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Polfilter: Testberichte, Vergleich und Ratgeber

Wir möchten dir dabei helfen, eine kluge Kaufentscheidung zu treffen. Hierzu bieten wir dir auf unserer Seite einen großen und unabhängigen Polfilter Vergleich und einen sorgfältig recherchierten Ratgeber.

Falls vorhanden, haben wir den einzelnen Produkten auch noch einen Polfilter Test hinzugefügt.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Polfilter Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Typ
Durchmesser
Kratzfest
Wasserabweisend
Für Weitwinkel geeignet
Streulichtblende verwendbar
Weitere Filter verwendbar
Filterbox

Anzeige:

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kaufberater.io Fachexperte
Reinhard Simon ist seit vielen Jahren Profifotograf in Frankfurt am Main. In seinem Atelier “Das Portrait”, www.das-portrait.com, befasst er sich hauptsächlich mit der Businessfotografie, Aktfotografie und mit der Portraitfotografie. Reinhard Simon ist auch in der Kunstszene (Kunstfotografie) stark vertreten und hat bisher 3 Bücher veröffentlicht.
Reinhard SimonExperte für Fotografiedas-portrait.com

Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Man unterscheidet prinzipiell zwischen zirkularen und linearen Polfiltern. Je nach Verwendungszweck und Kameratyp eignet sich ein Polfilter am besten für dich.
Bevor du dich für einen Filter entscheidest, solltest du zentrale Kaufkriterien, wie Durchmesser, Kratzfestigkeit, Wasserabweisung, Weitwinkeltauglichkeit und Blendendstufen berücksichtigen.
Polfilter werden vor allem bei Spiegelungen eingesetzt. Wasseroberflächen und spiegelnde Glasscheiben können somit einfach gefiltert werden, um bestimmte Effekte zu erzielen, die mithilfe einer digitalen Bildbearbeitung nur schwer möglich sind.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Polfilter kaufst

Was kostet ein Polfilter und welche Marken sind typisch für die Preisklasse?

Polfilter gibt es in allen Preisklassen. Die Einstufung in eine Preisklasse wird durch Faktoren wie Polfiltertyp, also ob linear oder zirkular, und Qualität bestimmt. Außerdem spielt der Durchmesser bei der Preiskalkulation ebenfalls eine große Rolle.

Die günstigsten Polfilter von amazonbasics und Hama bekommt man bereits bei Amazon für knapp 20€. Die wären für die geeignet, die zuvor noch nicht mit einem Polfilter gearbeitet haben und sich daher noch unschlüssig darüber sind, ob sie sich mit dem System anfreunden können.

Die High-End Polfilter sind ab 80€ in diversen Märkten erhältlich. Abhängig von der Größe kann der Preis höher werden. In dieser Preisklasse sind Marken wie Zeiss und B+W vertreten.

In der mittleren Preisklasse befinden sich Marken wie Hoya und andere unbekanntere Marken. Zusätzlich können sich in dieser Preisklasse auch Premiumfilter aufhalten. Beispiel dafür wären die Phorex by #jaworskyj Polfilter.

Polfilter in der Hand

Polfilter ermöglichen es bessere Fotos zu machen. Sie werden verwendet, um die Spigeleffekte zu reduzieren oder hervorzuheben.

Wo kann man Polfilter kaufen?

Im Internet gibt es sehr viele Möglichkeiten, ein Polfilter zu kaufen. Primär zählen folgende Seiten zur vertrauenswürdigen Wahl:

  • amazon.de
  • enjoyyourcamera.com
  • saturn.de
  • mediamarkt.de
  • calumetphoto.de
  • foto-morgen.de
  • foto-lambertin.de

Optimal wäre es natürlich einen Polfilter in einer Filiale zu kaufen, da man dort zumindest bei Fotofachgeschäften die Möglichkeit bekommt, diesen direkt an der eigenen Kamera auszuprobieren. Außerdem ist da die Wahrscheinlichkeit höher, dass man direkt den optimalen Filter bekommt, der vom Typ und auch von der Größe her für die Kamera geeignet ist.

 

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Eine große Auswahl gibt es bei Polfiltern nicht. Das Spektrum beschränkt sich auf zwei Arten, nämlich der linearen und zirkularen Art. Auch wenn sie kaum unterschiedliche Ergebnisse leisten, sollte man seine Auswahl dennoch auf eines beschränken. Folgende Fragen sollte man sich stellen:

Was für eine Art von Kamera benutze ich?

Besitzt man eine DSLR, sprich eine Spiegelreflexkamera, sollte man auf zirkulare Polfilter zugreifen. Die Belichtungssensoren sind nämlich so konzipiert, dass das Licht nicht direkt auf dem Sensor gemessen werden kann. Die Kamera braucht zur Belichtungsmessung daher zirkulare Lichtströme, die nur von einem zirkularen Polfilter erzeugt werden können.

