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Inliner Test 2018: Unabhängiger Vergleich mit Tipps vom Experten

Wir möchten dich bei deiner Kaufentscheidung unterstützen. Dafür vergleichen wir für dich auf unserer Seite die besten Inliner und bieten dir weiters einen ausführlichen und unabhängig recherchierten Ratgeber.

Darin eingebunden sind zahlreiche Inliner Experten-Tests sowie aussagekräftige Kundenmeinungen und -bewertungen, die wir analysieren.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Inliner im Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Typ
Größe
Rollengröße
Rollenhärte
Verschluss
Größe verstellbar
Stopper

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kaufberater.io Fachexperte
Daniel Lott ist leidenschaftlicher Inlineskater und Rollerskater und hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Neben lokalen Trainingskursen bietet er auch eine Vielzahl an kostenlosen Online-Video-Kursen.
Im Jahr 2018 hat er neben seiner Skating School einen eigenen Online Skate-Shop gegründet und die Marke SkaMiDan in das Leben gerufen.
Alles in allem bietet er eine vielfältige und abwechslungsreiche Lernplattform für jedermann und ist der optimale Ansprechpartner rund um das Thema Inline Skating und Roller Skating.
Daniel Lott Skate-Expertedanielsskatingschool.eu

Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Inline Skating kann als Alternative oder Ergänzung zu anderen Sportarten betrieben werden. Unabhängig vom Einstiegslevel bieten Inliner viel Spaß und Bewegung.
Je nach Geschmack und gewünschtem Verwendungszweck lassen sich fünf verschiedene Arten von Inlinern unterscheiden. Du hast die Wahl zwischen Aggressive Skates, Fitness Skates, Freeskates, Speedskates und Hockey Skates.
Gut ausgestattete Einsteigermodelle sind für unter 100 Euro erhältlich. Qualitativ hochwertigere Inliner findest Du bereits in der Preisklasse bis 200 Euro. Spitzenprodukte können leicht 400 Euro und mehr kosten. Je höher der Preis eines Inline Skates ist, desto besser ist in der Regel seine Verarbeitung.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Inliner kaufst

Du konntest Dir mit unserem großen Test zu Inline Skates bereits einen allgemeinen Überblick verschaffen? In diesem Ratgeber findest Du weitere Hinweise und Anregungen, welche Dir Entscheidungshilfen bieten.

Zuerst gehen wir auf die wichtigsten Fragen ein, die rund um das Thema Inline Skates existieren. Danach beschäftigen wir uns mit den Hauptkriterien, die es beim Kauf von Inlinern zu berücksichtigen gilt.

Wann sind Inline Skates für Dich das Richtige?

Bei Inline Skates handelt es sich um eine Abwandlung der klassischen Rollschuhe. Die Rollen liegen dabei nicht nebeneinander, sondern sind in einer Reihe (engl. in-line) hintereinander angeordnet.

Du bewegst Dich gerne? Normales Joggen ist Dir zu langweilig? Es darf auch ein bisschen schneller vorwärts gehen? Du willst einfach nur Spaß haben? Wenn Du diese Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, dann ist Inline Skating genau das Richtige für Dich.

Gruppe mit Inlinern

Wem Joggen zu langsam und zu langweilig ist, sollte auf Inliner umsteigen.

Welche Arten von Inline Skates gibt es?

Inline Skates lassen sich nach verschiedenen Typen unterscheiden. Diese haben maßgeblichen Einfluss auf die Verwendungsweise. Speed Skates richten sich an äußerst Fortgeschrittene. Sie sind mit einem niedrigen Schaft ausgestattet und deshalb für Anfänger ungeeignet. Sie werden oft bei Rennen eingesetzt, da mit ihnen hohe Geschwindigkeiten erzielt werden können.

Aggressive Skates sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Sie haben besonders kleine Rollen, die gerade am Anfang das Fahren lernen erleichtern. Sie kommen vornehmlich bei Stunts und Tricks zum Einsatz. Aus diesem Grund ist ihre Bauweise extrem robust.

