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Bridgekamera Test 2018: Unabhängiger Vergleich mit Tipps vom Experten

Wir möchten dich bei deiner Kaufentscheidung unterstützen. Dafür vergleichen wir für dich auf unserer Seite die besten Bridgekamera und bieten dir weiters einen ausführlichen und unabhängig recherchierten Ratgeber.

Darin eingebunden sind zahlreiche Bridgekamera Experten-Tests sowie aussagekräftige Kundenmeinungen und -bewertungen, die wir analysieren.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Bridgekameras im Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Typ
optischer Zoom
Auflösung
Brennweite
Videoqualität
Display
Konnektivität
Gewicht
Maße
Farbe
Sucher

Anzeige:

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kaufberater.io Fachexperte
Schon als Jugendlicher beschäftigte sich Sebastian mit der professionellen Fotografie und wurde damit der jüngste Berufsfotograf Österreichs. Heute hat er sich auf hochwertige Personen- und Produktfotografie spezialisiert und ist Inhaber eines 250 Quadratmeter großen Fotostudios in Salzburg. Mit seinem Team wickelt er Foto- und Werbeaufträge verschiedenster Art erfolgreich ab.
Sebastian MayrhoferExperte für Fotografie und Zubehörmphoto.at

Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Eine Bridgekamera zeichnet sich durch einen überdurchschnittlichen Zoom aus. Ihr Objektiv lässt sich zwar nicht wechseln, aber kann im Gegenzug vom Weitwinkel- bis zum Telebereich alles abdecken und ist sehr hochwertig.
Grundsätzlich solltest du dir erst einmal Gedanken machen, in welcher preislichen Kategorie deine Kamera liegen sollte und ob du eher eine Anfänger-Kamera, eine Kamera, die eher für fortgeschrittene Fotografen geeignet ist, oder eine Profi-Kamera willst.
Eine Anfänger-Kamera zeichnet sich durch eine solide und einfache Auswahl an Funktionen und einen günstigen Preis aus. Bei einer Kamera für Fortgeschrittene sollte das Preis-Leistungsverhältnis stimmen und eine Profi-Kamera ist durch eine Vielzahl an Funktionen, eine hohe Bildqualität und einen hohen Preis gekennzeichnet.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Bridgekamera kaufst

Was ist eine Bridge-Kamera überhaupt genau? Was zeichnet sie aus?

Wie der Name schon sagt, schlägt die Bridge-Kamera eine Brücke von der Kompaktkamera zur Spiegelreflexkamera und vereint dabei die Vorteile beider Kameratypen. Eine Bridgekamera, die vom Aussehen der Spiegelreflexkamera sehr ähnlich sieht, ist eine semiprofessionelle Kamera, die auch als Prosumer-Kamera (Wortkreation aus Profi und Consumer) bezeichnet werden kann.

Ihr Objektiv lässt sich zwar nicht wechseln, aber kann im Gegenzug vom Weitwinkel- bis zum Telebereich alles abdecken und ist sehr hochwertig. Der Sensor der Bridge-Kamera ist größer als der der Kompaktkamera, aber etwas kleiner als der Sensor einer Spielreflexkamera.

Die Bridge-Kamera ist also nicht auf Kompaktheit getrimmt, sondern zeichnet sich in der Regel durch einen überdurchschnittlich großen Zoombereich (daher auch häufig Superzoom-Kamera genannt), einen optischen Sucher und eine vergleichsweise hohe Lichtstärke aus.

Sie bietet neben den üblichen Automatikfunktionen auch manuelle Einstellmöglichkeiten. Außerdem besitzt die Bridge-Kamera einen integrierten Blitz und zusätzlich einen Blitzschuh, an dem ein externes Blitzgerät angeschlossen werden kann, ein rückseitiges Display ist ebenfalls vorhanden.

Doch es gibt bei einer Bridgekamera längst nicht nur Vorteile, wie wir in unserem Ratgeber aufzeigen werden. Zudem werden wir Dir verdeutlichen, für wen sich dieser Kameratyp lohnt, worauf du beim Fotografieren und beim Kauf achten solltest, was eine Bridge-Kamera kostet und wo du sie kaufen kannst.

EXPERTENTIPP
„Achte auf eine Kamera die gut in der Hand liegt, einen optischen oder hochwertigen elektrischen Sucher hat und eine intuitive Bedienung bietet. Zu viel Zoomleistung des Objektivs geht meist zu Lasten der Bildqualität oder bedeutet große Mehrkosten. Hier ist abzuwägen, was einem wichtiger ist.“
Sebastian MayrhoferExperte für Fotografie und Zubehör

Was sind die Vor- und Nachteile von Bridge-Kameras gegenüber anderen Kameras?

Bei der  Bridge-Kamera handelt es sich um einen guten Kompromiss zwischen einer Kompaktkamera und einer Spiegelreflexkamera (DSLR).  Unter den drei Kameratypen gibt es jedoch einige Unterschiede, schließlich können die Vorteile der Bridge-Kamera gegenüber einer Kompaktkamera gleich als Schwachpunkt gegenüber einer Spiegelreflex angesehen werden.

Bei unserer Auflistung haben wir uns bei den Unterschieden der Kompaktkamera zur Bridge-Kamera etwas kürzer gehalten und den Fokus auf die Vor- und Nachteile der Bridge-Kamera zur Spiegelreflexkamera gelegt, da deren Unterschiede durch ihre vielfältigeren Features großzügiger erläutert werden müssen.

Kurz und knapp: Was sind die Vorteile einer Bridge-Kamera gegenüber einer Kompaktkamera?

Die Bridge-Kamera ist deutlich größer und bietet mehr manuelle Einstellungsmöglichkeiten als die Kompaktkamera. Sie zeichnet sich durch ein Zoomobjektiv mit deutlich größerem Brennweitenbereich aus.

Während der Zoom digitaler Kompaktkameras in der Regel elektromotorisch durch Tasten oder Wippen bedient wird, erlaubt die größere Bauweise der Bridge-Kameras ein wesentlich feinfühligeres Zoomen per Einstellring (Mehr Zoommöglichkeiten) direkt am Objektiv. Einige Modelle bieten auch einen Fokusring zur manuellen Schärfeeinstellung bzw. -korrektur.

