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Buchscanner Test 2018: Unabhängiger Vergleich mit Tipps vom Experten

Wir möchten dich bei deiner Kaufentscheidung unterstützen. Dafür vergleichen wir für dich auf unserer Seite die besten Buchscanner und bieten dir weiters einen ausführlichen und unabhängig recherchierten Ratgeber.

Darin eingebunden sind zahlreiche Buchscanner Experten-Tests sowie aussagekräftige Kundenmeinungen und -bewertungen, die wir analysieren.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Buchscanner Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Typ
Maße
Gewicht
Farbe
Vorlagenformat
Auflösung
Betriebssystem
Lichtquelle
Scan-Geschwindigkeit
Ausgabe-Formate
Sensorenanordnung
TWAIN-Schnittstelle

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Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Mit Hilfe eines Buchscanners können Sie auf einfache Weise Ihre Bücher digitalisieren und erhalten hochwertige Scans, die Sie im Nachhinein bearbeiten können.
Grundsätzlich können Flachbettscanner und Overhead-Scanner als herkömmliche Scannertypen verwendet werden. Buchkantenscanner und V-Buchscanner sind speziell für das Scannen von Büchern optimierte Scanner.
Zur Schonung der Buchrücken eignen sich besonders die für das Buchscannen ausgerichteten Scanner, der Buchkanten- sowie der V-Buchscanner.

Ratgeber: Fragen, mit denen Sie sich beschäftigen sollten, bevor Sie einen Buchscanner kaufen

Was ist ein Buchscanner?

Ein Buchscanner ist somit eine spezielle Form der Scannerfamilie, der für die Digitalisierung von Büchern optimiert ist.

Ganz allgemein nutzen wir Scanner, um Informationen einer Vorlage zu digitalisieren. Technisch ausgedrückt, wird für jeden Bildpunkt der jeweilige Helligkeits- und Farbwert sowie die Position innerhalb der Vorlage in elektrische Signale umgewandelt. Durch spezielle Software können diese digitalen Inhalte als Datei gespeichert werden. Ein Scanner ermöglicht es, eine gedruckte Vorlage am Computer weiterzuverarbeiten.

Mit einem Buchscanner Inhalte digitalisieren

Möchtest du Inhalte eines Buches beispielsweise in eine Präsentation einbauen, so kannst die ausgewählten Seiten einfach mit dem Buchscanner Einscannen und musst sie nicht mühselig abtippen.

Welche Vorteile bieten Buchscanner im Vergleich zu „normalen“ (Dokumenten-)Scannern?

Bei Buchscannern kann der Deckel des Scanners während des Scanvorgangs geöffnet bleiben.

Der Scanbereich beginnt weiter am Rand als bei anderen Scannern. Dies ermöglicht das Scannen einer kompletten Buchseite.

Buchscanner können eine erhöhte Tiefenschärfe aufweisen, so dass bei Flachbettscannern auch der Bereich am inneren Rand des Buches scharf aufgenommen werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen einem Zeilen- und einem Flächenscanner?

Der Unterschied liegt vornehmlich in der Anordnung der CCD-Sensoren. Diese Abkürzung steht für Charge Coupled Device, was auf Deutsch ladungsgekoppeltes Bauelement bedeutet. Ein CCD-Sensor ist eine spezifische Bauart eines Sensors. Beim Scannen wird durch Lichteinfall ein Ladungsbild der Vorlage auf den Sensor projiziert. Dieser liest daraus die einzelnen Bildpunkte aus.

Eine einzelne Zelle des CCD-Sensors wird auch als Pixel bezeichnet. Er stellt den kleinsten lichtempfindlichen Grundbaustein dar. Seine Aufgabe ist es, Lichtteilchen, die in Form von elektrischer Ladung einfallen, zu erkennen. Die Lichtteilchen werden auch Photonen genannt.

Zeilenscanner

Diese Form des Scannens kennen wir von den klassischen Kopierern.

Der Zeilenscanner kann auch als Aufsichtsscanner bezeichnet werden. Bei diesem Scannertyp wird eine Zeilenkamera verwendet, die mit einer Lichteinheit gekoppelt ist. Charakteristisch ist hier, dass die CCD-Sensoren alle in einer Reihe bzw. Zeile angebracht sind. Diese Zeile wird von hinten nach vorne über die Vorlage bewegt, wodurch ein zweidimensionales Bild entsteht. Zur Erzeugung von Farbbildern werden drei parallele Reihen von Pixeln in sehr kleinen Abständen angelegt. Jede von ihnen ist mit einem Farbfilter ausgestattet. In der Regel ist ein Filter rot, einer grün und einer blau.

Flächenscanner

Der Flächenscanner verwendet eine Digitalkamera um die einzelnen Buchseiten mit einem Schuss zu erfassen.

