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Ski Test 2018: Unabhängiger Vergleich mit Tipps vom Experten

Wir möchten dich bei deiner Kaufentscheidung unterstützen. Dafür vergleichen wir für dich auf unserer Seite die besten Ski und bieten dir weiters einen ausführlichen und unabhängig recherchierten Ratgeber.

Darin eingebunden sind zahlreiche Ski Experten-Tests sowie aussagekräftige Kundenmeinungen und -bewertungen, die wir analysieren.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Skier im Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Modell
Art
Zielgruppe
Radius
Längen
Kernmaterial
Bindung inklusive
Bindungsart

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kaufberater.io Fachexperte
Marius ist Ski-Alpin-Ausbilder auf der höchsten Stufe des Deutschen Skiverbandes DSV. Sein Wissen und seine Leidenschaft für den Skisport bringt er nicht nur in Ausbildungen für Skilehrer ein, sondern zeigt auf seinem YouTube Kanal und Blog Tipps und Tricks für jede Könnensstufe. Wenn es also um Leidenschaft und Kompetenz auf der Skipiste geht, ist er der richtige Mann!
Marius QuastWintersport-Expertemariusquast.de

Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Je nachdem, ob du Langlauf betreibst, Alpin Skifährst oder den Freestyle Stil bevorzugst, gibt es passende Ski für deine Bedürfnisse
Das Material macht den Unterschied. Ski mit Holzkern sind langlebiger, flexibler und leichter, aber auch teurer als solche mit PVC-Kern
Für Einsteiger sind Kurzski besonders geeignet. Mit ihnen kannst du schnell und ungefährlich Carven lernen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Ski kaufst

Wie lange sollte mein Ski sein?

Die Länge deines Skis bestimmt auch das Fahrverhalten. Grundsätzlich sind Ski demnach je nach Körpergröße und Zweck individuell anzupassen. Für rasante Abfahrten und enge Kurven eignen sich lange Ski besser.

Je nach Körpergröße, Gewicht, Können und Technik gibt es verschiedene Tipps für die perfekte Länge. Wenn du dir einen Ski neu kaufst solltest du deshalb Hilfe von Experten in Anspruch nehmen. Fachberater können dir helfen, den richtigen Ski für deine Statur und Wünsche zu finden. Als Faustregel für durchschnittliche Skifahrer gilt, dass die Skispitze sich auf der Höhe zwischen Kinn und Nase befinden sollte.

Ski zum Skifahren

Das ultimative Skierlebnis hängt unter anderem von den richtigen Skiern ab. Die passende Länge der Skier ist von mehreren Dingen, wie etwa deiner Körpergröße und der bevorzugten Technik abhängig. Daher ist es ratsam, sich von einem Experten beim Kauf beraten zu lassen.

Wann brauche ich neue Ski?

Jedes Jahr kommt eine Vielzahl neuer Modelle auf dem Markt. Doch musst du deswegen jährlich neue Ski kaufen? Es gilt die Grundregel: Je hochwertiger der Ski und je besser man ihn pflegt, desto länger kann man ihn fahren.

Laut unseren Recherchen kaufen die meisten Hobbyskifahrer alle zwei Jahre neue Ski. Ausschlaggebend ist, wie oft du den Ski tatsächlich verwendest. Deshalb ist es persönliches Empfinden, wann du dir ein neues Modell zulegst. Ist das Fahrvergnügen eingeschränkt, solltest du deine Ausrüstung zum Service bringen. Fachleute können dich beraten, welcher Service dein Ski nötig hat, ober ob du ein neues Modell brauchst

Was kosten Ski für Anfänger und Fortgeschrittene?

Es gibt eine große Auswahl an Ski und somit auch eine breite Bandbreite an Kosten. Die Einteilung in Qualitätsstufen erleichtert die Auswahl. Je nachdem, wie gut du Skifahren kannst und wofür du deine Ski benötigst, gibt es unzählige Modelle mit einer Preisspane von 300 bis 2000 Euro. Durch die Einteilung in Mindestanforderungen kann man sie kategorisieren.

Easy-Carver sind für Anfänger geeignet, aber auch schnell abgenutzt. Für das Set mit Skibindung muss man hier 200 bis 300 Euro einplanen. Allround Ski kosten 250 bis 300 Euro und sind für anspruchsvolle Gelegenheitsskifahrer, die meist auf gut präparierten Pisten unterwegs sind, geeignet.

Für Ski inklusive Bindung der Klasse Komfort solltest du 350 – 450 Euro einplanen. Sie werden für durchschnittliche Skifahrer empfohlen, die nicht auf harten Pisten oder schnellem Tempo fahren.

