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Teleskop: Testberichte, Vergleich und Ratgeber

Wir möchten dir dabei helfen, eine kluge Kaufentscheidung zu treffen. Hierzu bieten wir dir auf unserer Seite einen großen und unabhängigen Teleskop Vergleich und einen sorgfältig recherchierten Ratgeber.

Falls vorhanden, haben wir den einzelnen Produkten auch noch einen Teleskop Test hinzugefügt.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Teleskope im Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Typ
Gewicht
Teleskopöffnung
Brennweite
Öffnungsverhältnis
Okularvergrößerung
Okularanschluss
Montierungsart

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Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Mit der Benutzung eines Teleskops wird sowohl die Beobachtung heller Himmelskörper, wie Planeten und Monde, als auch dunkler Himmelskörper, wie Galaxien und Nebel, ermöglicht.
Je nach Bauart unterscheidet man zwischen Linsenteleskopen, Spiegelteleskopen und Spiegellinsenteleskopen. Unabhängig von der Bauart werden diese Teleskope in allen Größen und Ausführungen von verschiedenen Herstellern produziert.
Linsenteleskope sind besonders für Einsteiger gut geeignet, da sie durch die geschlossene Konstruktion sehr pflegeleicht sind. Außerdem muss das Fernrohr bei einer Ausrichtung nicht erneut justiert werden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Teleskop kaufst

Wie teuer ist ein Linsenteleskop, Spiegelteleskop und Spiegellinsenteleskop?

Im Wesentlichen lässt sich diese Frage ganz einfach beantworten: Es gibt günstige Teleskope für Anfänger, die sich im preislichen Rahmen von 50 € bis 100 € befinden. Für Hobby-Astronomen finden sich Teleskope im mittleren Preissegment von 100 € bis 200 €.

Wie bei vielen technischen Geräten, die geschliffene Optiken oder Spiegel und aufwendig verarbeitete Materialien verwenden, gibt es für Profis und Experten auch sehr teure Exemplare. Diese Fernrohre können sich weit über der Grenze von 10.000 € befinden.

Allerdings bedeutet das nicht, dass sich gute Ergebnisse nur mit teuren Teleskopen erzielen lassen. So muss auch beachtet werden, dass sich Preisunterschiede schon aufgrund des Konstruktionstyps ergeben können.

Katadioptrische Teleskope zählen, abhängig von Größe und Brennweite, zu den teuersten Teleskopen. Ein Beispiel für ein relativ kostengünstiges Spiegellinsenteleskop der Bauart Schmidt-Cassegrain mit hoher Brennweite ist das Celestron NexStar 8SE.

Ein Refraktor ist tendenziell teurer wie ein Reflektor, da die Herstellung einer optischen Linse viel kostenintensiver als die Herstellung eines Spiegels ist. Daher macht sich ein Teleskop mit Linsenbau, das eine große Brennweite aufweisen kann, gleich im Preis bemerkbar.

Reflektoren sind aufgrund der reinen Spiegelkonstruktion die kostengünstigsten Fernrohre. Ein sehr preiswertes und beliebtes Fernrohr mit Spiegelkonstruktion ist das Celestron FirstScope 76 Teleskop, das zudem auch noch der Sieger in unserem Vergleichstest ist.

BauartPreis
Linsenteleskopab ca. 50-75 Euro
Spiegelteleskopab ca. 75-100 Euro
Spiegellinsenteleskopab ca. 250-300 Euro

Wo kann man ein Teleskop kaufen?

Grundsätzlich können Fernrohre bei einem Teleskop-Fachhandel, Elektronik-Fachmarkt oder einem Elektronik-Versandhandel gekauft werden.

Oft besteht im Fachhandel auch die Möglichkeit, gebrauchte Teleskope zu erwerben. Einsteigern ist es somit möglich, ein teures Teleskop auch günstiger zu erwerben.

Es besteht außerdem noch die Möglichkeit, ein Fernrohr online zu kaufen. Eine Recherche hat ergeben, dass folgende Versandhändler von Kunden beim Online-Kauf von Teleskopen bevorzugt werden:

  • Amazon
  • Conrad
  • Media Markt
  • Saturn
Insbesondere bei teuren Exemplaren empfiehlt es sich jedoch, vor dem Kauf persönlich im Fachhandel direkt vor Ort beraten zu lassen. Im Fall können die meisten Linsenteleskope und Spiegelteleskope auch dort ausgeliehen werden, um eine finale Kaufentscheidung zu erleichtern.

Welches Zubehör sollte ich mir für mein Teleskop kaufen?

