gewicht
Durchmesser
In anderen Durchmessern erhältlich
backofenfest
Griff
Boden
induktionsgeeignet
spülmaschinengeeignet

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kaufberater.io Fachexperte
Marc Weyersberg studierte Betriebswirtschaft mit paralleler Ausbildung als Wirtschaftsassistent bei der WMF AG. Danach leitete er 6 Jahre WMF-Filialen an verschiedenen Standorten in Deutschland. Im Jahr 2000 wechselte er zu dem französischen Kochgeschirranbieter Le Creuset und leitete dort ein kleines Außendienstteam als Verkaufsleiter. 2009 gründete er sein eigenes Unternehmen und übernahm ein kleines Kochgeschirr-Unternehmen mit dem Schwerpunkt auf das Material Kupfer. Diese Manufaktur fertigt ausschließlich in Deutschland und vertreibt darüber hinaus noch Kochutensilien aus Gusseisen der schwedischen Manufaktur Skeppshult für den deutschen und österreichischen Markt.
Marc WeyersbergExperte für Töpfe und Pfannenkupfermanufaktur.com

Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Eine Pfanne sollte immer auf den Koch und den Herd abgestimmt sein. Deshalb solltest du dein Kochwerkzeug immer anhand deiner konkreten Bedürfnisse und Kochgewohnheiten wählen.
Je nach Vorliebe kannst du dich für eine beschichtete oder unbeschichtete Pfanne entscheiden. Davon abgesehen spielen auch die Größe und das Gewicht eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung.
Beschichtete Pfannen werden üblicherweise aus Aluminium oder Stahl gefertigt, während unbeschichtete Pfannen aus Edelstahl, Eisen oder Kupfer hergestellt werden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Pfanne kaufst

Wie viele Pfannen brauchst du?

Wenn du kein Sammler bist, reichen drei Pfannen unterschiedlicher Größe aus. Eine sollte geeignet für scharfes Anbraten sein.

In jeder Küche, in der man braten will, braucht man mindestens eine Bratpfanne. Wichtiger als das Material ist es zumindest eine kleine und eine größere Pfanne passend zum eigenen Herd zu haben. In den meisten Haushalten sind das zwei antihaft-beschichtete Pfannen.

Empfehlenswert ist dazu noch eine Pfanne zum scharfen Anbraten von Fleisch. Da zum scharfen viel Hitze benötigt wird sind am besten Gusseiserne oder Edelstahlpfannen für diesen Zweck geeignet. Eine beschichtete Pfanne kann zwar auch zum scharfen Anbraten verwendet, dann verkürzt sich aber erheblich der Lebensdauer, da durch die hohe Hitze die Beschichtung und insbesondere die Antihaftwiekung leidet. Wenn du ein etwas anderes Braterlebnis haben willst und auf die Feinheiten des Geschmacks wert legst, dann ist aber ein unbeschichtete Eisenpfanne das Richtige für dich.

Je nachdem wie sehr du dich in die Zubereitung einzelner Gerichte vertiefst, gibt es noch eine große Zahl an Spezialpfannen (die wichtigsten Modelle findest du auf dieser Seite unter Ratgeber). Niemand braucht alle, aber gutes Werkzeug hilft bei anspruchsvollen Aufgaben.

Welche Pfanne für welchen Herd?

Abgesehen von Induktionsherden, funktionieren auf allen üblichen Herdtypen alle Pfannen. Einige Feinheiten solltest trotzdem beachten.

Auf Ceran- oder Elektroheizfeldern können alle Pfannentypen eingesetzt werden. Die Vorteile von Kupferpfannen kannst du aber auf ihnen nicht nutzen, da sie zu träge auf Temperaturänderungen reagieren.

Gasherde sind die Allrounder. Edelstahlpfannen mit oder ohne Beschichtung neigen auf ihnen aber dazu direkt über der Flamme deutlich schneller und damit ungleichmäßig zu heiß zu werden. Hierbei ist jedoch zu bemerken, dass dies nur für sehr einfache und dünne Edelstahlpfannen gilt.

Induktionsherde haben viele Vorteile, funktionieren aber nur bei Pfannen und Töpfen aus ferromagnetischen Materialien. Um Pfannen aus Aluminium oder Kupfer trotzdem induktionsgeeignet zu machen, werden manche Modelle mit zusätzlichen ferromagnetischen Metallschichten versehen. Ferner gibt es Mehrschicht-Edelstahlpfannen, die aus bis zu sieben verschiedenen Legierungen bestehen. Innen wird meist ein rostfreier Edelstahl und innen meist Aluminium als guter Wärmeleiter und außen dann wiederum ein induktionsgeeigneter Stahl verwendet. Oft wird auch zur besseren Optik auf das Mehrschichtpfannen und Töpfe hauchdünn Kupfer galvanisch aufgetragen. Hierbei hat die „Kupferfarbe“ aber keine Funktion sondern soll nur eine optische Aufwertung sein, im Gegensatz zu richtigem Kupferkochgeschirr, wo richtiges Kupferblech verwendet wird.

Bei allen aufliegenden Herdarten ist zu beachten, dass Bodendurchmesser der Pfanne und Größe der Kochplatte für ein optimales Ergebnis zusammenpassen müssen. Ist die Pfanne zu klein, wird Energie verschwendet. Ist die Pfanne zu groß, erhitzt sie sich langsamer und ungleichmäßig.

 Achte beim Kauf der Pfanne darauf, dass sie für deinen eigenen Herd zu Hause geeignet ist.

Welche Pfanne für welches Gericht?

Prinzipiell kann man auch ausgefallene Gerichte in jeder Pfanne zubereiten. Wenn du dir das Leben bei besonderen Speisen erleichtern und deine Pfannensammlung vergrößern willst, hast du hier eine kleine Auswahl.

Für viele Gerichte gibt es spezielle Pfannen. Durch besondere Formen oder Materialien gelingen gerade aufwendige Zubereitungsschritte noch besser. Hier findest du einige Gerichte für die es spezielle Pfannen gibt.

Steak

Für Steaks ist scharfes Anbraten in einer hoch erhitzten Pfanne wichtig. Steakliebhaber schwören daher auf gut eingebrannte Eisenpfannen. In der Form gehen die Meinungen auseinander: Geschmiedete Pfannen sind als Steakpfannen sehr beliebt. Bei gusseisernen Pfannen kann sowohl die glatte Version oder je nach Geschmack und Optik die mit „Grillrippen“ nehmen. Durch die geringere Auflagefläche ist aber das Garverhalten anders.