Für 450 bis 600 Euro bekommst du Sportski. Diese kannst du bei höherem Tempo und auch auf harten Pisten fahren. Vor allem, wenn du regelmäßig auf der Piste bist, ist dieser Ski die richtige Wahl für dich. Kostspieliger wird es bei Ski der Klasse Elite – 600 bis 2000 Euro kann ein Set aus Bindung und Ski kosten.

Dafür hat man eine hohe Fahrsicherheit und lange Haltbarkeit. Race-Ski werden von Profis oder sehr weit fortgeschrittenen Skifahrern bevorzugt, sind sehr hochwertig und langlebig. Die Preisspanne liegt bei 600 bis 1000 Euro.

EXPERTENTIPP
Die Skiauswahl ist groß! Daher rate ich dir, vorher festzulegen, welche Schwünge du am liebsten fährst: Kurzschwung, Lange Radien oder doch mal neben der Piste?“
Marius QuastWintersport-Experte

Wo kann ich online Ski kaufen?

Viele Shops für Skiausrüstung und die großen Hersteller bieten ihre Auswahl auch online an. Allerdings kannst du Ski und Skizubehör auch auf anderen Portalen kaufen. Unsere Recherchen haben ergeben, dass du über folgende Portale fündig wirst:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Intersport
  • Xspo

Beim Kauf von Ski ist wichtig, dass dein Wintersportgerät auf deine Statur eingestellt ist. Die Feinabstimmung lässt du am besten von einem Fachmann vor Ort vornehmen.

Wo kann ich Ski mieten?

Du fährst nur einige Male im Jahr Ski und eine eigene Ausrüstung ist dir zu kostspielig? Vor Ort kannst und bei den großen Anbietern kannst du dir Skiausrüstung mieten. Wenn du Ski für einen oder mehrere Tage mieten möchtest, wirst du meist im Skigebiet fündig.

Mach dich am besten vorab online oder vor Ort schlau, welche Anbieter es gibt. Es gibt auch Anbieter, die sich auf Skimiete spezialisiert haben. Die größten sind, laut unserer Recherche:

  • snowell.com
  • sport2000rent.com
  • mietski.com
  • skimieten.de

Wichtig bei den großen Anbietern – kläre im Vorhinein ab, ob sie auch Filialen in deinem Skigebiet haben.

Ski zum Skifahren auf dem berg im schnee

Wem der Kauf einer kompletten Skiausrüstung zu kostspielig ist, kann sich auch meist vor Ort das komplette Equipment mieten. Die größten Anbieter hierfür haben wir dir oben aufgelistet.

Welches Zubehör kann ich mir für meine Ski kaufen?

Um deinen Tag auf der Skipiste oder am Gletscher richtig genießen zu können, sollte auch deine Ausrüstung auf dem neuesten Stand sein. Wir haben dir eine kleine Liste von Zubehörartikeln zusammengestellt, auf die du bei deinem nächsten Ausflug auf keinen Fall verzichten solltest:

Entscheidung: Welche Arten von Ski gibt es und welche sind die richtigen für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Einsatzbereichen und Arten von Ski unterscheiden:

  • Langlaufski
  • Tourenski
  • Alpinski
Nicht jeder braucht seinen Ski für dieselben Dinge. Abhängig davon, welche Technik du bevorzugst und wofür du deine Ski verwenden möchtest, gibt es unterschiedliche Modelle auf dem Markt.

Wir möchten dir dabei helfen, herauszufinden, welcher Ski für dich der Richtige ist. Dazu gehen wir auf die oben aufgezählten Skiarten und ihre Untergruppen ein und stellen übersichtlich ihre Vor- und Nachteile dar.

Welche Ski wähle ich zum Langlaufen?

Langläufer beziehen ihre Bewegungsenergie aus der Muskelkraft. Deshalb muss ein Ski zum Langlaufen möglichst leicht sein. Um die Reibung in der Loipe so gering wie möglich zu halten sind Langlaufski schmaler als Alpinski.

Beim Langlaufen gibt es verschiedene Techniken und somit auch verschiedene Skitypen:

  • Klassik-Langlaufski
  • Skatingski
  • Nordic-Cruising Ski

Im nächsten Abschnitt erklären wir kurz die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile zwischen den Skiarten.