Besitzt man eine Kompaktkamera oder eine DSLM, sprich eine Systemkamera, so kann man auf zirkulare Polfilter wie auch auf lineare Polfilter zugreifen. Wie der Lichtstrahl auf den Sensor trifft, ist irrelevant.

Weiß man jedoch nicht, auf welche Art und Weise die Belichtung in der Kamera gemessen wird, kann man natürlich einerseits im Internet nach einer Antwort suchen, andererseits aber auch zweifelsfrei auf zirkulare Polfilter zugreifen.

Polfilter werden grundsätzlich verwendet, um Spiegelungen und Reflektionen zu reduzieren. Sie befreien das Bild von störenden Elementen.

Welchen Durchmesser hat das Objektiv, das ich benutze?

Bekanntlich haben Objektive verschiedene Durchmesser. Für die richtige Auswahl des Polfilters sollte man den Durchmesser des Filtergewindes an der vorderen Linse kennen. Diese Angabe steht bei den meisten Objektivherstellern vorne auf der Leiste neben der Linse. Die Angabe von herkömmlichen Objektiven kann zwischen 37mm und 77mm variieren.

Möchte ich den Polfilter auf mehreren Objektiven benutzen?

Wenn man zu Hause mehrere Objektive hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Filtergewinde unterschiedlich breit sind. Für solche Fälle gibt es die Möglichkeit, sich den Polfilter mit dem größten Durchmesser zuzulegen und sich dazu direkt die sogenannten Step-up-Adapter zu kaufen. Mithilfe dessen kann dieser Filter auf alle möglichen Objektive adaptiert werden.

Step-up-Adapter sind grob gesagt Polfilter unterschiedlicher Größe, die aber kein Glas haben. Es sind also leere Filtergewinde, die man nach der Größe sortiert aufeinander schrauben kann.

Hat das Objektiv einen Durchmesser von 52mm, schraubt man also alle Filtergewinde von der Größe 77mm bis 52mm aufeinander und montiert es auf das Objektivgewinde. Ans andere Ende wird natürlich der Polfilter angebracht.

Polfilter werden normalerweise in Kunststoffschalen aufbewahrt, da das Glas besonders geschützt werden muss. Eine Sammlung von drei oder vier solcher Schalen, nimmt sehr viel Platz in der Kameratasche ein.

Daher hat die Nutzung von Adapterringen unter anderem den Vorteil, dass weniger Schalen transportiert werden müssen und die Sammlung der Step-up-Adapter unbesorgt in die Tasche geworfen werden kann.

Auf welcher Brennweite möchte ich fotografieren?

Wichtig bei der Kaufentscheidung ist außerdem auch die Frage, auf welcher Brennweite man einen Polfilter nutzen möchte. Im mittleren bis hohen Telebereich sollte man realistischen Bildresultaten begegnen.

Im Weitwinkel besteht die Möglichkeit, dass der Himmel bei Landschaftsaufnahmen großflächig zu dunkel wird. Das hängt wiederum vom Winkel ab, in der die Kamera zur Sonne steht. Auch hier ist Ausprobieren und Experimentieren angesagt.

Durch einfaches Schrauben auf dem Objektiv, bekommt man den Polfilter-Effekt. Dieser wird mit der Drehung im Uhrzeigersinn geschwächt und andersrum gestärkt. Es gibt aber auch Ausnahmen.

Welche Kompromisse muss ich eingehen?

Tatsächlich muss man mit einigen wenigen Kompromissen rechnen. Vor allem bezüglich der Belichtung und evtl. auch der Schärfe. (Näheres zur Belichtung in der Kategorie Trivia)

Je nach Qualität des Polfilters, kann es auch vorkommen, dass Kanten und Konturen in der 100% nicht der vielleicht gewohnten Schärfe entsprechen. Bei Pixelgiganten wie die Nikon d800 oder die Sony a7r fällt das vielleicht etwas weniger auf.

Besonders, wenn die Bilder für den Onlinegebrauch bestimmt sind. Bei gängigen Social-Media-Plattformen beispielsweise wie Facebook und Instagram werden die Bilder auf das Nötigste komprimiert, was dabei auf Kosten der Schärfe passiert.

EXPERTENTIPP

„Wenn Du nur ein oder 2 Objektive hast, dann kannst Du Dir einzelne Filter kaufen (gehen nämlich ins Geld). Wenn Du mehrere Objektive besitzt,  ist eine andere Lösung von Vorteil. Es gibt z.B. Filtersysteme die einen einheitlichen Halter haben und Du dann nur noch die verschiedenen Anschlußadapter für Deine verschiedenen Objektivgrößen kaufen musst und nur noch einen Polfilter (spart Geld und Platz in Deinem Fotokoffer). Polfilter sind außerdem super wenn Du bei spiegelnden Flächen die Spiegelung entfernen möchtest (z.B. bei Schaufenstern) und erhöhen die Brillanz der Bilder (mehr Farbsättigung) und reduzieren auch bei Landschaftsaufnahmen den Dunst, die Fotos werden klarer.“

Reinhard SimonExperte für Fotografie

Entscheidung: Welche Arten von Polfiltern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Ein Polfilter, auch Polarisationsfilter oder CPL-Filter genannt, ist ein für die Fotokamera genutztes Zubehör, um ein bestimmtes Bildergebnis zu erzielen. Er ist im Interesse vieler Fotografen, die aus den verschiedensten Bereichen kommen.

