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Reisestativ: Testberichte, Vergleich und Ratgeber

Wir möchten dir dabei helfen, eine kluge Kaufentscheidung zu treffen. Hierzu bieten wir dir auf unserer Seite einen großen und unabhängigen Reisestativ Vergleich und einen sorgfältig recherchierten Ratgeber.

Falls vorhanden, haben wir den einzelnen Produkten auch noch einen Reisestativ Test hinzugefügt.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Reisestativ Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

In der folgenden Tabelle stellen wir dir eine Auswahl der am besten bewerteten Produkte dieser Kategorie mit allen wichtigen Zahlen und Fakten vor.

Alle Bewertung sind vollkommen unabhängig und mit Hilfe von wissenschaftlichen Methoden durch unseren eigens hierfür entwickelten Algorithmus errechnet worden. Mehr Informationen hierzu findest du auf unserer Seite Methodik.

1234567
ModellRollei C5i StativJoby Hybrid GorillapodRollei Compact Traveler No 1SIRUI T-005X Traveler Ultralight DreibeinstativManfrotto MKBFRA4-BH Befree ReisestativCullmann Magnesit Copter MultistativFotopro MS-4 Reisestativ
Bewertung

93.3%

META-BEWERTUNG

92.4%

META-BEWERTUNG

92.2%

META-BEWERTUNG

91.3%

META-BEWERTUNG

90.4%

META-BEWERTUNG

89.7%

META-BEWERTUNG

89%

META-BEWERTUNG

TypDreibeinstativGorillapodDreibeinstativDreibeinstativDreibeinstativMinistativDreibeinstativ
Gewicht1,6 kg0,2 kg0,98 kg0,8 kg1,4 kg0,25 kg0,4 kg
Minimale Stativhöhe21,5 cm5,5 cm34 cm30 cm34 cm16 cm28 cm
Maximale Stativhöhe159 cm5,5 cm142 cm138 cm144 cm16 cm104 cm
Maximale Belastbarkeit8 kg1 kg8 kg4 kg4 kg1 kg1 kg
MaterialAluminiumKunststoffCarbonAluminiumAluminiumAluminiumAluminium
StativkopfKugelkopfKugelkopfKugelkopfKugelkopfKugelkopfKugelkopf3-Wege-Kopf
Schnellwechselplatte
Eingebaute Wasserwaage
Details Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum Angebot

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Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Reisestative helfen dir dabei, dass deine Bilder qualitativ hochwertig und professioneller aussehen. Mit einem Stativ gelingen dir wackelfreie Aufnahmen und du kannst deine Kamera besser ausrichten.
Das Wichtigste bei einem Reisestativ ist, dass du es überall hin mitnehmen kannst. Deshalb muss es möglichst klein und leicht sein. Außerdem soll es stabil und robust sein.
Der Preis für dein Reisestativ kann, je nach Marke, Material und Qualität stark variieren. Wichtig ist, dass du dein Stativ immer auf die Art und das Gewicht deiner Ausrüstung und auf deine Motive abstimmst.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Reisestativ kaufst

Wofür und für wen ist ein Reisestativ geeignet?

Der Sinn eines Kamerastatives besteht primär darin deine Fotokamera oder Videokamera zu stabilisieren und zu fixieren. Dadurch wird eine exakte Ausrichtung ermöglicht und du kannst wackelfreie Bild aufnehmen.

Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen ist es sehr schwer ohne Stativ ein scharfes Foto zu schießen. Durch Verwendung eines Fotostatives kann man also den Bildausschnitt in Ruhe und exakt festsetzen und somit ein scharfes und wackelfreies Bild aufnehmen. Die Fotoqualität wird durch die Benutzung eines Statives also erheblich verbessert.

Natürlich möchte sowohl Profifotograf als auch Laie auch auf Reisen nicht auf perfekte Fotografie verzichten. Deshalb wird hierfür ein Reisestativ verwendet.

Es gibt verschiedene Arten von Reisestativen, im Allgemeinen zeichnen sich Reisestative durch einige Eigenschaften aus, welche sie zum idealen Partner eines Fotografen auf Reisen machen.

In erster Linie sind Reisestative um einiges leichter und auch kleiner als normale Fotostative.

