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Skateboard: Testberichte, Vergleich und Ratgeber

Wir möchten dir dabei helfen, eine kluge Kaufentscheidung zu treffen. Hierzu bieten wir dir auf unserer Seite einen großen und unabhängigen Skateboard Vergleich und einen sorgfältig recherchierten Ratgeber.

Falls vorhanden, haben wir den einzelnen Produkten auch noch einen Skateboard Test hinzugefügt.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Skateboard Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Typ
Max. Gewichtsbelastung
Maße
Achsenbreite
Rollengröße
Rollenhärte
Kugellager-Wertung
Deckmaterial
Geeignet Für

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David Sailer

David Sailer

David Sailer ist in Hall in Tirol, Österreich geboren. Nach seiner Zeit im Zivildienst hat er das Studium Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen als BSc. absolviert. Wenn David gerade nicht arbeitet, beschäftigt er sich mit Film, Fotografie und Musik oder verbringt seine Zeit mit seiner Familie und Freunden.
David Sailer

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    Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

    Skateboards gibt es schon seit circa 50 Jahren. Mit der Zeit haben sich sehr viele unterschiedliche Fahrstile und damit auch unterschiedliche Boards entwickelt. Man unterscheidet zwischen Skateboards, Longboards und Cruisern.
    Welches Board für dich das richtige ist, hängt von deinen Präferenzen ab. Willst du dir lieber mit einem Skateboard Tricks beibringen, mit dem Longboard einen Hang hinunterfahren oder mit einem Cruiser durch die Stadt rollen?
    Auf dieser Seite wirst du vor allem Komplettboards von 50 bis 200 Euro finden, die sich sowohl für Einsteiger als auch für etwas erfahrenere Boarder eignen.

    Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Skateboard kaufst

    Soll ich mir lieber ein eigenes Board zusammenstellen oder ein fertiges Board kaufen?

    Willst du dir ein fertiges Komplettboard kaufen oder lieber dein eigenes Board zusammenbauen? Beim Cruiser oder Longboard empfehlen wir dir als Anfänger grundsätzlich ein Komplettboard zu kaufen. Gerade beim Longboard lohnt sich der Eigenbau erst, wenn du bereit dafür bist etwas mehr Geld auszugeben.

    Ein Komplettboard ist billiger als ein selbstgebautes Board und du kannst sofort losfahren. Ein selbst gebautes kannst du dafür besser nach deinen individuellen Vorlieben anpassen.

    Auch beim Skateboard kann ein selbst zusammengestelltes Board teurer sein als ein Komplettboard. Damit du dir mit deinem Board aber möglichst einfach Tricks beibringen kannst, sollte es gut zu deinen Vorlieben passen. Mit einem selbst zusammengestellten Skateboard kannst dein Board nach deinen individuellen Wünschen bauen.

    longboard-skateboard

    Skateboarden gehört eher zu den Freizeitsportaktivitäten. Jeder der einen Gefallen an Skateboards findet, kann mit sie üben und somit seine Zeit geniessen.

    Was kostet ein Skateboard?

    Einen guten Cruiser kannst du schon ab circa 50 Euro finden. Bei einem klassischen Skateboard musst du dazu bereit sein, etwas mehr zu zahlen. Ein gutes Komplettboard kostet ungefähr 100 Euro, während dich ein selbst zusammengestelltes Board zwischen 30 und 100 Euro kostet.

    Bei einem hochwertigen Longboard solltest du mit mindestens 150 Euro rechnen. Damit ist das Longboard teurer wie ein Cruiser oder ein klassisches Skateboard, du kannst es dafür aber auch länger nutzen.

    Board-TypPreisspanne
    Cruiserca. 30-150 €
    Klassisches Skateboardca. 50-200 €
    Longboardca. 70-300 €

    Wenn du noch ein Anfänger bist, raten wir dir zum Kauf eines billigeren Skateboards. Diese sind zwar in der Verarbeitung etwas schlechter, reichen aber völlig aus, um erste Erfahrungen zu machen.

    Wo kann ich ein Skateboard kaufen?

    Skateboards werden immer noch zu großen Teilen in lokalen Skateshops verkauft. Mittlerweile finden sich jedoch zahlreiche Shops im Internet, die eine große Auswahl an Boards anbieten. Im Geschäft hast du den Vorteil, dass dir eine persönliche Kaufberatung geboten wird und du die verschiedenen Bordarten selbst ausprobieren kannst.