Die CCD-Sensoren bilden hier eine Fläche, das bedeutet, dass die einzelnen Zellen zweidimensional angeordnet sind. Die einzelnen Zellen sind abwechselnd mit jeweils einem Farbfilter ausgestattet. Bei dem Versuch die Farbinformationen eines Pixels zu erfassen, müssen deshalb die Informationen der benachbarten Zellen mitgenutzt werden.

Zwischen dem eigenen Farbwert und dem der Nachbarzelle werden weitere Zwischenwerte berechnet und hinzugefügt. Diesen Vorgang nennt man in der Fachsprache Interpolieren. Problematisch ist daran, dass häufig Fehler entstehen und die Qualität leidet.

Bildauflösung als Qualitätskriterium

Vorsicht bei Megapixel-Gesamtangaben

Beim Kauf eines (Buch-)Scanners ist es wichtig, auf die Angabe der Bildauflösung zu achten. Achtung, hierbei wird häufig getrickst. Gerade bei Flächenscannern werden häufig hohe Megapixel-Angaben gemacht, um die Gesamtauflösung zu beschreiben. Entscheidend ist jedoch die tatsächliche Auflösung, das heißt die Auflösung ohne Interpolation.

Zur Erinnerung: Interpolation heißt, dass die Pixel zur Farbdarstellung die Informationen benachbarter Pixel benötigen und im Zwischenraum neue Werte einfügen, die sich aus der Kombination beider Pixelwerte berechnen lassen.

Die reale Auflösung der Flächenscanner liegt meistens weit unterhalb der angegebenen Gesamtauflösung. Zeilenscanner verwenden hingegen kein Interpolationsverfahren, wodurch die tatsächliche Auflösung in der Regel höher liegt.

Farbwiedergabe als Qualitätskriterium

Anhand der Farbwiedergabe können Sie erkennen, welchen Umfang an erfassbaren Farben ein Scanner besitzt. Sie können sich dabei am International Color Consortium (ICC) Standard orientieren.

Ein ICC-Profil beschreibt den Farbraum von Farbeingabe- und Farbwiedergabegeräten. Der Standard gewährleistet Ihnen, dass die Farben Ihrer Vorlage richtig, das heißt farbgetreu, wiedergegeben werden können.

Ein Bild besteht aus vielen einzelnen Pixeln (= Bildpunkten). Aus wie vielen Bildpunkten ein Bild besteht, berechnet sich aus dem Produkt der einzelnen Zeilen eines Bildes und der Anzahl der Pixel, die eine Zeile besitzt, also:

Anzahl Bildpunkte = Anzahl der Zeilen * Pixel pro Zeile

Jeder Bildpunkt kann eine unterschiedliche Anzahl an Farben annehmen. Die Information, welche Farben ein Bildpunkt annehmen kann, wird in Bits gespeichert. Ein Bit ist die kleinste elektronische Speichereinheit. Sie kann zwei Zustände annehmen: Ja/Nein

Bei einem Schwarz-Weiß-Bild ist dies ganz einfach zu verstehen. Ist der Pixel schwarz? Ja, dann wird er schwarz abgebildet. Nein, dann wird er weiß abgebildet. Die Farbtiefe entspricht hier einem Wert von 1.

Ein Bildpunkt kann jedoch über mehrere Bits verfügen. Je mehr Bits einem Pixel zugeordnet sind, desto mehr Farbtöne kann der Bildpunkt annehmen.

Sie können sich an den folgenden Kennzahlen orientieren: Ein handelsüblicher Zeilenscanner besitzt eine Echtfarbverarbeitung von 24 Bit Farbe und 8 Bit Graustufen. Ein hochwertiger Zeilenscanner bietet sogar 42 Bit Farbe. Dies schließt notwendige Korrekturen mit ein, die zu einem homogeneren Ergebnis führen. Erst dann wird das Bild auf 24 Bit Farbe reduziert.

Auch hier gilt Vorsicht bei Flächenscannern! Durch die beschränkte Anzahl von einer Farbe pro Pixel wird auch an dieser Stelle mit benachbarten Pixeln interpoliert, wodurch es vor allem bei Werken, die Grafiken mit feinen Strukturen und hohem Kontrast besitzen, zu Bildstörungen kommen kann. Auch ein Farbrauschen ist bei flächigen und intensiven Farben nicht auszuschließen.

Was kostet ein Buchscanner?

Der Kostenpunkt hängt von der Variante des Buchscanners ab. Am kostengünstigsten sind Flachbettscanner. Diese gibt es schon für unter 100€.

Buchdigitalisierungsgeräte, die auf die Schonung der Buchrücken achten, sind schon teurer. Bei diesen müssen Sie mit mindestens 300€ rechnen.

Wo kann man Buchscanner kaufen?

Buchscanner werden in Bürofachmärkten und im Internet angeboten. Oft vertreiben die Hersteller ihre Produkte selbst.

Anderenfalls finden Sie die einzelnen Modelle ebenfalls bei den folgenden Shops:

  • Amazon
  • Idealo
  • ebay

Flachbettscanner, die nicht auf die Digitalisierung von Büchern spezialisiert sind, erhalten Sie außerdem in jedem Elektromarkt.

