SSD Festplatte
Zuletzt aktualisiert: 07-07-2020

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Die Welt der Computer und des dazu passenden Zubehörs erscheint für viele wie eine Reise mit einem Paddelboot über ein riesengroßes Meer, ohne dabei die Hoffnung auf das rettende Ufer zu haben. Doch mit etwas Eigeninitiative und Interesse erscheint dieses riesige Meer gar nicht mehr so groß und du wirst schnell feststellen, dass du alle relevanten Dinge über Festplatten bereits in kürzester Zeit lernen kannst.

Denn eins vorab: SSD Festplatten sind in der heutigen Zeit der Standard in jedem PC. Wie bei Autos legst du Wert darauf, schnell an dein Ziel zu kommen und dabei nicht ewig in Datenstaus kostbare Lebenszeit zu verlieren.

Mit unserem großen SSD Festplatten Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, die passende Solid-State-Disk für deinen PC und deine Anforderungen zu finden. Wir haben dir dabei die wichtigsten Kaufkriterien aufgelistet und dir die aktuellen Bestseller vorgestellt.

Das soll dir die Entscheidung für die richtige Festplatte so einfach wie möglich machen. Zudem haben wir dir die häufigsten Fragen rund um das Thema SSD Festplatte aufgezählt und beantwortet, damit du umfänglich informiert bist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sogenannte Solid-State-Disks sind um ein Vielfaches schneller als die herkömmlichen Magnetfestplatten. Dabei erzielen die SSD Festplatten kürzere Zugriffszeiten und deutlich höhere Datenraten in Bezug auf das Booten des PCs, dem Starten von Programmen oder dem Zugriff auf große Datenberge.
  • Die SSD Festplatten sind erschütterungs- und sturzsicher, was daran liegt, dass keine beweglichen Teile verbaut wurden. Somit sind deine Daten in der Hinsicht sicher. Dies eignet sich besonders für Notebooks, die viel transportiert und unterwegs genutzt werden.
  • Bei den Solid-State-Disks unterscheidet man zwischen internen und externen Festplatten. Zudem kann die Speicherkapazität  zwischen 16 Gigabyte und 4 Terabyte betragen.

SSD Festplatte Test: Favoriten der Redaktion

Die beste SSD Festplatte für den internen Verbau

Die SanDisk SSD Plus bietet als interner Speicher und einem Formfaktor von 2,5 Zoll 240 Gigabyte, bei einer Lesegeschwindigkeit bis zu 535 MB/s und Schreibgeschwindigkeit bis zu 445 MB/s. Die Verbindung wird über einen SATA III-Anschluss hergestellt. Die Stoßfestigkeit sorgt für beruhigte Nerven, falls das Notebook mal auf den Boden fallen sollte.

Diese interne SSD Festplatte eignet sich vor allem für jeden, der mit einem Notebook arbeitet und diesen viel transportiert. Der Speicher ist sehr klein, flach und leicht, wodurch die Integration in das Notebook optimal ist. Darüber hinaus ist die SSD sturz- und erschütterungssicher.

Des Weiteren können sich alle angesprochen fühlen, die ihren Computer / Notebook für große Datenberge oder Programme nutzen, wie Grafikdesigner. Die Festplatte sorgt für ein schnelles Hochfahren, kurze Ladezeiten und eine große Datenrate. Optimal für jeden, der viel mit dem Computer arbeitet.

Die beste SSD Festplatte für den externen Anschluss

Der Name der SSD Festplatte, SanDisk Extreme Portable SSD, macht seinem Namen alle Ehre wert. Bei einem Formfaktor von 2,5 Zoll, Stoßfestigkeit, Staub- und Wasserschutz, bietet dieser externe Speicher 1 Terabyte Speicherkapazität. Darüber hinaus gibt es einen Adapter von USB-Typ-C auf Typ-A, wodurch jedes Notebook oder Mac problemlos angeschlossen werden kann. Die Übertragungsrate beträgt 550 MB/s. Zusätzlich gibt es eine dreijährige Herstellergarantie.