Welche Ski brauche ich zum Klassik-Langlaufen und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Wenn du am Liebsten mit deinen Ski in der Loipe unterwegs bist, ist dieser Ski perfekt für dich. Klassik-Langlaufski sind extra für den Parallelschritt in der gespurten Loipe konstruiert. Sie deshalb sind länger und weicher als Skatingski. Auch bei der Skischaufel unterscheiden sie sich von Skatingski, da diese vorne stark gebogen ist.

Klassische Langlaufski unterscheiden sich anhand des Ski Unterseite, der sogenannten Steigzone. Deswegen gibt es zwei Arten von Langlaufski:

  • Nowax-Ski
  • Wachsski
Nowax-Ski

Diese Ski sind für dich geeignet, wenn du noch Einsteiger im klassischen Langlauf bist. Sie haben an der Unterseite eine Steighilfe. Diese kann aus schuppenartigen Vertiefungen (Schuppen oder Micro-Schuppen) oder Fellen bestehen.

Vorteile

  • Für Anfänger geeignet
  • Bei allen Verhältnissen einsetzbar
  • Benutzerfreundlich
  • Günstiger als Wachsski

Nachteile

  • Wartunginstensiv
  • Langsamer als Wachsski
  • Hörbares Laufgeräusch

Diese Steighilfe verhindert, dass der Ski nach hinten wegrutscht. Nowax-Ski sind für sämtliche Loipenverhältnisse geeignet. Egal ob Eis, Schnee oder Nässe: Wenn du die Laufflächen dieser Ski regelmäßig mit Wachs oder speziellen Sprays pflegst, kannst du sie immer verwenden.

Wachsski

Wenn du fortgeschrittener Langläufer bist oder sogar Wettkämpfe laufen möchtest, solltest du dich für Wachsski entscheiden. Wachsski haben keine angebrachte Steighilfe wie Nowax-Ski. Deshalb ist es besonders wichtig, sie richtig zu wachsen.

Vorteile

  • Schnell in der Loipe
  • Für Fortgeschrittene geeignet

Nachteile

  • Know-How erforderlich
  • Teurer als Nowax Ski

Wie und wo man die richtigen Wachse korrekt am Ski aufbringt muss gelernt sein. Deswegen solltest du schon etwas Know-How mitbringen, wenn du dir einen solchen Langlaufski zulegst. Wenn sie richtig behandelt wurden, sind sie schneller als Nowax-Ski.

Welche Ski brauche ich zum Skaten und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Wenn du das Skaten dem klassischen Langlauf vorziehst, bist du mit Skating Ski auf der richtigen Spur. Du kannst ihn auf speziell fürs Skaten präparierten Loipen und Pisten fahren. Skatingski bieten dir einen hohen Bewegungsradius. Diese Skiart hat eine elastische Vorspannung. Damit kannst du beim Abstoß leicht beschleunigen – der sogenannte „Rebound-Effekt“.

Vorteile

  • Schnelle Fahrweise
  • Leicht und handlich

Nachteile

  • Mehr Kraftaufwand erforderlich
  • Nur auf speziellen Pisten fahrbar

Grundsätzlich sind Skating-Ski kürzer und härter als die Modelle zum klassischen Langlauf. Deshalb braucht man hierbei mehr Kraft, um die Steigzone in den Schnee zu bekommen. Bei Skatingski ist es wichtig, dass das gesamte Zubehör aufeinander abgestimmt ist, um ein einwandfreies Fahrvermögen zu ermöglichen.

Welche Ski brauche ich zum Nordic Cruisen und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Du walkst gerne und möchtest auch im Winter nicht darauf verzichten? Versuche es mit Nordic Cruising. Die neue Trendsportart ist eine weniger anstrengende Art des klassischen Langlaufens. Außerdem ist Nordic Crusing besonders gelenkschonend.

Vorteile

  • Bieten Halt
  • In und außerhalb der Loipe einsetzbar
  • Gelenkschonend
  • Ideal für Anfänger

Nachteile

  • Langsamere Fahrweise
  • Schwerere Bauart

Die perfekten Skier dafür sind etwas breiter und kürzer als klassische Langlaufski. Du kannst sie in und außerhalb der Loipe verwenden. Dadurch bist du mit diesen Langlaufskiern etwas langsamer unterwegs. Nordic Crusing Ski bieten mehr Halt in der Loipe und sinken im Tiefschnee weniger ein.

Welche Ski benötige ich zum Skitouren gehen?

Der Allrounder: Touringski sind sowohl für den Aufstieg auf den Berg als auch für die rasche Abfahrt gebaut. Welchen Ski du für welche Art der Skitour benötigst liest du hier. Weil man mit Tourenski durch den Tiefschnee abfährt, sind diese anders gebaut als übliche Alpinski. Sie sind kürzer, weicher und breiter.