Ob Filter oder Okulare; Teleskopzubehör gibt es in allen gewünschten Ausführungen. Damit auch die nächste Beobachtung erfolgreich ausfällt, muss das richtige Equipment ausgesucht werden. Für eine gute Ausrüstung benötigst du:

  • Polfilter
  • Sonnenfilter
  • Nebelfilter
  • Farbfilter
  • Okulare

Für die Beobachtung besonders heller Himmelskörper eignet sich ein Polfilter. Dieser kann, ähnlich wie bei der Ausführung für Kameras, stufenlos verstellt werden und reguliert die Intensität der Reflektion der Sonne. Damit können Objekte beliebig stark abgedunkelt werden und sind bei besonders lichtstarken Fernrohren wie dem Refraktor eine große Hilfe.

Für die Sonnenbeobachtung untertags muss aus Gründen der Sicherheit ein Sonnenfilter verwendet werden. Um die Augen vor dem Sonnenlicht zu schützen, können Folienfilter oder Glasfilter verwendet werden.

Nebelfilter verstärken Kontraste und ermöglichen, wie der Name bereits vermuten lässt, die genaue Beobachtung von planetarischen Nebeln. Durch die Verstärkung der Kontraste, können diese Filter auch gegen störende Umgebungslichter und Lichtsmog eingesetzt werden.

Planeten können am besten mit Farbfiltern betrachtet werden. So sorgt zum Beispiel ein Orange-Farbfilter dafür, dass bläuliche Verfärbungen durch die Erdatmosphäre blockiert werden. Bei roten Planeten, wie dem Mars oder der Venus sind Details somit viel stärker sichtbar.

Okulare gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Dabei spielen die Begriffe Eigengesichtsfeld, Brennweite und Zoll eine große Rolle. Das Eigengesichtsfeld gibt in Grad an, wie groß das Blickfeld erscheint. Die Brennweite gibt an, wie groß mein Objekt in der Beobachtung ist. Prinzipiell gilt die Faustregel: Je kürzer die Brennweite, desto höher die Vergrößerung. Die Zollangabe gibt lediglich an, wie groß der Anschluss für das Teleskop ist.

Eine gute Ausrüstung besteht aus verschiedenen Okularen und mehreren Filtern. Da diese je nach Ausführung sehr teuer sind, ist besonders für Einsteiger der Hobby-Astronomie ein Starterkit zu empfehlen. Ein solches Set umfasst mehrere Okulare und Filter für verschiedene Einsatzmöglichkeiten und bietet eine gut vorsortierte Auswahl an Zubehör.

Wie funktioniert ein optisches Teleskop?

Die Funktionsweise des Refraktors, Reflektors und dem katadioptrischen Teleskop ist grundsätzlich gleich. So werden bei diesen Teleskopen einfallende Lichtstrahlen in einem Brennpunkt gebündelt, um somit eine optische Vergrößerung für den Betrachter zu ermöglichen.

Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass optische Teleskope für die Beobachtung von astronomischen Objekten nur bei sternenklarer Nacht eingesetzt werden können. Der Grund dafür ist der, dass diese Fernrohre nur das für das menschliche Auge sichtbare Licht abbilden können. Für die Naturbeobachtung kann prinzipiell jedes Teleskop verwendet werden, das sich für eine terrestrische Beobachtung eignet.

Wie stellt man ein Teleskop auf?

Um sicherstellen zu können, dass das Fernrohr sicher steht und eine Neuausrichtung keine Probleme bereitet, braucht man das richtige Stativ.

Ein Dreibeinstativ wird bei vielen Linsenfernrohren und Spiegelfernrohren mitgeliefert. Wenn das nicht der Fall ist oder die Anforderungen an das Stativ größer sind, gibt es die Möglichkeit Fernrohrstative aus Aluminium, Carbon oder Edelstahl in allen Größen zu kaufen.

Dabei muss darauf geachtet werden, dass unter einem Teleskopstativ nicht zwingend ein Stativ für ein Teleskop verstanden wird. Hier gilt es, die Produktinformationen genau durchzulesen, da Verwechselungen auftreten können. Unter einem Teleskopstativ wird oft ein Stativ mit Teleskopfunktion verstanden. Das heißt, dass die Beine des Stativs auf eine beliebige Länge eingestellt werden können.

Unterschieden wird zwischen einer azimutalen und parallaktischen Montierung. Die azimutale Montierung eignet sich insbesondere für Einsteiger, da das Teleskop in dieser Montierung in jede gewünschte stationäre Position geführt werden kann.

Bei der parallaktischen Montierung muss das Fernrohr am Polarstern ausgerichtet werden. Anschließend kann das Teleskop anhand der kreisförmigen Bewegung der Sterne, ohne eine zusätzliche Neujustierung, mitgeführt werden. Beispiele für Fernrohre, die eine parallaktische Montierung vorweisen, sind das Bresser Pluto 114/500 EQ und das Celestron AstroMaster 130EQ.

Wie reinigt man Teleskope?

Um Kratzer an den Optiken zu vermeiden, sollten spezielle Mikrofasertücher zum Putzen verwendet werden.