Diese Festplatte ist absolut geeignet für jeden, dem seine Zeit und seine Daten kostbar sind. Wenn du auf der Suche nach einer zuverlässigen Festplatte bist, die kurze Ladezeiten und große Datenraten innehat, eine sehr große Speicherkapazität hat und Widerstand gegen den Alltag bietet, dann bist du mit diesem externen Speicher bestens beraten. Zudem kannst du ohne Probleme jeden Mac und jedes Notebook anschließen und deine Daten beruhigt sichern.

Die beste SSD Festplatte mit einfacher Handhabung

Die Intenso interne SSD-Festplatte gibt es in den Ausführungen 128, 256, 512 und 1.000 Gigabyte, sprich einem Terabyte. Sie beinhaltet einen SATA III-Anschluss und eine Lese- und Schreibgeschwindigkeit von bis zu 520 MB/s. Bei einem Formfaktor von 2,5 Zoll arbeitet die Festplatte fast geräuschlos und zieht wenig Strom. Dazu ist die SSD vor allen Alltagssituationen geschützt.

Wenn du wenig Geld ausgeben willst und auf der Suche nach einem schnellen Speicher bist, auf dem du wenige Daten sichern willst, die du täglich abrufst, dann wirst du in dem Intenso Modell fündig. Bereits ab 23 Euro hast du 128 Gigabyte mehr Speicher, auf dem du täglich abzurufende Daten sichern und aufbewahren kannst.

Darüber hinaus kannst du dich auf kurze Ladezeiten und hohe Datenraten freuen, die diese Solid-State-Disk bietet. Solltest du mehr Speicherkapazität brauchen, gibt es die 256 Gigabyte für 33 und die 512 Gigabyte für 59 Euro zu erwerben. Auch damit bist du immer noch im absoluten Low-Budget Bereich.

Kauf- und Bewertungskriterien für SSD Festplatten

Im Folgenden möchten wir dir dabei helfen, dich in der unübersichtlichen Vielzahl an SSD Festplatten zurechtzufinden. Dabei zeigen wir dir die wichtigsten Aspekte, anhand derer du dich für das richtige Produkt entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Solid State Disks miteinander vergleichen kannst, umfassen:

In den nächsten Absätzen erläutern wir dir die Kriterien im Detail, damit du weißt, worauf es dabei ankommt.

Speicherkapazität

Bei jeglicher Form eines Speichers ist vor allem die Kapazität dieses Speichers entscheidend. Dabei reicht das Spektrum der Solid State Disks von 120 Gigabyte bis mehrere Terabyte.

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Wusstest du, dass 1.000 Gigabyte ein Terabyte sind?

Ein Gigabyte wiederum entspricht 1.000 Megabyte. Die nächst größeren Einheiten sind Petabyte, Exabyte und Zettabyte. Die Umrechnung erfolgt immer in 1.000er-Schritten

Wie immer ist den Grenzen nach oben sowohl in Bezug auf Qualität als auch auf den Preis kein Limit gesetzt. Deshalb solltest du für dich überlegen, wie viel Speicherplatz du wirklich brauchst. Denn je mehr Kapazität die Festplatte hat, desto teurer wird das Elektrogerät.

Wenn du nicht viel Budget für eine große SSD Festplatte hast, kannst du es auch in Erwägung ziehen, eine kleinere SSD Festplatte mit einer herkömmlichen Festplatte zu kombinieren.

Häufig gebrauchte Daten speicherst du dabei auf der SSD Festplatte, mit der du im Alltag eher arbeiten wirst und alle anderen wichtigen Daten, die du aber nicht oft brauchst, speicherst du auf einer großen externen Festplatte ab, die deutlich günstiger sind als SSD Festplatten.

Zu beachten ist außerdem, dass im besten Fall 20 bis 30 Prozent der SSD Festplatte freigelassen werden, um einen reibungslosen Betrieb ohne Leistungseinbrüche zu gewährleisten.

