Skip to main content

NAS-Server: Testberichte, Vergleich und Ratgeber

Wir möchten dir dabei helfen, eine kluge Kaufentscheidung zu treffen. Hierzu bieten wir dir auf unserer Seite einen großen und unabhängigen NAS-Server Vergleich und einen sorgfältig recherchierten Ratgeber.

Falls vorhanden, haben wir den einzelnen Produkten auch noch einen NAS-Server Test hinzugefügt.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

NAS-Server im Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Typ
Festplatten inklusive
Festplattenkapazität
Passende Festplattengrößen
RAID-Level
Prozessor
Arbeitsspeicher (RAM)
DLNA
Remotezugriff
Zugriff über PC Programm
Zugriff über App
Zugriff über Browser
Anschlüsse
Masse (H x B x T)
Farbe

Anzeige:

Tipp: Trete mit uns und der Community in Kontakt

Hast du irgendeine Frage, die wir in unserem ausführlichen Ratgeber nicht beantworten konnten? Oder kennst du die Produkte selbst? Möchtest du etwas ergänzen oder über eigene Erfahrungen berichten? Dann hast du die Möglichkeit, es uns und der Community kostenlos und unkompliziert mitzuteilen.

Hinterlasse uns direkt unter dem Ratgeber einen Kommentar und jemand wird sich so schnell wie möglich um dein Anliegen kümmern.

Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Ein NAS Server bietet dir die Möglichkeit deine wichtigen Daten endlich sichern zu können. Dazu hast du die Option dein NAS vollständig und betriebsbereit zu kaufen oder aber dein System entsprechend selbst zusammenzustellen.
Auch von ausserhalb kannst du jederzeit auf dein NAS zugfreifen und bist nicht gebunden an Cloudangebote aus dem Internet.
Ein NAS System ist ein echtes Multitalent. Neben den Backupmöglichkeiten, kannst du dein NAS auch als eine Multimediastation nützen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein NAS-Server kaufst

Für was ist ein NAS Server?

NAS steht für Network Attached Storage und bedeutet im Grunde nichts anderes als eine zentrale Netzwerkfestplatte.

Konkret ist von einem kleinen Gerät die Rede, in dem sich mindestens eine HDD befindet. Dieser Speicher steht im eigenen Netzwerk zur Verfügung und erhält normalerweise auch Zugriff auf das Internet. Oftmals wird ein NAS mit Daten aus der Cloud gleichgesetzt. Der Unterschied; bei einem NAS sind die Daten in den eigenen vier Wänden gelagert und nicht auf fremden Servern.

Für was benötigst du ein NAS?

Heutzutage sammelt jeder von uns grosse Datenmengen an. Handyfotos; GoPro Videos, Filme und Musik oder auch digitalisierte Dokumente. Diese werden von verschiedenen Personen im Haushalt aufgehäuft. Idealerweise soll aber jeder darauf zentral Zugriff haben.

Zum Beispiel:

  • Fürs Musikhören der MP3 Sammlung in den Zimmern
  • Aufrufen der Familienfotos auf der Spielkonsole
  • Streamen von Filmen auf den TV

Dies kann, neben dem Daten Backup, ein NAS Server ermöglichen. Ausgestattet mit einer oder mehreren grossen Datenspeicherplatten, können hier alle Dateien abgelegt werden. Durch eine Netzwerkverbindung über LAN oder WLAN erhalten alle anderen Geräte im Haushalt Zugriff auf das System.

Anschliessend könnten von dort Musik oder Filme zum Fernseher gestreamt werden, zur HIFI-Anlage oder auch zur Playstation und Xbox. So müssen die Dateien nicht mehr auf jedem Gerät gespeichert werden, sondern werden direkt aus dem Netzwerk bezogen – so sparst du Speicherplatz und Geld.

Die modernen NAS Server unterstützen neben Datensicherungen auch der standortunabhängiger Zugriff über das Internet. Die bequeme Anbindung über Apps ist mittlerweile Standard.

Auf einem NAS-Server können alle Daten, wie zum Beispiel Fotos, Videos und Musik, gesammelt an einem Ort abgelegt werden. Durch eine LAN oder WLAN Verbindung haben dann alle Geräte in einem Haushalt Zugriff auf die Daten.

Was kostet ein NAS Server?

Grundsätzlich hast du Auswahl zwischen zwei verschiedenen Ausstattungsvarianten. Ein Komplett System inklusive Festplatten oder ein leeres Gehäuse, wobei du die einzubauenden Festplatten selbst organisiert und ein Einrichtungsaufwand anfällt.

Vorteile Komplett System

  • Kompatibilität der HDDs zum NAS-Server garantiert
  • Ohne Konfigurationen sofort loslegen

Vorteil leeres Gehäuse

  • Wahl der HDD liegt in deiner eigener Hand
  • Etwas günstiger

Egal wie für welche Variante du dich entscheidest, preislich gibt es kaum Unterschiede.