Da man mit diesen Ski auch den Aufstieg auf den Berg erledigt, ist er zudem auch leichter gebaut. Das hat bei der Abfahrt den Nachteil, dass er nicht den Fahrkomfort bietet, den ein klassischer Alpinski hat. Der Belag ist beim Tourenski hart und gleiten damit nicht so leicht wie Alpinski. Durch aufgewölbte Skispitze und ende und die breite Bauart sind Touringski perfekt für Tiefschneeabfahrten geeignet.

Grundsätzlich unterscheidet man beim Tourenski je nach Fahrart drei Typen:

  • Klassische Tourenski
  • Freeride Tourenski
  • All Mountain Ski

Lies mehr über die Vor- und Nachteile der einzelnen Ski im nächsten Abschnitt.

Welche Ski brauche ich zum klassichen Skitourengehen und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Du willst am Wochenende den Berg abseits der Piste erobern und suchst einen guten Allrounder? Dann bist du mit klassischen Tourenski perfekt beraten. Diese sind durch ihre Griffigkeit sowohl für Fahrten im Gelände als auch im Tiefschnee geeignet.

Vorteile

  • Für Auf- und Abstieg geeignet
  • Leichte Bauweise

Nachteile

  • Weniger Fahrkomfort bei der Abfahrt
  • Nicht speziell für Tiefschnee konstruiert

Klassische Tourenski und die dazugehörige Bindung sind sehr leicht. Meist wiegen sie weniger als drei Kilogramm. Das macht den Aufstieg zu einem angenehmen Erlebnis. Grundsätzlich sind klassische Tourenski eher für den Aufstieg konstruiert.

Wodurch zeichnen sich Freeride Tourenski aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Du willst nach dem Aufstieg eine rasante Abfahrt abseits der Piste genießen? Der Freerider bietet dir alles was du dafür brauchst! Bei Freeride Ski steht das Fahrvergnügen im Mittelpunkt. Der Fokus liegt weniger auf Leichtigkeit, als bei klassischen Tourenski.

Vorteile

  • Perfekt für Abfahren abseits der Piste
  • Guter Auftrieb
  • Für schnelles Tempo geeignet
  • Tricks möglich

Nachteile

  • Schwerer als Tourenski
  • Anstrengenderer Anstieg
  • Nicht für Anfänger geeignet

Durch die steifere Bauart kann man mit Freeride Ski auch im Tiefschnee stabil und dynamisch fahren. Zudem sind diese Tiefschneeski etwas länger und bei manchen Modellen am hinteren Skiende (dem „Tail“) aufgebogen. Dadurch, dass er schwerer gebaut ist, ist der Aufstieg mit einem Freeride Ski anstrengender und unbequemer als bei klassischen Tourenski.

Bei den Freeridern wird die Bindung etwas weiter hinten angebracht. Das dient dazu, den Auftrieb zu vermindern und ein leichteres Fahren im tiefen Schnee zu ermöglichen.

Ski Tiger blau

Vor dem Kauf von Ski sollte man sich über sein eigenes Können im Klaren sein, damit die richten Ski gekauft werden.

Welche Arten von Ski gibt es beim Alpinen Skilauf?

Der alpine Skilauf gliedert sich in verschiedene Disziplinen und Fahrstile. Je nachdem, ob du gerne Carvst, im Tiefschnee oder auf Buckelpisten fährst, im Slopestyle Tricks vollführst oder den historischen Telemarkstil bevorzugst. Jede Fahrtechnik verlangt nach einem anderen Ski. Die Unterteilung gliedert sich wie folgt:

  • Carvingski
  • All Mountain Ski
  • Kurzski

Hier stellen wir die Vor- und Nachteile der einzelnen Skitypen für das alpine Skifahren vor.

Wodurch zeichnen sich Carving Ski aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Bist du gerne schnell auf der Piste unterwegs und ziehst klare Linien durch den Schnee? Dann bist du mit Carvern bestens beraten! Die perfekten Ski für diese Technik zeichnen sich durch eine stärkere Taillierung aus. Durch diese können enge Radien gefahren werden. Zudem sind sie kürzer als klassische Alpinski.

Vorteile

  • Guter Grip
  • Hohes Tempo möglich
  • Perfekt für die Piste geeignet

Nachteile

  • Nur für fortgeschrittene Skifahrer

Damit können vor allem fortgeschrittene Skifahrer mit den Stahlkanten klare Linien in die Piste „schneiden“. Sie sind elastisch (haben eine „weiche Flex“) um durch die Durchbiegung der Querachse schnittiger fahren zu können. Für eine gute Griffigkeit verfügen Carver über scharfe Stahlkanten.

