Skip to main content

Gaming Grafikkarte Test 2018: Unabhängiger Vergleich mit Tipps vom Experten

Wir möchten dich bei deiner Kaufentscheidung unterstützen. Dafür vergleichen wir für dich auf unserer Seite die besten Gaming Grafikkarte und bieten dir weiters einen ausführlichen und unabhängig recherchierten Ratgeber.

Darin eingebunden sind zahlreiche Gaming Grafikkarte Experten-Tests sowie aussagekräftige Kundenmeinungen und -bewertungen, die wir analysieren.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Gaming Grafikkarten im Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Typ
Speicherart
Chiptakt
Festplattengröße
Steckplatz
VGA
DVI
HDMI
DisplayPort
4K Auflösung

Anzeige:

Tipp: Trete mit uns und der Community in Kontakt

Hast du irgendeine Frage, die wir in unserem ausführlichen Ratgeber nicht beantworten konnten? Oder kennst du die Produkte selbst? Möchtest du etwas ergänzen oder über eigene Erfahrungen berichten? Dann hast du die Möglichkeit, es uns und der Community kostenlos und unkompliziert mitzuteilen.

Hinterlasse uns direkt unter dem Ratgeber einen Kommentar und jemand wird sich so schnell wie möglich um dein Anliegen kümmern.

Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Eine Gaming Grafikkarte ist für die Wiedergabe hoher Bildraten in Videospielen perfekt geeignet. Besonders für 4K- und 3D-Abbildungen sind große Rechenleistungen erforderlich.
Je nach Bauart unterscheidet man zwischen Gaming Grafikkarten und Gaming Grafikchips. Lass dich von einem Profi beraten um die für dich am besten geeignete Gaming Grafikkarte zu finden.
Die Speicherart, der Chiptakt, die Festplattengröße, der Steckplatz und die integrierten Anschlüsse einer Gaming Grafikkarte solltest du beim Kauf auf jeden Fall berücksichtigen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Gaming Grafikkarte kaufst

Was macht eine gute Grafikkarte aus?

Grafikkarten, vor allem Gaming-Grafikkarten, können relativ teuer sein. Deswegen sollte man vorab prüfen, ob das gewünschte Gerät auch den Ansprüchen der Spiele genügt. Um dir die Suche ein wenig zu erleichtern, haben wir ein paar der wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Preis-Leistung-Verhältnis

Neuere Grafikkarten werden oftmals in horrenden Preisklassen beworben. Doch warum ist das so und ist dies gerechtfertigt? Für Gaming-Grafikkarten gibt es allem in allem nur zwei große Anbieter: AMD und Nvidia. Die Diskussion, welcher Anbieter sich wohl besser um die Spieler kümmern würde, wettert schon seit gefühlten Ewigkeiten.

Eigentlich unterscheiden sich die beiden kaum, außer das AMD oftmals ein wenig günstiger ist und eher der Nachzügler ist, während Nvidia neue Technik und Leistung auf dem Markt bringt.

Doch warum sind Grafikkarten so teuer, wenn sie neu sind? Durch das thematische Monopol der beiden, kann der Preis willkürlich gewählt werden.

Obwohl es meist nur geringe Verbesserungen gibt, werden neue Gaming-Grafikkarten mit allen Mitteln der Kunst beworben. Sobald sie etwas älter werden, sinken die Preise meist drastisch, während die Leistung noch immer sehr gut ist.

Darum sollte man immer ein wenig warten, bevor man sich eine zu teure Karte kauft, die nach ein paar Monaten nur noch die Hälfte kosten würde.

Grafikkartenspeicher

„Je höher der VRAM, desto besser die Grafikkarte.“ Dies hört und man liest immer häufiger, ist aber nicht jedes Mal der Fall. Denn neben dem Speicher ist auch die Bandbreite sehr wichtig. Sie bestimmt, wie viel Leistung erbracht werden kann.