  • Einsteiger NAS Server ohne Festplatte starten bei ca. 120€
  • Mittelklasse NAS liegen bei ca. 220€
  • Profimodelle der NAS-Speicher beginnen bei 300€

Für die beste Preis/Leistung empfiehlt sich der Griff zu einem Mittelklassemodell.

Wie sicher sind meine Daten auf einem NAS Server?

Die Sicherheit deiner Daten ist dir bestimmt ein grosses Anliegen. Synology hat dazu extra eine umfassende Wissensseite angelegt, die alle wichtigsten Punkten detailliert und ausführlich abdeckt.

Kurz zusammengefasst, solltest du bei der Einrichtung deines Speicher Systems folgende Punkte berücksichtigen:

  • Zugriffskonten erstellen und entsprechend spezifisch einrichten
  • System-Admin-Konto mit default Passwort deaktivieren
  • Passwortstärke berücksichtigen
  • Verdächtige IP-Adressen durch automatische Blockierungen einschränken
  • Konten durch zweifache Verifizierung sichern
  • HTTPS-Verbindung einrichten
  • Nur die wirklich benötigten Ports öffnen

Detaillierte und umfassende Informationen findest du direkt bei Synology.

Was muss ich bei einem NAS Server beachten?

Die Geschwindigkeit ist bei einem NAS System sehr wichtig. Damit die Daten entsprechend rasch gesichert werden und der Zugriff schnell und stabil funktioniert, muss die NAS Festplatte über folgende Werte verfügen:

  • S-ATA-Anschluss
  • Datenübertragungsrate bei mindestens 6 MBit/s
  • Zugriffszeit des Lesekopfes unter 15 ms
  • Cache Grösse sollte 64 MB nicht unterschreiten
  • Für einen stabilen Datentransfer sollte die Aktivierung nicht mehr als 25 ms benötigen um wieder aktiv zu werden
  • Für flüssiges streamen Mindestdurchsatz von 150 MBit/s

Wenn du all diese Werte berücksichtigst, wirst du langfristig mit deiner Investition glücklich.

Damit der Server richtig arbeitet, muss eine gewisse Hardware vorhanden sein.

Wie ist der Stromverbrauch eines NAS Servers?

Ein NAS verursacht neben Anschaffungskosten auch Betriebskosten. Der Stromverbrauch ist bei modernen NAS Speichern zwar eher niedrig, ist aber ein wichtiges Kaufkriterium.

Um besser abschätzen zu können, wie hoch die Energiekosten für den Betrieb pro Tag wirklich sind, findest du unten eine gute Herleitung wie du die Kosten berechnen kannst.

Der Stromverbrauch wird, wie bei allen Verbrauchern, in Watt angegeben. Die Spanne reicht dabei von 16 Watt bis 35 Watt.

Stromkosten bei 35 Watt

35 Watt x 24 h = 0,84 kWh

0,84kWh x 365 Tage x 28 Cent = 85,84 €

Stromkosten bei 16 Watt
16 Watt x 24 h = 0,38 kWh,

0,38kWh x 365 Tage x 28 Cent = 39,24 €

Differenz = 46,60 € / Jahr

Die Hersteller der verschiedenen NAS Systeme verhalten sich sehr kosteneffizient und legen einen hohen Wert auf einen tiefen Stromverbrauch. Zudem sind optional Zeitpläne konfigurierbar, die den Stromverbrauch drosseln einen Energiesparmodus nützen.

Für wen ist ein NAS Server geeignet?

Grundsätzlich ist ein NAS System für jeden geeignet, der seine Daten zentral gespeichert haben möchte. Zudem werden mehrfach Speicherungen auf unterschiedlichen Devices überflüssig. Auch der Zugriff von unterschiedlichen Geräten wird kinderleicht und ermöglicht eine jeweils aktuelle Nutzung der Daten.

Gerade in einem Mehrpersonenhaushalt ist dies interessant. Auch fürs beispielsweise Video streaming auf einen TV bietet sich ein NAS System an, ohne das extra ein Laptop angeschlossen werden muss.

NAS Server vs. Externe Festplatte

Eine externe Festplatte muss immer an einen laufenden PC angeschlossen werden, um auf die entsprechenden Daten zugreifen zu können. Dies ist bei einer NAS Server Festplatte überflüssig, da die Informationen überall im Heimnetzwerk verfügbar sind.

Bei entsprechender Einrichtung deines NAS, kannst du sogar weltweit standortunabhängig auf wichtige Arbeiten zu greifen.

Ein NAS Server bietet sehr viele Möglichkeiten und ein gegenüber einer externen Festplatte ein Multitalent:

  • geringer Stromverbrauch
  • Zugriff überall verfügbar
  • einfache Bedienung über Benutzerfreundliches Interface
  • beliebig erweiterbar

Die wichtigsten NAS Server Hersteller

Auf dem Markt für NAS Server haben sich einige Hersteller etabliert. Synology führt das Feld momentan noch an.

Nachfolgend die Hersteller nach Alphabet geordnet:

  • Buffalo
  • D-Link
  • Qnap
  • Seagate
  • Synology
  • Western Digital
  • Zyxel

Wo kann man ein NAS Server kaufen?