Mit diesen Tüchern können Staub und Verunreinigungen ohne die Zugabe eines Putzmittels rückstandsfrei entfernt werden. Wenn das Teleskop nicht verwendet wird, sollte eine Staubkappe übergeworfen werden, um die Optiken vor Staub zu schützen.

Außerdem können Oberflächen wie Linsen und Spiegel mit Mikrofasertüchern einfacher geputzt werden, da diese sehr anfällig für Kratzer sind. Hier sollte jedoch erwähnt werden, dass die Reinigung optischer Flächen mit entsprechender Fachkenntnis durchgeführt werden sollte. Eine professionelle Reinigung der Linsen und Spiegel kann im Fachhandel durchgeführt werden.

Wie benutzt man ein Teleskop?

Für die erfolgreiche Beobachtung des Sternenhimmels müssen vor allem die Augen trainiert werden und das Teleskop an die Umgebungstemperatur angepasst werden.

Um lichtschwache Objekte am Himmel entdecken zu können, müssen die Augen an die Dunkelheit angepasst werden. Die Augen sollten daher für ungefähr eine halbe Stunde keinem oder nur rotem Licht ausgesetzt werden, um sie für die Beobachtung anzupassen. Auch nur ein kurzer Blick auf das Smartphone kann die Dunkeladaptierung stören.

Beim Beobachten durch das Okular des Fernrohrs sollten beide Augen offen sein. Das passive Auge sollte nicht geschlossen werden, da kleine Muskelzuckungen dafür sorgen, dass das Bild unscharf erscheint. Sehr dunkle Objekte können hingegen durch indirektes Sehen besser beobachtet werden. Dafür muss der Beobachter knapp am Objekt vorbeisehen um diese heller erscheinen zu lassen.

Der Ortswechsel des Fernrohrs von bewohnten Räumen nach draußen, kann für Fokusprobleme sorgen. Sowohl Linsenteleskope, als auch Spiegelteleskope brauchen je nach Größe und Temperaturwechsel bis zu einer halben Stunde, um sich an die Temperatur der Umgebung anzupassen. Erst wenn sich das Teleskop an die Temperatur gewöhnt hat, sollte der Fokus neu eingestellt werden.

Wer mit dem Teleskop in die Sterne schauen will, muss zuerst seine Augen an die Lichtverhältnisse anpassen. Dazu sollte man etwa eine halbe Stunde in keine Lichtquelle schauen, um die Augen an die Dunkelheit zu gewöhnen.

Welches Teleskop eignet sich für welchen Zweck?

Für welches Teleskop du dich am Ende des Tages entscheidest hängt vor allem davon ab, welche Himmelskörper du beobachten möchtest und ob du mit deinem Teleskop lieber mobil oder stationär sein möchtest.

So eignet sich ein Refraktor durch den erhöhten Kontrastumfang insbesondere für die Beobachtung von hellen Himmelskörpern wie Planten und deren Monde. Die geschlossene Konstruktion ist außerdem sehr praktisch, da sich das Teleskop dadurch auch für den mobilen Einsatz eignet.

Die naturgetreue Farbwiedergabe eines Reflektors eignet sich dagegen am besten für die Beobachtung von Galaxien und Nebeln. Der Spiegelbau ist im Gegensatz zur Linsenkonstruktion sehr leicht, wobei die offene Konstruktion auch mehr Putzarbeit für den Benutzer bedeutet.

Ein katadioptrisches Teleskop ist dagegen durch seine Bauart sehr mobil und vielseitig einsetzbar. Es eignet sich sehr gut für die Astrofotografie und ist durch die platzsparende Konstruktion viel leichter zu tragen. Hybrid-Teleskope sind tendenziell teurer als Refraktoren und Reflektoren.

Ob Mond, Planeten, Sterne oder Nebel: Jedes Teleskop bietet mit seinen Vorteilen und Nachteilen unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten.

Welches Teleskop eignet sich für Anfänger und Kinder?

Linsenteleskope sind durch ihre Bauweise besonders geeignet für Einsteiger, da nur wenig technisches Vorwissen zur Bedienung erforderlich ist.

Für Anfänger und Kinder eignet sich deshalb ein Refraktor am besten. Durch die geschlossene Konstruktion sind die Teleskope vor Staub sicher und deshalb sehr pflegeleicht. Das Fernrohr ist außerdem schon vorjustiert, was einen entscheidenden Vorteil gegenüber einem Reflektor darstellt.

Erste Erfolge mit dem Teleskop können auch deshalb schnell erzielt werden, da ein Refraktor ideal für die Beobachtung von Planeten und Monden ist.

Linsenteleskop

Ein Linsenteleskop ist aufgrund seiner einfachen Anwendung wie geschaffen für Anfänger und Kinder.

Welches Teleskop eignet sich für die Stadt?

Linsenteleskope sind sehr lichtstark und können auch bei schwierigeren Lichtverhältnissen für gute Ergebnisse sorgen.