Der Polfilter hat viele Einsatzgebiete. Sie verhelfen Landscapefotografen, beispielsweise Aufnahmen von Horizonten dynamischer zu gestalten. Gewässer werden dadurch auch klarer abgebildet. Produktfotografen umgehen Reflexionen in ihren Motiven, die von den großen Softboxen im Studio verursacht werden können.

Streetfotografen ist es möglich, das zu fotografieren, was sich hinter Schaufenstern und Autofenstern befindet, was normalerweise aufgrund der Spiegelungen nicht möglich wäre.

Das sind natürlich nicht die einzigen Einsatzmöglichkeiten. In der Naturfotografie wie in der Portraitfotografie kann ein Polfilter durchaus auch zum Einsatz kommen. Geschätzt in jedem Bereich der Fotografie würde man mithilfe eines solchen Filters neue Möglichkeiten des Fotografierens entdecken.

Welche Arten von Polfilter gibt es und welche ist gängig?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Typen von Polfiltern unterscheiden:

  • zirkulare Polfilter
  • lineare Polfilter

Gibt man im Internet „Polfilter“ ein, bekommt man größtenteils zirkulare Polfilter angeboten, die von der Bedienung und der Ergonomie her einfacher sind. Das Angebot der linearen Filter geht rasant zurück, da sie nicht universell auf allen möglichen Kameras funktionieren.

Vor allem bei Spiegelreflexkameras ist die Nutzung aus technischer Sicht problematisch. Daher sind circulare Polfilter im DSLR-Zeitalter gebräuchlicher.

Was bewirken Polfilter und was sind die Vor- und Nachteile?

Ohne es zu wissenschaftlich ausdrücken zu wollen: Lichtwellen sind wie endlose Sinus-Kurven, die in eine bestimmte Richtung verlaufen und in ihrer eigenen Achse rotiert sein können. Das menschliche Auge kann die verschiedenen Arten von Licht jedoch nicht erkennen. Für uns erscheint jede Art von Licht gleich zu sein.

Bestimmte Lichtwellen verursachen auf einem Foto unschöne Spiegelungen, Reflexionen oder flaue Farben. Mithilfe eines Polfilters werden diese Makel verhindert, indem das Auftreffen dieser bestimmten Lichtwellen auf den Kamerasensor unterdrückt wird.

Vorteile

  • Höhere Kontrastwerte
  • Höhere Sättigungswerte
  • Dunstentfernung
  • Eliminierung der Reflexionen

Nachteile

  • Untauglich für Ultraweitwinkel
  • Lichtverlust
  • Mögliche Farbverfälschungen
  • Möglicher Schärfeverlust

Wie funktionieren lineare Polfilter und wo werden sie eingesetzt?

Trifft ein unpolarisierter Lichtstrahl auf einen linearen Polfilter, entsteht durch Filterung linear polarisiertes Licht. Lineare Polarisationsfilter werden nur auf Systemkameras und Kompaktkameras genutzt.

Natürliches Licht strahlt unpolarisierte Lichtwellen aus. Das bedeutet, dass die Lichtwellen aus willkürlichen Arten und Richtungen bestehen können. Durch einen Polfilter werden -grob gesagt- die Lichtwellen, die nicht einem bestimmten Richtwert entsprechen, nicht zugelassen und absorbiert. So bleibt am Ende ein Lichtbündel, welches aus linear polarisierten Lichtwellen besteht.

Der Richtwert, nach denen die Filterung erfolgt, wird durch Drehung des Polfilters gesetzt. Nachdem man den Polfilter an dem Objektiv angebracht man, merkt man, dass sich ein Teil des Filters weiterdrehen lässt.

Natürlich weiß man -vor allem als Laie- nicht, in welche Richtung man wie viel drehen muss, um das beste Ergebnis zu bekommen. Von Anfang an geschieht das durch Ausprobieren. Vor allem, da bei jeder Lichtsituation, die Einstellung des Polfilters geändert werden muss. Zum besseren Einstellen bietet der Live-View der Kamera eine sehr große Hilfe.

Vorteile

  • Natürliches Bildergebnis, statt Übersättigungen
  • Weniger Vignettierungen

Nachteile

  • Nur für Kompakt- und Systemkameras
  • Rückgang auf dem Markt

Wie funktionieren zirkulare Polfilter und wo werden sie eingesetzt?

Hier gilt auch: Trifft ein unpolarisierter Lichtstrahl auf einen zirkularen Polfilter, entsteht durch Filterung linear polarisiertes Licht. Dieses Lichtbündel trifft jedoch auf eine zweite Glasschicht, die die Lichtwellen zirkuliert an den Kamerasensor übergibt. Nur auf diese Art und Weise können die Lichtinformationen auch von DSLRs aufgenommen und verarbeitet werden.