In vielen Gaming-Grafikkarten ist ein GDDR5 Speicher integriert. Doch seit 2015 nutzt Nvidia präferiert die verbesserte Version GDDR5X und verbessert somit die Bandbreite von 176 GB/s auf 320-448 GB/s.

Grafikkartenprozessor (GPU)

AMD und Nvidia verwenden unterschiedliche GPU-Architekturen. Trotz einiger Unterschiede sind beide eine vernünftige Wahl.

Für AMD und Nvidia ist es wichtig, sich in solchen technologischen von ihrem Gegenüber zu unterscheiden. Hierbei setzt AMD bei ihrer Radeon 400 Serie auf eine Polaris Architektur, während Nvidia bei der GeForce 10er Serie eher auf eine Pascal Architektur baut. Genauere Informationen zu beiden kannst du auf den jeweiligen Websites nachlesen.

Welche Grafikkarte brauche ich für 4K-Gaming?

Um eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln zu erreichen, muss eine Grafikkarte ein paar Voraussetzungen erfüllen. Zu Beginn benötigt man einen Monitor, der die 3840 x 2160 Pixel Auflösung unterstützt. Doch das ist nur der Beginn. Um diese Auflösung mit einer Bildwiederholrate von 60 Hz zu erreichen, benötigt man den richtigen Anschluss an der Grafikkarte.

Das bedeutet, dass mindestens ein HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.2 Anschluss integriert sein muss. Bisher setzt aber nur Nvidia auf HDMI 2.0 und DisplayPort 1.2. AMD verwendet noch die etwas ältere Variante des HDMI-Anschlusses und kann somit nur via DisplayPort eine 4K Auflösung anbieten.

Was kosten Gaming-Grafikkarten?

Laut verschiedener Technik-Websites, die Test durchgeführt haben, liegen aktuelle gute Gaming-Grafikkarten zwischen 150 und 350 Euro. Wie oben schon beschrieben, sind die neueren Generation um einiges teurer, als ältere Geräte. Oftmals reichen aber auch schon ältere Modelle und Generationen aus, um eine gute Leistung bei aktuellen Spielen zu erbringen.

Wann sollte man seine Gaming-Grafikkarte erneuern?

Mit neuen Spielen kommen auch neue Anforderungen. Ältere Generationen kommen ab und zu nicht mehr hinterher.

Viele Spieler kenne es: Ein neues Spiel wird veröffentlicht und es hat zu hohe Ansprüche für die eigene Hardware. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Die Spiele auf schlechten Grafikstufen und geringe Frames per Second spielen.
  2. Eine neue Grafikkarte einbauen.

Sobald aktuelle Spiele mit einer schlechten Leistung gespielt werden müssen, oder die Grafikkarte durch Überlastung überhitzt, kann man über ein Upgrade nachdenken. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, aber sobald die Performance zu schlecht wird, sollte ein neues Gerät her.

Entscheidung: Welche Arten von Gaming Grafikkarten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wie bei den Grafikkarten für den „kommerziellen“ Gebrauch, gibt es auch für den Gamingbereich zwei große Hersteller, die den Markt dominieren:

  • Gaming Grafikkarte von Nvidia
  • Gaming Grafikkarte von AMD

Zusätzlich lassen sich diese in folgende Unterkategorien einteilen:

  • High-End
  • Mittelklasse
  • Unterklasse

Die unterschiedlichen Hersteller liefern ihre Grafikkarten mit zusätzlichen Features und kostenlosen Apps aus. Für welchen Anbieter du dich entscheidest, ist hierbei Geschmacksache und für manche sogar eine Glaubensfrage. Im folgenden Abschnitt stellen wir die zwei Markführer gegenüber und gehen auf die jeweiligen Vorteile und Nachteile genauer ein.

Was steht hinter einer Nvidia Grafikkarte und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Im Bereich Gaming und Grafik ist Nvidia eines der bekanntesten Unternehmen. Nvidia wurde im Jahr 1993 gegründet und produziert seitdem Grafikkarten und Grafikchips. Sie haben den GPU (Graphic Processing Unit) als erster Hersteller auf den Markt gebracht.