Reisestative sind besonders für Personen geeignet die viel unterwegs sind und unterwegs nicht auf scharfe Bilder verzichten wollen. Wichtig ist also, dass ein Reisestativ nicht zu schwer ist und nicht zur Last wird. Außerdem muss es leicht und schnell in Koffer und alltäglichen Rucksack passen- es sollte ein unauffälliger alltäglicher Begleiter sein.

Warum sollte ich ein Reisestativ kaufen?

Ein Reisestativ zu besitzen und auch zu benutzen bringt viele Vorteile mit sich. Einerseits ist es eine gute Möglichkeit deine Bilder schöner und auch professioneller aussehen zu lassen. Es kann aber auch auf anderer Weise nützlich sein:

Der größte Vorteil eines Reisestatives liegt darin, dass deine Aufnahmen einfach qualitativ hochwertiger sind. Wenn du mit der Hand fotografierst passiert es leicht, dass die Aufnahmen oft verwackelt und unscharf sind. Das kann sehr ärgerlich sein, vor allem wenn man dies erst später entdeckt und keine Gelegenheit mehr hat des Motiv erneut zu fotografieren.

Mit einem Stativ gelingen dir wackelfreie Aufnahmen und du kannst deine Kamera perfekt ausrichten.

Ein weiterer Bonus: Wenn du dir den Selbstauslöser deiner Kamera zur Hilfe nimmst, kannst du problemlos auch Aufnahmen von dir selbst machen. Somit musst du nie wieder fremde Menschen anquatschen und sie bitten dich zu fotografieren.

Besitzt dein Stativ einen Panoramakugelkopf gelingen dir perfekte 360 Grad Panorama Aufnahmen. Die -wenn wir ehrlich sind- nur mit der Hand aufgenommen beinahe nie gelingen. Außerdem hat man als Hobbyfotograf oft nicht die Möglichkeit viel Geld für eine teure Ausrüstung auszugeben. Ein Reisestativ ist daher eine gute und preiswerte Variante, an Stelle von einem teuren Studiostativ.

Zudem sind Reisestative sehr handlich und du kannst sie überall hin mitnehmen. Sie sind klein, leicht und nehmen wenig platz im Koffer ein.

Was kostet ein Reisestativ?

Kurz und knapp gesagt: Beim Preis ist alles möglich. Der Preis hängt vor allem vom Material und dem Modell ab.

Je nachdem für welche Variante du dich entscheidest, welche Marke, ob klassisches Dreibeinstativ, Ministativ, qualitativ hochwertig, leicht oder doch etwas schwerer, Plastik- Carbon- oder Aluminium-Stativ: das alles beeinflusst natürlich den Preis deines Reisestativs. Ein Reisestativ aus Carbon ist natürlich um einiges teuerer, dafür aber auch viel leichter und stabiler als beispielsweise eines aus Aluminium.

Wie bei allen anderen Produkten ist es auch bei Reisestativen so, dass es natürlich auch günstige Varianten gibt, die viel bieten aber auch umgekehrt. Vor allem bei Dreibeinstativen, geht Qualität  meist aber auch mit Kosten einher.

Grundsätzlich sollte gesagt sein: Gib ruhig etwas mehr aus damit du schließlich auch voll und ganz zufrieden bist und lange etwas davon hast.

Einen allgemeinen Preis für Reisestative festzulegen ist wohl kaum möglich. Die unterste Preisklasse beginnt bei knapp über zehn 10 Euro, Stativpreise können aber auch über 1000 Euro erreichen. Reisestative unter 100 Euro sind nur bedingt zu empfehlen, da hier vor allem an den Materialien und bei der Verarbeitung gespart wird.  Für ein gutes Reisestativ werden in der Regel zwischen 100 und 500 Euro ausgegeben.

Ein Reisestativ ist eine perfekte Ergänzung zu jedem Kamera Set-Up.

Wo kann ich ein Reisestativ kaufen?

Reisestative kannst du sowohl im Fachhandel als auch Online kaufen. Auch Elektrogeschäfte bieten oft Stative und Kamerazubehör an.