Kann man einen Buchscanner auch mieten oder leasen?

Ja, beides ist möglich. Immer mehr Unternehmen, die digitale Bürolösungen vertreiben, bieten diesen Service an.

Entscheidung: Welche Arten von Buchscannern gibt es und welche ist der richtige für Sie?

Grundsätzlich können vier gängige Scannervarianten unterschieden werden, die beim Digitalisierungsvorgang von Büchern eingesetzt werden:

  • Flachbettscanner
  • Buchkantenscanner
  • Overhead-Buchscanner
  • V-Buchscanner

Welcher Buchscanner der richtige für Sie ist, hängt von Ihrem Gebrauch ab. Wollen Sie sich als Privatperson einen Buchscanner anschaffen oder sind Sie auf der Suche nach einer Lösung für Bibliotheken und Archive? Relevant ist weiterhin der Zustand und Wert der zu scannenden Werke.

Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile der einzelnen Scannertypen vorgestellt. So können Sie schnell herausfinden, welcher Buchscanner sich für Ihre Zwecke besonders gut eignet.

Flachbettscanner

Flachbettscanner sind meistens nicht speziell für Bücher konzipiert.

Um die Lektüre einzuscannen, müssen sie mit der geöffneten Seite nach unten auf eine Glasscheibe gelegt und der Deckel geschlossen werden. Anschließend fährt ein Zeilensensor in einer Schlittenkonstruktion unterhalb der Glasplatte von hinten nach vorne.

In der Zeile ist ein Lichtstreifen enthalten, der jeweils für den Moment des Scannens das Buch in seiner gesamten Breite bestrahlt.

Flachbettscanner sind kostengünstig und sind häufig in Kopierern integriert. Deshalb findet man sie meistens in Büros von Unternehmen und Privatpersonen. Mit ihnen werden vor allem Fotos, Druckseiten und Karten eingescannt. Aufgrund ihrer dünnen Form eignet sich dieses Scannermodell besonders gut. Bücher leiden hingegen bei diesem Scannertyp häufig, da ihr Rücken zu weit geöffnet werden muss und überstrapaziert wird. Vor allem für alte Schriftwerke sollten deshalb keine Flachbettscanner eingesetzt werden.

Verstärkt wird die Strapazierung des Buchrückens durch verstärktes Drücken auf den Deckel des Scanners. Dies ist in einigen Fällen jedoch nötig, um den Text an den inneren Rändern hinreichend einzuscannen. Anderenfalls laufen Sie Gefahr, diesen Bereich nur unscharf auf Ihrem Scan zur Verfügung zu haben.

Ein weiteres Problem stellt die Buchgröße dar. Die maximal scannbare Buchgröße hängt von der Größe der Glasplatte und somit der Größe des Scanners ab. Bücher, die diese Größe überschreiten, können nur in Teilen eingescannt werden. Um eine Seite zu scannen, muss das Buch mehrere Male aufgelegt und im Anschluss die einzelnen Dateien wieder zusammengefügt werden.

Der Flachbettscanner stellt eine Variante des Zeilenscanners dar, der sich grundsätzlich durch eine höhere Qualität des resultierenden Scans auszeichnet. Weitere Informationen zur Kategorie Zeilenscanner finden Sie untenstehend im Ratgeber.

Vorteile

  • Kostengünstig
  • Häufig in Kombination mit Kopiergeräten

Nachteile

  • Buchrücken leidet
  •  Begrenzte Formatgröße

Buchkantenscanner

Diese Scannerart stellt eine Reaktion auf die Problematik der Unschärfe im inneren Bereich des Buches dar.

Statt stärker auf den Deckel zu drücken und damit dem Buchrücken zu schaden, kann man bei diesem Scanner das Buch im 90 Grad Winkel auflegen.

Dies ermöglicht der bündige Abschluss der Glasscheibe mit der Gerätekante. Während die eine Buchhälfte auf der Glasplatte zum Scannen bereit liegt, hängt die andere an der Gerätevorderseite herunter.

Die beschriebene Methode hat zum Nachteil, dass nur die Hälfte einer Doppelseite bei einem Scanvorgang eingescannt werden kann. Demnach müssen Sie hier doppelt so viel Zeit einplanen. Bei Grafiken, die über zwei Buchseiten gehen, ist dieser Nachteil besonders problematisch. Da das Buch im 90 Grad Winkel aufliegt, gehen im Seiteninneren, dem Bundsteg, ein paar Millimeter beim Scannen verloren. Grafiken können so nicht vollständig abgebildet werden.

Auch die Kosten liegen bei dieser Scannerart höher als bei den traditionellen Flachbettscannern.

Der Buchkantenscanner stellt eine Variante des Zeilenscanners dar, der sich grundsätzlich durch eine höhere Qualität des resultierenden Scans auszeichnet.