Hockey Inliner kommen Fortgeschrittenen mit sicherer Fahrtechnik zugute. Sie ähneln Schlittschuhen und werden im Gegensatz zum Eishockey auf trockenem Untergrund eingesetzt. Eine spezielle Schiene unterstützt abrupte Richtungswechsel und schnelle Antritte. Einsteiger sollten bei der Wahl des Schuhs am Anfang kein zu hartes Material wählen.

Freeskates sind der ideale Begleiter für Anfänger und Fortgeschrittene, die sich nicht festlegen wollen. Sie bieten von allem etwas und erlauben Slalomfahrten, Sprünge und schnelles Fahren. Eine kurze Schiene macht sie sehr wendig. Dennoch sind sie nicht so bequem wie Fitness Skates oder so schnell und robust wie Speedskates und Aggressive Skates.

Fitness Skates können von Anfängern und Fortgeschrittenen gleichermaßen verwendet werden. Hobbyfahrer und ambitionierte Freizeitsportler profitieren von einem komfortabel gepolsterten Schuh. Er eignet sich hervorragend für längere Strecken.

Worin besteht der Unterschied von Inline Skates für Kinder?

Inline Skates für Kinder bilden eine eigene Kategorie. Sie berücksichtigt, dass die meisten Kinder schnell wachsen. Die Inliner müssen dementsprechend flexibel sein. Inliner für Kinder lassen sich normalerweise in drei bis fünf verschiedenen Größen einstellen. Auf diese Weise kann der Skate über mehrere Jahre genutzt werden, bis das Kind herausgewachsen ist.

Als Verschluss eignen sich Schnallen besonders gut. Das Festziehen und Lösen ist sehr einfach und kann von den Kindern selber durchgeführt werden. Inline Skates für Kleinkinder können mit einem Dreiradsystem ausgestattet sein. Hier werden die hinteren Rollen ummontiert, sobald die nötige Balance und Sicherheit beim Fahren gegeben ist.

Wie viel kosten Inline Skates?

Der Preis von Inline Skates richtet sich hauptsächlich nach dem verwendeten Material. Spitzenmodelle, deren Schuh ganz oder teilweise aus Karbon gefertigt worden ist, kosten am meisten. Im unteren und mittleren Preissegment sind häufig Hartschalen-Konstruktionen aus verstärktem Kunststoff anzutreffen. Daneben finden sich Softboots, die vollständig aus Textilgewebe bestehen.

Inline Skates für Kinder sind generell etwas günstiger als die Erwachsenenmodelle und starten bei ca. 30 Euro. Gute Inline Skates für Anfänger gibt es ab 60 Euro. Dabei muss immer berücksichtigt werden, dass der Preis mit der Schuhgröße steigt.

Modelle für Fortgeschrittene bieten ein noch besseres Fahrverhalten und haben oft eine Aluminiumschiene. Sie kosten zwischen 140 und 160 Euro. Auch robuste Inliner aus Kunststoff sind hier anzutreffen. Ihr Preis liegt bei ungefähr 200 Euro.

Hochwertige Inline Skates, die aus einem Materialmix gefertigt worden sind, können schnell zwischen 400 und 600 Euro kosten. Das kann zum Beispiel bei Modellen aus Glas-, Nylon- und Karbonfaser der Fall sein. Für Spitzenmodelle, die zum größten Teil aus Karbon bestehen, werden Preise von 800 bis 1000 Euro fällig.

EXPERTENTIPP
„Das Inlineskating gehört auch heute noch zu den bekanntesten Trendsportarten und ist ein sehr vielfältiger und facettenreicher Sport.

Inline Skates gibt es mit jeweils vier Rollen, aber auch mit jeweils nur drei Rollen je Schiene. Während es durch die längere Schiene von Vier-Rollern einfacher ist das Gleichgewicht zu halten, erhält man bei Triskates den Vorteil einer höheren Wendigkeit.

Beim Kauf von Inlineskates sollte man sich darüber bewusst sein, welche Art des Skating man anstreben möchte.