Kurz und knapp: Was sind die Nachteile einer Bridge-Kamera gegenüber einer Kompaktkamera?

Da die Bridge-Kamera größer ist, ist sie auch schwerer und somit unhandlicher als die Kompaktkamera. Die Bridge-Kamera ist teurer und komplizierter zu bedienen.

Was sind die Vorteile einer Bridge-Kamera gegenüber einer Spiegelreflexkamera (DSLR)?

Bridge-Kameras sind aufgrund ihrer kompakteren und leichteren Bauweise im Vergleich zur DSLR für den mobilen, flexiblen Einsatz deutlich besser geeignet. Sie sind in der Anschaffung deutlich günstiger und leichter zu bedienen als Spiegelreflexkameras und Dank ihrer geschlossenen Bauweise besser vor Staub auf dem Sensor geschützt.

Die Bridge-Kamera ist vom Kauf an ein unveränderliches Gesamtpaket. Die Zoom-Leistung hat sich in den letzten Jahren sehr verbessert und reicht mittlerweile bis zu 83fach, bietet mehr Brennweiteals nahezu jedes andere Wechselobjektiv und bleibt dennoch angenehm kompakt. Bei der DSLR kann man zwar die Objektive wechseln, aber jede Linse kostet zusätzlich Geld.

Der eingebaute LCD-Monitor der Bridge-Kamera erlaubt eine Live-Vorschau der Bilder. Oft ist der Monitor schwenkbar, wodurch auch Bilder aus Bodennähe und über Kopf erstellt werden können. Dunkle Motive können auf dem Monitor elektronisch verstärkt und in Helligkeit und Kontrast optimiert werden.

Nahezu alle Bridge-Kameras bieten die Möglichkeit, Videos im VGA-Format mit Ton und Tonkommentaren zu erstellen und abzuspielen, was bei vielen älteren Spiegelreflexkameras nicht möglich ist. Neuere Modelle können sogar Videos in Full-HD- oder Ultra-HD- bis 4k-Qualität drehen.

Völlig geräuschlose Aufnahmen sind ebenso ein großer Vorteil der Bridge-Kameras, da bei ihr die Spiegelmechanik fehlt und es somit keine Erschütterung durch den Spiegelschlag gibt.

Was sind die Nachteile einer Bridge-Kamera gegenüber einer Spiegelreflexkamera (DSLR)?

Im Vergleich zur DSLR ist die Bildqualität bei einer Bridge-Kamera schlechter, was in erster Linie am deutlich kleineren Bildsensor liegt. Außerdem kann die Bildqualität unter dem hohen Brennweitenbereich leiden, da so leichter Verzerrungen oder dunkle Ecken auftreten können.

Ebenfalls aufgrund der kleineren Bildsensoren ist das Bildrauschen bei einer Bridge-Kamera stärker als bei einer Spiegelreflexkamera. Bridge-Kameras sind im Vergleich zur Spiegelreflexkamera nicht so schnell betriebsbereit; außerdem arbeitet das AF-System bei einer DSLR effizienter und realisiert somit auch höhere Geschwindigkeiten beim Autofokus.

Da es bei der Bridge-Kamera nicht möglich ist, das Objektiv gegen ein stärkeres zu wechseln, bietet diese Kameraklasse auch meist einen weniger großen optischen Zoom wie die Spiegelreflexkamera bieten kann.. Zudem ist durch den Wegfall der Wechselobjektive die Kreativität bei der Fotografie eingeschränkt.

Insbesondere die optischen Eigenschaften im Weitwinkel- bzw. Makrobereich sind bei der Bridge-Kamera (trotz meist vorhandenem Makromodus) meist unzureichend; trotz Linsenkonverter für die Vergrößerung des Brennweitenumfangs ist die DSLR-Flexibilität mit Wechselobjektiven nicht zu erreichen.

Selbst bei einer optimalen Blendenöffnung erreicht die Bridge-Kamera eine geringere Schärfentiefeals die DSLR. Sie ist also in ihren bildkompensatorischen Möglichkeiten eingeschränkt.

Die Bridge-Kamera hat einen höheren Stromverbrauch und somit eine kürzere Betriebsbereitschaft mit einer Akkuladung als die DSLR, da zur Darstellung des Motivs sowohl der Aufnahmesensor, als auch der Sucher oder Monitor eingeschaltet sein muss.

Für wen lohnt sich eine Bridge-Kamera?

Bridge-Kameras sind eine gute Alternative für all diejenigen, die hochwertige Aufnahmen erstellen möchten: Da der recht große optische Zoom eines der typischen Markenzeichen einer Bridge ist, ist sie daher für die Tele- als auch Makrofotografie aber auch für Landschaftsaufnahmen sehr gut geeignet.

Wer gerne auf einen aufwändigen Wechsel der Objektive verzichtet, ungerne viel Ausstattung und viel Gewicht mit sich rumschleppt und eine preiswerte Kamera mit hoher Bildqualität will, ist mit einer Bridge-Kamera genau an der richtigen Adresse.

Außerdem ist die Bridge-Kamera leicht bedienbar und erfordert keine tiefgreifenden Foto-Kenntnisse. Da die Bridge-Kamera also eine platzsparende Allround-Kamera ist, ist sie mitunter eine gute Wahl für Einsteiger und ambitionierte Hobbyfotografen z.B. für Reisen, Wanderungen und andere Aktivitäten.

Schau dir hier ein Video an, das dich nochmal genau berät:

Worauf muss ich beim Fotografieren mit einer Bridge-Kamera achten?

Fotografie

Da der Sensor recht klein ist, ist der fotografierte Bildausschnitt bei gleicher Brennweite bei einer Bridge-Kamera kleiner als bei einem DSLR-Modell. Angesichts dieser Tatsache solltest du vor allem bei der Landschaftsfotografie Panoramaaufnahmen machen, mit denen sich das Manko des kleineren Bildausschnitts zumindest relativieren lässt.

Falls du Fotos in extremen Makro-, Tele- oder Weitwinkel-Brennweiten machen willst, ist zu beachten, dass die Kamera über ein Vorsatzgewinde am Objektiv verfügt. Somit hast du zumindest die Option, entsprechende Konverter an der Bridge zu montieren, mit denen dir selbst bei ungünstigen Bedingungen immer noch zufriedenstellende Aufnahmen gelingen.

