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Skateboard: Testberichte, Vergleich und Ratgeber

Wir möchten dir dabei helfen, eine kluge Kaufentscheidung zu treffen. Hierzu bieten wir dir auf unserer Seite einen großen und unabhängigen Skateboard Vergleich und einen sorgfältig recherchierten Ratgeber.

Falls vorhanden, haben wir den einzelnen Produkten auch noch einen Skateboard-Test hinzugefügt.

Das nachfolgende Produkt wurde durch unseren Algorithmus unter allen analysierten Produkten am besten bewertet. Je nach Anwendungsfall kann aber auch ein anderes Produkt besser für dich geeignet sein. Darum solltest du dir bevor du kaufst, mindestens noch unsere Vergleichstabelle ansehen.

Vergleichstabelle & Besteller
Ratgeber & Kaufkriterien
Deine Fragen an uns

Skateboard Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

In der folgenden Tabelle stellen wir dir eine Auswahl der am besten bewerteten Produkte dieser Kategorie mit allen wichtigen Zahlen und Fakten vor.

Alle Bewertung sind vollkommen unabhängig und mit Hilfe von wissenschaftlichen Methoden durch unseren eigens hierfür entwickelten Algorithmus errechnet worden. Mehr Informationen hierzu findest du auf unserer Seite Methodik.

1234567
Modell Jucker Hawaii „Hoku Rosewood“ Longboard KomplettboardPenny „PENDEK22CLA“ CruiserJucker Hawaii „Makaha“ Longboard KomplettboardApollo „Kauai“ Longboard KomplettboardApollo „Vanua Flex III Special Edition“ Longboard KomplettboardMindless „Hunter II“ Longboard KomplettboardFunTomia „Satelite Totenkopf“ Skateboard Komplettboard
Bewertung

93.8%

META-BEWERTUNG

92.9%

META-BEWERTUNG

92.9%

META-BEWERTUNG

92.3%

META-BEWERTUNG

91.9%

META-BEWERTUNG

91.3%

META-BEWERTUNG

90%

META-BEWERTUNG

TypLongboardCruiserLongboardLongboardLongboardLongboardSkateboard
Max. Gewichtsbelastung110 kg90 kg90 kg100  kg70 kg90 kg130 kg
Maße39 x 8,75 Zoll22 x 3 Zoll42 x 9 Zoll40 x 9.5 Zoll40 x 9,75 Zoll44 x 9 Zoll31 x 8 Zoll
Achsenbreite7 Zoll3 Zoll7 Zoll7 Zoll7 Zoll6 Zoll5 Zoll
Rollengröße69 mm59 mm69 mm69 mm70 mm70 mm53 mm
Rollenhärte78A83A78A78A78A80AABEC 11
Kugellager-WertungABEC 7ABEC 7ABEC 7ABEC 7ABEC 9ABEC 5ABEC 11
DeckmaterialFiberglasskonstruktion mit Bambus, Kanadischem Ahorn und RosenholzKunststoff (extrem Haltbar)AnfängerKanadischer Ahorn 5-lagig, Bambus 2-lagig (oberste und unterste Schicht)Kanadischer Ahorn 7-LagigKanadischer Ahorn 7-LagigKanadischer Ahorn 7-Lagig
Geeignet FürAnfänger und FortgeschritteneAnfänger, Fortgeschrittene und KinderKanadischer Ahorn 5-lagig, Bambus 2-lagig (oberste und unterste Schicht)Anfänger und FortgeschritteneAnfänger, Fortgeschrittene und Kinder Kinder und Anfänger
Preis

189,95 €

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84,97 € 119,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

139,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

99,95 € 139,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

79,95 € 149,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

69,90 € 119,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

44,99 € 69,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsausverkauftDetails Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum Angebot

Bestseller: Die bei Käufern aktuell beliebtesten Skateboards

An dieser Stelle präsentieren wir dir die drei bei Amazon.de aktuell beliebtesten Produkte in der Kategorie Skateboard. Die Daten hierfür erhalten wir direkt von Amazon.de.

Diese Liste wird jeden Tag mindestens ein Mal aktualisiert. Die hier gelistete Produkte unterliegen daher regelmäßigen Änderungen.