Ein guter Anhaltspunkt für die benötigte Kapazität ist der aktuelle Speicherbedarf. Addiert man den Speicherplatz für Betriebssystem, häufig genutzte Programme und Spiele hinzu, erhältst du den Mindestbedarf an Speicherplatz.

Schnittstelle

Die Schnittstelle ist der begrenzende Faktor im Thema Geschwindigkeit. Grundsätzlich ist schneller immer besser. Im Falle der Festplatte bedeutet das für dich, dass du mit SSD Festplatten schneller Dateien kopieren, Programme öffnen oder das System starten kannst. Gerade bei riesigen Dateibergen sind SSD Festplatten durch kurze Wartezeiten sehr von Vorteil.

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Dabei gibt es deutliche Unterschiede bei den Schnittstellen bei internen und externen Festplatten.

Die internen Festplatten sind direkt am Mainbord des Computers / Notebooks angeschlossen via SATA, dem universellen PCIe-Anschluss oder M.2. Dies erlaubt eine viel höhere Datenrate als beispielsweise USB.

Die externen SSD Festplatten hingegen verknüpfen sich meistens durch USB-Anschlüsse mit dem Rechner. Dennoch werden auch externe Festplatten mit den anderen Anschlüssen angeboten, jedoch musst du hierbei darauf achten, dass dein PC ebenfalls den passenden Anschluss besitzt.

Lese- und Schreibgeschwindigkeit

Wie die PS bei Autos gibt es auch bei den SSD Festplatten Angaben zur Power und Geschwindigkeit. Diese Geschwindigkeit macht sich vor allem in zwei Punkten extrem bemerkbar: schneller Programmstart und kürzere Bootzeiten. Übersetzt bedeutet das für dich, dass es bei den verschiedenen Modellen zu Unterschieden beim Programmstart und beim Hochfahren des Computers kommt.

Wie zuvor beschrieben besitzen interne SSDs SATA-Schnittstellen, der aktuelle Typ SATA III erreicht dabei eine Geschwindigkeit von 6.000 MBit/s.

Externe Festplatten, deren Anschluss über USB 3.0 oder mSATA erfolgt, schaffen Geschwindigkeiten von bis zu 5.000 MBit/s.

Die Geschwindigkeit der Festplatten wird in Megabyte oder Gigabit pro Sekunde angegeben. Die Angaben der Hersteller sind aber mit Vorsicht zu genießen, denn die Angaben beziehen sich immer auf theoretische Geschwindigkeiten, die nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen erzielt werden können.

Auch hier verweisen wir bei Unsicherheit auf das Internet oder den Fachberater, da es eine Vielzahl an “tollen und großen Zahlen” unter den Angeboten gibt. Dennoch solltest du nicht blauäugig in das Geschäft treten und dich von irgendwelchen Zahlen bezirzen lassen.

Maße / Gewicht / Formfaktor

Gerade für die internen Solid State Disks ist die Größe von immenser Bedeutung, da so garantiert wird, ob die Festplatte mit ihren Maßen in deinen Rechner passt oder nicht.

In der Praxis gilt grundsätzlich: interne Festplatten sind kleiner und leichter als die externe Pendants

Auch das Thema Gewicht kann für dich wichtig sein. Wenn du auf leichte Laptops setzt, die du viel transportierst, solltest du das Gewicht vergleichen. Doch eine gute Nachricht vorweg: alle internen Festplatten wiegen heutzutage wenige Gramm und sind somit Fliegengewichte.

Die Größe bei Festplatten wird grundsätzlich als Formfaktor angegeben. Jedoch ist bei den SSD Festplatten der Formfaktor nicht zwingend mit der Baugröße gleichzusetzen. Der Formfaktor bezieht sich allgemein auf den Durchmesser der Spindeln im Plattenlaufwerk, die bei herkömmlichen Festplatten verbaut werden. Der Formfaktor und somit die “Größeneinheit” ist am Markt geblieben und die Solid State Disks wurden diesem Standard angepasst.