Ein zirkularer Polfilter besteht aus zwei Glasschichten, die jeweils von der molekularen Struktur her unterschiedlich sind. Das äußere Glas bewirkt dasselbe Ergebnis wie bei einem linearen Polfilter. Mit dem linear polarisierten Licht können einige Kameraarten jedoch nicht arbeiten. Daher wird das Licht mithilfe des zweiten Glases zirkuliert und so empfänglich für den Kamerasensor gemacht.

Auch gibt es hier die Möglichkeit einen Richtwert einzustellen, indem der Ring am Polfilter gedreht wird. Dieser Richtwert ist abhängig von der Position der Strukturen der beiden Gläser zueinander.

Zum einen kann man den Lichteinfall nahezu komplett verringern oder jede Art von Lichtwellen zulassen. Selbstverständlich gibt es auch dazwischen Abstufungen, die man durch Ausprobieren einstellen kann. Auch hierbei bietet der Live-View der Kamera eine große Hilfe.

Zirkulare Polfilter kommen vor allem bei Spiegelreflexkameras zum Tragen, da ihre Belichtungsmesssensoren nicht auf dem Kamerasensor liegen. Aus diesem Grund können diese linear polarisiertes Licht nicht verarbeiten.

Vorteile

  • Kompatibel mit allen Kamerasystemen
  • Größere Auswahl auf dem Markt
  • Hohe Lichtfilterung

Nachteile

  • Belichtungssensoren auf Kamerasensor nötig
  • Tönung kann zu stark ausfallen

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Polfilter vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, unter welchen Aspekten sich Polfilter unterscheiden. Durch Beachtung dieser Kriterien, kannst du einen für dich und deine Kamera geeigneten Polfilter auswählen.

Zusammengefasst handelt es sich um:

  • Durchmesser
  • Kratzfestigkeit
  • Wasserabweisung
  • Weitwinkeltauglichkeit
  • Möglichkeit der Verwendung einer Streulichtblende
  • Möglichkeit der Verwendung weiterer Filter
  • Filterbox
  • Blendenstufen

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Durchmesser

Der Durchmesser des Polfilters sollte dem Durchmesser des Objektivs entsprechen. Durch den Zukauf von Step-Up Adaptern entfällt die Relevanz der Passgenauigkeit.

Vor einem Kauf solltest du also herausfinden, wie breit die Fassung des Objektivs an der vorderen Kante ist. Bei herkömmlichen Spiegelreflexobjektiven erhältst du diese Angabe, wenn du auf den Kunststoffrand der vorderen Linse blickst. Bei herkömmlichen DSLM-Objektiven besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Durchmesser an der Seite vermerkt ist. Sobald dir die Angabe bekannt ist, solltest du dich selbstverständlich nur auf die Suche nach Polfiltern mit der entsprechenden Größe machen.

Solltest du jedoch mehrere Objektive besitzen und nicht für jedes Objektiv jeweils ein Polfilter kaufen wollen, so könnten Step-Up Adapter dir weiterhelfen. Hier ist nur zu beachten, dass du Polfilter für das Objektiv mit dem größten Durchmesser suchst (nähere Erklärung unter „Ratgeber“ -> „Worauf muss ich beim Kauf achten?“ -> „3. Möchte ich den Polfilter auf mehreren Objektiven benutzen?“).

Bei Kompaktkameras ist die Durchmesserangabe der Linse eher unüblich. Es ist jedoch nicht allzu tragisch, da das Filtergewinde fehlt und daher keine hohe Passgenauigkeit erforderlich ist. Daher würde hier ausreichen, die Breite des Objektivs an der Kompaktkamera selbst abzumessen. Da die Auswahl an unterschiedlichen Filtergrößen dementsprechend gering ist, fällt die Entscheidung nicht allzu schwer.

Kratzfestigkeit

Gerade wenn man Outdoor fotografiert oder bei falschem Transport können Polfilter schnell verkratzen. Diese können die Qualität des anschließenden Bildes vermindern.

Egal wie sehr man Glas schützt, aus wenn auch unerklärlichen Gründen findet man nach einer gewissen Zeit feine bis grobe Kratzer auf der Oberfläche. Bei Polfiltern ist das besonders mies, da die Bildqualität darunter leidet. Vergleichbar ist das mit einer zerkratzten oder verstaubten Brille, die vom Träger im Alltag als störend empfunden werden kann.

Daher ist es von Vorteil nach kratzfesten Filtern Ausschau zu halten, da man diese dann viel länger gebrauchen kann.

Neben der Kratzfestigkeit ist es auch wichtig auf der Sauberkeit des Filters zu achten. Verunreinigungen beeinträchtigen die Bildqualität.

Wasserabweisung

Polfilter werden verschieden vergütet. Eine spezielle Beschichtungsart bewirkt das Abperlen von Wassertropfen, sodass man nach einer kurzen Säuberung, die Wassertropfen vollständig entfernen kann.