Hauptsächlich liegt der Fokus auf Desktop-Grafikkarten. Jedoch gibt es andere Variationen von Grafikchips, die für Notebooks (GeForce Go) und sogar für Mobiltelefone (GoForce) geeignet sind.

Außerdem findest du diese Grafiklösungen auch in der Welt der Spielkonsolen. Zum Beispiel wurde in der Sony Playstation 3 ebenfalls eine Nvidia Grafikkarte verbaut.

Vorteile

  • Shadow Play
  • Unterstützt 3D Spiele

Nachteile

  • Relativ teurer

Unter Gamern sind Nvidia Grafikkarten und Chips generell sehr beliebt. Diese überzeugen mit einer guten Leistung und zusätzlichen Features, wie dem „Shadow Play“. Dieses erlaubt dir gleichzeitig zu zocken und dein Gameplay auf Video aufzuzeichnen.

Mit einer AMD Grafikkarte ist das auch möglich. Allerdings verfügt Nvidia dafür eine eigene Software und vereinfacht somit den Konfigurationsaufwand erheblich.

Wenn du dich dafür entscheidest, deine Spiele in 3D zu spielen, dann solltest du ebenfalls zu Nvidia greifen. Diese haben bereits die nötige Software dafür direkt im Treiber installiert. Bei AMD musst du diese Software erst dazukaufen.

Beachte: Wenn du Spiele in 3D spielen willst, dann muss dein Bildschirm dafür kompatibel sein.

Ein weiterer Grund der für Nvidia steht, ist die geringe Hitzebildung, da die Transistordichte bei diesen Grafikkarten geringer ist. Somit wird pro Chipfläche weniger Hitze produziert.

Was steht hinter einer AMD Grafikkarte und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Das Unternehmen AMD gibt es bereits seit 1969. Ursprünglich produzierten sie integrierte Schaltkreise. Im Jahr 2006 kaufte AMD das Unternehmen ATI Technologies auf und stellt seitdem eigene Grafikkarten und Bausteine für diese Grafikchips her.

AMD Grafiklösungen sind im Durchschnitt günstiger als die von Nvidia. Grund dafür ist, dass AMD verschiedene Technologieunternehmen aufgekauft hat. So können sie Kosten sparen, indem sie sich wichtige Teile selbst zuliefern und herstellen.

Ähnlich wie Nvidia bietet auch AMD unterschiedliche Grafikkarten und Chips an. Die Karten, die sich für das Zocken besonders gut eignen, heißen AMD Radeon. Eine Klasse darüber gibt es die AMD FirePro Serie, welche im professionellen Bereich zum Einsatz kommt.

Die Grafikkarten von AMD findest du ebenfalls in einigen Spielkonsolen wieder. Zum Beispiel setzt die Sony Playstation 4 und die Xbox One S auf Grafiklösungen von AMD.

Vorteile

  • Mehrere Monitore zu Einem koppeln
  • Super Preis-Leistungsverhältnis

Nachteile

  • Für Videoaufnahme wird eine Zusatzsoftware benötigt
  • Externe Tools für 3D Wiedergabe nötig

Bei AMD funktioniert das Aufnehmen von Videos während dem Zocken ähnlich. Allerdings benötigst du hierfür ein paar Klicks mehr und musst eine zusätzliche Software installieren.

Eine weitere Möglichkeit mit AMD Grafikkarten, ist das Zusammenkoppeln von mehreren Monitoren zu einem großen Monitor. So kannst du drei Bildschirme nebeneinander zusammenschließen und ein erweitertes horizontales Blickfeld erzeugen.

Im Schnitt bekommst du bei AMD mehr Grafikkarte für weniger Geld beziehungsweise mehr FPS (Frames per Second) für weniger Geld. Vorteile und Nachteile haben beide Karten. Es kommt darauf an, welche Anforderungen du an deine Karte setzt.