Ob Slalomski, Riesenslalomski oder Abfahrtsski: Je nach Disziplin gibt es unterschiedliche Ausführungen von Carvern. Willst du mehr über Techniken beim Skifahren wissen? Dann lies hier die Zusammenfassung.

Wodurch zeichnen sich All Mountain Ski aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Du willst einen angenehmen Aufstieg und die Abfahrt bei sämtlichen Verhältnissen genießen? Dann ist der Allmountain Ski der richtige Allrounder für dich! All Mountain Ski sind sozusagen eine Hybridform. Sie sind etwas schwerer als klassische Tourenski und eine Untergruppe der Carving Ski.

Vorteile

  • Für alle Schneeverhältnisse geeignet
  • Sowohl für Piste als auch für Tiefschnee
  • Ein Ski für alle Anforderungen

Nachteile

  • Relativ Teuer
  • Schwerer als Tourenski

Mit ihnen bist du richtig beraten, wenn du einen Ski für alle Verhältnisse suchst, dir aber nur eine Ausrüstung zulegen möchtest. Schuhe für diese Skiart sind etwas höher und härter als bei den klassischen Modellen. All Mountain Ski sind drehfreudig und haben viel Auftrieb. Das bedeutet du kannst sie sowohl auf der Piste als auch im Tiefschnee verwenden.

Wodurch zeichnen sich Kurzski aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Fun-Carver, Kurz-Carver, Kurzski oder Bigfoot – alle diese Bezeichnungen fassen eines zusammen: Fahrspaß auf der Piste. Was einen Kurzski ausmacht erklären wir hier. Durch die kurze Bauweise kannst du mit diesen Ski besonders enge Radien fahren.

Vorteile

  • Handlich
  • Leicht
  • Ermöglicht enge Radien

Nachteile

  • Nicht für Tiefschnee geeignet
  • Kostenintensiv
  • Nicht für Anfänger geeignet

Du solltest schon ein geübter Skifahrer sein, wenn du mit einem Kurzski die Pisten unsicher machen willst. Durch die eingebaute Sicherheitsbindung ist gewährleistet, dass sich die Kurz-Carver in gefährlichen Situationen abschnallen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Ski vergleichen und bewerten

In diesem Absatz zeigen wir dir, welche Eigenschaften einen guten Ski ausmachen. Dadurch wird dir die Entscheidung für einen Ski deutlich leichter fallen.

Man kann folgende Kriterien miteinbeziehen:

  • Modell
  • Zielgruppe
  • Radius
  • Länge(n)
  • Kernmaterial
  • Bindung

In den nächsten Absätzen zeigen wir dir, was die einzelnen Kriterien genau ausmacht.

Modell

Neu ist nicht immer besser. Was das Skimodell wirklich über die Qualität aussagt, liest du hier: Jeder Hersteller produziert im Jahr eine Vielzahl an Modellen. Diese entscheiden sich in vielen Eigenschaften voneinander. Ausschlaggebend hier ist die Saison (also das Herstellungsjahr) des Skis. Jede neue Saison bringt auch neue Trends auf dem Skimarkt mit sich.

Ski vom Vorjahr können sich anhand Material, Länge oder Taillierung voneinander unterscheiden. Darum ist es wichtig, beim Skikauf diese Eigenschaften zu vergleichen, bevor man sich für das neueste Modell entscheidet. Was laut Skiexperten tatsächlich entscheidend ist, ist das Fahrgefühl.

Zielgruppe

Bist du noch Skianfänger, musst du nicht dein gesamtes Erspartes für deine neue Lieblingssportart ausgeben. Beginner können schon mit relativ günstigen Ski viel Freude haben. Allerdings gilt auch hier die Grundregel: je besser das Material, desto länger hast du den Ski.

Anfänger/innen im Alpinskisport fahren ihre ersten Kurven noch im Schneepflug und sind meist auf den blauen Pisten unterwegs. Anfängerski zeichnen sich dadurch aus, dass ihr Material eher weicher ist, und sie somit eher Fehler verzeihen.  Für sie werden Easy Carver und Allround Carver empfohlen.

Fortgeschrittene Skifahrer sind meist auf roten Pisten unterwegs. Sie haben schon eine etwas sicherere Technik als Anfänger und beginnen meist, das Carven zu erlernen.  Bist du schon Fortgeschrittene/r  wirst du mit Slalom-Carvern und Cross Carvern am meisten Fahrvergnügen haben.