EXPERTENTIPP
Bei Gusseisenpfannen kann man wählen zwischen Pfannen mit emailliertem Gusseisen und reinem Gusseisen, welches mit Öl eingebrannt ist. Reines Gusseisen besitzt sehr gute Antihafteigenschaften von Beginn an und verträgt sehr hohe Temperaturen, darf aber nicht zur Bevorratung von Speisen genommen werden, da es sonst rostet. Emailliertes Gusseisen kann auch zur Aufbewahrung von Speisen verwendet werden. Meist ist das Gewicht von emaillierten Gusspfannen etwas geringer als bei denen aus reinem Gusseisen.
Marc WeyersbergExperte für Töpfe und Pfannen

Fisch

Das Wichtigste bei der Zubereitung von Fisch in Pfannen ist, das die Fische genug Platz in der Länge haben und nicht ankleben. Daher sind spezielle Fischpfannen oval und beschichtet. Das erleichtert das Braten wesentlich. Auch hier gibt es Grillböden, die gleichmäßiges Garen aber etwas erschweren.

Forelle in Pfanne

So gehts nicht. Der Fisch ist definitiv zu groß für die Pfanne. Falls du Fisch in der Pfanne zubereiten möchtest, dann suche dir am besten eine zu der Länge des Fisches passende Form oder einen Fisch der in deine Pfanne passt.

Paella

Spezielle Paellapfannen, oder Paelleras sind ursprünglich dafür gemacht um über offenem Feuer benutzt zu werden. Sie sind für ihre großen Durchmesser relativ flach und haben zwei gegenüberliegende Griffe.

Schmorgerichte

Schmorpfannen ermöglichen es Speisen nach dem Anbraten im selben Gefäß langsam in Flüssigkeit köchelnd zu garen. Daher haben sie einen höheren Rand und speichern Wärme gut. Ein passender Deckel ist ebenfalls wichtig.

Crêpes

Crêpes-Pfannen sind speziell für Flache Teigspeisen, wie Crêpes oder Pfannkuchen, gemacht. Ihr sehr flacher Rand verhindert ein Garen der Speisen von den Seiten und bietet optimalen Zugriff mit beispielsweise Pfannenwendern.

Eier

Für das perfekte Spiegelei ohne lästiges Verlaufen und Trennen der einzelnen Eier gibt es spezielle Eierpfannen. Egal ob die Pfannenform eckig oder rund ist, in ihr sind eine oder mehrere Vertiefungen in der gewünschten Spiegeleiform. Mit ihren runden Vertiefungen folgen auch Pfannen für Poffertjes und andere Teigspeisen demselben Prinzip.

Tamagoyaki

Diese japanischen Omlettes werden in Makiyakinabe genannten rechteckigen Spezialpfannen zubereitet. Die Pfannen sind flach und selten breiter als 15 cm. Größere Modelle werden sind vor Allem länger.

Wo kann man eine Pfanne kaufen?

Pfannen kriegt man fast überall. Vertrauen ist wichtiger als direkte Nähe.

Bratpfannen finden sich in Läden für Küchen- und Kochzubehör,  jedem Kaufhaus, in vielen Katalogen und zahlreichen Online-Shops. Das Angebot ist riesig und die wichtigsten Marken sind fast überall vertreten. Möchtest du etwas Besonderes gibt es aber auch kleinere Läden und Hersteller, die teilweise sogar direkt versenden. In jedem Fall sind Beratung und Service wichtige Entscheidungskriterien.

Wie viel kostet eine Pfanne?

Die Preisspanne ist weit. Zwischen 25 und 80 Euro findest du viele gute Modelle, solange es sich um beschichtete Alu-Pfannen oder Edelstahlpfannen handelt.

Pfannen aus Materialien wie Kupfer und Gusseisen liegen meist deutlich darüber. Ein Kriterium wie teuer eine Pfanne ist liegt oft auch wo diese hergestellt wird: Pfannen die in China hergestellt sind oft günstiger als solche die in Deutschland oder Frankreich produziert wurden.

Angebote für einfachste Pfannen findest du schon ab wenigen Euro und nach oben ist bei 1.000 Euro noch lange nicht Schluss. Das vernünftige Preisfeld für Pfannen liegt zwischen 25 und 80 Euro.

Für Haushalte welche keine besonderen Ansprüche bei den Bratergebnissen haben oder die seltener selbst am Herd stehen reichen oft preiswertere Pfannen ab ca. 20 Euro aufwärts. Kocht man häufiger und hat höhere Ansprüche an das Ergebnis machen auch größere Investitionen Sinn. Ebenfalls ist dann sinnvoll das man über die Anschaffung von mehrere Pfannentypen nachdenkt, wenn man viele verschiedene Gerichte zubereiten will.

Gusseiserne Pfannen sind aufgrund der größeren Dicke und des Materialverbrauchs meist etwas höher im Preis angesiedelt. Willst du in Kupferpfannen investieren, dann rate ich bei Preisen unter 100 Euro sehr vorsichtig zu sein, da dies meist nur verkupferte Pfannen sind mit einem Grundkörper aus einem anderen Material, aber eben kein richtiges Kupfer.

Stielpfanne aus Stahl

Die Preisspanne bei Pfannen ist sehr weit. Gute Pfannen sind aber schon im Bereich von 25-80 Euro erhältlich.

Welche Alternativen gibt es zu einer Pfanne?

Keine echten. Eine Pfanne ist etwas, in dem man Speisen anbrät. Das macht theoretisch alle Alternativen irgendwie auch zu Pfannen.

Je nach Gericht ist es üblich die Zutaten nicht separat in einer Pfanne anzubraten, sondern gleich in dem Topf, in dem sie danach weiter zubereitet werden.

Besonders bei Eintöpfen, Soßen oder ähnlichem bietet sich dieses Vorgehen an. Aber auch bei anderen Speisen gilt, dass es zwischen Töpfen und herstellungsgleichen Pfannen kaum Unterschiede neben der Handhabung gibt: Töpfe sind höher und haben andere Griffe.

Geht es nicht darum zu Braten sondern zu Garen, werden auch heiße Steine verwendet. Die bekannteste Technik dürfte der sogenannte Pizza-Stein sein.

Entscheidung: Welche Arten von Pfannen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du schnell herausfinden willst welche Pfanne du für deine Küche brauchst, bist du hier richtig.

Im großen Angebot der Pfannen gibt es verschiedene Formen, Materialien, Techniken und Hersteller. Der wichtigste Unterschied ist dabei das Material. Dabei unterscheidet man:

  • Aluminium/Stahl mit PTFE-Beschichtung
  • Aluminium/Stahl mit Keramik-Beschichtung
  • Edelstahl, unbeschichtet
  • Eisen, geschmiedet oder gegossen
  • Kupfer

Jedes Material und jede Herstellung hat spezielle Eigenschaften mit Vorteilen und Nachteilen.

Es gibt keine echte “Superpfanne für Alles”. Wichtig ist, dass du dir überlegst wie du die Pfanne nutzen möchtest und wo du deine Vorlieben hast. Dinge wie Aufheizzeit, Temperaturverteilung am Boden und Wärmespeicherung beeinflussen das Bratergebnis.

Beschichtungen vereinfachen die Handhabung und beeinflussen die Pflege. Um dir zu helfen die richtigen Bratpfannen für deine Bedürfnisse zu finden, stellen wir deshalb die verschiedenen Materialien kurz vor.