Auf herkömmlichen Glasflächen lässt sich Wasser schwer entfernen. Es „klebt“ förmlich auf der Oberfläche. Wischt man mit einem Tuch darüber, so verschmiert man es eher, als es tatsächlich sauber zu machen. Außerdem bleiben immer mal wieder kleinere Mengen oder Spuren zurück.

Auf vergüteten Oberflächen bleibt einem dieses Problem erspart. Die einzelnen Wassertropfen perlen ab und lassen sich sehr einfach mit den einfachsten Tüchern entfernen. Es lassen sich dadurch keine Rückstände erkennen.

Die regelmäßige Reinigung wird dadurch auch vereinfacht und beschleunigt.

Weitwinkeltauglichkeit

Polfilter können unterschiedlich hoch sein. Ist das Gehäuse zu hoch, so kann es bei extremen Weitwinkelbereichen zu dunklen Rändern bzw. zu starken Vignettierungen kommen.

Neben der Breite, also dem Durchmesser, unterscheiden sich Polfilter auch in der Höhe. Hier ist bei der Auswahl relevant, welche Brennweiten man beim Fotografieren nutzen würde.

Liegt die Entscheidung im Weitwinkel, so sollte man zu den Slim-Modellen greifen. Diese besitzen nämlich ein äußerst schlankes Design und sollten das finale Bild aufgrund des hohen Randes mit ungewollten Schattierungen nicht beeinträchtigen. Bis zu welcher Brennweite die Nutzung der jeweiligen Produkte als kompromisslos gilt, ist für die einzelnen Polfilter zu recherchieren. Für die Arbeit mit 24mm (Vollformat) und 18mm (APS-C) sollten alle Slim-Polfilter keine Probleme darstellen.

Für den Bereich über diesen Brennweiten gelten Slim- wie auch die Standard-Modelle als bedenkenlos.

Verwendung einer Streulichtblende

Streulichtblenden sind Gegenlichtblenden. Diese nutzt man, um den direkten Einfall von Sonnenlicht in das Objektiv zu verhindern und unschöne Lensflairs vorzubeugen. Auf diese Weise können flaue Bildergebnisse verhindert werden.

Streulichtblenden sind in zwei Ausführungen erhältlich. Bei der einen ist die Zusammenarbeit mit einem Polfilter gewährleistet. Bei der anderen Technik besteht die Möglichkeit von Komplikationen.

Die eine Art von „GeLis“ (Abk. Gegenlichtblenden) besitzt ein Filtergewinde, sodass man diese wie ein zusätzlicher Filter auf den bereits befestigten Polfilter draufschrauben kann, sofern dieser ein passendes Gewinde besitzt. Hier liegt das Filtergehäuse frei und kann vom Fotografen uneingeschränkt bedient werden.

Die andere Art lässt sich durch einen besonderen „Einrast“-Mechanismus über der Objektivkante befestigen. Hier wird der Polfilter von der Gegenlichtblende also umschlossen. Aus dem Grund ist die Bedienung durch die Sonnenblende eingeschränkt. Zum Drehen müsste man sich vorne an der Linse herumprobieren, was eine große „Fummelei“ sein kann.

Manchmal sind Filter sogar viel zu hoch, dass die Gegenlichtblenden mit dem besonderen „Einrast“-Mechanismus nicht montiert werden können. Dann gelten Polfilter als nicht für Gegenlichtblenden geeignet. Möchte man dennoch mit einer Sonnenblende arbeiten, so müsste man sich eine Sonneblende mit Filtergewinde zulegen.

Streulichtblende schützt die Linse

Eine Streulichtblende vermindert nicht nur Streulicht und Blendeflecken, sondern schützt auch die Frontlinse vor Beschädigung.

Verwendung weiterer Filter

Manchmal lässt sich der Fotograf mit einem Filter nicht zufrieden stellen. So wäre beispielsweise möglich, zusätzlich mit einem ND-Filter zu arbeiten, wenn man tagsüber bei greller Sonne Pflanzenblätter bei möglichst offener Blende fotografieren möchte. Zum einen gilt es, das gesamte Bild mit dem ND-Filter abzudunkeln und zum anderen mithilfe des Polfilters die Spiegelungen aus der Oberfläche zu eliminieren.

Rechnet man also damit, mit mehreren Filtern zu arbeiten, so sollte man darauf achten, dass der Polfilter auf der Vorderseite ein zusätzliches Gewinde besitzt.

Es gilt zu beachten, dass der weitere Filter dieselbe Breite besitzt wie der Polfilter, auf dem man diesen befestigen möchte.

Filterbox

Da Filter nur aus einem dünnen Metall- oder Kunststoffgehäuse und aus feinem Glas bestehen, sind sie sehr empfindlich, was eine sorgsame Aufbewahrung bedarf. Aus dem Grund liefern die meisten beim Kauf eine Filterbox mit.