Es gibt zwei Varianten des Formfaktors: zum einen die 2.5 Zoll Modelle und zum anderen die 3,5 Zoll Modelle. Dabei bezieht sich die Größe aber nur auf die Größe des Laufwerks, in die die Festplatte  integriert werden soll. Die 2,5 Zoll Modelle weisen eine geringere Lautstärke beim Betrieb auf. Ansonsten unterscheiden sich die Modelle nicht groß voneinander.

Es kann vorkommen, dass das Laufwerk für die 2,5 Zoll Festplatte zu groß ist. Für diesen Fall gibt es Adapter, die die Festplatte auf die passende Größe erweitern und somit kompatibel mit dem Endgerät sind. Umgekehrt sieht es allerdings schlecht aus. Daher bieten mittlerweile viele Hersteller insbesondere für Notebooks flachere Versionen an.

Speicherzellentyp

Bei den SSD Festplatten gibt es drei verschiedene Speicherzellentypen: die SLC-, MLC- und TLC-Speicherzelle. SLC steht für Single Level Cell und diese nimmt ein Bit pro Zelle auf. Die Multi Level Cell, kurz MLC, nimmt zwei Bits pro Zelle auf, die Tripple Level Cell sogar drei Bits pro Zelle.

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Die SLC-Speicherzellen trumpfen durch ihre schnellere Schreibrate und die längere Lebensdauer im Vergleich zu den anderen beiden Varianten auf.

Darüber hinaus verbraucht SLC weniger Strom.

Leider ist die Herstellung dieser Variante aber auch um einiges teurer. MLC und TLC-Speicherzellen ermöglichen hingegen eine größere Speicherdichte, dadurch können größere Speicherkapazitäten erzielt werden.

Die MLC und TLC haben sich im Mainstram durchgesetzt. Die SLC eignet sich eher für Server und Hochleistungs-PCs

Diese Speicherzellen beeinflussen die Lebensdauer von SSD Festplatten. Die Lebensdauer wird bei internen Festplatten meistens in Stunden angegeben. Das liegt daran, dass die interne Festplatte öfters und dauerhaft im Betrieb ist. Interne Festplatten erreichen mittlerweile Halbwertszeiten von bis zu 2 Millionen Stunden, was in etwa 228 Jahren entspricht.

Bei externen Festplatten wird die Lebensdauer in Schreibzyklen angegeben. Das Spektrum reicht hier von 1.000 bis über 100.000 Zyklen pro Zelle. Dies entspricht in etwa einer Lebensdauer von bis zu 300 Jahren.

Entscheidung: Welche Arten von SSD Festplatten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir eine SSD Festplatte zulegen möchtest, gibt es zwei Arten, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

SSD Festplatten

Interne SSD Festplatte

externe SSD Festplatte

In den folgenden Abschnitten erläutern wir dir de beiden Produktarten im Detail, sodass du umfänglich zu dieser Thematik informiert bist und die richtige Entscheidung treffen kannst.

Interne SSD Festplatte

Interne SSD Festplatten sind, wie der Name es schon sagt, im PC oder Notebook integriert und verbaut. Somit brauchst du keine Sorge haben, dass du deinen Speicher mal vergessen hast. Zudem arbeiten die internen Festplatten etwas schneller als die externen, was daran liegt, dass die Festplatten direkt mit dem Endgerät verbunden sind und eine Einheit bilden. Außerdem ist die interne Variante deutlich kostengünstiger als das externe Gegenstück.

Bei dem Anschluss der SSD Festplatte an den PC / das Notebook braucht es keine besonderen Anschlüsse. Es spielt keine Rolle, ob die Festplatte via Sata oder ähnlichem angeschlossen wird – ist die Verbindung einmal angeschlossen, bleibt diese bestehen.

Allerdings gibt es bei der Wahl der Festplatte eins zu beachten: ob das Endgerät die Festplatte von der Größe aufnehmen kann und anschließend auch “lesen” kann. In den meisten Fällen ist das mittlerweile kein Problem mehr. Dennoch solltest du, gerade mit einem älteren Endgerät, darauf achten, ob die Festplatte mit deinem Endgerät kompatibel ist. Fall du dir nicht sicher bist, kannst du gerne einen Berater im Shop oder nach Meinungen im Internet schauen.