Was sind die Besonderheiten von Pfannen aus Aluminium/Stahl mit PTFE-Beschichtung?

“Teflonpfannen”, also Bratpfannen aus Aluguss mit PTFE-Beschichtung sind vielseitig, leicht, gut wärmeleitend und günstig. Je nach Beschichtung sind sie aber anfällig für Kratzer. Überhitzen kann die Pfanne beschädigen und giftige Dämpfe freisetzen.

Die meisten verkauften Pfannen sind heute aus Aluminium gegossen und haben eine Antihaftbeschichtung. Fast alle günstigen Pfannen auf dem Markt sind mit “Teflon”, also Poly­tetrafluore­thylen (PTFE) beschichtet.

Die größten Vorteile von Aluminium sind sein geringes Gewicht, seine geringe Aufheizzeit und günstige Preise. Allerdings ist Aluminium nicht magnetisierbar, also auch nicht induktionsgeeignet. Manche Bratpfannen verfügen deshalb über eine Stahl- oder Kupferplatte im Boden.

Das gleicht die Nachteile aus, erhöht aber auch merklich das Gewicht. Edelstahlpfannen sind schwerer, weniger kostengünstig und leiten Wärme schlechter als Aluminium, dafür robuster und induktionsgeeignet.

Vorteile

  • Preisgünstig
  • Leicht
  • Speisen backen nicht an
  • Grundsätzlich spülmaschinengeeignet

Nachteile

  • Begrenzte Lebensdauer
  • Anfällig für Kratzer
  • Überhitzungsgefahr
  • Nur manche Modelle induktionsgeeignet

Durch die Beschichtung mit PTFE sind Pfannen leicht zu reinigen und Speisen backen nicht an. Allerdings ist PTFE sehr weich und kratzeranfällig. Solange keine tiefen Kratzer auftreten, sind diese Pfannen grundsätzlich spülmaschinenfest. Häufiges Reinigen in der Maschine kann die Pfanne zusätzlich beanspruchen und die Lebensdauer verringern.

Bei manchen Modellen ist die Beschichtung mit Keramikpartikeln oder mit einer Titan-Zwischenschicht verstärkt und damit robuster. Trotzdem ist die Lebensdauer beschichteter Alupfannen generell beschränkt.

Alle Beschichtungen, die nicht PTFE-frei sind, bleiben außerdem hitzeanfällig. Ab ca. 230-260°C kann die Beschichtung sich verfärben und teilweise langsam abzublättern. Kratzer beschleunigen diesen Effekt. Lose Beschichtungspartikel zu essen ist zwar unbedenklich, aber bei starkem Überhitzen treten giftige Dämpfe aus.

Das Bundesamt für Risikobewertung warnt vor leerem Erhitzen, weil dann die kritische Temperatur von 360°C schnell erreicht werden kann. Da ab ca. 270°C Öle rauchen und Speisen verbrannt riechen, wird diese Grenze beim eigentlichen Braten normalerweise nicht erreicht.

Wenn du Kratzer und Überhitzen vermeidest, sind PTFE-beschichtete Bratpfannen eine gute Wahl als einfache Haushaltspfanne.

Was kann man von Pfannen aus Aluminium/Stahl mit Keramik-Beschichtung erwarten?

“Keramikpfannen” sind Bratpfannen aus Aluminium oder Stahl mit einer PTFE-freien keramischen Antihaftbeschichtung. Sie sind vielseitig, robust und kratzfest, durch Überhitzen der Bratfette kann die Antihaftwirkung aber schnell leiden.

Bratpfannen mit keramischen Beschichtungen auf Basis von Siliziumdioxid sind häufig aus Aluminium mit Schichtboden oder Edelstahl. Die im Vergleich zu Aluminium geringere Wärmeleitung von Edelstahl und die fehlende Induktionseignung von Aluminium werden oft durch Schichten weiterer Materialien im Boden ausgeglichen. Generell sind keramikbeschichtete Bratpfannen in einem etwas höheren Preissegment als PTFE-beschichtete Pfannen.

Vorteile

  • Kratz- und hitzefeste Beschichtung
  • Speisen backen nicht an
  • Grundsätzlich spülmaschinengeeignet

Nachteile

  • Begrenzte Lebensdauer
  • Abnehmende Antihaft-Wirkung
  • Manche Modelle nicht induktionsgeeignet

PTFE-freie Keramikbeschichtungen haben den großen Vorteil mechanisch und thermisch robuster zu sein. Es sind auch Beschichtungen mit Marmor- oder Granitpartikeln auf dem Markt, die noch widerstandsfähiger sind.

Natürlich kann es auch hier bei direktem Druck zu Beschädigungen kommen, zum Beispiel durch unvorsichtiges Schneiden in der Pfanne. Metallene Küchenhelfer kannst du nutzen. Zur Sicherheit solltest du dabei aber die Hinweise des Herstellers beachten.

Je nach Beschichtung vertragen diese Pfannen sogar Temperaturen weit über 400°C und sind damit auch für scharfes Anbraten geeignet. Durch Mikrorisse in der Beschichtung aufgrund zu abrupten Erhitzens und Rückstände verharzender Bratöle kann die Antihaft-Wirkung schnell nachlassen.

Um das möglichst lange zu vermeiden solltest du einige Hinweise beachten (Du findest sie auf dieser Seite unter Trivia). Die Herstellung dieser Beschichtungen ist im Vergleich zu PTFE-Beschichtungen außerdem mit weniger Umweltbelastung verbunden.

Wenn du die Risiken einer PTFE-Pfanne nicht eingehen und eine pflegeleichte Pfanne zum scharf Anbraten willst, ist eine keramikbeschichtete Pfanne eine gute Wahl.

Was spricht für Bratpfannen aus unbeschichtetem Edelstahl?

Edelstahlpfannen ohne Beschichtung sind robust, haltbar und spülmaschinenfest. Anhaftungen beim Braten lassen sich allerdings auch mit Übung oder viel Fett, beziehungsweise Öl nur schwer vermeiden.

Bratpfannen aus unbeschichtetem Edelstahl speichern Wärme besser als Pfannen aus Aluminium und sind induktionsgeeignet. Durch Böden mit Kupfer- oder Aluminiumkern oder einem Mehrschichtaufbau, wird auch die langsamere Aufheizzeit von Edelstahl herabgesetzt.

Für die Haltbarkeit und Sicherheit der Stahlpfannen gibt es keine besonderen Vorgaben. Sie vertragen hohe Temperaturen, mechanische Beanspruchung und alle üblichen Reinigungsmittel. Viele Kochtöpfe sind daher heute ebenfalls aus Edelstahl. Beim Erhitzen und im Kontakt mit sauren Speisen können zwar geringe Mengen Nickel austreten, relevant ist das allerdings nur für Nickelallergiker.