Wenn es z.B. in die Richtung des Freizeit-Skating geht reichen gewöhnliche Inlineskates vollkommen aus. Wer das Skating als regelmäßigen Fitnesssport ausüben möchte, der sollte einen genaueren Blick auf Fitness-Skates werfen. Es gibt aber noch viele andere Spezialisierungen.“

Daniel LottSkate-Experte

Entscheidung: Welche Arten von Inlinern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen fünf Arten von Inlinern unterscheiden:

  • Aggressive Skates
  • Fitness Skates
  • Freeskates
  • Speedskates
  • Hockey Skates

Inlineskating ist eine tolle Freizeitaktivität. Ob mit Freunden oder alleine, kann man dabei sehr viel Spaß haben. Es gibt viele verschiedene Arten von Skates und jede von ihnen besitzt spezielle Eigenschaften. Möchtest du dir welche zulegen, ist es deshalb umso wichtiger, gut informiert zu sein. Nur so kannst du das passende Paar finden. Wir stellen die verschiedenen Arten von Inlinern vor und zeigen dir ihre Vor- und Nachteile.

Was ist ein Aggressive Skate und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Aggressive Skates sind nicht primär für das Fahren konzipiert. Hier steht mehr das Freestyle- Skating im Vordergrund. Sie besitzen kleine, harte Rollen, die für mehr Mobilität und Wendigkeit sorgen. Der Inliner an sich ist meist aus hartem Kunststoff, was ihn sehr stabil und robust macht. Außerdem ist er angenehm zu tragen. Oft gibt es auch eine Verstärkung an den Seiten für besseren Schutz. All das macht diese Art der Inline-Skates perfekt für Sprünge, Tricks, Stunts sowie das Slalomfahren.

Vorteile

  • Stabil
  • Wendig und sehr mobil
  • Gut für Sprünge, Tricks und Stunts
  • Angenehm zu tragen
  • Gut für Einsteiger

Nachteile

  • Geringe Geschwindigkeit
  • Anstrengend auf längeren Strecken
  • Ungeeignet für Straßen

Aufgrund der kleinen Rollen leidet die Geschwindigkeit stark. Aggressive Skates erreichen oft weit geringere Höchstgeschwindigkeiten als andere Arten von Inlinern. Das Fahren von längeren Strecken kann sehr anstrengend werden, denn sie sind eher bedingt Straßentauglich. Diese Skates eignen sich gut für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene. Liegt dein Interesse darin Tricks und Stunts auszuführen, solltest du zu Aggressive Skates greifen.

Was macht einen Fitness Skate aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Fitness Skates sind auf lange Fahrten ausgelegt. Ihr Fokus liegt darin perfekt auf dich angepasst zu sein, anstatt in einem spezifischen Bereich zu glänzen. Sie sind sehr vielseitig und lassen sich variabel nutzen. Außerdem sind sie ein optimales Einsteigermodell. Fitness Skates bieten einen hohen Komfort, da sie sehr bequem und leicht sind. Ebenfalls ist das Material sehr weich.

Vorteile

  • Vielseitig
  • Gut zum Lernen
  • Bequem
  • Leicht

Nachteile

  • Stunts schwierig
  • Keine Spitzengeschwindigkeiten

Trotz der Vielseitigkeit sind Stunts mit ihnen eher schwierig. Du kannst auch relativ schnell werden, aber Spitzengeschwindigkeiten wirst du mit diesen Skates nicht erreichen können. Gerade für Einsteiger sind diese Inliner sehr gut geeignet, aber auch Fortgeschrittene haben mit ihnen ihre Freude. Möchtest du viel und lange fahren, dann sind Fitness Skates sicherlich etwas für dich.

Was zeichnet einen Freeskate aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Freeskates sind die Allrounder im Skatingbereich. Was diese Art von Skates ganz besonders macht, ist ihre Vielseitigkeit. Du kannst mit ihnen sowohl lange Strecken fahren, sprinten, als auch Tricks durchführen und Slalom fahren. Sie besitzen kleinere, harte Rollen. Das Material ist ebenfalls hart.  Das macht Freeskates sehr stabil. Außerdem sind sie durch ihre kurze Schiene sehr wendig.