Element „Section“ Skateboard Komplettboard

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Penny „PENDEK22CLA“ Cruiser

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Apollo „Vanua Flex III Special Edition“ Longboard Komplettboard

79,95 € 149,90 €

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Tipp: Trete mit uns und der Community in Kontakt

Hast du irgendeine Frage, die wir in unserem ausführlichen Ratgeber nicht beantworten konnten? Oder kennst du die Produkte selbst? Möchtest du etwas ergänzen oder über eigene Erfahrungen berichten? Dann hast du die Möglichkeit, es uns und der Community kostenlos und unkompliziert mitzuteilen.

Hinterlasse uns direkt unter dem Ratgeber einen Kommentar und jemand wird sich so schnell wie möglich um dein Anliegen kümmern.

Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Skateboards gibt es nun schon seit ca. 50 Jahren. Mit der Zeit haben sich sehr viele unterschiedliche Fahrstile und damit auch unterschiedliche Boards entwickelt. Man unterscheidet heutzutage hauptsächlich zwischen Skateboards, Longboards und Cruisern.
Welches Board für dich das richtige ist, hängt ganz von deinen Präferenzen ab. Willst du lieber mit einem Skateboard einen Haufen Tricks lernen, mit dem Longboard einen Hang runter rasen oder mit einem Cruiser lässig durch die Stadt rollen?
Auf dieser Seite wirst du vor allem Komplettboards von 50-200 Euro finden, die sich sowohl für Einsteiger als auch für etwas erfahrenere Boarder eignen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Skateboard kaufst

Soll ich mir lieber ein eigenes Board zusammenstellen oder ein fertiges Board kaufen?

Bevor du dir dein Board kaufst, musst du dich erst einmal damit auseinandersetzen, ob du ein fertiges Komplettboard kaufen willst oder dir lieber dein eigenes zusammenstellst.

Beim Cruiser oder Longboard empfehlen wir dir als Anfänger grundsätzlich ein Komplettboard zu kaufen. Gerade beim Longboard lohnt sich das Zusammenstellen erst, wenn du einiges an Geld reinstecken willst.

Auch beim Skateboard wird ein selbst zusammengestelltes Board meist etwas teurer ausfallen als ein Komplettboard. Damit du mit deinem Board aber möglichst einfach Tricks lernst, ist es wichtig, dass es gut zu dir passt. Mit einem selbst zusammengestellten Skateboard kannst du die komplette Auswahl nutzen und damit dein Board nach deinen individuellen Wünschen formen.

Ein Komplettboard ist billiger als ein selbst Zusammengestelltes und du kannst sofort losfahren ohne es erst zusammenzubauen. Ein selbst gebautes kannst du dafür besser auf deine Wünsche anpassen.

Was kostet ein Skateboard?

Gerade ein Skateboard oder Longboard kann schon einiges an Geld verschlingen. Für die Qualität und Arbeit die in ihnen steckt, finden wir die Preise jedoch völlig gerechtfertigt. Ein gutes Board kannst du oft jahrelang nutzen.

Bei einem Cruiser kannst du schon ab ca. 50 Euro ein anständiges Board finden. Für ein Skateboard musst du dazu bereit sein etwas mehr zu zahlen. Für ein gutes Komplettboard wirst du um die 100 Euro zahlen ein selbst zusammengestelltes wird dich nochmal 30-100 Euro mehr kosten. Longboards sind sogar nochmal ein gutes Stück teurer. Du solltest mit mindestens 150 Euro rechnen.

Board-Typ Preis Euro
Cruiser ca. 30 bis 150 Euro
Skateboard ca. 50 bis 200 Euro
Longboard ca. 70 bis 300 Euro

Als Newcomer raten wir dir erst einmal ein Board an der Preisuntergrenze zu kaufen. Diese sind zwar qualitativ etwas schlechter, aber völlig ausreichend, um deine ersten Erfahrungen zu machen. Für alle drei Boardtypen gibt es auch billigere Varianten als die vorgestellten Preise. Von diesen wollen wir dir aber abraten, weil sie meist von sehr geringer Qualität sind.

Wo kann man ein Skateboard kaufen?

Skateboards werden immer noch zu großen Teilen in lokalen Skateshops verkauft, aber wie fast alles, werden auch immer mehr Boards über das Netz vertrieben.