Ob du dich für eine Nvidia GeForce oder eine AMD Radeon Grafikkarte entscheidest ist eine Frage des Geschmackes und auch eine Frage des Zugehörigkeitsgefühls.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Gaming Grafikkarten vergleichen und bewerten

Beim Vergleich von Gaming Grafikkarten gibt es immer viele verschiedene und verwirrende Daten. Welche dafür für dich wichtig sind und wie du sie vergleichst, soll folgender Absatz für dich klären.

Zusammenfassend handelt es sich hier um:

  • Speicherart
  • Chiptakt
  • Festplattengröße
  • Steckplatz
  • VGA/ DVI/ HDMI/ DisplayPort
  • 4K Auflösung

Im nachfolgenden Teil kannst du sehen, wie diese Kriterien zu beachten und für dich optimal sind.

Speicherart

Die sogenannte Graphics Double Data Rate (GDDR) ist eine weitere Bezeichnung für einen DDR-Arbeitsspeicher. Diese werden als Standard für den Arbeitsspeicher in PCs verwendet.

Der GDDR lässt sich in folgende Typen unterteilen:

GDDR

Dieser Typ ist die erste Generation und ist mit einer Taktrate von 166 – 400 MHz der leistungsschwächste Arbeitsspeicher.

GDDR2

GDDR2 ist eine wenig genutzte Weiterentwicklung der GDDR. Durch eine hohe Wärmeentwicklung bei hohen Frequenzen hat er selten Verwendung gefunden.

Trotzdem ist in ein paar Grafikkarten implementiert worden, wie zum Beispiel der GeForce FX 5800 Ultra. Obwohl hier eine maximale Taktfrequenz von 500 MHz möglich ist, benutzten die meisten Hersteller eher eine Taktfrequenz unter 400 MHz.

GDDR3

Nicht nur in Sonys PlayStation 3, sondern auch in der Xbox 360 von Microsoft ist dieser Typ zu finden. Der GDDR3 wurde optimiert, um hohe Speichertakte zu verarbeiten und kann mit seinen 700 – 1300 MHz einen Datendurchsatz von 83,2 GB/s anbieten.

GDDR4

Durch eine Verdopplung des Prefetch kann dieser Typ eine deutlich höhere Frequenz darbieten. Mit Frequenzen über 1 GHz sticht er seine Vorgänger zu Beginn deutlich aus.

Doch obwohl GDDR4 in einigen Grafikkarten, wie zum Beispiel der Radeon HD 3870, verwendet wird, konnte er sich nur schlecht auf dem Markt durchsetzen. Sein Vorgänger erreichte nämlich bald ähnliche Taktfrequenzen und überbot ihn somit durch günstigere Angebote.

GDDR5

Der momentan noch am meisten auf dem Markt zu findende Typ ist zwischen 512 Mbit – 8 Gbit erhältlich.

Durch Taktfrequenzen bis zu 4 GHz, kann man eine Transferrate von bis zu 8GT/s erreichen. Neben Grafikkarten, wie die ATI Radeon HD 4870, verwendet aber auch die PlayStation 4 von Sony diesen Speicher. Große Firmen produzieren diese Speicher inzwischen in Massenanfertigungen.

GDDR5X

Als neustes Modell wurde der GDDR5X mit der GeForce GTX 1080 im letzten Jahr eingeführt. Geplante Transferraten liegen bei bis zu 448 GB/s und würden somit eine deutlich stärkere Leistung als der GDDR5 bieten. Für ein optimales Spielerlebnis ist dieses Modell zu empfehlen.

Chiptakt

Der Chiptakt gibt an, wie viele Wiederholung pro Sekunde möglich sind. Das ist relativ wichtig, da somit automatisch die Leitung verbessert wird. Bei einem Takt von 1000MHz haben wir somit 1 Milliarde Wiederholungen.

