Stand Up Paddle Board
Zuletzt aktualisiert: 08-07-2020

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Stand Up Paddling ist eine Sportart, die in den letzten Jahren zu einem absoluten Trend geworden ist. Egal ob man am Meer oder See ist, überall sieht man Menschen, die lässig auf ihren Boards über das Wasser gleiten.

Wenn dich diese Sportart interessiert und du mit dem Gedanken spielst dir ein Stand Up Paddle Board zuzulegen, dann bist du hier genau richtig. Im folgenden Artikel informieren wir dich mit allem was du über die Sportart und Boards wissen musst. Viel Spaß beim Lesen!

Das Wichtigste in Kürze

  • Stand Up Paddle Boards sind als Hardboards und aufblasbare Boards erhältlich. Die aufblasbaren Boards sind kompakt und lassen sich überall hin mitnehmen.
  • Um deine Sicherheit beim fahren zu erhöhen, solltest du immer eine Board-Leash tragen. Diese verbindet dich mit deinem Board und sorgt dafür, dass du im Wasser nicht alleine treibst.
  • Mit dem Stechpaddel treibst du dein Board an. Diese sind in verschiedenen Materialien und Farben erhältlich.

Stand Up Paddle Board Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Allround Stand Up Paddle Board

Das Aqua Marina Vapor 2019 ist ein aufblasbares Stand Up Paddle Board. Es ist ideal für Einsteiger und fortgeschrittene Nutzer. Das Board hat ein Volumen von 220 Litern und wiegt 8,2 Kilogramm. Der Lieferumfang beinhaltet einen Magic Rucksack, eine Double Action Pumpe mit Manometer, ein Sports III 3sect. verstellbares Aluminiumpaddel – max. 210cm, ein Slide-in Center Finne und eine Paddle Board Sicherheitsleine.

Wenn du mit Stand Up Paddling anfangen möchtest und das perfekte Preis-Leistungs-Verhältnis suchst, ist das Aqua Marina Vapor 2019 das richtige Board für dich.

Das beste Stand Up Paddle Hardboard

Das Runga TIIWAI ist ein Stand Up Paddle Hardboard. Es bietet sowhohl Anfängern viele Möglichkeiten danke seiner enormen Kippstabilität. Darüber hinaus eignet es sich aber auch für fortgeschrittenen Paddler, die Wellenreiten möchten. Das Board wiegt 11 Kilogramm und hat ein Volumen von 190 Litern. Die Breite beträgt 84 cm und das maximal Gewicht liegt bei 109 Kilogramm.

Suchst du nach einem SUP Hardboard mit dem du Wellenreiten kannst? Dann ist das Runga TIIWAI das perfekte Board für dich und deine Wünsche. Mit seinem edlen Design und der hochwertigen Verarbeitung ist es ein zeitloses Schmuckstück.

Das beste Stand Up Paddle Board mit Sitzfunktion

Das Bestway Hydro-Force SUP ist ein aufblasbares SUP Board. Es punktet in erster Linie mit seiner großen Menge an Zubehör. Das Board beinhaltet eine Pumpe, einen Rucksack, ein Paddel, eine Board-Leash und einen Sitz mit Rückenlehne. Dadurch lässt sich das Stand Up Paddle Board zu einem Kajak umfunktionieren.

Wenn du auf der Suche nach Abwechslung und Spaß bist, ist das Bestway Hydro-Force SUP eine sehr gute Wahl für dich. Mit seinen tollen Features und Einsatzmöglichkeiten, bietet das Board Aussicht auf viel Spaß.

Kauf- und Bewertungskriterien für Stand Up Paddle Boards

Wenn du mit dem Gedanken spielst dir ein Stand Up Paddle Board zu kaufen, gibt es einige Faktoren, die du berücksichtigen solltest. Um dir diesen Prozess zu erleichtern haben wir dir die wichtigsten Kauf- und Bewertungskriterien zusammengefasst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Boards für Stand Up Paddling miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Gewicht

Das Gewicht ist ein nicht unerheblicher Faktor bei der Auswahl eines Stand Up Paddle Boards. In der Regel bewegen sich Modelle hierbei zwischen eine Gewicht von 8 bis 16 Kilogramm.