Im normalen Shop hast du den Vorteil, dass dir eine persönliche Kaufberatung geboten wird. Du kannst dich auf die verschiedenen Boardarten stellen und so selbst fühlen welches zu dir passt.

Im Netz besteht dafür eine viel größere Auswahl als in einem klassischen Skateshop. Außerdem sind die die gleichen Boards oft für viel weniger Geld zu haben. Gerade wenn du in einem amerikanischen Online-Shop bestellst, bezahlst du trotz hohem Versand meistens weniger.

Hier geben wir dir eine Auflistung an vertrauenswürdigen Shops, die ihre Ware auch über das Netz vertreiben:

  • Titus
  • Skatedeluxe
  • Fameboardshop
  • Skateshop24
  • Skatewarehouse
  • Amazon
  • Ebay

Allgemeine Online-Shops wie Amazon oder Ebay solltest du lieber nur nutzen, wenn du dich bereits ein bisschen in der Skate-Szene auskennst oder genau weißt, was du dir kaufen willst. Sonst kann es dir passieren, dass du dir aus Versehen ein minderwertiges Board kaufst.

In den Online-Skateshops kannst du von guter Qualität bei der Ware ausgehen und hast außerdem einen Kundenservice zur Verfügung, von dem du dich weiter beraten lassen kannst.

Entscheidung: Welche Arten von Skateboards gibt es und welche ist die richtige für dich?

Bei Skateboards kann zwischen 3 Arten unterschieden werden:

  • Cruiser
  • „Normales“ Skateboard
  • Longboard

Man kann nicht sagen, dass eine der Varianten die bessere oder qualitativ hochwertigere ist. Jede der Boardarten unterstützt völlig unterschiedliche Fahrweisen.

Welches Skateboard für dich das richtige ist, kommt ganz darauf an, was du dir vom Boarden erwartest. Willst du damit zum Beispiel eher durch die Stadt Cruisen, einen Hang runter rasen, oder neue Tricks im Park lernen? Im folgenden Abschnitt stellen wir dir alle Arten kurz vor, damit du besser einschätzen kannst, welches Board am besten zu deinen Vorlieben passt.

Was ist ein Cruiser und worin liegen die Vorteile und Nachteile dieses Skateboards?

Ein Cruiser ist genau das Richtige für dich, wenn es dir darum geht, möglichst lässig durch die Stadt zu rollen.

Die Cruiser sind im Design an die Oldschool-Boards und damit an Surfboards angelehnt. Sie sind auf der Hinterseite meist eckig und vorne abgerundet. Die Hinterseite ist zudem etwas nach oben gebogen, damit man wenigstens einfache Tricks wie z. B. einen Ollie ausführen kann. Da sie relativ klein und leicht sind, eigenen sie sich perfekt dafür, um mit ihnen durch die Stadt zu fahren. Wenn du über unebenes Terrain musst, kannst du das Board ganz einfach an deinen Rucksack hängen.

Vorteile

  • Sehr leicht zu transportieren
  • Eignen sich gut um den Pool oder die Halfpipe zu nutzen
  •  Perfekt zum umherfahren in der Stadt
  •  Preisgünstig

Nachteile

  • Ungeeignet für Fahrten mit hoher Geschwindigkeit
  • Fliptricks und Grinds lassen sich nur sehr schwer ausführen

Wegen ihrer geringen Größe wird es aber bei hoher Geschwindigkeit schnell schwierig mit ihnen zu lenken und das Gleichgewicht zu halten.

Fliptricks sind mit einem Cruiser theoretisch alle möglich, jedoch um einiges schwerer als mit einem normalen Skateboard und von Grinds solltest du als Anfänger mit einem Cruiser lieber die Finger lassen. Den Pool oder die Halfpipe kannst du mit dem Cruiser bedenkenlos nutzen.

Cruiser eignen sich perfekt, um mit ihnen durch die Stadt zu fahren und sind dabei preislich am günstigsten zu haben.

Was ist ein „normales“ Skateboard und worin liegen seine Stärken und Schwächen?

Wenn du am liebsten Tricks machen willst und das Board nicht unbedingt als Fortbewegungsmittel nutzen willst, ist dir ein Skateboard zu empfehlen.