Vorteile

  • Schonung des Buchrückens
  • Kompaktes Gerät

Nachteile

  • Scannen einer Doppelseite benötigt mehr Zeit
  • Inhalte im Buchinneren gehen verloren
  • Begrenzte Formatgröße

Overhead-Buchscanner

Bei diesem Scanner liegt das Buch mit den geöffneten Seiten nach oben auf einer Platte. Eine Digitalkamera wird zentral über der Vorlage angebracht.

Bei Knopfdruck bewegt sich die Kamera über die Vorlage und scannt diese ab. Die Kamera fährt bis zu den Rändern, um Unschärfe zu vermeiden.

Wichtig ist es hier, für ausreichende Lichtverhältnisse zu sorgen. Teilweise sind neben der Kamera kleine LED-Leuchten enthalten, die bei inakzeptablen natürlichen Lichtverhältnissen anspringen. Bei anderen Varianten sind Sie selbst für die Lichtzufuhr verantwortlich. Eine große Schreibtischlampe kann hier Abhilfe leisten.

Welches Format das zu scannende Buch besitzt, ist in diesem Fall egal. Hinzu kommt, dass Sie mit diesem Scanner auch andere Dokumente jeglicher Größe scannen können. Allerdings nimmt diese Methode viel Zeit in Anspruch.

Der Overhead-Buchscanner stellt eine Variante des Zeilenscanners dar, der sich grundsätzlich durch eine höhere Qualität des resultierenden Scans auszeichnet.

Vorteile

  • Randinhalt bleibt vollständig erhalten
  • Format spielt keine Rolle

Nachteile

  • Scanvorgang nimmt viel Zeit in Anspruch
  • Teilweise muss selbst für Lichtquelle gesorgt werden

V-Buchscanner

V-Buchscanner haben eine Schonung der Buchrücken zum Vorteil.

Bei diesem Scannertyp werden die Bücher auf eine V-Buchwippe aufgelegt. Dadurch wird das Buch nur zwischen 90 und 120 Grad geöffnet, was dem Buchrücken nicht so sehr schadet. Demnach eignet sich diese Auflageart besonders für Bibliotheken und Archive, die viele historische Schriften einscannen möchten.

Bei V-Buchscannern werden die einzelnen Seiten durch hochwertige Digitalkameras abfotografiert. Um unscharfe Bilder zu vermeiden, fährt eine druckregulierte Glasplatte vor Kameraauslösung nach unten, und legt sich sanft auf die Buchseiten. Somit wird eine Wölbung der Buchseiten vermieden. Die automatische Druckregulierung sorgt dafür, dass Ihren Originalen nichts zustößt, da sie bei zu hohem Druck sofort wieder öffnet.

Diese Scannerart stellt ein Exemplar der Flächenscanner dar. Diese füllen fehlende Werte zwischen Pixel mit Durchschnittswerten auf, was zu Fehlern und einer mangelnden Qualität Ihres Scans führen kann.

Vorteile

  • Buchrücken wird besonders geschont
  • Schonender Umgang mit Buchseiten

Nachteile

  • Mögliche Fehler durch Interpolation
  • Geringere Qualität der Scans als bei Zeilenscannern

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren können Sie Buchscanner vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir Ihnen zeigen, anhand welcher Faktoren Sie Buchscanner vergleichen und bewerten können. Dadurch wird es Ihnen leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für Sie eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Die Größe des Buchscanners
  • Das Artikelgewicht
  • Die Auflösung
  • Die Kompabilität mit dem Betriebssystem
  • Die Lichtquelle
  • Den Energieverbrauch
  • Die Scan-Geschwindigkeit
  • Das Tagesvolumen
  • Die Ausgabe-Formate
  • Die TWAIN-Kompabilität

In den nachfolgenden Absätzen können Sie jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie Sie diese einordnen können.

Größe des Buchscanners

Je nach Größe Ihres Schreibtisches werden Ihnen die Maße des Gerätes ein wichtiges Anliegen sein.

Besonders Buchkantenscanner und Flachbettscanner eignen sich als kompakte Lösungen, wenn nicht allzu viel Platz im Büro zur Verfügung steht.

Bedenken Sie aber, dass bei diesen Scannern die maximal scannbare Größe der Bücher bei DIN A4 liegt. Wenn Sie einige Veröffentlichungen mit Übergröße besitzen, haben Sie hier einen erheblich größeren Aufwand beim Einscannen. Einzelne Seiten müssen mehrmals aufgelegt und anschließend manuell mit Bildbearbeitungsprogrammen zusammengefügt werden.

In der Regel sollten Sie mit einer Stellfläche von etwa 30 x 45 Zentimetern rechnen, um komfortabel auch übergroße Vorlagen einscannen zu können.

Artikelgewicht

Das Gewicht eines Buchscanners liegt in etwa zwischen 0,5 und 8 Kilogramm.

Wenn Sie einen festen Platz für Ihren Buchscanner im Sinn haben, spielt das Gewicht keine große Rolle. Planen Sie allerdings, das Gerät öfters mitzunehmen, sollten Sie auf diese Angabe achten.