    Im Netz hingegen gibt es eine viel größere Auswahl an Boards als in klassischen Skateshops. Außerdem sind die gleichen Modelle oft viel billiger. Es kann vorkommen, dass du ein Skateboard trotz hoher Versandkosten noch billiger bestellen kannst.

    Hier geben wir dir eine Auflistung an vertrauenswürdigen Shops, die ihre Produkte auch über das Netz vertreiben:

    • titus.de
    • skatedeluxe.com/de
    • fameboardshop.com
    • skateshop24.de
    • skatewarehouse.com
    • amazon.de
    • ebay.de

    Onlineshops wie amazon.de oder ebay.de solltest du nur dann nutzen, wenn du dich bereits mit Skateboards auskennst oder genau weißt, was du dir kaufen möchtest. Sonst kann es dir passieren, dass du dir aus Versehen ein minderwertiges Board bestellst.

    Skateboarden können eine gute Ausgleichsbeschäftigung sein. Genau wie jeder andere Sport, brauchst du dafür Training und Zeit.

    Entscheidung: Welche Arten von Skateboards gibt es und welches ist das richtige für dich?

    Bei Skateboards kann zwischen drei Arten unterschieden werden:

    • Cruiser
    • Klassisches Skateboard
    • Longboard

    Welches Skateboard das richtige für dich ist, hängt davon ab welchen Verwendungszweck dein Board erfüllen soll. Willst du damit zum Beispiel durch die Stadt fahren oder neue Tricks im Park lernen? Im folgenden Abschnitt stellen wir dir alle Arten kurz vor, damit du besser für dich einschätzen kannst, welches Board am besten zu deinen Vorlieben passt.

    Was ist ein Cruiser und worin liegen die Vorteile und Nachteile dieses Skateboards?

    Ein Cruiser ist genau das Richtige für dich, wenn es dir darum geht, mit einem preiswerten Board schnell von A nach B zu kommen. Die Cruiser sind im Design an Oldschool-Boards und Surfboards angelehnt.

    Sie besitzen eine eckige Hinterseite und sind auf der Vorderseite stark abgerundet. Die Hinterseite ist außerdem nach oben gebogen, damit der Fahrer einfache Tricks wie zum Beispiel einen Ollie ausführen kann. Da Cruiser relativ klein und leicht sind, eigenen sie sich perfekt dafür, um mit ihnen durch die Stadt zu fahren. Wenn du über unebenes Terrain musst, kannst du das Board einfach an deinen Rucksack hängen.

    Vorteile

    • Sehr leicht zu transportieren
    • Eignen sich gut für die Halfpipe
    • Perfekt für die Stadt
    • Günstig

    Nachteile

    • Ungeeignet für hohe Geschwindigkeiten
    • Ungeeignet für Fliptricks und Grinds

    Cruiser sind jedoch bei hohen Geschwindigkeiten schwierig unter Kontrolle zu halten, da sie durch ihr kleines Format sehr unruhig auf der Straße liegen. Die Ausführung von Fliptricks ist mit einem Cruiser theoretisch möglich, jedoch um einiges schwerer als mit einem normalen Skateboard.

    Den Pool oder die Halfpipe kannst du mit dem Cruiser bedenkenlos nutzen. Cruiser eignen sich perfekt für die Nutzung in der Stadt und sind dabei auch noch die günstigsten Skateboards.

    Was ist ein klassisches Skateboard und worin liegen seine Stärken und Schwächen?

    Wenn du dein Skate-Portfolio lieber mit Tricks auffüllen möchtest, anstatt dein Board als reines Fortbewegungsmittel zu nutzen, können wir dir ein klassisches Skateboard empfehlen. Mit einem klassischen Skateboard wird die Art von Board verstanden, die auch von Profis wie zum Beispiel Tony Hawk oder Nyjah Huston verwendet wird.

    Sie sind auf der Vorder- und Hinterseite nach oben gebogen und an beiden Seiten nach oben gewölbt. Dank dieser einzigartigen Form eignen sich diese Skateboards perfekt dafür, Flip-Tricks auszuführen. Mithilfe kontrollierter Bewegungen deiner Füße kannst du das Board sowohl am Boden, als auch in der Luft steuern.