Oftmals kann man den Chiptakt auch erhöhen. Dies nennt man Übertakten (Overclocking = OC). Bei Spielen kann die oft bis zu 10% verbesserter Leistung führen, wenn nicht sogar mehr. Hierbei sollte für eine gute Ingame Perfomance besonders Wert gelegt werden!

!ACHTUNG! Da sich durch eine Übertaktung auch die Hitzebildung erhöht. Sei somit im vornherein sicher, dass dein PC und die Systemelemente genügen gekühlt sind und nicht Überhitzen können. Dies kann zu Systemfehlern und Abstürzen führen, die nicht nur der Hardware, sondern auch der Software schaden können.

Gaming Grafikkarte mit 1506 MHz

Je höher der Chiptakt, desto höher auch die Wiederholungen pro Sekunde.

Festplattengröße

Die Festplattengröße wird auch alternativ als Video Random Access Memory (VRAM) genannt. Obwohl der ursprüngliche VRAM durch verbesserte Technologien verdrängt wurde, wird der Speicher einer Grafikkarte oft noch als VRAM bezeichnet.

Durch die RAM oder auch VRAM kann man eine gute Klassifizierung einer Grafikkarte erreichen. Bei Größen von 16 GB RAM, wie es in der GeForce Titan X zu finden ist, kann man definitiv von einer „High-End“ Karte sprechen.

Aber auch die GeForce Dual-GTX1060 von Nvidia, die einen RAM von 6 GB hat, zählt noch zu den „High-End“ Produkten.

Mittelklasse Grafikkarten verwenden meist 2 bis 4 GB RAM. Obwohl es noch vereinzelte 4 GB „High-End“ Karten gibt, lässt sich die Mehrheit etwas geringer einstufen. Oftmals genügen 2 – 4 GB für den normalen Gebrauch.

Die Asus GeForce GTX660 und Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti sind zwei gute Beispiele für die Mittelklasse.

Alle Karten, die unter 2 GB RAM haben, werden zu den Unterklassen gezählt. Obwohl sie oft eine einigermaßen passable Leistung erbringen, können sie vor allem bei aktuellen Programmen nicht mehr überzeugen.

Für einen normalen PC ist eine Unterklasse somit noch in Ordnung, obwohl viele davon abraten würden. Die Gigabyte GTX 660 zählt zu diesen Geräten. Der große Vorteil hierbei liegt natürlich am Preis. Mit nur ca. 100 € ist die GTX 660 mit eine der günstigsten Karten.

Für den Gaming Bereich sind die aktuelleren Modelle zu empfehlen, also „High-End“. Andere Modelle reichen zwar meist aus, könnten aber bei aktuellen Spielen Probleme haben. Unterklasse Grafikkarten sind zum Spielen eher ungeeignet.

Gaming-pc-Grafikkarte

Bei einem Computer ist die Grafikkarte für die Berechnung der Informationen, die auf dem Bildschirm ausgegeben werden zuständig. Wird ein Programm ausgeführt, berechnet der Prozessor die Bild-Daten und leitet diese anschließend an die Grafikkarte weiter.

Steckplatz

Nachdem Modelle wie ISA und AGP der Vergangenheit angehören, ist auch PCI vom Markt verdrängt worden. Das neuere Modell PCI-Express ist heutzutage in so gut wie allen Geräten vorhanden.

Der PCIe schaffte es, den vorherigen Standard PCI zu dominieren, da dieses Modell nun eine seriell realisierte Datenübertragung bietet. Sein Vorgänger hatte hingegen nur eine parallele Datenübertragung.

Seit 2012 gibt es den PCI-Express 3.0. Dieses Modell wird noch als Standard genutzt. Allgemein ist bei einem Vergleich darauf zu achten, welche Version des PCIe verwendet wird und die Zahl der Lanes.

Je höher die Version und die Anzahl der Lanes ist, desto besser Bandbreite und Übertragungsgeschwindigkeit.