So wie ein Köcher zu einem Objektiv und die Kameratasche zu einer Kamera gehört, ist dem Polfilter unbedingt eine Filterbox zugeschrieben. Diese wird zum Transport, zum Schutz und zur allgemeinen Aufbewahrung genutzt.

Aufgrund ihrer hohen Relevanz ist sie daher bei nahezu jedem Hersteller im Lieferumfang enthalten. Meistens besteht sie aus Kunststoff, ist quadratisch und von der Größe her genau auf den Durchmesser des Polfilters abgestimmt.

Polfilter Aufbewahrung in einer Filterbox

Polfilter sollten unbedingt in einer Fiterbox aufbewahrt werden, um Kratzer oder Ähnliches zu vermeiden. Lege sie also nicht, wie hier zu sehen, auf einen Stein, wenn du sie gerade nicht benutzt.

Blendenstufen

Um die erforderliche Wirkung zu erzielen, sind Polfilter zwangsweise getönt. Daher muss die Kamera um einige Blendenstufen überbelichtet werden.

Die Polarisierung des Lichts ist auf die feinen Strukturen im Glas zuzuschreiben. Diese Strukturen dunkeln in der Gesamtheit das Glas etwas ab.

Da jeder Hersteller mit einem abgewandelten System arbeitet, kann diese Tönung bei jedem Polfilteranbieter unterschiedlich stark ausfallen. Daher wird bei nahezu jedem CPL-Filter die Stärke der Tönung angegeben. Dies erfolgt mit der Einheit „Blendenstufen“.

Bei einer Abdunkelung von beispielsweise zwei Blendenstufen, muss die Kamera im Manuell-Modus um zwei Stufen heller eingestellt werden. Hier hat man die Möglichkeit, die Blende zwei Mal aufzudrehen, die Verschlusszeit um zwei Stufen zu verlängern oder die ISO nach Gefühl hochzudrehen.

Sollte man bevorzugen in der Zeitautomatik zu fotografieren, so muss der Fotograf keine Änderungen an der Kamera vornehmen, da sich die Kamera darauf einstellt. Lediglich sollte man nur darauf achten, dass die Kamera die Verschlusszeit nicht allzu lang wählt, da es dann zu Verwacklungen kommen kann.

Möchte man garantiert unverwackelte Bilder aufnehmen und dabei Zeit und Mühe sparen, so ist das Fotografieren in der Blendenautomatik am günstigsten. Hier können Einstellungen wie die Verschlusszeit manuell gewählt werden, was den Vorteil hat, dass man Verwacklungen vorbeugt.

In der Vollautomatik überlässt der Fotograf die Einstellungen gänzlich der Kamera. Bei Nutzung eines Polfilters muss der Fotograf also auf nichts achten.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Polfiltern

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Polfiltern, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Hersteller

Die Amazon eigene Untermarke AmazonBasics bietet viele verschiedene Grundartikel bei Amazon.com an. Hierzu gehören neben elektronischen Artikeln auch Bürobedarf, Küchen-, Garten- und Haustierutensilien und unter anderem auch Musikinstrumente. Alle Artikel sind nur über den Amazon-Shop verfügbar und glänzen mit dem hauseigenen Prime-Versand. Die Untermarke bietet eine große Vielfalt an Produkten und kann somit den Kunden ein breit gefächertes Angebot bieten, wie es bei fast keinem anderen Anbieter der Fall ist.

Kontaktdaten

AmazonBasics
Marcel-Breuer-Str. 12
80807 München
Deutschland

Informationen zum Unternehmen

B+W Filter ist eine Marke der Jos. Schneider Optische Werke GmbH. Das deutsche Unternehmen hat seinen Sitz in Bad Kreuznach und produziert und vertreibt unter anderem optisches Zubehör für den Fotobereich. Unter der Marke B+W Filter bietet das Unternehmen optische Filter für analoge und digitale Kameras an.

Kontaktdaten

Jos. Schneider Optische Werke GmbH
Postfach 24 63
55513 Bad Kreuznach
Deutschland
Telefon: 0671 601-0
Fax: 0671 601-109
E-Mail: sales(at)schneiderkreuznach.com
http://www.schneiderkreuznach.com/

Informationen zum Unternehmen

Haida ist ein chinesisches Unternehmen, das optische Filter für Kameras sowie weiteres Kamerazubehör herstellt. Das Unternehmen wurde 2007 gegründet und hat seinen Sitz in Ningbo.

Kontaktdaten

Yuxiu Road 25#
District B
Zhuangshi Industrial Park
Zhenhai, Ningbo
China
E-Mail: [email protected]
http://www.haidaphoto.com/en/index.php

Informationen zum Unternehmen

Das Unternehmen Hama ist mit rund 18.000 Produkten einer der weltweit führenden Hersteller von Zubehör in den Produktbereichen Foto, Video, Audio, Computer und Telekommunikation.