NAS Speicher kannst du sowohl im gut sortierten Fachhandel als auch in vielen Kaufhäusern, Elektrogeschäften und manchmal auch in Supermärkten kaufen. In den letzten Jahren verkaufen sich NAS Systeme für Zuhause allerdings vermehrt über das Internet, da dort die Auswahl grösser und die Preise in vielen Fällen niedriger sind.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten NAS Server in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • Amazon
  • Ebay
  • Real
  • Media Markt
  • Saturn
  • Otto
  • oder direkt über die jeweiligen Hersteller Seiten

Alle NAS Server, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du ein Gerät gefunden hast, das dir zusagt.

Entscheidung: Welche Arten von NAS-Servern gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen fünf verschiedenen Typen von NAS (Network Attached Storage) Server unterscheiden:

  • Server Barebones
  • Eigenbau NAS Server
  • Dedizierte NAS Server
  • Netzwerkfestplatten
  • Einplatinen NAS Server

Bei jedem dieser Typen ist das Handling etwas anders, was jeweils individuelle Vorteile und Nachteile mit sich bringt.

Abhängig davon, wie du deine Daten am liebsten sicherst und auf welche Dinge du am meisten Wert legst, eignet sich eine andere Art von Netzwerkspeicher am Besten für dich. Wir möchten dir im Folgenden Abschnitt dabei helfen herauszufinden, welche Art von NAS System sich am Besten für dich eignet.

Dazu stellen wir dir alle oben genannten Arten von NAS Server vor und stellen übersichtlich dar, worin jeweils ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Wie funktioniert ein Server Barebones und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Barebone kommt aus dem Englischen und heisst so viel wie „blanker Knochen“. Solche Produkte werden in Experten-Kreisen oft auch als X-PCs oder -Server bezeichnet.

Ähnlich wie bei den Computern gibt es auch bei Server sogenannte Barebones, sprich unvollständig assemblierte PCs, die oft nur aus Gehäuse, Netzteil, CPU-Lüfter und Mainboard bestehen. Du kannst dann die fehlenden Komponenten sowie allfällige Software ergänzend dazu kaufen. So ist die gewünschte Konfiguration mit weniger Aufwand und Kosten verbunden. Und das tolle ist, du kannst genau nach deinen Bedürfnissen dein Server entsprechend zusammen stellen. Auch ein späteres aufrüsten, zum Beispiel mit mehr RAM oder einem leistungsstärkeren CPU, ist kein Problem.

Vorteile

  • Flexibel
  • Kann jederzeit weiter aufgerüstet werden

Nachteile

  • Hardware muss besorgt werden
  • Software muss organisiert werden

Wie sind die Funktionen eines NAS Server im Eigenbau und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Beim NAS Server im Eigenbau hast du die völlige Freiheit was die Zusammenstellung deiner gewählten Komponenten angeht. Dies bei der Hardware wie auch Software.

Für ein NAS Server ist es nicht unbedingt wichtig, die neuesten und schnellsten Prozessoren einzusetzen. Eventuell hast du bereits bestehende Komponenten die du nicht mehr verwendest, die du aber gut in deinem NAS einbauen kannst.

Es kann tatsächlich sinnvoll sein, auf eine ältere CPU Generation zurück zu greifen. Denn hier sind die Kinderkrankheiten ausgemerzt, Treiber sind seltener ein Problem und der Preis ist auch noch günstiger.

Besonders interessant ist der Eigenbau eines NAS System auch um mehr als vier HDDs zu verbauen. Der Preis eines NAS aus dem Eigenbau st günstiger als fix fertige Komplett Systeme, da du die Hardware selbständig auswählen oder bereits vorhandene Platten einsetzen kannst.

Gerade auf YouTube findest du viele Tutorials wie du selbstständig dein eigenes NAS zusammen bauen kannst. Das macht das basteln auch für Anfänger sehr einfach und interessant.

Vorteile

  • Spass am Basteln
  • Noch flexibler
  • Mehr als 4 HDDs möglich

Nachteile

  • Für den Gelegenheitsbetrieb
  • Hardware muss selbstständig kombiniert werden

Wie arbeitet ein dedizierte NAS Server und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Dedizierte NAS Server können deinen Einstieg in die Welt der NAS Systeme bedeuten. Du kannst hierbei selbst wählen wie viele Harddisks du einbauen möchtest. Auch ist die Wahl des jeweiligen RAIDs ist offen. Die Systeme stellen somit einen guten Kompromiss zwischen Konfigurierbarkeit und Einfachheit dar.

Dedizierte NAS Server bestehen aus Hardware, die speziell auf den Einsatz als NAS spezialisiert ist und sind damit für diesen Zweck als Speicher und Mediastation sehr gut geeignet. Sie sind flexibler als die Netzwerkfestplatten, da du selbst wählen kannst, welche und wie viele Datensicherungsplatten du einbaust.