Vorteile

  • Robust
  • Pflegeleicht
  • Induktionsgeeignet

Nachteile

  • Für optimales Ergebnis mehr Fett oder Öl nötig
  • Anhaften der Speisen beim Anbraten
  • Für Nickelallergiker ungeeignet

Im Gegensatz zu beschichteten Pfannen ist es bei unbeschichteten Edelstahlpfannen ganz normal, dass Bratgut am Pfannenboden anhaftet. Für scharfes Anbraten von Fleisch gilt: Das klebende Fleisch erst wenden, wenn es sich von alleine wieder gelöst hat. Häufigere Wenden ist unnötig und beschädigt das Bratgut.

Generell brauchst du im Umgang mit Edelstahlpfannen mehr Fett oder Öl zum Braten der meisten Speisen. Für fettarme Ernährung sind sie deshalb weniger geeignet. Mit etwas Übung und Fingerspitzengefühl bleibt auch in Edelstahlpfannen nur wenig kleben. Und sollte doch mal etwas anbrennen, dann ist es kein Drama: Der größte Vorteil dieser Pfannen ist, dass man sie gut sauber schrubben kann.

Auch wenn die Handhabung beim Anbraten weniger komfortable als bei beschichteten Pfannen ist: Eine unbeschichtete Bratpfanne aus Edelstahl überzeugt mit pflegeleichter Robustheit, an der man lange Freude hat.

Pfanne mit Eiern

Dieses Bild zeigt eine Edelstahl-Pfanne mit zwei gebratenen Spiegeleiern. Neben dem Vorteil der Robustheit von Edelstahl-Pfannen, gelten sie auch als eine gesunde Pannenvariante. Während dem Braten kann ihnen kein Beschichtungsmaterial oder andere schädliche Materialen abblättern.

Woraus muss ich bei Bratpfannen aus geschmiedetem oder gegossenen Eisen beachten?

Pfannen aus Gusseisen und geschmiedetem Eisen liefern Brat- und Schmorergebnisse, die von Profis und Liebhabern sehr geschätzt werden. Sie sind haltbar und vielseitig, benötigen für optimale Ergebnisse aber umsichtige Pflege.

Eisen nimmt Wärme gut auf und speichert sie je nach Dicke hervorragend. Das ermöglicht sowohl scharfes Anbraten, als auch langsames Schmoren.

Bratpfannen aus Eisen sind für jede Art Herd, inklusive Induktion, geeignet und mit entsprechenden Griffen auch ofenfest. Pfannen aus Gusseisen kann man praktisch nicht überhitzen und die Pfanne an sich ist sehr robust. Dafür sind sie merklich schwerer als Bratpfannen aus anderen Materialien.

Geschmiedete Eisen-Pfannen können sich bei zu viel Hitze wölben und verziehen. Dafür sind geschmiedete Eisenpfannen deutlich leichter. Gusseiserne Pfannen werden anders hergestellt als schmiedeeiserne Modelle. Sie haben daher auch unterschiedliche Stärken: Die schweren dicken Pfannen aus Gusseisen brauchen länger zum Aufheizen, halten dafür aber auch lange ein einheitliche Temperatur.

Viele hochwertige Grill- und Schmorpfannen sind aus Gusseisen. Geschmiedete Pfannen reagieren schneller auf Änderungen der Herdtemperatur. Sie ermöglichen deshalb eine flexible Handhabung auf mehreren Platten oder Zonen.

Vorteile

  • Haltbar und robust
  • Natürliche Beschichtung durch Einbrennen und Nutzen
  • Induktionsgeeignet

Nachteile

  • Schwer
  • Aufwendige Pflege

Durch Einbrennen erhalten eiserne Pfannen eine natürliche Beschichtung, die das Material schützt und Ankleben von Speisen reduziert (Du findest eine Anleitung dazu auf dieser Seite unter Trivia). Diese hundertprozentig natürliche Schutzschicht erneuert und verbessert sich im Idealfall bei jedem Bratdurchgang. Außerdem begünstigt sie das Entstehen schmackhafter Röstaromen.

Die Patina wird allerdings durch Fettlöser entfernt und die Pfanne selbst ist ohne ihre dunkle Patina rostanfällig. Deswegen dürfen alle Eisenpfannen nicht in die Spülmaschine oder mit Spülmittel abgewaschen werden.

Weitere Hinweise ihrer Pflege findet du unter Trivia. Zur Beruhigung: Im Gegensatz zu PTFE- und Keramikbeschichtungen kann man eine gestörte oder abgewaschene Einbrenn-Beschichtung problemlos selbst wiederherstellen.

Eine haltbare Schutzschicht haben Gusseisenpfannen. Emaille ist ein glasartiger Überzug, der auf Silizium basiert. Sie schützt Eisenpfannen vor Korrosion, erleichtert die Pflege und bietet eine gewisse Anti-Haft-Wirkung.

Durch Stöße und mechanische Beanspruchung kann diese Schicht aber Schaden nehmen und bietet weder die Pflegevorteile moderner Beschichtungen noch die Brateigenschaften eingebrannter Eisenpfannen.

Wenn du den Aufwand für Einbrennen und Pflege nicht scheust, dann bieten eiserne Pfannen vielfältige Möglichkeiten für ein unvergleichliches und ursprüngliches Braterlebnis.

Warum sind Kupferpfannen besonders?

Pfannen aus Kupfer ermöglichen es punktgenau und fein abgestimmt zu braten: Jede Änderung am Herd wird sofort an das Bratgut weitergegeben. Dieser Vorteil ist aber nur auf Gas- und Induktionsherden nutzbar und mit hohen Kaufpreisen verbunden.

Von allen Pfannenmaterialien hat Kupfer die beste Hitzeübertragung: Nur Silber leitet Wärme besser. Deswegen sind Kupferpfannen vor allem aus der gehobenen französischen Küche bekannt. Auf Profiherden mit mehreren Zonen aber auch einfachen Gasherden können  mit ihnen anspruchsvollste Speisen auf den Punkt gegart werden.

Die leichte Pfanne gibt Temperaturänderungen sehr schnell und gleichmäßig weiter. Dieser Vorteil bringt aber auf den schon im Heizelement langsam auf Änderungen reagierenden Ceran- und Elektroherden keinen Mehrwert.

Obwohl Kupfer selbst nicht auf Induktion reagiert, sind einige angebotene Kupferpfannen durch einen ferromagnetischen Boden inzwischen auch induktionsgeeignet. Dadurch erhöht sich aber auch ihr Gewicht.

Vorteile

  • Braten und Garen auf den Punkt
  • Leicht
  • Haltbar

Nachteile

  • Hoher Preis
  • Regelmäßige Politur nötig um edle Optik zu erhalten
  • Keine Bratvorteile auf Herden mit Elektro- und Ceranfeldern

Der Kupferpreis ist vergleichsweise hoch und schwankend. Daher sind Kupferpfannen immer im oberen Preisbereich angesiedelt. Bei günstigen Angeboten solltest du vorsichtig sein: Verkupferte Mehrschichtpfannen oder Legierungen haben nicht die Vorteile aber alle Nachteile einer echten Kupferpfanne.