Mit normalen Skateboard, meinen wir das Board wie es auch von Profis, wie zum Beispiel Tony Hawk oder Nyjah Huston gefahren wird. Sie sind vorne und hinten nach oben gebogen und haben eine Concave, was bedeutet, dass sie auch an den beiden Seiten nach oben gewölbt sind. Dank dieser Form eignen sie sich perfekt um Flip-Tricks auszuführen. Indem du deine Füße an den Wölbungen entlangbewegst, kannst du das Board einfach in jede mögliche Richtung drehen.

Vorteile

  • Eignet sich perfekt für Tricks
  • Für Street-Skaten als auch Pool oder die Halfpipe nutzbar
  • Sehr große Auswahl

Nachteile

  • Eignet sich schlecht als Fortbewegungsmittel
  • Relativ laut

Das Skateboard eignet sich eher schlecht als Fortbewegungsmittel über längere Strecken. Durch die relativ kleinen und harten Rollen ist gerade das Fahren über unebenem Boden sehr unangenehm. Bei hoher Geschwindigkeit kann dich schon ein kleiner Stein zu Fall bringen. Gerade in Innenstädten mit Straßen aus Kopfsteinpflaster kann das zum Problem werden.

Was ist ein Longboard und worin liegen seine Stärken und Schwächen?

Du willst möglichst schnell einen Hang runter boarden oder ein bisschen die Straßen entlang carven? Dann wirst du mit einem Longboard am glückichsten.

Longboards sind in vielen verschiedenen Formen zu kaufen, die sich alle leicht unterscheiden. Die meisten sehen aus wie ein großer Cruiser. Sie sind in der Mitte breit und vorne und hinten spitz zulaufend. Anders als ein Skateboard oder Cruiser, sind sie jedoch nur selten gewölbt.

Vorteile

  • Bleiben auch bei hoher Geschwindigkeit fahrbar
  • Für das Cruisen durch die Stadt und auch Downhill Fahren nutzbar
  • Lange haltbar

Nachteile

  • Relativ teuer
  • Ungeeignet für herkömmliche Tricks

Da sie sehr groß sind und man einen sicheren Stand auf ihnen hat, ist es auf einem Longboard viel einfacher die Balance zu halten und zu lenken. Longboards werden oft beim Downhill genutzt. Wenn du das auch einmal ausprobieren willst, empfehlen wir dir unbedingt auch gleich Schutzkleidung mitzukaufen. Andernfalls kann ein Sturz sehr schmerzhaft enden.

Wegen ihrer Größe ist es mit Longboards fast unmöglich selbst einfache Tricks auszuführen. Man braucht extrem viel Kraft in den Beinen, um das schwere Brett in die Luft zu bringen. Auch für Pools oder Halfpipes eignen sie sich schlecht, da sie recht viel Platz für eine 180° Wende brauchen.

Da ein größeres Board natürlich auch mehr Material verlangt, sind die Longboards mit Abstand die teuerste der vorgestellten Varianten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Skateboards vergleichen und bewerten

Im folgenden Abschnitt wollen wir aufklären, anhand welcher Kriterien du die unterschiedlichen Boards bewerten und vergleichen kannst. Damit sollte es dir leichter fallen, zu entscheiden welches Board das richtige für dich ist.

Von uns wurden folgende Kriterien aufgestellt:

  • Art des Boards
  • Maximales Belastungsgewicht
  • Deckmaße
  • Deckmaterial
  • Achsenhöhe
  • Achsenbreite
  • Kugellager Wertung
  • Rollengröße
  • Rollenhärte
  • Skilllevel

Unter den folgenden Überschriften findest du heraus, um was es sich bei den jeweiligen Kriterien handelt und worauf du bei ihnen Wert legen solltest.

Art des Boards

Im Entscheidungsteil haben wir die Unterschiede der verschiedenen Board-Typen schon vorgestellt. Da es der wichtigste Faktor beim Aussuchen deines Boards ist, wollen wir noch einmal kurz zusammenfassen, wo ihre Unterschiede liegen.

Wir haben bei den Boards zwischen drei Typen unterschieden: Dem Cruiser, dem Skateboard und dem Longboard. Jeder Typ unterstützt eine völlig unterschiedliche Fahrweise. Du solltest dir also klar machen, was du vom Boarden erwartest.