Je nach Ortsgebundenheit muss berücksichtigt werden, welches Teleskop am besten geeignet ist. Bei der Himmelsbeobachtung in der Stadt muss beachtet werden, dass viel Lichtsmog die erwünschten Ergebnisse beeinflussen. Die Frage ist auch mit der Wahl der zu beobachtenden Himmelskörper gebunden.

In der Stadt ist es schwierig, Sterne, Nebel und Galaxien zu beobachten, da diese durch das Umgebungslicht der umliegenden Häuser fast nicht mehr sichtbar sind. Bei Planeten und Monden ist dieser Umstand zu vernachlässigen, da diese Himmelsobjekte immer noch hell genug sind.

Deshalb wird hier ein Refraktor empfohlen, da er kontrastreiche Bilder liefern kann. Bei einem Reflektor oder katadioptrischem Teleskop geht aufgrund der Konstruktion viel Licht verloren und ist deshalb für die Stadt nicht zu empfehlen.

Entscheidung: Welche Arten von Teleskop gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten von optischen Teleskopen unterscheiden:

  • Linsenteleskop
  • Spiegelteleskop
  • Spiegellinsenteleskop

Aufgrund der Bauart ist die jeweilige Funktionsweise dieser Teleskoparten unterschiedlich. Deshalb ergeben sich Vorteile und Nachteile bei jeder dieser Konstruktionstypen. Je nach Verwendungszweck und Vorliebe eignet sich das eine oder andere Teleskop besser.

Im folgenden Abschnitt werden die Unterschiede der einzelnen Bauarten kurz erklärt, damit du für dich entscheiden kannst, welches Teleskop das richtige für dich ist. Außerdem werden die Vorteile und Nachteile der einzelnen Teleskoparten beschrieben.

Es gibt drei Arten von Teleskopen: Linsenteleskope, Spiegelteleskope und Spiegellinsenteleskope. Für die Stadt eignen sich Linsenteleskope am besten, da sie auch bei helleren Lichtverhältnissen noch gut funktionieren.

Wie funktioniert ein Linsenteleskop und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Der große Vorteil dieser Bauart ist der voreingestellte Fokus der Konstruktion. Dadurch ist das Teleskop sofort einsatzbereit und muss nicht vor jedem Gebrauch neu justiert werden. Die Linsenkonstruktion sorgt außerdem für kontrastreiche Bilder.

Als Linsenteleskop bezeichnet man das klassische Fernrohr. Das Bild wird erzeugt, in dem das einfallende Licht mithilfe einer gebogenen Glasscheibe gebrochen wird, um weit entfernte Objekte größer erscheinen zu lassen. Aufgrund der Brechung des Lichts, mithilfe derer die Vergrößerung entsteht, nennt man das Linsenteleskop auch Refraktor.

Je nach Konstruktionsprinzip unterscheidet man zwischen dem Galilei-Fernrohr (holländisches Fernrohr) und dem Kepler-Fernrohr (astronomisches Fernrohr). Das holländische Fernrohr verwendet eine konvexe und eine konkave Linse, während im astronomischen Fernrohr zwei konvexe Linsen verbaut werden.

Der wesentliche Unterschied liegt lediglich im Strahlengang des einfallenden Lichts. Während das Galilei-Fernrohr ein aufrechtes Bild darstellt, stellten die ersten Kepler-Fernrohre ein um 180° gedrehtes Bild dar. Dieses Problem kann durch eine Linse, Prismen oder zusätzliche Spiegel behoben werden.

Vorteile

  • Weniger staubanfällig durch die geschlossene Konstruktion
  • Keine Justierung nötig durch die geschlossene Konstruktion

Nachteile

  • Durch Lichtreflexionen an der Linse ist der Farbumfang der Bilder geringer
  • Je höher die Vergrößerung, desto schwerer und teurer die Linse

Wie funktioniert ein Spiegelteleskop und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Ein Fernrohr dieser Bauart ist in seiner Bildwiedergabe einzigartig. Durch die Spiegelkonstruktion kann das gesamte Farbspektrum des Lichts eingefangen werden und sorgt damit für klare und gesättigte Bilder.

Unter einem Spiegelteleskop versteht man ein Teleskop, das ein Bild mithilfe eines Spiegelsystems erzeugt. Das einfallende Licht wird mithilfe eines gekrümmten Hauptspiegels auf einen sogenannten Fangspiegel reflektiert und erzeugt damit eine Vergrößerung. Durch die entstandene Reflektion des Lichts nennt man das Spiegelteleskop auch Reflektor.

Alle bekannten Konstruktionstypen gehen auf James Gregory, Laurent Cassegrain und Isaac Newton zurück. Insbesondere das Newton-Teleskop und das Cassegrain-Teleskop sind sehr verbreitet. Moderne Reflektoren wie das Dobson oder der Schiefspiegler sind Weiterentwicklungen dieser Prototypen und sind sehr beliebt im Bereich der Hobby-Astronomie für die Beobachtung von hellen Himmelskörpern, wie Sonne und Mond.

