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SSD Festplatte: Testberichte, Vergleich und Ratgeber

Wir möchten dir dabei helfen, eine kluge Kaufentscheidung zu treffen. Hierzu bieten wir dir auf unserer Seite einen großen und unabhängigen SSD Festplatte Vergleich und einen sorgfältig recherchierten Ratgeber.

Falls vorhanden, haben wir den einzelnen Produkten auch noch einen SSD Festplatte Test hinzugefügt.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

SSD Festplatten im Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Typ
Maße
Gewicht
Schnittstelle
Kapazität
Weitere verfügbare Speichergrößen
Formfaktor
Max. Schreibgeschwindigkeit
Max. Lesegeschwindigkeit
SSD Speicherzellentyp
TRIM
S.M.A.R.T.
Garbage Collection
Einbaurahmen
Lebensdauer
Leistungsaufname Leerlauf
Leistungsaufahme Betrieb
Kompatibilität
Farbe
Features

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Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

SSD steht für Solid State Drive und bezieht sich auf eine Flash-Speichertechnologie. Diese Technologie verwendete keine rotierenden, magnetischen Elemente sondern elektrische Ladung zum Speichern
SSD Festplatten sind auf Grund ihres Aufbaus um bis zu ein 10faches schneller als herkömmliche Festplatten. Zudem sind sie kleiner, leichter und robuster allerdings auch vergleichsweise teuer.
Für alle Festplatten gilt, dass sie eine begrenzte Lebensdauer haben. Besonders für SSD Festplatten, bei denen diese in Schreibvorgängen pro einzelnes Bit gemessen wird wobei das Maximum bei 10.000 Vorgängen liegt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine SSD Festplatte kaufst

Was sind die Vorteile von Flash Speichermedien gegenüber konventionellen HDD Festplatten?

Die Solid-State-Drive oder auch Solid-State-Disk hat im Gegensatz zur herkömmlichen HDD keine beweglichen Teile. Vorbei sind die Zeiten von lautem Schnaufen und Kratzen.

Anstelle einer drehenden Scheibe besteht das Speichermedium aus auf Flash basierenden Chips. Ihre Bauweise macht sie leiser, robuster und vor allem schneller als ihre ältere Schwester. Auch kann sie mit Temperaturschwankungen besser umgehen und verbraucht weniger Energie. Sie entwickelt beim Arbeiten auch nicht so viel Hitze wie eine HDD Festplatte.

Die SSD ist also für mobile Geräte hervorragend geeignet. Die Technik findest du auch in USB-Sticks und Mp3-Playern wieder.

Die SSD ist per Definition eigentlich keine Festplatte und auch kein Drive. Sie wird aber so genannt, weil sie die gleiche Funktionsweise wie ein Laufwerk-Speichermedium hat und sich von der Nutzung her nicht unterscheidet.

Wie hoch ist die Lebensdauer einer SSD?

„Geht schneller kaputt. Hält viel länger. Doch nicht“ – In den Foren gibt es eine gewisse Unsicherheit über die Lebenserwartung einer Solid State im Vergleich zur HDD Festplatte.

Die HDD Festplatten haben einen gewissen Verschleiß bei Lese- und Schreibvorgängen. Also praktisch bei jeder Nutzung. Dies ist bedingt durch ihre mechanische Bauweise. Der Lesekopf und die Magnetplatte sind beweglich Teile und nutzen mit der Zeit ab.

Theoretisch halten Solidstatedrive ewig denn sie hat bei Lesevorgängen überhaut keinen Verschleiß. Allerdings sind sie nicht unendliche oft beschreibbar.

Es gibt verschiedene Speichertypen für die Chips auf der SSD, am häufigsten kommt im Mainstreamsegment der Multi Level Cell vor. Seine Speicherzelle soll 3000 Schreibzyklen lang halten. Das klingt erstmal nicht nach unendlicher Lebensdauer.

Dass sich daraus doch eine Ewigkeit ergeben kann, dafür sorgen folgende Lösungen:

Die neusten SSD haben die Fähigkeit durch Wear Leveling die Daten auf den gesamten Speicher zu verteilen. Und durch Bad-Block-Management können wieder andere aktuelle Modelle die defekten Zellen durch Reservezellen ersetzen und so zur Lebensdauer der SSD beitragen.

Bei Versuchen unter konstanten Bedingungen konnten SSDs aus dem mittleren Preissegment problemlos mit 600 Terabyte Daten beschrieben werden. Das wäre bei einem Hochleistungsserver ein recht kurzes SSD-Leben, bei einem Normalverbraucher kann das für ein ganzes Menschenleben reichen. In Jahren sollen es zwischen 100 und 300 sein.

Mit welchen Speichergrößen kann ich SSDs kaufen und was kosten sie?

In den letzten Jahren gab es regelrechte Preisstürze bei den SSD Platten. Sie sind noch immer teurer als die mechanischen Platten aber der Unterschied schrumpft. Während du 2012 für ein Gigabyte auf einer SSD im Vergleich noch den 10-fachen Preis gezahlt hast, sind es aktuell nur noch 2,5mal so viel.

Die Hersteller versuchen sich im Kampf um Datenmenge, Lese- und Schreibgeschwindigkeiten zu überbieten. Du bekommst eine externe SSD mit 128 GB schon ab ca. 60 Euro, mit 256 GB ab 100 Euro und selbst die Platten mit 500 GB sind mit Preisen unter 200 Euro leistbar geworden.