Hama wurde 1923 in Dresden gegründet. Zu den ersten Produkten gehörten das Pulverblitzgerät und die Filmklebepresse. Neben diesen Produkten wird auch Zubehör in den Bereichen Foto und Video, Consumer Electronics, Computer, Gaming, Home Appliance sowie Schule und Freizeit vertrieben. Im Produktbereich Fotografie bietet Hama Fototaschen und Rucksäcke, Digital Imaging, Aufnahmezubehör, Optik, Studio und Schmalfilm, Bilderrahmen /-halter und Fotoalben zum Verkauf an.

Kontaktdaten 

Hamaphot Hanke & Thomas GmbH & Co KG
Dresdner Str. 9
86653 Monheim
Deutschland
Telefon: +49 / (0)90 91 / 5 02 – 115
Fax: +49 / (0)90 91 / 5 02 – 272
[email protected]
www.de.hama.com

Informationen zum Unternehmen

Hoya ist ein japanischer Hersteller von Spezialgläsern. Das 1941 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Tokio und beschäftigt derzeit über 35.000 Mitarbeiter. Die von Hoya angebotene Produktpalette reicht von Brillengläsern und Kontaktlinsen bis hin zu optischen Linsen für Kameras und LCD-Projektoren.

Kontaktdaten

HOYA Lens Deutschland GmbH
Krefelder Str. 350
41066 Mönchengladbach
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 (0) 2161 652 0
Fax: +49 (0) 2161 652 1060
https://www.hoya.eu/de/home-p31768

Informationen zum Unternehmen

Das Unternehmen K&F Concept gehört zu einem chinesischen Unternehmen und wurde 2011 gegründet. K&F Concept bietet nicht nur Autokameras an, sondern generell Produkte rund um das Thema Kamera. Die Produktauswahl ist sehr groß und wird auf der Homepage des Unternehmens übersichtlich vorgestellt.

Kontaktdaten

K&F Concept
3-5th/F, 1st Building,
Mengliyuan Industrial Park,
No. 146 Yousong rd,
Longhua District
Telefon: +86(755)33070961
www.kentfaith.com

Informationen zur Marke

Walimex Pro ist eine Marke des deutschen Unternehmens Walser GmbH & Co. KG. Unter der Marke Walimex Pro bietet das Unternehmen ein breites Produktangebot aus den Bereichen Kameraobjektive, Studio- und Beleuchtungstechnik sowie Videozubehör an. Die Walser GmbH & Co. KG hat ihren Sitz im bayerischen Burgheim. Sie ist internationaler Markenlieferant von hochwertigem Foto- und Videozubehör für Einsteiger und Profis. Mit den Marken walimex pro und auch mantona bietet WALSER Foto- und Videoobjektive, Studioequipment, Kamerataschen, Stative sowie Zubehör für Videografie an.

Kontaktdaten

WALSER GmbH & Co. KG
Gewerbering 26
86666 Burgheim
Deutschland
E-Mail: info(at)walser.de
Fax: +49 8432 / 94 89-8333
http://www.walimexpro.de/

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Polfilter

Wie müssen die Kameraeinstellungen verändert werden, wenn man ein Polfilter benutzt?

Aufgrund der besonderen Glasstruktur ist eine Tönung nicht unausweichlich. Das Bild wird durch die Nutzung insgesamt zwei bis drei Blendenstufen dunkler abgebildet. Vergleichbar ist es mit der Wirkung einer Sonnenbrille mit schwarzen Gläsern.

Wenn du an der Kamera mit automatischen Einstellungen arbeitest, ändert sich nichts für dich, da sich die Kamera selbstständig darauf einstellen wird. Arbeitest du jedoch im Manuell-Modus, so müsstest du zwei bis drei Blendenstufen aufblenden, die ISO hochdrehen oder die Verschlusszeit verlängern.

Wie bringt man ein CPL-Filter an eine DSLR an?

Bringt man sein gewünschtes Objektiv an seine Spiegelreflexkamera oder Systemkamera an, wird der Polfilter in das Filtergewinde an den vorderen Teil des Objektivs wie bei einem Flaschenverschluss reingedreht. Da das Filtergewinde sehr fein ist, sollte man besonders vorsichtig sein.

Nimmt man das Objektiv in die Hand, erkennt man beim genauen Hinsehen an der vorderen Kante des Objektivs ein Gewinde, welches nur wenige Millimeter breit ist. Dieses Gewinde ist für jegliche Arten von Filter gedacht. Filter haben ein dafür passgenaues Filtergewinde, welches etwas aus dem Filterrahmen herausragt. Hat der CPL-Filter die richtige Größe, muss der Filter nur noch bis zum Ende draufgeschraubt werden.

Wie bringt man ein Polfilter an eine Kompaktkamera an?

Kompaktkameras haben kein Filtergewinde, an dem sich ein Filter anbringen lässt. Dafür gibt es kleinere Polfilter die sich magnetisch an dem Metallgehäuse des Objektivs befestigen lassen.