Wenn du lässig durch die Stadt rollen willst, nimm einen Cruiser. Er rollt auch auf etwas unebenem Boden noch gut und läßt sich dank seines geringen Gewichts einfach umhertragen. Für Tricks ist er nur bedingt geeignet.

Wenn du im Park oder auf der Straße Tricks machen willst, wird dir ein Skateboard am meisten liegen. Beim Rumrollen in der Stadt kannst du, gerade bei unebenem Boden, jedoch auf einige Probleme stoßen.

Longboards sind für einige unterschiedliche Fahrweisen geeignet. Ihr größter Vorteil liegt darin, dass mit ihnen sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen kannst und ohne Problem über fast jede Ebene kommst. Für Sprung-Tricks sind sie, hauptsächlich wegen ihres Gewichts, gänzlich ungeeignet.

Maximales Belastungsgewicht

Das maximale Belastungsgewicht gibt an, wie viel der Fahrer höchstens wiegen sollte, damit das Board noch anständig fährt.

Bei zu hohem Gewicht fährt sich das Board nicht mehr ordentlich und du hast mit Wheelbites zu kämpfen (wenn die Rolle zwischen Straße und Deck klemmt). Gerade bei Sprüngen kann es dir im schlimmsten Fall passieren, dass dein Deck bricht.

Die meisten Skateboards halten ein Gewicht bis zu ca. 100 kg aus. Boards, die noch mehr aushalten sind relativ schwer zu finden, falls du es trotzdem mal probieren willst, empfehlen wir dir, ein möglichst breites Board, weil sich so dein Gewicht besser verteilt.

Bei Longboards und Cruisern wird wird oft eine Flex-Wertung angegeben.Sie gibt an, wie stark sich dein Deck bei bestimmten Gewichten durchbiegt. Dabei kommt es vor allem auf die Länge und das Material des Decks an. Grundsätzlich kann man sagen, dass sich für das Cruisen und Carven ein weicherer Flex anbietet, während du bei schnellen Geschwindigkeiten (z. B. bei Downhill Fahrten) auf einem Board mit härterem Flex besser fährst.

Die Flex Werte sind leider noch nicht genormt, sodass die sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden können. Um dir ein ungefähres Bild zu geben haben wir uns trotzdem mal an einer Tabelle versucht.

Flex Wertung Maximale Gewichtsklasse
Flex I (Hart) ca. 80 bis 120 kg
Flex II (Medium) ca. 60 bis 90 kg
Flex III (Soft) ca. 40 bis75 kg

Deckmaße und Form

Beim Deck kommt es vor allem auf die Größe an. Dabei ist jedoch weniger die Länge als die Breite des Boards wichtig.

Ein wichtiger Entscheidungsfaktor ist hier deine Schuhgröße. Außerdem kommt es darauf an, ob du Street oder Tranny (Pool; Halfpipe) fahren willst. Für Street eignet sich ein kleineres Board besser, weil dir Fliptricks dann leichter fallen. Für Tranny ein breites, da du damit einen sichereren Stand hast.

Beim Skateboard kann man die Maße relativ genau bestimmten Fahrweisen bzw. Fahrern zuordnen. Ein Board mit 7.5″ (Zoll) oder kleiner ist vor allem für Kinder gedacht. Boards zwischen 7.75″ und 8.25″ eignen sich am besten für das Street-Skaten. Ein Board das breiter als 8.25″ ist, solltest du nehmen wenn du am Tranny-Skaten interessiert bist oder sehr große Füße hast (ca. ab Schuhgröße 44).

Bei Longboards und Cruisern gibt es nochmal unterschiedliche Deckarten die unterschiedliche Fahrweisen unterstützen, z. B. ein Carver oder ein Downhill Deck. Diese haben alle unterschiedliche Formen, womit es schwer wird, bestimmte Normen festzulegen. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass Longboards größer als Skateboards ausfallen und Cruiser meist etwas kleiner.

Bei der Form kommt es zusätzlich auf die Wölbung des Brettes an. Mit einer gebogenen Tail werden ollies, also Sprünge möglich. Durch gewölbte Seiten, eine Concave lässt sich das Skateboard besser flippen.