Kupfer ist außerdem relativ weich. Bei mittelmäßiger Verarbeitung oder unsachgemäßen Umgang können sich Pfannen verformen, vor allem durch zu viel Hitze. Gut verarbeitete Bratpfannen halten pfleglich behandelt aber ein Leben lang.

Da Kupfer mit Säuren reagiert, haben so gut wie alle Kupferpfannen innen eine Schicht aus Zinn, Edelstahl oder eine Keramikbeschichtung. Dabei ist zu beachten, dass Zinnbeschichtungen sich bei Kontakt mit Säuren verfärben können und ab 230°C die Zinnschicht zerstört wird.

Bei den heute überwiegend verwendeten Innenschichten aus Edelstahl und seltener Keramik gelten die Haft und Pflege-Eigenschaften der entsprechenden Materialien.

Die edle Wirkung von Glanz und Farbe neuer Kupferpfannen macht viel vom Reiz dieses ausgefallenen Kochgeschirrs aus. Poliert man die Pfanne aber nicht regelmäßig, bildet sich mit der Zeit auf der Außenseite eine stumpfe, dunklere Patina.

Wenn hoher Preis und Pflegebedarf dich nicht abschrecken, ist eine Kupferpfanne ein Profiwerkzeug für echte Präzisionsarbeit in der Küche.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Pfannen vergleichen und bewerten

Damit du dir richtige Pfanne für dich findest, kannst du auf viele unterschiedliche Faktoren achten. Wenn du dich nicht in den Feinheiten verlieren sondern eine schnelle Entscheidung treffen willst, solltest du die Bedeutung der offensichtlichen Faktoren kennen.

Die Faktoren, die sich am schnellsten und objektivsten überprüfen und vergleichen lassen sind:

  • Material und Beschichtung
  • Größe und Größenangebot
  • Gewicht
  • Induktionstauglichkeit und Bodenaufbau
  • Spülmaschinentauglichkeit und Pflege
  • Backoffenbeständigkeit und Griff
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Natürlich gibt es noch viele andere Aspekte als diese in den folgenden Absätzen weiter ausgeführten Punkte. Aber sie sind die Wesentlichen um das große Angebot an Bratpfannen zielgerichtet zu vergleichen.

Material und Beschichtung

Das verwendete Material und er Charakter eventueller Beschichtungen bestimmen Nutzung und Verhalten einer Pfanne maßgeblich. Weiter oben haben wir bereits die üblichen Kombinationen vorgestellt. Wenn du dir sicher bist welches Material du für deine Bratpfanne willst, bist du der endgültigen Entscheidung schon einen großen Schritt näher.

Bei Gesprächen im Freundeskreis, beim Blättern in Zeitschriften, beim Blick in Foren und Kommentarspalten im Netz erkennt man recht schnell eine grundsätzliche Aufteilung: Die Anhänger unbeschichteter Pfannen auf der einen Seite, die Freunde beschichteter Pfannen auf der anderen Seite.

Mache dir aber bewusst, dass du hier keine Grundsatzentscheidung treffen musst, die die andere Seite ausschließt. Frage dich wofür du die jeweilige Pfanne konkret benutzten willst und lasse dich von den entsprechenden Vorteilen der Materialien und Beschichtungen leiten.

Für das tägliche Dünsten von Gemüse ist eine günstige PTFE-beschichtete Alupfanne vollkommen ausreichend. Willst du in der Pfanne Kurzgebratenes fettarm anbruzeln, eignet sich eine Pfanne mit Keramikbeschichtung. Die Eisenpfanne bietet sich an, wenn die Pfanne knusprige Bratkartoffeln und aromatische Steaks liefern soll.

Größe und Größenangebot

Eine gute Pfanne hat genau die Größe, die man braucht. Findest du ein gutes Modell ist deshalb auch immer relevant, ob es auch in anderen Größen angeboten wird.

Bei Pfannen wird die Größe als Durchmesser angegeben, der eigentlich bei jedem Hersteller am oberen Rand gemessen wird. In Deutschland folgen die üblichen Größen Schritten von vier Zentimetern. Dadurch können beispielsweise auch Deckel auf verschiedenen Töpfen und Pfannen genutzt werden. Die klassischen „kleinen Pfannen“ liegen bei 20, die großen bei 28 Zentimetern.

Passt die Pfanne nicht auf die Herdplatte ist das im einfachsten Fall unhandlich, verschwendet Energie und kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich die Pfanne verzieht. Kaufe deshalb nie ein Pfanne, die nicht zu deinem Herd passt.

Differenzen von wenigen Zentimetern sind natürlich kein Problem und generell gilt: Lieber den Pfannenboden etwas kleiner als die Herdplatte. Ist die Pfanne im Verhältnis zur Platte zu groß, erwärmt sich der Boden ungleichmäßig, was das Braten behindert und die Pfanne verziehen kann. Dies gilt inbesondere für dünne Pfannen und Pfannen aus geschmiedetem Eisen. Bei Pfannen aus reinem Gusseisen darf  die Pfanne auch mal größer sein als die Herdplatte , dann dauert die Hitzeaufnahme allerdings deutlich länger. Bei Indukionsherde ohne automatische Felderkennung  begremzt sich die Hitze auf die Größe des Magnetfelds der Plattengröße und so wird die Pfanne auch nur in diesen Bereich warm.

Außerdem ist es wenig sinnvoll eine große Pfanne zu erhitzen, nur um ein wenig Speck anzubraten. Für eine Einzelperson sind kleine Pfannen oft ausreichend. Pfannkuchen und andere Teigspeisen brauchen dagegen größere Flächen.

Pfanne aus Schmiedeeisen

Eine Pfanne sollte möglichst genau auf die Herdplatte passen. Im Zweifel gilt: lieber eine zu kleine als eine zu große Pfanne.

Gewicht

Wie schwer eine Bratpfanne ist, beeinflusst den gesamten Umgang mit ihr. Ob beim Braten, Spülen oder Lagern: Kennst du deine Vorlieben und hast ein Gefühl welches Gewicht dir gut in der Hand liegt, fällt die Auswahl leichter.

Manche Leute mögen es sicherlich auch bei Pfannen „etwas in der Hand“ zu haben. Eine Pfanne die schwerer ist nutzt die Wärmeenergie besser aus, weil sie fester auf der Platte aufliegt. Bei einer zu leichten Pfanne strömt die Hitze auf seitlich vorbei.

Mit leichteren Pfannen geht das Braten leichter von der Hand. Auch das Handling beim Wenden von Bratgut und beim Anrichten etwas einfacher, allerdings sind die Bratergebnisse von schwereren Pfannen oft deutlich besser. Schwer ist oft gleichzusetzen mit Qualität, das gilt oft allerdings nicht immer. Pflege und Abwasch kann sich bei schweren Pfannen ebenso anstrengend sein, wie das Einlagern.