Das Gewicht hat zwar keinen direkten Einfluss auf das Gefühl beim fahren, jedoch kann ein schweres Board schnell die Laune am paddeln  nehmen. Du musst bedenken, dass du dein Board jedes Mal vom Auto, Fahrrad oder Haus bis ans Wasser tragen musst. Ein kompaktes oder leichtes Board ist hierfür also ideal.

Größe

Die Größe eines Stand Up Paddle Boards wird als Volumen angegeben. Alternativ geben die Hersteller auch die Maße an, also Länge mal Höhe mal Breite.

Das Volumen hilft dir dabei das für dich passende Board zu finden. Es wird anhand der Länge und Breite des Boards berechnet. Einige Stand Up Paddle Profis bevorzugen aber die Angabe der Breite, gegenüber der des Volumens.

Je gewichtiger der Stand Up Paddler ist, desto breiter sollte das Board sein.

Material

Die meisten Stand Up Paddle Boards werden aus PE (Polyethylen), AST/ASA (Witterungsbeständiger Kunststoff Acrylnitril-Styrol-Acrylester als Außenschicht), Epoxy (Harz) oder Karbon hergestellt. Diese Materialien sind sehr robust und wetterbeständig und eignen sich deshalb ideal für SUP Boards.

Aufblasbare Stand Up Paddle Boards werden aus PVC oder Polyurethan hergestellt. Darüber hinaus haben diese Stand Up Paddle Boards noch weitere Besonderheiten in ihrem Aufbau. Diese werden im Entscheidungsteil näher beschrieben.

Maximale Belastung

Die maximale Belastbarkeit gibt an, wie schwer der Benutzer des Stand Up Paddle Boards höchstens sein darf, ohne dass das Board untergeht. In der Regel befinden sich die Angaben hier zwischen 120 und 180 Kilogramm.

Es ist also wichtig, dass du dich vor dem Kauf wiegst und dich über die maximale Belastbarkeit genauer informierst. Es gibt auch einige Stand Up Paddle Boards, die ein Gewicht von über 80 bis 100 Kilogramm nicht tragen.

Zubehör

Stand Up Paddle Boards werden häufig mit Zubehör verkauft. Gerade die aufblasbaren Boards brauchen dieses Zubehör auch. In der Regel befinden sich das Paddel, eine Pumpe, eine Tragetasche und ein Tragegriff im Zubehör. Manchmal geben die Hersteller auch Reparatursets mit.

Wichtig ist, sich gut über die mitgelieferten Produkte zu informieren. Teilweise verkaufen Hersteller Pumpen mit, die zwar auf dem Foto gut aussehen, wenn sie dann aber vor Ort das Board aufpumpen sollen, ist die Leistung sehr schwach und die Fahrt verzögert sich.

Entscheidung: Welche Arten von Stand Up Paddle Boards gibt es und welche ist die richtige für dich?

Nachdem du nun einen Überblick über die Kauf- und Bewertungskriterien gewonnen hast, ist es Zeit die verschiedenen Arten von Stand Up Paddle Boards zu begutachten. Dabei handelt es sich um die aufblasbare Variante und die festen Stand Up Paddle Boards.

Aufblasbare Stand Up Paddle Boards

Aufblasbare Stand Up Paddle Boards

Zum einen wird auf dem Markt für Stand Up Paddle Boards eine aufblasbare Version angeboten. Diese Modelle lassen sich aufpumpen und wieder leeren. Dadurch sind sie sehr kompakt und können besser verstaut werden.

Vorteile
  • Ideal für unterwegs
  • Leicht
  • Verzeiht Touchieren
Nachteile
  • Nicht für Surfen und Rennen geeignet
  • Muss aufgepumpt werden
  • Muss Auf- und Abgebaut werden

In der Regel werden aufblasbare Stand Up Paddle Boards mit 12 bis 15 psi Druck (maximal 1 Bar) aufgepumpt. Zusätzlich bekommen die Boards durch das Droptisch-Verfahren Stabilität. Das heißt zwischen Ober- und Unterseite des Boards befinden sich Verbindungsfasern, die das Board fast so steif wie feste Bretter machen.

Je nach Hersteller variieren die Steifigkeit, die Robustheit und das zugehörige Gewicht. Zusammengerollt lassen sich die Stand Up Paddle Boards in einem 60 Liter Rucksack verstauen. Sie wiegen zwischen 12 und 15 Kilogramm und lassen sich relativ einfach reparieren.