Der große Vorteil, wenn du dein Stativ im Fachhandel und nicht online kaufst ist, dass du deine Ausrüstung mitnehmen kannst, um die Stabilität vor dem Kauf zu testen. Vor allem die Beratung beim Kauf ist wichtig, damit du auch ein Produkt findest welches deinen Anforderungen entspricht.

Online kannst du dein Reisestativ über Amazon.de oder ebay.de erstehen. Auch viele Elektrohändler, wie zum Beispiel Mediamarkt, Saturn, Hartlauer oder Pearl bieten Onlineshops in denen du dein Reisestativ kaufen kannst.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Reisestative in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • Amazon
  • Ebay
  • Hartlauer
  • Pearl
  • Universal
  • Mediamarkt
  • Saturn
  • Otto

Entscheidung: Welche Arten von Reisestativen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Es gibt unterschiedlichste Arten von Reisestativen. Grundsätzlich können folgende genannt werden:

  • Dreibeinstativ
  • Tischstativ
  • Gorillapod / Klemmstativ
  • Kleinstativ
  • Bohnensack
  • Schnurstativ

Jede der erwähnten Varianten bringt gewisse Vor- und Nachteile mit sich. Je nachdem wo und was du fotografieren und wie viel Geld du ausgeben möchtest, werden sich manche besser und manche schlechter für dich eignen. Im Weiteren werden wir die verschiedenen Arten von Reisestativen unter die Lupe nehmen und ihre Plus- und Minuspunkte aufdecken.

Was ist ein Dreibeinstativ und welche Vor- und Nachteile hat es?

Das Dreibeinstativ ist der Klassiker unter den Stativen. Ein Dreibeinstativ, auch Tripod genannt, besitzt drei verstellbare Beinsegmente, welche es ermöglichen, dass man es unter verschiedenen Bodenbedingungen – sei es auf Gestein, Sand, Wasser oder andere – stabil aufstellen kann.

Ein Dreibeinstativ ist flexibel und bietet sicheren Stand für deine Kamera. Besonders wenn es um einen schnellen und häufigen Standortwechsel oder aber auch um Bilder mit einer langen Belichtungszeit geht ist ein Stativ mit mehreren Beinen ideal. Im Gegensatz zu einem Einbeinstativ, bietet Dir das Dreibeinstativ mehr Halt.

Vorteile

  • Stabil
  • Bewegliche Teile
  • Schnelle Anpassung

Nachteile

  • Möglicherweise schwer
  • Möglicherweise teuer

Was ist ein Tischstativ und welche Vor- und Nachteile hat es?

Ein Tischstativ ist ein kleines Dreibeinstativ. Dadurch, dass es um einiges kleiner ist, ist es auch viel kostengünstiger als ein herkömmlicher Tripod, jedoch auch nicht ganz so stabil.

Der größte Vorteil des Tischstatives ist es, dass es sehr kompakt ist, daraus resultiert jedoch wiederum der Nachteil, dass die Standhöhe sehr gering ist, d.h. das Stativ muss auf einer festen Unterlage aufgestellt werden, da es ansonsten zu niedrig ist.

Vorteile

  • Kleines Maß
  • Niedriges Gewicht
  • Kostengünstige Variante eines Dreibeinstatives

Nachteile

  • Geringe Arbeitshöhe
  • Meist nicht für schwere Ausrüstung geeignet

Es eignet sich gut für dich, wenn du eine kleine Fotokamera oder Videokamera besitzt, für größere Apparate wie zum Beispiel eine Spiegelreflexkamera ist es leider nicht geeignet.

Was ist ein Gorillapod / Klemmstativ und welche Vor- und Nachteile hat es?

Ein Gorillapod oder Klemmstativ ist eine Art biegsames Mini-Stativ mit flexiblen Beinen. Die Beine können so verdreht und verbogen werden, dass du das Stativ problemlos überall befestigen kannst.

Ein Gorillapod ist schön leicht und klein und kann daher auch als Reisestativ verwendet werden. Man kann es immer und überall leicht im Gepäck verstauen und mitnehmen.

Einen enormen Vorteil bietet die Vielseitigkeit von Gorillapodstativen. Man kann sie auf dem Boden auf jeder Oberfläche oder auch auf der Stativtasche aufstellen oder sie aber auch irgendwo befestigen wie zum Beispiel an Autodächern, Parkbänken, Türgriffen, Masten oder Bäumen.