Energieverbrauch

In der Regel hat die Bridge-Kamera einen höheren Energiebedarf bzw. Stromverbrauch als eine DSLR oder auch Kompaktkamera, da zahlreiche Funktionen beim Fotografieren eingeschaltet sind.

Schließlich sind der elektronische Sucher, das Display sowie der Aufnahmesensor ununterbrochen aktiv und benötigen daher viel Energie. Falls du deine Bridge-Kamera für einen längeren Zeitraum benutzen willst und keine Lademöglichkeit für den Akku hast, dann solltest du immer einen Ersatzakku dabei haben.

Einstellungsmöglichkeiten

Außerdem solltest du beim Bridge-Kamera-Kauf darauf achten, dass sich die ISO-Werte manuell einstellen lassen. Denn leider neigen immer noch viele moderne Vertreter dieser Kameraklasse bei höheren ISO-Werten zum Bildrauschen. Im schlimmsten Fall werden die Aufnahmen unbrauchbar.

Was ist wichtig? Was muss ich beim Kauf einer Bridge-Kamera beachten?

Bei der Entscheidung zwischen den verschiedenen Marken, hast du die Qual der Wahl, denn die meisten renommierten Kamerahersteller haben mehrere Bridge-Kameras im Programm. Vor einem Kauf solltest du dir Gedanken machen, für welchen Zweck du die Kamera verwenden willst.

Was vor allem für Profis ein wichtiges Argument darstellt, ist, dass alle Einstellungen, wie Blende und Zeit, manuell eingestellt werden können. Falls du eher ein Freizeitfotograf bist und die Kamera als Universalkamera für Reisen und Freizeitaufnahmen verwenden willst, sollte diese mindestens 12 Megapixel haben.

Mittlerweile verfügen alle modernen Bridge-Kameras auch über eine Full-HD-Videofunktion. Beachten solltest du aber, dass der Ton auch gleich in Stereo aufgenommen werden kann. Außerdem darf ein Bildstabilisator nicht fehlen, um die Verwacklung der Aufnahmen unter Extrembedingungen minimieren zu können.

Ein weiteres Kaufargument ist der verfügbare Zoombereich. Dabei sollte dieser den Weitwinkelbereich von 25 mm bis zum Supertelebereich bis 600 mm abdecken können. Denn nur so macht ein fest eingebautes Objektiv auch wirklich Sinn. Ein weiteres Kriterium ist die Auslöseverzögerung und die Geschwindigkeit bei Serienaufnahmen. Hier kommen einige Modelle an ihre Grenzen.

Achte beim Kauf darauf, dass die Kamera über eine HDR-Funktion verfügt. Hierbei werden hintereinander drei Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen erstellt, die entweder direkt in der Kamera oder auf dem heimischen PC als kontrastreiches HDR-Bild zusammengefügt werden.

Was kostet eine Bridge-Kamera? Was ist ein angemessener Preis für meine erste Bridge-Kamera?

Bridge-Kameras gibt es in allen Preisklassen – vom günstigen Produkt für Anfänger und Freizeitfotografien, bis hin zur teuren Profi-Kamera. Für eine gute Bridgekamera muss man auf jeden Fall um die 200 Euro zahlen. Die Top-Modelle liegen bei gut 500 – 1500 Euro.

Falls du dir deine erste Bridge-Kamera zulegen willst, solltest du sehr gut auf das Preis-Leistungs- Verhältnis achten (siehe „Welche ist die beste Bridge-Kamera im Vergleich?“, hierzu kannst du dir auch einmal unsere Vergleichstabelle anschauen). Eine gute Bridge-Kamera bekommt man ab ca. 280 Euro.

Wo kann man eine Bridge-Kamera kaufen?

Bridge-Kameras kannst du sowohl im gut sortierten Fachhandel, als auch in vielen Kaufhäusern und Elektrogeschäften kaufen. In den letzten Jahren verkauften sich Bridge-Kameras allerdings vermehrt über das Internet, da dort die Auswahl größer und die Preise in vielen Fällen niedriger sind.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Bridge-Kameras in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Media Markt
  • Redcoon
  • Saturn
  • Conrad

Alle Bridge-Kameras, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du einen Artikel gefunden hast, der dir zusagt.

Panasonic-Lumix-Dmc-FZ1000-EG-Bridge-Kamera

Die LUMIX FZ1000 mit großem 1-Zoll MOS-Sensor mit 20 Megapixeln, neuem 4-Kern-Bildprozessor, Leica-16x-Zoom und 4K-Video-Funktion definiert einen neuen Maßstab in Sachen Kamera- und Bildqualität.

Kann man eine Bridge-Kamera auch mieten?

Ja, grundsätzlich kannst du eine Bridge-Kamera auch mieten. Am einfachsten ist dies bei Kamera- und Fotogeschäften in deiner Nähe möglich, wo du dir die Kameras auch vor Ort anschauen kannst. Jedoch haben diese häufig eine begrenzte Auswahl.

Im Verhältnis ist es außerdem recht teuer, eine Kamera zu mieten. Falls du dir so oder so bald selbst eine Kamera kaufen willst, solltest du auf das vorherige Mieten verzichten. Natürlich ist es eine Hilfe, dass du durch das Mieten die Kamera erst einmal ausprobieren kannst.

Jedoch kannst du durch Recherche und Rezensionen im Internet ebenfalls ein Gefühl dafür bekommen, welche Kamera zu dir passt. Wir helfen dir auf unserer Seite auch gerne dabei.

Falls du nur für ein bestimmtes Event (z.B. eine Hochzeit) eine Kamera benötigst und sonst eher selten Fotos knippst, ist es auf jeden Fall eine gute Option, sich für einen Tag eine Kamera zu mieten. Frage jedoch auch vorher einmal Freunde und Verwandte, ob diese nicht eine gute Kamera für dich haben.

Ist ein hoher Preis mit guter Qualität gleichzusetzen?

Wie du in unseren Top 3 der besten Bridge-Kameras sehen kannst, muss eine gute Bridge-Kamera nicht unbedingt viel Geld kosten. Eine gute Ausstattung hat zwar oft ihren Preis, aber eine hochsolide und sehr gute Kamera mit allen wichtigen Features bekommst du auch schon für um die 300 Euro (siehe „Was ist die beste Bridge-Kamera im Vergleich?“).