Aufblasbare Stand Up Paddle Boards sind hauptsächlich für Anfänger, Familien und Hobbysportler geeignet. Es kann perfekt auf Ausflüge und in den Urlaub mitgenommen werden. Außerdem verzeiht das weiche Material versehentliches Touchieren und hinterlässt keine Kratzer.

Festes Stand Up Paddle Boards

Festes Stand Up Paddle Boards

Der Markt für Stand Up Paddle Boards bietet abgesehen von der aufblasbaren Variante auch sogenannte Hardboards an. Diese Stand Up Paddle Boards sind feste und nicht aufblasbare Boards.

Vorteile
  • Sehr stabil
  • Kein Aufbau nötig
  • Ideal für Profis
Nachteile
  • Schwerer zu transportieren
  • Teurer

Hardboards eignen sich in erster Linie für ambitionierte Hobbysportler und Profis. Mit Hardboards ist es möglich an Rennen teilzunehmen und auf Wellen zu surfen. Es ist ebenfalls sinnvoll in ein Hardboard zu investieren, wenn du an einem See oder am Meer wohnst.

Einer der größten Vorteile von Hardboards gegnüber aufblasbaren Stand Up Paddle Boards ist, dass du dein Board nicht aufpumpen musst. Das spart dir jedes Mal den Auf- und Abbau sowie das aufpumpen und entleeren des Boards.

Worauf du vor allem achten solltest ist der Kaufpreis. Hier gilt „Wer billig kauft, kauft zweimal“! Es gibt zwar einige Boards die relativ günstig sind, dafür aber an Qualität mangeln. Teilweise sind die Boards auch einfach dünner gebaut, was beim fahren für weniger Auftrieb sorgt. Dementsprechend bist du dann langsamer als die anderen Paddler.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Stand Up Paddle Board ausführlich beantwortet

Was ist ein Stand Up Paddle Board?

Ein Stand Up Paddle Board ist ein Utensil, das für die Sportart Stand Up Paddling gebraucht wird. Stand Up Paddling ist eine Wassersportart, bei welcher ein Sportler aufrecht auf einem schwimmfähigen Board steht und sich mit Hilfe eines Stechpaddels vorwärts bewegt.

Stand Up Paddle Board-1

Surfen verbindet mit der Natur und ihren Kräften.
(Bildquelle: Pexels / Pixabay)

Bei den Boardarten wir zwischen den inflatable SUPs also aufblasbaren Stand Up Paddle Boards und den Hardboards, also festen Stand Up Paddle Boards unterschieden.

Für wen eignet sich ein Stand Up Paddle Board?

Stand Up Paddling ist eine Sportart, die einen sehr großen Bereich an Sportleren abdeckt. Es können Kinder, Familien, Erwachsene, Profis und Hobbysportler die Sportart ausüben. Das Konzept hinter Stand Up Paddling ist sehr simpel und macht viel Spaß.

Besonders eigenen sich Stand Up Paddle Boards, wenn du einen See oder ein Meer in deiner Nähe hast. Ebenso sinnvoll ist es sich ein SUP Board zuzulegen, wenn du regelmäßig ans Meer oder an Seen fährst, da du dein Board dort am besten einsetzen kannst.

In welcher Größe sollte ich ein Stand Up Paddle Board kaufen?

Die Größe kann bei einem Stand Up Paddle Board durch mehrere Faktoren angegeben werden. Einerseits gibt es die Maße und andererseits das Volumen. Die Maße bestehen aus der Länge, der Höhe und der Breite. Das Volumen wird aus Länge mal Breite berechnet.

Stand Up Paddle Board-2

Stand Up Paddle Boards lassen sich sowohl im Meer, als auch auf Seen fahren.
(Bildquelle: Kiril Dobrev / Pixabay)

Obwohl diese beiden Angaben die Größe des Boards gut wiederspiegeln, sind sie nicht ausschlaggebend für das richtige Board. Vor allem solltest du beim Kauf auf die Breite deines Boards achten. Die Breite sorgt für Stabilität. Wenn du also etwas schwerer bist, empfiehlt es sich ein breites Board zu kaufen, da dieses mehr Halt beim benutzen bietet.

Was kostet ein Stand Up Paddle Board?

Günstige Stand Up Paddle Boards lassen sich bereits ab knapp über 200€ erwerben.