    Vorteile

    • Eignet sich perfekt für Tricks
    • Geeignet für die Straße, den Pool und die Halfpipe
    • Sehr große Auswahl

    Nachteile

    • Eignet sich schlecht als Fortbewegungsmittel
    • Relativ laut

    Das Skateboard eignet sich eher schlecht als Fortbewegungsmittel für längere Strecken. Durch die relativ kleinen und harten Rollen ist gerade das Fahren auf unebenem Grund sehr unangenehm. Bei hohen Geschwindigkeiten kann dich schon ein kleiner Stein auf der Fahrbahn zu Fall bringen. Gerade in Innenstädten mit Straßen aus Kopfsteinpflaster kann das zum Problem werden.

    Was ist ein Longboard und worin liegen seine Stärken und Schwächen?

    Du willst möglichst schnell einen Hang hinunterfahren oder lange Strecken mit dem Board zurücklegen? Dann eignet sich ein Longboard am besten für dich. Longboards gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich leicht unterscheiden können.

    Die meisten Modelle sehen aus wie große Cruiser. Sie sind in der Mitte breit und zur Vorder- und Hinterseite spitz zulaufend. Anders als ein Skateboard oder Cruiser, sind sie jedoch nur selten gewölbt.

    Vorteile

    • Geeignet für hohe Geschwindigkeiten
    • Lange haltbar

    Nachteile

    • Relativ teuer
    • Ungeeignet für herkömmliche Tricks

    Durch die lange Bauform und die großen Räder lässt sich ein Longboard bei hohen Geschwindigkeiten besser unter Kontrolle halten wie ein Cruiser oder Skateboard. Longboards werden aus diesem Grund auch oft für Downhill-Fahrten genutzt. Hier empfehlen wir dir auch gleich Schutzkleidung zu kaufen, da auch schon ein kleiner Sturz sehr schmerzhaft und gefährlich werden kann.

    Einfache Tricks lassen sich durch die Größe und das Gewicht des Longboards nur schwer ausführen. Es ist bereits sehr viel Kraftaufwand nötig, um das Brett nur in die Luft zu bekommen. Auch für Pools oder Halfpipes eignet sich ein Longboard schlecht. Da bei einem größeren Board auch mehr Material verbaut wird, ist das Longboard mit Abstand auch die teuerste der vorgestellten Varianten.

    Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Skateboards vergleichen und bewerten

    Im folgenden Abschnitt wollen wir dir zeigen, anhand welcher Kriterien du die unterschiedlichen Boards vergleichen und bewerten kannst. Damit sollte es dir leichter fallen zu entscheiden, welches Board das richtige für dich ist.

    Von uns wurden folgende Kriterien aufgestellt:

    • Maximales Belastungsgewicht
    • Deckmaße
    • Deckmaterial
    • Achsenhöhe
    • Achsenbreite
    • Rollengröße
    • Rollenhärte
    • Riser-Pads
    • Kugellager
    • Erfahrung

    Es gibt eine Menge Kriterien, auf die du achten kannst, um ein geeignetes Skateboard für dich zu finden.

    Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, wie sie deine Kaufentscheidung beeinflussen können.

    Maximales Belastungsgewicht

    Das maximale Belastungsgewicht gibt das empfohlene maximale Höchstgewicht des Fahrers an. Bei zu hohem Gewicht lässt sich das Board nicht mehr ordentlich kontrollieren. Sogenannte Wheelbites, der Kontakt der Rollen mit dem Deck, können bei Nichtbeachtung des maximalen Belastungsgewichts vermehrt auftreten. Gerade bei Sprüngen kann dir im schlimmsten Fall dein Deck brechen.

    Die meisten Skateboards halten ein Gewicht von bis zu 100 Kilogramm aus. Boards, die noch mehr aushalten sind relativ schwer zu finden. Ein Longboard kann auch helfen, da sich das Gewicht durch die breiteren Rollen und das große Deck besser verteilen kann.

    Bei Longboards und Cruisern wird oft eine sogenannte Flex-Wertung angegeben. Sie gibt an, wie stark sich dein Deck bei bestimmten Gewichten durchbiegen kann. Dabei kommt es vor allem auf die Länge und das Material des Decks an.

    Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich für das Cruisen und Carven ein weicherer Flex anbietet, während du bei schnellen Geschwindigkeiten wie zum Beispiel bei Downhill-Fahrten auf einem Board mit härterem Flex besser fährst.