Vorteile
  • Disk befindet sich im Gerät
  • schneller weil direkt verbunden
  • günstiger
Nachteile
  • nicht mit jedem Gerät kompatibel
  • Endgerät kann Disk eventuell nicht aufnehmen

Externe SSD Festplatte

Eine externe Festplatte ist eben das Pendant zu der internen Variante. Die externe Festplatte überzeugt vor allem durch ihre Mobilität, da diese nicht in einem Endgerät verbaut ist und somit mit allen Elektrogeräten, mit dem passenden Anschluss, verbunden werden kann. Diese Festplatte dient als separater Speicher für jegliche Daten oder Backups, die du neben deinem Computer an einem zweiten Ort aufbewahren möchtest.

Darüber hinaus bietet eine externe SSD Festplatte den Vorteil, dass sie mehrere Anschlussmöglichkeiten innehat wie beispielsweise USB 4.0 oder WireFire, was unter anderen für die Übertragungsgeschwindigkeit relevant ist. Aber auch für die Verbindung mit Endgeräten sind mehrere Anschlussmöglichkeiten von Vorteil.

Problematisch wird der Erwerb der externen Festplatte vor allem im Hinblick auf den Preis. Diese externe Variante ist deutlich teurer als das interne Gegenstück. Des Weiteren ist die USB-Verbindung in der Regel deutlich langsamer als die SATA-Verbindung der internen Festplatten.

Dies schlägt sich in der Übertragungsgeschwindigkeit nieder. Darüber hinaus kann es dir passieren, dass du aufgrund der Größe der Festplatte, zu wenig Platz im Rucksack hast für den Transport. Oder du vergisst die Festplatte zu Hause.

Vorteile
  • mehrere Anschlussmöglichkeiten
  • separater Speicher für Daten
  • Mobilität
Nachteile
  • Übertragungsgeschwindigkeit niedriger aufgrund von USB
  • teurer

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema SSD Festplatten ausführlich beantwortet

Die nachfolgenden Fragen in unserem Ratgeber wollen wir dafür nutzen, um dir die wichtigsten Fragen zu den Solid State Disks zu beantworten. Dabei haben wir die Fragen für dich herausgesucht und in Kürze beantwortet. Somit bist du optimal und umfänglich zum Thema SSD Festplatten informiert und kennst die wichtigsten Fakten.

Für wen eignet sich eine SSD Festplatte?

Die Solid State Disks sind prinzipiell für Jedermann geeignet, der einen Computer / Notebook besitzt. Sobald du also einen Speicher für Daten brauchst, weil du einige Daten lieber als Kopie sichern willst oder einfach Daten aufbewahren willst, ist eine SSD Festplatte genau das richtige für dich. Denn die SSDs bieten gleich mehrere Vorteile im Vergleich zu der Magnetfestplatte, auch HDD genannt.

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Durch die kürzeren Lade- und Zugriffzeiten und die enorm höhere Datenrate sind die SSDs auch gut für “Zocker” oder Grafikdesigner geeignet, die beruflich oder in der Freizeit viel an ihrem Notebook / PC arbeiten.

Die SSD Festplatte macht sich vor allem durch das schnelle Booten des Computers, die hohe Produktivität und kaum bis keine Ladezeit bei Programmen bemerkbar.

Eine Kombination aus SSD und HDD kann für viele die optimale Alternative darstellen. Die Solid State Disk als Festplatte im PC / Notebook und die Magnetfestplatte als externe Festplatte für die Daten, auf die du nicht täglich zugreifen musst.

Diese Vorzüge spiegeln sich aber auch im Preis nieder. So sind SSDs um einiges teurer als die HDD Festplatten. Beachte also genau, wie viel Speicher du brauchst, wofür du die Festplatte nutzen willst und wie groß dein Budget ist. Mit den SSDs kannst du um ein Vielfaches effizienter und schneller arbeiten, was sich aber auch im Preis niederschlägt. Die herkömmlichen Magnetfestplatten bieten dafür deutlich mehr Speicher und sind günstiger.