Auch beim genauen Hinsehen wird man bei einer Kompaktkamera kein Filtergewinde entdecken können. Daher wären herkömmliche Filter für solche Objektive nicht geeignet. Um aber trotzdem Aufnahmen mit dem Polfilter machen zu können, werden magnetische Polfilter angeboten, die bei einem Metallgehäuse sehr einfach und schnell an die Frontseite angebracht werden können. So einfach wie sie angebracht werden, können sie natürlich auch abmontiert werden.

Auf dem Markt existieren zusätzlich auch Kompaktkameras, die aus Kunststoffen gefertigt wurden. Für solche Kameras bieten einige Hersteller zusätzliche Magnetstreifen an, die auf das Objektiv geklebt werden können. Auf diese Weise können auch für diese Art von Kameras Polfilter benutzt werden.

Gibt es Alternativen zu Polfiltern?

Es gibt Alternativen, die einen Polfilter in bestimmten Bereichen ersetzen würde, doch hat man dann entweder kein detailreiches Bild oder man hat am Ende viel mehr Zeit investiert. Dasselbe Ergebnis erhält man also nicht.

Das Leben eines Fotografen kann ganz schön routiniert sein. Es wird fotografiert und anschließend über mehrere Stunden gephotoshopt. Oft kommt vor, dass man sehr viel Zeit darin investiert, die Steine im See zu betonen, um die Konturen der Wolken zu verstärken oder um an überbelichteten Bereichen noch Informationen rauszuholen.

Mithilfe von Polfiltern könnte der Arbeitsaufwand in der Bildbearbeitung von Landschaftsfotografen, Produktfotografen wie auch Streetfotografen erheblich verringert werden. Die Bilder bieten nämlich bereits Out of Cam eine nahezu perfekte Grundlage zur anschließenden Photoshoparbeit.

Überbelichtungen treten viel seltener bis gar nicht auf. Die Konturen sind -natürlich bei richtiger Anwendung- viel deutlicher und dynamischer. Wenn dieser Stil einem gefällt, ist ein Polfilter ein optimales Tool.

Kann ich Polfilter mit anderen Filtern kombinieren?

Es kann natürlich auch mal vorkommen, dass mehrere Filter gleichzeitig genutzt werden müssen. Für solche Fälle gibt es die Option mehrere Filter aufeinander zuschrauben.

Alle Filter bestehen aus zwei Gewinden. Über das eine Gewinde lässt sich der Filter auf das Objektiv draufschrauben. Über das Gewinde auf der anderen Seite des Filters lassen sich andere Filter befestigen.

Um das Objektiv vor Kratzern zu schützen, können UV-Filter benützt werden, die an dem Bild kaum etwas verändern.

Unter welchen Bedingungen werden Polfilter genutzt?

Polfilter werden genutzt, wenn Licht auf nichtmetallische Gegenstände trifft, da in einer solchen Lichtsituation zwangsweise Spiegelungen oder Reflexe entstehen können. Mithilfe des Polfilters können diese Störungen eliminiert werden.

Zu den nichtmetallischen Gegenständen gehören z.B. Gewässer, Glas, Pflanzen und Kunststoffe wie Folien oder Hartplastik. Bei den Oberflächen ist nämlich die Wahrscheinlichkeit der Reflexion von unpolarisierten Lichtwellen sehr hoch.

Wie reinigt man einen Polfilter?

Dieses Thema ist sehr umstritten. Bei Fettflecken zählen einige auf Spülmittel, andere wiederum auf Ethanol. Wasser steht auch zur Auswahl.

Objektivgläser und Objektivfilter sollten vorsichtig gereinigt werden. Wichtig ist, dass man den Schmutz nie trocken weg reibt, sonst können Kratzer entstehen.

Zu empfehlen ist keinesfalls mit chemischen Mitteln oder fließendem Wasser das Glas zu reinigen. Je nach Verarbeitung, kann es zu Schäden führen. Im besten Fall nutzt man ein Microfasertuch oder ein Lenspen.

Entdeckt man kleine Punkte auf dem Polfilter, die sich nicht entfernen lassen, liegen sie womöglich zwischen den Gläsern. In diesen Zwischenraum mit einem Mikrofasertuch o.ä. zu gelangen, ist leider nicht möglich. Deshalb ist es auch nicht möglich, diese Punkte zu entfernen. Die Entstehung solcher Punkte sind jedoch auf eine schlechte Qualität des Polfilters zurückzuführen.

Alle Filter bestehen aus zwei Gewinden. Über das eine Gewinde lässt sich der Filter auf das Objektiv draufschrauben.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Martin Grabau: Polarized Light Enters the World of Everyday Life. In: Journal of Applied Physics, Volume 9, April 1938, Nr. 4, S. 217

[2] Fritz Meisnitzer: Fotografieren leicht gemacht. Ein Ratgeber für Anfänger und Fortgeschrittene. Büchergilde Gutenberg, 1973, ISBN 3-7632-1689-8, S. 264–265

[3] http://www.spektrum.de/lexikon/physik/polarisationsfilter/11459


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