Qualität ist auch immer Definitionssache- je nachdem welche Ausstattung dir für deine Fotografie am wichtigsten ist und auf was du auch gut und gerne verzichten kannst.

Die Bridgekamera trägt ihren Namen deshalb, weil sie eine „Brücke“ zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflexkamera schlägt. Sie eignet sich daher gut für den semiprofessionellen Bereich.

Entscheidung: Welche Arten von Bridgekameras gibt es und welche ist die richtige für dich?

Welche Bridgekamera ist ausreichend für mich? Auf was sollte ich achten? Diese Fragen stellen sich vermutlich viele, die sich eine Kamera anschaffen wollen. Jedoch werden trotz vieler Überlegungen viele wichtige Details vergessen oder gar nicht beachtet. Im Folgenden geben wir die ein paar Tipps, je nachdem, ob du eine

  • Bridge-Kamera für Anfänger,
  • Bridge-Kamera für Fortgeschrittene oder
  • Bridge-Kamera für Profis

bevorzugst.

Auf was sollte ich als Anfänger bei meiner ersten Bridge-Kamera achten und was sind mögliche Vor- und Nachteile einer Anfänger-Bridge-Kamera?

Der Preis ist oft für Anfänger, die ihre fotografischen Fähigkeiten ausprobieren wollen, ein sehr wichtiges Kriterium. Da der Preis einer Bridge-Kamera sehr viel niedriger ist als der einer Spiegelreflex mit verschiedenen Objektiven, eignet sich die Bridge-Kamera sehr gut für Fotoanfänger und Einsteiger in die Fotografie.

Deine Anfänger-Bridge sollte also eher im unteren Preissegment liegen. Aber keine Sorge, ein niedriger Preis bedeutet nicht gleich schlechte Qualität. Eine gute Bridge-Kamera erhältst du schon ab 200 Euro. Schaue dir dazu unser Kapitel „Welche ist die beste Bridge-Kamera im Vergleich?“ an.

Eine wichtige Entscheidung beim Kauf einer Kamera ist auch oft, ob sie sich gut in die Hand legt. Die Haltung einer Bridge-Kamera ist überaus einfacher als die eines Smartphones oder einer Kompaktkamera. Dazu trägt der Sucher bei, den man vor das Auge halten kann und natürlich auch die Größe der Kamera, die je nach Marke und Modell oft gut in der Hand liegt.

Der elektronische Sucher der Brückenkamera ist zu Anfang gewöhnungsbedürftig. Allerdings ist ein optischer Sucher zum manuellen Scharfstellen oft einfacher und schlicht natürlicher.

Elektronische Sucher versuchen den Nachteil auszugleichen, indem sie Vergrößerungsmittelfelder anbieten, die beim manuellen Scharfstellen einen vergrößerten Ausschnitt anzeigen. Das kann wiederum sehr präzise sein im Vergleich. Optisch oder elektronisch ist sicher auch Geschmackssache.

Als begeisterter Anfänger probiert man oft stundenlang aus, welche Einstellung am besten passt. Um etwas zu erlernen, braucht man natürlich Zeit. Bedingt durch den elektronischen Sucher und die ständige Nutzung des Sensors, ist der Stromverbrauch von Bridge-Kameras sehr hoch.

Das bedeutet, du solltest zum ausführlichen Fotografieren unterwegs mindestens drei Akkus mitnehmen. Beim Filmen kannst du auch schon mal vier oder fünf Akkus benötigen.

Vorteile

  • Günstiger Preis
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Geringes Gewicht und mehr Mobilität

Nachteile

  • Geringe Detailtreue
  • Einfache Ausstattung
  • Bildrauschen möglich

Auf was sollte ich als fortgeschrittener Fotograf bei meiner Bridge-Kamera achten und was sind mögliche Vor- und Nachteile einer Fortgeschrittenen-Bridge-Kamera?

Als fortgeschrittener Fotograf solltest du dir auf jeden Fall Gedanken über den Zoom machen, den du benötigst:

Wenn es um den Zoom geht, versuchen sich die Hersteller immer wieder gegenseitig zu überbieten, da der Zoombereich bei der Bridge-Kamera eines der wichtigsten wenn nicht sogar das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist. Auch die Ansprüche der potentiellen Bridge-Kamera-Käufer steigen natürlich stetig an.

Die höchste Messlatte hat im Zoom-Bereich im Moment die Nikon Coolpix P900 mit einem 83-fachen Zoom, die entsprechend mit einem kleineren 1/2,3“ Sensor ausgestattet ist, gelegt. Aber auch die Fujifilm Finepix S1, die Olympus Stylus SP100EE, die Nikon Coolpix P600 und die Sony Cyber-shot HX400V haben mit einem 50-fachen oder 60-fachen Zoom eine solide Zoom-Ausstattung.

Im Tele-Bereich haben die Zooms der meisten Bridge-Kameras eine geringere Lichtstärke. Mit Blende 5,6 bis 6,5 bei maximaler Tele-Einstellung sollte man besser bei Sonnenschein fotografieren – dann hat man genügend Licht für wackelfreie Aufnahmen. Denn dafür sind trotz eingebauter Bildstabilisatoren bei diesen extremen Brennweiten sehr kurze Belichtungszeiten nötig.

Inzwischen wird aber bei immer mehr Kameras (wie der Panasonic Lumix FZ300) auf einen Monster-Zoom zugunsten der Lichtstärke verzichtet. Die FZ300 hat durchgehend Blende 2,8 als größte Blendenöffnung und dafür „nur“ einen 24-fachen Zoom. Die Sony Cyber-shot RX10 III und die Panasonic Lumix FZ1000 haben am Ende des Zoom-Bereichs immerhin noch eine 4,0- Blende.

Grundsätzlich gilt: Je größer der gewählte Zoom, desto schwieriger werden scharfe Aufnahmen. Bei hohen Zoomstufen wird ein Stativ darüber hinaus fast Pflicht.

Wie wichtig ein großer Zoom bei der Kaufentscheidung ist, muss aber natürlich individuell bewertet werden. Preislich sollte sich deine Bridge-Kamera im unteren bis mittleren Segment bewegen. Außerdem haben fast alle Bridge-Kameras einen eingebauten elektronischen Sucher. Mit diesem kann man Motive trotz Spiegelungen am Monitor noch problemlos sehen.