Ein wichtiges Merkmal diese Systeme sind die „Bays“ – das bezeichnet die Einschübe für Festplatten. Bei einem 2-Bay-System können Sie 2 HDDs einbauen, bei einem 4-Bay-System 4. Meistens kannst du bei diesen Systemen auch die Verwendungsart (RAID Level) der Harddisk auswählen.

Diese Systeme werden meist ohne HDDs geliefert, diese musst du separat hinzukaufen. Der Einbau von Platten gestaltet sich in solche Systeme gestaltet aber sehr leicht. Auf Youtube gibt es tolle Tutorials die dir Schritt für Schritt zeigen, wie du dein eigenes System zusammenbaust und konfigurierst.

Vorteile

  • Flexibler als Netzwerkfestplatten
  • Einbau der Platten sehr einfach
  • Geringer Aufwand bei Aufbau und Wartung

Nachteile

  • Harddisks müssen dazu gekauft werden
  • Beschränkt auf vier (mehr als 4 Platten sind professionelle Server für Unternehmen)

Wie funktionieren Netzwerkfestplatten als NAS System und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Dieses NAS ist sofort betriebsbereit, da das System komplett fertig verkauft wird und nur noch mit Strom und Netzwerk verbunden werden muss.

Diese Systeme arbeiten somit nach dem Motto „Anschliessen und sofort Loslegen“. Das NAS wird komplett fertig, mit allem drum und dran verkauft. Die Hardware ist also bereits vollständig inkl. Netzwerkfestplatten und die Software ist vorinstalliert. Zum Loslegen musst du das NAS System nur noch mit der Steckdose oder dem Netzwerk verbinden.

Eine Netzwerkplatte ist dann das richtige System für dich, wenn du dir über dein NAS keine grossen Gedanken machen möchtest und einfach starten willst. Der Preis dieser Einfachheit ist die geringe Flexibilität. Du kannst zu einem späteren Zeitpunkt deine HDDs selten erweitern oder vergrössern.

Vorteile

  • Sofort Betriebsbereit
  • Vorkalkulierbarer Preis

Nachteile

  • Geringe Flexibilität
  • Kann selten erweitert oder vergrössert werden

Wie werden Einplatinen NAS Server eingesetzt und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Wirklich nur für dich interessant, wenn du Spass daran hast, das technisch Mögliche auszutesten. Dann sind die Einplatinen NAS Server eventuell genau das richtige für dich.

Wenn für dich der Raspberry Pi, beziehungsweise der Banana Pi bereits ein Begriff ist, dann wirst du hier fündig. Bei dieser Variante geht es darum, wirklich alle technischen Möglichkeiten auszureizen.

Beim Bauvorschlag für solch ein Mini-NAS kommt wie erwähnt nicht der Raspberry Pi, sondern aus technischen Gründen sein „Cousin“ – der Banana Pi zum Einsatz. Der Banana Pi hat im Gegensatz zum Raspberry Pi eine SATA-Schnittstelle und einen Gigabit Ethernet Port. Das macht aus der kleinen Platine natürlich noch keinen Hochleistungsserver, aber für einen wirklich kleinen NAS Server genügt das.

Vorteile

  • Technisch sehr offen
  • Flexibel und völlige Freiheit

Nachteile

  • Technisches vertieftes Wissen vorausgesetzt
  • Kein Schnellstart System

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du NAS-Server vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du NAS Server vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • 1-, 2-, 3-Bay
  • Maximale Festplattenkapazität
  • Passende Festplattengrösse
  • Anschlüsse
  • Prozessor und Arbeitsspeicher (RAM)
  • Stromverbrauch
  • Lautstärkepegel
  • User Interface

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Vor dem Kauf eines Servers gibt es verschiedene Kriterien, welche die Auswahl erleichtern.

1-, 2-, 3-Bay

Die Anzahl Bays in einer Beschreibung eines Netzwerkspeicher definiert die maximale Anzahl von Festplatten, die als Speicher eingesetzt werden können.

Es gibt bei jedem NAS jeweils die Angabe über wie viel Bay der Server verfügt. Ein 2-Bay NAS Server heisst zum Beispiel einfach, dass es sich um einen NAS mit zwei HDD-Einschüben handelt. Du kannst also maximal zwei Platten einbauen.

Dieses System kannst du anschliessend mit RAID Level 0 oder 1 betreiben. Das System RAID 1 wird von allen NAS Servern mit zwei Einschüben unterstützt. Die meisten Modelle beginnen bei zwei möglichen Einschüben. Gewisse Hersteller bieten aber sogar bis zu acht Einschüben an.

Maximale Festplattenkapazität

Dass die maximale Festplattenkapazität etwas sehr wichtiges ist, ist bestimmt selbsterklärend. Diese zeigt auf, wie viele Terrabyte dein NAS Speicher maximal beherbergen kann.