Da die meisten Boardhersteller noch immer aus Amerika kommen, sind die Deckmaße oft nur in Zoll verfügbar. Darum haben auch wir uns dazu entschieden sie in Zoll anzugeben.

Deckmaterial

Neben der Göße eines Decks ist auch das Material, aus dem es gebaut wurde wichtig. Normalerweise bestehen die Decks aus mehreren Lagen Holz, die zusammengeklebt wurden.

Damit das Deck nicht bricht, werden vor allem Holzarten genutzt, die viel aushalten und etwas biegsam sind, meistens Ahorn. Der kanadische Ahorn gilt gemeinhin als das beste Material. Ab und an werden auch andere Holzarten, wie beispielsweise Bambus in der Anfertigung genutzt.

Bei Cruisern und Longboards werden die Decks oft auch aus einem sehr haltbaren Kunststoff erstellt. Mit diesem Material ist es fast unmöglich das Board zu brechen, dafür kann es aber passieren, dass es sich verbiegt. Oben auf dem Deck ist dann noch ein Griptape befestigt. Dies ist meistens eine Art Schmiergelpapier, gerade bei longboards aber auch oft einfach aufgespühter Sand. Ein Griptape ist vor allem dazu gedacht, dem Skater einen sichereren Stand zu geben. Gerade für Flip-Tricks ist es auch hilfreich, da sich das Brett damit leichter flicken lässt.

Achsenhöhe

Die Achsen eines Skateboards (auch Trucks genannt) sind Grundsätzlich in drei Ausführungen erhältlich: Low, High und Mid.

Low-Achsen sind leichter und bieten einen sicheren Stand. Mit High-Achsen lässt es sich besser lenken und du kannst höher springen.

Wenn du dir dein Board selbst zusammenstellst und dir noch nicht ganz sicher bist, was zu dir passt, empfehlen wir dir erstmal Mid-Achsen auszuprobieren.

Bei Longboards und Cruisern wird die Achsenhöhe nur sehr selten angegeben, da sie größere Rollen haben fallen, sie jedoch auch meistens höher aus.

Achsenbreite

Die Achsenbreite misst den Abstand zwischen den beiden Innenseiten der gegenüberliegenden Rollen.

Beim Eigenbau eines Skateboards solltest du grundsätzlich darauf achten, dass die Achsen auf keinen Fall breiter sind als das Deck. Im Idealfall sollten sie eher einige Zoll kleiner sein. Bei Longboards und Cruisern sind die Achsen verhältnismäßig etwas größer als beim Skateboard, aber trotzdem nie breiter als das Deck.

Bei einem Komplettboard sollte das im Normalfall immer gegeben sein. Wenn nicht, kaufe dir dein Board lieber bei einem anderen Hersteller.

Rollengröße

Die Größe der Rollen bestimmt einerseits wie schnell das Board werden kann und andererseits wie schwer es ist. Hierbei kommt es auf den Durchmesser an.

Die rollen der verschiedenen Boardtypen sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Skateboard Rollen haben meistens einen Durchmesser zwischen 49 mm und 65 mm, während Cruiser und Longboard Rollen sich zwischen 59mm und 76mm bewegen.

Kleinere Rollen eignen sich dabei etwas mehr für Tricks, da es sich mit einem leichten Board besser springen lässt. Mit Großen Rollen erreichst du dafür höhere Geschwindigkeiten und dein Board verhält sich dabei ruhiger. Gerade wenn du Downhill Fahren willst solltest du also ein Paar Große Rollen wählen.

Rollenhärte

Die Rollenhärte bestimmt wie sich dein Board auf unterschiedlichen Ebenen verhält. Sie wird in einer Skala von 78A-101A angegeben. 

Umso größer die Zahl vor dem A, umso härter sind die wheels. Weichere rollen haben einen besseren Grip auf den Straßen, das Heißt, dass sie sich leichter lenken lassen. Außerdem verhalten sie sich besser auf unebenem Terrain, da sie Unebenheiten im Boden besser abdämpfen. Damit eignen sie sich besonders für das Cruisen durch die Stadt.

Auf glattem Terrain  kann man mit härteren Rollen höhere Geschwindigkeiten erreichen da sie weniger Widerstand erzeugen. Aus dem gleichen Grund Sliden sie auch besser (seitliches entlang rutschen, ähnlich zu einem Drift).