Professionelle Skifahrer wählen am Besten Slalom-Carver oder Allmountain Carver. Sie benötigen härtere, drehfreudige Ski. Mit diesen machen sie alle Art an Pisten carvend in hoher Geschwindigkeit unsicher.

Kinderski unterscheiden sich nicht nur anhand der Länge von Ski für Erwachsene – sie sind grundsätzlich auch weicher.

Radius

Der Radius eines Skis ist ein wichtiges Auswahlkriterium. Worauf du achten solltest liest du hier: Grundsätzlich informiert der Radius darüber, wie wendig der Ski ist. Da man mit Langlaufski eher gerade unterwegs ist, ist für diese Art der Wintersportgeräte der Radius nicht ausschlaggebend. Bei Carvingski ist er jedoch ein wichtiger Faktor, denn hohe Drehfreudigkeit steigert meist das Fahrvergnügen.

Der tatsächliche Fahrradius des Ski hängt von vielen Faktoren wie Fahrgeschwindigkeit, Material und Neigung (Aufkantung) ab. Ski mit einer starken Taillierung unterstützen in der Kurve und haben engere Radien.Besonders professionelle Skifahrer sowie Fortgeschrittene sollten daher einen Ski mit kleinem Radius wählen. Damit kann man perfekt und präzise Carvingspuren in die Piste zaubern.

Länge(n)

Wie lang soll mein Ski sein? Bei der Wahl der richtigen Skilänge spielen viele Faktoren eine Rolle. Der erste Faktor ist die Körpergröße. Hierbei gibt es eine Grundregel zu beachten: Wird der Ski vor dir aufgestellt, sollte die Spitze zwischen deinem Kinn und der Oberkante deines Kopfes liegen. Jedoch werden je nach Skityp, Können und Vorlieben auch andere Längen gefahren.

So sind etwa kürzere Ski wendiger und längere Ski bieten mehr Stabilität. Bist du groß und eher schwer, bist du mit einem längeren Ski gut beraten. Kleinere, leichtere Skifahrer fühlen sich mich kurzen, wendigen Ski wohler.

Kernmaterial

So vielfältig wie die Anforderungen an den Ski sind, so variabel sind auch die Bauweisen und der Kern. Sie werden in 4 Kategorien unterteilt, die wir dir hier erklären:

Die häufigste ist die Sandwich-Bauweise, bei der zwischen den einzelnen Schichten eine Schicht Klebstoff eingearbeitet wird. Bei der Schalenbauweise arbeitet man ein U-förmiges Profil in den Ski ein. Dadurch hat der Ski eine gute Druckverteilung auf den Kanten. Diese Art ist im höheren Preissegment angesiedelt.

Ebenso Ski, die in der Torsionsbox, also ein Glasfaserrohr, eigearbeitet sind, verdrehen sich weniger entlang der Längsachse. Bei der Cap-Bauweise soll durch eine nach unten gebogene Kunststoffplatte der Eindruck einer Schalenbauweise entstehen.

Der Skikern kann aus Holz, Kunststoff oder einer Mischung aus beidem bestehen. Beim günstigen Ski geschäumten Kern besteht dieser aus Klebeschaum, der Bauschaum ähnelt. Bei der Stabtechnik sind in den Schaum Metall- oder Kunststoffröhren eingearbeitet. Lange haltbar, elastisch und gut gedämpft sind Ski mit einem Kern aus langfaserigem Holz.

Hat der Ski einen Kern aus festen Schaumstoffplatten spricht man von einem Kunststoffkern. Die teuersten und auch am längsten haltbaren Ski haben einen verleimten Holzkern, bei dem hochwertige Holzarten quer verbaut und miteinander verleimt werden.

Bindung

Ski, Bindungsplatte und Bindung bilden ein perfektes Team. Was die richtige Kombination ausmacht liest du hier. Die passende Bindung sollte, wie so oft, zu Können, Gewicht und Fahrstil passen.

Das bedeutet: Anfänger sollten sich nicht für eine Rennbindung entscheiden. Die Skibindung gewährleistet zum die optimale Kraftübertragung zwischen Skischuh und Ski. Und sie ist auch für die Sicherheit audf der Piste mitverantwortlich.

Bei Stürzen muss die Bindung den Skischuh freigeben um Verletzungen zu vermeiden. Sie sollte allerdings elastisch genug sein, um Fehlauslösungen zu vermeiden. Eine „Auslösebindung“ erkennst du am Prüfzeichen GS, DIN/ISO 9462

Grundsätzlich müssen das Skisystem und das Bindungssystem zueinander passen. Viele Angebote für Ski gibt es schon in Kombination mit Bindungsplatte und Bindung. Die meisten großen Skihersteller haben entweder Bindungspartner oder stellen diese selbst her.