Zur häufigen Mitnahme eignet sich besonders ein portabler Handscanner. Diesen Vorteil bekommen Sie jedoch in der Qualität der Scans zu spüren.

Auflösung

Die Auflösung eines Scanners gibt an, mit wie vielen Punkten der digitale Inhalt auf einem Zoll wiedergegeben wird. Angegeben wird diese Größe in der Einheit dpi, dots per inch (Punkte pro Zoll).

Je höher der dpi Wert, desto  detailgenauer kann der Scanner die Vorlage aufnehmen und reproduzieren, das heißt desto besser ist die digitale Bildqualität. .Allerdings ist nicht für jede Vorlage ein riesiger dpi Wert notwendig.

Der optimale dpi Wert hängt von den Inhalten der zu scannenden Vorlage ab. Bei Büchern sind die Angaben für Text und Bilder besonders wichtig.

Falls Sie jedoch den Scanner ab und zu auch für andere Vorlagen nutzen möchten, haben wir auch für weitere Vorlagen Faustregeln mit aufgenommen.

Vorlage Optimaler dpi Wert
Text 300-600
Foto 550-650
Dia 1100-1300
Konstruktionszeichnung 1300-2400

Kompabilität mit dem Betriebssystem

Ganz wichtig ist es vor dem Kauf eines Scanners zu schauen, ob dieser mit dem eigenen verwendeten Betriebssystem kompatibel ist.

Obwohl es heute nicht mehr der Fall sein sollte, gibt es immer noch Scanner, die kein Mac sondern ausschließlich Windows erkennen. Und auch hier gilt es zu überprüfen, ob die eingesetzte Version unterstützt wird.

In die Jahre gekommene Betriebssysteme wie beispielsweise Linux werden von den wenigsten Scannern unterstützt.

Im Zweifelsfall sollten Sie lieber beim Kundenservice des Herstellers nachfragen, bevor Sie sich einen Buchscanner anschaffen, den Sie im Endeffekt nicht nutzen können.

Je höher der dpi Wert, desto  detailgenauer kann der Scanner die Vorlage aufnehmen und reproduzieren, das heißt desto besser ist die digitale Bildqualität.

Lichtquelle

Das Buch muss homogen ausgeleuchtet werden

Um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten, sollten Sie darauf achten, dass ein Buchscanner das zu scannende Buch ausreichend und gleichmäßig ausleuchtet. Nur ein Licht, das hell genug auf das Buch leuchtet, kann vorhandenes Fremdlicht unterdrücken. Dieses könnte anderenfalls zu ungleichmäßigen Ausleuchtungen führen, was sich im gescannten Ergebnis widerspiegelt.

Bei Zeilenscannern werden in der Regel LED-Lichter verwendet. Diese schaffen es, das gesamte Buch gleichmäßig auszuleuchten und ermöglichen eine gute Farbwiedergabe.

Da zu viel Lichteinfluss Ihren Büchern Schaden zufügen kann, können auch sogenannte „Lauflichter“ eingesetzt werden. Diese beleuchten ausschließlich den Teil des Buches, der zu diesem Zeitpunkt auch eingescannt wird. Hochwertige Zeilenscanner verwenden zusätzlich LEDs, die keine UV- und IR-Strahlung verwenden. So können Sie Ihre Schriftwerke schonen.

Bei Flächenscannern ist eine homogen ausleuchtende Lichtquelle nur schwer umsetzbar. Bei dieser Variante wird in jedem Fall eine Dauerbeleuchtung benötigt, die sich oberhalb des Buches befindet. Die Unterdrückung des Umgebungslichtes gestaltet sich schwierig.

Energieverbrauch

Wer seinen Scanner viel nutzt, sollte den Energieverbrauch in Betrieb bei seiner Entscheidung mit einbeziehen. So können hohe Stromrechnungen vermieden werden.

Einige Scanner geben zusätzlich den Energieverbrauch im Standby-Modus an. Hier empfiehlt es sich jedoch generell den Scanner bei Nichtgebrauch vollständig von der Stromquelle zu entfernen. Somit ist diese Angabe nur zweitrangig.

Scan-Geschwindigkeit

Die angegebene Geschwindigkeit bei den Produkten beziehen sich in der Regel auf den Zeitbedarf zum Scannen einer DIN A4 Seite.

Bei der Scan-Geschwindigkeit sollten Sie auf ein ausgewogenes Maß achten. Menschen, die häufig unter Zeitdruck stehen, tendieren hier zu einer geringen Geschwindigkeit, um Zeit zu sparen.

Bei extrem schnellen Scannern leidet jedoch auch die Qualität der Scans. Hinzu kommt, dass in diesem Fall ein professioneller Gebrauch unterstellt wird.

Bei professionellem Gebrauch von Buchscannern muss der Hersteller eine Abgabe an die Verwertungsgemeinschaft (VG) Wort leisten. Dies ist eine Organisation, die sich um die Interessen von Schriftstellern, Autoren und Journalisten. Die Abgabe schlägt er auf den Verkaufspreis auf.