Es lässt sich festhalten: härtere Rollen sind besser für das Skaten auf Asphalt wie z. B. im Park und mit weichen Rollen fährt es sich leichter über unebenes Terrain wie z.B. Backsteinpflaster. Die Rollen von Cruisern und Longboards sind deshalb normalerweise weicher als die eines Skateboards.

Bei einem hohen Gewicht solltest du übrigens auch lieber zu harten rollen greifen.

Riser-Pads

Zwischen Deck und Trucks ist bei den meisten Boards noch ein Riser- bzw. Shock-Pad eingebaut.

Diese erhöhen das Board nochmal etwas, sodass Wheelbites verhindert werden und es sich angenehmer lenken lässt. Bei Sprüngen federn sie auch den Aufprall ein wenig ab, was gesünder für deine Gelenke ist.

Kugellager Wertung?

Bei den Bearings musst du vor allem auf die ABEC-Wertung schauen. Diese liegt zwischen 1 und 15, wobei eine höhere Wertung im Normalfall besser ist.

Die Bearings sind die Kugellager des Boards. Davon brauchst du insgesamt 8 Stück, also 2 für jede Rolle. Bearings werden nach dem ABEC-Maß gewertet. Umso höher die ABEC-Wertung ist, umso präziser wurde beim Einsetzen der Wälzkörper gearbeitet. Bearings mit einem hohen ABEC-Maß drehen sich also besser.

Für ein Skateboard empfehlen wir dir Kugellager mit ABEC 3-7 , welche relativ billig und von der Qualität vollkommen ausreichend sind. Bearings mit höherer Wertung lohnen sich nicht wirklich, da sie durch Tricks sehr schnell abgenutzt werden.

Für Cruiser und Longboards sollte der ABEC-Grad der Kugellager bei mindestens 7 liegen, damit du ordentlich durch die Stadt cruisen kannst. Gerade wenn du Downhill fahren willst sind Hochwertige Kugellager extrem wichtig, da sie viel höhere Geschwindigkeiten zulassen.

Leider kann man sich auch auf die ABEC-Wertung nicht vollständig verlassen. Einige Kugellager mit hoher Wertung sind aus Material gebaut welches sich schnell abnutzt. So kann es passieren das ABEC 11 Bearings sich schon nach wenigen Wochen mehr wie ABEC 3 Bearings anfühlen.

Für ein Komplettboard sind die Kugellager ein eher unwichtiges Kriterium, da sie billig zu haben (bereits ab ca. 5€) und sehr leicht einzubauen sind.

Skilllevel

Beim Kauf eines Board sollte auch immer das Können des Fahrers beachtet werden.

Eigentlich lässt sich jedes Board unabhängig vom Skillevel von dir nutzen. Boards die nur für Profis geeignet sind gibt es nicht. Bei der Unterscheidung für wen das Board geeignet ist ging es uns deshalb Hauptsächlich um den Preis. Ein Profi-Skateboard kostet eine Stange Geld, also ist es empfehlenswert erstmal eine billigere Variante zu testen die gleichzeitig gute Qualität hat.

Gerade als blutiger Anfänger wirst du den Unterschied zwischen einen teurem und billigen Board vermutlich  gar nicht erst Merken. Du musst erstmal ein bisschen an Erfahrung Sammeln bevor du richtig einschätzen kannst welches Deck und was für Trucks, Rollen oder Bearings am besten zu dir passen.

Für Kleinkinder wollen wir von Longboards abraten, da diese viel zu groß für sie sind. Wenn du deinem Kind ein Board schenken willst, lässt du es lieber erstmal einen Cruiser oder Skateboard ausprobieren.

Skateboard Tricks

Kaum eine andere Sportart bietet so viel Möglichkeit für Selbstentfaltung. Mit den „Boards“ sind zahlreiche Tricks möglich. Zu den bekanntesten gehören zum Beispiel der ‚Ollie‘ oder der ‚Grab‘

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Skateboard

Ab welchem Alter kann ich Skateboarden?

Das Skaten ist ein Sport für jeden und wir sind der Meinung, dass es weder ein zu alt noch ein zu jung gibt.