Mit leichteren Pfannen geht nicht nur das Braten leichter von der Hand. Auch das Handling beim Wende von Bratgut und beim Anrichten sind einfacher. Pflege und Abwasch kann sich bei schweren Pfannen ebenso anstrengend sein, wie das Einlagern.

Letzteres macht sich beispielsweise dann bemerkbar, wenn du spezielle Halterungen brauchst oder nur in bestimmter Reihenfolge stapeln kannst. Generell sollten große und gewichtige Kochgeräte nicht über Schulterhöhe gelagert werden.

Gusseisenpfannen sind im Vergleich zur Masse immer schwerer als andere Modelle und reine Aluminiumpfannen entsprechend leichter. Als grobe Richtlinie kannst du von 1,2 kg als üblichem Gewicht für Pfannen mit 28 cm Durchmesser ausgehen.

Induktionstauglichkeit und Bodenaufbau

Wenn du keinen Induktionsherd besitzt, brauchst du keine induktionsfähige Pfanne. Aber auch unabhängig von der Induktionsfrage ist die Konstruktion des Pfannenbodens gerade bei Aluminium- und Stahlpfannen ein gutes Entscheidungskriterium.

Das Material und der Aufbau des Bodens beeinflussen nicht nur ob eine Pfanne induktionsgeeignet ist, sondern auch wie schnell und gleichmäßig sie sich erhitzt. Auch wenn man keinen Induktionsherd besitzt, ist es sinnvoll sich über Gestaltung des Bodens einer Pfanne Gedanken zu machen. Zusätze und Schichten im Boden können die Brateigenschaften des Hauptmaterials nochmal verbessern.

Bei schmiede- oder gusseisernen Bratpfannen ist der Boden ebenso wie der Rest der Pfanne massives Eisen. Damit sind diese Pfannen automatisch induktionsfähig. Weitere Zusätze sind weder nötig, noch haben sie sich als hilfreich herausgestellt.

Edelstahlpfannen dagegen sind zwar auch an sich induktionsgeeignet. Für eine bessere Hitzeverteilung ist es aber sinnvoll auf Modelle mit Kupfer- oder Sandwich-Böden im Boden zurück zu greifen.

Aluminiumpfannen werden erst durch Chromstahl im Boden induktionsgeeignet. Entsprechende Kerne, Schichten oder Zusätze machen Aluminiumpfannen zwar schwerer, zeigen aber auch das Bestreben des Herstellers sein Produkt zu optimieren.

Spülmaschinentauglichkeit und Pflege

Der Aufwand, den man nach jeder Nutzung in das Säubern und Pflegen einer Pfanne stecken muss, ist ein wesentliches Kauf- und Qualitätskriterium. Zwar sind pflegeintensive Bratpfannen nicht objektiv schlechter, aber auch nicht für jeden geeignet.

Die meisten Pfannen solltest du nicht in der Spülmaschine reinigen, denn es bildet sich meist durch die aggressiven Spülmaschinen-Tabs ein Laugenfilm auf der Pfanne und dadurch wird das Bratverhalten negativ beeinflusst Damit ist dieser Aspekt eine gute Entscheidungshilfe für alle Handwaschfeinde: Wenn du nur Pfannen willst, die maschinentauglich sind, dann wird dir die Wahl leicht fallen.

Aber auch wenn du nichts gegen gelegentliches Schrubben hast, hilft es eine  Blick auf unterschiedliche Anforderungen. Willst du deine Pfanne immer schön hell und sauber haben, dann sind beschichtete Pfannen deine Wahl.

Zwar solltest du sehr vorsichtig mit kratzenden und harten Reinigungsmitteln sein, aber solange du verharzende Fette und abruptes Erhitzen meidest, kannst und solltest du diese Pfannen immer gut säubern und entfetten.

Das Gegenstück sind unbeschichtete Eisenpfannen. Sie sind definitiv nicht spülmaschinentauglich und ihre durch Einbrennen entstandene Antihaft-Patina wird durch Fett lösende Spülmittel empfindlich verletzt.

Die Pflege ist nicht unbedingt aufwendiger als bei anderen Pfannen, aber ungewohnt. Manchem mag die Vorstellung frisch geölter dunkel eingebrannter Pfannen im Küchenregal weniger gefallen als anderen.

Backoffenbeständigkeit und Griff

Die Verarbeitung und Konzeption des Griffs verrät oft viel über die Qualität der nicht direkt bewertbaren Aspekte der eigentlichen Pfanne. Er setzt oft auch die Maximaltemperatur für eine Nutzung im Backofen.

Bratpfannen vertragen meist durchaus höhere Temperaturen, allerdings trifft das nicht unbedingt auf ihren Griff zu. Für ihn ist deshalb nicht nur relevant, ob er sicheren Halt bietet und gut in der Hand liegt: Wichtig ist auch, ob er beim Braten zu heiß wird, oder beim Nutzen der Pfanne im Ofen Schaden nehmen kann.

Der Begriff Thermoplastik kann hier viel bedeuten. Bei PTFE-beschichteten Pfannen ist dies meist nicht relevant, weil die Beschichtung bereits eine Obergrenze für das sinnvolle Erhitzen setzt. Bei anderen Modellen kann aber der Griff die Haltbarkeit der ganzen Pfanne beeinflussen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Verhältnis von Gezahltem und Gebotenem ist oft schwer absolut zu vergleichen. Im Endeffekt ist es aber das wichtigste Kriterium. Material, Handling und Haltbarkeit bei unterschiedlicher Pflege spielen hier alle mit hinein.

Die Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses von Pfannen muss leider immer subjektiv bleiben. Dafür sind Bratpfannen in erster Instanz zu unterschiedlich, innerhalb der unterschiedlichen Gruppen dann aber zu ähnlich.

Trotzdem kann man grundsätzlich aus den Einsatzmöglichkeiten, einigen komfortablen Einzelheiten, dem Pfllegeaufwand und der Haltbarkeit ableiten, ob eine Pfanne aus der Nutzersicht ihr Geld wert ist.

Hier soll dabei aber immer beachtet werden, dass manche Nachteile oder Fehler, die Pfannen in Kommentaren und Reklamationen zugeschrieben werden, schlicht auf unsachgemäße Verwendung zurück zu führen sind. Umso wichtiger sind hier klare Hinweise von Seiten der Hersteller.

Für Single-Haushalte eignet sich eine solide Aluminium-Pfanne mit Kunststoffbeschichtung. Für Hobbyköche kommt eher eine Edelstahl-Pfanne mit Keramik-Innenleben in Frage. Liebhaber dagegen sollten zu einem Modell aus Kupfer greifen.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Pfannen

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Pfannen, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Unternehmen

Das Unternehmenl liegt in Faymont-Val d’Ajol (in den Vogesen). Seit mehr als 180 Jahren ist de Buyer stolz auf seine Wurzeln und hält seinen Anspruch auf „Made in France“.
Die Firma produziert hochtechnologische Geräte. Mit Stanzen oder Schneiden wird jede Pfanne, Kochtopf oder Utensil nach traditionellen Methoden gefertigt. Defekte werden entfernt und alle Produkte handpoliert, um ein perfektes Ergebnis zu garantieren.