Richtig kräftig sparen kannst du beim Kauf einer SSHD. Hier bekommst du eine Hybridplatte mit 2TB Speicherplatz schon für schlappe 120 Euro.

SpeicherkapazitätenPreis SSD Preis SSHDPreis HDD
128 GBca. 60 €--
256 GBca. 100 €--
500 GBca. 200 €ca. 60 €ca. 45 €
1 TBca. 320 €ca. 90 €ca. 55 €
2 TB700-800 €ca. 120 €ca. 80 €
4 TBca. 1300 €ca. 300 €ca. 130 €

Oft werden Platten in Aktion noch billiger angeboten – wenn du ein Schnäppchenjäger bist, dann solltest du die Augen offenhalten und Angebote studieren.

Nach oben ist die Kapazitätsgrenze theoretisch offen, gängige SSD Modelle bekommst du zur Zeit aber nur bis zu einer Größe von 4 TB. Dafür musst du dann aber auch stolze Summen jenseits der 1000€ hinlegen.Die Preise variieren nach Hersteller und Performance teilweise stark.

Unterm Strich bezahlt du also pro GB immer noch mehr für eine SSD als für eine HDD Festplatte.

SSD-Speicherkarte Samsung

Im Vergleich zu vor ein paar Jahren, sind externe Speicherkarten sehr viel günstiger geworden.

In welchen Größen gibt es Solid State Disks?

Die Flash Speicher Disks gibt es in jeder gängigen Größe, sodass sie Problemlos in jeden Rechner und jeden Laptop eingebaut werden können.

Am häufigsten kommen die Größen zwischen 1 und 2,5 Zoll vor. Die älteren Standrechner und Desktop PCs haben meist eine 3,5 Zoll HDD verbaut. Kleinere SSD Platten lassen sich mit Hilfe eines größeren Gehäuses oder Rahmen in entsprechende Geräte einbauen.

Welche Anschlüsse haben SSD Festplatten?

Die Übertragung bei externen Platten funktioniert meist über USB oder Thunderbolt.

Aber Achtung: wenn du eine aktuelle SSD mit USB C an einen USB 2 Port anschließt wird die Übertragung zwar funktionieren aber der erwartete Geschwindigkeitsrausch ein schnelles Ende nehmen. Also lieber erstmal die Verbindungstypen des Rechners kontrollieren und gezielt kaufen.

Die meisten Internen SSDs verfügen über den Verbindungstyp SATA.

Mit einer SATA SSD machst du nichts falsch, sie verträgt sich mit nahezu jedem Rechner aus diesem Jahrtausend. Mit dem aktuellen Typ SATA III werden Daten mit bis zu 600 MB/s übertragen. Das ist schon recht flott. Das ist quasi der BMW auf der Datenautobahn.

Wer aber einen Ferrari fahren will, der braucht eine PCIe SSD. Dabei handelt es sich im Prinzip nur um die Platine mit dem Speicher drauf. Diese machen eher in Desktoprechnern Sinn, da sie direkt an das Motherboard angesteckt werden. Dieser Nahkontakt wird mit Geschwindigkeiten von bis zu 3200 MB/s belohnt.

Aber Achtung: bei den PCIe SSD Steckkarten musst du mehrer Faktoren wie Größe, Beschaltung, Verbdingungsstecker beachten. Hier solltest du dich nur heranwagen, wenn du dich auskennst.

Kann ich meinen Computer mit einer SSD aufrüsten?

Ja du kannst. Und du solltest sogar! Es macht in fast jedem Fall Sinn, die interne HDD durch eine SSD zu ersetzen bzw. zu ergänzen. Und das sogar wenn dein Rechner 10 Jahre alt ist.

Die Funktions- und Bauweise der SSD ist mit der HDD so ähnlich, dass sich diese in jedem Laptop und Desktoprechner problemlos austauschen lassen. Aber Achtung: zur Sicherheit immer ein Systembackup auf einer externen Platte durchführen!

Wenn du mehrere Festplattenplätze hast, kannst du dir eine SSD zusätzlich zu deiner HDD einbauen. Das Duett macht allerdings mehr Sinn, wenn du das Betriebssystem und die Programme auf der SSD installierst da so die Reaktionszeiten und Transferleistungen am deutlichsten zu spüren sind. Die HDD sollte in dieser Kombi eher als Datenplatte verwendet werden.

Bei Laptop und Desktopsystemen (wie z.B. der iMac von Apple) ist der Einbau etwas schwieriger. Hier solltest du dir genaue Anleitungen im Internet durchlesen und am besten auch ausdrucken. Auch wirst du eventuell ein paar Werkzeuge, Rahmen und Anschlüsse bzw. Konverter benötigen.

Falls du dir die Arbeit nicht selber zutraust, gibt es mittlerweile sehr viele Unternehmen, die sich auf SSD Upgrades spezialisiert haben.

Wo kann ich Solid State Disks kaufen?

Du kannst SSD Festplatten mittlerweile in jedem Elektronikfachhandel kaufen. Dafür musst du nicht mehr in ein Computerfachgeschäft gehen wie noch vor einigen Jahren.

Wenn du unseren Ratgeber aufmerksam gelesen hast und dir sicher bist, welche Platte für dich die richtige ist, bekommst du sie am einfachsten im Internet. Dafür spricht in erster Linie, dass die SSD Platten alle durch technische Angaben (Größe, Kapazität, Anschlüsse, Datenrate) genau definiert sind.