Was bedeutet SSD und wo ist der Unterschied zu herkömmlichen Festplatten?

Die Abkürzung SSD steht im englischen für Solid State Disk. Der deutsche Begriff dafür ist “Halbleiterlaufwerk”. Sie sind elektronische Speichermedien, bei denen Flash-basierte Speicherchips und SDRAMs zum Einsatz kommen. In diesem Punkt unterscheiden sich die SSDs von den herkömmlichen Magnetfestplatten.

SSDS bestehen im Wesentlichen aus einem Logic-Board mit Speicherchips. Dazu kommen unter Umständen ein Controller beziehungsweise ein Gehäuse. Durch den schlichten Aufbau dieser Festplatten können Defekte besser vorgebeugt und vermieden werden.

Art Vorteile Nacheile
SSD Festplatte kürzere Zugriffszeiten, höhere Datenrate, leichter/kleiner/flacher, fast geräuschlos, stromsparender, sturz-/erschütterungssicher deutlich teurer, weniger Speicherplatz
HDD Festplatte deutlich mehr Speicherkapazität, günstiger anfälliger für Defekte, deutlich langsamer, schwerer/größer/klobiger, mehr Stromverbrauch

Es gibt es gleich mehrere Vorteile, die eine SSD Festplatte im Vergleich zu einer HDD Festplatte bietet. Zuerst einmal sind die SSDS viel kleiner, flacher und leichter als ihre Magnet-Pendants. Darüber hinaus arbeiten sie nahezu geräuschlos. Durch den geringeren Stromverbrauch erzeugt die SSD weniger Abwärme, was bedeutet, dass sie auch weniger gekühlt werden muss, was wiederum Energie des Computers einspart.

Solid State Disks haben eine deutlich höhere Datenrate und kürzere Zugriffszeiten als die HDDs. Dies bedeutet, dass du Programme schneller ausführen kannst, dein Computer schneller hochfährt (bootet) und du auf große Dateien schneller zugreifen kannst.

Des Weiteren sind die SSDs erschütterungs- und sturzsicher, was daran liegt, dass es keine beweglichen Teile in der SSD Festplatte gibt. Gerade für den Transport und die mobile Nutzung ein echter Vorteil. HDDs hingegen besitzen bewegliche Teile im Innern des Gehäuses, dadurch kann es bei Erschütterungen oder beim Sturz zum sogenannten Headcrash kommen. Dabei wird die Festplatte im Innern beschädigt und es kann passieren, dass alle Daten darauf verloren gehen und sich nicht retten lassen.

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Dieses kleine Gerät biete große Leistung. Dank des geringen Gewichts und der flachen und kleinen Form, eignet sich die SSD Festplatte optimal für Notebooks.
(Bildquelle: Claudio Schwarz / Unsplash)

Diese ganzen Vorteile lassen sich die Hersteller aber auch leider teuer bezahlen. Die SSDs sind um einiges teurer als die HDDs. Darüber hinaus bieten die Solid State Disks weitaus weniger Speicherplatz als die Magnetfestplatten. Wobei man auch hier sagen muss, dass es SSDs mit mittlerweile vier Terabyte gibt, was schon eine erstaunliche Größe ist. HDDs besitzen bis zu Sechszehn Terabyte.

Ist eine SSD Festplatte mit allen Endgeräten kompatibel?

Grundsätzlich ja. Gerade die externen Festplatten zeichnen sich durch den universellen USB-Anschluss aus, welcher eigentlich an allen Endgeräten heutzutage zu finden ist. Egal ob TV, Notebook oder Receiver, überall befindet sich ein USB-Anschluss.

Durch diverse Verbindungen kann die Geschwindigkeit der Datenübertragung gesteigert werden

Es kann dir passieren, dass du bei riesigen Datenbergen und einer USB-Verbindung etwas länger warten musst, bis die Daten auf den externen Speicher gezogen wurden.