Vorteile

  • Robust
  • Kompak
  • Ultraleicht
  • Unebener Untergrund kann leicht ausgeglichen werden

Nachteile

  • Geringer Schärfetiefenbereich
  • Für Weitwinkelaufnahmen nicht so gut geeignet

Das Gorillapod kann man für leichte Fotoapparate aber auch für schwere DSLR (Spiegelreflex) verwenden. Gerade auf Reisen gelangt man oft auch an Orte wo kein richtiges Stativ verwendet werden darf, wie zum Beispiel in einer Kirche oder anderen historischen Bauten. Hierfür ist ein Gorillapod genau das Richtige.

Da man auf einen festen Stand achten solle ist es sehr hilfreich nach der Befestigung die Kamera mit einem Fernauslöser zu bedienen.Besonders für Makroaufnahmen ist der Gorillapod gut geeignet, für Aufnahmen von weiter weg musst du den Gorillapod jedoch irgendwo weiter oben befestigen, da die Arbeitshöhe meist niedrig ist.

Was ist ein Kleinstativ / Ministativ und welche Vor- und Nachteile hat es?

Wie der Name schon sagt ist das Kleinstativ oder auch Mini Stativ die kleinste Variante der Reisestative.

Oft ist ein Ministativ gar nicht nötig, denn wenn deine Kamera unten eben ist kannst du sie einfach auf eine gerade Unterlage stellen anstatt ein Stativ zu benutzen. Wenn sie keinen ebenen Unterboden hat empfiehlt sich ein Ministativ, welches ultraleicht und winzig klein ist und somit in jeder Tasche Platz findet. Besonders praktisch ist das Kleinstativ auch für Smartphones, um wackelfreie Fotos zu machen.

Vorteile

  • Sehr klein
  • Ultraleicht

Nachteile

  • Instabil
  • Fester Untergrund benötigt

Was ist ein Bohnensackstativ und welche Vor- und Nachteile hat es?

Der Bohnensack ist eine kostengünstige und tolle Variante um deine Kamera zu stabilisieren. Ein Bohnensack ist wie eine Art Sitzsack für deine Kamera.

Er ist gefüllt mit kleinen Plastikkugeln, Granit, Reis, Bohnen oder Ähnlichem und kann sich dadurch jeder Oberfläche (Z.B. wurzeligem oder unebenen Boden, Baumästen oder sonstigem) perfekt anpassen.

Der Auf- und Abbau ist kaum nennenswert. Du platzierst deinen Bohnensack wo du ihn hinwillst, legst deine Kamera darauf und fertig. Die meisten Bohnensäcke haben auch eine wasserabweisende Unterseite. Falls du ihn auch mal im Dreck platzierst, ist er also problemlos wieder zu reinigen.

Ein Bohnensack ist relativ leicht und ist sowohl für eine kleine Kompaktkamera als auch für eine große und schwere Vollformatkamera geeignet. Er ist ideal für Natur- Makro- und Nachtaufnahmen. Kleiner extra Pluspunkt: wenn du den Sack in deiner Fototasche mit dir trägst, schützt er auch deine Kamera vor Stößen. Wer Geld sparen möchte kann sich seinen Bodensack auch einfach selber basteln.

Vorteile

  • Kostengünstig
  • Kamera hat eine stoßdämpfende Unterlage
  • Passt sich der Bodenoberfläche gut an

Nachteile

  • Eher schwer
  • Benötigt viel Platz
  • Keine richtige Befestigung der Kamera, wird nur draufgelegt

Was ist ein Schnurstativ und welche Vor- und Nachteile hat es?

Das Schnurstativ ist wohl die einfachste und leichteste Variante um deine Kamera für Aufnahmen zu stabilisieren. Du spannst lediglich eine Schnur vom Boden zu deiner Kamera um sie besser zu fixieren.

Das Prinzip eines Schnurstativs ist äußerst einfach: Mit einer Schraube wird am Objektgewinde der Kamera eine Schnur befestigt, welche mit dem Fuß gespannt wird. Durch den Gegenzug wird verhindert, dass du bei der Aufnahme zitterst. Somit gelingen mit etwas Übung wackelfreie Bilder.