Um das zu beweisen, muss man sich einfach nur die Profi-Szene anschauen. Dort findet man einige Skater die bereits als 10-Jährige mit ihren älteren Kollegen mithalten konnten und Tony Hawk, der bald 50 wird hat auch noch einige Tricks auf Lager bei denen andere nur staunen können.

Wie lerne ich das Skateboarden?

Es gibt eine Unmenge an verschiedenen Tricks, die man lernen kann. Gerade am Anfang kann es einen schnell mal überfordern oder frustrieren, wenn man schon Probleme hat die Standard-Tricks zu meistern.

Heutzutage hast du es um einiges leichter Tricks zu lernen, als die Skater vor 20 Jahren. Auf Youtube findest du für beinahe jeden Trick unzählige Tutorials in denen dir Schritt für Schritt alles Nötige beigebracht wird. Auch Skateschulen, in denen du von einem Profi unterrichtet werden kannst gibt es seit einigen Jahren.

Natürlich kannst du es auch immer noch auf die klassische Art lernen. Also einfach los zu einem Skatepark in deiner Nähe und selbst etwas rumprobieren. Dabei kannst du dir von den anderen Skatern einiges abschauen, oder sie einfach um Hilfe bitten.

Wo kann ich Skateboard fahren?

Um deine ersten Tricks zu lernen, brauchst du eigentlich nicht viel mehr als eine große, feste Ebene wie z.B. einen Parkplatz. Sobald du aber etwas mehr auf dem Kasten hast, wirst du dir vermutlich schon sehr bald ein paar Obstacles (Treppen, Rampen u.ä.) wünschen auf denen du neue Tricks lernen kannst.

Dafür kannst du einerseits einen lokalen Skatepark besuchen oder dich in deiner Umgebung nach einem geeigneten „Spot“ umschauen.

Mit der Skatemap findest du schnell Spots und Parks in ganz Europa, auf denen du dich austoben kannst.

Wer erfand das Skateboard fahren?

Das Skateboarden gibt es nun bereits seit über 50 Jahren und in dieser Zeit hat es eine beachtliche Wandlung erfahren.

Das Skateboarden kommt ganz klar vom Surfen. Die ersten kommerziell verkauften Skateboards kamen in den 50er Jahren auf den Markt und sollten den Surfern eine Möglichkeit zum Üben geben, wenn die Wellen mal ausblieben.

Die ersten Skate-Contests hatten nur wenig gemeinsam mit denen, die wir heute gewohnt sind (z.B. die X-Games). Ihre Disziplinen bestanden aus Slalom um Hütchen oder verschiedenen akrobatischen Tricks wie einem Handstand auf dem Skateboard. Seitdem wurde der Sport, meist durch einige junge, talentierte Individuen, immer wieder in neue Richtungen gelenkt. So zum Beispiel Alan „Ollie“ Gelfand, welcher Ende der 70er Jahre den wohl einflussreichsten Skateboard-Trick aller Zeiten erfand: den Ollie.

Nach Deutschland fand das Skateboard übrigens auch in den 70er Jahren durch in Deutschland stationierte, amerikanische Soldaten. Vor allem Titus Dittman verhalf dem Sport sich weiter in Deutschland zu verbreiten. Die Firma, die er gründete, ist heutzutage Marktführer im Handel von Skateboards in ganz Europa.

Ist das Skateboarden eine olympische Disziplin?

Zusammen mit dem Surfen und 3 weiteren Sportarten wurde vom IOC entschieden, dass zu den nächsten olympischen Spieln in Japan auch Skateboarden ausgetragen werden soll.

Viele in der Szene sind sich noch nicht einig, ob dies Fluch oder Segen für das Skaten sein wird. Gerade einige Skater aus der älteren Generation sind der Meinung, dass die strikten Regeln einer olympischen Sportart nicht zum Skater-Lifestyle passen. Außerdem war das Skaten schon immer eine Underground-Bewegung und manch einer hat Angst, dass dies mit der Kommerzialisierung die mit Olympia einhergeht, zerstört werden könnte.

Wir sehen kein Problem mit der Sache solange die Umstände und Regeln des Olympia-Contests von erfahrenen Personen aus der Skate-Szene bestimmt werden. Wir freuen uns also darauf 2020 mit den deutschen Vertretern mitzufiebern.


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