Unter den Bridge-Kameras gibt es nur wenige Ausnahmen, die keinen elektronischen Sucher haben: Die Canon Powershot SX 540 HS und die Canon Powershot G3X. Bei der SX540 HS muss man mit dem eingebauten Monitor auskommen, für die G3 X gibt es einen Sucher als Zubehör.

Die meisten Bridge-Kameras sind mit GPS, WLAN, Bluetooth oder NFC ausgestattet. GPS ist z.B. für GEO-Tagging sehr nützlich. Ein integrierter GPS-Sensor sorgt dafür, dass die GPS-Koordinaten direkt bei der Aufnahme in die EXIF-Metadaten geschrieben werden. Das erspart ein aufwendiges nachträgliches GEO-Tagging.

WLAN, Bluetooth und NFC sind Schnittstellen, um die Bridge-Kamera mit einem anderen Endgerät wie PC oder Smartphone zu koppeln. NFC ermöglicht eine schnelle Kopplung durch „aneinanderhalten“ der Artikel. Bluetooth und WLAN werden hauptsächlich zum schnellen Datenaustausch genutzt.

Das erspart das Entnehmen der SD-Karte und ggf. einen separaten SD-Kartenleser. Falls du also auf Reisen beispielsweise mal ganz unkompliziert deine Bilder auf einen Laptop laden willst, solltest du beim Kauf auf die Konnektivität achten.

Außerdem statten viele Hersteller ihre Kameras mittlerweile mit Smartphone Apps aus, sodass über WLAN oder Bluetooth eine Fernsteuerung möglich ist. Einfaches Anwendungsbeispiel: Das Smartphone dient als Fernauslöser für die Kamera.

Vorteile

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Leichte Bedienbarkeit
  • Angemessene Anzal an Funktionen

Nachteile

  • Bildrauschen möglich
  • Geringere Bildschärfe gegenüber teuren Kameras

Auf was sollte ich als Profi-Fotograf bei meiner Bridge-Kamera achten und was sind mögliche Vor- und Nachteile einer Profi-Bridge-Kamera?

Auf dem Markt gibt es viele gute Bridge-Kameras, doch nur wenige Bridgekameras bieten das, was viele Profi-Fotografen verzweifelt bei Bridge-Kameras suchen: Einen großen Sensor.

Die Sensorgröße steht für die Fläche, welche den Megapixeln zur Verfügung steht. Ist mehr Fläche vorhanden, dann kann auch mehr und schneller Licht aufgenommen werden. Das hat zur Folge, dass Bilder weniger Rauschen aufweisen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Megapixel korrekt aufgelöst werden und es zu weniger Bildfehlern kommt. Somit kommen Details mehr zu Geltung. Die Sensorgröße steht also für Bildqualität.

Der Sensor ist einer der wichtigsten Faktoren, auf die du beim Kamerakauf achten solltest. Die meisten Bridge-Kameras haben trotz ihrer großzügigen Größen nur einen kleinen Sensor, meist im 1/2,3-Zoll-Format (Sensorgröße 4,7×6,2 Millimeter).

Sony-DSC-HX400V--Bridgekamera

Die Sony DSC-HX400V zählt zu den Top-Geräten am Markt.

Eine ähnliche Sensorgröße steckt auch in kleineren Kompaktkameras und vielen Smartphones. Bei Dunkelheit leidet die Bildqualität jedoch zunehmend. Aus diesem Grund enthalten die Topmodelle Bildsensoren im 1-Zoll-Format (Sensorgröße: 8,8×13,2 Millimeter), haben aber auch ihren Preis.

Die 1-Zoll-Sensoren haben eine ähnlich gute Auflösung – meist 16 oder 20 Megapixel – sind aber rund fünf Mal größer als bei den kleineren Modellen und außerdem lichtempfindlicher, was bessere Aufnahmen in der Dämmerung ermöglich.

Wenn eine Kamera einen großen Sensor enthalten soll, ist die Schwierigkeit, kleine Objektive mit großem Zoom-Bereich zu bauen. Daher gehen die Hersteller Kompromisse bei Lichtstärke oder Zoom-Bereich ein:

Die Canon Powershot G3X hat ein 25-faches Zoom, das mit Blende 2,8 anfängt und dann abfällt bis auf Blende 5,6, so wie bei der Nikon DL 24-500 mit 20,8-fachen Zoom. Der lichtstärkste Zoom steckt in der Sony Cyber-shot RX10 – durchgehend Blende 2,8 – dafür fällt der Zoom-Bereich mit 8,3-fach kleiner aus.

Wer gerne filmt, sollte zu einer Bridge-Kamera mit 4K-Videofunktion greifen. Die Bridge-Kamera hat nicht die Möglichkeit, mit einer hochwertigen Festbrennweite zu fotografieren. Der Vorteil von Festbrennweiten ist meist die größere Offenblende und die bessere Abbildungsqualität.

Ein extremes Weitwinkel (10-20mm) zu nutzen ist meist ebenfalls nicht möglich, da der Fotograf das Objektiv nicht wechseln kann. Oftmals ist die kleinste Blendenöffnung eine f8. Das hat den erheblichen Nachteil, dass nicht die längeren Verschlusszeiten erreicht werden, die man für manche verwischte Kameraaufnahme erreichen möchte.

So sind bei viel Sonne keine Verschlusszeiten von 1/30s möglich, ohne einen Graufilter vor das Objektiv zu schrauben. Abhilfe schaffen bei mancher Kameramarke die eingebauten ND-Filter, die wahlweise verwendet werden können.

Profis möchten oft wechselbare und höherwertige Objektive und greifen daher eher zur Spiegelreflexkamera. Aber für private Fotos – wenn es dir einfach Spaß macht – ist die Bridge-Kamera eine gute Alternative z.B. für Reisen oder Wanderungen.