Wir haben recherchiert, wo im Internet am häufigsten SSD Festplatten gekauft bzw. nach Angeboten gesucht wird:

  • amazon.de
  • Media Markt
  • Saturn
  • real.de
  • Expert

Stehst du auf eine stylische Hülle, weil die Platte permanent offen auf dem Schreibtisch liegt und du sie jeden Tag ansehen musst? Vielleicht musst du ja auch testen, ob sie in deine Laptop- oder Hemdtasche passt? Dann empfehlen wir dir, sie vorher in einem Geschäft unter die Lupe zu nehmen.

Eine Möglichkeit ist natürlich auch der von mir oben erwähnte Upgrade Service. Die meisten Unternehmen, die den Service anbieten, verkaufen auch SSD. Der Vorteil dabei: du kaufst eine Platte, die genau auf dein Gerät und auf den Einbau abgestimmt ist.

Die Angebote für diesen Service variieren stark. Ein Preisvergleich von Händlern und Servicedienstleistern in deiner Nähe lohnt sich.

Entscheidung: Welche Arten von SSD Festplatten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen 3 Arten von Solid State Drives unterscheiden.

  • Externe mobile SSD Festplatten
  • Interne SSD Festplatten
  • SSHD – Hybridfestplatten

Wir möchten dir hier alle Arten genauer vorstellen und dir die Vor- und Nachteile erläutern, um dir bei einer Entscheidung zu helfen.

Wo kommen externe SSD Festplatten vor und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Wenn du eine externe Festplatte für unterwegs brauchst und schnell auf deine Daten zugreifen willst, dann ist eine mobile SSD Platte für dich genau richtig. Sie ist stoßunempfindlicher, leichter und kleiner als konventionelle HDDs (Hard Disk Drives). Und natürlich schneller. Ideal wenn du regelmäßig mit großen Dateien arbeitest und diese zügig kopieren musst.

Solltest du mit Videobearbeitungsprogrammen oder Animationssoftware arbeiten, kannst du Projekt und Projektdateien direkt auf der SSD lagern und von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz transportieren. Aufgrund der schnellen Übertragungsraten ist ein flüssiges Arbeiten möglich. Dir wird kaum auffallen, dass die Dateien auf einem externen Medium liegen.

Vorteile

  • Schnell
  • Mobil
  • Niedriger Energieverbrauch

Nachteile

  • Wenig Speicherplatz
  • Hoher Preis

Via Thunderbolt oder USB werden die Platten an den Rechner angeschlossen. Das Betriebssystem erkennt sie sofort ohne Installation von Treibern.

Wenn du allerdings viele Terabyte an Daten hast oder und die auf einer Platte im Schrank parken möchtest, etwa bei Systembackups, dann wird eine HDD eher die richtige Wahl für dich sein. Der Grund: SSDs sind teurer als HDD Festplatten.

Wo kommen interne SSD Festplatten vor und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Im Prinzip baugleich mit der externen SSD. Der größte Unterschied liegt im Einsatz. Interne Platten beheimaten Betriebssystem und Programme. Und auch hier liegt der Reiz in der Geschwindigkeit.

Den Unterschied spürst du beim Systemstart, insbesondere wenn du mehrere Programme ins Startmenü gesetzt hast. Seit einigen Jahren werden alle neuen Laptops und Desktoprechner mit internen SSD Festplatten angeboten.

Der Trend geht weg von großen Platten mit reichlich Gigabyte hin zu Hochgeschwindigkeitsplatten mit sportlicher Performance und mittlerer Speicherkapazität.

Vorteile

  • Kurze Bootzeiten
  • Niedriger Energieverbrauch
  • Schneller Programmstart

Nachteile

  • Wenig Speicherplatz
  • Hoher Preis

Auch das nachträgliche Aufrüsten von älteren Geräten mit einer internen SSD wird immer häufiger durchgeführt. Der Austausch lohnt sich fast immer. In den Foren posten User ihre alten und neuen Bootzeiten. Dabei verkürzt sich die Wartezeit nicht selten um mehr als die Hälfte.

Allerdings hat das seinen Preis: auch wenn die SSDs in den letzten Jahren günstiger geworden sind, sind sie im Vergleich immer noch deutlich teurer als die HDDs.

Wo kommen Hybridfestplatten (SSHD) vor und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Vor allem in leistungsfähigen Arbeitsrechnern mit viel Speicherbedarf wirst du häufig SSHDs finden, ein Hybrid von altem und neuem Festplattenmodell. Bestens geeignet, solltest du viel Platz für Daten brauchen und trotzdem auf eine verbesserte Performance nicht verzichten wollen. Zumindest in der Theorie.

Das eigentliche Speichermedium ist eine mechanische HDD Platte, die mit einem Flash-Speicher als Cache ergänzt ist. Dies funktioniert eigentlich nur mit sich wiederholenden Arbeitsschritten gut. Denn die Platte lernt, welche Abfragen oft durchgeführt werden und lagert diese in der meist 8 GB Cache aus.

Der Geschwindigkeitsvorteil fällt also nur beim Lesen auf, beim Schreiben kommt der Flash Speicher kaum zur Geltung. Dafür sparst du beim Kauf einer SSHD deutlich im Vergleich zu einer reinen SSD.