In günstige Geräte, die technisch gesehen sehr schnell einscannen können, werden deshalb häufig eine VG-Wort-Bremse eingebaut. Die Scan-Geschwindigkeit wird also künstlich reduziert, um Abgabekosten und damit verbundene höhere Verkaufspreise zu vermeiden.

Eine Möglichkeit einen günstigen und schnellen Scanner zu erwerben, ist die Installation eines englischen Treibers, da die Lizenzgebühren nur im deutschen Raum gültig sind. Es besteht allerdings weiterhin das Qualitätsproblem!

Tagesvolumen

Das Tagesvolumen gibt an, wie viele Seiten an einem Tag maximal gescannt werden können. Grund hierfür sind Überhitzungen im Gerät, die bei hoher Belastung entstehen.

Besonders wenn Sie den Buchscanner in einer Bibliothek einsetzen und vielen Nutzern zugänglich machen möchten, sollten Sie auf diese Angabe achten.

Ausgabe-Formate

Je nachdem wie komplex Ihre Buchvorlagen sind, ist die Wahl des richtigen Ausgabe-Formates wichtig. Im Folgenden werden die wichtigsten Formate und ihre Verwendung kurz erläutert.

JPG

Das Joint Photographic Experts Group Format (auch JPEG) ist das bekannteste Format, wenn es um das Abspeichern von Bildern geht. Charakteristisch ist die Komprimierung vor dem Speichern. Dadurch bleibt die Speichergröße gering. Bei diesem Vorgang gehen jedoch auch einige Bildinformationen verloren, so dass Nachbearbeitungen nur schwer vollzogen werden können.

TIFF

Das Tagged Image File Format ist im Gegensatz zum JPG-Format für das verlustfreie Speichern von Bildern bekannt.

GIF

Das Graphic Interchange Format speichert Bilddateien mit maximal 256 Farben. Es ist damit für Bücher geeignet, die Grafiken, Banner, Logos oder Icons mit wenig Farbverläufen besitzen. Die Datenmenge ist hierbei gering.

BMP

Beim Bitmap-Format wird jedem Pixel ein Wert zugeordnet. Dadurch eignet es sich besonders für farbigen Grafiken und Fotos, die in Publikationen abgedruckt sind. Ein Nachteil stellt die notwendig hohe Speicherkapazität dar.

PDF

Das Portable Document Format stellt ein Dateiformat dar, dass auf allen Computern geöffnet werden kann. Beim Öffnen eines PDF-Dokumentes bleiben Texte und Bilder im ursprünglichen Layout bestehen. Die Bearbeitung des Dokumentes erfordert ein spezielles Programm.

Format Geeignet für Besonderheit
JPG viele Bilder stark komprimiert
TIFF viele Bilder verlustfreies Speichern
GIF viele Bilder für wenig Farbverläufe
BMP viele Grafiken und Fotos sehr detaillierte Darstellung
PDF Dateien Layout bleibt erhalten
DOCviel Text leicht bearbeitbar
XLSTabellen Inhalt als Tabelle speicherbar
PCX viele Bilder besonders geeignet für Dias
PNG viele Grafiken verlustfreies Komprimieren

DOC

Diese Abkürzung steht für Dokument (im Englischen Document) und ist das automatisch eingerichtete Speicherformat von Microsoft Word. Vorteil des Formats ist einfache Möglichkeit das Dokument zu bearbeiten. Auch Personen, die ein Dokument im DOC-Format empfangen, können ohne Weiteres das Dokument bearbeiten.

Häufig verschiebt sich jedoch gerade beim Versenden des Dokuments das gesamt Layout, so dass Zeilenumbrüche oder Grafiken beispielsweise nicht mehr an der gewünschten Stelle erscheinen. Das Format eignet sich besonders für viel Text, es können jedoch auch Bilder, Tabellen oder andere Grafiken enthalten sein.

Um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten, sollten Sie darauf achten, dass ein Buchscanner das zu scannende Buch ausreichend und gleichmäßig ausleuchtet.

XLS

Das XLS-Format (eXceL Spreadsheet) wurde von Microsoft Excel kreiert, um Tabellen abzuspeichern. Verfügt ein Scanner über dieses Ausgabe-Format, ist es möglich, die eingescannten Inhalte in Tabellenform abbilden zu lassen. Ob enthaltene Bilder ebenfalls abgebildet werden sollen, bleibt Ihnen überlassen.

PCX

Das Photodex Cache Format dient der Abspeicherung von Bildern. Besonders eignet sich dieses zum Speichern von Diashows. Da Sie auf der Suche nach einem Buchscanner sind, ist dieses Kriterium für sie nur nachrangig von Wichtigkeit.

PNG

Das Portable Network Graphics Format ist besonders für das verlustfreie Komprimieren beim Speichern von Grafiken bekannt. Dadurch können anschließende Bildbearbeitungen gut durchgeführt werden. Ein weiterer Pluspunkt bietet die Möglichkeit, transparente Grafiken zu speichern.