Vorteile

  • Große Anzal an speziellen Funktionen
  • Detailtreue
  • Sehr gute Bildqualität
  • Schutz vor Verschmutzung
  • 4K-Videofunktion meist Standard
  • Großer Sensorn

Nachteile

  • Hoher Preis
  • Meist größeres Gewicht als günstige Kameras
  • Verschlusszeit
  • Kein extremer Weitwinkel möglich

Das Objektiv einer Bridgekamera kann zwar nicht gewechselt werden, ist aber sehr vielseitig einsetzbar: Vom Weitwinkel- bis zum Teleobjektiv kann es alle Anforderungen abdecken.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Bridgekameras vergleichen und bewerten

Du solltest deine Entscheidung natürlich in erster Linie danach treffen, welche Kriterien für dich am wichtigsten sind. Im Folgenden erklären wir dir, welche Faktoren bei einem Kauf besonders zu beachten sind. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht. Hier einmal der erste Überblick:

  • Optischer Zoom
  • Auflösung
  • Brennweite
  • Sucher
  • Videoqualität
  • Display
  • Konnektivität
  • Gewicht und Maße
  • Farbe
  • Sensor
  • Bildstabilisator

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Optischer Zoom

Ein großer Zoombereich ist das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf einer Bridge-Kamera. Die Hersteller der Bridge-Kameras verbessern stetig den Zoombereich ihrer Kameras. Aktuell liegt der Rekord bei einem 83-fachen Zoom (Nikon Coolpix P900).

Beim Zoom wird die Brennweite (Erklärung s. unten) und der Bildausschnitt verändert, um sich einem weiter entfernten Objekt zu nähern. Bei der Bridge-Kamera ersetzt der große Zoombereich die Verwendung mehrerer Objektive mit fester Brennweite. Da die Bridge-Kamera ein festverbautes Zoomobjektiv hat, ist dieses manchmal schwerer als die jeweils auswechselbaren Objektive anderer Kameras.

Im Tele-Bereich sind die Zooms der meisten Bridge-Kameras oftmals etwas lichtschwächer. Am besten fotografiert man also bei Sonnenschein – dann hat man genügend Licht für wackelfreie Aufnahmen.

Denn dafür sind trotz eingebauter Bildstabilisatoren bei diesen extremen Brennweiten sehr kurze Belichtungszeiten nötig. Inzwischen verzichten aber immer mehr Kameras wie die Panasonic LUMIX FZ300 (24-facher Zoom) auf einen Monster-Zoom zugunsten der Lichtstärke.

Was ist die Lichtstärke? Die Lichtstärke ist das Verhältnis zwischen der maximalen Blendenöffnung und der Brennweite (Erklärung s. unten). Je geringer der Wert, desto größer ist die Öffnung – und desto mehr Licht kann auf den Sensor fallen.

Da ein großer Zoombereich immer Nachteile für eine lichtstarke Fotografie mit sich bringt, musst du selbst entscheiden, welcher Faktor dir wichtiger ist. Wenn du lieber Nahaufnahmen machst, ist eine solide Bridge-Kamera ab 16-fachem Zoom völlig ausreichend und auch bei ungünstigeren Lichtverhältnissen sehr zuverlässig.

Falls du aber beispielsweise gerne Naturaufnahmen machst und gerne mal weiter weg liegende Objekte heranzoomst, ist definitiv eine Bridge-Kamera mit einem großen Zoombereich zu empfehlen.

Auflösung

Die Auflösung geben die Kamerahersteller immer in Megapixel an. Umso höher die Megapixel-Zahl ist, desto mehr Bildinformationen greift der Bildsensor auf. Sprich, je mehr Megapixel, desto besser die Bildqualität. Deshalb spare nicht an den Megapixeln. Aber Vorsicht: nicht nur die Megapixel entscheiden über die Bildqualität, denn eine günstige Kameraeinstellung und ein passendes Objektiv spielen ebenfalls eine Rolle.

Brennweite

Was genau versteht man eigentlich unter der Brennweite? Die Brennweite gibt den Abstand zwischen dem Brennpunkt (Punkt, an dem sich die Lichtstrahlen treffen) und dem Bildsensor an. Der Blickwinkel des Objektivs ist also umso größer, je kürzer die Brennweite. Es passt also mehr auf ein Bild. Ein Vergleich der Brennweiten verschiedener Kameras ist aber insofern schwierig, da der Vergleich nur bei gleicher Sensorgröße Sinn macht.

Sucher

Nicht alle Bridge-Kameras, jedoch die meisten, verfügen heutzutage über einen optischen oder elektronischen Sucher. Der optische Sucher macht das Bild besonders detailreich und kontrastvoll. Außerdem wird die Darstellung nicht verzögert.

Einziger Nachteil des optischen Suchers ist, dass er im Gegensatz zum elektronischen Sucher die Auswirkungen von Kameraeinstellungen wie z.B. die Belichtung und den Weißabgleich nicht darstellen kann.

Der elektronische Sucher hat häufig eine höhere Auflösung als der Bildschirm und zeigt ebenfalls ein sehr detailreiches Bild. Weil der Bildsensor für die Darstellung ausgelesen wird, wird die Ansicht im Gegensatz zu einem optischen Sucher verzögert.

Videoqualität

Falls du gerne auch mit deiner Bridge-Kamera filmen willst, solltest du auf jeden Fall auf die Qualität der Aufnahme achten. Die meisten Bridge-Kameras haben eine Full-HD-Videofunktion (1920×1080 Pixel). Besonders detailreiche Videos in 4K sind vor allem die Domäne von Panasonic:

Sowohl die Panasonic LUMIX FZ300 als auch die Panasonic LUMIX FZ1000 zeichnen Videos in 4K mit 3840×2160 Pixel auf. Gute Bridge-Kameras verwöhnen mit einem Zoom, den du auch während des Filmens verändern kannst und der deutlich langsamer als im Foto-Betrieb läuft. Auch schärft der Autofokus kontinuierlich nach und du kannst von Hand in die Belichtungseinstellungen eingreifen.

Bei manchen Bridge-Kameras sind auch 360°-Aufnahmen möglich. Eine Aufnahme mit 50 oder 60 Bildern pro Sekunde (1080p) ist Standard. Somit kann die Bridge-Kamera den Camcorder, was die Videoqualität betrifft, ersetzen. Der wichtigste Vorteil gegenüber einem klassischen Camcorder:

Die Bildsensoren sind größer und sammeln mehr Licht ein, was bei Schummerlicht gedrehte Videos besser aussehen lässt, vor allem bei den Bridge-Kameras mit 1-Zoll-Sensor. Da die Bridge-Kamera jedoch in erster Linie zum Fotografieren dient, ist die Videoaufnahme-Zeit begrenzt.