Kontaktdaten

de BUYER Industries
25, Faymont
88340 LE VAL D’AJOL
Tél. : +33 / (0)3 29 30 66 12
E-mail : [email protected]
http://www.debuyer.com

Informationen zum Unternehmen

Die Gräwe GmbH mit Sitz in Lüdenscheid, im Ruhrgebiet, konzentriert sich in ihrem Sortiment zu 100 Prozent auf Küchenutensilien, die in Qualität überzeugen und im Design begeistern. Neben Schleifsteinen vertreibt der Online Shop Töpfe und Pfannen, Messer- und Bestecksets und viele weitere praktische Küchenhelfer. Das Unternehmen wurde im Jahr 1970 von Günter Gräwe gegründet. Im Jahr 2008 erfolgte dann der erfolgreiche Einstieg in das Online-Geschäft. Die Gräwe GmbH hat die Möglichkeit, sowohl Groß-, als auch Kleinabnehmer zu beliefern. Das Kerngeschäft liegt im Besteckbereich, egal ob für Kantinen, die Gastronomie, private Haushalte oder die Ausstattung von Hotels.

Kontaktdaten

Günter Gräwe GmbH
Wibschla 33
58513 Lüdenscheid
Deutschland
http://www.graewe-shop.de
info.graewe-shop.de
Telefon: +49 (0) 2351/981501-10
Fax: +49 (0) 2351/981501-99

Informationen zum Unternehmen

Silit ist ein deutscher Hersteller von Kochgeschirr mit Sitz in Riedlingen an der Donau. Das Unternehmen ist Teil der WMF-Gruppe und vertreibt weltweit Produkte aus den Bereichen Kochen, Spezialkochen, Braten, Zubereiten und Aufbewahren. Seit Gründung der Marke Silit im Jahre 1920 entwickelt das Unternehmen Produkte, die das Kochen anmutiger, schneller und nachhaltiger machen. Mit der Aufzeichnung „Made in Germany“ zeigen dir die Produkte von Silit höchste Qualitätsansprüche an wie Funktion, Ergonomie und Ästhetik.
Auch das Unternehmen Silit konnte ab 1989 beispielsweise mit der Funktion von keramik-Silargan punkten und 2010 folgte die Technik Sicomatic. Außerdem setzt der Hersteller auf Erholung in der Küche mit verschiedenen Farben. So gibt es die Produkte in Gelb, Rot und Grün, aber natürlich auch in Schwarz.

Kontaktdaten

WMF Group GmbH
Eberhardstraße 35
73312 Geislingen/Steige
Deutschland
[email protected]
https://www.silit.de

Informationen zum Unternehmen

Tefal wurde 1956 in Frankreich gegründet. Das Unternehmen ist heute in 120 Ländern tätig, aber vor allem in Europa. Tefal wurde bekannt, da sie der erste Hersteller in Europa waren, welche Pfannen mit Antihaftbeschichtung hergestellt haben. Es ist ein gegründetes Unternehmen im Bereich Kochgeschirr und Haushaltskleingeräten. Sie haben sich besonders auf Produkte in der Kategorie Küchengeräte spezialisiert. Trotzdem gehören auch Produkte der Kategorie Wäschepflege zum Produktsortiment wie auch verschiedene Bügeleisen. Die Produkte sind bei den Kunden sehr beliebt, da der Name Tefal schon immer für gute Qualität stand.

Kontaktdaten

Groupe SEB Deutschland GmbH
Theodor-Stern-Kai 1
60596 Frankfurt am Main
Deutschland
[email protected]
http://www.tefal.de/
Telefon: +49 69 85 04 – 0

Informationen zum Unternehmen

Turk ist ein seit 1857 existierendes Familienunternehmen, das anfangs Schafeln und Pfannen hergestellt hat. Mittlerweile wird es von einem Familienmitglied der fünften Generation geleitet mit ca. 40 Mitarbeitern und 1000 Artikeln.

Kontaktdaten
Albert Turk GmbH & Co. KG
Mühlhofe 8
58540 Meinerzhagen
Tel. +49 2358 2727-0

Informationen zum Unternehmen

Die Marke WMF gibt es inzwischen seit über 160 Jahre. Jeden Tag verwenden mehrere 100 Millionen Menschen weltweit die Produkte von WMF, Silit und Kaiser zum Zubereiten, Kochen, Essen, Trinken und Backen bei sich zu Hause. Oder sie genießen Kaffeespezialitäten und Speisen, die mit den Produkten der Marken WMF, Schaerer und Hepp in der Gastronomie oder Hotellerie zubereitet werden. Das Traditionsunternehmen WMF wurde bereits 1853 in Geislingen in Deutschland gegründet und zählt zu einer der bekanntesten Marken im deutschen Küchenmarkt.

Kontaktdaten

WMF Group GmbH
Eberhardstraße 35
73312 Geislingen/Steige
Deutschland
http://www.wmf.com
[email protected]
Telefon: + 49 (0) 73 31 – 25 1
Telefax: + 49 (0) 73 31 – 4 53 87

Informationen zum Unternehmen

Made in Germany ist für die Norbert Woll GmbH ein Bekenntnis zum Standort Deutschland und zu sozialer Verantwortung durch die Sicherung wertvoller Arbeitsplätze und die Qualifizierung junger Menschen.
Bereits seit 1979 entstehen in unserem inhabergeführten Familienunternehmen Profi-Guss-Pfannen für höchste Ansprüche – Stück für Stück handgegossen in Deutschland und fern ab von anonymer Massenfertigung.
Dabei verbinden wir traditionelle Handwerkskunst mit innovativer Technologie, um Produkte herzustellen, an denen ihre Benutzer lange Jahre Freude haben. Dafür schätzen unsere Kunden die Produkte aus unserem Haus, weltweit in mehr als 60 Ländern.

Kontaktdaten

Norbert Woll GmbH
Heinrich-Barth-Straße 7–11
66115 Saarbrücken
Deutschland
Telefon: +49 681 / 97 0 49-0
Telefax: +49 681 / 97 049-29
E-Mail: [email protected]

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Pfanne

Was hilft gegen Verharzen keramikbeschichteter Pfannen?

Gegen das Auftreten von Mikrorissen hilft es die Pfanne vor allem auf Induktionsherden nicht direkt auf die höchste Stufe zu erhitzen, Erst solltest du sie auf einer mittleren Stufe kurz vorheizen.