Vorteile

  • Viel Speicherplatz
  • Günstiger Preis
  • Teilweise Schnell

Nachteile

  • Kleiner Flash Speicher
  • HDD ist langsam
  • Stoßempfindlich

Apple ist mit dem Fusion Drive noch einen Schritt weitergegangen: softwarebasiert kannst du eine separate SSD und eine HDD zu einem logischen Laufwerk zu kombinieren. Dabei lernt auch dieses Modell auf welche Daten du am häufigsten zugreifst (z.B. das Betriebssystem) und verschiebt diese dann auf die SSD. Von dort können sie schneller abgerufen werden.

Dieses Modell ist jedoch eher ein Ausläufer. Der Grund: auch die größeren Solid State Drives kosten nicht mehr die Welt und es ist leistbar geworden, die gesamten Daten auf Flash Speicher zu lagern.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du SSD Festplatten vergleichen und bewerten

Wenn du dich nun für einen Typ von SSD entschieden hast, fragst du dich vielleicht noch, welche es denn nun konkret sein soll. Es gibt einige Faktoren, mit deren Hilfe sich die verschiedenen Modelle vergleichen und bewerten lassen. Im Folgenden wollen wir dir diese vorstellen und kurz erklären, was es mit ihnen auf sich hat. Anhand dieser Kriterien wird es dir leichter fallen, welche Festplatte für dich geeignet ist.

Folgende Kriterien gilt es dabei zu beachten:

  • Art der Schnittstelle
  • Lese- und Schreibgeschwindigkeit
  • Speicherkapazität
  • Formfaktor, Maße, Gewicht
  • Automatische Speicherverwaltung
  • SSD Speicherzellentyp
  • Lebensdauer
  • Energiehaushalt
  • Hitze- und Lautstärkeentwicklung
  • Kompatibilität mit Betriebssystemen
  • Extra-Ausstattung und -Funktionen

Die folgenden Absätze beschäftigen sich mit den einzelnen Faktoren, was es mit ihnen auf sich hat und wie du sie einordnen kannst.

Art der Schnittstelle

Die Schnittstelle gibt die Geschwindigkeitsbegrenzung vor. Schneller ist natürlich besser. Im Falle der SSD heisst es, dass du weniger lange warten musst, wenn du Dateien kopierst, wenn du dein System startest oder wenn du Programme öffnest. Grade bei einem großen Dateienberg sind deutliche Unterschiede in der Wartezeit zu spüren.

Die Art der Verbindung ist nicht beliebig austauschbar. Es gibt zwar Konverter und Adapter aber das langsamste Element gibt das maximale Tempo vor.

Der Verbindungstyp von SSDs hängt oft mit der Bauweise und dem Einsatzgebiet der Platte zusammen. Beispielsweise hängt eine SSD mit PCIe-Schnittstelle direkt am Mainboard und kann so viel höhere Datenraten liefern als eine externe SSD, die meist über USB mit dem Rechner verbunden ist.

Lese- und Schreibgeschwindigkeit

Auch bei den Lese- und Schreibgeschwindigkeiten gilt: schneller ist besser. Weniger Wartezeit und schnellere Zugriffe. Unterschiede machen sich in zwei Punkten besonders bemerkbar

  • Schnellerer Programmstart
  • Kürzere Bootzeiten

Die Internen SSDs haben meistens eine SATA-Schnittstelle. Mit dem aktuellen Typ SATA III (oder auch: SATA 6.0 Gbit/s) werden Daten mit bis zu 600 MB/s übertragen. Die externen Festplatten werden meist über USB 3.1 (10 Gbit/s) oder eSATA (6 Gbit/s) verbunden.

Die Geschwindigkeiten werden in Megabyte oder Gigabit pro Sekunde gemessen. Die Angaben der Hersteller sind aber mit Vorsicht zu genießen. Es werden durchwegs maximale Geschwindigkeiten angegeben, also rein theoretische Datenraten, die nur unter bestimmten Voraussetzungen und bei bestimmten Zugriffen zustande kommen.

Wir empfehlen zusätzlich die Foren und Blogs von Usern zu besuchen, die gerne selber mal die Stoppuhr in die Hand nehmen. Dort wirst du merken, dass die gemessenen Geschwindigkeiten stets unter den Angegebenen liegen. Die Differenzen sind mal größer mal kleiner.

Speicherkapazität

Auch hier gilt: die höhere Zahl gewinnt. Nicht nur sind die Modelle mit größeren Gigabytezahlen im Stande mehr Dateien abzuspeichern. Oftmals sind diese Modelle auch ein wenig schneller als die kleineren.

Der Grund ist: mehr Speicherplatz bedeutet mehr Speicherzellen. Die SSD kann die Daten beim Schreiben gleichzeitig auf mehrere Zellen verteilen und so höhere Geschwindigkeiten erreichen. Bei der Wahl der Speichergröße solltest du dir bewusst sein, dass der Preis mit der Speichergröße drastisch steigt und mehrere hundert Euro erreichen kann.

Daher ist es hilfreich, wenn du vor dem Kauf abschätzen kannst wie groß die Datenmenge auf der Festplatte werden soll und dementsprechend wählst.

Formfaktor, Maße, Gewicht

Grade bei internen Solid State Disks ist die exakte Größe wichtig, da so garantiert wird, dass der Einbau bei dir Problemlos funktioniert. In der Regel gilt: interne Festplatten sind oft kleiner und leichter als die mobilen Speicherträger.

Auch das Gewicht kann bei internen Platten wichtig sein. Wenn du etwa ein sehr leichtes Notebook bevorzugst, weil du mit deinem Rechner viel unterwegs bist, sollte du auch hier einen Blick drauf werfen und vergleichen. Die beste Nachricht in puncto Gewicht: die internen SSDs von heute wiegen alle deutlich unter 100 Gramm und sind somit allesamt Leichtgewichte.