Display

Wer Bilder z.B. aus Bodennähe oder über Kopf machen will, sollte zu einer Bridge-Kamera mit schwenkbarem Monitor greifen. Dunkle Motive können auf dem Monitor elektronisch verstärkt und in Helligkeit und Kontrast optimiert werden. Auch ist eine Displaygröße von 3 Zoll bei den neueren Modellen Standard.

Konnektivität

Die meisten der neueren Bridge-Kamera-Modelle sind zumindest mit WLAN ausgestattet. Dafür bieten die Kamerahersteller Apps fürs Smartphone oder Tablet an. Damit können die Kameras ferngesteuert werden und Bilder übertragen werden. Falls du gerne länger auf Reisen gehst und gerne mal ohne großen Aufwand deine Fotos synchronisieren willst, ist eine WiFi-Funktion sicher eine gute Sache.

Bei einigen Bridge-Kamera-Herstellern gibt es auch NFC-Chips in der Kamera, was die Verbindungsaufnahme zwischen Smartphone und Kamera durch ein einfaches Aneinanderhalten der Geräte erleichtert. Durch eingebaute GPS-Satellitenempfänger bestimmen die Kameras den Ort der Bildaufnahme und können diesen in den Bilddateien mit abspeichern.

Gewicht und Maße

Bridge-Kameras sind sowohl was die Funktionen, als auch was die Maße und das Gewicht betrifft ein Kompromiss zwischen einer Kompaktkamera und einer Spiegelreflexkamera. Daher sind sie zwar nicht sehr leicht, aber auch nicht sehr schwer.

Eine der leichtesten Bridge-Kameras ist die Canon SX510 HS mit einem Gewicht von 350 Gramm. Das Gewicht der verschiedenen Kameras ist sehr unterschiedlich. So gibt es auch Bridge-Kameras, die 1 Kilogramm oder sogar mehr wiegen, welche auch meist eher zur teureren Kategorie gehören. Denn oftmals gilt: umso mehr Ausstattung und professioneller, desto schwerer.

Für Reise- und Unternehmungslustige ist das Gewicht sicherlich ein sehr entscheidender Faktor, wenn es um den Kauf einer Bridge-Kamera geht. Denn umso leichter das Gewicht, desto mobiler ist man auch mit seiner Kamera.

Farbe

Für viele mag die Farbe ebenfalls ein wichtiges Kriterium sein. Die Hersteller der Bridge-Kameras haben jedoch nicht sehr tief in den Farbtopf gelangt. Nach wie vor sind die meisten Kameras ausschließlich in schwarz erhältlich. Farben wie rot, blau und weiß gibt es vereinzelt auch. Wer also eher der farbenfrohe Typ ist, wird – wenn er ein bisschen sucht – bestimmt fündig.

Sensor

Trotz relativ großem Gehäuse haben die meisten Bridge-Kameras nur einen kleinen Sensor, meist im 1/2,3-Zoll-Format (Sensorgröße 4,7×6,2 Millimeter) – wie er auch in den etwas kleineren Kompaktkameras und in vielen Smartphones vorhanden ist.

Der kleine Sensor ist zwar bei Tageslicht kein Problem, aber bei Dunkelheit oder schlechteren Lichtverhältnissen leidet die Bildqualität zunehmend. Daher bauen viele Kamerahersteller in ihre Topmodelle effektive Bildsensoren im 1-Zoll-Format ein (Sensorgröße: 8,8×13,2 Millimeter).

Die 1-Zoll-Sensoren haben eine ähnliche Auflösung, sind aber ungefähr fünf Mal größer als bei den kleineren Modellen und dementsprechend lichtempfindlicher. Das sorgt für deutlich bessere Aufnahmen bei Schummerlicht.

Ein Nachteil eines großen Sensors ist jedoch, dass es durch ihn schwieriger wird, kleine Objektive mit großem Zoom-Bereich zu bauen. Daher müssen die Hersteller Abstriche bei Lichtstärke oder Zoom-Bereich machen: Beispielsweise hat die Canon Powershot G3 X  einen 25-fachen Zoombereich, der mit Blende 2,8 anfängt und dann abfällt bis auf Blende 5,6.

Ähnlich verhält es sich auch bei der Nikon DL 24-500 mit 20,8-fachem Zoom. Das lichtstärkste Zoom steckt in der Sony Cyber-shot RX10 – durchgehend Blende 2,8 – dafür fällt der Zoom-Bereich mit 8,3-fach deutlich geringer aus.

Bildstabilisator

Die Aufgabe des Bildstabilisators ist es, die Bewegungen des Fotografen auszugleichen und zu verhindern, dass Verwackler unscharfe Bilder verursachen.

Bei Bildstabilisatoren wird unter 3 Typen unterschieden:

1. bewegliche Linsen im Objektiv
2. Bildstabilisatoren, die den Bildsensor bewegen
3. digitale Bildstabilisatoren, welche die Bildpunkte auf dem Sensor verschieben und am häufigsten bei Videoaufnahmen verwendet werden.

Nicht alle Bridge-Kameras verfügen über einen solchen Bildstabilisator. Aber wenn sie es tun, ist es sicher ein Vorteil, vor allem für actionreiche Aufnahmen.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Bridgekameras

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Bridgekameras, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Unternehmen

Das japanische Unternehmen Canon hat seinen Hauptsitz in Tokio. Der deutsche Hauptsitz liegt in Krefeld. Anfänglich war das Ziel, Kameras der Marken Leica und Contax nachzubauen und günstiger zu verkaufen. Neben Druckgeräten ist Canon vor allem für seine Kamera-Produkte und deren Zubehör bekannt. Canon ist heute der größte Kamerahersteller der Welt. Das Unternehmen bietet jedoch auch viele andere Produkte an, zum Beispiel im Bereich des Digital Imaging, das unter anderem Scanner und Drucker umfasst. Daneben vertreibt der Hersteller Videokameras, Ferngläser, Mikrofilm-Lesegeräte, sowie Fax- und Kopiergeräte.