Dieses Problem der Geschwindigkeit kannst du zum Beispiel durch eine schnellere Thunderbolt-, SATA- oder WireFire-Verbindung umgehen. Allerdings musst du dabei darauf achten, dass dein Endgerät diese Anschlüsse besitzt.

Bei den internen Festplatten wird die Verbindung in der Regel immer mit solch einem zuvor genannten Anschluss hergestellt.

Auch hier wieder der Hinweis, dass du vorher entweder in der Bedienungsanleitung schaust oder den Computer aufschraubst und hineinschaust, um zu schauen, welche Anschlüsse dein Endgerät besitzt.

Bei Unsicherheiten solltest du lieber einen Experten aufsuchen, der sich mit dieser Technik und dem Einbau auskennt.

In welcher Größe sollte ich eine SSD Festplatte kaufen?

Das kommt immer darauf an, für welche Zwecke du die Festplatte kaufst, wie viele Daten du darauf abspeichern willst und gegebenenfalls wie groß dein Laufwerk ist, wenn du dir eine interne SSD Festplatte zulegen willst.

Zuerst einmal solltest du dir immer Gedanken darüber machen, wofür du dir eine Solid State Disk kaufen willst. In der Regel ist dies aber auch immer der gleiche Fall: du brauchst Speicherplatz für Daten. Oder aber du möchtest deinen etwas in die Jahre gekommenen Computer wieder auf Vordermann bringen und ihm Geschwindigkeit beim Booten verleihen.

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SSD Festplatten sind in der heutigen Zeit der Standard für effizientes Arbeiten. Ob zuhause oder auf der Arbeit, die Solid-State-Disks ermöglichen dir kurze Ladezeiten und hohe Datenraten.
(Bildquelle: Hoan Vo / Unsplash)

Egal welcher Grund für dich entscheidend ist, neben diesem Grund ist es unerlässlich, zumindest zu überschlagen, wie viel Speicherplatz du brauchst. Denn es ergibt keinen Sinn, sich eine hochmoderne SSD Festplatte mit 512 Gigabyte zu kaufen, wenn du das Doppelte an Daten darauf speichern willst.

Ein guter Anhaltspunkt für die benötigte Kapazität ist der aktuelle Speicherbedarf. Addiert man den Speicherplatz für Betriebssystem, häufig genutzte Programme und Spiele hinzu, erhältst du den Mindestbedarf an Speicherplatz. Denk zusätzlich bitte an den Tipp von weiter oben, dass für einen reibungslosen Betrieb der Festplatte, circa 20 bis 30 Prozent freigelassen werden müssen.

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Wenn es um die physische Größe der Festplatte geht, kannst du dir ganz einfach in der Bedienungsanleitung oder im Internet die Größe deines Laufwerks als Orientierung nehmen.

In der entsprechenden Größe soll dann auch die interne SSD Festplatte sein, damit du diese in dein Endgerät integrieren kannst.

Bei der physischen Größe einer externen Festplatte spielt es eigentlich kaum eine Rolle, wie groß diese ist. Da kommt es ganz auf dich und dein persönliches Empfinden an.

Was kostet eine SSD Festplatte?

Solid State Disks sind grundsätzlich teurer als die herkömmlichen Magnetfestplatten. Aber auch unter den SSDs gibt es Unterschiede zwischen den internen und externen Speichern.

Vor allem aber unterscheiden sich die Preise durch die verschiedenen Speicherkapazitäten. Eine interne Solid State Disk ist mit 120 Gigabyte bereits ab circa 27 Euro zu erwerben. Nimmt man beispielsweise lieber eine interne SSD mit zwei Terabyte von der Marke Crucial, liegt man dort bei gut 430 Euro. Den Vorstellungen nach oben sind wie immer keine Grenzen gesetzt. Bei externen SSDs liegst du, je nach Speicherkapazität, zwischen 40 und über 500 Euro.

Modell Preis
Interne SSD bis 1 TB ab circa 27 bis 250 Euro Euro
Interne SSD ab 2 TB ab circa 210 Euro
Externe SSD ab circa 40 Euro

Wo kann ich eine SSD Festplatte kaufen?

Du kannst die SSD Festplatten in wenigen Supermärkten, im Fachhandel oder aber in Onlineshops kaufen. Zusätzlich kannst du auch direkt beim Hersteller selber schauen.

Unserer Meinung nach besteht bei den folgenden Onlinehändlern die größte Auswahl an den schnellen externen Speichern:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • notebooksbilliger.de
  • crucial.de
  • saturn.de
  • MediaMarkt.de
  • Real.de

Alle Solid State Disks, die wir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn dir ein vorgestelltes Gerät gefällt, kannst du direkt zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu einer SSD Festplatte?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen Ersatz für eine Solid State Disk zu finden. Die beiden gängigsten Methoden sind die herkömmliche Magnetfestplatte oder die hybride Festplatte, eine Kombination aus SSD und HDD.

Wie wir zuvor beschrieben haben, sind die HDD Festplatten, die Vorgänger und damit die direkte Alternative zu den SSDs. Die Magnetfestplatten überzeugen durch enorm viel Speicherkapazität und einem sehr geringen Preis im Vergleich zu den SSDs.

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Die Hard Disk Drive, kurz HDD, besitzt eine große Speicherkapazität. Im Kern befinden sich bewegliche Teile, die vor Erschütterungen geschützt werden müssen.
(Bildquelle: Art Wall / Unsplash)

Eine weitere Alternative bietet die Kombination aus HDD und SSD Festplatte, die sogenannte Hybrid-Festplatte oder auch SSHD. Diese Alternative vereint die Vorteile beider Typen in sich. Der Großteil der Speicherkapazität wird durch das HDD-Modell bereitgestellt, aber es gibt auch einen kleinen Flash-Speicher, der in den SSDs vorkommt.

Die Hybrid-Festplatte erkennt automatisch, welche Daten auf ihr besonders häufig abgerufen werden und speichert diese auf dem Flash-Speicher, sodass diese Daten ohne lange Wartezeiten direkt abgerufen werden können.

Des Weiteren ist die SSHD fast genauso schnell wie eine normale SSD, was für viele eine gute Alternative vor allem zu den herkömmlichen HDDs ist.

Daneben ist auch die Lebensdauer der SSHD über der Lebensdauer einer SSD, da der Flash-Speicher durch die Speicherkapazität des HDD-Anteils geschont wird.

Ein weiteres dickes Plus für die SSHD gibt es durch die Speicherkapazität und den Preis. Die SSHD haben durch die Kombination aus Flash-Speicher und herkömmlichen Magnetspeicher eine deutlich größere Kapazität als Solid State Disks. Und auch der Preis für die SSHDs ist niedriger als für die SSDs.

Einzig die Lautstärke ist hier etwas größer, was an der mechanischen Funktionsweise der HDD liegt. Auch die Empfindlichkeit ist wie bei einer herkömmlichen Magnetfestplatte. Fällt die SSHD ein Mal hin, ist sie in der Regel hinüber, was bei SSD Festplatten eher unwahrscheinlich ist.

Kann ich eine SSD Festplatte formatieren oder klonen?

Ja. Mit einer SSD Festplatte lassen sich dieselben Dinge durchführen, wie mit einer herkömmlichen Festplatte. Ob es das Klonen eines Betriebssystems oder der Festplatte selber ist, ob die Festplatte formatiert, defragmentiert oder gelöscht werden soll, es ist alles möglich im Zeitalter der Computer.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.pc-magazin.de/ratgeber/ssd-festplatte-einbauen-pc-notebook-1473514.html

[2] https://controlbit.de/die-13-wichtigsten-einstellungen-fuer-ssd-festplatten/

[3] https://www.pcwelt.de/ratgeber/Der-perfekte-Speicher-Festplatte-und-SSD-einrichten-9035285.html

[4] https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/all/ssd-und-hdd-zusammen-benutzen/e4f5dd6c-9efb-45a2-a0ef-25780d36db7f

Bildquelle: Sriwilat/ 123rf.com

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