Vorteile

  • Kostengünstigste und einfachste Variante
  • Braucht fast keinen Platz oder Gewicht

Nachteile

  • Ist nicht mit wirklichem Stativ zu vergleichen
  • Nicht für Langzeit oder Nachtaufnahmen geeignet

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Reisestative vergleichen und bewerten

Im folgenden Abschnitt stellen wir dir die wichtigsten Kriterien vor an denen du Reisestative vergleichen und bewerten kannst. So kannst du eine bessere Entscheidung treffen, welches Modell am besten für dich geeignet ist.

Folgende Punkte solltest du auf jeden Fall bedenken, wenn du überlegst dir ein Reisestativ zu kaufen. Orientiere dich an diesen Merkmalen, dann kann beim Kauf auch nichts schiefgehen:

  • Gewicht
  • Größe
  • Stabilität
  • Handhabung/ Flexibilität
  • Minimale und maximale Stativhöhe
  • Material
  • Stativkopf

Vor dem Kauf deines Statives solltest du dir einige Gedanken machen. Jeder Fotograf hat natürlich verschiedene Anforderungen an sein Stativ. Deshalb werden einige Modelle auch besser und andere weniger gut für dich geeignet sein. Es ist von Vorteil, wenn du bereits weißt für welche Art von Aufnahmen du dich hauptsächlich interessierst. Außerdem musst du unbedingt vor dem Kauf wissen wie schwer deine Ausrüstung ist.

Es gibt einige Kriterien die ein gutes Reisestativ auf jeden Fall erfüllen muss. Da es unser ständiger Begleiter auf Reisen ist, sind vor allem Gewicht und Packmaß entscheidend. Aber auch auf das Handling und die Stabilität muss geachtet werden.

Gewicht

Das Gewicht deines Stativs ist ein sehr wichtiges Kaufkriterium. Ein Reisestativ sollte möglichst wenig wiegen. Schließlich wirst du es überall hin mitnehmen.

Du wirst es nicht nur auf Reisen bei dir tragen, sondern auch bei Ausflügen, Städtetrips, Wandertouren und so weiter. Einfach überall. Es sollte dein ständiger Begleiter sein. Deswegen ist es besonders wichtig, dass dein Stativ nicht zu schwer ist.

In der Regel heißt es also umso leichter umso besser. Dein Rücken wird es dir danken. Durchschnittlich wiegen Reisestative zwischen 1 und 1,5 Kilogramm. Schwere Stative, auch Studiostative genannt sind nicht dafür geeignet, dass man sie stundenlang mitschleppt.

Ein Reisestativ sollte auf keinen Fall mehr als 2 kg wiegen. Das mag zwar wenig klingen, jedoch wollen wir uns bei einer ausgiebigen Wandertour natürlich jedes nicht notwendige Kilo auf dem Rücken ersparen.

Größe

Ein weiteres Kriterium ist die Größe deines Statives.Je kleiner desto leichter kannst du es einpacken und überall mitnehmen.

Eines der Hauptmerkmale eines Reisestativs ist es, dass es kleiner ist als ein herkömmliches Stativ. Dein Reisestativ sollte dir also keinesfalls Probleme beim Einpacken machen.

Es soll schnell und einfach in deinem Koffer, Rucksack, Kameratasche oder Sonstigem verstaut werden können und darf nicht zu viel Platz wegnehmen. Wer oft mit dem Flugzeug unterwegs ist sollte ebenfalls ein genaues Auge auf das Packmaß werfen. Damit dein Reisestativ auch ins Handgepäck passt, sollte das Packmaß nicht mehr als 60 cm betragen.

Durch mehrere Beinsegmente, die man ineinander schieben kann, wird es oft noch kleiner. Leider bedeutet geringes Packmaß meist auch Einsparungen in der Arbeitshöhe.

Reisestativ

Die Größe und das Gewicht ist das wichtigste Kaufkriterium bei einem Reisestativ. Es sollte praktisch im Transport sein und das Gewicht sollte nicht mehr als 2kg übersteigen.

Stabilität

Stabilität ist für jedes Stativ ein Muss. Auch einer schweren Kamera sollte der richtige Halt geboten werden.

Da meist im Freien fotografiert wird muss das Stativ wind- und wetterfest sein und sollte auch unter harten Bedingungen, wie zum Beispiel starkem Wind an der Küste, standhaft sein.

Das Horrorszenario eines jeden Fotografen: das Umfallen des Stativs samt teurer Kamera ist natürlich unter allen Umständen zu vermeiden.

Beim Kauf solltet ihr daher auf die Tragkraft eures Statives achten. In der Regel wird für jedes Reisestativ ein Wert für die maximale Belastbarkeit angegeben. Diese Werte beginnen meist bei 1 kg. Manche Reisestative halten sogar bis zu 8 kg oder mehr Stand. Viele halten oftmals mehr Gewicht aus als vom Hersteller angegeben, doch darauf sollte man sich nicht verlassen.

Einfach gesagt: Schwere Stative sind meist stabiler. Mit wieviel Gewicht du dein Stativ belasten kannst, hängt aber hauptsächlich von der Verarbeitung, dem Eigengewicht und dem Material ab.

Einige Stative besitzen auch Spikes um für noch mehr Stabilität zu sorgen. Andere besitzen einen Haken an der Mittelsäule an dem man zusätzliches Gewicht (zum Beispiel einen Rucksack) dranhängen kann um dem Stativ mehr Halt zu bieten. Hat ein Stativ viele Beinsegmente ist es zwar flexibel bei der Größeneinstellung und auch beim Zusammenklappen, jedoch wirkt sich dies meist leider negativ auf die Stabilität aus.

Wichtig ist, dass ihr das Stativ auch mit eurer Ausrüstung und euren Motiven abstimmt- umso schwerer die Kamera und das Objektiv sind umso stabiler sollte auch das Stativ sein.

Carbonstative sind in der Regel stabiler und auch leichter als Aluminiumstative. Dafür ist auch der Preis eines Carbonstatives um einiges höher.

Handhabung / Flexibilität

Auch das Handling des Reisestatives ist wichtig. Das ideale Reisestativ sollte schnell und problemlos auf- und abbaubar sein.

Wenn wir auf Reisen sind wollen wir schließlich entspannen und genießen und nicht wertvolle Zeit und Nerven mit dem Ab- und Aufbauen des Statives verschwenden. Damit das Handling gut ist sollte auch das Material qualitativ sein. Für schnelles Aufbauen ist zum Beispiel ein Klemmverschluss besser geeignet als ein Schraubverschluss.

Solltet ihr mehrere Kameras besitzen und auch verwenden können Schnellwechselplatten eine große Hilfe beim Auf- und Abbau sein. Die Schnellwechselplatten werden einfach auf die Kameras geschraubt und so könnt ihr ganz einfach diejenige Kamera ins Stativ einspannen, die ihr gerade verwenden wollt. Eine genauere Erklärung dazu findet ihr weiter unten.

Einige Stative haben auch eine integrierte Wasserwaage. Dies ist eine große Hilfe beim Ausrichten der Kamera, denn so wisst ihr schnell und einfach ob sie nun auch gerade ist oder nicht.

Minimale und Maximale Arbeitshöhe

Jedes Stativ hat eine minimale und eine maximale Höhe. Je nachdem welche Objekte du fotografieren möchtest ist die minimale oder maximale Höhe für dich interessant.

Hier ist es wichtig zu wissen für welche Art der Fotografie du dich am meisten interessierst. Für Makrofotografie, Nahaufnahmen und besondere Blickwinkel ist die minimale Stativhöhe entscheidend. Bei Makrofotografie werden kleine Dinge groß und von der Nähe abgebildet. Ziel dabei ist es oft den Maßstab der Objekte beizubehalten. Deshalb solle dein Stativ auch eine niedrigere Höhe haben.

Interessierst du dich eher für Weitwinkelfotografie, zum Beispiel für Landschafts- oder Architekturfotos oder auch Portraits, musst du auf die maximale Arbeitshöhe Acht geben.

Material

Carbon oder Alluminium? Auch auf das Material solltet ihr beim Kauf achten, denn es hat große Auswirkungen auf Stabilität und Gewicht, jedoch leider auch auf den Preis.

Reisestative sind in den meisten Fällen aus Carbon oder Aluminium gefertigt. Natürlich gibt es auch welche aus anderen Materialien wie Plastik oder Edelstahl.

Wie bereits erwähnt sind Stative aus Carbon stabiler und auch leichter als Aluminiumstative, dafür aber auch um einiges leichter. Schaumstoff oder Gummi an den Beinen kann das Tragen des Statives, vor allem bei Kälte, erleichtern.

Stativkopf

Das Stativ wird meist mit einem bestimmten Stativkopf angeboten. Einfach gesagt gibt es zwischen 2-Wege-Neiger, 3-Wege-Neiger und Kugelkopf.

2-Wege-neiger sind kaum noch verbreitet, da man damit die Kamera nicht um 90 Grad drehen kann, wie es zum Beispiel für Portraitaufnahmen nötig ist.

Der Kugelkopf ist die leichteste und auch am weitesten verbreitete Variante. Sie sind vor allem bei Porträtaufnahmen beliebt, jedoch ist es nicht immer einfach den Kugelkopf perfekt symmetrisch auszurichten.

Den 3-Wege-Neiger könnte man auch als „Allrounder“ bezeichnen, da mit ihm alle Art von Aufnahmen gemacht werden können.

Reisestativ

Wichtig ist, dass ihr das Stativ auch mit eurer Ausrüstung und euren Motiven abstimmt- umso schwerer die Kamera und das Objektiv sind umso stabiler sollte auch das Stativ sein.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Reisestativen

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Reisestativen, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Unternehmen

Seit mehr als vierzig Jahren steht der Name Cullmann für praxisgerechtes und qualitativ hochwertiges Foto- und Videozubehör. Cullmann hat seinen Hauptsitz in Langenzenn. Jedes Produkt garantiert dem Anwender den größtmöglichen Nutzen, eine leicht verständliche und durchdachte Bedienung, eine zuverlässige Funktionsweise, ein durchdachtes Design, hochwertige Materialien und eine lange Lebensdauer. Das Unternehmen ist bekannt für kompetenten und schnellen Service.

Kontaktdaten

CULLMANN GERMANY GmbH
Waldstraße 12
90579 Langenzenn
Deutschland
Tel.: +49 9102 999 59-0
Fax: +49 9102 999 59-2755
[email protected]e
www.cullmann.de

Informationen zum Hersteller

Fotopro stellt Tripods für das Fotografieren von Abendteuern und für das Outdoor her. Es bietet eine breite Palette an Produkten rund um das Thema professionelle Photographie. In Asien und Europe gilt es mittlerweile als einer der top Marken in diesem Bereich; auch in Nord- und Südamerika konnte sich Fotopro in den letzen 12 Jahren etablieren.

Kontaktdaten

https://fotopro.com/contact-us/

 

Informationen zum Hersteller

Manfrotto ist eine Marke von Kino Manfrotte + co. Spa, welche alles rund um Kameras, Stative und anderem Zubehör anbietet. Leider konnten wir keine weiterführenden Informationen über diese Marke herausfinden, da die Webpräsenz begrenzte Informationen über die Marke selbst bietet und eher ein Online-Shop ist.

Kontaktdaten

Manfrotto Distribution GmbH
Ferdinand-Porsche-Str. 19
51149 Köln
Tel. +49 (0) 2203 20213-0
Fax +49 (0) 2203 20213-33
www.manfrotto.de/

Informationen zum Unternehmen

Das Unternehmen Rollei gibt es bereits seit 1920 und hat seinen Sitz in Norderstedt. Das Unternehmen ist in mehr als zwanzig europäischen Ländern im Markt präsent. Neben Autokameras umfasst das vielfältige Rollei Produktpalette professionelles Foto-Zubehör, wie hochwertige Stative, Foto Filter oder Kameragurte.

Kontaktdaten

Rollei
In de Tarpen 42
22848 Norderstedt
Deutschland
Telefon: (040) 79755710
Fax: (040) 797557160
Webseite: www.rollei.de
[email protected]

Informationen zum Hersteller

SIRUI ist ein Hersteller rund um Kameraequipment und -zubehör. Sie bieten Dreibeinstative, Stativköpfe, Stativzubehör, Einbeinstative, Taschen und mehr an.

Kontaktdaten

SIRUI Europe GmbH
Fredericiastraße 2
D-14059 Berlin
Deutschland
Telefon: +49 221 94 99 54-50
Fax: +49 221 94 99 54-55
E-Mail: [email protected]
www.sirui.de

Informationen zum Unternehmen

Somikon ist bekannt für seine Kameras, wie Digital Kameras, HD-Action-Cams oder die weltweit kleinste WLAN-Kameras, sowie Kamerazubehör. Die Produkte dieses Unternehmens können online auf die offizielle Webseite oder Internetseiten wie pearl.de erworben werden.

Kontaktdaten

PEARL.GmbH
PEARL-Straße 1-3
D-79426 Buggingen
Deutschland
Tel.: +49-(0)7631-360-200
Fax: +49-(0)7631-360-444
E-Mail: [email protected]
Webseite: http://www.somikon.de/

Informationen zum Unternehmen

Polaroid Produkte werden von der Firma PLR IP Holdings, LLC vertrieben. Die Firma wurde 1937 gegründet und wurde durch seine Sofortbildkameras weltberühmt. Neben Sofortbildkameras stellt die Firma auch digitale Kameras, Drucker und Artikel aus der Unterhaltungselektronik her. Der Hauptsitz der Firma befindet sich in Minnetonka, Vereinigte Staaten.

Kontaktdaten

k.A.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Reisestativ

Was ist eine Schnellwechselplatte?

Beinahe jedes Stativ, auch Reisestative, sind heute mit einer Schnellwechselplatte ausgerüstet. Diese ermöglicht es dir schnell zwischen verschiedenen Kameras zu wechseln. 

Die Verankerung für die Schnellwechselplatte ist am Stativ befestigt, die Schnellwechselplatte kannst du jedoch beliebig oft nachkaufen und an mehreren Kameras befestigen.

Somit verschwendest du deine Zeit nicht mit lästigen auf- und abschrauben der Kamera. Wenn du also mehrere Fotoapparate besitzt musst du nicht extra jede Kamera neu verschrauben. Die Schnellwechselplatte bleibt einfach am Boden deiner Kamera befestigt und du spannst einfach die Kamera in das Stativ ein, die du gerade benutzen möchtest.

Schnellwechselplatten gibt es aus Kunststoff oder auch aus Metall. Wechselplatten aus Metall sind dabei wesentlich stabiler und somit gut zum Befestigen von schweren Kameras geeignet.

Was ist ein Stativkopf?

Es gibt die verschiedensten Varianten von Stativköpfen. Meist wird ein Stativ mit einem bestimmten Kopf angeboten. Man kann grob zwischen 2-Wege-Neiger, 3-Wege-Neiger und Kugelköpfen unterscheiden.

Ein 2 Wege-Neiger wird kaum noch zum Verkauf angeboten, da es hier nicht möglich ist die Kamera horizontal (zum Beispiel bei Portraitaufnahmen) zu drehen.

Will man präzise Fotos machen, wie zum Beispiel bei Produktfotografie oder Architektur- und Landschaftsfotografie ist ein 3-Weg-Neiger eine gute Wahl, da er exakte Einstellungen ermöglicht. 3-Weg-Neiger sind meist sehr schwer, daher für Reisen ungeeignet.

Beim Reisen bietet sich der Kugelkopf an, weil er die leichteste Variant ist. Manche Kugelköpfe kann man um 360 Grad drehen, was auch Panoramaaufnahmen ermöglicht, hierbei spricht man von Panoramakugelköpfen.

Beim Stativkauf sollte man außerdem darauf achten, dass der Stativkopf austauschbar ist.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Klaus P.: Ansichten der Ferne, Reisephotographie 1850 – Heute, Gießen: Anabas, 1984.

[2] http://www.spiegel.de/reise/aktuell/reisefotografie-sehen-knipsen-staunen-a-485736.html

[3] http://www.foto-schuhmacher.de/artikel/hardware/reise-stative.html