Weiter aufrüsten als die maximale mögliche TB Anzahl kannst du nach deinem Kauf nicht mehr. Beachte dabei deine aktuelle Speicherauslastung auf deinen Geräten und rechne hoch, wie viele automatische Backups du zum Beispiel erstellen möchtest. Denke auch insbesondere in die Zukunft und plane genügend Reserven ein. Gerade bei den heutigen Neuentwicklungen wie zum Beispiel GoPro 5 mit der hohen 4k Auflösung, schwindet der Speicher sehr schnell.

Diese Entscheidung für die Grösse deines NAS Systems kostet dich verhältnismässig zu Beginn eher wenig. Wenn du aber den Speicher nachträglich erhöhen möchtest, die maximale Speicherkapazität des NAS Speichers aber bereits voll ausgelastet ist, führt kein Weg an einer Neuanschaffung vorbei. Achtung, auch die Auswahl des entsprechenden RAIDs ist sehr wichtig.

Denn die Entscheidung liegt nicht nur an der Datenmenge, die gespeichert werden soll, sondern auch an der angestrebten Sicherheit. Zum Beispiel willst du eine Festplatte spiegeln und wählst somit zwei identische HDDs.

Fällt deine erste Festplatte aus, arbeitet die zweite Festplatte automatisch weiter. (RAID-1 Modus). Da der Inhalt auf beiden Netzwerkfestplatten identisch ist, ist ein möglicher Datenverlust während eines Festplattenausfalls unmöglich.

Zu beachten bei zwei identischen Festplatten im RAID Verbund ist aber die Speicherkapazität. Sind auf jeder Festplatte 1TB Speicherplatz vorhanden, wird nur ein 1TB genutzt, statt 2TB.

Da die eine Platte nur der Spiegel der anderen Festplatte ist, wird auch nur der Speicherplatz der einen Festplatte genutzt. Das System RAID 1 wird von allen NAS-Servern mit zwei Einschüben unterstützt. Lese dazu auch den vertiefenden Abschnitt „Welche RAID Systeme gibt es?„.

Je nach RAID Auswahl ist eine Haraddisk Kapazitätsänderung schwierig. Die heutigen Modelle bieten aber meisten ein Hot Swap Verfahren an. Dabei erlaubt das NAS ein Austausch der Festplatte im laufenden Betrieb. Zum Beispiele im Falle eines Defektes.

Passende Festplattengrösse

Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Festplattengrössen, die das entsprechende NAS Gehäuse unterstützt.

Je nach dem können in einem NAS Speicher zwei unterschiedliche Festplattengrössen eingesetzt werden, 3.5 oder 2.5 Zoll. Sollte dein NAS nur über die Einsatzmöglichkeit von 3.5 Zoll verfügen, kannst du aber notfalls ein Adapter für die 2.5 Zoll Festplatte kaufen.

Dies ist der Fall, wenn du zum Beispiel zusätzlich zu einer 3.5 Zoll HD eine kleinere 2.5 Zoll Festplatte einbauen möchtest. Für SSDs benötigst du auch den Adapter bzw. die vorhandene 2.5 Zoll Grösse. Da aber die SSDs aktuell noch einem schlechten Preis / Leistungsverhältnis gegenübersteht, sind diese momentan noch nicht zu empfehlen.

Wenn du ein leeres NAS Gehäuse kaufst und bereits vorhandene HDDs einbauen möchtest, so achte bereits beim Gehäuse Kauf auf diese Grössenangabe.

Siehe dazu mehr im Abschnitt „Macht eine SSD in einem NAS System Sinn?„.

Anschlüsse

Ein Netzwerkspeicher verfügt über verschiedene Anschlüsse, über welche externe Devices angeschlossen werden.

Die Anschlüsse definieren die Möglichkeiten was du mit deinem NAS verbinden kannst. Beachte dazu welche Geräte du bereits zu Hause hast und was du dir noch anschaffen möchtest. Grundsätzlich reicht ein Ethernet Anschluss. Ein USB Anschluss ist zum Beispiel praktisch bei der Datensicherung von bereits vorhandene externen Festplatten, damit du diese ersetzen kannst.

Prozessor und Arbeitsspeicher (RAM)

Wie schnell dein NAS System die Daten verarbeiten kann, sagt der Prozessor und RAM aus.

Je stärker der Netzwerkspeicher durch gleichzeitige Zugriffe und die Übertragung grosser Daten gefordert wird, desto stärker sollte der Prozessor und desto grösser sollte der RAM sein. Soll der NAS Server auch Musik-, Bild- und Videodateien speichern, dann sollte dein NAS mindesten über einen CPU über 1,6 bis 2 GHz Taktung verfügen. Für den Arbeitsspeicher empfehlen wir dir auf 1 GB oder mehr zu achten.

Der Grund ist ganz einfach: wenn die Leistung des Prozessors nicht ausreicht, kommt es bei der Verarbeitung der Daten zu Wacklern und Rucklern. Für diese Daten zu erreichen, musst du aber nicht lange suchen.

NAS Server dieser Grössenordnung werden von fast jedem Hersteller angeboten. Apropos Daten; wie in jeder Elektroniksparte werden jedes Jahr Neuerungen auf dem Markt erscheinen, die über noch bessere, höhere und eindrucksvollere Werte verfügen.