Hardboards sind grundsätzlich teurer als aufblasbare Stand Up Paddle Boards.

Das klingt vielleicht verlockend, aber du solltest dir im klaren darüber sein, dass die Qualität dieser Modelle nicht sehr gut ist. Teuere Ausführungen von SUP Boards kosten hingegen bis über 2000€. Das ist das 10-fache der günstigen Boards. Wie du siehst ist die Preisspanne also sehr groß.

Von Kunden gelobte Modelle kosten in der Regel zwischen 250 und 700€. Dabei lassen sich natürlich auch wieder Unterschiede in der Qualität und Ausstattung feststellen.

Wo kann ich Stand Up Paddle Boards kaufen?

Stand Up Paddle Boards lassen sich in Fachgeschäften und in Onlineshops erwerben. Um dir einen Überblick zu verschaffen und deine Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir einige Onlineshops für dich zusammengestellt.

Laut unserer Recherchen sind folgende Onlineshops sehr beliebt:

  • amazon.de
  • decathlon.de
  • nootica.de
  • idealo.de
  • supboard-99.de

Worauf sollte ich beim Kauf eines Stand Up Paddle Boards achten?

Beim Kauf eines Stand Up Paddle Boards gibt es mehrere Einflussfktoren, die du beachten solltest. Dazu gehört beispielsweise das Zubehör. Es kann beispielsweise sein, dass du dir ein aufblasbares Stand Up Paddle Board kaufst und keine Pumpe mitgeliefert wird. Dann stehst du am Strand und kannst dein Board nicht benutzen.

Checke immer das Zubehör um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Darüber hinaus beeinflussen Faktoren wie dein Gewicht die für dich ideal Board Größe. Überprüfe also vorher, ob dein Gewicht und dein Board zusammenpassen. Ebenso solltest du dich nicht von günstigen Angeboten locken lassen, das es so zu teuren Fehlkäufen kommen kann.

Inwiefern kann ich meine Sicherheit beim Stand Up Paddling erhöhen?

Ein Weg um deine Sicherheit zu erhöhen ist das Tragen einer Schwimmweste. Diese sind nicht sehr teuer und können sogar leben retten. Gerade bei Kindern ist es sinnvoll über diese Investition nachzudenken.

Abgesehen davon empfiehlt es sich in seichten Gewässern zu fahren, um so die Sicherheit zu erhöhen. Je rauer die See oder das Gewässer in dem du fährst, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass du stürzt oder dich verletzt.

Ein weiterer Weg die Sicherheit zu erhöhen ist das Tragen der Board-Leash. Diese verbindet dich und dein Board und verhindert, dass du beispielsweise auf hoher See dein Board verlierst.

Die Board-Leash verbindet dich mit deinem Board.

Welche Alternativen gibt es zu einem Stand Up Paddle Board?

Alternativen zum Stand Up Paddling sind Windsurfen, Wellenreiten, Kitesurfen oder Schlauchboot fahren.

All diese Sportarten sind Wassersportarten und funktionieren in Zusammenarbeit aus Transportmittel und Mensch. Alle Surfvariationen kommen dem Gefühl vom Stand Up Paddling am nächsten, bedürfen aber einer gewissen Ausbildung und sind schwerer zu erlernen.

Das Schlauchboot wird wie die aufblasbaren SUP Boards aufgepumpt. Zusätzlich wird es wie alle SUP Boards mit einem Paddel angetrieben. Der Vorteil hier ist, dass es auch ohne eine Ausbildung leicht zu verstehen ist.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://eatsmarter.de/gesund-leben/fitness/stand-up-paddling

[2] https://www.vdws.de/fileadmin/Fileuploads/user_upload/PDF/SUP_Wasserrecht.pdf

[3] https://supscout.de/blog/sup-safety/safety-first-sicherheit-beim-sup/

Bildquelle: Cox/ 123rf.com

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Max beschäftigt sich seit langem intensiv mit Fitness und Ernährung. Er selbst ist Fitnesstrainer in drei verschiedenen Fitnessstudios und entwickelt sowohl Trainingsaufgaben, als auch Ernährungspläne für seine Kunden. Neben seiner Arbeit im Fitnessbereich ist Max ein begeisterter Koch. Am liebsten bekocht er seine Lebenspartnerin mit extravaganten gesunden Eigenkreationen.