Vorteile

  • Stabil
  • Vielseitig
  • Verwendbar in allen Bereichen
  • Wendig

Nachteile

  • Nicht so gemütlich
  • Keine Spitzengeschwindigkeiten

Der Freeskate ist in allem gut. Jedoch in nichts der Beste. Der Fitness Skate ist gemütlicher, der Speedskate ist schneller und der Aggressive Skate ist wendiger. Trotzdem bietet er dir sowohl als Einsteiger, als auch als Fortgeschrittener eine gute Performance in allen Bereichen. Möchtest du von allen Skatearten ein bisschen oder bist unschlüssig, welcher der richtige für dich ist? Dann ist der Freeskate vielleicht etwas für dich.

Was ist besonders an einem Speedskate und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Speedskates sind spezifisch für hohe Geschwindigkeiten entwickelt. Der Schuh reicht meist nur bis zum Knöchel und besitzt relativ große Rollen. Das bietet eine hohe Beweglichkeit und ermöglicht hohe Geschwindigkeiten. Sie haben längere Schienen. Manche Speedskates sind sogar mit 5 Rollen ausgerüstet. Das Material und der Skate an sich sind sehr leicht.

Vorteile

  • Große Rollen
  • Hohe Geschwindigkeiten
  • Leicht
  • Hohe Beweglichkeit

Nachteile

  • Ungeeignet für Anfänger
  • Keine Stopper
  • Ungeeignet für Straßen
  • Nicht so stabil

Speedskates sind komplett ungeeignet für Anfänger. Du solltest mindestens die Grundlagen beherrschen. Vor allem problematisch für Neulinge ist das Fehlen von Stoppern. Dadurch ist es schwerer zu bremsen. Außerdem sind sie nicht wirklich stabil.

Diese Art von Skates ist eher darauf ausgelegt in Rennen oder auf spezifischen Bahnen benutzt zu werden. Das macht sie ungeeignet für Straßen. Hast du bereits Erfahrungen im Inlineskating und du liebst es schnell zu fahren? Dann greif zu Speedskates. Sie bieten dir die perfekte Möglichkeit Höchstgeschwindigkeiten zu erreichen.

Was ist ein Hockey Skate und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Hockey Skates sind Inliner, die den Eishockey Schlittschuhen nachempfunden sind. Sie sind darauf ausgelegt beim Inlinehockey verwendet zu werden. Die Rollen werden von vorne nach hinten größer und sorgen so für hohe Geschwindigkeiten und eine gute Wendigkeit. Diese Skates bestehen aus hartem Material, was sie sehr stabil und belastbar macht. Außerdem sind sie ziemlich schwer. Sie bieten ähnliche Eigenschaften wie die Fitness Skates, sind aber noch etwas besser.

Vorteile

  • Ziemlich schnell
  • Wendig
  • Stabil
  • Belastbar
  • Schwer

Nachteile

  • Kein Stopper
  • Teuer

Hockey Skates besitzen wie Speedskates keine Stopper. Das macht sie eher ungeeignet für Anfänger. Sie sind außerdem sehr teuer. Bist du daran interessiert Inlinehockey zu spielen oder willst eine bessere Variante der Fitness Skates? Dann sind Hockey Skates vielleicht etwas für dich. Du musst jedoch bereit sein etwas Geld in die Hand zu nehmen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Inline Skates vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Inline Skates gut vergleichen und
bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich
für die passende Inline Skates zu entscheiden.

Zusammenfasst handelt es sich um folgende Kriterien:

  • Schuhgröße
  • Größentabelle
  • Schuh
    • Softboot
    • Hardboot
  • Schiene
    • Härte der Schiene
    • Länge der Schiene
  • Rollen
    • Große Rollen
    • Kleine Rollen
    • Harte Rollen
    • Weiche Rollen
  • Kugellager
    • ABEC
    • Material
    • Größe

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst,
weshalb es für dich sinnvoll ist Inline Skates unter diesen Gesichtspunkten zu erwerben oder eben nicht.

Schuhgröße

Bei der Schuhgröße ist die richtige Passform ausschlaggebend. Diese kann nur durch eine Anprobe wirklich korrekt ermittelt werden.