Was bedeutet TWAIN-kompatibel?

Der Name TWAIN steht für „Technologie/Toolkit Without An Important Name“. Es stellt einen Standard zum Datenaustausch zwischen Bildeingabegeräten wie dem Buchscanner und Bildverarbeitungsprogrammen dar.

Wenn Ihr Gerät über einen TWAIN-Treiber verfügt und Ihr Bildbearbeitungsprogramm gleichzeitig mit einer TWAIN-Schnittstelle ausgestattet ist, kann das Programm die eingescannten Daten sofort entgegennehmen.

Allerdings müssen Sie in diesem Fall den Scanner unbedingt vom PC aus ansteuern und Einstellungen manuell vornehmen.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Buchscannern

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Buchscannern, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Unternehmen

Das japanische Unternehmen Canon hat seinen Hauptsitz in Tokio. Der deutsche Hauptsitz liegt in Krefeld. Anfänglich war das Ziel, Kameras der Marken Leica und Contax nachzubauen und günstiger zu verkaufen. Neben Druckgeräten ist Canon vor allem für seine Kamera-Produkte und deren Zubehör bekannt. Canon ist heute der größte Kamerahersteller der Welt. Das Unternehmen bietet jedoch auch viele andere Produkte an, zum Beispiel im Bereich des Digital Imaging, das unter anderem Scanner und Drucker umfasst. Daneben vertreibt der Hersteller Videokameras, Ferngläser, Mikrofilm-Lesegeräte, sowie Fax- und Kopiergeräte.

Kontaktdaten

Canon Deutschland GmbH
Europark Fichtenhain A10
47807 Krefeld
Deutschland
http://www.canon.de/

Informationen zum Unternehmen

CZUR ist ein chinesisches Technologieunternehmen, das Büroausstattung designed, entwickelt und verkauft. Besonderes Augenmerk liegt hier auf Buch- und Dokumentenscannern.

Kontaktdaten

CZUR TECH CO.,LTD
Room911, Block A
Building No.32
Chuangye Mansion
Huoju road
High-tech park, Dalian
Tel: +86-(0)411-66878635
Fax: +86-(0)411-84593045
Webseite: www.czur.com

Informationen zum Unternehmen

Das Unternehmen dnt GmbH, was Drahtlose Nachrichtentechnik GmbH bedeutet, hat eine große Auswahl an Produkten, die sich von Telekommunikationsgeräten bis hin zu Produkten der Audio-, Video- und Multimediawelt streckt. dnt GmbH gibt es seit Ende der siebziger Jahre und die Firma hat seinen Sitz in Dietzenbach.

Kontaktdaten

Dnt GmbH

Voltastr. 4
D-63128 Dietzenbach

Informationen zum Unternehmen

Das japanische Unternehmen besteht seit über 70 Jahren und ist seitdem zu einem weltweiten Unternehmen mit einer großen Produktpalette gewachsen. Epson gehört zu den größten Herstellern von Druckgeräten, Kameras, Projektoren, Registrierkassen und vielen weiteren Produkten. Zudem genießt das Unternehmen einen ausgezeichneten Ruf und verfügt über einen Sitz in Deutschland (Meerbusch) sowie einen deutschen Kundendienst.

Kontaktdaten

EPSON Deutschland GmbH
Otto-Hahn-Str. 4
40670 Meerbusch
Deutschland
www.epson.de
[email protected]
Telefon: 02159 – 538 -0
Fax: 02159 – 538 -3000

Informationen zum Unternehmen

Fujitsu ist ein japanischer Technologiekonzern der 1935 gegründet wurde und heute international agiert. Schwerpunkte des Unternehmens sind Informationstechnologie, Telekommunikation, Halbleiter und Netzwerke. In den Produktkategorien sind neben Scannern auch Laptops und IT Systeme zu finden.

Kontaktdaten

Unternehmenszentrale:
Fujitsu Technology Solutions GmbH
Mies-van-der-Rohe-Straße 8
80807 München
Deutschland
Tel.: +49 (89) 62060-0
Webseite: www.fujitsu.com

Informationen zum Unternehmen

IPEVO ist ein Hersteller für Unterrichts-Tools. Besonders wichtig ist der Firma, dass diese Produkte für alle erschwinglich und leicht zu bedienen sind. Zu den Produkten gehören neben Buchscannern auch Whiteboard-Systeme und Dokumentenkameras.

Kontaktdaten

IPEVO
2, Nichols Green
Montpelier Road
Ealing
London, W5 2QU (UK)
E-Mail:[email protected]
Webseite: www.ipevo.com

Informationen zum Unternehmen

Das Unternehmen Microtek ist ein Hersteller für Scanner jeder Art. Diese gibt es für den privaten und gewerblichen Bereich. Besonders sind auch medizinische Scanner mit welchen beispielsweise Mammographiebilder digitalisiert werden oder Bio-Scanner durch die trockene und feuchte Proben aus dem Labor aufgezeichnet werden können.