Um dies einmal zu verdeutlichen: eine PCIe mit nur einem Lane erreicht eine Geschwindigkeit von 985 MB/s.

Mit 8 Lanes liegt der Datentransfer bei 7877 MB/s. Als extremes Beispiel gilt eine PCIe x32, also mit 32 Lanes. Hierbei ist eine Geschwindigkeit von 31508 MB/s möglich.

Dieses Jahr soll eine weitere Generation auf den Markt kommen. Der PCIe 4.0 soll einen Datentransfer von 1969 MB/s pro Lane ermöglichen. Bis diese erscheint, sollte der PCIe 3.0 aber auf jeden Fall vorhanden sein.

VGA/ DVI/ HDMI und DisplayPort

Wie oben bereits beschrieben wurde, handelt es sich hier um verschieden Anschlüsse. Diese bieten gewisse Vor- und Nachteile.

Der erste Standard (VGA) ist inzwischen sehr veraltet und wird bei modernen Grafikkarten gar nicht mehr verbaut. Falls man dennoch einen VGA-Anschluss hat, ist eine Kabellänge von unter zwei Metern zu raten, da sonst ein zu hoher Qualitätsverlust auftreten kann. Nebenbei darf das Kabel bei DVI bis zu 10 Meter lang sein, bevor es zu einem größeren Qualitätsverlust führt.

Wie schon oben aufgelistet, differenziert sich der DVI-Anschluss in drei verschiedene Normen. Durch die bessere Bitstromübertragung bietet er eine bessere Auflösung und kann bis zu einer Auflösung bis 1920 x 1200 problemlos verwendbar.

Die drei Normen sind DVI-D, DVI-A und DVI-I. DVI-D kann nur digitale Signale übertragen und lässt sich mit einem Adapter auch nach HDMI konvertieren.

Der DVI-A Anschluss überträgt hingegen nur analoge Signale und wird somit eigentlich nur als VGA-Adapter verwendet. DVI-I kombiniert diese beiden und kann sowohl analoge, als auch digitale Signal übermitteln.

DVI-Anschlüsse sind in modernen Grafikkarten meist vorhanden. Neben DVI-Anschlüssen sind aber oftmals noch weitere Anschlüsse integriert:

Der abwärtskompatible Nachfolger HDMI ist, ähnlich wie DVI, eigentlich immer an einer guten Grafikkarte zu finden. Doch auch hier nochmal die Warnung, dass es verschiedene Typen an HDMI-Anschlüssen gibt, die neben unterschiedlichen Bandbreiten auch andere Stecker haben.

DisplayPort, auch als Standard zu definieren, sollte immer integriert sein. Die Möglichkeit, Auflösungen bei 2560 x 1600 mit einer 10 Bit Farbtiefe zu übertragen, hebt ihn von seinen Vorgängern ab. Auch der Zusatzkanal für externe Geräte, wie zum Beispiel Mikrofone und Kameras, ist ein großer Vorteil dieses Anschlusses.

Für genauere Informationen der jeweiligen Anschlüsse, lies dir doch einfach die Auflistung etwas weiter oben durch.

Hoffentlich konnten viele deiner Fragen geklärt werden und das Wirrwarr an technischen Daten ist etwas verständlicher werden. Jetzt weißt du, welche Daten und Attribute eine Grafikkarte der Mittelklasse, bzw. der „High-End“-Klasse, beinhalten sollte dem Kauf steht nun nichts mehr im Wege.

4K Auflösung

Wie schon zuvor beschrieben, werden einige Faktoren benötigt, um eine 4K Auflösung zu erreichen.