Die aktuellen SSDs haben fast alle den Formfaktor von 2,5 Zoll. Für Abweichungen beim Umstieg von HDD auf SSD gibt es Rahmen, die beim Einbau Größenunterschiede ausgleichen. Das ist meistens der Fall, wenn du von einer 3,5 Zoll auf eine 2,5 Zoll Platte umsteigst.

Der Formfaktor muss nicht zwingend die Bauhöhe eines Modells beschreiben. Die Zollangaben beziehen sich meist auf den Durchmesser der Platter, der rotierenden Scheibe in den Festplatten. Die SSD haben keinen Platter, die Größenangabe ist aber geblieben und beschreibt den Formfaktor.

Auch bei externen Platten können Maße und Gewicht für dich wichtig sein. Ob robust und bauchig oder grazil und in Scheckkartenformat – auch hier kommt es auf dein Einsatzgebiet und deinen persönlichen Geschmack an.

Automatische Speicherverwaltung

Die SSDs haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Grund dafür: die einzelnen Speicherzellen können nur eine bestimmte Zahl an Schreibvorgängen verkraften. Da hilft es dir, die ständigen Datenströme auf der Platte zu organisieren, damit die sich die Verteilung über alle Speicherzellen gleichmäßig erstreckt und du so die Lebensdauer erhöhst.

Einige Platten werden deswegen mit verschiedenen Techniken für automatische Selbstanalyse und Reparatur angeboten. Das verlängert das Leben der einzelnen Zellen. Auch kann eine gut sortierte Platte die Performance steigern.

Die drei wichtigsten stellen wir dir hier kurz vor:

Technik Beschreibung
TRIMBefehl, der dem Betriebssystem ermöglicht, mit dem Controller der SSD zu kommunizieren um ungenutzte Datenblöcke zu markieren. Daten werden dadurch entgültig gelöscht. Speicherplatz und Performance werden optimiert.
S.M.A.R.T.Self-Monitoring, Analysis und Reporting Technologie. Dieser Industriestandard dienst der Überwachung und der Kontorolle von Speichermedien. Damit sollen Ausfälle verhindert werden.
Garbage Collection (auch: Automatische Speicherbereinigung)Sorgt dafür, dass der Speicherbedarf einzelner Programme auf ein Minimum reduziert werden. Dabei wird nicht genutzter Speicher erkannt und freigegeben. Praktisch jede SSD enthält dieses System der Bereinigung.

Es gibt noch weitere Software wie z.B. Wear Leveling und Bad-Block-Management. Dabei ist das Verwaltungsprinzip in etwa das Gleiche.

SSD-Speicherkarte schwarz

SSD-Speicherkarten haben nur eine begrenzte Lebensdauer, da die Speicherzellen nur eine bestimme Anzahl an Schreibvorgängen verkraften können.

SSD Speicherzellentyp

Es gibt verschiedene Speicherzellentypen, die in SSD Festplatten verbaut werden, die sich in Kosten, Geschwindigkeit und Haltbarkeit unterscheiden.

Hier eine Übersicht:

SpeicherzellentypSLC (Single-Level cell)MLC (Multi-Level cell)TLC (Tripple-Level cell)
Bits pro Zelle123
Mindestanzahl Schreibzyklen100.0003.0001.000
Datenübertragung++++
Stromverbrauch++++
Lebensdauer++++++
Preis+++++

Die Single Level Cells speichern 1 Bit pro Zelle ab, bei den MLC- und TLC-Typen sind es mehrere. Dadurch ist es möglich größere Mengen an Daten auf die gleiche Chipgröße zu speichern. Da die Chipfläche ein gewisser Kostenfaktor ist, können MLC und TLC viel günstiger als SLC angeboten werden.

Eine Zelle mit mehreren Bits hat aber auch Nachteile. Mit zunehmender Bit-Dichte pro Zelle steigt auch die Bitfehlerrate und die Fehlerkorrektur wird schwieriger. Unterm Strich verkürzt sich die Lebensdauer. Du zahlst also für eine SSD mit SLC mehr, hast dafür aber eine schnellere Übertragung, verbrauchst etwas weniger Strom und hast eine längere Lebensdauer.

Die MLC und TLC haben sich im Mainstram durchgesetzt. Die SLC eignet sich eher für Server und Hochleistungsrechner.

Bei den Hybridfestplatten betrifft der Speicherzellentyp nur den Flash Speicher. Die mechanische Platte besitzt keine.

Die Lebensdauer

Eine lange Lebensdauer bedeutet, dass du lange etwas von deiner SSD hast. Also ist völlig klar, dass auch hier ein höherer Wert, meist in Stunden (h) oder Schreibzyklen angegeben, optimal ist.

Auf einer internen Festplatte mit Betriebsystem und Programmen gibt es viel mehr Schreib- und Lesevorgänge als auf einer externen Datenplatte. Darum ist die Lebensdauer in Stunden zumeist nur für den internen Festplattentyp angegeben.

Aktuelle SSDs halten im Betrieb zwischen 1.000.000 und 2.000.000 Stunden. Das entspricht 114 Jahren bzw. 228 Jahren. Bei externen Flash-Medien wird die Lebensdauer eher in Schreibzyklen angegeben – sie bewegen sich zwischen 1.000 und 100.000 pro Zelle.