Du solltest darauf achten, dass die Inliner möglichst eng und fest am Fuß ansitzen. Andernfalls besteht Rutschgefahr beim Skaten und ein Kontrollverlust droht. Viele Modelle fallen relativ klein aus, weshalb sie eine halbe bis ganze Nummer größer als Deine Straßenschuhe gekauft werden müssen.

Zu bedenken ist, dass der Schuh des Inliners sich beim Tragen noch einmal ausdehnt. Darüber hinaus gibt es genügend Fälle, wo Straßenschuhgröße und Inlinergröße identisch sind. Die Zahlen in der nachfolgenden Tabelle stellen lediglich Richtwerte dar und können sich je nach Hersteller unterscheiden.

Inliner Damen

Falls deine Füße noch wachsen sollten, sind verstellbare Inliner von Vorteil.

Größentabelle

Länge (cm) Größe (EU) Länge (cm) Größe (EU)
15 25 26 40.5
16 26 26.5 41
17 27 27 42
17.5 28 27.5 42,5
18.5 29 28 43
19.5 30,5 28.5 44
20 31 29 44.5
20.5 32 29.5 45
21 33 30 45.5
21.5 34 30.5 46
22 35 31 47
22.5 36 31.5 47,5
23 36,5 32 48
23.5 37 32.5 38,5
24 38 33 49
24.5 38.533.5 50
25 39 34 51
25.5 40 34.5 52

Schuh

Bei den Boots von Inline Skates kommen harte und weiche Materialien zum Einsatz. Sie sind auf den jeweiligen Verwendungszweck ausgerichtet.

Softboot

Softboots bestehen in der Regel aus mehreren, übereinander liegenden Schichten Textilstoff und sind sehr bequem. Sie eignen sich besonders gut für längere Strecken und werden deshalb oft bei Fitness Skates verwendet. Sie sind auch bei Aggressive Skates zu finden, wo spezielle Kunststoffplatten in den Sohlen für zusätzliche Widerstandsfähigkeit sorgen.

Hardboot

Hardboots sind entsprechend ihres Namens aus robusteren Materialien gefertigt. Dazu gehören gehärteter Kunststoff, Glas-, Nylon- und Karbonfasern. Sie kommen bei Speedskates, Aggressive Skates, Hockey Inlinern sowie Freeskates zum Einsatz und bieten einen sehr guten Halt. Bei einigen Modellen ist eine Kombination aus Soft- und Hardboot anzutreffen.

Mit Ausnahme von Speed Skates sind alle Inliner mit einem hochgeschnittenen Schaft versehen, der das Fußgelenk stabilisiert. Dieser wird in der Regel durch eine Schnalle fixiert. Schnürsenkel, Klettverschlüsse oder Klicksysteme, die häufig in Kombination auftreten, runden das Bild ab.

Schiene

Inline Skates verfügen gewöhnlich über Plastik- oder Aluminiumschienen. Diese sind maßgeblich für das Fahrverhalten verantwortlich.

Härte der Schiene

Die Schiene stellt die Verbindung mit dem Schuh her. An ihr sitzen die Rollen. Harte Schienen haben den Vorteil, dass die beim Fahren aufgebrachte Energie effektiver auf den Boden übertragen wird. Im Gegensatz zu weichen Schienen kommst Du mit ihnen besser voran. Darüber hinaus verleiht eine harte Schiene bei hohen Geschwindigkeiten mehr Stabilität.

Die Zusammensetzung von Aluminium ist dabei fester als die von Plastik. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass es sich um ein teureres Produkt handelt. Andernfalls stellen hochwertige Plastikschienen die bessere Wahl dar.

Länge der Schiene

Von der Länge der Schiene hängt ab wie wendig Deine Inliner sind. Aggressive Skates und Freeskates haben zum Beispiel eine sehr kurze Schiene, was das Fahren von Kurven leichter macht. Die Schienen von Speed Skates sind dagegen etwas länger, damit größere Rollen angebracht werden können.

Rollen

Größe und Härte verkörpern die wichtigsten Auswahlkriterien bei Inliner Rollen.

Inliner-Rollen

Inliner-Rollen können über ganz unterschiedliche Fahreigenschaften verfügen. Die wichtigsten Kriterien sind dabei ihre Größe und ihre Härte.

Große Rollen

Der Durchmesser von Rollen wird in Millimetern (mm) angegeben. Als Faustregel gilt, dass Du mit größeren Rollen höherer Geschwindigkeiten erzielen kannst. Bei großen Rollen wird pro Umdrehung mehr Strecke zurückgelegt und ein hohes Tempo ist leichter zu halten. Deine Inline Skates sind dann allerdings schwerer zu kontrollieren und nicht mehr so wendig. Es muss mehr Kraft zur Beschleunigung aufgebracht werden.

Kleine Rollen

Mit kleineren Rollen bist Du zwar langsamer unterwegs, besitzt aber mehr Fahrkontrolle und Manövrierfähigkeit. Gleichzeitig ist das Beschleunigungsmoment besser. Je nachdem, ob Du Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi bist, kommen unterschiedliche Rollengrößen für Dich infrage:

  • Anfänger (40 bis 80 mm)
  • Anfänger und Fortgeschrittene (82 bis 84 mm)
  • Ambitionierte Freizeitsportler (90 bis 100 mm)
  • Rennfahrer (105 bis 125 mm)
Willst du das Inline-Skaten erlernen oder bist auf diesem Gebiet nicht erfahren, beginne mit kleinen Rollen. Je mehr Erfahrungen und Sicherheiten du dir beim Fahren aneignest, desto größer dürfen die Rollen ausfallen.

Harte Rollen

Der Härtegrad von Rollen wird mit einer Zahl und dem Buchstaben A angegeben. Je höher die Zahl ist, desto härter sind die Rollen. Härtere Rollen sind grundsätzlich schneller und nutzen sich langsamer ab. Im Vergleich zu weicheren Rollen absorbieren sie Bodenunebenheiten aber weniger gut.

Weiche Rollen

Weichere Rollen bieten eine bessere Haftung. Sie nutzen sich jedoch deutlich schneller ab und erlauben nicht so hohe Geschwindigkeiten. Zur Orientierung dient der folgende Überblick. Die unterschiedlichen Härtegrade verteilen sich dabei wie folgt:

  • Speed Skates (85 bis 87A)
  • Aggressive Skates (85 bis 105A)
  • Hockey Inliner (72 bis 84A)
  • Freeskates (83 bis 86A)
  • Fitness Skates (78 bis 84A)
Inliner weiß

Der Härtegrad wird durch die Angabe „A“gekennzeichnet. Je höher A, desto härter die Rollen.

Kugellager

Kugellager entscheiden über die generellen Laufeigenschaften eines Inline Skates. Sie sitzen in der Mitte der Rolle.  Die Kategorisierung von Kugellagern wird mithilfe von Klassen vorgenommen. Dabei handelt es sich um Standard- bzw. Qualitätsbezeichnungen, die über die Genauigkeit bei der Herstellung Auskunft erteilen.

ABEC

Eine häufig verwendete Klasse stellt ABEC (Annular Bearing Engineering Committee) dar. Sie gibt an wie hoch die Laufgenauigkeit eines Kugellagers ist. Festgelegte Toleranzgrenzen bei Abweichungen von dieser werden ebenfalls erfasst. Je höher der angegebene Grad ist, desto höher ist auch die Qualität. Gleichzeitig ist die Abweichung vom Idealwert geringer. Kugellager für Inliner sind in den Klassen ABEC 1, ABEC 3, ABEC 5, ABEC 7, ABEC 9 und ABEC 11 erhältlich.

Beim Kauf eines Kugellagers ist dennoch nicht die ABEC-Klasse entscheidend. ABEC 11 Lager laufen zwar deutlich schneller als ABEC 3 Lager. Letzteres ist aber weniger anfällig gegenüber Schmutz, weil es mehr Spielraum hat und nicht so leicht blockiert. Bei Inline Skates kommen daher in den meisten Fällen Kugellager in  ABEC 3, 5, 7 und auch 9 zum Einsatz.

Material

Wichtiger noch als die ABEC Klasse ist das verwendete Material. Dieses muss gesondert nach Hersteller betrachtet werden. Die meisten Kugellager bestehen aus Chromstahl. Daneben gibt es Modelle aus Titan oder Keramik.

Titanlager haben eine harte Oberfläche und sind äußerst langlebig. Keramikmodelle sind noch stabiler und garantieren ein absolutes Höchstmaß an Umdrehungen. Ihr Wartungsaufwand beträgt ein Minimum, sie sind aber erheblich teurer als gewöhnliche Stahllager.

Wenn es nicht ganz so teuer werden soll: Kugellager aus Chromstahl oder Titan bieten dir eine erschwingliche Alternative zu Keramiklagern und gewähren dir eine langlebige Fahrfreude.

Größe

Viele Inliner werden mit Standardkugellagern im 608 Z Format angeboten. Sie haben einen Außendurchmesser von 22mm, eine Breite von 7mm sowie einen Innendurchmesser von 8mm. Das Z gibt dabei an, dass es sich um ein halb offenes Lager handelt. Es ermöglicht im Gegensatz zu geschlossenen Lagern (ZZ) eine leichtere Wartung.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Inlinern

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Inlinern, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Unternehmen

Über die Marke oder den Hersteller Cox Swain konnten wir keine näheren Angaben finden. Trotz intensiver Nachforschungen haben wir nur herausgefunden, dass unter dem Namen Cox Swain Ski- und Snowboardhelme vertrieben werden. Viele der Helme von Cox Swain sind mit Lawinenreflektoren ausgestattet.

Kontaktdaten

k.A.

Informationen zum Unternehmen

1919 gründet Hugo Dornseif eine Schlittschuhfabrik in Radevormwalde und gibt ihr seinen Namen: HUgo DOrnseif RAdevormwald. HUDORA wächst und verkauft Roll-und Schlittschuhe in ganz Europa. Ab 1984 gibt es viele neue Trendsportprodukte: Rollerboots, Skateboards und Inline Skates. 1998 verlegt HUDORA den Firmensitz nach Remscheid. 2013 wird in Remscheid die Markenerlebniswelt HUDORA-Der Laden eröffnet.

Kontaktdaten

HUDORA GmbH
Jägerwald 13
42897 Remscheid-Lennep
Deutschland
https://www.hudora.de/
[email protected]
Telefon: +49-2191-93484-0
Telefax: +49-2191-9349590

Informationen zum Unternehmen

Seit 54 Jahren vertreibt K2 hochwertige Produkte für Wintersportler. Im Sortiment gibt es unter anderem Alpin-Ski, Schneeschuhe, Ski-Zubehör, Snowboards, Snowboard-Bekleidung, Snowboard-Zubehör,Langlauf, Triathlon, Bekleidung, Schneeschuhe, Inline Skates.

Kontaktdaten

K2 Sports Europe GmbH
Seeshaupter Str. 62
82377 Penzberg
Germany
Tel: +49 (0) 8856-901-0
Fax: +49 (0) 8856 901 101
Email: [email protected]
http://www.k2sports.com

Informationen zum Unternehmen

Das Unternehmen Powerslide wurde 1994 gegründet und ist Hersteller für alle möglichen Skating Produkte. Zu dem Sortiment gehören beispielsweise neben Inlinern auch Triskating, Fitness Skating, Speedskating, Aggressive Inliner, Powerskating, Urban Skating, Off-road Skating, Inline Hockey, Roller Skating, Scooter oder Skateboarding aber auch Zubehör wie Helme.

Kontaktdaten

Powerslide Sportartikelvertriebs GmbH
Esbachgraben 1
D-95463 Bindlach
Tel.: +49 (0 )92 08 / 60 10-07
E-Mail: service(at)powerslide.de

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/reise/aktuell/sechs-touren-fuer-inlineskater-muenchen-berlin-nrw-schweiz-a-979016.html

[2] http://www.inline-skating-lernen.de/inlineskater-inline-skaten-und-die-strasenverkehrs-ordnung-stvo-2/

[3] http://www.inlinemap.net/de/?tab=new#/z15/50.2000008,11.7833004/terrain

[4] http://www.skateright.de/


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