Neben dem richtigen Monitor muss auch der Anschluss der Grafikkarte diese Auflösung zulassen. Dafür gibt es den HDMI 2.0 und den DisplayPort 1.2. Beide sind in der Lage, eine Auflösung von 4K (3840 x 2160) darzustellen. Doch aufgepasst, da AMD den HDMI 2.0 Anschluss noch nicht, bzw. selten verwendet. Dafür nutzt Nvidia beide und kann somit eine sichere 4K Auflösung garantieren.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Gaming-Grafikkarten

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Gaming-Grafikkarten, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Unternehmen

ASUS ist ein sehr großer Hersteller von Hardware. Die Gründung erfolgte bereits 1989 in Taiwan, wo das Unternehmen auch heute noch seinen Hauptsitz hat. Niederlassungen existieren mittlerweile in Deutschland, Schweiz, Italien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Russland, Tschechien und den USA. Knapp über 100.000 Mitarbeiter beschäftigt ASUS. Der Fokus liegt auf dem Notebook- und PC Bereich. ASUS ist zudem einer der größten Mainboard Hersteller der Welt.

Kontaktdaten

ASUS Computer GmbH
Harkortstrasse 21-23
40880 Ratingen
Deutschland
https://www.asus.com/de/

Informationen zum Unternehmen

Gigabyte ist ebenfalls ein Hersteller mit Hauptsitz in Taiwan und wurde dort 1986 gegründet. Der Fokus liegt dabei auf Mainboards und Grafikkarten. Zur weiteren Produktpalette gehören jedoch auch Gehäuse, Netzteile, Kühler, Monitore, Mäuse, Tastaturen, Lautsprecher, Server, Laptops, PC’s und Smartphones. Das Unternehmen beschäftigt etwa 8300 Mitarbeiter.

Kontaktdaten

Gigabyte Deutschland
Bullenkoppel 16
22047 Hamburg
Deutschland
www.gigabyte.de
http://www.gigabyte.de/Support

Informationen zum Unternehmen

KFA2 ist auf dem europäischen Markt noch nicht sehr etabliert. Auf dem asiatischen Markt werden die Grafikkarten sogar unter einem anderen Namen verkauft. Galaxy heißt der Hersteller dort und nur im europäischen Raum wird der Name KFA2 verwendet.Um gegen die berühmteren Kontrahenten anzukommen fehlt es KFA2 noch an einigem, außer der Leistung. Bisher sind die Nutzer voll und ganz zufrieden.

Kontaktdaten

Shennan Road 6011
Shenzen, 0755
China
www.kfa2.com
[email protected]

Informationen zum Unternehmen

Neben Grafikkarten stellt der US-Amerikanische Hersteller auch einige andere Geräte her. USB-Stick, Speicherkarten und Digitalkameras sind hierbei nur ein kleiner Ausschnitt. PNY steht in einer Produktpartnerschaft mit Nvidia und ist somit auch auf dem europäischen Markt häufiger zu finden. Eine Besonderheit der Partnerschaft ist, dass PNY alleiniger Boardpartner für die Quadro-Grafikkarten Reihe ist.

Kontaktdaten

100 Jefferson Road
Parsippany, NJ 07054-0218
USA
www.pny.com

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Gaming Grafikkarte

Gaming Grafikkarten vs. Gaming-Grafikchips

Eher Grafikkarte oder einen integrierten Grafikchip? Beide Möglichkeiten stehen für Notebook-Nutzer zur Verfügung. In jedem modernen Notebook ist eine recht vernünftiger Grafikchip integriert. Dieser genügt auch vollkommen für den täglichen Gebrauch. Aber wir wollen ja spielen.

Teure Notebook Modelle bieten meist eine recht gute Generation von Nvidia oder AMD Chips. Diese sind meistens ausreichend, um Spiele auf der mittleren oder guten Grafikstufe zu genießen. Um ein perfektes Spielerlebnis zu bekommen, muss aber meist eine externe Grafikkarte her.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/treiber-tuning-mehr-leistung-fuer-die-grafikkarte-a-709841.html

[2] http://www.grafikkarten-rangliste.org/meilensteine-in-der-entwicklung-moderner-grafikkarten.html


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder willst deine Meinung zum Artikel mit uns teilen? Schreib uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *