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Farblaserdrucker: Testberichte, Vergleich und Ratgeber

Wir möchten dir dabei helfen, eine kluge Kaufentscheidung zu treffen. Hierzu bieten wir dir auf unserer Seite einen großen und unabhängigen Farblaserdrucker Vergleich und einen sorgfältig recherchierten Ratgeber.

Falls vorhanden, haben wir den einzelnen Produkten auch noch einen Farblaserdrucker Test hinzugefügt.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Farblaserdrucker im Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Typ
Maße
Gewicht
Display
Druckauflösung
Druckgeschwindigkeit
Duplexdruck
Druckkosten
Scannen
Kopieren
Faxen
Kabelloses Drucken
WLAN

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kaufberater.io Fachexperte
Romano ist Online Marketing Manager bei bei der Printer Care Service GmbH. Die Marke Printer Care ist bereits seit mehr als 20 Jahren fester Bestandteil des Drucker- und Druckzubehörmarktes. Mit dem Portal printer4you.com sagt das Unternehmen versteckten Kosten den Kampf an und bietet durch den Kaufberater völlige Transparenz in Sachen Gesamtkosten beim Druckerkauf.
Romano KochExperte für Drucker und Zubehörprinter4you.com

Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Farblaserdrucker können im Gegensatz zu herkömmlichen Tintenstrahldruckern scharfe Fotodrucke kostengünstig und in hoher Geschwindigkeit drucken.
Du kannst dich zwischen Standard-Farblaserdruckern, Farblaserdruckern mit Duplexeinheit, Multifunktionsfarblaserdruckern und Farblaserdrucker für das Büro entscheiden.
Wichtige Faktoren, die du beim Kauf eines Farblaserdruckers berücksichtigen solltest, ist die Druckauflösung, die Druckgeschwindigkeit, Scan-, Kopier-,  und Faxfunktion und der Support für diverse Speichergeräte.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Farblaserdrucker kaufst

Worin liegen die Vorteile von Farblaserdruckern gegenüber Tintenstrahldruckern?

Es gibt unterschiedliche Vorteile von Farblaserdruckern gegenüber Tintenstrahldruckern. Diese kommen vor allem bei einer langfristigen Nutzung der Geräte zum Vorschein.

  • Langfristig kostengünstigerer Druck
  • Kein Eintrocknen des Toners
  • Hohe Druckgeschwindigkeit
  • Scharfer Textdruck
  • Hochwertiger Fotodruck

Der Hauptunterschied zwischen Tintenstrahldruckern und Farblaserdruckern liegt vor allem in den langfristigen Kosten. Tintenstrahldrucker haben zwar einen geringeren Anschaffungspreis als Farblaserdrucker und verbrauchen weniger Strom, dafür sind die im Farblaserdrucker verwendeten Toner ergiebiger und damit die Kosten pro gedruckter Seite geringer. Ebenfalls muss der Toner weniger häufig gewechselt werden als die Tintenpatronen eines Tintenstrahldruckers.

Da bei Druck mit Farblaserprintern Toner verwendet werden und keine Tinte, ist ein eintrocknen der Farbe ausgeschlossen. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn nicht regelmäßig gedruckt wird. Der in das Papier eingebrannte Toner sorgt zudem dafür, dass die Ausdrucke weniger anfällig gegenüber Feuchtigkeit und Sonneneinwirkung sind.

Da Farblaserprinter nicht jede Zeile einzeln drucken wie ein Tintenstrahldrucker, ist im direkten Vergleich die Druckgeschwindigkeit deutlich erhöht. Ein Farblaserprinter kann also deutlich mehr Seiten pro Minute bedrucken als ein Tintenstrahldrucker.

Ebenso bieten die Farblaserdrucker in der Regel mehr Stauraum, das heißt mehr Platz für Papier. Sie müssen daher weniger oft aufgefüllt werden.

Die Drucktechnik bietet zudem eine höhere Qualität bei dem Druck von Texten. Dies ist zu erkennen, wenn der Ausdruck eines Tintenstrahldruckers mit dem eines Farblaserdruckers vergleichen wird. Die Ränder der einzelnen Buchstaben sind bei Farblaserdruckern deutlich schärfer ausgeprägt. Dadurch ist der Lesefluss für den Betrachter erhöht.

Die Qualität beim Fotodruck beziehungsweise Bilddruck ist bei aktuellen Modellen ebenfalls sehr gut, jedoch noch nicht so hochwertig wie bei Tintenstrahldruckern. Die Meinungen im Internet zum Fotodruck mit Farblaserprintern zeigen im Durchschnitt, dass der Fotodruck und seine Qualität für den privaten Gebrauch dennoch ausreichend und hochwertige Ausdrucke möglich sind.

Ein weiter Punkt ist die Geruchsbelastung. Des Öfteren wird bemängelt, dass bei Druck mit einem Farblaserdrucker ein unangenehmer Geruch entsteht, was in manchen Büros problematisch sein kann. Heutige Farblaserdrucker sind ebenfalls energiesparender, leiser und kleiner als die ersten Modelle und nähern sich in diesen Punkten immer mehr den Tintenstrahldruckern an.

Farbdrucke mit einem Farblaserdrucker

Farblaserdrucker arbeiten wesentlich schneller und effizienter als Tintenstrahldrucker. Sie sind damit sehr gut für größere Mengen an Ausdrucken geeignet.

Wie funktioniert ein Farblaserdrucker?

Der Farblaserdrucker nutzt im Vergleich zu anderen Drucktechnologien die Elektrostatik und Laser zum Druck. Für einen Druckvorgang sind mehrere Schritte nötig, die der Farblaserdrucker automatisch ausführt.

Wenn du ein Dokument zum Druck an deinen Farblaserdrucker schickst, liest dieser die ganze Datei und schickt Informationen an die verbauten Komponenten. Zunächst wird die sogenannte Bildtrommel statisch aufgeladen, die dafür verantwortlich ist den Toner aus der Tonerkartusche auf das Papier zu bringen. Ein Laser neutralisiert während dem Vorgang bestimmte Stellen der Bildtrommel. Eine Magnetrolle überträgt den Toner des Farblaserdruckers dann auf diese neutralisierten Stellen.

Der Farblaserprinter zieht anschließend das Papier ein. Damit der Toner auf das Papier kommt, muss das Papier ebenfalls statisch aufgeladen werden. Dies erfolgt durch die sogenannte Ladewalze. Nun wird der auf der Bildtrommel vorhandene Toner vom Papier angezogen und liegt auf diesem.

Damit der Toner auf dem Papier haftet, muss dieser in einem weiteren Schritt eingebrannt werden. Dazu erhitzt der Farblaserdrucker das Papier auf ungefähr 200 Grad Celsius. Das Papier läuft anschließend in einem Zug durch und wird vom Farblaserdrucker statisch wieder neutralisiert. Das nun bedruckte Papier ist zwar erwärmt, du kannst es aber trotzdem sofort herausnehmen und verwenden.

Was kostet ein Farblaserdrucker?

Heutzutage sind Farblaserdrucker auch für den Gebrauch im privaten Bereich erschwinglich geworden. Je mehr Ausstattung und Eigenschaften, desto höher ist der Preis des Geräts.

Farblaserdrucker für den Eigengebrauch galten noch vor wenigen Jahren als unwirtschaftlich, da die Anschaffungskosten und Tonerpreise sehr hoch waren. In den letzten Jahren sind die Preise für Farblaserprinter und auch Tonerkartuschen deutlich gesunken und die Geräte setzen sich daher immer mehr durch. Die Geräte liegen ungefähr bei den hier aufgeführten Durchschnittspreisen.

Art des Farblaserdruckers Preis
Standard-Farblaserdrucker 100–150 €
Farblaserdrucker mit Duplexeinheit 130-200 €
Multifunktionsgeräte  200–300 €
Office-Farblaserprinter über 300 €

Günstige Standard-Farblaserdrucker für Einsteiger kosten bei Anschaffung ungefähr 100 bis 150 Euro. Geräte mit der Möglichkeit eines Duplexdrucks beginnen bei ungefähr 130 Euro. Multifunktionsgeräte und Office-Farblaserprinter liegen im Schnitt darüber.

Wo kann man einen Farblaserdrucker kaufen?

Prinzipiell ist der Kauf eines Farblaserdruckers sowohl im Fachhandels als auch online möglich. Der Kauf online bietet jedoch die Möglichkeit einer besseren Vergleichbarkeit der Geräte.

Ein weiterer Vorteil einer Online-Bestellung ist die Möglichkeit, auf Erfahrungen von anderen Kunden zurückgreifen zu können. Damit kannst du einfach überprüfen, ob der Farblaserprinter für deine eigenen Bedürfnisse geeignet ist.

Händler, bei denen du die hier vorgestellten Typen von Farblaserdruckern findest, sind unter anderem:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Media Markt
  • Saturn
  • Conrad

Wo kommt welcher Farblaserdrucker zum Einsatz?

Farblaserdrucker sind heute überall zu finden. Sowohl im privaten Bereich, für das Home-Office, in Büros oder in der Industrie.

Da je nach Bedürfnissen unterschiedliche Anforderungen an den Farblaserdrucker gestellt werden, finden sich je nach Ort der Benutzung auch eher bestimmte Typen beziehungsweise ein bestimmter Typ eines Farblaserdruckers.

  • Eigengebrauch: Standard-Farblaserdrucker, bei intensiver Nutzung: Farblaserdrucker mit Duplexeinheit
  • Home-Office / Small-Office: Farblaserdrucker mit Duplexeinheit, Multifunktionsfarblaserdrucker
  • Büro / Industrie: Multifunktionsfarblaserdrucker, Farblaserdrucker für das Office

Wann lohnt sich die Anschaffung eines Office-Farblaserprinters?

In Büros und in der Industrie eignen sich nur dann die großen Geräte, wenn diese intensiv genutzt werden. Solltest du einen Drucker für deinen Betrieb suchen, solltest du dir überlegen für was deine Kollegen und du den Drucker nutzen. So ist zum Beispiel in der kreativen Branche eher zu erwarten das große, farbige Ausdrucke benötigt werden.

In einer Verwaltung werden dagegen vor allem einzelne Drucke für den Schriftverkehr angefertigt. Im ersten Fall eignet sich die Anschaffung eines Farblaserdruckers speziell für das Office, im zweiten Fall reicht womöglich auch ein Multifunktionsfarblaserdrucker.

Eignet sich ein Farblaserdrucker für mich?

Prinzipiell eignet sich ein Farblaserdrucker für alles. Egal ob du Texte, Bilder, Fotos oder Grafiken ausdrucken möchtest. Aufgrund der langfristigen Vorteile von Farblaserdruckern eigenen sich diese jedoch vor allem für dich, wenn du sehr wenig oder sehr viel ausdrucken möchtest und du Wert darauflegst, dass die Kosten pro ausgedruckter Seite niedrig sind.

Kann ich mit einem Farblaserdrucker auch qualitativ hochwertige Fotos ausdrucken?

Ja, die heutigen Farblaserdrucker bieten auch die Möglichkeit eines qualitativ hochwertigen Fotodrucks. Für den Fotodruck gibt es spezielles Fotopapier, mit dem die Qualität der Fotos gesteigert werden kann. Im Vergleich zu anderen Drucktechnologien schneidet der Farblaserdrucker beim Fotodruck gut ab.

Tintenstrahldrucker liegen beim Fotodruck jedoch weiterhin für den Farblaserdruckern. Von Nutzern wird vor allem bemängelt, dass Fotos von Farblaserdruckern in Farbtiefe und Schärfe schlechter abschneiden. Allerdings ist nach unserer eigener Recherche im Internet die Meinung der meisten Nutzer im Schnitt, dass die Qualität des Fotodrucks hochwertig und völlig ausreichend ist.

Kann ich mit einem Farblaserdrucker auch Folien und Briefumschläge bedrucken?

Handelsübliche Briefumschläge mit Fenster und Overhead-Folien können nicht bedruckt werden, da der Farblaserdrucker mit Hitze arbeitet und diese schmelzen können. Es gibt jedoch hitzebeständige Folien und Briefumschläge mit wärmebeständigen Fenstern, die speziell für Farblaserdrucker hergestellt werden.

Die speziell für Farblaserdrucker entwickelten wärmebeständigen Folien sind mit jedem Farblaserdrucker kompatibel. Bei Briefumschlägen mit oder ohne Fenster muss darauf geachtet werden, dass der Farblaserdrucker zum Bedrucken dieser geeignet ist. Briefumschläge müssen dann in ein separates Fach gelegt oder manuell zugeführt werden.

Bei Briefumschlägen solltest du zusätzlich darauf achten, dass der Klebestreifen zum Schließen des Briefumschlags abgedeckt ist. Ansonsten kann es vorkommen, dass die Umschläge im Farblaserdrucker stecken bleiben.

EXPERTENTIPP
Ein oft diskutiertes Thema bei Farblaserdruckern ist eine Feinstaubbelastung. Bei der Erwärmung des Toners werden möglicherweise gefährliche Nanopartikel freigesetzt, die in die Umwelt gelangen können. Es wird daher empfohlen, Laserdrucker nicht direkt auf dem Schreibtisch zu platzieren, sondern wenigstens 5 Meter vom Arbeitsplatz entfernt.
Romano KochExperte für Drucker und Zubehör

Entscheidung: Welche Arten von Farblaserdruckern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich können vier verschiedene Typen von Farblaserdruckern unterschieden werden:

  • Standard-Farblaserdrucker
  • Farblaserdrucker mit Duplexeinheit
  • Multifunktionsfarblaserdrucker
  • Farblaserdrucker für das Büro

Jeder Typus hat verschiedene Eigenschaften und Funktionen, die jeweils individuelle Vorteile und Nachteile mit sich bringen.

Da die einzelnen Typen sich in ihren Eigenschaften und Funktionen überschneiden, sind sie nicht trennscharf definierbar. Das bedeutet, dass zum Beispiel in einem Multifunktionsfarblaserprinter auch eine Duplexeinheit verbaut sein kann.

Wir möchten dir dabei helfen den Farblaserprinter zu finden, der am besten zu deinen Bedürfnissen passt. Um dir einen Überblick über die verschiedenen Arten zu geben, stellen wir dir folgend die verschiedenen Vorteile und Nachteile vor und gehen auf die individuellen Eigenschaften und Funktionen ein.

Wie funktioniert ein standardmäßiger Farblaserdrucker und wo liegen seine Vorteile und Nachteile?

Der Farblaserdrucker mit Standardausstattung bietet den Farbdruck von Dokumenten oder Bildern. Aufgrund der einfachen Funktionsweise und Bedienung ist er vor allem für dich geeignet, wenn du Einsteiger bist.

Ein Farblaserdrucker ohne Zusatzfunktionen wird über eine Ethernet-Kabelverbindung (auch genannt Netzwerkkabel oder LAN-Kabel) an den USB-Port deines Computers angeschlossen. Du musst daher den Farblaserdrucker in der Nähe des Computers positionieren, von dem du Druckaufträge senden möchtest.

Einstellungen zum Druck kannst du auf deinem Computer vornehmen. Dein Druckauftrag wird dann schnell und ohne Verzögerung über das Kabel an den Drucker gesendet. Eine Bedienung am Farblaserprinter selbst beschränkt sich meist auf einen Knopf zum Ein- und Ausschalten des Geräts.

Die Geräte sind meist günstiger als Varianten mit zusätzlichen Funktionen und daher besonders für dich geeignet, wenn du einen günstigen Einstieg in die Welt der Farblaserdrucker suchst und die die Möglichkeit zum Text- oder Farbdruck genügt.

Vorteile

  • Preis-Leistungsverhältnis
  • Einfache Bedienung

Nachteile

  • Keine Zusatzfunktionen
  • Kein automatischer, beidseitiger Druck
  • Kabelverbindung

Ein Nachteil von Standard Farblaserdrucker ist, dass der beidseitige Druck nur manuell möglich ist. Bei einem beidseitigen Druck müssen zunächst alle Vorderseiten bedruckt werden, danach muss das Papier von dir herausgenommen und gedreht werden.

Dann kann vom Farblaserdrucker die Rückseite bedruckt werden. Zudem musst du aufgrund der Kabelverbindung den Drucker in Nähe des Computers positioniert werden. Die reinen Standard-Farblaserdrucker haben zudem keine Zusatzfunktionen.

Wie druckt ein Farblaserdrucker mit einer Duplexeinheit und wo liegen seine Vorteile und Nachteile?

Der besondere Vorteil eines Farblaserdruckers mit Duplexdruck liegt darin, dass die Vorder- und Rückseite beim Ausdruck automatisch bedruckt wird.

Dazu wird das Papier nach dem Druck der Vorderseite erneut eingezogen und die Rückseite bedruckt. Der Druck von Vorder- und Rückseite spart Papier und damit Kosten. Wenn du also viele Dokumente druckst, ist ein Farblaserdrucker mit Duplexfunktion vorteilhaft.

Vorteile

  • Automatisch beidseitig Drucken
  • Papierkosten niedrig

Nachteile

  • Höherer Anschaffungspreis
  • Reduzierte Druckgeschwindigkeit

Geräte mit dieser zusätzlichen Funktion liegen preislich meist über Standard-Farblaserdruckern. Aufgrund des automatischen Papiereinzugs reduziert sich zudem die Druckgeschwindigkeit des Geräts. Das heißt das der Drucker pro Minute weniger Seiten bedruckt, als zum Beispiel ein Standard-Farblaserdrucker.

Brother Farblaserdrucker

Der doppelseitige Druck ist praktisch, damit nicht immer einzelne Blätter mit der Hand umgedreht werden müssen.

Welche zusätzlichen Eigenschaften besitzen Multifunktionsfarblaserdrucker und welche Vorteile und Nachteile haben diese?

Die All-in-One Farblaserdrucker sind Alleskönner und verknüpfen je nach Modell unterschiedliche zusätzliche Funktionen, neben dem eigentlichen Farbdruck.

Wenn du also neben dem Farbdruck noch scannen, kopieren und faxen möchtest oder dir die Möglichkeit wichtig ist Dokumente ohne Kabel an den Farblaserdrucker zu senden, ist solch ein Kombigerät für dich geeignet. Viele Multifunktionsfarblaserdrucker bieten zudem ebenfalls einen Duplexdruck an.

Multifunktionsfarblaserdrucker können in verschiedene Varianten unterteilt werden, die jeweils unterschiedlich viele Zusatzfunktionen bieten. Gängig sind die folgenden Bezeichnungen:

  • 3 in 1 Variante: Farbdruck, Kopieren und Scannen möglich
  • 4 in 1 Variante: Farbdruck, Kopieren, Scannen und Faxen möglich

Bestimmte Modelle bieten zum scannen einen „automatic document feeder“ (ADF). Dieser sorgt dafür , dass mehrere Seiten vom Farblaserdrucker eingezogen, gescannt und zu einer digitalen Datei zusammengefügt werden (zum Beispiel einem PDF-Dokument). Die einzelnen Seiten müssen hier daher nicht, wie bei einem klassischen Scanner, einzeln auf die Scannerfläche gelegt werden.

Viele Farblaserprinter bieten zudem die Möglichkeit, dass Druckaufträge über Funk vom (1) Computer an das Gerät geschickt werden können oder (2) eingescannte, digitalisierte Dokumente vom Farblaserprinter auf den Computer

Der Farblaserdrucker muss daher nicht in der Nähe des Computers stehen und es gibt ein störendes Kabel weniger. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn mehrere Nutzer das Gerät nutzen. Auch das drucken von mobilen Geräten wie zum Beispiel Handys und Tablets ist dann möglich.

Druck über Funk wird je nach gewähltem Farblaserprinter über diese zwei Netzwerke ermöglicht:

  • Wireless Lan (WLAN): Für diese Funktion muss eine Internetverbindung vorhanden sein. Der Drucker und dein Gerät müssen mit dem Internet verbunden sein. Über das WLAN-Netzwerk können so Dokumente von Computer und Drucker getauscht beziehungsweise gesendet werden.
  • Near Field Communication (NFC): Für diese Funktion muss dein mobiles Gerät mit einer NFC-Funktion ausgestattet sein. Außerdem muss meist eine App deines Farblaserdruckerherstellers installiert sein. Ein Austausch von Daten ist hier auf kurze Distanz möglich. Dazu musst du dein Gerät in der Nähe oder auf dem Farblaserdrucker positionieren.

Zusätzlich bieten einige Geräte Anschlüsse für weitere, externe Speichersysteme wie zum Beispiel USB-Sticks oder SD-Karten an. Über ein integriertes Display auf dem All-in-One Farblaserdrucker kannst du dann Dokumente und Bilder auf deinem Speichermedium auswählen und diese direkt ausdrucken lassen oder eingescannte Inhalte auf deinem externen Speichersystem ablegen.

Vorteile

  • Kopieren, Scannen und Faxen
  • Kabellos (WLAN oder/und NFC)
  • Anschluss externer Speichergeräte
  • Zugriff mehrerer Nutzer

Nachteile

  • Höherer Anschaffungspreis
  • Abhängigkeit vom Funk-Netzwerk
  • Größe

Da bei Geräten mit Druck über Funk eine Netzwerkverbindung bestehen muss, ist der Erfolg eines Druckauftrags von der Stabilität des Netzwerkes abhängig. Zudem sind die Geräte aufgrund ihrer Zusatzfunktionen meistens signifikant größer als Standard-Farblaserdrucker und Farblaserdrucker mit Duplexdruck.

Wie funktioniert ein Farblaserdrucker für das Office und welche Vorteile und Nachteile bietet dieser?

Business-Farblaserdrucker für das Büro oder die Industrie sind deutlich größer als Modelle für den Heimgebrauch und bieten daher die Möglichkeit komplexere Druckaufträge durchzuführen.

Farblaserprinter für Büros besitzen zwei Druckwerke. Daher ist es möglich, dass beide Seiten eines Papiers direkt bedruckt werden, ohne dass das Papier nochmals eingezogen werden muss. Der Druckvorgang ist daher deutlich schneller.

Die großen Farblaserdrucker bieten zudem oft mehr Stauraum für Papier und Toner und müssen daher bei einem hohen Druckvolumen weniger oft befüllt werden. Dies ist vor allem in Büros und in der Industrie von Vorteil, wenn besonders viel gedruckt wird.

Aufgrund ihrer Größe kann ebenfalls Papier über DIN A4 bedruckt werden. So ist zum Beispiel auch ein Posterdruck möglich. Darüber hinaus inkludieren die meisten Farblaserdrucker für das Büro und/oder die Industrie alle möglichen Funktionalitäten eines Multifunktionsfarblaserdruckers.

Vorteile

  • Druckgeschwindigkeit
  • Stauraum
  • Druck über DIN A4
  • Touch-Display

Nachteile

  • Anschaffungskosten
  • Stromverbrauch
  • Größe

Die Farblaserdrucker für den Gebrauch im Büro oder in der Industrie sind meistens sehr groß und verbrauchen aufgrund ihrer vielen Funktionalitäten viel Strom. Bei einer Anschaffung eines solchen Geräts ist zudem mit deutlich höheren Kosten als bei den anderen Typen von Farblaserdruckern zu rechnen. Für den Heimgebrauch sind sie daher nicht geeignet.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Farblaserdrucker vergleichen und bewerten

Nun möchten wir dir diejenigen Faktoren vorstellen, die du als Kriterien bei deiner Kaufentscheidung berücksichtigen solltest. Mit ihnen kannst du die verschiedensten Farblaserprinter vergleichen und entscheiden, welcher sich am Besten für dich eignet.

Bei Farblaserprintern sind die folgenden Eigenschaften besonders relevant:

  • Druckauflösung
  • Druckgeschwindigkeit
  • Automatischer, beidseitiger Druck (Duplex)
  • Scan-/Kopier-/Faxfunktion
  • Kabelloses Drucken
  • Support für Speichergeräte und Sofort-Druck
  • Flexibles Papiermanagement
  • Druckkosten pro Seite

Die hier vorgestellten Faktoren solltest du nicht voneinander abgrenzen und deine Kaufentscheidung auf Grundlage eines Wertes, zum Beispiel nur der Druckauflösung, ausrichten. Überlege dir zuerst wofür du deinen Farblaserdrucker verwenden möchtest und entscheide dann, welche der hier vorgestellten Vergleichskriterien für dich von Bedeutung sind.

Um dir bei deiner Kaufentscheidung zu helfen, gehen wir in den nachfolgenden Abschnitten nochmals gesondert auf die einzelnen Vergleichskriterien ein. Zudem möchten wir die erklären, warum wir die Angabe der Druckkosten pro Seite für einen schwierig vergleichbaren Faktor halten.

Tipp: Einen Vergleich anhand der hier vorgestellten Faktoren von derzeit gefragten Farblaserdruckern findest du auf dieser Website in der Vergleichstabelle.

Druckauflösung

Die Druckauflösung gibt dir Auskunft darüber, wie scharf und klar die Ausdrucke von Bildern und Grafiken des Farblaserdruckers sind. Wenn du also viel Wert auf sanfte Übergänge und eine hohe Bildqualität legst, ist die Druckauflösung als Maßstab besonders wichtig für dich.

Die Druckauflösung wird in der Einheit „dpi“ (dots per inch) gemessen. Sie gibt an, wie viele Punkte pro einem Zoll von dem jeweiligen Farblaserdrucker gedruckt werden können. Wenn bei einem Farblaserdrucker eine Druckauflösung von 600 dpi angegeben ist bedeutet das, dass auf einem Zoll 600 Punkte gedruckt beziehungsweise untergebracht werden können.

Der Standardwert für Farblaserdrucker liegt bei 600 x 600 dpi. Das heißt, dass der Drucker längs- und quer 600 Bildpunkte auf einer Länge von jeweils 2,54 cm (also einem Zoll) unterbringen kann.

Eine hohe Druckauflösung bedeutet, dass besonders viele Punkte untergebracht und damit ein Bild besonders scharf gedruckt werden kann. Wenn du deinen Farblaserdrucker überwiegend für Textdruck verwenden möchtest, ist die Druckauflösung daher weniger von Bedeutung. Der Standardwert von 600 x 600 dpi sorgt für ein scharfes und sauberes Schriftbild.

Für den Fotodruck bieten einige Geräte mittlerweile auch eine Auflösung, die über dem hier angegebenen Standardwert von 600 x 600 dpi liegt. Dabei handelt es sich meist um Farblaserprinter mit einer asymmetrischen Druckauflösung, das heißt das einer der beiden dpi-Werte deutlich erhöht ist, während der andere niedriger ist. Bei einigen aktuellen Modellen von Farblaserprintern ist daher bereits auch ein gestochen scharfer Druck von Bildern beziehungsweise Grafiken möglich.

Eine hohe Druckauflösung bedeutet zwar eine bessere Bildqualität, aufgrund der hohen Punktedichte wird aber meist die Druckgeschwindigkeit des Farblaserdruckers reduziert.

Hp Farblaserdrucker

Die Druckauflösung und Qualität ist zwischen den Geräten verschieden. Wenn nur Texte gedruckt werden sollen, ist die Auflösung nicht so entscheidend.

Druckgeschwindigkeit

Die Druckgeschwindigkeit gibt dir Auskunft darüber, wie viele Seiten der Farblaserdrucker innerhalb einer bestimmten Zeitspanne drucken kann. Häufig wird dies in bedruckbaren Seiten pro Minute angegeben.

Dabei muss unterschieden werden, ob der Druck von Farbseiten oder Schwarz/Weiß-Seiten gemeint ist. Farblaserdrucker schaffen innerhalb einer Minute meist deutlich weniger farbige Seiten als Seiten ohne Farbe. Da die Vorteile von Farblaserdruckern der scharfe Textdruck und die langfristig geringeren Kosten sind, ist besonders die Druckgeschwindigkeit der Schwarz/Weiß-Seiten von Bedeutung.

Zudem wird zwischen der Druckgeschwindigkeit von Simplex und Duplex unterschieden. Wenn die Druckgeschwindigkeit für Simplex angegeben ist, dann wird nur angegeben wie viele einseitige Seiten ein Drucker bedrucken kann.

Bei Duplex wird angegeben, wie viele Vorder- und Rückseiten ein Farblaserdrucker innerhalb einer Minute schafft. Eine Angabe des Duplex-Wertes ist nur dann möglich, wenn in dem Farblaserprinter eine Duplexeinheit zum automatischen bedrucken der Vorder- und Rückseite verbaut ist. Als Vergleichswert ist daher zunächst immer der Simplex-Wert anzunehmen und zu vergleichen.

Wenn du große Mengen an Dokumenten beziehungsweise viele Seiten druckst oder mehrere Nutzer auf den Farblaserdrucker zugreifen (wie zum Beispiel in einem Büro oder in der Industrie), dann ist die Druckgeschwindigkeit von besonders hoher Bedeutung. Ein Printer der besonders lange braucht um ein Dokument auszudrucken, kann den ganzen Arbeitsablauf verzögern.

Duplexdruck: Automatisch beidseitig drucken

Die Angabe ob eine Duplexeinheit verbaut ist oder nicht gibt wieder, ob der Farblaserdrucker automatisch Vorder- und Rückseite eines Papiers bedrucken kann. Gerade wenn du große Mengen drucken möchtest, ist die Verfügbarkeit von Duplexdruck wichtig für dich.

Wie bereits bei den unterschiedlichen Typen von Farblaserdruckern vorgestellt, ist in manchen von den Geräten eine Duplexeinheit verbaut. Anstatt das bei einem gewollten beidseitigem Druck Papier von dir selbst nochmals manuell eingelegt werden muss, zieht der Drucker mit Duplexdruck das Papier selbst wieder ein und bedruckt automatisch die Rückseite. Dies spart Zeit und einen zusätzlichen Handgriff.

Hierbei solltest du beachten, dass bei manchen Farblaserdruckern ein zusätzliches Druckwerk verbaut ist. Dies ist meistens bei den großen Office-Farblaserdruckern der Fall. Die Farblaserprinter können dann direkt Vorder- und Rückseite bedrucken, ohne das Papier nochmals einziehen zu müssen. Dies erhöht wiederum die Druckgeschwindigkeit deutlich.

Da die meisten Modelle mit Duplexdruck höhere Anschaffungskosten haben, solltest du entscheiden ob die Funktion für dich von Bedeutung ist. Der manuelle Druck ist immer möglich und für den privaten Gebrauch ausreichend.

Zusätzliche Funktionen: Scan-/Kopier-/Faxfunktion

Farblaserdrucker mit Zusatzfunktionen bieten dir neben dem eigentlichen Druck je nach Modell die Möglichkeit Dokumente zu kopieren, zu scannen oder zu faxen.

Das Scannen beziehungsweise Kopieren ermöglicht es dir, Dokumente auf einer Glasfläche oberhalb des Farblaserprinters zu positionieren und lesen zu lassen. Wenn neben dem Druck das Scannen und Kopieren von Dokumenten möglich ist, wird meistens von einer 3-in-1 Variante gesprochen.

Die unterschiedlichen Geräte bieten dann jeweils unterschiedliche Möglichkeiten, was du mit deinem eingescannten Dokument machen kannst:

  • Ausdruck einer Kopie
  • Abspeichern auf externem Speichergerät (Schnittstelle muss vorhanden sein, siehe unten beim Support externer Geräte)
  • Senden an eine E-Mail-Adresse
  • Senden an einen Computer
  • Senden an andere mobile Geräte (zum Beispiel Handy oder Tablet)

Bei einer 4-in-1 Variante ist zusätzlich das Faxen von Dokumenten möglich. Dabei wird ein Dokument über das Telefonnetz an andere Faxgeräte, Geräte mit einer Faxfunktion oder Computer gesendet. Ein senden an Computer ist nur dann möglich, wenn diese auch mit der dafür notwendigen Hardware (z.B. einer ISDN-Karte) ausgestattet sind.

Kabelloses Drucken: NFC, WLAN und Co.

Das kabellose Drucken ermöglicht es dir Dokumente vom und an den Farblaserdrucker zu senden. Dabei muss dann kein Netzwerkkabel an deinen Computer und an den Farblaserdrucker angeschlossen werden.

Es gibt verschiedene Funk-Netzwerke, die eine kabellose Übertragung ermöglichen. Die bekannten sind WLAN und NFC, die bereits unter der Typenbeschreibung von Multifunktionsfarblaserdruckern vorgestellt wurden.

Es gibt jedoch auch weitere Möglichkeiten, Dokumente kabellos zu übertragen. Dazu muss bestimmte Software beziehungsweise bestimmte Apps des jeweiligen Herstellers von deinem Farblaserdrucker installiert sein. Die Software und Apps haben je nach Hersteller unterschiedliche Namen und bieten auch eine unterschiedliche Bandbreite an Funktionalitäten an.

Solltest du eine ganz bestimme Art und Weise des kabellosen Drucks bevorzugen, zum Beispiel über Apple AirPrint oder weil du keine NFC-fähigen Geräte besitzt über eine App des Herstellers, solltest du besonders darauf achten welche Möglichkeiten vom jeweiligen Gerät angeboten werden.

Farblaserdrucker

Funktionen wie AirPrint ermöglichen es dir von anderen Geräten, wie zum Beispiel vom Smartphone aus, direkt zu drucken.

Support externer Geräte für Sofort-Druck und zum Abspeichern

Bei manchen Farblaserdruckern besteht die Möglichkeit, externe Speichergeräte an einer Schnittstelle anzuschließen. Über den Farblaserdrucker können dann Dokumente auf dem Speichergerät zum Druck ausgewählt werden oder bei einem Multifunktionsfarblaserdrucker eingescannte Dokumente auf dem Speichergerät gesichert werden.

Diese Funktion ist vor allem dann von Vorteil, wenn mehrere Leute auf den Farblaserprinter zugreifen oder du selbst die Funktion schätzt Dokumente auf einem tragbaren Speichergerät direkt drucken oder abspeichern zu können.

Über die Möglichkeit des Sofort-Drucks eines Dokuments in der Schnittstelle kann ebenfalls die Geschwindigkeit des Drucks beschleunigt werden, da die Daten nicht erst über Funk oder Kabel an den Farblaserprinter übertragen werden müssen.

Welche Schnittstellen vorhanden sind, variiert von Gerät zu Gerät. Gängig ist jedoch, dass bei den meisten Farblaserdruckern mit Schnittstellen eine Verbindung eines USB-Geräts möglich ist, zum Beispiel einem USB-Stick oder einer externen Festplatte.

Bedruckbare Medien: das flexible Papiermanagement

Nicht alle Farblaserdrucker bieten neben dem Druck von A4-Papier die Möglichkeit an, auch andere Formate wie zum Beispiel Briefumschläge zu bedrucken. Wie flexibel der Farblaserdrucker für unterschiedliche Papierdokumente genutzt werden kann, hängt von dem integrierten Papiermanagement ab.

So bieten Farblaserprinter mit Papiermanagement meist extra einstellbare Fächer für andere Papierformate an, damit diese auch richtig eingezogen und bedruckt werden können. In der vom Hersteller gelieferten Software beziehungsweise Druckertreiber kann dann ausgewählt werden, welche Art von Papier bedruckt werden soll. So ist ein problemloser Druck verschiedener Formate möglich.

Solltest du daher Wert darauf legen nicht nur Dokumente auf DIN A4 ausdrucken zu wollen, sondern zum Beispiel auch Karten oder Briefumschläge, achte darauf ob der Farblaserdrucker das flexible bedrucken von verschiedenen Papierformaten anbietet.

Druckkosten pro Seite: ein vergleichbares Kriterium?

In einigen Tests und Vergleichen werden ebenfalls die Druckkosten pro Seite angegeben. Bei dieser Angabe und einem Vergleich über Websites und Tests hinweg, solltest du jedoch vorsichtig sein. Da eines der Hauptvorteile von Farblaserdruckern die langfristigen geringeren Kosten im Vergleich zu anderen Drucktechnologien sind, vergleichen einige Tests von Farblaserprintern auch die Druckkosten pro Seite.

Meist werden die Druckkosten pro Seite auf Grundlage der unverbindlichen Preisempfehlung der Tonerkassetten des jeweiligen Herstellers für ihr Gerät berechnet. Andere Seiten berechnen einen Vergleichswert nur anhand der Materialkosten nach einer bestimmten Anzahl an gedruckten Seiten (zum Beispiel die Durchschnittskosten pro Seite nach 30.000 gedruckten Seiten).

Die Preise der Toner variieren jedoch je nach Anbieter und zudem gibt es auch günstigere Alternativen zu den Original Tonerkartuschen der Hersteller. Auch das verwendete Papier senkt oder steigert den Preis pro Seite. Der Vergleich der Druckkosten pro Seite hängt also eher vom Zubehör als maßgeblich vom Farblaserprinter selbst ab.

Bei einem Vergleich auf Grundlage diesem Kriterium solltest du daher darauf achten, wie die jeweiligen Kosten gemessen wurden. Als Richtwert ist das Kriterium dennoch zu berücksichtigen.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Farblaserdruckern

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Farblaserdruckern, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Unternehmen

Das japanische Unternehmen Brother hat seinen deutschen Hauptsitz im hessischen Bad Vilbel nahe Frankfurt am Main. Neben Druckern und Multifunktionsgeräten vertreibt Brother auch Nähmaschinen, Textildrucker, Werkzeugmaschinen, Beschriftungsmaschinen, Verbrauchsmaterial und Zubehör, vor allem auch für die Industrie. Im Bereich der Multifunktionsdrucker produziert Brother vor allem Laserdrucker. Wenn du also an einem solchen Gerät interessiert bist, liegst du mit dem Hersteller Brother genau richtig.

Kontaktdaten

Brother International GmbH
Im Rosengarten 14
61118 Bad Vilbel
Deutschland
http://www.brother.de/
[email protected]

Informationen zum Unternehmen

Der volle Name der Firma lautet HP Inc. Die Unterscheidung ist wichtig, weil es sich bei HP und HP Inc. im Prinzip um zwei verschiedene Unternehmen handelt. HP existiert in dieser Form nicht mehr, weil es sich im Jahre 2015 aufgespalten hat. Aus HP wurde HP Inc. und Hewlett Packard Enterprise. Seit der Abspaltung steht HP im Firmennamen von HP Inc. nicht mehr Hewlett Packard. Stattdessen handelt es sich um die offizielle Firmierung. Als Gründungsjahr für HP Inc. wird jedoch nicht 2015, sondern 1939 geführt, was dem Gründungsjahr der ursprünglichen Firma entspricht. Das Unternehmen ist vor allem für die Herstellung von Drucker bekannt. Darüber hinaus ist es jedoch im PC-Bereich tätig.

Kontaktdaten

HP Deutschland GmbH
Schickardstraße 32
71034 Böblingen
Deutschland
Telefon: 07031 – 450 7000
https://www.hp.com/de
E-Mail: [email protected]

Informationen zum Unternehmen

Kyocera ist ein japanischer Konzern, der seinen Sitz in Kyōto hat. In Europa ist Kyocera vor allem für seine Drucker, Kopierer und Multifunktionsgeräte bekannt. Das im Jahr 1959 gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit rund 70.000 Mitarbeiter.

Kontaktdaten

KYOCERA Fineceramics GmbH
Fritz-Müller-Straße 27
73730 Esslingen
DEUTSCHLAND
Tel: +49-711-93934-0
Fax: +49-711-93934-950
Webseite: http://www.kyocera.de/

Informationen zum Unternehmen

Das US-amerikanische Unternehmen wurde 1991 gegründet und zählt mittlerweile zu den Marktführern im Bereich Document Workflow Services. Lexmark ist für seine Qualität und breite Produktpalette bekannt.

Kontaktdaten

Lexmark Deutschland GmbH
Dornhofstraße 44
63263 Neu-Isenburg
Deutschland

Informationen zum Unternehmen

Das Unternehmen Ricoh wurde 1936 in Japan als Riken Kankoshi Co. Ltd. Gegründet. Dieses ist bekannt für seine Produkte wie Multifunktionssysteme, Produktionsdrucksysteme, Drucker, digitale Fotografiessysteme etc.

Kontaktdaten

Ricoh Deutschland GmbH
Vahrenwalder Straße 315
30179 Hannover
Tel: +49 511 6742 0
Fax: +49 511 6742 3000
E-Mail: [email protected]
Webseite: http://www.ricoh.com/

Informationen zum Unternehmen

Der Elektronikkonzern Samsung Electronics Co. Ltd. ist Teil der Samsung Group. Der Hauptsitz von Samsung Electronics Co. Ltd. ist in Suwon, Südkorea. Bekannt ist der Konzern vor allem für seine Smartphones, Fernseher, Festplatten und Kühlschränke. In der Kategorie „Curved TV“ war Samsung eines der ersten Unternehmen, welche einen gebogenen Fernseher auf den Markt brachten. Bei den Smartphones liefert sich der aktuelle Marktführer Samsung immer wieder ein Battle mit Apple.

Kontaktdaten

Samsung Electronics GmbH
Samsung House
Am Kronberger Hang 6
65824 Schwalbach am Tanus
Deutschland
Kontaktaufnahme via Support möglich.
http://www.samsung.com/de/
Telefon: +43 1 516 15 – 0
Fax: +43 1 516 15 21

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Farblaserdrucker

Seit wann wird mit Lasern gedruckt und wer hat den ersten Laserdrucker entwickelt?

Der Farblaserdruck basiert auf der Elektrografie von Chester Carlson, der in den 30er Jahren in Zusammenarbeit mit Otto Kornei nach einer Lösung für eine automatische Kopie seiner Unterlagen suchte.

Die Untersuchungen der Elektrofotografie von Chester Carlson gipfelten dann am 22. Oktober 1982 in der ersten Fotokopie. Zur Erstellung dieser waren fast 40 Arbeitsschritte nötig und der Vorgang wurde zu Marketingzwecken „Xerographie“ genannt.

Das dafür gebaute Gerät konnte zunächst nur gemietet werden und die Druckgeschwindigkeit war sehr gering, wobei diese in den darauffolgenden Jahren deutlich gesteigert werden konnte. Die Entwicklung gilt heute als Basis für alle Kopiersysteme, auf für den heutigen Farblaserdrucker.

In der Firma Xerox wurde nach dem Tod von Chester Carlson im Jahre 1969 der erste Laserdrucker von dem Angestellten Gary Starkweather konstruiert. Die damals neuartige Lasermethode wurde zunächst für Kopierer verwendet und wurde zu einem großen Gewinn für die Firma, die hierfür ein Monopol besaß. Im Jahre 1973 erfolgte dann der Verkauf des ersten kommerziellen Laserdruckers.

Nach einem rechtlichen Verfahren gegen die Firma Xerox und ihre Monopolstellung, musste diese ihre Entwicklungspläne offen legen. In Folge wurden immer mehr Unternehmen auf die Technik aufmerksam und nutzen diese bis heute für ihre eigenen Geräte.

Beeinträchtigt das Drucken mit Farblaserdruckern die eigene Gesundheit?

Immer wieder wurde in den letzten Jahren über mögliche gesundheitsschädliche Folgen durch das Einatmen von Tonpartikeln in den Medien berichtet. Ob dies tatsächlich der Fall ist, ist bis heute nicht eindeutig geklärt.

Farblaserdrucker drucken mit einem feinen Pulver (dem Toner), der in einer Tonerkassette eingelassen ist. Dieses Tonerpulver enthält Schwermetalle und andere Stoffe, die beim Druckvorgang freigesetzt werden. Die Emissionen sind dann für dich schädlich, wenn du sie einatmest. Sie stehen im Verdacht die Entstehung von Krebs und andere Krankheiten zu begünstigen.

Jedoch wird dagegen argumentiert, dass moderne Farblaserdrucker beim Druckvorgang so stark erhitzt werden, dass die giftigen Partikel einfach verdampfen. Die freigesetzte Dosierung sei zu gering, um einen Schaden anzurichten. Bis heute ist umstritten, ob ein direkter Zusammenhang zwischen dem drucken mit Farblaserdruckern und gesundheitlichen Schäden besteht.

Wir empfehlen dir daher deinen Farblaserdrucker nicht in einem Raum zu nutzen in dem du dich dauerhaft aufhältst oder darauf zu achten, dass du nach dem Druck lüftest oder das Fenster öffnest, während du druckst.

Welches Papier beziehungsweise Fotopapier ist das richtige für deinen Farblaserdrucker?

Für den Druck von Dokumenten und Text ist kein spezielles Papier für deinen Farblaserdrucker notwendig. Jedoch gibt es verschiedene Arten von Druckerpapier, die sich in Umweltfreundlichkeit, Haltbarkeit, Gewicht und Weißgrad unterscheiden.

Für den privaten Haushalt reicht meist ein standardmäßiges Kopierpapier. Bei Druck von Fotos oder Grafiken empfehlen wir dir spezielles Fotopapier zu verwenden, sodass der Ausdruck eine höhere Qualität hat.

Welche Tonerkartusche ist die richtige für deinen Farblaserdrucker und was kostet diese?

Die Beschaffenheit der Kassette ist auf das jeweilige Gerät angepasst. Beim Kauf einer Tonerkartusche musst du daher darauf achten, dass diese mit deinem Gerät kompatibel ist. Die Tonerkartuschen sind separat erhältlich und kosten je nach Hersteller mal mehr und mal weniger

Sollten dir die Anschaffungskosten für eine Tonerkassette die von dem Hersteller deines Farblaserdruckers vertrieben wird zu hoch sein, kannst du auch auf Tonerkartuschen von Drittanbietern zurückgreifen. Auch hier ist darauf zu achten, dass diese in deinen Farblaserdrucker passen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.drucker-infos.de/laserdrucker

[2] https://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-10-Gesundheitsgefahren-durch-

Laserdrucker-bannen-2323162.html

[3] http://www.deutschlandfunk.de/dokumentenfaelschern-auf-der-spur.676.

de.html?dram:article_id=240829

[4] https://www.dirks-computerecke.de/hardware/laserdrucker-reinigen-was-

wird-aus-dem-toner.htm


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