Gegen das Bilden von Teerharzen hilft es die Pfanne beim Waschen gründlich zu entfetten und bei hohen Brattemperaturen nur hoch erhitzbare Öle zu verwenden. Außerdem sollten die Bratöle nicht zu lange ohne das Bratgut in der Pfanne erhitzt werden.

Wie brenne ich Pfannen ein?

Es gibt mehrere Wege eine eiserne Bratpfanne einzubrennen um eine natürliche Antihaft-Beschichtung zu erhalten. Egal welche du nutzt, zuerst musst du die Reste des industriellen Korrosionsschutzes entfernen. (gilt für geschmiedete Eisenpfannen) Pfannen aus reinem Gusseisen sind meist schon während Produktion eingebrannt worden und müssen nur im Bedarfsfall neu eingebrannt werden.

Dabei kannst du großzügig scheuern und entfetten. Zum Einbrennen ist eine Methode verbreitet, bei der Salz und Kartoffelschalen in der Pfanne erhitzt werden, bis sie unter kräftigem Rauchen verbrannt sind.

Für die normale Haushaltsküche besser geeignet ist eine langsamere Methode: Dabei reibst du die Pfanne komplett dünn mit Leinöl ein. Ein Stück Küchenrolle hat sich zum Auftragen bewährt. Dann stellst du die Pfanne für eine Stunde bei 250°C in den Ofen.

Eine Unterlage aus Alufolie kann als Tropfschutz dienen. Lass die Pfanne dann abkühlen und wiederhole den Vorgang fünf bis sieben Mal. Diese Methode benötigt natürlich einen ofenfesten Pfannengriff. Sie ist rauchfrei.

Die erste Patina ist noch nicht perfekt. Bei den ersten Bratdurchgängen solltest du nicht am Öl sparen. Die Patina wird sich dadurch bei richtiger Pflege immer weiter verbessern.

Wie reinige und pflege ich eingebrannte Eisenpfannen?

Um die Einbrennschicht von Eisenpfannen nicht zu beschädigen gibt es einige einfache Richtlinien: Du darfst die Bratpfanne nicht mit Essensresten stehen lassen. Am besten du reinigst sie direkt nach dem Braten, wenn zurückgebliebenes Fett noch flüssig aber nicht mehr gefährlich heiß ist.

Wasche sie mit heißem Wasser aus und reibe sie mit einem Geschirrtuch sorgfältig trocken. Schrecken dich eventuelle Fettrückstände ab, nimm sie vorher mit einem Küchentuch auf. Nach dem Abtrocknen und vor dem Wegpacken ist es wichtig bei geschmiedeten Eisenpfannen die Pfanne noch etwas mit Speiseöl ein zu reiben, um sie vor Rost zu schützen. Bei Pfannen aus reinem Gusseisen ist das nicht notwendig, bei diesen reicht das Spülen mit heißen Wasser ohne Spülmittel zur Pflege aus.

Wichtig ist kein Spülmittel oder andere Fettlöser an die Pfanne zu lassen. Auch Spülmaschinen darf sie nicht von innen sehen. Erst die durch Einbrennen und zahlreiche Bratdurchgänge aufgebaute Patina sorgt für den richtigen Antihaft-Effekt. Keime überstehen die Temperaturen beim Braten sowieso nicht.

Bei Angebranntem und anderen hartnäckigen Resten wischst du sie entweder mit Salz als leichtes Scheuermittel und einem trockenen Küchentuch gründlich durch. Oder du füllst sie bei schlimmeren Fällen mit Salzwasser, lässt es aufkochen und reinigst sie dann mit einer spülmittelfreien Spülbürste. Auch danach gilt: Gut trocknen, gut einölen.

Um lange Freude an eisernen Bratpfannen zu haben, empfiehlt es sich sie trocken zu lagern und beim Braten weder abrupt zu erhitzen, noch abzukühlen, zum Beispiel indem du kaltes Wasser in die heiße Pfanne schüttest.

Welche Fette und Öle kann ich verwenden?

Relevant für die Auswahl der Bratöle und -fette ist der jeweilige Rauchpunkt. Erhitzt du sie über diesen Punkt, dampft das Öl und schmeckt nicht mehr gut. Kaltgepresste Öle und fettarme Margarinen haben einen zu niedrigen Rauchpunkt um mit ihnen sicher zu braten.

Zum Anschwitzen und bei Teigspeisen sind normale Butter und Margarine bis 160°C ausreichend. Willst du kräftig braten, sind Butterfett und Butterschmalz mit einer Grenze von etwa 200°C zu bevorzugen. Auf Nummer sicher auch beim scharfen Anbraten von Fleisch gehst du mit raffinierten Ölen.

Raffiniertes Distelöl kann bis auf 260°C erhitzt werden, raffiniertes Oliven– und Rapsöl kommen immerhin auf 240°C. In jedem Fall lohnt sich aber ein Blick auf die Herstellerangaben auf den Packungen.

Kaltgepresste, native Öle eignen sich nicht zum Kochen. Sie können die Antihaftbeschichtung beschädigen, da es ihnen an Hitzestabilität mangelt und sie bei hohen Temperaturen verbrennen, sowie Teeharze entwickeln.

Wohin mit alten Pfannen?

Du musst beschädigte Pfannen nicht zwangsläufig wegschmeißen. Eisenpfannen können jederzeit abgeschliffen und neu eingebrannt werden und manche Hersteller bieten auch für PTFE-beschichtete Pfannen ein Erneuern der Beschichtung an. Kleineres Verziehen kannst du bei manchen Pfannentypen auch selbst ausgleichen.

Sollte deine Pfanne aber wirklich nicht mehr zu gebrauchen sein, bieten manche Hersteller und Händler “alt gegen neu”-Aktionen an. Ansonsten ist weniger Material und Beschichtung zu beachten, sondern die Zusatzteile. Griffe mit Plastikanteilen solltest du getrennt entsorgen.

Deckel aus hitzefestem Glas kommen nicht ins Altglas. Reine Stahl-, Eisen-, oder gar Kupferpfannen kannst du in den Metallschrott geben. Die restlichen teilweise mit geschichteten Böden versehenen Pfannen sind unabhängig von der Beschichtung ebenfalls Wertstoffe. Du kannst sie in die Wertstofftonne werfen, oder auf Wertstoff-, beziehungsweise Recyclinghöfen abgeben.

Seit wann werden Pfannen benutzt?

Speisen in einer flachen Metallschale mit Griff zu braten und zu garen ist ein eingängiges Prinzip. Es funktioniert auch auf dem offenen Feuer.

Zur belegten Nutzung von Bratpfannen gibt verschiedene archäologische Erkenntnisse. Allgemein kann man davon ausgehen, dass in jeder Zeit und Kultur, in der Metallverarbeitung verbreitet war, auch Metallpfannen hergestellt wurden. Ab der Bronzezeit gibt es Funde, die Pfannen zugeordnet werden können.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Kochen_und_Backen/Pfannen/

[2] http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/sechs-pfannen-im-test-welche-pfanne-ist-die-richtige-13964148.html


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