Grundsätzlich gilt: Viel hilft viel, dies kostet aber auch dementsprechend mehr. Je nach Typ kannst du aber später dein NAS auch noch mit mehr RAM aufrüsten.

Stromverbrauch

Jedes NAS verbraucht unterschiedlich viel Strom, dieser wird in Watt angegeben. Der Stromverbraucht sagt direkt aus, wieviel du effektiv jeden Monat bezahlten musst neben den Stromgrundgebühren. Eine genaue Erklärung zu den Berechnungen findest du im Abschnitt „Wie ist der Stromverbrauch eines NAS Servers?

Beachte aber dabei, dass wenig Stromverbrauch nicht gleich besseres NAS bedeutet. Oft bieten die Hersteller bereits einen standardisierten Energiesparmodus an, der dir nochmals Energie und auch Kosten spart. Auch kannst du mit Zeitplänen, die du auf dein Arbeiten mit dem Netzwerkspeicher abgleichst, verschieden Strompläne erstellen. Zum Beispiel das automatische Ein- und Ausschalten des NAS Systems über die Nacht.

Lautstärkepegel

Dauerhafter Lärm lenkt ab und ist störend, dies hast du bestimmt schon selbst bemerkt. Darum lass diese Angabe auch in deinen NAS Kauf einfliessen.

Entscheidend ist der Standort des NAS Systems. Ob im Keller, Wohnzimmer oder Büro wo du täglich viele Stunden in direkter Nähe des möglichen Lärmes verbringst. Zum einen verursacht der Lüfter im NAS Gehäuse Geräusche. Da dieser den Prozessor bei rechenintensiven Arbeiten stark kühlen muss. Weiter verursachen mechanische Festplatten Geräusche. Achte beim Kauf der Harddisk

auf ruhige NAS spezifische Platten. Diese werden speziell für NAS entwickelt und unterstützen einen leisen Betrieb. Der Vergleich lohnt sich hier auf jeden Fall.

User Interface

Beim Interface handelt es sich um die sogenannte Benutzeroberfläche, auf welcher du Einstellungen vornimmst.

Jeder Herstelle bietet unterschiedliche Interfaces an. Oft gibt es eine Demo Version, die du dir online auf den Hersteller Webseiten ansehen und dich damit vertraut machen kannst. Gerade als Einsteiger ist es wichtig ein übersichtliches und einfach zu bedienendes Interface vor sich zu haben.

Dann fällt es dir nicht nur leichter automatische Backups einzurichten, sondern du hast auch langfristig Freude an deiner Investition. Am besten schaust du dir auch auf YouTube verschiedene Tutorials an. Dann siehst du direkt, wie du als User die entsprechenden Einstellungen und Anwendungen konfigurieren kannst.

Auch für dein Smartphone oder Tablet, bieten die Hersteller entsprechende Apps. Mit diesen Apps kannst du deine Fotos, Videos oder Daten ganz einfach auf deinem Handy ansehen. So gestaltet sich doch eine Familienfeier mit Diashow gleich einfacher.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von NAS-Servern

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von NAS-Servern, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Unternehmen:

Die D-Link Corporation ist ein Hersteller von Geräten der Netzwerktechnik. Im Jahr 2007 wurde es Hersteller von Mobiltelefonen und im Jahr 2008 Vertriebspartner von Netzwerkspeicher. Zu Beginn der 2010er Jahre entstand der Umsatz von D-Link zu über einem Drittel durch die Sparte Funktechnik, gefolgt von einem knappen Drittel durch Switches und jeweils einem Sechstel durch Breitband- und Heimelektronik.

Kontakt:

D-Link (Deutschland) GmbH
Schwalbacher Str. 74

D-65760 Eschborn
Tel.: +49 (0)6196 /77 99-0

Fax: + 49 (0)6196 /77 99-300
www.dlink.com/de/de/

Informationen zum Hersteller

Synology Inc. wurde im Jahr 2000 gegründet und stellt Synology Network Attached Storage (NAS), IP-Überwachungslösungen und Netzwerkgeräte her, um den Benutzern eine Möglichkeit der Verwaltung ihrer Daten, Netzwerke und Überwachung im Zeitalter der Cloud zu geben. Die Innovation ist dabei ein großer Eckpfeiler des Unternehmens, in welche es viel Zeit und Geld steckt.

Kontaktdaten

Synology GmbH

Tel.: +49 211 9666 9666

Webseite: https://www.synology.com/de-de

Informationen zum Unternehmen

WD oder auch ausgeschrieben Western Digital Corporation wurde 1970 in den USA gegründet. Neben Seagate zählt Western Digital zu den größten Herstellern für Festplatten. Als solcher hat das Unternehmen auch bekannte Unternehmen wie Hitachi und somit auch die Festplatten-Sparte von IBM aufgekauft. Genauso gehört SanDisk als Tochterunternehmen zu WD. Die Speicherlösungen von WD – Western Digital reichen von Festplatten bis hin zu Cloud- und Netzwerkspeichern für Business- wie auch Privatkunden.