    Die Flex-Werte sind leider nicht genormt. Das heißt, dass sich die Werte von Hersteller zu Hersteller unterscheiden können. Die folgende Tabelle soll dir dabei helfen, einen ungefähren Richtwert für deine Gewichtsklasse zu finden.

    Flex-Wertung Maximale Gewichtsklasse
    Flex I (Hart)ca. 80-120 kg
    Flex II (Medium) ca. 60-90 kg
    Flex III (Soft)ca. 40-75 kg

    Deckmaße

    Beim Deck kommt es vor allem auf die Größe an. Dabei ist jedoch weniger die Länge als die Breite des Boards wichtig. Ein entscheidender Richtwert ist deine Schuhgröße. Außerdem kommt es darauf an, ob du auf der Straße oder in der Halfpipe fahren möchtest.

    Für die Straße eignet sich ein kleineres Board besser, weil dir die Ausführung der meisten Fliptricks leichter fallen werden. Für die Halfpipe eignet sich dagegen ein breites Skateboard besser, da du damit einen besseren Stand hast.

    Die Deckmaße lassen sich bestimmten Fahrweisen beziehungsweise Fahrern zuordnen. Ein Board mit 7.5 Zoll oder kleiner ist vor allem für Kinder geeignet. Boards zwischen 7.75 und 8.25 Zoll eignen sich am besten für die Straße. Zu einem Board mit Maßen von mehr als 8.25 Zoll solltest du dann greifen, wenn du am Skaten in Pools oder Halfpipes interessiert bist oder Schuhgröße 44 und mehr besitzt.

    Bei Longboards und Cruisern gibt es verschieden Deckarten, die unterschiedliche Fahrweisen unterstützen. Beispiele hierfür sind zum Beispiel Carver- oder Downhill-Decks. Bei der Form kommt es zusätzlich auf die Wölbung des Bretts an. Sprünge sind bei Skateboards mit gebogenen Hinterseiten möglich. Skateboards mit gewölbten Seiten lassen sich in der Luft besser drehen.

    Da die meisten Board-Hersteller aus Amerika kommen, sind die Deckmaße oft nur in Zoll angegeben. Darum haben auch wir uns dazu entschieden, die Deckmaße in Zoll anzugeben.

    Deckmaterial

    Neben der Göße eines Decks ist auch das Material, aus dem das Board gebaut wurde, sehr wichtig. Normalerweise bestehen die Decks aus mehreren Lagen Holz, die vorher zusammengeklebt werden.

    Damit das Deck nicht bricht, werden vor allem sehr belastungsfähige Holzarten benutzt. Kanadischer Ahorn gilt bei vielen Fahrern als eines der besten Materialien. Ab und an werden auch andere Holzarten, wie beispielsweise Bambus, für die Herstellung verwendet.

    Für Cruiser und Longboards werden auch Decks aus belastungsfähigem Kunststoff hergestellt. Dadurch kann das Board nur sehr schwer brechen, lässt sich aber nach einer längeren Nutzungsdauer leichter verbiegen.

    Das Griptape ist auf der Oberseite des Decks befestigt und sorgt für einen sicheren Stand des Fahrers auf dem Board. Dieses Tape besteht bei klassischen Skateboards aus einfachem Schleifpapier, bei Longboards handelt es sich dabei oft auch um aufgesprühten Sand. Gerade bei Flip-Tricks ist ein Griptape sehr hilfreich, da sich das Brett damit leichter kontrollieren lässt.

    Achsenhöhe

    Die Achsen eines Skateboards (auch Trucks genannt) sind in drei Ausführungen erhältlich: Low, High und Mid. Low-Achsen sind leichter und bieten einen sicheren Stand. Mit High-Achsen lässt sich das Skateboard besser lenken. Damit sind außerdem höhere Sprünge möglich.

    Wenn du dir dein Board selbst zusammenstellst und dir noch nicht ganz sicher bist, welche Achsen am besten für dich geeignet sind, empfehlen wir dir Mid-Achsen auszuprobieren. Bei Longboards und Cruisern handelt es sich durch die größeren Reifen meistens um High-Achsen.

    Achsenbreite

    Die Achsenbreite bezeichnet den Abstand zwischen den beiden Innenseiten der gegenüberliegenden Rollen. Grundsätzlich solltest du beim Eigenbau darauf achten, dass die Achsen nicht breiter sind als das Deck. Im Idealfall ist die Achsenbreite einige Zoll kleiner als die Breite des Decks.

    Bei einem Komplettboard brauchst du dir über die Achsenbreite keine Gedanken machen, da der Abstand vom Hersteller im Normalfall immer eingehalten wird. Sollte dies nicht der Fall sein, raten wir dir zum Kauf eines Skateboards von einem anderen Hersteller.

    Rollengröße

    Die Größe der Rollen bestimmt zum Großteil das Gewicht und die Höchstgeschwindigkeit deines Skateboards. Skateboard-Rollen besitzen meist einen Durchmesser von 49 bis 65 mm, während Cruiser- und Longboard-Rollen mit einem Durchmesser von 59 bis 76 mm erhältlich sind.

    Kleinere Rollen eignen sich eher für Tricks, da du mit einem leichten Board besser springen kannst. Mit großen Rollen liegt dein Skateboard besser auf der Straße und du bist in der Lage, höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Wenn du öfter Downhill fährst, solltest du größere Rollen an dein Board schrauben.

    Die Rollen eines Skateboards sind für die Bodenhaftung und Geschwindigkeit verantwortlich. Es gibt Roller in verschiedenen Größen und Härtegraden.

    Rollenhärte

    Die Rollenhärte bestimmt, wie sich dein Board auf unterschiedlichen Untergründen verhält. Sie wird in einer Skala von 78A bis 101A angegeben. Je größer die Zahl, desto härter die Reifen.

    Weichere Rollen haben einen besseren Grip auf dem Asphalt. Das heißt, dass sich das Skateboard leichter mit ihnen lenken und kontrollieren lassen. Außerdem verhalten sie sich besser auf unebenem Terrain, da Unebenheiten im Boden besser abgedämpft werden.

    Auf glattem Terrain kannst du mit härteren Rollen höhere Geschwindigkeiten erreichen, da sie weniger Widerstand erzeugen. Aus diesem Grund kann der Fahrer mit diesen Rollen auch besser driften.

    Während sich härtere Rollen besser für das Skaten auf Asphalt wie zum Beispiel im Park eignen, sind weichere Rollen am besten für die Fahrt über unebenes Terrain wie zum Beispiel Backsteinpflaster geeignet. Die Rollen von Cruisern und Longboards sind deshalb auch weicher als die eines Skateboards. Bei höheren Belastungsgewichten solltest du übrigens auch lieber zu härteren Rollen greifen.

    Riser-Pads

    Zwischen Deck und Achsen ist bei den meisten Boards noch ein Riser- beziehungsweise Shock-Pad eingebaut. Durch den höheren Stand werden Wheelbites verhindert und die Lenkung des Skateboards erleichtert. Bei Sprüngen fungieren sie als eine Art Stoßdämpfer und federn somit den Aufprall ab. Dadurch lassen sich längere Fahrten viel angenehmer gestalten, da deine Gelenke weniger stark belastet werden.

    Kugellager

    Die Bearings sind die Kugellager des Boards. Bei den Kugellagern musst du vor allem auf die ABEC-Wertung schauen. Diese liegt zwischen eins und 15, wobei eine höhere Wertung im Normalfall besser ist.

    Davon brauchst du insgesamt acht Stück, also zwei für jede Rolle. Bearings werden nach dem ABEC-Maß gewertet. Bearings mit einem hohen ABEC-Maß drehen sich besser, da die Wälzkörper bei diesen Kugellagern sehr präzise eingesetzt werden.

    Für ein Skateboard empfehlen wir dir Kugellager mit einem ABEC-Maß von drei bis sieben. Bearings mit dieser Wertung sind noch relativ günstig und können als qualitiv hochwertig eingestuft werden. Der Aufpreis für Bearings mit höherer Wertung lohnen sich nicht wirklich, da sie sich durch Tricks sehr schnell auf ein niedrigeres ABEC-Maß abnutzen.

    Für Cruiser und Longboards sollte der ABEC-Grad der Kugellager bei mindestens sieben liegen. Gerade bei Downhill-Fahrten sind hochwertige Kugellager extrem wichtig, da sie eine bessere Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten ermöglichen.

    Aber Vorsicht: Auch das Material ist bei einem Kugellager entscheidend. Es kann vorkommen, dass sich Bearings mit einer hohen ABEC-Wertung schneller abnutzen, da der Materialverschleiß viel höher ist. Deswegen solltest du dich nicht nur auf die ABEC-Wertung verlassen.

    Beim Kauf eines Komplettboards sind die Kugellager ein eher unwichtiges Kriterium. Hochwertige Kugellager sind bereits ab circa fünf Euro erhältlich und können durch den einfachen Einbau auch leicht wieder ausgetauscht werden.

    Erfahrung

    Skateboards, die nur für Profis geeignet sind, gibt es nicht. Der einzige große Unterschied zwischen einem Board für Anfänger und einem Profi-Skateboard ist der Preis und die Verarbeitungsqualität. Wenn du auf der Suche nach einem neuen Skateboard bist und bereits genügend Erfahrung gesammelt hast, solltest du dich für ein professionelleres Modell entscheiden.

    Gerade als Anfänger wirst du den Unterschied zwischen einem teuren und billigen Skateboard vermutlich nicht bemerken. In diesem Fall lohnt es sich, zu einem billigeren Modell zu greifen. Wenn du deinem Kind ein Skateboard kaufen möchtest, raten wir dir zu einem Cruiser oder klassischen Skateboard. Von Longboards raten wir dir eher ab, da die meisten Modelle viel zu groß für Kinder sind.

    Skateboard Tricks

    Kaum eine andere Sportart bietet so viel Möglichkeit für Selbstentfaltung. Mit den „Boards“ sind zahlreiche Tricks möglich. Zu den bekanntesten gehören zum Beispiel der ‚Ollie‘ oder der ‚Grab‘.

    Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Skateboards

    Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Skateboards, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

    Informationen zum Unternehmen

    Noch keine Informationen vorhanden.

    Kontaktdaten

    k.A.

    Informationen zum Hersteller

    Element Skateboards ist ein Hersteller von Skateboards und Produkten, die vom Skateboard Lifestyle inspiriert sind. Dieser wurde 1992 in Atlanta gegründet und ist ein Tochterunternehmen von Billabong.

    Kontaktdaten

    Telefon: +33 805296219 (für Kunden innerhalb Europa)
    E-Mail: [email protected]

    Informationen zum Hersteller

    Funtomia ist eine Marke / ein Hersteller von Skateboards. Leider konnten wir trotz sorgfältiger Recherche keine weiterführenden Informationen zum Hersteller Funtomia finden. Da Duntomia weder einen Internetauftritt noch irgendwelche Kontaktdaten veröffentlicht hat, fehlen uns an dieser Stelle weitere Informationen.

    Kontaktdaten

    k.A.

    Informationen zum Hersteller

    Globe ist ein Hersteller von Produkten zum Thema Skateboards. Dieser bietet Skateboards, Schuhe und Kleidung, die vom Lifestyle inspiriert sind, an. Mehr weiterführende Informationen konnten wir leider nicht finden, da die Webpräsenz begrenz ist.

    Kontaktdaten
    GLOBE EUROPE SAS
    B2C Customer Service
    13-14 ZA de Laubian
    Route de Tosse
    40510 Seignosse
    E-Mail: [email protected]
    Telefon: 0800 082 5886

     

    Informationen zum Hersteller

    JUCKER HAWAI’I stellt diverse Produkte rund um das Thema Skateboard und Longboards her. Die Graphiken und Designs sind von der Begeisterung für den hawaiianischen Lifestyle entstanden. Das Unternehmen spendet pro verkaufem Longboard an 2 zusammenarbeitenden Organisationen, um Gutes zu tun.

    Kontaktdaten

    Mike Jucker (Deutschland) GmbH
    Königstrasse 19b
    D-53773 Hennef
    Fon: +49 (0) 2242 9140844
    Fax: +49 (0) 2242 9140847
    E-Mail: [email protected]
    www.juckerhawaii.com

    Informationen zum Hersteller

    Mindless Longboards ist ein Hersteller von Longboards, der seit über 12 Jahren existiert. Sein Ziel ist es, hochwertige Produkte herzustellen für einen bazahlbaren Preis. Die Produkte werden in Großbritannien designt und geprüft.

    Kontaktdaten

    Mindless Longboards
    Unit 6 Amersham Commercial Park
    Raans Rd
    Amersham
    HP6 6FT
    England
    E-Mail: [email protected]
    Telefon: +44(0)1494 726426
    www.mindlesslongboards.com

    Informationen zum Hersteller

    Osprey wurde 1994 gegründet und hat damals Wetsuits und Produkte für das Surfen für lokale Surfing-Läden an der Devon und Cornish Küste in Großbritannien hergestellt. In der nächsten Dekade hat das Unternehmen expandiert und bietet auch andere Produktbereiche wie Skateboards an.