Einmal im Jahr solltest du deine Ski und die Bindung von einem Fachmann einstellen lassen. Dadurch kannst du eventuelle technische Fehler gleich ausmerzen und bist sicher auf der Piste unterwegs.

Z-Wert

Dieser Wert  bestimmt, wann die Skibindung auslösen sollte. Das soll dann passieren, wenn das Drehmoment das auf den Scheinbeinknochen wirkt eine gewisse Grenze überschreitet und wirkt somit Verletzungen entgegen.

Man kann den Z-Wert auf den Skalen der Skibindung, entweder vorne oder hinten finden. Viele Hersteller geben den Z-Wert erst nach Nachfrage an. Der Z-Wert kann korreliert allerdings mit der Skibindung und kann deshalb abweichen. Deswegen sollte man seinen Skischuh und seine Bindung immer vom Fachmann einstellen lassen.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Skier

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Skier, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Unternehmen

Das österreichische Unternehmen Atomic stellt ausschließlich Skisportartikel her und ist Weltmarktführer im Bereich Alpinski. Darunter fallen auch Snowwear und andere Ausrüstungsgegenstände. Atomic befindet sich mittlerweile im Besitz der finnischen Amer-Sports-Gruppe, zu der auch Wilson, Suunto und Salomon gehören.
Vor allem für die Skifahrer ist Atomic weltbekannt, im alpinen Skiweltcup fahren viele der besten Athleten ein Modell von Atomic. Die Skischuhe von Atomic besitzen einen großartigen Ruf. Auch auf anderen Gebieten ist Atomic stark vertreten, egal ob bei Tourenskiartikeln oder Raceboots, du wirst bei Atomic sehr wahrscheinlich fündig.

Kontaktdaten

Atomic Strasse 1
A-5541 Altenmarkt im Pongau
Österreich
https://www.atomic.com/de-de

Informationen zum Unternehmen

HEAD ist ein internationaler Sportartikelhersteller mit Sitz in Amsterdam, Holland und in Kennelbach, Österreich. Gemeinsam mit Mares (einem Tauchausrüstungshersteller) und Tyrolia (einem Hersteller für Skibindungen) bildet HEAD die HTM-Gruppe. HEAD selbst verkauft neben Wintersportartikeln auch Ausrüstungen für Tennisspieler und Schwimmer.
Im Skisport ist HEAD vor allem dafür bekannt, zahlreiche Topstars auszurüsten. Auch Legenden wie Hermann Maier und Didier Cuche verbrachten ihre letzte Profiskisaison auf HEAD-Skiern und in HEAD-Schuhen. Aber auch die aktuellen Stars von Head (u.a. Anna Veith, Lara Gut, Ted Ligety und Lindsey Vonn) tragen zur großen Beliebtheit des Unternehmens bei.

Kontaktdaten

HEAD
Wuhrkopfweg 1
A-6921 Kennelbach
Österreich
http://www.head.com/de/home/
[email protected]

Informationen zum Unternehmen

Die Fischer Sports GmbH ist ein Gesamtanbieter für den Alpinen und Nordischen Skisport, der Alpin Ski, Alpin Bindungen, Alpin Schuhe, Langlauf Ski, Langlauf Bindungen, Langlauf Schuhe, Langlaufstöcke sowie Sprungski herstellt. Im nordischen Skisport führt das Unternehmen den Weltmarkt an. Der Hauptsitz des Unternehmens ist im Ort Ried im Innkreis, Österreich. Produziert wird in Ried im Innkreis und Mukachevo (Ukraine).

Die Langlaufski von Fischer sind für ihre ausgezeichnete Qualität bekannt. Sowohl Anfänger im Langlaufsport als auch Profis setzen auf die Ski. Besonders die ausgezeichnete Materialqualität wird oft hervorgehoben.

Kontaktdaten

Fischer Sports GmbH
Fischerstraße 8
A-4910 Ried im Innkreis
Österreich
Telefon:+43 (0) 7752 / 909-0
[email protected]
http://www.fischersports.com

Informationen zum Unternehmen

Die GASPO Sportartikel- und Gartenmöbel-GmbH hat ihren Sitz im österreichischen Ort Ohlsdorf. Neben den Kurzski „Ventu“, die wir dir hier vorstellen, produziert das Unternehmen auch Gartenmöbel aus Holz, unter anderem Saunen und Infrarotkabinen.