Kontaktdaten

Western Digital
5601 Great Oaks Parkway
San Jose, CA 95119
United States of America

Informationen zum Unternehmen 

Das Unternehmen Zyxel existiert bereits seit fast 30 Jahren. Sie arbeiten im Bereich Netzwerk- und Internetzugang für Telekommunikationsanbieter/Service Provider, Unternehmen und Privatanwender. Sie legen dabei großen Wert auf Innovation und Kundenorientierung, um ihre Kunden möglichst zufrieden stellen zu können.

Kontaktdaten

Tel.: +49 (0) 2405-6909 0
Webseite: http://www.zyxel.com/de
E-mail: [email protected]

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema NAS-Server

Was sind die Hauptkomponenten eines NAS Servers?

Die Hardware eines NAS Servers unterscheidet sich nicht sehr von einem normalen PC. Das NAS-Gehäuse verfügt über Hardware (CPU, Mainboard, Lüfter, RAM, Netzteil) sowie über Software (Betriebssystem und Wake on LAN). Zudem gibt es verschiedenen Anschlüsse wie zum Beispiel USB, LAN und eSATA.

Zusätzlich sind natürlich die Festplatten notwendig für die Datenspeicherung. Bei einem Komplett System sind diese bereits enthalten. Bei einem leeren NAS-Gehäuse musst du die Platten separat beschaffen.

Macht eine SSD in einem NAS System Sinn?

Zu diesem Zeitpunkt ist die Antwort noch ein klares Nein. Obwohl die SSD klare Vorteile mit sich bringen wie eine gesteigerte Leistung, erhöhte Ausfallsicherheit, niedrigere Stromverbrauch und geringere Lautstärke, so ist der Preis immer noch massiv höher als eine herkömmliche HDD Festplatte.

Die kleinen und teuren SSDs sind momentan noch nicht die ideale Lösung für unsere grossen Datensammlungen. Der Grund: In den meisten Fällen betreibst du das NAS im klassischen Gigabit-Netz. Höheren Durchsatz erreichst du aber erst in einem 10-Gigabit-Netz. Die Netzwerkschnittstelle ist der Flaschenhals, nicht das Plattentempo.

Es wird aber nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Wechsel auf Flash Speicher sinnvoll ist.

Welche RAID Systeme gibt es?

Redundant Array of Independent Disks (RAID), steht für die Technik zum Zusammenfassen von mehreren einzelnen Festplatten. Durch diese wird eine Steigerung der Geschwindigkeit bei Schreib-/Lesezugriffen oder die Verbesserung der Datensicherheit erreicht.

Damit wird die Datenverfügbarkeit massiv verbessert, um bei einem HDD Ausfall die Daten zu schützen. Dies wird erreicht, indem die Daten redundant auf mehreren Festplatten gespeichert und zu einem logischen Laufwerk zusammengefasst werden.

Das RAID-Level steht jeweils dafür, wie viele Platten ausfallen können, bis schlussendlich das ganze RAID defekt ist. Es gibt RAID 0 bis RAID 10. Am Markt haben sich aber die Klassen 0, 1, 5 und 10 durchgesetzt.

Kurz gesagt:

  • Dein NAS soll schnell streamen, Datensicherheit ist dir nicht wichtig = RAID 0
  • Neben dem Streaming soll dein NAS auch der Datenspeicherung dienen = RAID 1
  • Du möchtest hohe Datensicherheit, bei geringem Verlust der Speicherkapazität = RAID 5

Nachfolgend nun die entsprechend vertieften Informationen zu den jeweiligen Techniken.

Raid 0

Grundlegend gesagt ist diese Variante nicht für datenkritische Situationen zu empfehlen.

RAID 0 nutzt die Technik des Striping. Das heißt, dass die Daten der Reihe nach auseinander gezogen werden und nacheinander auf unterschiedlichen Harddisks gespeichert werden. Ein Controller hat diesen Algorithmus gespeichert und sorgt dafür, dass die Daten in der richtigen Reihenfolge auf die jeweiligen Festplatten gespeichert werden.

Das heisst, es existiert keine Redundanz der Daten und somit auch keine Fehlertoleranz. Dies widerspricht der eigentlichen Definition eines RAIDs. Das führt bei einem Ausfall einer Festplatte zu Datenverlust. Die Daten sind nicht mehr vollständig aufrufbar und somit verloren.

RAID 0 ist auf schnellen Workstations einsetzbar, welche schnelle Platten benötigen. Auf denen sollten keinen ungesicherten Daten gespeichert werden.

RAID 1

RAID 1 nutzt Mirroring. Es werden mindestens zwei HDDs genutzt. Falls mehr als zwei Festplatten genutzt werden, muss die Anzahl stets in gerader Zahl sein, dabei werden die Dateien des ersten Stacks dupliziert und simultan zur ersten Disk auf die zweite Disk gespeichert.

Vorteil:

  • Wenn eine Festplatte defekt ist, sind die Daten immer noch auf der zweiten Festplatte vorhanden und können abgerufen werden.