Kontaktdaten

No.6 Industry East Road 3
Science-based Industrial Park
Hsinchu 30075, Taiwan
Tel : +886-3-577-2155 Ext.552
Fax : +886-3-577-2598 Ext.552
E-mail : [email protected]
Webseite: www.microtek.com

Informationen zum Unternehmen

Plustek ist ein Unternehmen mit über 30 jähriger Erfahrung in dem Bereich der Technologie. Zu den Produkten zählen Dokumenten-, Flachbett, Film- und Securityscannern zudem erweiterte Plustek sein Angebot um Stand-Alone Netzwerkscanner.

Kontaktdaten

Plustek Technology GmbH
Ewige Weide 13
22926 Ahrensburg
Deutschland
Tel.: +49 4102 8913-0
Fax: +49 4102 8913-500
E-mail: info(at) plustek.de
Webseite: www.plustek.com

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Buchscanner

Welche Farbeinstellungen sollten Sie beim Scannen von Büchern wählen?

Sie sollten definitiv Ihre zu scannenden Seiten betrachten und Einstellungen wählen, die korrespondieren. Beispielsweise eignet sich für reinen Text am besten eine Scaneinstellung in Schwarz-Weiß. Abbildungen in Graustufe sollten auch mit der Einstellung Graustufen eingescannt werden.

Eine allgemeingültige Aussage, wie optimale Helligkeit und Kontrast erzielt werden können, kann an dieser Stelle nicht getroffen werden. Deshalb ist frühzeitiges Experimentieren angesagt. Probieren Sie am besten gleich zu Beginn auf der ersten Seite ein paar Einstellungen aus, um das schärfste Ergebnis zu erhalten.

Wie sollte die eingescannte Datei abgespeichert werden?

Für Bücher mit viel Text eignen sich besonders die Formate GIF, TIF, PNG und PDF. Die Dateigröße ist dadurch selbst bei einer hohen Auflösung gering und beansprucht somit nur wenig Speicherplatz.

BMP und JPG sind hingegen für Text weniger geeignet, da hierfür mehr Speicherplatz benötigt wird und Kontraste nicht hinreichend abgebildet werden. Dadurch wird das Lesen des Textes erschwert.

Wie kann ich die eingescannten Seiten bearbeiten?

Dazu gibt es ein wichtiges Stichwort: ORC, ausgeschrieben Optical Character Recognition. Dies ist eine Software, die eine Texterkennung ermöglicht. Ihre gescannten Bilder werden damit nach Buchstaben durchsucht und anschließend in ein bearbeitbares Dokument umgewandelt.

Sie erhalten diese Software häufig beim Kauf eines Scanners, denn diese liegt in der Regel dem Paket bei. Anderenfalls ist sie online frei erhältlich.

Manche Scanner besitzen die Funktion Auto-Cropping. Wenn Sie diese aktivieren, werden unnötige weiße Ränder rund um die Buchseiten von alleine zugeschnitten. Das erspart Ihnen einiges an Arbeit.

Sie haben außerdem die Möglichkeit mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen störende Seitenränder oder Ihre Daumen, die eine Seite festhalten und miteingescannt wurden, zu retuschieren.

Lässt sich ein Buchscanner nachbauen?

Das funktioniert tatsächlich. Dazu benötigen Sie:

  • zwei Digitalkameras, die SDM/CHDK fähig sind (diese Angaben finden Sie im Handbuch der Kameras)
  • einen Auslöser
  • ein Y-Kabel
  • eine Plexiglasplatte
  • mehrere Schubladenschienen
  • einen Halogenstrahler

Bei Interesse finden Sie weitere Anweisungen unter:

Buchscanner – Made by Do It Yourself

Gibt es Buchscanner, die automatisch die Seiten umblättern?

Ein großes Manko der Buchscanner, ist das Stehlen Ihrer kostbaren Zeit. Das Scannen einer einzelnen Seite nimmt zwar nur einige Sekunden in Anspruch, Sie müssen jedoch die gesamte Zeit neben dem Scanner verbringen, um jede Seite einzeln umzublättern.

Um dies zu vermeiden, gibt es erste Versuche, einen vollautomatischen Buchscanner zu bauen. Der Scanner von Dany Qumsiyeh kann beispielsweise mit der Ansaugluft eines Staubsaugers bis zu 1000 Seiten von alleine umblättern.

Die Bauanleitung dieses Gerätes ist online verfügbar. Sie finden diese unter

https://linearbookscanner.org/

Aber Achtung: hier kann nicht garantiert werden, dass den Seiten Ihres Buches nichts zustößt. Bei alten und wertvollen Büchern sollten Sie daher lieber Zeit investieren und selbst umblättern.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/mit-scanner-liest-geschlossenes-buch-mit-terahertz-strahlung-a-1111993.html

[2] http://www.focus.de/digital/videos/buchscanner-200-seiten-in-einer-minute-speichern_vid_16427.html


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