Auch das entspricht einer Alterprognose von 100 bis 300 Jahren. In anderen Test konnten die Flash-Speicher problemlos mit 600 Terabyte Daten beschrieben werden bevor überhaut ein erster Ausfall stattgefunden hat.

An dieser Stelle ist wichtig zu betonen, dass ein Schreibzyklus nicht einem Speichervorgang entspricht. Wenn du eine Datei 1.000 mal auf deiner SSD abspeicherst, heisst es nicht, dass 1.000 Speicherzellen genutzt werden, sondern nur ein ganz kleiner Teil davon.

Energiehaushalt

Wenn du mit deinem Laptop gerne in Cafés oder in der Natur arbeitest, dann brauchst du gute Akkuleistungen. Festplatten verbrauchen einen großen Teil des Gesamtbedarfs da diese quasi permanent in Betrieb sind.

Die SSDs haben eine viel geringere Aufnahmeleistung als HDD Festplatten. Aber auch hier kann man Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen ausmachen, wenn auch eher kleine.

Solltest dein Augenmerk beim Kauf einer SSD auf Performance und Speicherkapazität liegen, dann musst du in den meisten Fällen einen höheren Stromverbrauch in Kauf nehmen.

Hitze- und Lautstärkeentwicklung

SSD haben überhaupt keine Geräuschentwicklung, da es keine Bewegung im soliden State Drive gibt. Vorbei sind die Zeiten, in denen du deine Festplatte laut rotieren und kratzen hörst.

Allerdings können SSD durchaus heiß werden. Dies ist allerdings nicht so dramatisch, wie bei den magnetischen Festplatten, da die Flash Speicher besser mit Hitze und Temperaturschwankungen umgehen können.

Kompatibilität mit Betriebssystemen

Zwar geben die meisten Hersteller eine Kompatibilität mit allen gängigen Betriebssystemen an, doch bevor du dich nach einem Kauf ärgerst solltest du lieber nochmal nachlesen. Insbesondere gilt dieser Hinweis, wenn du Verschlüsselungssoftware des Herstellers verwenden willst.

Da diese kleinen Speicher besonders für Smartphones und Tablets interessant werden und hier einen guten Wegbegleiter darstellen ist auch hier ein Blick in die Angaben deines Endgerätherstellers empfehlenswert. Es gibt Smartphones die SSD Festplatten nur in bestimmten Formatierungen erkennen, was leicht anpassbar ist. Solltest du nicht tüfteln wollen ist die Recherche jedoch wichtig.

Extra-Ausstattung und -Funktionen

Auto Backup Schalter und Verschlüsselungssoftware sind klasse Erweiterungen und können je nach Anwendungsgebiet dein Arbeiten erleichtern.

Manche Hersteller integrieren solche Zusätze in ihre Festplatten oder bieten sie, wenn es um Software geht, zum Download an. Sie ersparen die Suche nach geeigneten Lösungen. Allerdings kannst du natürlich vorher überlegen, ob du die Funktionen brauchst, da sie leider oftmals mit einem Aufpreis verbunden sind.

geoeffnete Festplatte

Ein Solid-State-Drive manchmal auch Halbleiterlaufwerk genannt, ist ein elektronisches Speichermedium der Computertechnik.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von SSD Festplatten

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von SSD Festplatten, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Unternehmen

Die Marke ADATA stammt von der gleichnamigen Firma ADATA Software GmbH und ist ein 2001 gegründeter taiwanesischer Computerspeicherhersteller. Hauptsächlich produziert ADATA Datenträger wie USB Sticks, Flash Memory Cards und externe Festplatten. Neben Solid State Drives stellt das Unternehmen auch noch Arbeitsspeicher (DRAM) her. 2007 war ADATA weltweit der viertgrößte Hersteller für Flashspeicherprodukte.

Die Marke ADATA ist in Deutschland bisher weniger bekannt. Dennoch entwickeln sich die SSDs zur Konkurrenz für größere und bekannte Marken und wird in Fachzeitschriften und von Kunden gelobt. Die Produkte überzeugen durch gute Datentransferraten und einige glänzen sogar in edler Optik.

Kontaktdaten

ADATA Software GmbH
Windmühlenstraße 15
27283 Verden (Aller)
Deutschland
[email protected]
http://www.adata.com/de/

Informationen zum Unternehmen

Die Marke Crucial gehört zum Unternehmen Micron Technology Inc. und hat seinen Hauptsitz in Idaho, USA. Die Firma stellt hauptsächlich Computerspeicher her und ist mittlerweile der einzige DRAM-Hersteller in den Vereinigten Staaten. Seit 1996 wird der direkte Verkauf an Endkunden unter dem Namen Crucial getätigt.

Crucial ist eine traditionsreiche Firma mit einer großen Bandbreite an Produkten. In Europa ist die Marke etwas weniger bekannt als in den USA. Fachleute und Kunden schätzen die SSD Festplatten von Crucial für ihre hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit.

Kontaktdaten

Micron Europe Ltd
L’Avenir Opladen Way
RG12 0PH Bracknell
Großbritannien
Telefon: 0800 – 588 7928.
[email protected]
http://www.crucial.de­

Informationen zum Unternehmen

Hinter dem Namen Intenso steht das deutsche Unternehmen Intenso GmbH, das 1998 gegründet wurde. Heute ist es ein europaweit aufgestelltes Multimedia-Unternehmen.

Intenso vertreibt neben Festplatten auch verschiedene andere Speichermedien wie CD- und DVD-Rohlinge sowie auch Speicherkarten und USB-Sticks. Des weiteren gehören auch MP3-Player, Powerbanks und digitale Fotorahmen zu Intensos Produktpalette.

Kontaktdaten

Intenso GmbH
Gutenbergstraße 2
49377 Vechta
Deutschland

Informationen über das Unternehmen

Die Kingston Technology Co. ist ein Unternehmen mit Hauptsitz in den USA. Dieser Hersteller hat sich auf Speichermodule und Speicherkarten spezialisiert. Flash Speicher für Digitalkameras, SSDs (Solid State Drive) und USB-Sticks werden ebenfalls produziert und vertrieben. Außerdem produziert Kingston Arbeitsspeicher für sehr viele Produkte wie Computer, Server und Smartphones. Kingston ist der weltweit führende Hersteller von Speicherprodukten. Das Unternehmen produziert und vertreibt unabhängig.

Kontaktdaten

Kingston Technology Co.
Leonrodstraße 56
80636 München
Deutschland

Informationen zum Unternehmen

Der Elektronikkonzern Samsung Electronics Co. Ltd. ist Teil der Samsung Group. Der Hauptsitz von Samsung Electronics Co. Ltd. ist in Suwon, Südkorea. Bekannt ist der Konzern vor allem für seine Smartphones, Fernseher, Festplatten und Kühlschränke. In der Kategorie „Curved TV“ war Samsung eines der ersten Unternehmen, welche einen gebogenen Fernseher auf den Markt brachten. Bei den Smartphones liefert sich der aktuelle Marktführer Samsung immer wieder ein Battle mit Apple.

Kontaktdaten

Samsung Electronics GmbH
Samsung House
Am Kronberger Hang 6
65824 Schwalbach am Tanus
Deutschland
Kontaktaufnahme via Support möglich.
http://www.samsung.com/de/
Telefon: +43 1 516 15 – 0
Fax: +43 1 516 15 21

Informationen zum Unternehmen

SanDisk ist eine Marke der Firma SanDisk Corporation, die seit 2015 zur US Firma Western Digital Technologies Inc. gehört. Die Firma produziert hauptsächlich Speichermedien auf Flash-Speicher Basis. Dazu gehören vor allem Speicherkarten, USB-Sticks und Solid State Drive.

Besonders hervorzuheben ist, dass die Firma in allen Qualitätssegmenten produziert: vom speziellem High-End bis zum preisgünstigeren Low-End-Produkt. Die Firma SanDisk hat vermutlich die breiteste Palette von Solid State Drives und ist einer der Marktführer in diesem Bereich. Für jeden Einsatz und für jeden Geldbeutel ist das passende Produkt im Angebot. Die Erfahrung und die Expertise wird von Kunden gelobt und belohnt: SanDisk genießt ein hohes Kundenvertrauen.

Kontaktdaten

SanDisk Corporation
Kaiserswerther Strate 115
40880 Düsseldorf-Ratinge
Deutschland
https://www.sandisk.de

Informationen zum Unternehmen

Seagate steht für den irischen Festplattenhersteller Seagate Technology mit Sitz in Dublin, welcher 1979 gegründet wurde. Der operative Hauptsitz des Unternehmens liegt jedoch in Kalifornien.

Mit seinen Produkten konzentriert sich Seagate von Anfang an auf Festplatten und inzwischen auch auf Software und Service Leistungen zur Pflege und Rettung von Daten. In den ersten 30 Jahren nach Gründung verkaufte die Firma eine Milliarde Festplatten und gehört damit zu einem der größten Unternehmen der Sparte.

Kontaktdaten

Seagate Technology GmbH
Messerschmitterstraße 4
80992 München
Deutschland

Informationen zum Unternehmen

Das bereits 1875 gegründete japanische Unternehmen Toshiba Corporation hat seinen Hauptsitz in Tokio. Es zählte bis vor wenigen Jahren zu den größten Herstellern elektronischer und elektrischer Geräte.

Heute vertreibt Toshiba neben verschiedenen Massenspeichern sowie Notebooks und Fernsehern noch primär unterschiedliche Geräte für Business- und Industriebereiche. Hierzu zählen Durckersysteme, Kamerasysteme und ähnliches, welche in eigenen Sparten des Unternehmens geführt werden.

Kontaktdaten

Toshiba Europe GmbH
Hammfelddam 8
41460 Neuss
Deutschland

Informationen zum Unternehmen

Bei Transcend handelt es sich um ein taiwanesisches Unternehmen mit Hauptsitz in Taipei, das 1988 gegründet wurde. Das Unternehmen bietet sowohl industrielle als auch private Lösungen für verschiedene Speichermedien sowie Computerspeicher an.

Neben diesem Hauptbereich, in dem Transcend eine eigene Sparte für Mac OS geeignete Produkte betreibt, hat Transcend zudem Kameratechnologie für Onboard-Kameras in seiner Produktpalette integriert.

Kontaktdaten

Transcend Information Trading GmbH
Flughafenstraße 52b (Airport-Center)
22335 Hamburg
Deutschland

Informationen zum Unternehmen

WD oder auch ausgeschrieben Western Digital Corporation wurde 1970 in den USA gegründet. Neben Seagate zählt Western Digital zu den größten Herstellern für Festplatten. Als solcher hat das Unternehmen auch bekannte Unternehmen wie Hitachi und somit auch die Festplatten-Sparte von IBM aufgekauft. Genauso gehört SanDisk als Tochterunternehmen zu WD. Die Speicherlösungen von WD – Western Digital reichen von Festplatten bis hin zu Cloud- und Netzwerkspeichern für Business- wie auch Privatkunden.