Kontaktdaten

GASPO SPORTARTIKEL- UND GARTENMÖBEL GMBH
Peiskam 6
4694 Ohlsdorf
Österreich
Telefon:+43-(0)-7612-47292-0*
[email protected]
http://www.gaspo.at

Informationen zum Unternehmen

STC Snow Trekker Company GmbH ist ein schweizer Skihersteller. Das Unternehmen hat sich auf ein Produkt spezialisiert: Den „Snow Venuture“ Kurzski, den wir dir hier vorstellen. Der Hauptsitz von STC befindet sich im schweizer Ort Schaffhausen. Der Kurzski wird auch in diesem Ort produziert und von dort aus vertrieben. Dieser ist für seine Qualität bekannt und erhielt gute Bewertungen von Kunden. Diese hoben in den Kommentaren und Rezensionen vor allem den Fahrspaß hervor, den der Kurzski mit sich bringt. Das hochwertige Material und die professionelle Verarbeitung wurde zudem von einigen Rezensenten explizit erwähnt.

Kontaktdaten

STC Snow Trekker Company GmbH
Geisshofweg 9
8200 Schaffhausen
Schweiz
[email protected]
http://www.stc-swiss.ch

Informationen zum Unternehmen

Der Marke Tecno Pro ist im Besitz von Intersport Deutschland. Unter diesem Namen werden Sportartikel und Sportzubehör für die Sportarten Skifahren, Langlauf, Eislauf, Racket und Wassersport vertrieben. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Heilbronn, Deutschland.

Unter der Marke Tecno Pro werden unter anderem Alpinski und Langlaufski vertrieben. Wir stellen dir hier die Kinderski der Marke vor. Diese zeichnen sich durch ihren günstigen Preis aus, sind allerdings auch sehr benutzerfreundlich. Einzig das Material der Kinderski ist nicht mit professionellen Ski vergleichbar, da der Ski aus PVC besteht. Dieses Material ist auch der Grund, warum der Kinderski der Marke Tecno Pro zu einem geringen Preis auf dem Markt ist.

Kontaktdaten

Intersport Deutschland eG
Wannenäckerstraße 50
74078 Heilbronn
Deutschland
Telefon:+49(0)71312880
[email protected]
http://www.tecnopro.de

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Ski

Warum gleiten Ski auf Schnee?

Statt festzukleben, scheinen Ski über den Schnee zu fliegen. Warum das so ist? Simple Physik! Durch die Reibung, die bei der Bewegung über den Schnee entsteht, wird dieser erhitzt. Verstärkt wird dieser Effekt durch das Gewicht des Skifahrers.

Der Schnee schmilzt und es bildet sich ein dünner Wasserfilm zwischen Ski und Piste. Also fährt man eigentlich auf Wasser, statt auf Schnee. Langläufer wachsen ihre Ski, um diesem Effekt entegenzuwirken. Sie gleiten nicht auf dem Wasserfilm, sondern stoßen sich vom Untergrund weg.

Wer hat Skifahren erfunden?

Menschen haben sich schon vor tausenden von Jahren auf Brettern fortbewegt. Schrieb man die Erfindung der Ski lange den Sami zu, ist diese Annahme heute umstritten. Der älteste Ski war ein Brett, das 110 Zentimeter lang und 10 Zentimeter breit war. Es wurde in einem Moor unweit des Dorfes Hoting in Schweden gefunden und soll 4500 Jahre alt sein.

In einer Höhle der norwegischen Halbinsel Rødøy gibt es eine Felsritzung, die einen Ski zeigt. Sie wird auf das Alter von 4000 Jahren datiert. In Russland, in einem kleinen Dorf unweit von Sosnogorsk, fanden russische Forscher Fragmente von Ski, die auf 8300 vor Christus datiert wurden – sie gelten als die bisher ältesten Hinweise auf das Skifahren. Die Völker Skandinaviens nutzten Ski als günstige Alternative zu Pferden und Schlitten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.carvingski.info/centix/de/skitypen.html

[2] http://www.faz.net/aktuell/reise/nah/skibauseminar-wo-gehobelt-wird-da-fallen-schneeflocken-11068663.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

[3] http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Jedes-Paar-Sprungski-wird-individuell-angefertigt-128287.html

[4] https://www.vis.bayern.de/produktsicherheit/produktgruppen/sport_freizeit/alpin/skibindung.htm

[5] https://www.welt.de/sport/wintersport/article124193080/Der-Ski-Airbag-blaest-sich-in-100-Millisekunden-auf.html


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