    Kontaktdaten

    [email protected]
    www.ospreyactionsports.co.uk

    Informationen zum Unternehmen

    Noch keine Informationen vorhanden.

    Kontaktdaten

    k.A.

    Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Skateboard

    Ab welchem Alter kann ich mit dem Skateboarden beginnen?

    Wie bei vielen anderen Sportarten gibt es auch hier kein festgelegtes Alter, ab dem Kinder mit dem Skateboarden beginnen sollten. Das Kind sollte jedoch schon mit einem Fahrrad fahren können, um ein Gefühl für die Geschwindigkeit auf der Straße zu haben. Außerdem sollten kleinere Kinder auf Parkplätzen üben und in Skateparks ständig beobachtet werden. Knieschoner sind, wie beim Inlinen oder beim Radfahren auch, nie von Nachteil, besonders wenn man mit dem Skateboarden beginnt.

    Wie lerne ich das Skateboarden?

    Übung macht den Meister. Gerade am Anfang kann das Skateboard schnell zu Frust führen. Lass dir am besten von einem erfahrenen Skateboarder ein paar Tricks für das Fahren beibringen. Auf youtube.de findest du auch zahlreiche Videos zum Thema Skateboard, die dir beim Lernprozess helfen können.

    Seit einiger Zeit gibt es sogar Skateschulen, bei denen du dich von einem Profi unterrichten lassen kannst. Bei einem Skatepark oder Parkplatz in deiner Nähe kannst du dir das Skateboarden aber auch selbst beibringen.

    Wo kann ich Skateboard fahren?

    Um deine ersten Tricks zu lernen eignen sich große ebene Flächen, wie zum Beispiel ein Parkplatz, am besten. Sobald du sicher genug auf dem Skateboard stehen und fahren kannst, solltest du zuerst in einem Skatepark mit anderen Fahrern üben, bevor du durch die Stadt fährst. Außerdem kannst du im Skatepark mit ein wenig Übung auch auf kleinen Rampen und Halfpipes fahren.

    Mit der Skatemap findest du schnell Orte und Parks in ganz Europa, auf denen du dich austoben kannst.

    Wer hat das Skateboard erfunden?

    Das Skateboard gibt es bereits seit mehr als 50 Jahren. Die ersten kommerziell verkauften Skateboards kamen in den 1960er Jahren auf den Markt und waren ursprünglich als Alternative für das Surfbrett gedacht. Surfer konnten somit auch bei niedrigem Wellengang mit dem Board auf der Straße üben.

    Seitdem wurde der Sport, meist durch einige junge und talentierte Fahrer, immer wieder in neue Richtungen gelenkt. Ein Beispiel dafür ist Alan „Ollie“ Gelfand, welcher Ende der 70er-Jahre den wohl einflussreichsten Skateboard-Trick aller Zeiten erfand: den Ollie.

    Das Skateboard verbreitete sich in den 70er-Jahren durch in Deutschland stationierte, amerikanische Soldaten sehr schnell in Europa. Vor allem Titus Dittman verhalf dem Sport dazu, in Deutschland Fuß zu fassen. Sein Unternehmen ist mittlerweile Marktführer im Handel von Skateboards in ganz Europa.

    Ist Skateboarden eine olympische Disziplin?

    Im Sommer 2016 gab das IOC (Internationales Olympisches Komitee) bekannt, dass Baseball, Softball, Karate, Sportklettern, Surfen und Skateboard in das Programm der olympischen Sportarten aufgenommen wurden. Die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio wird somit die erste Gelegenheit für Skateboarder aus aller Welt, sich bei Olympischen Spielen zu messen.

    Die Angst vieler bekannter Skateboarder ist jedoch, dass sich die strikten Regeln des IOC mit dem Lifestyle der lockeren Sportart nicht vereinen lassen. Da das Skateboarden bis heute eine beliebte Subkultur ist, besteht die Befürchtung, dass diese Entscheidung dem Sport Schaden zufügen könnte.

    Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

    [1] http://www.oldschool.de/skateboarden/grundlagen/skateboard-montage/

    [2] https://www.uni-muenster.de/videoportal/video/skateboards_und_wissenschaft.html


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