Kontaktdaten

Canon Deutschland GmbH
Europark Fichtenhain A10
47807 Krefeld
Deutschland
http://www.canon.de/

Informationen zum Unternehmen 

Nikon ist eine japanische Aktiengesellschaft, die seit 1925 Kameras, Objektive und andere optischen Präzisionsgeräten wie Mikroskope und Ferngläsern baut. Im September 2009 feierte Nikon 50 Millionen gebaute Objektive, im Juli 2017 das 100-jährige Jubiläum. Ferner bietet Nikon ein großes Zubehörsortiment für seine Film- sowie Digital-Systemkameras, wie zum Beispiel die Speedlight-Blitzlichtgeräte, an. Auf dem europäischen Markt ist Nikon seit etwa 1961 aktiv vertreten, seit die Nikon AG Switzerland in Zürich gegründet wurde. Das Unternehmen zählt zu den weltweit bedeutendsten Unternehmen für Fototechnik.

Kontaktdaten

Nikon GmbH
Tiefenbroicher Weg 25
40472 Düsseldorf
Deutschland
http://www.nikon.de

Informationen zum Unternehmen

Der japanischen Elektronikkonzern Panasonic Corporation bietet unter dem Markennamen Panasonic unter anderem Fernseher, Kameras, Kopfhörer, Photovoltaikanlagen, Haushaltsgeräte und Home Entertainment-Systeme an. Der Hauptsitz des Konzerns ist in Kadoma, Japan. Zum Konzern gehört auch die Marke Technics.

Kontaktdaten

Panasonic Marketing Europe GmbH
Winsbergring 15
22525 Hamburg
Deutschland
Telefon 040 – 85 49 0
Telefax 040 – 85 49 25 00
[email protected]

Informationen zum Unternehmen

Sony ist nach den Herstellern Hitachi und Panasonic der dritt größte Elektronikkonzern weltweit. Die Produkte sind hauptsächlich aus der Unterhaltungselektronik, zum Beispiel digitale Kameras, Audio-, Video- und Fernsehgeräten. Mobiltelefone und PlayStation sind für Sony seit 2014 die am wichtigsten und stetig wachsenden Produktgruppen auf dem Markt.

Kontaktdaten

Sony Europe Limited
Zweigniederlassung Deutschland
Kemperplatz 1
10785 Berlin
Deutschland
https://www.sony.de/

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Bridgekamera

Seit wann gibt es die Fotografie?

Hast du dich schon einmal gefragt, wer wohl das erste Foto der Welt gemacht hat? Was das Foto zeigte und wer dabei hinter der Kamera stand? Wir haben die Antwort für dich: Das erste dauerhafte, bis heute erhaltene Foto wurde von Joseph Nicéphore Niépce 1826/1827 aufgenommen und zeigt den Blick aus einem Arbeitszimmer in Le Gras.

Er arbeitete zusammen mit Louis-Jacques-Mandé Daguerre an einem Verfahren, das Bilder der Camera obscura für die Ewigkeit festhalten sollte. Daguerre stellte das erste Foto jedoch erst am 19. August 1839 der Öffentlichkeit vor, was als die offizielle Geburtstunde der Fotografie gilt. Das Bild gehört heute zur Gernsheim-Sammlung der University of Austin at Texas.

Seit wann gibt es die Bridge-Kamera?

Das Konstruktionsprinzip der Bridge-Kamera, einer Kamera mit Kleinbildfilm und festeingebauten Objektiv und einer großen Ähnlichkeit zur Spiegelreflexkamera, gab es bereits seit den 1950er Jahren (z. B. Nikkorex 35).

Der Ausdruck „Bridge-Kamera“ wurde aber erst 1988 mit der Halbformatkamera Yashica Samurai und nachfolgenden Modellen anderer Hersteller geprägt. Das Konstruktionsprinzip der Bridge-Kameras wurde anfangs auch für digitale Kameras übernommen.

Typische Vertreter der Kleinbildbridgekameras sind die Ricoh Mirai und Chinon GS-9. Alle diese Kleinbild-Bridgekameras entsprachen von der Ausstattung her Spiegelreflexkameras der Einsteigerklasse.

Was sind die Trends und neuen Modelle 2017?

Die absoluten Verkaufszahlen von 2016 sind erneut gesunken und der große Digitalkamera-Boom ist vorbei, was vor allem die immer besser werdende Bildqualität der Smartphones verschuldet hat.

Daher setzen die Hersteller ihren Fokus auf Klasse statt Masse. Zur Freude aller Technik-Fanatiker kommen immer aufwendiger ausgestattete (z.B. WLAN, Touchscreen) und dementsprechend teurere Kameras auf den Markt. Außerdem setzen fast alle Kamerahersteller aktuell auf 4K-Videos.

Canon stellte die neue Powershot SX430 IS mit einem 45-fachen Zoomobjektiv vor. Panasonic präsentierte die Superzoomkamera FZ82 mit 60-fachem Zoom.

Hier noch einmal die neusten Modelle von 2017 im Detail:

Canon Powershot SX430 IS

Sie ist seit Februar im Handel und kostet um die 270 Euro. Mit einer Brennweite von 24 bis 1.080 Millimeter (45facher Zoom) holt der Fotograf jedes Motiv nah heran. Sie wiegt nur 323 Gramm, obwohl darin ein riesiges Telezoomobjektiv verbaut ist. Allerdings ist die Lichtstärke mit 1:3,5-6,8 Durchschnitt für Superzoomkameras. Videos nimmt sie nur in 720p auf.

Panasonic Lumix FZ82

Preislich liegt die Lumix FZ82 bei 349 Euro. Der Sensor hat 1/2,3 Zoll und eine Auflösung von 18 Megapixel. Der neue Panasonic-Superzoomer Lumix FZ82 bietet eine Brennweite von 20 Millimeter bis hin zu 1.200 Millimeter bei maximaler Teleeinstellung.

Die Lichtstärke nimmt mit zunehmender Brennweite ab, sodass bei 1.200 Millimeter ein Wert von 1:5,9 steht. Videos entstehen bei der FZ82 in 4K-Auflösung mit 3840×2160 Pixel und 30 Bildern pro Sekunde.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Bärecke, G.: Naturfotografie mit Superzoom-Bridgekameras: Die „Mini-Riesen“ in der naturfotografischen Praxis, 2015.

[2] http://www.chip.de/artikel/DSLR-oder-Bridge-Kamera-Welches-Modell-kaufen_77804458.html

[2] https://ivent.de/kameratypen-bridge-kamera-kompaktkamera-four-thirds


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