Kontaktdaten

Western Digital
5601 Great Oaks Parkway
San Jose, CA 95119
United States of America

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema SSD Festplatte

Kann ich die SSD Festplatte beliebig formatieren?

Die Möglichkeiten der Formatierung sind mit denen von HDD Festplatten identisch. Genau wie früher kann die SSD beliebig formatiert und partitioniert werden.

Nach wie vor kannst du in Windows von Haus aus nicht auf OS Extended schreiben und umgekehrt können Nutzer von macOS die Platten mit dem Windows Dateisystem NTFS zwar lesen aber nicht beschreiben. Zum Glück gibt es Tools die dich, nach einmaliger Installation, die Sturheit der beiden großen Häuser dauerhaft vergessen lassen.

Kann ich das Betriebssystem auf einer externen SSD Platte installieren?

Oft taucht im Netz die Frage auf, ob es möglich ist, eine externe SSD über USB oder Thunderbolt dauerhaft an den Rechner anzuschließen und dort das Betriebssystem zu installieren. Das soll in der Theorie quasi den Einbau einer internen Platte umgehen und trotzdem die Geschwindigkeit der SSD als Startvolumen nutzen.

Das ist tatsächlich möglich, sofern die externe SSD entsprechend formatiert ist und im Bootmenü die USB Anschlüsse mit einbezogen werden. Während Apple eine eigene Anleitung mit entsprechende Einstellungen auf der Supportpage zur Verfügung stellt hat, wird gleichzeitig betont, dass es bei Verbindungen über USB zu Geschwindigkeitseinbußen kommen kann. Aber möglich soll es sein.

Anders bei Windows. Dort erkennt das System keine USB Medien beim Boot an und überhaupt sei es aus rein technischen Gründen nicht möglich, Windows auf einer externen USB-Festplatte zu installieren.

In einschlägigen Foren wird aber berichtet, dass es mit entsprechender Systemveränderung und Hilfssoftware möglich ist, Windows dazu zu bewegen, die USB Ports beim Booten einzubeziehen. Auch eine Windows 10 To-go Version wurde von Usern erstellt.

Von Veränderungen in den Systemdateien möchten wir aber ausdrücklich abraten.

Kann ich meine SSD Festplatte auch mit TV und Gamekonsole benutzen?

Vielleicht erinnerst du dich an die ersten Flash-Devices bei mp3 Playern oder USB Sticks vor 10 Jahren? Damals war es ein Wunder, dass du eine Hardware anschließen konntest und keine Treiber installieren musstest, um sie zu nutzen – Stichwort: Plug and play.

Vor allem für Nutzer von Windows war das eine Neuheit. Heute ist es völlig normal, dass du eine Hardware an ein Gerät anschließt und sofortigen Zugriff hast.

Das gilt auch für Gamekonsolen wie die PS4 und Xbox. So kannst du über einen USB Anschluss sehr leicht deinen Speicherplatz erweitern und brauchst die Interne Festplatte nicht auszutauschen. Hier ist eine SSD zu empfehlen, da eine HDD nicht die notwendige Geschwindigkeit für ein reibungsloses Spieleerlebnis leisten kann.

Bei den neueren TV Geräte ist es Standard geworden, eine Festplatten anschließen zu können um sie als digitale Multimediafestplatte und, sofern unterstützt, auch als Aufnahmegerät zu verwenden. Hier funktioniert der Anschluss ebenfalls meist über USB.

Auch hier gilt: die SSDs sind zwar schneller, allerdings auch teurer. Ab Größen von über 500 GB macht eine HDD für diese Zwecke wohl mehr Sinn.

Wie lange gibt es SSD Festplatten bereits zu kaufen?

Während die HDD Festplatte schon über 50 Jahre auf dem Buckel hat und bereits 1956 von IBM entwickelt wurde, ist die SSD circa 20 Jahre jünger.

Zwar entstammen die Ideen für die SSD Technologie zwei Speicher Medien, die bereits in den 50ern bekannt waren. Allerdings fing die tatsächliche Entwicklung erst später wirklich an.

Die ersten SSD Festplatten wurden 1978 in den Markt eingeführt. Bis zur Jahrtausendwende blieben sie relativ unbeachtet und fanden hauptsächlich beim Militär und in ähnlichen Nischen Verwendungen. Dies änderte sich 2006 als Consummer Modelle auf den Markt gebracht wurden, diese waren im Verhältnis jedoch übermäßig teuer.

Die Entwicklung ging die folgenden Jahre weiter, sodass immer wieder neue Modelle angeboten wurden. 2012 wurde die SSD Festplatte vermehrt serienmäßig in Notebooks eingebaut und treten hier ihre Karriere endgültig an.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.tagesspiegel.de/medien/technik/was-sind-ssd-festplatten-die-schnellmacher/7493390.html

[2] http://praxistipps.chip.de/was-ist-ssd-einfach-und-verstaendlich-erklaert_40742

[3] http://www.pc-magazin.de/ratgeber/ssd-oder-hdd-hybrid-vorteile-nachteile-festplatten-ratgeber-1472408.html

[4] http://www.pctipp.ch/news/hardware/artikel/so-finden-sie-die-richtige-externe-festplatte-85745/

[5] http://www.t-online.de/digital/hardware/id_47612586/ssd-festplatten-das-sollten-sie-wissen.html


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