Vorteile

  • Durch die einfache Konstruktion sehr preiswert
  • Keine Farbfehler, da das Licht nicht an einer Linse gebrochen wird

Nachteile

  • Sphärische Aberrationen sorgen für kontrastärmere Bilder
  • Durch die offene Konstruktion muss die Spiegeltechnik regelmäßig justiert werden

Wie funktioniert ein Spiegellinsenteleskop und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Das Spiegellinsenteleskop ist durch die Kombination aus Spiegeln und Linsen ein sehr guter Allrounder. Sphärische Abweichungen können weitestgehend vermieden werden und der Kontrastumfang der Bilder wird durch den Verbau von Linsen erhöht.

Das Spiegellinsenteleskop ist ein Hybrid zwischen einem Refraktor- und einem Reflektor-Teleskop und ist das modernste der drei Bauarten. Es wird auch katadioptrisches Teleskop genannt. Es verbindet sowohl Linsen als auch Spiegel in seiner Konstruktion und wird auch gerne für die Astrofotografie verwendet.

Die zwei bekanntesten und meist gebauten Hybrid-Teleskope sind das Schmidt-Cassegrain- und das Maksutov-Cassegrain-Teleskop. Diese Spiegellinsenteleskope unterscheiden sich nur marginal durch ihre Bauweise. Der einzige Unterschied lässt sich an der Form der Korrekturlinse am Ende des Teleskops erkennen, da dem Maksutov-Cassegrain-Teleskop eine gebogenere Linse als dem Schmidt-Cassegrain-Teleskop eingesetzt wird.

Vorteile

  • Sehr handlich aufgrund kurzer und schmaler Bauweise
  • Verbindet das Beste aus Refraktor und Reflektor

Nachteile

  • Aufgrund des großen Fangspiegels geht Licht verloren
  • Bildverschiebungen treten bei der Fokussierung auf

Spiegellinsenteleskop

Ein Spiegellinsenteleskop vereinigt wie der Name es verrät Linsen und Spiegel in Einem. Dies hat zum Beispiel den Vorteil. dass Kontraste besser herausstechen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Teleskop vergleichen und bewerten

In diesem Kapitel werden die wichtigsten Faktoren beschrieben, anhand derer sowohl Refraktoren, als auch Reflektoren und katadioptrische Teleskope verglichen und bewertet werden können.

Die folgenden Kriterien werden dir dabei helfen, das richtige Teleskop für dich zu finden, um somit deine Kaufentscheidung zu erleichtern:

  • Verarbeitung
  • Artikelgewicht
  • Teleskopöffnung
  • Brennweite
  • Öffnungsverhältnis
  • Okularvergrößerung
  • Okularanschluss
  • Montierungsart

In den folgenden Kapiteln werden die einzelnen Kategorien näher beschrieben. Somit kannst du für dich selbst entscheiden, wie diese Vergleichskriterien einzuordnen sind.

Verarbeitung

Ob Spiegel oder Linse: Die Verarbeitung des Teleskops ist ausschlaggebend für die Qualität der Ergebnisse. Nur sauber verarbeitete Optiken im Fernrohr bieten auch die besten Bilder für den Beobachter.

Das bedeutet, dass du nicht am falschen Ende sparen solltest. Natürlich sollte das Teleskop im preislichen Rahmen liegen, jedoch können billig verarbeitete Fernrohre keine guten Ergebnisse liefern. Deshalb sollte man als Einsteiger besonders auf das Preis-Leistungsverhältnis achten.

Bei der Verarbeitung müssen optische und mechanische Bauteile sauber verarbeitet und fachgerecht verbaut sein. Linsen und Spiegel müssen richtig geschliffen sein, um Inkorrektheiten in der Abbildung zu verhindern. Bei falschem Schliff können bei schräg einfallenden Lichtstrahlen zum Beispiel Astigmatismen auftreten, die für längliche Verzerrung der Bilder sorgen.

Bei günstigeren Teleskopen werden in der Mechanik oft vermehrt Kunststoffteile eingesetzt, die aufgrund der niedrigeren Belastbarkeit zu Lasten der Qualität fallen. In einem gut verarbeiteten Teleskop sollte daher wenig Kunststoff verbaut sein. Das selbe gilt natürlich auch für Zubehör wie Stativ, Filter und Okular.

Vor der finalen Kaufentscheidung empfiehlt sich eine Beratung im Fachhandel. Zusätzlich können auch objektive Einschätzungen in Testberichten und Kundenrezensionen dabei helfen, eine Entscheidung zu treffen.

Artikelgewicht

Das Gewicht des Teleskops ist nur dann von größerer Bedeutung, wenn man mit seinem Teleskop lieber mobil als stationär sein möchte.

Wenn das gesuchte Teleskop als tragbares Einsatzgerät dienen soll, muss man vor dem Kauf auch das Artikelgewicht berücksichtigen. Ein schweres Teleskop wie das Celestron AstroMaster 130EQ ist für den mobilen Einsatz eher ungeeignet, während ein leichtes Teleskop wie das Orion GoScope II 70mm sowohl für unterwegs, als auch für den stationären Betrieb geeignet sein kann.

Das Gewicht ist grundsätzlich abhängig von Bautyp und Art und Größe der verarbeiteten Optiken. Wie schon im im Abschnitt Ratgeber erklärt wurde, sind bei gleicher Größe Linsensysteme schwerer als Spiegelsysteme. Ein Refraktor ist daher immer schwerer wie ein Reflektor und ein katadioptrisches Teleskop.

Es kann auch vorkommen, dass preisgünstigere Teleskope aufgrund der Kunststoffteile in der Konstruktion leichter sind. Dennoch sollte aufgrund der Mobilität nicht die Qualität leiden müssen, da eine unsaubere Verarbeitung der Mechanik im Fernrohr für Abstriche in der Abbildungsqualität sorgt.

Teleskopöffnung

Das Auflösungsvermögen ist stark abhängig von der Größe der Teleskopöffnung. Ein Teleskop mit einer hohen Auflösung kann zwei eng benachbarte Punkte, wie zum Beispiel Sterne, getrennt darstellen.

Die Teleskopöffnung bezeichnet je nach Bauart den Durchmesser des Objektivs oder des Hauptspiegels. Je größer die Teleskopöffnung im Verhältnis zur Brennweite ist, desto höher ist die Lichtstärke und die Leistungsstärke des Fernrohrs.

Das bedeutet, dass die Optik in der Lage ist, auch kleine Details abzubilden. Insbesondere Galaxien und galaktische Nebel lassen sich mit einer großen Teleskopöffnung besser beobachten, da das Auflösungsvermögen weitaus größer ist. Man spricht dabei auch von sogenannten Bogensekunden. Es handelt sich dabei aber eher um einen theoretischen als praktisch übertragbaren Wert.

Durch Unruhen und Turbulenzen der Luft in der Erdatmosphäre ist der maximale Wert auf eine Bogensekunde beschränkt. Einige Hersteller werben dennoch mit Werten unter einer Bogensekunde.

Brennweite

Die Faustregel lautet: Je größer die Brennweite, desto kleiner das Sichtfeld und schärfer die Abbildung bei einer Vergrößerung. Je kleiner die Brennweite, desto größer das Sichtfeld und undeutlicher die Abbildung bei einer Vergrößerung.

Die Entfernung, in der die eintreffenden Lichtstrahlen von der Optik gebündelt werden, bestimmt die Größe der Brennweite. Deshalb müssen Teleskope bei höherer Brennweite länger gebaut werden. Die Lage des Brennpunkts befindet sich bei Refraktoren, Reflektoren und katadioptrischen Teleskopen vor dem Okular.

Mit einem Teleskop, das über eine geringere Brennweite verfügt, wie das Orbinar Teleskop 400/70 kann ein großer Teil des Himmels beobachtet werden. Der Nachteil liegt bei der Beobachtung einzelner Himmelskörper, wie Planeten und Monde, da diese deutlich unklarer abgebildet werden.

Ein Fernrohr mit großer Brennweite, wie das Bresser Arcturus 60/700 AZ kann einzelne Objekte am Himmel schärfer darstellen, ist jedoch etwas unübersichtlicher in der Bedienung, da bei größerer Brennweite das Sichtfeld stärker eingeschränkt wird. Dadurch ist die Beobachtung von Galaxien und Nebeln bei einer starken Brennweite umständlich.

Teleskop mit hoher Brennweite

Je größer die Brennweite eines Teleskops, desto schärfer dein Bild. Jedoch hast du dafür auch eine kleinere Sichtweite. Daher solltest du beim Kauf darauf achten ob du lieber Schärfe oder Sichtweite bevorzugst.

Öffnungsverhältnis

Das Öffnungsverhältnis ist das Verhältnis zwischen der Brennweite und der Teleskopöffnung des Fernrohrs. Je nach Größe dieser Zahl handelt es sich entweder um eine schnelle oder langsame Optik.

Der Wert errechnet sich durch die Division von Brennweite durch Teleskopöffnung. Wenn zum Beispiel die Brennweite des Teleskops 900 mm beträgt und die Öffnung des Teleskops 90 mm beträgt, dann spricht man von einem Verhältnis von f/10.

In der Astrofotografie spricht man hierbei von einer schnellen oder langsamen Optik. Bei einem niedrigen Öffnungsverhältnis von zum Beispiel f/9 ist eine lange Belichtungszeit für dunkle Objekte nötig. Bei einem Verhältnis von f/4 handelt es dagegen um eine sehr schnelle und lichtstarke Optik. Das Unternehmen Celestron stellt einige äußerst lichtstarke Teleskope her.

Okularvergrößerung

Wenn die Brennweite des Fernrohrs durch die Brennweite des verwendeten Okulars dividiert wird, erhält man die maximale Vergrößerung des Teleskops.

So erhält man bei einer Teleskopbrennweite von 900 mm und einer Okularbrennweite von 10 mm eine 90-fache Vergrößerung. Diese Vergrößerung kann je nach Brennweite des Okulars beliebig vergrößert oder verkleinert werden.

Jedoch werden bei der Beobachtung von Himmelskörpern mit einer Vergrößerung auch die Luftturbulenzen der Atmosphäre der Erde vergrößert, die sich im Sichtfeld befinden. Deshalb muss auch die maximale sinnvolle Vergrößerung beachtet werden.

Durch die Einhaltung der maximalen sinnvollen Vergrößerung können Unschärfen in der Abbildung vermieden werden. Diese errechnet sich aus der Teleskopöffnung und entspricht der doppelten Menge dieser. Bei einer Teleskopöffnung von 50 mm ist daher eine 100-fache Vergrößerung zu empfehlen.

Okularanschluss

Um zu verhindern, dass die falschen Okulare für das Teleskop gekauft werden, muss der Okularanschluss berücksichtigt werden.

Dieser beträgt jedoch in den meisten Fällen 1,25″ und wird in dieser Größe bei den meisten Teleskopen standardmäßig verbaut. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Bei Fernrohren mit einer großen Teleskopöffnung kann es auch vorkommen, dass man einen 2″ Anschluss vorfindet.

Okulare mit einem 2″ Anschuss sind meist schwerer und teurer als die Okulare, die nur einen 1,25″ Anschluss haben. Sie haben jedoch den Vorteil, dass dadurch das Sichtfeld eines Teleskops mit hoher Brennweite und damit auch die Abbildung viel größer ist.

Okulare mit dieser Größe werden bevorzugt für die Beobachtung von Objekten im sogenannten Deep-Sky eingesetzt. Dabei handelt es sich um dunkle Himmelsobjekte wie Galaxien und Nebel. Das vergrößerte Sichtfeld kann diese Objekte in ihrer vollen Größe abbilden und erleichtert so auch das Suchen von Himmelskörpern am Nachthimmel.

Montierungsart

Bei Stativen unterscheidet man zwischen einer azimutalen und parallaktischen Montierung. Es hängt von Vorliebe und Erfahrung ab, welche Montierung am besten für dich geeignet ist.

Während sich eine azimutale Montierung besonders für Anfänger und Kinder eignet, erfordert die parallaktische Montierung etwas mehr Übung. Sie wird vermehrt von erfahrenen Astronomen und Hobby-Astronomen verwendet.

Bei einer längeren Beobachtung eines Objektes muss ein Teleskop mit azimutaler Montierung immer neu ausgerichtet werden. Die erste Einstellung der parallaktischen Montierung dauert zwar länger, erleichtert jedoch die anschließende Beobachtung, da das Teleskop anhand der Bewegung der Sterne mitgeführt werden kann.

Die genauen Funktionsweisen der azimutalen und parallaktischen Montierungen und deren Vorteile und Nachteile kannst du im Ratgeber im Abschnitt „Wie stellt man ein Teleskop auf“ genauer nachlesen.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Teleskopen

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Teleskopen, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Unternehmen

Bresser wurde 1957 in Rhede, einer Stadt in Deutschland, vom Unternehmer Josef Bresser gegründet. Dort befindet sich auch noch bis heute der Hauptsitz des Unternehmens. Im Jahr 1999 wurde Bresser von der Meade Instruments Corp. aufgekauft. Durch das Know-how des amerikanischen Unternehmens ist es Bresser erstmals möglich, computergesteuerte Spiegellinsenteleskope herzustellen. Neben Teleskopen verkauft das Unternehmen außerdem Ferngläser, Spektive, Mikroskope, Nachtsichtgeräte, Wildkameras, Wetterstationen und Zubehör für die Studiofotografie.

Kontaktdaten

Bresser GmbH                                                                                                                                   Gutenbergstraße 2                                                                                                                                         46414 Rhede                                                                                                                                     Deutschland                                                                                                                         https://www.bresser.de                                                                                                                  [email protected]

Informationen zum Unternehmen

Das Unternehmen Celestron wurde im Jahr 1960 in Torrance, Kalifornien gegründet und zählt seit vielen Jahren zu den weltweit größten Teleskopproduzenten. Celestron war außerdem der erste Anbieter von Spiegellinsenteleskopen der Bauart Schmidt-Cassegrain in den sechziger Jahren und der erste Hersteller eines vollmotorisierten Teleskops im Jahr 1987. Neben Refraktoren, Reflektoren und katadioptrischer Teleskope, verkauft das Unternehmen außerdem Ferngläser, Spektive und Mikroskope. Fun fact: In einigen Folgen der amerikanischen Sitcom „The Big Bang Theory“ werden Celestron Teleskope von den Schauspielern verwendet.

Kontaktdaten

Celestron LLC                                                                                                                                           2835 Columbia Street                                                                                                                                     Torrance, CA 90503                                                                                                                                         USA                                                                                                                                         http://www.celestron.com                                                                         http://www.celestron.com/support/technical-support

Informationen zum Unternehmen

Der Kosmos Verlag ist ein Medienunternehmen mit Sitz in Stuttgart. Ursprünglich wurde das Unternehmen von Johann Friedrich Franckh als Verlagsbuchhandlung im Jahr 1822 gegründet. Erst viel später begann das Unternehmen neben Kinderbücher und Lehrbücher unter dem Firmennamen Kosmos auch Spiele, Experimentierkästen und Astronomiezubehör anzubieten. 1922 erschien der erste Experimentierkasten des Verlages. Ziel dahinter war es, wissenschaftlich fundierte Informationen für junge Menschen anzubieten.

Kontaktdaten

Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG                                                                                             Pfizerstraße 5 – 7                                                                                                                                           70184 Stuttgart                                                                                                                                         Deutschland                                                                                                                           https://www.kosmos.de                                                                                                            [email protected]                                                                                                                                     Telefon: 0711/2191-0

Informationen zum Unternehmen

Seben ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin. Dank der Auslagerung der Produktion nach China konnte der Hersteller den Preis senken, um somit sehr günstige Produkte anbieten zu können. Außerdem ermöglicht es Seben durch diesen Umstand, ein großes Sortiment anbieten zu können. Im Produktportfolio von Seben befinden sich neben den Teleskopen auch Spektive, Ferngläser, Mikroskope, Zielfernrohre, Metalldetektoren und Zubehör für die Natur- und Himmelsbeobachtung.

Kontaktdaten

Seben GmbH                                                                                                                                         Ollenhauerstraße 73                                                                                                                                   13403 Berlin                                                                                                                                             Deutschland                                                                                                                                   http://shop.seben.com                                                                                                                [email protected]                                                                                                                                         Telefon: 030-41939496

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Teleskop

Wann wurden die ersten Fernrohre gebaut?

Die Erfindung des Fernrohrs geht auf den holländischen Brillenmacher Hans Lippershey zurück, der 1608 das erste Linsenteleskop entwickelte.

Der erste Refraktor für astronomische Zwecke wurde im Folgejahr von Galileo Galilei erfunden. Obwohl dieses noch sehr simpel in dessen Konstruktion war, konnte Galileo bereits Krater, Schluchten und Berge auf der Mondoberfläche erkennen. Um das Jahr 1611 entwickelte Johannes Kepler sein eigenes Teleskop, das heute unter dem Namen Kepler-Fernrohr bekannt ist.

Das erste Spiegelteleskop wurde von Isaac Newton um das Jahr 1680 entwickelt. Der Reflektor war die Antwort auf das Problem von chromatischen Abbildungsfehlern von Linsenteleskopen, die erst später durch den Einsatz aufwändigerer Linsenschliffe beseitigt werden konnte. 1722 wurde der Reflektor von John Hadley weiterentwickelt. Er baute ein Teleskop mit Parabolspiegel, um optische Unschärfen zu beseitigen.

Erst im Jahr 1930 gelang es dem Astronom Bernhard Schmidt, ein Fernrohr mit Linsen und Spiegeln zu entwerfen. Dieser Hybrid wurde ursprünglich nur für die Astrofotografie verwendet, da gar kein Okular in dessen ursprüngliche Konstruktion verbaut wurde. Zu diesem Zweck wurde ein Film direkt auf dem Brennpunkt des Hauptspiegels platziert.

Wie finde ich Planeten und Galaxien?

Die schnellste Möglichkeit, um sich am Nachthimmel zurecht zu finden, sind Sternenkarten, mit denen die exakte Position der gewünschten Himmelskörper bestimmt werden kann.

In der Hobby-Astronomie sind diese Karten sehr beliebt, da bequem und sicher die genaue Position der zu beobachtenden Planeten oder Monde angezeigt werden kann. Auch interaktive Sternenkarten finden sich zahlreich im Internet. Durch die Eingabe von Informationen, wie dem Standort und der gewünschten Uhrzeit, kann eine personalisierte Sternenkarte erstellt werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/e-elt-groesstes-teleskop-der-welt-wird-in-chile-gebaut-a-1149488.html

[2] http://www.spektrum.de/magazin/krieg-der-teleskope/1427409

[3] http://homepages.physik.uni-muenchen.de/~Andreas.S.Schmidt/Observatory/Kompaktkurs.pdf

[4] https://www.astronomie.de/astronomie-fuer-kinder/die-astrokids/beobachten/mein-erstes-teleskop/


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