Nachteil:

  • Die Schreib- und Lesezugriffe werden nur in der normalen Geschwindigkeit, also wie bei der Nutzung einer einzigen Festplatte, durchgeführt.

Empfehlung:

Verwenden Sie RAID 1 für Festplatten, auf der sich das Betriebssystem befindet, da es sehr langwierig ist, dieses System erneut aufzusetzen. RAID 1 ist auch deswegen eine gute Wahl, weil das Betriebssystem in der Regel auf einer Festplatte gespeichert werden kann.
Verwenden Sie RAID 1 für das Transaktionsprotokoll. Ausserdem führt das Transaktionsprotokoll die meisten sequenziellen Schreibvorgänge durch. Nur Rollback-Operationen verursachen Lesevorgänge im Transaktionsprotokoll. Es wird also ein hohe Leistung erzielt, wenn sich das Transaktionsprotokoll auf einem eigenen RAID 1 Datenträger befindet.

RAID 5

Ein RAID 5 benötigt mindestens drei Festplatten.

Die Daten werden auf zwei Platten gestriped. Auf der dritten Festplatte befinden sich die Paritätsdaten, die aus dem XOR Verfahren der bestehenden Daten ermittelt werden. Die Zuordnung von den Original- und der Paritätsdaten auf die jeweiligen Festplatten erfolgt abwechselnd.

Vorteil:

  • Bei Verlust eines Datenträgers werden die Daten mit dem XOR Verfahren wiederhergestellt.
  • Weiterer besteht ein Vorteil darin, dass der in diesem RAID Level zur Verfügung stehende Speicherplatz n-1 entspricht, wobei n die Anzahl der Festplatten im Array ist. Auf diese Weise werden aus 10 HDDs über den Speicherplatz von 9 verfügt.

Nachteil:

  • Mit RAID 5 sind Leistungseinbussen möglich. Eine zusätzliche Belastung entsteht bei der Verwaltung der Paritätsdaten.

Empfehlung:

Für alle Datenträger, auf denen zu mehr als 10 Prozent Schreibvorgänge durchgeführt werden, ist RAID 5 nicht empfehlenswert, da ein RAID 5 Schreibvorgang erst abgeschlossen ist, wenn zwei Lese- und zwei Schreibvorgänge durchgeführt wurden. Die Antwortzeit der Schreibvorgänge wird durch das Verwenden von Schreibcaches verbessert. Der Schreibcache stellt jedoch keine Lösung für Überbelastung der Festplatten dar. Die Vorgänge und Operationen müssen innerhalb der Kapazität der Festplatte liegen.

Fazit:

RAID 5 ist zwar in wirtschaftlicher Hinsicht sinnvoll, geht aber zu Lasten der Leistung. 

RAID 10

Das Raid 10 ist eine Kombination aus RAID 1 und RAID 0. Die Daten werden gemonitored und gestriped. Dies vereint die Vorteile von RAID 0 und RAID 1. Für dieses Verfahren sind mindestens vier Festplatten erforderlich.

Es gibt zwei verschiedene Optionen, abhängig von der Reihenfolge. Beide haben die gleiche Speicherkapazität, doch die Sicherheit der Daten ist bei 1+0 besser.

Der größte Vorteil des RAID 10 ist, das die Daten gerettet werden können, sollten zwei HDDs ausfallen. Zudem ist das RAID 10 skalierbar und entsprechend der Datenmenge anpassbar.

Bei der Auswahl des richtigen Systems sind die wichtigsten Entscheidungskriterien; höchster Schutz, beste Performance und die Kostenbetrachtung relevant.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.computerwoche.de/a/zweiter-fruehling-fuer-nas,1933630

[2] http://www.searchstorage.de/lernprogramm/NAS-Appliances-fuer-kleinere-Unternehmen-im-Ueberblick

[3] https://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-20-Test-Guenstige-Netzwerkspeicher-fuers-kleine-Netz-2315156.html


Kommentare

Bernd 10. Januar 2018 um 6:02

Kann man den nas unbegrenzt mit tb grossen platten aufrüsten oder haben die Server nen Maximum an terrabite Grössen Platten?

Antworten

kaufberater.io 11. Januar 2018 um 14:14

Lieber Bernd,

vielen Dank für deinen Kommentar und dein Verständnis für die Wartezeit. Manches müssen auch wir erst neu recherchieren und das kann etwas dauern.

Bei jedem der vorgestellten Produkte ist eine maximale Festplattenkapazität angegeben. Das bedeutet, dass du nur bis zu dieser Größe aufrüsten kannst.

Wir hoffen, dir hiermit weitergeholfen zu haben. Solltest du weitere Fragen oder Anmerkungen haben, kontaktiere uns gerne über eine der Kommentarsektionen oder das Kontaktformular (https://www.kaufberater.io/kontakt/).

Dein kaufberater.io-Team

Antworten

Du hast eine Frage oder willst deine Meinung zum Artikel mit uns teilen? Schreib uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *