Willkommen bei unserem großen Grafiktablett Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Grafiktabletts. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Grafiktabletts zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Grafiktablett kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

Inhaltsverzeichnis

  • Mit einem Grafiktablett kannst du u.a. digital am Computer zeichnen, Bilder bearbeiten und 3D-Modelle erstellen. Im Vergleich zur Maus und Tastatur ist das Arbeiten mit einem Grafiktablett viel intuitiver und deine Eingaben sind deutlich präziser.
  • Grafiktabletts gibt es mit oder ohne eigenem Bildschirm. Das Zeichnen an Geräten mit eigenem Bildschirm fällt den meisten Nutzern leichter, allerdings sind solche Grafiktabletts auch deutlich teurer in der Anschaffung.
  • Die meisten Grafiktabletts können nur in Verbindung mit einem Computer betrieben werden. Sie sind dann „nur“ ein Eingabegerät und ggf. ein Bildschirm für die Grafikprogramme, die auf deinem Computer ausgeführt werden.

Grafiktablett Test: Das Ranking

Platz 1: Wacom Intuos Draw S Stift-Tablett

Das Intuos Draw S Stift-Tablett richtet sich an Anfänger im digitalen Zeichnen. Für diese Zielgruppe qualifiziert sich das Tablett mit einem relativ geringen Preis und einer bereits beiliegenden Grafiksoftware, die allerdings eher grundlegende Funktionen enthält. Im Vergleich zu sehr ähnlichen Modellen des Herstellers Wacom besitzt dieses Pad aber keine Multitouch-Funktionen.

Redaktionelle Einschätzung

Kein eigenes Display am Tablett

Wie für ein Einsteigermodell typisch besitzt das Intuos Draw S kein eigenes Display. Stattdessen nutzt es das Display des Computers, den du mit dem Tablett verbunden hast.

Die genauen Vor- und Nachteile, die ein Grafiktablett mit oder ohne Bildschirm mit sich bringt, haben wir in unserem großen Ratgeber näher beleuchtet. Hier kannst du auch mehr dazu erfahren, wie ein Grafiktablett überhaupt funktioniert und was du damit alles machen kannst.

Wenn du zuvor noch nicht mit einem Grafiktablett ohne Display gearbeitet hast, wirst du dich wahrscheinlich erst an die besonderen Anforderungen gewöhnen müssen. Anders als beim Zeichnen auf Papier, blickst du hier nämlich nicht dorthin wo du zeichnest, sondern auf den Monitor deines Computers. Diese kleine Unannehmlichkeit wird mit einem deutlich geringeren Anschaffungspreis ausgeglichen.

Größe und Gewicht des Tabletts

Das Intuos Draw S ist ein kleines Zeichentablett ohne Bildschirm. Im Gesamten misst es 16,9 x 21 x 1,1 cm und die aktive Zeichenfläche ist 15,2 x 9,5 cm groß. Damit ist es auch ein sehr leichtes Tablett und wiegt nur ungefähr 290 Gramm.

Die Zeichenfläche des Tabletts ist etwas kleiner als das Format DIN A5. Ein solch kleines Tablett ist weniger für Zeichnungen mit vielen Details geeignet. Einfachere Zeichnungen und das Schreiben mit dem Tablett sind jedoch kein Problem. Du wirst nicht besonders viel Platz für das Tablett auf deinem Schreibtisch einplanen müssen und kannst es auch leicht verstauen oder auf Reisen mitnehmen.

Technische Details zu dem Tablett

Die im Tablett verbaute Technik ist eher für Einsteiger gedacht. Ein Mindestmaß an Auflösung, Drucksensitivität und Response Rate wird erfüllt. Andere hier vorgestellte Modelle im gleichen Preissegment können aber auch mehr bieten.

Die Zeichenfläche löst mit 2540 lpi („lines per inch“) auf. Damit liegt sie in diesem Vergleich am unteren Ende. Eine höhere Auflösung könnte hier für mehr Präzision in der Umsetzung deiner Zeichnungen sorgen.

Ebenfalls erfüllt die das Tablett in Sachen Drucksensitivität nur das Mindestmaß von 1024 Druckstufen. Für den Anfang mag das genügen, Fortgeschrittene und Profis orientieren sich aber besser an anderen Modellen. Der digitale Stift passt mit einer Response Rate von 133 RPS („responses per second“) in das Bild eines Grafiktabletts für Anfänger.

An dem Tablett wurden vier Funktionstasten verbaut, die die Bedienung von Grafiksoftware durch das Pad erleichtern. Anstatt im Menü der Software nach dem gewünschten Befehl zu suchen, kannst du ihn einfach auf eine der Tasten legen. Im Gegensatz zu dem Intuos Art Touch S besitzt das Draw S keine Multitouch-Funktionen. Das Malen mit Fingern ist damit nicht möglich.

Um das Pad als Zeichenfläche nutzen zu können musst du es über USB mit einem Computer verbinden. Auf dem Computer werden dann die gewünschten Grafikprogramme installiert. Das Tablett ist mit Windows ab dem System Windows 7 und mit Macs ab Mac OS 10.8.5 kompatibel.

Kundenbewertungen
Von 71% der Nutzer wurde das Intuos Draw S positiv, also mit 4 oder 5 Sternen bewertet.

Besonders positiv bewertet wurden dabei die folgenden Punkte:

  • Einfaches Einrichten
  • Gute Verarbeitung
  • Stift liegt gut in der Hand
  • 2 Tasten am Stift
  • Gut für Anfänger geeignet
  • Enthält Gratissoftware

Die zwei zusätzlichen Tasten am Stift erleichtern die Bedienung mit dem Tablett zusätzlich zu den Funktionstasten auf dem Tablett. Das Tablett profitiert durch eine hohe Qualität in der Verarbeitung von der starken Marke Wacom. Für Einsteigerpreise bekommst du hiermit ein Grafiktablett vom Marktführer.

20% der Kunden haben das Grafiktablett negativ, also mit einem oder zwei Sternen bewertet.

Häufig genannte Kritikpunkte für dieses Modell sind:

  • Komplizierte Registrierung des Geräts
  • Nicht kompatibel mit Wacom Pro Stift
  • Software nur für Anfänger

Bei der Registrierung des Tabletts beim Hersteller werden einige persönliche Daten abgefragt. Gerade in Zeiten, in denen Datenschutz für viele ein wichtiges Thema ist, ist es nicht verständlich warum in solchem Maße persönliche Daten preisgegeben werden sollen, ohne dass man dafür einen Gegenwert erhält. Auch wird kritisiert, dass das Tablett nicht mit dem hauseigenen Wacom Pro Stift kompatibel ist. Das Intuos Draw S richtet sich demnach nur an Anfänger im digitalen Zeichnen.

FAQ
Worin liegt der Unterschied zwischen den „Touch-Modellen“ und den „Non-Touch-Modellen“?

Bei den Modellen mit „Touch“ im Namen verfügt das Tablett über einen Touch Screen, den du für verschiedene Zwecke nutzen kannst. Unter Anderem kannst du mit deinen Fingern zeichnen.

Reagiert der Maus-Cursor bereits kurz bevor ich die Zeichenfläche mit dem Stift berühre?

Ja, ab einer Entfernung von ungefähr 2mm zeigt dir der Maus-Cursor an wo du den Stift auf der Zeichenfläche gerade hältst. Erst wenn du die Zeichenfläche mit dem Stift berührst wird auch gezeichnet.

Platz 2: Wacom Intuos Art Touch M Stift-Tablett

Das Intuos Art Touch M vom Marktführer für Grafiktabletts gehört einer Produktreihe an, die mit Multitouch-Funktionen ausgestattet ist. Mit einem Code zu einer kostenlosen Grafiksoftware richtet es sich hauptsächlich an Anfänger, auch wenn der Preis dafür etwas hoch ausfällt.

Redaktionelle Einschätzung

Kein eigenes Display am Tablett

Das Tablett verfügt nicht über ein eigenes Display, sodass du beim Zeichnen auf den Bildschirm des angeschlossenen Computers angewiesen bist.

In unserem großen Ratgeber erklären wir die Unterschiede zwischen Grafiktabletts mit und ohne Bildschirm und gehen genauer auf die Funktionsweise und jeweiligen Vor- und Nachteile ein.

Wie bei allen Zeichentabletts ohne Bildschirm ist das Zeichnen etwas anders als du es vermutlich vom Zeichnen mit Papier gewohnt bist. Während du beim Zeichnen auf Papier auch auf Papier schaust, wirst du beim Zeichnen mit einem Grafiktablett ohne Display auf den Bildschirm eines Computers schauen. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen, nach einer gewissen Zeit ist das für die meisten aber kein Problem mehr.

Größe und Gewicht des Tabletts

Wie der Name des Produkts verrät handelt es sich bei dem Tablett um ein mittelgroßes Modell unter den Grafiktabletts ohne Bildschirm. Die Gesamtabmessungen betragen 27,5 x 21,7 x 1,1 cm und die aktive Zeichenfläche bemisst 21,6 x 13,5 cm. Mit einem Gewicht von etwa einem halben Kilogramm liegt es recht leicht in der Hand.

Die Größe der Zeichenfläche ähnelt dem Format DIN A5 (21 x 14,8 cm). Profis würden die zusätzliche Genauigkeit einer größeren Zeichenfläche hier vermissen. Für Anfänger des digitalen Zeichnens ist diese Größe aber gut geeignet. Das Pad ist gut auf dem Schreibtisch unterzukriegen und würde auch in einer Tasche nicht sehr viel Platz einnehmen oder schwer wiegen.

Technische Details zu dem Tablett

In technischer Hinsicht richtet sich das Intuos Art Touch M ebenfalls eher an Kunden, die neu in die Welt des digitalen Zeichnens einsteigen möchten. Die Touch-Funktionen der Zeichenfläche erleichtern die Bedienung des Tabletts zunächst für Anfänger. An anderen Stellen wurde hingegen etwas gespart.

Mit einer Auflösung von 2540 lpi liegt die Zeichenfläche das Tabletts im Vergleich zum Markt eher in unteren Regionen. Andere Hersteller liefern hier, auch für Zeichentabletts ohne Bildschirm, stärkere Werte.

Gleiches gilt für die Drucksensitivität, die zwischen 1024 Stufen unterscheidet. Eine gesamte Modellreihe setzt auf den Wert von 1024 Druckstufen, während andere Hersteller in dem Preissegment mit 2048 Druckstufen oft die doppelte Anzahl anbietet. Auch der Stift wird mit einer Response Rate von 133 RPS eher mittelhohen Ansprüchen gerecht.

Positiv hervorzuheben sind die Multitouch-Funktionen, mit denen die Bedienung des Tabletts erleichtert wird. So kannst du nicht nur mit dem Stift auf dem Tablett zeichnen, sondern auch einfach deine Finger hierzu benutzen. So selbstverständlich uns heutzutage ein Touchscreen für herkömmliche Tabletts und Smartphones auch vorkommt, für Grafiktabletts ist dies längst kein Standard. Zusätzlich stehen vier Funktionstasten zur Verfügung, die die Bedienung weiter vereinfachen.

Das Tablett wird per USB-Kabel an einen Computer angeschlossen. Für den Computer dient es dann als Eingabegerät in meist grafischen Anwendungen wie Photoshop. Windows-Systeme und Computer unter Mac sind mit dem Tablett kompatibel.

Kundenbewertungen
Mit 71% bewerten knapp dreiviertel aller Kunden das Intuos Art Touch M positiv, also mit 4 oder 5 von 5 möglichen Sternen.

Besonders positiv werden die folgenden Punkte gesehen:

  • Multitouch-Funktionen
  • Umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten
  • Drei Ersatzspitzen enthalten
  • Hochwertiger Stift
  • Zwei Tasten am Stift
  • Gratis-Software dabei

Da lange nicht alle Grafiktabletts über Multitouch-Funktionen verfügen, ist dies diesem Tablett positiv anzurechnen. Außerdem wird das Tablett mit einem Download-Code zum kostenlosen Herunterladen einer Grafiksoftware geliefert. So kannst du direkt mit dem Zeichnen loslegen.

20% der Produktbesitzer stehen dem Intuos Art Touch M negativ gegenüber. Sie haben dem Tablett nur 1 oder 2 Sterne gegeben.

Kritisiert werden die folgenden Punkte:

  • Keine Stifthalterung im Lieferumfang
  • Keine Klappen zum Neigen des Tabletts
  • Spitzen nutzen schnell ab
  • Treiber-Probleme
  • Kostenlose Software nur für Anfänger

Die beiliegende Software wurde von vielen Kunden nach kurzem Antesten nicht weiter beachtet. Sie sei eher nur für Anfänger geeignet. Neben der beworbenen Software gebe es auch andere, kostenfrei erhältliche Grafiksoftware, die eine höhere Funktionalität aufwiese.

FAQ
An wen richtet sich die mitgelieferte Software?

Die Software, die diesem Tablett beiliegt, richtet sich eher an Anfänger und Hobbykünstler. Profis werden eher mit einer umfangreicheren Software glücklich.

Ist der Stift neigungssensitiv?

Nein, der beiliegende Stift erkennt nicht den Neigungswinkel, mit dem du ihn auf der Zeichenfläche hältst. Diese Funktion bieten dir die Geräte der Reihe „Intuos Pro“.

Liegt eine Bedienungsanleitung in deutscher Sprache bei?

Ja, eine Bedienungsanleitung in deutscher Sprache wird mit dem Tablett geliefert.

Platz 3: UGEE M708 Grafiktablett

Das UGEE M708 verbindet eine große Zeichenfläche und recht gute technische Details mit einem geringen Preis. Andererseits scheint das Tablett häufiger Probleme mit seinen Treibern zu haben, die das Arbeiten kurzfristig unterbrechen können.

Redaktionelle Einschätzung

Kein eigenes Display am Tablett

Das UGEE M708 ist ein Grafiktablett ohne eigenes Display. Somit musst du während des Zeichnens auf den Bildschirm des angeschlossenen Computers gucken, um die Ergebnisse zu betrachten.

Interessierst du dich für die genauen Unterschiede, Vor- und Nachteile von Grafiktabletts mit oder ohne Bildschirm, empfehlen wir dir unseren großen Ratgeber. Dort setzen wir uns genauer mit den genannten Punkten auseinander.

Wie bei allen Grafiktabletts ohne Bildschirm wirst du dich erst einmal an die besonderen Anforderungen an Hand-Auge-Koordination gewöhnen müssen. Es erfordert ein wenig Übung bis man es schafft auf dem Tablett zeichnen und gleichzeitig auf den Computer-Bildschirm gucken zu können. Dafür ist der Anschaffungspreis bei Modellen ohne Bildschirm deutlich geringer.

Größe und Gewicht des Tabletts

Mit einer aktiven Zeichenfläche der Größe 25,4 x 15,2 cm zählt das UGEE M708 zu den größeren Zeichentabletts ohne Bildschirm. Die Gesamtabmessungen betragen 21 x 36 x 0,7 cm. Ein Gewicht von 1,2 kg macht das Pad zu einem verhältnismäßig schweren Tablett ohne Bildschirm.

Die Zeichenfläche liegt mit seinen Maßen zwischen den DIN Normen A4 und A5. Die Kürzere Seite gleicht beinahe der des A5 Formats, die längere Seite ist jedoch gut 4 cm länger. Zum Vergleich: Das Format A4 entspricht den Maßen 29,7 x 21 cm, A5 den Maßen 21 x 14,8 cm.

Es zählt zwar zu den größeren Modellen ohne Bildschirm, insgesamt ist das Tablett aber doch recht gut am Arbeitsplatz unterzukriegen. Auch wenn wenn du mal an einem anderen Ort zeichnen möchtest sollte es kein großes Problem sein einen Platz für das Tablett zusätzlich zum Computer zu finden.

Technische Details zu dem Tablett

Trotz des günstigen Preises wurde bei dem M708 nicht an den wichtigsten technischen Details gespart. Auflösung, Drucksensitivität und Response Rate sind ebenso hoch wie bei vergleichsweise deutlich teureren Geräten.

Die Zeichenfläche löst mit 5080 „lines per inch“ auf und ermöglicht damit präzise Arbeiten. Kein Tablett in dem Vergleich dieser Seite kann hier einen höheren Wert aufweisen, wobei viele weitere Tabletts diesen Wert erreichen.

Somit wird die Auflösung der Zeichenfläche der, für Geräte ohne Bildschirm, relativ großen Zeichenfläche gerecht. Leider hat das Tablett keine Multitouch-Funktion. Davon ist in dieser Preisklasse aber auch nicht auszugehen.

Das Tablett erkennt mit 2048 Druckstufen wie viel Kraft du bei deinen Zeichnungen mit dem Stift auf die Zeichenfläche ausübst. Auch hier kann das Tablett dem Vergleich mit teureren Modellen standhalten. Der digitale Stift weist mit einer Response Rate von 230 RPS (responses per second) zudem einen Top-Wert auf.

An der Seite des Pads befinden sich acht Express Keys zur einfacheren Bedienung. Die relativ hohe Anzahl an Funktionstasten setzt des M708 von anderen Geräten ab. Selbst deutlich teurere Geräte gestatten ihren Besitzern nicht immer eine solch hohe Anzahl an Express Keys.

Das Grafiktablett läuft, wie die meisten Modelle, nur wenn du es an einen Computer anschließt. Dies ist über einen USB-Anschluss möglich. Das Tablett ist mit Windows und Mac Betriebssystemen kompatibel. Genauere Angaben hat der Hersteller hierzu leider nicht bereitgestellt.

Kundenbewertungen
73% der Rezensenten bewerten das Grafiktablett positiv, also mit 4 oder 5 von 5 möglichen Sternen. 

Entscheidende Faktoren für eine positive Bewertung waren dabei:

  • Relativ große Zeichenfläche
  • Gute Verarbeitung
  • Beiliegende Ersatzspitzen
  • Stifthalterung
  • Tasten am Stift (2 Stück)
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Besonders hervorzuheben ist bei diesem Modell das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Für rund 60 Euro bekommst du ein großes Tablett, das für den Preis auf einen sehr hohen technischen Standard setzt. Insgesamt macht das Zeichenpad einfach einen wertigen Eindruck, ohne dass du viel Geld investieren musst. Damit ist es gerade für Anfänger ein interessantes Grafiktablett.

19% der Nutzer haben dem M708 von UGEE eine negative Bewertung, also 1 oder 2 von 5 möglichen Sternen, gegeben.

Negativ aufgefallen sind die folgenden Punkte:

  • Große Druckausübung nötig
  • Probleme mit Treibern
  • Verbindung zwischen Stift und Tablett
  • Haltbarkeit des USB-Kabels

Die mitgelieferten Treiber verursachen hin und wieder Probleme. Diese können dazu führen, dass das Tablett auf bestimmten Betriebssystemen nicht mehr funktioniert oder die Verbindung zwischen dem digitalen Stift und dem Tablett unterbrochen wird.

FAQ
Hat das Tablett einen Linkshänder-Modus?

Ja, der Linkshänder-Modus dreht die Zeichenfläche um 180 Grad, sodass du das Tablett einfach umdrehen kannst und die Express Keys nun auf der anderen Seite liegen.

Liegt der Lieferung auch eine Grafiksoftware bei?

Nein, es werden nur die Treiber auf einer CD mitgeliefert. Du kannst im Internet aber einige kostenlose Grafikprogramme zum Download finden.

Wo erhalte ich neue Stiftspitzen zum austauschen?

In dem mitgelieferten Stifthalter sind 8 zusätzliche Spitzen enthalten. Der Halter lässt sich mit einer Drehung öffnen.

Platz 4: Wacom Intuos Art Touch S Stift-Tablett

Eine vom Hersteller Wacom gewohnt hochwertige Verarbeitung, Multitouch-Funktionen und die Möglichkeit auf eine kabellose Variante aufzurüsten, machen das Intuos Art Touch S für Einsteiger interessant. Fortgeschrittene und Profis wünschen sich hingegen eine größere Zeichenfläche und stärkere Technik.

Redaktionelle Einschätzung

Kein eigenes Display am Tablett

Ein eigenes Display wirst du bei diesem Grafiktablett nicht finden. Das Pad wird an einen Computer angeschlossen und nutzt dessen Bildschirm zur Darstellung deiner Zeichnungen.

In unserem großen Ratgeber findest du genauere Erklärungen welche Vor- und Nachteile ein Zeichentablett mit beziehungsweise ohne Display mit sich bringt und wie diese überhaupt funktionieren.

Wie alle Grafiktabletts ohne Display fordert das Intuos Art Touch S deiner Hand-Auge-Koordination etwas mehr ab als solche Pads mit Bildschirm. Das Zeichnen ist zunächst ungewohnt, stellt nach ein wenig Übung aber kein Problem mehr dar. Belohnt werden deine Mühen während der Umgewöhnungszeit mit einem geringeren Anschaffungspreis.

Größe und Gewicht des Tabletts

Das Intuos Art Touch S misst insgesamt 21 x 16,9 x 1,1 cm und ist damit eines der kleineren Grafiktabletts. Die aktive Zeichenfläche ist mit 15,2 x 9,5 cm entsprechend klein. Mit einem Gewicht von ungefähr 290 Gramm ist es ein sehr leichtes Grafiktablett.

Die Zeichenfläche entspricht am ehesten dem Format DIN A6 (dies wären 14,8 x 10,5 cm), ist jedoch etwas kleiner. Aufgrund seiner geringen Größe ist das Tablett weniger gut für sehr detaillierte Arbeiten geeignet. Für einfachere Zeichnungen oder zur Digitalisierung der Handschrift ist die Größe aber ausreichend.

Das Tablett bringt außerdem die typischen Vorteile eines kleineren Gerätes mit sich. Es ist überall leicht zu platzieren, nimmt anderen Gegenständen auf dem Schreibtisch nicht viel Platz weg und kann leicht verstaut oder auf Reisen mitgenommen werden.

Technische Details zu dem Tablett

Passend zu der geringeren Größe ist das Tablett auch aus technischer Sicht auf eher geringerem Niveau anzusehen. Auflösung, Drucksensitivität und Response Rate werden den Ansprüchen nicht zu detaillierterer Zeichnungen gerecht.

Die Auflösung von 2540 lpi („lines per inch“) liegt im Vergleich zu anderen Grafiktabletts am unteren Ende. Das heißt, dass hier kleine Einbußen in der Genauigkeit der Zeichenfläche hingenommen werden müssen. Der ausgeübte Druck beim Zeichnen wird in 1024 Strichstärken umgesetzt. Ein Mindestmaß an Drucksensitivität ist damit erfüllt. Der beiliegende Stift hat eine Response Rate von 133 RPS („responses per second“) und liegt damit ebenfalls am unteren Ende.

Gerade für Anfänger ist jedoch die Möglichkeit hervorzuheben, das Tablett mit den Fingern zu bedienen. Es verfügt über die gängigen Multitouch-Funktionen, z.B. das Malen mit den Fingern. Das Intuos Art Touch S ist mit vier Funktionstasten ausgestattet. Mit diesen kannst du bestimmte Befehle schneller und unkomplizierter eingeben, als wenn du die Menüleiste des Grafikprogramms bemühen müsstest.

Um das Gerät mit einem Computer zu verbinden wird ein USB-Kabel an das Tablett angeschlossen. Ohne Verbindung zu einem Computer kannst du das Grafiktablett nicht nutzen. Es stellt lediglich ein Eingabegerät für den Computer da, mit dem du deutlich einfacher grafische Anwendungen bedienen kannst. Das Tablett ist mit Windows ab dem System Windows 7 und mit Mac ab Mac OS 10.8.5 kompatibel.

Kundenbewertungen
Das Intuos Art Touch S wurde in 71% der Fälle positiv, also mit 4 oder 5 Sternen bewertet.

Besonders positiv bewertet wurden:

  • Gute Verarbeitung
  • Gratis Software dabei
  • Ersatzspitzen dabei
  • Einstellungsmöglichkeiten
  • Aufrüstmöglichkeit
  • Multitouch-Funktionen

Das Wacom Grafiktablett kann mit einem Drahtlos-Modul aufgerüstet werden. Dieses muss zusätzlich gekauft werden, ermöglicht dann aber die Bedienung des Tabletts ohne Kabel. Zudem können die Funktionstasten und Touchgesten individuell programmiert werden, sodass du das Tablett deinen persönlichen Bedürfnissen anpassen kannst.

Als positiv erachtet wurde auch, dass der Hersteller zu dem Grafiktablett eine passende Software mitliefert. So kannst du direkt mit dem Zeichnen loslegen ohne dir zunächst ein Grafikprogramm aussuchen zu müssen.

20% haben das Tablett hingegen negativ bewertet, also 1 oder 2 Sterne vergeben.

Dabei wurden die folgenden Punkte bemängelt:

  • Komplizierte Registrierung
  • Schlechter Kundensupport
  • Zusatzkosten für Drahtlos-Funktion (ca. 40€)
  • Beiliegende Software schwach
  • Nicht kompatibel mit Wacom Pro Stift

Dass für die Drahtlos-Funktion zusätzliche Anschaffungskosten entstehen sollte nicht zu kritisch gesehen werden. Andere Tabletts haben diese Funktion auch nicht von Haus aus, und können auch nicht dafür aufgerüstet werden.

Die aufwendige Produktregistrierung fällt allerdings sehr negativ auf. Relativ viele persönliche Informationen werden abgefragt, ohne dass ersichtlich wird warum man diese freigeben soll nur um ein Grafiktablett zu nutzen. Die mitgelieferte Software sei außerdem nur für Anfänger geeignet.

FAQ
Worin liegt der Unterschied zwischen den Modellen „Art“, „Draw“, „Comic“ und „Photo“?

Die Tabletts an sich sind identisch. Den Unterschied macht nur die mitgelieferte Software aus. Ein „Art“ Tablett ist also genauso gut für Comics geeignet wie ein „Comic“ Tablett. Nur müsste die entsprechende Software ggf. nachgekauft werden.

Wo finde ich Ersatzminen für den Stift? Sind auch andere Stifte mit dem Tablett kompatibel?

In der Lieferung sind vier Ersatzminen enthalten. Der Wacom Pro Stift ist nicht mit diesem Tablett kompatibel.

Ich habe kein CD-Laufwerk. Kann ich die Treiber auch downloaden?

Ja, die Treiber werden auf der Homepage des Herstellers zum Download zur Verfügung gestellt.

Ist das Tablett auch mit Linux kompatibel?

Der Hersteller gibt nur Windows und Apple Betriebssysteme als unterstützte Systeme an. Nach Kundenerfahrungen läuft das Tablett aber auch unter Linux. Für genauere Informationen zu deinem System fragst du am besten direkt beim Hersteller nach.

Platz 5: HUION H420 Signature Pad

Das HUION H420 ist ein sehr kleines Zeichentablett und ist aufgrund seiner Größe eher zum Digitalisieren der Handschrift als für komplexe Zeichnungen geeignet. Der Preis des Gerätes ist allerdings unschlagbar, sodass du auch dieses kleine Pad in Erwägung ziehen solltest, wenn deine Ansprüche an ein Grafiktablett nicht sehr hoch sind.

Redaktionelle Einschätzung

Kein eigenes Display am Tablett

Ein günstiger Endpreis spielte bei den Spezifikationen des H420 Signature Pads eine entscheidende Rolle. Somit hat das Pad kein eigenes Display spendiert bekommen, sondern nutzt den Bildschirm des angeschlossenen Computers.

Die genauen Unterschiede, Vor- und Nachteile von Grafiktabletts mit oder ohne Bildschirm erklären wir dir in unserem großen Ratgeber. Dort findest du auch weitere Informationen, wie z.B. zur Funktionsweise von Grafiktabletts.

Die allgemeinen Nachteile für Grafiktabletts ohne Bildschirm gelten auch hier. Das Zeichnen auf einer Fläche, während die Augen auf eine andere Fläche (Computer-Bildschirm) gerichtet sind, ist zunächst ungewohnt. Wie so oft macht die Übung den Meister und nach einer gewissen Zeit geht dir das Zeichnen leicht von der Hand. Da das Tablett aufgrund seiner Größe sowieso eher weniger für komplexe Zeichnungen genutzt wird, wirkt sich dieser Nachteil bei dem Signature Pad auch etwas weniger aus.

Größe und Gewicht des Tabletts

Das HUION H420 Signature Pad ist das kleinste und leichteste Pad der hier vorgestellten Modelle. Es bemisst insgesamt nur 17,66 × 11,5 × 0,75 cm und hat eine Zeichenfläche von 10,2 x 5,7 cm. Entsprechend leicht ist das Signature Pad mit nur ungefähr 127 Gramm.

Die Größe des Tabletts macht es zum Zeichnen schon beinahe unbrauchbar. Möchtest du komplexe Arbeiten erstellen bist du mit diesem Gerät auf jedem Fall schlecht beraten. Auch einfachere Zeichnungen gestalten sich schwierig. Doch das scheint auch gar nicht das Ziel des Herstellers gewesen zu sein. Wie der Name „Signature Pad“ verrät geht es bei diesem Zeichentablett an vorderster Stelle um die Digitalisierung von Handschrift.

Technische Details zu dem Tablett

Die technischen Daten sind für ein Tablett, das vor Allem zum Digitalisieren der Handschrift gedacht ist, sehr stark. Größere Tabletts, die auch für für komplexere Anwendungen gedacht sind, werden in Sachen Auflösung, Drucksensitivität und Response Rate teilweise sogar von diesem kleinen Pad geschlagen.

Die Auflösung liegt mit 4000 lpi („lines per inch“) relativ nahe an dem von großen, teuren Geräten gewohnten Wert von 5080 lpi. Dies spricht für hohe Präzision auf der kleinen Zeichenfläche. Diese weist mit 2048 Druckstufen eine hohe Drucksensitivität auf, die nicht bei allen hier vorgestellten Modellen so gefunden werden kann. Der digitale Stift überzeugt mit einer Response Rate von 200 RPS („responses per second“) ebenfalls.

Auf der rechten Seite neben der Zeichenfläche sind drei Funktionstasten (auch Express Keys genannt) zu finden. Mit diesen kannst du wichtige oder häufige gewählte Funktionen einfacher bedienen, als wenn du sie in Menüleisten extra auswählen müsstest. Die Fläche ist leider nur mit dem Stift zu bedienen. Touchfunktionen wurden nicht verbaut.

Das Tablett wird über USB mit einem Computer verbunden. Es ist mit Windows Systemen ab Windows 7 und mit Macs ab Mac OS 10.8.0 kompatibel.

Kundenbewertungen
Das HUION H420 Signature Pad wurde von 74% der Käufer positiv, also mit 4 oder 5 Sternen, bewertet.

Die besonderen Stärken dieses Pads seien demnach:

  • Ein sehr geringer Preis
  • 4 beiliegende Ersatzspitzen

Mit dem H420 hat HUION ein Grafiktablett auf den Markt gebracht, das ganz klar durch seinen geringen Preis überzeugen soll. Wenn du also nur hin und wieder ein paar einfachere Funktionen eines Grafiktabletts nutzen möchtest (z.B. deine Unterschrift zu digitalisieren) ist dieses Modell perfekt dazu geeignet. Es erfüllt die einfachen Aufgaben, ohne dabei deinen Geldbeutel zu stark zu belasten.

16% der Käufer stehen dem Tablett kritisch gegenüber. Sie haben nur 1 oder 2 Sterne vergeben.

Dabei wurden die folgenden Punkte kritisiert:

  • Kleine Zeichenfläche
  • Komplizierte Einrichtung
  • Kalibrierung schwer
  • Anleitung nur auf englisch
  • Fehlende Genauigkeit

Die Ränder der Zeichenfläche seien nur schwer zu erkennen, sodass man oft nicht genau weiß wie weit man noch zeichnen kann. Gerade bei dunklen Lichtverhältnissen sei das ein Problem. Bevor alle Funktionen des Pads richtig genutzt werden können, musst du möglicherweise noch einige Einstellungen vornehmen. Dabei hilft dir die Anleitung nur weiter, wenn du der englischen Sprache mächtig bist. Eine deutsche Anleitung liegt dem Produkt nicht bei.

FAQ
Hat das Tablett einen Linkshänder-Modus?

Ja, der Linkshänder-Modus dreht die Zeichenfläche um 180 Grad. Du kannst das Pad nun drehen und die Funktionstasten liegen auf der anderen Seite.

Wie wird der digitale Stift mit Energie versorgt?

Der digitale Stift bezieht seine Energie aus einer AAA Batterie. Eine Batterie hält für mehrere Monate.

Kann ich mit dem Tablett PDF-Dokumente kommentieren?

Ja, das ist möglich.

Platz 6: XP-Pen Artist10S Pen Display

Das Artist 10S Pen Display ist ein Einsteigermodell unter den Grafiktabletts mit Bildschirm. Somit steht das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund. Die technischen Daten lassen sich dennoch gut lesen. Abzüge sind dahingehend in Kauf zu nehmen, dass bis zu drei Kabel nötig sind, um das Tablett zu bedienen.

Redaktionelle Einschätzung

Eigenes Display am Tablett

Das Arbeiten mit dem Tablett wird dadurch erleichtert, dass es ein eigenes Display besitzt. So kannst du durchgehend auch da hinschauen wo du malst.

Die Vor- und Nachteile von Grafiktabletts mit oder ohne Bildschirm haben wir dir in unserem großen Ratgeber näher erläutert. Der große Unterschied ist dabei das intuitivere Zeichnen und ein höherer Anschaffungspreis.

Größe und Gewicht des Tabletts

Das XP-Pen Artist 10S Pen Display zählt unter den Grafiktabletts mit Bildschirm zu den kleineren Modellen. Seine Gesamtabmessungen betragen dabei 30,1 x 20,9 x 0,5 cm und die aktive Zeichenfläche bemisst 21,7 x 13,6 cm. Dank seiner geringen Größe wiegt es nur 1kg.

Die Zeichenfläche entspricht in etwa der Größe A5 (das wären 21 x 14,8 cm). Mit dieser eher geringeren Größe und geringem Gewicht eignet sich das Tablett für solche Künstler, die nicht viel Platz für ein Grafiktablett aufbringen können, und gleichzeitig ein Modell mit eigenem Bildschirm bevorzugen. Auch auf Reisen ist das Tablett relativ leicht im Gepäck verstaut und wird so nicht zu einer schweren Last.

Technische Details zu dem Tablett

Aus technischer Sicht kann das XP-Pen Tablett überzeugen. Die Auflösung, Drucksensitivität und Response Rate liegen im oberen Standard. Einzig Multitouch-Funktionen lässt das Gerät des japanischen Herstellers vermissen.

Die Zeichenfläche löst mit 5080 „lines per inch“ auf hohem Standard auf. Sehr viele Grafiktabletts hoher Qualität befinden sich in dem Bereich von 5080 lpi. Das Display ermöglicht mit 1280 x 800 DPI scharfe Anzeigen. Aufgrund der kleinen Bildschirmfläche ist diese Auflösung hier völlig ausreichend und Full HD ist nicht zwingend erforderlich.

Die Response Rate von 220 RPS (responses per second) und 2048 Druckstufen lassen zudem auf ein hohes Maß an Präzision schließen. Beide Werte liegen in einem Bereich, auf den sich verschiedene Hersteller als hohen Standard einigen konnten.

An der rechten Seite des Tabletts sind ein Power-Button und sechs Express Keys angebracht. Diese sind standardmäßig mit den Funktionen „Zurück“, „Radieren“, „Pinsel“, „Steuerung“, „Alt“ und „Leertaste“ belegt, können aber auch individuell angepasst werden. An der rechten Seite befinden sich Regler zum Einstellen der Helligkeit des Bildschirms.

Das Zeichentablett ist mit PCs ab dem Betriebssystem Windows Vista und mit Macs ab dem System 10.7.x kompatibel. Eine Verbindung zum Computer per HDMI ist zwingend erforderlich, um mit dem Tablett arbeiten zu können. Außerdem hat das Tablett einen USB- (Typ C) Anschluss.

Kundenbewertungen
Mit 78% bewerten mehr als drei von vier Nutzern das XP-Pen Artist 10S positiv, also mit 4 oder 5 Sternen.

Als besonders positiv wird dabei herausgestellt:

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Nutzbarkeit als zweiter Bildschirm
  • Einfache Installation

Eine einfache Installation kann man bei den meisten Grafiktabletts voraussetzen, wenn nicht bereits Treiber anderer Hersteller auf dem Computer installiert sind. Auch können die meisten Grafiktabletts mit Bildschirm als zweiter Bildschirm genutzt werden. Das herausstehende Merkmal dieses Gerätes ist der günstige Preis für ein Zeichentablett mit Bildschirm. Möchtest du auf keinen Fall auf ein Display verzichten, aber trotzdem nicht zu viel Geld investieren, könnte das Artist 10S gut für dich geeignet sein.

Nur 6% der Produktbesitzer bewerten das Tablett negativ, also mit einem oder zwei Sternen.

Bemängelt werden vor Allem die folgenden Punkte:

  • Positionierung der Anschlüsse
  • Bis zu drei Kabel gleichzeitig nötig
  • Bildschirm als Hauptdisplay

Neben einem HDMI- Kabel, das für die Übertragung des Bildes zuständig ist, muss das Tablett mit einem USB-Kabel an den Computer angeschlossen werden. So wird die Bedienung des Tabletts mit dem digitalen Stift ermöglicht. Darüber hinaus ist es aber möglicherweise auch noch nötig ein zusätzliches Stromkabel an das Tablett anzuschließen. Du solltest also nicht erwarten mit diesem Pad sehr mobil sein zu können.

Wenn du das Tablett als zweiten Bildschirm neben dem Computer-Bildschirm nutzen möchtest, musst du es als Hauptdisplay einstellen, um die Funktionalität des Tabletts zu bewahren. Damit sind die Möglichkeiten auf dem Computer-Bildschirm eingeschränkt. Dies ist bei günstigen Grafiktabletts mit Bildschirm nichts besonderes. Wenn das für dich aber zu einem Problem werden könnte, sind Geräte aus der Cintiq Reihe von Wacom möglicherweise besser für dich geeignet.

FAQ
Ist der digitale Stift neigungssensitiv?

Nein, der mitgelieferte Stift ist nicht neigungssensitiv.

Wie lange halten die Stiftspitzen?

Die mitgelieferten Stiftspitzen halten für etwa 3 Monate. Danach sollten sie ausgetauscht werden.

Ist die HDMI-Verbindung zwingend erforderlich?

Ja, ohne HDMI-Verbindung zu einem Computer kannst du dieses Tablett nicht bedienen.

Platz 7: HUION NEW 1060 PLUS Grafiktablett

Mit dem HUION NEW 1060 PLUS erhältst du ein großes Grafiktablett ohne Bildschirm auf hohem technischen Niveau zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zeichnet dieses Tablett aus. Die Grafiksoftware GIMP wirst du hiermit aber leider nicht bedienen können.

Redaktionelle Einschätzung

Kein eigenes Display am Tablett

Das HUION Tablett besitzt kein eigenes Display. Somit wirst du während des Zeichnens auf den Bildschirm eines Computers schauen müssen, um zu sehen wie deine Werke aussehen.

Wenn du dich genauer für die Unterschiede zwischen Grafiktabletts mit und ohne Monitor und deren jeweiligen Vor- und Nachteile interessierst, empfehlen wir dir unseren großen Ratgeber zu diesem und weiteren Themen.

Für die meisten bedeutet das Arbeiten mit einem Grafiktablett ohne Bildschirm erst einmal eine Umgewöhnung. Im Gegensatz zum Zeichnen auf Papier kann man nicht mehr dort hinschauen wo man zeichnet. Nach ein wenig Übung hat man meistens aber schnell den Dreh raus. Dafür sind Geräte ohne Display günstiger in der Anschaffung und so gerade für Anfänger oder Hobbykünstler eine geeignete Wahl.

Größe und Gewicht des Tabletts

Das HUION NEW 1060 PLUS zählt mit Gesamtabmessungen von 36,1 x 23,9 x 1 cm zu den größeren Grafiktabletts ohne Bildschirm. Die aktive Zeichenfläche ist entsprechend groß und bemisst 25,4 x 15,9 cm. Für seine Größe ist das Pad mit einem Gewicht von rund 770 Gramm relativ leicht.

Die aktive Zeichenfläche ist größer als das Format A5 (21 x 14,8 cm), jedoch kleiner als A4 (29,7 x 21 cm). Damit sollte es in den meisten Fällen kein großes Problem sein, das Tablett zusätzlich zu einem Computer auf dem Schreibtisch zu platzieren. Zum Zeichnen ist die Größe für Anfänger und Fortgeschrittene vollkommen ausreichend, während Profis möglicherweise lieber ein noch größeres Gerät mit Bildschirm wählen.

Technische Details zu dem Tablett

Trotz seines geringen Preises kann das HUION Tablett mit starken technischen Daten auftrumpfen. Auflösung, Drucksensitivität und Response Rate des Stiftes können mit Geräten der oberen Klassen mithalten.

Die Zeichenfläche überzeugt mit 5080 lpi („lines per inch“) und ist somit für sehr detaillierte Zeichnungen ausgestattet. Kein Gerät, das auf dieser Seite vorgestellt wird, kann eine höhere Auflösung aufweisen. Zudem kannst du sehr gut mit dem ausgeübten Druck variieren. Das Tablett unterscheidet zwischen 2048 Druckstufen, ebenfalls ein Top-Wert.

Das Gesamtbild wird durch einen digitalen Stift abgerundet, der 233 RPS („responses per second) bietet und damit zu den besseren Stiften in dieser Hinsicht zählt. Insgesamt versprechen die technischen Daten des Tabletts also sehr präzise Arbeiten.

Die Bedienung verschiedener Grafikprogramme durch das Tablett wird durch zwölf Funktionstasten (auch Express Keys genannt) erleichtert. Mit den Funktionstasten kannst du einige Befehle direkt über die Tasten eingeben ohne sie aufwendig im Menü des Programms auswählen zu müssen. So viele Tasten wie dieses Gerät bietet sonst keines der Tabletts, die hier vorgestellt werden. Touch-Funktionen fehlen dem Tablett leider.

Um das Grafiktablett betreiben zu können muss es an einen Computer angeschlossen werden, auf dem die jeweiligen Grafikprogramme dann ausgeführt werden. Hierzu besitzt das Tablett einen USB-Anschluss. Es wird entweder ein Windows Betriebssystem ab Windows XP oder ein Mac ab der Version Mac OS X10.8.4 benötigt.

Kundenbewertungen
81% der Rezensenten haben das Zeichentablett von HUION positiv bewertet, also mit 4 oder 5 von 5 möglichen Sternen.

Besonders wurden dabei die folgenden Punkte angemerkt:

  • Große Zeichenfläche
  • Viele Funktionstasten (12 Stück)
  • Schnelles und sauberes Zeichnen
  • Handschuh auch für große Hände
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Entscheidender Faktor in diesem Fall ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für einen relativ günstigen Preis bekommst du mit diesem Gerät ein großes und technisch starkes Grafiktablett. Zwölf Express Keys vereinfachen die Bedienung. Das ist eine recht hohe Anzahl im Vergleich zur Konkurrenz.

Der Anteil der Kunden, der das Zeichenpad negativ bewertet hat, beträgt 8%. Er hat einen, bzw. zwei Sterne vergeben.

Dabei wurden die folgenden Punkte kritisiert:

  • Nicht mit GIMP kompatibel
  • Qualität des Stiftes

GIMP ist ein gratis Grafikprogramm, das bei vielen Hobbykünstlern sehr beliebt ist. Der Preis des Tabletts lässt darauf schließen, dass der Hersteller mit diesem Modell eine ähnliche Zielgruppe vor Augen hat. In diesem Zusammenhang ist die fehlenden Kompatibilität mit GIMP ein entscheidender Nachteil. Auf der anderen Seite gibt es viele weitere Grafikprogramme. Wenn du nicht unbedingt mit GIMP arbeiten möchtest, kannst du problemlos andere Software mit dem Tablett bedienen.

Zu dem Stift wurde angemerkt, dass er etwas zu leicht sei und dadurch nicht sehr gut in der Hand liegt, bzw. nicht hochwertig wirkt. Da dies zu Teilen aber auch eine subjektive Einschätzung ist, sollte dieser Kritikpunkt nicht zu schwer wiegen.

FAQ
Kann ich meine Ergebnisse direkt auf dem Tablett abspeichern?

Ja, das Tablett verfügt über einen microSD Slot. Auf einer microSD Karte kannst du deine Ergebnisse speichern.

Hat das Tablett einen Linkshänder-Modus?

Ja, der Linkshänder-Modus dreht die Zeichenfläche um 180 Grad. Nun kannst du das Tablett so drehen, dass die Express Keys auf der anderen Seite liegen.

Kann ich das Tablett ohne Kabel mit einem Computer verbinden?

Nein, eine USB-Verbindung wird vorausgesetzt.

Kann ich ein Blatt Papier auf die Zeichenfläche legen und durch dieses hindurch zeichnen?

Ja, das ist möglich. Die Zeichenfläche erkennt auch durch ein Blatt Papier den Druck durch den Stift.

Platz 8: Wacom Cintiq 13HD Interactive Pen Display

Das Wacom Cintiq 13HD ist ein hochwertiges Grafiktablett mit Bildschirm. Besonders mit der hohen Auflösung des Displays (Full HD, 1920 x 1080 DPI) sticht dieses Modell aus der Konkurrenz heraus. Allein die Zeichenfläche hätte etwas größer ausfallen können.

Redaktionelle Einschätzung

Eigenes Display am Tablett

Das Cintiq 13HD hat ein eigenes Display, wodurch das Zeichnen mit dem Tablett viel einfacher von der Hand geht. Du musst nicht mehr auf den Bildschirm des Computers gucken, um deine Ergebnisse zu betrachten.

In unserem großen Ratgeber kannst du nachlesen worin genau die Vor- und Nachteile eines Grafiktabletts mit Bildschirm liegen. Zusammengefasst kann man sagen, dass das Zeichnen mit ihnen intuitiver ist. Dafür musst du aber auch bereit sein etwas mehr zu investieren. Zeichentabletts mit Display sind meist deutlich teurer als vergleichbare Geräte ohne Display.

Größe und Gewicht des Tabletts

Mit den Gesamtmaßen von 37,5 x 24,8 x 1,4 cm und einer aktiven Zeichenfläche von 29,9 x 17,1 cm ist das Wacom Cintiq 13HD ein mittelgroßes Tablett mit Display. Mit einem Gewicht von 1,2 kg gehört es nicht zu den leichtesten Grafiktabletts. Dennoch ist es gerade für ein Pad mit eigenem Bildschirm nicht zu schwer.

Die längere Seite der Zeichenfläche gleicht beinahe dem Format DIN A4, wobei die kürzere Seite auf dem Tablett etwas kleiner ausfällt (A4 entspräche 29,7 x 21 cm). Damit sind detaillierte Zeichnungen auf dem Tablett gut möglich. Aufgrund mittlerer Größe und Gewicht ist dieses Gerät auch noch für Künstler geeignet, die ihr Grafiktablett gerne an verschiedenen Orten einsetzen.

Technische Details zu dem Tablett

In technischer Hinsicht erfüllt das Cintiq 13HD viele Wünsche. Auflösung der Zeichenfläche und Drucksensitivität erfüllen den höheren Standard. Das Display kommt darüber hinaus mit einer Full HD-Auflösung (1920 x 1080 DPI) daher.

In Sachen Auflösung muss sich das Tablett nicht vor anderen Modellen verstecken. Eine Full HD-Auflösung, wie sie hier zu finden ist, ist für Grafiktabletts längst nicht selbstverständlich. Die Zeichenfläche weist ebenfalls 5080 „lines per inch“ auf. Dies entspricht einem hohen Standard und gewährleistet hohe Präzision beim Zeichnen. Im Gesamtpaket bietet das Pad die höchste Auflösung der hier vorgestellten Grafiktabletts. Bemängeln kann man jedoch das Fehlen von Multitouch-Funktionen.

Die Zeichenfläche weiß außerdem mit 2048 Druckstufen zu überzeugen. Auch aus dieser Hinsicht steht einer genauen Umsetzungen deiner Zeichnungen in die digitale Form also nichts im Wege.

Das Tablett verfügt über vier Express Keys, die an der linken Seite neben der Zeichenfläche angebracht sind. Mit ihnen kannst du ausgewählte Eingaben schnell und unkompliziert umsetzen. Man kann jedoch anmerken, dass andere Tabletts, auch in niedrigeren Preisklassen, deutlich mehr Express Keys besitzen als das Cintiq 13 HD.

Das Tablett läuft ohne eigenes Betriebssystem und muss deswegen mit einem Computer verbunden werden. Hierzu stehen ein USB- und HDMI-Anschluss zur Verfügung. Windows Betriebssysteme ab Windows XP und Mac Systeme ab Mac OS 10.6.8 werden unterstützt.

Kundenbewertungen
Drei von vier Kunden bewerten das Cintiq 13 HD positiv, also mit 4 oder 5 von 5 möglichen Sternen.

Besonders positiv werden dabei die folgenden Punkte hervorgehoben:

  • Full HD-Auflösung
  • Bildschirm spiegelt nicht
  • Bild auch bei größeren Blickwinkel originalgetreu
  • Stiftablage und Etui
  • Hohe Präzision

Das Tablett setzt sich vor allem mit seinem Display von Konkurrenten ab. Dass die Farben unabhängig vom Blickwinkel gleich dargestellt werden und das Display nicht spiegelt vereinfacht das Arbeiten an diesem Grafiktablett. Außerdem bietet das Cintiq 13 HD eine Full HD (1920 x 1080 DPI) Auflösung für ein sehr hohes Maß an Präzision.

19% der Produktbesitzer bewerten das Tablett hingegen negativ, also mit 1 oder 2 von 5 möglichen Sternen.

Bemängelt werden die folgenden Punkte:

  • HDMI-Anschluss nötig
  • Farben nicht so intensiv wie am Computer
  • Etwas kleine Zeichenfläche
  • Kein Multitouch
  • Wenig Funktionstasten (4)

Dass dieses Modell nur über vier Funktionstasten verfügt ist ein wenig schade. Andere Modelle in deutlich günstigeren Segmenten sind hier deutlich benutzerfreundlicher. Auch hätte das ansonsten sehr starke Display noch mit Multitouch-Funktionen und einer etwas größeren Zeichenfläche abgerundet werden können.

FAQ
Lässt sich das Tablett auch als zweiter Bildschirm nutzen?

Ja, das Tablett lässt sich als zweiter Bildschirm nutzen. So kannst du z.B. deine Musik-Playlist über das Tablett bedienen, deine E-Mails abrufen, im Internet browsen, oder was du sonst alles mit einem zweiten Bildschirm machen kannst.

Sind auf dem Tablett bereits Programme vorinstalliert?

Nein, es ist nicht möglich auf dem Tablett Programme zu installieren, da es nur ein Bildschirm und Eingabegerät darstellt. Alle Programme müssen auf einem Computer installiert werden, dann können sie mit dem Tablett bedient werden. Es gibt aber auch andere Geräte, wie den Cintiq Companion, die besser für solche Zwecke geeignet sind.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Grafiktablett kaufst

Was ist ein Zeichentablett und was kann es alles?

Zeichentabletts sind Tablets mit Stift, die für digitale Zeichnungen und andere grafische Anwendungen genutzt werden. Sie dienen dabei meistens als Eingabegerät für einen Computer, es gibt aber auch Modelle, die als eigenständiges System funktionieren. Die Oberfläche des Tabletts ersetzt dabei das Papier, die Staffelei oder ähnliches. Ein digitaler Stift oder die Finger ersetzen den Bleistift, die Pinsel etc.

Grafiktabletts erlauben dir Zeichnungen in digitaler Form herzustellen. Anders als beim Zeichnen mit Stift und Papier wird so jedes deiner Werke sofort auf einem Computer oder anderem Speichermedium gesichert.

Dies bringt einige Vorteile mit sich: Du kannst sie jederzeit in beliebiger Stückzahl und Größe drucken, einfacher und sauberer Fehler korrigieren oder Kopien erstellen und bearbeiten ohne das Original zu verändern. Außerdem fasst ein gutes Grafiktablett all deine Utensilien zum Malen kompakt in einem Gerät zusammen.

Die Bildbearbeitung in Photoshop, Illustrator, GIMP, Corel Painter und ähnlichen Programmen zählt ebenfalls zu den Anwendungsbereichen eines Grafiktabletts. Zudem erfreut sich die Möglichkeit seine eigene Handschrift zu digitalisieren großer Beliebtheit. So kannst du z.B. einer E-Mail oder Online-Bewerbung einen handschriftlichen Gruß anhängen, oder persönliche digitale Einladungen gestalten.

Neben der einfachen Fotobearbeitung können Zeichenpads auch zur 3D-Modellierung und Texturierung verwendet werden. Beliebte Programme für solche Anwendungen sind ZBrush, MudBox und Blender.

Bildbearbeitung 3D-Modellierung
Photoshop ZBrush
Illustrator MudBox
GIMP Blender
Corel Draw
Lightroom

Echte Liebhaber nutzen ein Grafiktablett auch fernab grafischer Anwendungen als Maus- und Tastaturersatz. Dabei überzeugen Grafiktabletts mit ihrer punktgenauen Positionierung des Maus-Cursors.

Tippst du auf dem Grafiktablett z.B. auf die obere linke Ecke, springt der Cursor direkt zu diesem Punkt. Um den Cursor mit einer Maus in die gleiche Ecke zu bewegen, muss die Maus zu diesem Punkt – etwas aufwendiger – hingezogen werden. Somit werden Grafiktabletts sogar als Eingabegerät für bestimmte Computerspiele (meistens Strategiespiele) interessant.

Hat das jeweilige Gerät ein Display, kann dieses auch als zweiter Bildschirm für den PC oder Mac genutzt werden. So kannst du beispielsweise deine Musik-Playlist über den Monitor des Grafiktabletts bedienen.

Was sind die Vorteile eines Grafiktabletts gegenüber herkömmlichen Tabletts, Smartphones oder der Maus?

Arbeiten in Grafikprogrammen können auch am Computer mit Maus und Tastatur vorgenommen werden. Auch herkömmliche Tabletts wie das Apple iPad und diverse Android und Windows Tabletts oder Smartphones können als Ersatz für ein Grafiktablett herhalten. Wer sich jedoch langfristig intensiv mit Grafiksoftware auseinandersetzt wird die Vorteile eines echten Grafiktabletts zu schätzen wissen.

Zusammengefasst bietet dir ein Grafiktablett gegenüber herkömmlichen Tablets, Smartphones und der Maus die folgenden Vorteile:

  • Höhere Präzision
  • Drucksensitivität

Im Vergleich zur Maus ist das Zeichnen mit einem digitalen Stift deutlich intuitiver und gewohnter. In Sachen Präzision steht ein guter digitaler Stift einem „normalen“ Stift in Nichts nach. Mit der Maus hingegen macht man viel schneller hastige und unkontrollierte Bewegungen. Neben Ergebnissen, die nicht wirklich zufrieden stellen, kann das Zeichnen mit der Maus so auch frustrierend wirken.

Den Nachteil fehlender Präzision haben herkömmliche Tabletts und Smartphones nicht. Sie haben hingegen sogar immer ein eigenes Display und laufen immer auch ohne zusätzlichen Computer. Dennoch haben auch sie einen entscheidenden Nachteil gegenüber Grafiktabletts: die Drucksensitivität.

Die Zeichenfläche eines Grafiktabletts spürt genau wie viel Druck du mit dem Stift ausübst. So kannst du zwischen dünneren (wenig Druck) und dickeren (mehr Druck) Linien variieren. Genau wie beim analogen Zeichnen mit Stift und Papier.

Herkömmliche Tabletts und Smartphones können diese Unterscheidungen nicht treffen. Sie sind daher eher für kleine Skizzen geeignet, während dich ein Grafiktablett detaillierter arbeiten lässt. Die meisten Smartphones sind zudem deutlich kleiner als Grafiktabletts. Präzise Arbeiten werden dadurch erschwert.

Produktbild

Mit einem digitalen Stift und einem Grafiktablett lässt es sich wesentlich präziser und intuitiver als mit der Maus zeichnen.

Welche Zeichentabletts sind für Einsteiger, Fortgeschrittene oder Profis geeignet?

Oft wird gesagt, dass Grafiktabletts mit Monitor wegen des deutlich höheren Anschaffungspreises eher für Fortgeschrittene und Profis geeignet sind. Anfänger sollten hingegen fürs Erste mit einem günstigeren Modell ohne Bildschirm auskommen.

Der Verzicht auf ein Display macht es möglich ein sehr gutes Tablett zu einem Preis zu bekommen, der angenehmer für Einsteiger ist. Wenn du auch als Anfänger bereit bist mehr Geld zu investieren sei gesagt: Es gibt keine Eigenschaften eines Grafiktabletts aus denen nicht auch Anfänger direkten Nutzen ziehen können.

Grundsätzlich ist also jedes Zeichentablett auch für Anfänger geeignet, wenn du bereit bist den jeweiligen Preis zu zahlen. Profis hingegen werden sich vermutlich meist für Geräte mit Display entscheiden, um eine möglichst präzise Arbeit einreichen zu können.

Sind Zeichentabletts auch für Linkshänder geeignet?

Grundsätzlich kann man sagen, dass jedes Grafiktablett sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet ist.

Das Zeichnen auf einem Tablett ist diesbezüglich mit dem Zeichnen auf Papier vergleichbar. Allein bei der Anordnung möglicher Funktionstasten könnte eine Bevorteilung von Rechtshändern stattfinden. Das sollte aber zu keinen zu großen Problemen führen. Manche Geräte verfügen auch über einen Linkshänder-Modus, der sich der möglichen Problematik mit den Express Keys annimmt.

Wo kannst du Grafiktabletts kaufen?

Grafiktabletts wirst du in vielen Elektronikfachgeschäften finden. Eine größere Auswahl und bessere Vergleichbarkeit bietet in den meisten Fällen wohl aber das Internet. In den folgenden Online-Shops wirst du fündig werden:

  • Amazon
  • Saturn
  • Mediamarkt
  • eBay
  • Otto
  • Real
  • Online-Shops der Hersteller

Jedes Produkt, das auf dieser Seite vorgestellt wird, wird mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. So kannst du sofort zuschlagen wenn du ein Grafiktablett findest, das deinen Vorstellungen entspricht.

Was kostet ein Grafiktablett?

Grafiktabletts gibt es in verschiedensten Preisklassen von ca. 30 Euro bis zu 3.000 Euro. Einen vierstelligen Betrag musst du aber nicht ausgeben, wenn du nicht unbedingt das neueste und beste von Allem haben möchtest. Für einen niedrigen bis mittleren dreistelligen Betrag kannst du bereits ein sehr gutes Grafiktablett bekommen.

Die günstigsten Tabletts um die 30 Euro sind meistens nur zum Digitalisieren von Handschrift und kleinen Skizzen geeignet. Bei Tabletts um die 70-100 Euro ist bereits ein deutlicher Qualitätssprung zu spüren und du kannst schon gut eigene Grafiken erstellen und bearbeiten.

Ein eigenes Display am Tablett bedeutet einen großen Kostensprung. Die günstigsten Modelle mit Monitor gibt es für 300 Euro, wobei die Grenzen nach oben hier relativ offen sind.

Je nach Qualität und Funktion gibt es Grafiktabletts in verschiedenen Preisklassen. Sie bewegen sich im zwei- bis vierstelligen Bereich.

Entscheidung: Welche Arten von Grafiktabletts gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Arten von Grafiktabletts unterscheiden:

  • Grafiktabletts ohne Display
  • Grafiktabletts mit Display

Beide Varianten bringen Vor- und Nachteile mit sich, die sich darauf auswirken, wie du auf deinem Tablett zeichnen kannst.

Je nach deiner bevorzugten Arbeitsweise und Bereitschaft Geld zu investieren kann entweder ein Zeichentablett mit oder ohne Bildschirm besser für dich geeignet sein. Im Folgenden Abschnitt möchten wir dir helfen herauszufinden, welche Art von Grafiktablett am besten für dich geeignet ist.

Hierzu stellen wir dir die beiden oben genannten Arten von Grafiktabletts vor und zeigen dir übersichtlich die jeweiligen Vor- und Nachteile auf.

Wie funktioniert ein Zeichentablett ohne Display und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Der große Vorteil von Zeichentabletts ohne Display ist der meist deutlich geringere Anschaffungspreis. Wenn du also darauf bedacht bist dir ein relativ preiswertes Gerät zuzulegen, wirst du eher bei einem Modell ohne Monitor fündig werden.

Bei einem Zeichentablett ohne eigenem Display erfolgt zunächst eine Eingabe auf dem Tablett. Dabei kannst du für die Eingabe einen digitalen Stift nutzen. Das Ergebnis wird dann auf dem Bildschirm eines verbundenen Computers angezeigt, da das Tablett ja keinen eigenen Bildschirm besitzt.

Eine Verbindung zwischen Tablett und Computer kann dabei über unterschiedliche Anschlüsse hergestellt werden. Der am häufigsten verwendete Anschluss bei Grafiktabletts ist USB. HDMI- und VGA-Anschlüsse kommen aber ebenfalls öfter vor. Besonders hochwertige Produkte lassen sich zudem kabellos über WLAN verbinden.

Wie man es schon von Smartphones, Fernsehern etc. kennt, kann es zu einer großen Anstrengung für die Augen werden lange Zeiten auf einen hell leuchtenden Bildschirm zu gucken. Ein Zeichenpad ohne Display kann demnach deine Augen bei langen Arbeiten schonen, da du nur mit einem anstatt zwei hellen Displays arbeitest.

Der Verzicht auf einen Bildschirm heißt zudem: Das Grafiktablett kann leichter und energiesparender sein. Auch die Größe spielt eine etwas weniger entscheidende Rolle wie bei Grafiktabletts mit Display. Somit sind Vertreter ohne Bildschirm tendenziell handlicher.

Vorteile

  • Relativ günstig
  • Tendenziell handlicher und leichter
  • Geringere Augenbelastung
  • Stromversorgung durch Computer

Nachteile

  • Längere Umgewöhnungszeit
  • Anforderung an Hand-Auge-Koordination
  • Nur zusammen mit Computer einsetzbar

Die Tatsache, dass man die Zeichnungen nicht direkt dort sieht wo man sie zeichnet, erfordert zunächst eine gewisse Eingewöhnungszeit. Vergleichsweise hohe Anforderungen an die Hand-Auge-Koordination werden gestellt. Das liegt einfach daran, dass man es nicht gewohnt ist auf der einen Fläche (Grafiktablett) zu zeichnen, aber auf einer anderen Fläche (Computer-Bildschirm) die Ergebnisse zu sehen.

Dies sollte jedoch nur zu Beginn ein kleineres Problem darstellen. Der Maus-Cursor, der auf dem Computer-Bildschirm angezeigt wird, zeigt dir jederzeit wo du den Stift gerade hältst. Übrigens funktioniert das auch, wenn du den Stift nur leicht über die Oberfläche des Tabletts hältst. So vermeidest du Schmierereien, wenn du doch mal die Orientierung verloren hast.

Wie arbeitet man mit einem Grafiktablett mit Bildschirm und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Der Grund für die hohe Beliebtheit von Zeichenpads mit Bildschirm liegt darin, dass sie dem Zeichnen auf Papier viel näher kommen. Jeder Strich wird sofort dort sichtbar wo man ihn gezogen hat. Somit ist die Umgewöhnung von Papier auf Tablett einfacher als bei einem Modell ohne Bildschirm. Das Zeichnen auf Geräten mit Bildschirm ist einfach intuitiver.

Die Funktionsweise eines Grafiktabletts mit Bildschirm unterscheidet sich nicht großartig von denen ohne Display. Auch hier können Eingaben mit Digitalstift oder den Fingern auf der drucksensitiven Zeichenfläche des Tabletts gemacht werden. Anders als beim Zeichenpad ohne Bildschirm wird das Ergebnis jedoch direkt auf dem Tablett sichtbar.

Eine Verbindung zu einem Computer ist also nicht zwingend erforderlich, um deine Kunstwerke betrachten zu können. Hier muss jedoch weiter zwischen Modellen unterschieden werden, die vollständig autark funktionieren und solchen, die immer noch eine Verbindung zu einem Computer benötigen. Die Mehrzahl an Grafiktabletts mit Bildschirm muss weiterhin zusammen mit einem Computer betrieben werden.

Ist das Zeichentablett vollständig ohne Computer einsetzbar bedeutet das eine erhöhte Mobilität und Flexibilität. Du bist nicht an einen Arbeitsplatz gebunden, sondern kannst auch mal in der Natur oder während längerer Reisen in der Bahn malen. Auch musst du nicht jedes Mal den Computer hochfahren, was bei älteren Geräten gerne mal etwas länger dauern kann.

Vorteile

  • Intuitivere Bedienung
  • Näher am Zeichnen auf Papier
  • Mobilität und Flexibilität (autarke Systeme)
  • platzsparend (autarke Systeme)

Nachteile

  • Relativ teuer
  • Bei zunehmender Größe unhandlicher und schwerer
  • Höhere Augenbelastung
  • Externe Stromquelle nötig (autarke Systeme)

Ist dein Arbeitsplatz nicht besonders groß? Ein eigenständig laufendes Grafiktablett mit Bildschirm kann hier die Lösung sein möglichst platzsparend zu arbeiten, da du nicht noch einen zusätzlichen PC brauchst.

Nicht zu vergessen ist jedoch, dass ein autarkes Gerät eine externe Stromversorgung, beziehungsweise einen Akku benötigt. Es könnte also auch mal vorkommen, dass das Zeichentablett während der Arbeit bei niedrigem Akkustand herunterfährt und dabei möglicherweise ein Teil deiner Arbeit verloren geht.

Ein Grafiktablett mit Bildschirm ist zwar teurer als eines ohne Bildschirm. Dafür fällt das Zeichnen aber intuitiver und damit vor allem in der Anfangszeit auch einfacher.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Grafiktabletts vergleichen und bewerten

Die folgenden Faktoren sollen dir dabei helfen Grafiktabletts vergleichen und bewerten zu können. So kannst du leichter entscheiden, welches Tablett für dich geeignet ist.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Die Frage „Mit oder ohne Display?“
  • Größe der aktiven Fläche
  • Abmessungen und Gewicht
  • Farbe
  • Auflösung
  • Display-Auflösung
  • Druckstufen
  • Multitouch
  • Express Keys
  • Anschlüsse
  • Kompatibilität
  • Erkennen des Neigungswinkels

In den folgenden Abschnitten erklären wir dir jeden dieser Faktoren. So kannst du die jeweiligen Werte und Eigenschaften eines Tabletts besser einordnen.

Die Frage „Mit oder ohne Display?“

Auf die Frage nach einem Display auf dem Grafiktablett sind wir weiter oben bereits im Detail eingegangen. Trotzdem sei an dieser noch einmal betont, dass diese Frage wohl das wichtigste Kriterium vor dem Kauf eines Grafiktabletts ist. Ob dein Grafiktablett mit einem eigenen Display ausgestattet ist wird sich in hohem Maße darauf auswirken, wie du mit deinem Tablett arbeiten wirst.

Ist es für dich wichtig dem Zeichnen auf Papier, Leinwänden und Ähnlichem möglichst nahe zu kommen solltest du dich näher mit Grafiktabletts mit Display auseinandersetzen. Nur bei solchen Geräten werden deine Zeichnungen dort sichtbar, wo du sie zeichnest.

Möchtest du hingegen nicht so viel Geld investieren, sind Grafiktabletts ohne Display für dich interessanter. Ein eigenes Display stellt bei Grafiktabletts einen großen Preisfaktor dar und nach einer Zeit der Gewöhnung ist das Fehlen eines Displays meistens kein Problem mehr.

Größe der aktiven Fläche

Zeichenpads gibt es in unterschiedlichen Größen. Welche Größe für dich optimal ist hängt vor allem davon ab, zu welchem Zweck du das Tablett nutzen möchtest. Es sollte aber auch berücksichtigt werden, dass ein größeres Tablett mehr Platz auf dem Schreibtisch oder in der Tasche einnimmt.

Kleinere Modelle haben eine Zeichenfläche, die der Größe A6 oder A5 entspricht. Wenn du hauptsächlich an einer einfachen Bedienung des Computers und der Erstellung von Skizzen interessiert bist, ist dies die richtige Größe für dich.

Möchtest du darüber hinaus auch detailliertere Grafiken erstellen oder bearbeiten ist eine größere Zeichenfläche der Größe A4 oder A3 besser für dich geeignet. Hast du ein Tablett der Größe A4, entspricht dies wahrscheinlich auch genau der Größe deines Druckerpapiers. So hast du eine genauere Vorstellung davon, wie eine Kopie aussehen wird, die du zu Hause ausdruckst.

Achte aber darauf, dass sich die Größenangaben hier nur auf die aktive Zeichenfläche beziehen. Das gesamte Tablett wird noch einmal etwas größer ausfallen.

Produktbild

Für einfache Aufgaben genügt auch ein kleines Grafiktablett. Für detaillierte Grafiken sollte die aktive Fläche jedoch größer sein.

Abmessungen und Gewicht

Neben der Größe der Zeichenfläche solltest du auch die gesamten Abmessungen und das Gewicht des Grafiktabletts beachten. Beides wird sich auf die Handlichkeit des Tabletts auswirken.

Je nachdem wie groß dein Arbeitsplatz ist, bzw. wie viel Platz dir dort noch zur Verfügung steht, kannst du zu einem größeren oder platzsparenden Produkt greifen. Möchtest du gerne mobil bleiben, solltest du auf zu große Modelle verzichten. Größere Zeichentabletts haben tendenziell auch ein höheres Gewicht und sind schwerer zu transportieren.

Da beispielsweise ein Blatt Papier sehr dünn ist, könnte sich das Zeichnen auf einem zu dicken Zeichenpad zudem unnatürlich anfühlen.

Farbe

Welche Farbe du für dein Zeichentablett bevorzugst ist natürlich eine rein persönliche Entscheidung. Die Farbauswahl ist bei den meisten Modellen jedoch nicht sehr groß. Schwarz ist die dominierende Farbe über alle Hersteller hinweg, auf den nächsten Plätzen folgen die Farben Weiß und Blau. Wie wichtig dir diese Eigenschaft im Vergleich zu den anderen ist bleibt dir überlassen.

Auflösung

Wie so oft gilt auch hier, dass eine höhere Auflösung der Zeichenfläche besser ist. Je höher die Auflösung, desto präziser werden deine Bewegungen mit dem Stift auf dem Tablett umgesetzt.

Die Einheit, in der die Auflösung eines Grafiktabletts angegeben wird (lpi), stammt aus der Drucktechnik. Lpi steht für „lines per inch“ und heißt so viel wie „Linien pro Zoll“. Je höher die Auflösung der Zeichenfläche ausfällt, desto näher liegen die einzelnen Druckpunkte zusammen, sodass mehr Präzision gewährleistet werden kann.

Wenn dir die  Auflösung der aktiven Fläche besonders wichtig ist, solltest du dir Grafiktabletts mit mindestens 5080 lpi genauer anschauen. Dieser Wert wird von hochwertigen Tabletts, aber bereits auch von einigen Modellen zum Einsteigerpreis geboten.

Grafiktabletts mit einer höheren Auflösung setzen die Zeichnungen und Bewegungen des Stiftes präziser um. Wenn du Wert auf eine hohe Auflösung legst solltest du dir ein Tablett mit mindestens 5080 lpi zulegen.

Display-Auflösung

Verfügt das Grafiktablett über ein Display ist natürlich auch dessen Auflösung von Interesse. Eine höhere Auflösung sorgt dafür, dass deine Ergebnisse klarer angezeigt werden können. Eine detailliertere Sicht auf deine Ergebnisse erlaubt es dir ebenfalls detaillierter zu arbeiten. Außerdem möchtest du den Lohn deiner Arbeit ja auch möglichst schön zu sehen bekommen.

Anders als bei der Auflösung der Zeichenfläche wird die Auflösung des Display in DPI angegeben. DPI steht für „dots per inch“ und bedeutet so viel wie „Punkte pro Zoll„. Eine Auflösung von 1920 x 1080 DPI sorgt für Full HD auf deinem Tablett-Bildschirm. Bei Modellen zum Einsteigerpreis fällt die Auflösung jedoch meistens etwas geringer aus.

Druckstufen

Die Drucksensitivität eines Zeichentabletts ist ein wichtiger Baustein dafür das Gefühl des „echten Zeichnens“ zu simulieren. Wenn du mit einem Bleistift mehr Druck auf ein Blatt Papier ausübst wird der Strich dicker werden. Dieser Effekt soll auch auf das Tablett übertragen werden.

Im Grunde genommen kann man sagen: Je mehr Druckstufen ein Zeichentablett abbilden kann desto besser. Interessant dabei ist aber auch, wie die einzelnen Empfindlichkeitsstufen programmiert sind. Zu Letzterem findet man in den Produktspezifikationen leider eher keine Informationen.

Natürlich drückt sich eine höhere Drucksensitivität auch in einem höheren Preis aus, sodass du persönlich abwägen solltest, ob dir die zusätzliche Sensitivität der Preis wert ist. Die meisten Grafiktabletts sind mit 2048 Druckstufen ausgestattet, 1024 Stufen sind das Mindestmaß was eingehalten werden sollte.

Multitouch

Die Möglichkeiten einer Multitouch-Eingabe sind den meisten Menschen von ihrem Smartphone bekannt. Das Heran- und Herauszoomen mit zwei Fingern, das Drehen eines Bildes und vieles mehr ist dank Multitouch auch auf einem Grafikbrett möglich.

Zudem kannst du andere Befehle wie ein Programm zu starten oder einen Ordner zu öffnen einfach über den Touchscreen des Displays eingeben, wenn dieses über Multitouch verfügt. Gerade was Tabletts mit Display angeht sind wir es mittlerweile gewohnt mit Multitouch umzugehen. Entsprechend schade wäre es darauf verzichten zu müssen.

Nebenbei wird so auch das Malen mit den Fingern ermöglicht. Möchtest du doch wieder mehr Präzision in deiner Arbeit sehen, kannst du trotzdem jederzeit den Stift zur Hand nehmen. Übrigens können theoretisch sowohl Tabletts mit als auch ohne Display fähig sein Multitouch-Eingaben umzusetzen.

Express Keys

Viele Grafiktabletts besitzen einige Express Keys, die neben der Zeichenfläche angebracht sind. Über sie kannst du wichtige Eingaben (z.B. wechseln zwischen Stift- und Radierfunktion) noch schneller und einfacher machen.

Neben der Frage ob das jeweilige Tablett überhaupt über Tasten verfügt ist ebenfalls interessant, ob du diese selbst programmieren kannst. Umprogrammierbare Express Keys gestatten es dir genau die Befehle auf die Tasten zu legen, die du persönlich sehr oft nutzt, oder ansonsten nur sehr umständlich nutzen kannst. Sie tragen somit dazu bei, das Tablett genau deinen Ansprüchen anzupassen.

In manchen Fällen hat auch der Stift noch zusätzliche Tasten. Diese können beim Arbeiten mit dem Tablett, je nach deinen Präferenzen, noch leichter zu bedienen sein als jene neben der Zeichenfläche.

Außerdem unterscheiden einige Hersteller noch die beiden Begriffe „Express Keys“ und „Funktionstasten“. Während die Express Keys tatsächliche Tasten darstellen, die man drücken kann, sind Funktionstasten dann oft zusätzliche Felder auf dem Tablett, die du über einfache Berührungen anwählen kannst.

Anschlüsse

Die Frage nach den Anschlüssen ist gerade dann wichtig, wenn das jeweilige Grafiktablett nur zusammen mit einem Computer betrieben werden kann. Der gängigste Anschluss ist USB. HDMI, VGA, DVI oder eine kabellose Variante über WLAN sind jedoch auch vertreten.

Durch eine WLAN-Verbindung herrscht weniger Kabelsalat am Arbeitsplatz. Außerdem kann eine Verbindung zum Internet bei eigenständig funktionierenden Geräten theoretisch auch abseits von Grafikanwendungen genutzt werden.

Wer jedoch auch mal an Orten zeichnen möchte, an denen keine stabile Internet-Verbindung gewährleistet ist, verlässt sich lieber auf USB- oder andere Kabelanschlüsse. Dazu ist zu sagen, dass die meisten Zeichentabletts eine Kabelverbindung zum Computer voraussetzen.

Um dein Grafiktablett mit deinem Computer zu verbinden braucht es ein Kabel oder eine WLAN-Verbindung. Am gängigsten sind USB-Anschlüsse.

Kompatibilität

Wenn du dich dazu entschlossen hast dir ein Grafiktablett zuzulegen, sollte dieses natürlich auch mit deinem Computer zusammen arbeiten können.

Darum informiere dich vor dem Kauf, ob das jeweilige Tablett mit einem Windows PC, Apple Computer (Mac), oder sonstigem Betriebssystem wie Linux oder Android kompatibel ist.

Die meisten Zeichentabletts sind aber standardmäßig mit Windows und Mac vereinbar. Du musst dir deswegen also keine allzu großen Sorgen machen. Zur Kompatibilität mit Linux Betriebssystemen wird meist keine Angabe gemacht. Im Zweifel fragst du besser beim Hersteller nach.

Erkennen des Neigungswinkels

In welchem Winkel du einen Bleistift über dem Papier hältst hat Einfluss darauf wie die Zeichnung aussehen wird. Um dem Gefühl des „echten Zeichnens“ näher zu kommen, wäre es schön wenn der Digitalstift diesen Effekt nachbilden kann.

Darüber hinaus sollte der Digitalstift gut in der Hand liegen und vom Gewicht, der Größe und dem Material einem hochwertigen Stift ähneln. Hierbei spielen persönliche Präferenzen natürlich eine große Rolle.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Grafiktabletts

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Grafiktabletts, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

HUION

Huion

Informationen zum Unternehmen HUION ist ein chinesischer Produzent verschiedenster Grafiktabletts. Neben Grafiktabletts mit und ohne Display, stellt das Unternehmen auch sehr kleine Tabletts (Signature Pads genannt) und sehr große und leuchtende Zeichentabletts (LED Light Pads) her. Die HUION Grafiktabletts genießen einen […]

UGEE

UGEE

Informationen zum Unternehmen UGEE ist ein chinesisches Unternehmen, das Grafiktabletts mit Display (Pen Display) und ohne Bildschirm (Pen Tablet) herstellt. Unter der Marke UGEE werden ausschließlich die beiden Produktreihen „Pen Tablet“ und „Pen Display“ verkauft. Kontaktdaten Shenzen UGEE Technology Co., Ltd. Floor 4, Building […]

Wacom

Wacom

Informationen zum Unternehmen Wacom wird als Marktführer im Bereich der Grafiktabletts angesehen. Das japanische Unternehmen bietet eine breite Palette an Grafiktabletts mit und ohne Bildschirm und dazu passendes Zubehör wie z.B. spezielle Eingabestifte an. Kontaktdaten Wacom Co., Ltd. Völklinger Straße […]

XP-Pen

XP-Pen

Informationen zum Unternehmen XP-Pen wurde in Japan gegründet und ist ein Anbieter verschiedener Grafiktabletts und Zubehör. Unter dem Namen „Star Series Tablet“ werden Grafiktabletts ohne Bildschirm und unter dem Namen „Artist Series Display“ Zeichentabletts mit Display angeboten. Außerdem werden leuchtende Tabletts in der Reihe „CP […]

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Grafiktablett

Wo gibt es Übungen und Tutorials für Grafiktabletts?

Hilfreiche Tipps und Tricks sind besonders für Anfänger interessant. Doch auch für Fortgeschrittene lassen sich einige Übungen oder Tutorials im Internet finden.

Viele Videos findest du auf Youtube oder auf Seiten, die sich auf Tutorials für Grafiktabletts beziehungsweise einzelne Grafikprogramme spezialisiert haben. Dafür musst du nicht zwingend englisch verstehen können, da es auch viele deutschsprachige Angebote gibt.

Hier und hier findest du Übungen, die im Allgemeinen auf das Zeichnen mit Grafiktabletts eingehen.

Diese Seite beschäftigt sich mit den vielen verschiedenen Grafikprogrammen und damit wie sie zu nutzen sind.

Manga zeichnen auf dem Grafiktablett

Mangas sind so etwas wie das japanische Gegenstück zum Comic. Sie erzählen eine Geschichte mit Zeichnungen und den typischen Sprechblasen und werden meistens in schwarz und weiß gehalten.

Mangas sind auch in westlichen Kulturkreisen immer beliebter geworden. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung haben die vielen Anime-Serien, die oft auf Mangas basieren. Einige erfolgreiche Beispiele sind Dragonball, One Piece, Naruto und Detektiv Conan.

Viele Fans der Serien oder Bücher möchten nun auch eigenen Zeichnungen im Manga-Stil erstellen. Hierzu kann ein Grafiktablett wunderbar eingesetzt werden. Wenn du nun auch im Manga-Stil zeichnen möchtest, kann dir diese Seite bei den ersten Schritten helfen.

Welche Treiber brauchst du für ein Zeichentablett und wie kannst du das Tablett einrichten?

Im Normalfall werden benötigte Treiber immer zusammen mit dem Tablett geliefert, sodass du dich nicht darum kümmern musst.

Sollten die Treiber doch mal nicht in der Lieferung enthalten sein, ist deine nächste Anlaufstelle die Homepage des Herstellers. Dort sollten ebenfalls alle benötigten Treiber zum Download zur Verfügung stehen. Suche dort einfach anhand deiner Modellbezeichnung oder genauen Produktnummer nach den Treibern.

Ein Einrichten des Zeichentabletts vor dem ersten Gebrauch ist unerlässlich. Beachte hierzu bitte die Betriebsanleitung des Herstellers. In der Folge kannst du z.B. in Photoshop noch einstellen wie die Deckkraft und Größe des Pinsels ausfallen sollen. Speziellere Einstellungen wie ein Farbverlauf je nach ausgeübtem Druck sind ebenfalls möglich.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.itwissen.info/Grafiktablett-digitizing-tablet.html


[2] https://www.grafiktabletts-test.de/wissenswertes/

Bildquelle: Pixabay.com / PIX1861

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