Induktionskochfeld
Zuletzt aktualisiert: 24-07-2020

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Schnelles und gleichzeitig sicheres Zubereiten von Gerichten wird für alle begeisterten Köche mit einem Induktionskochfeld möglich. Mit der Induktion wird der Kochgeschirrboden direkt erwärmt – und das nur mit einem Magnetfeld.

Das Arbeiten mit diesem Kochfeld ist energieeffizient, intuitiv und komfortabel. Mithilfe von vielfältigen Funktionen wird das Kochen zu einem echten Erlebnis. Die Reinigung der Glaskeramikplatte ist einfach und unkompliziert.

In unserem ausführlichen Induktionskochfeld Test 2020 erfährst du alles Notwendige rund um Induktionskochfelder. Um dir die Entscheidung möglichst einfach zu machen, haben wir Kauf- und Bewertungskriterien zusammengefasst. Außerdem haben wir die wichtigsten Fragen zu Induktionskochfeldern beantwortet. So findest du bestimmt das passende Induktionskochfeld für deine Kochfähigkeiten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn du das Induktionskochfeld einschaltest, wird ein Magnetfeld erzeugt. Dieses reagiert nur mit induktionsgeeigneten Töpfen und erwärmt diese, indem Elektronen in Schwingungen gebracht werden.
  • Induktionskochfelder sind energieeffizienter und sicherer als Cerankochfelder. Die Energie des Magnetfeldes wird direkt an das Kochgeschirr übertragen, ohne die Kochplatte zu erhitzen.
  • Es gibt vielfältige Modelle bei Kochfeldern mit Induktion. Wir unterscheiden zwischen Einbau-Kochfeldern und transportablen Produkten.

Induktionskochfeld Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Induktionskochfeld mit Allrounder-Ausstattung

Das KKT KOLBE Induktionskochfeld ist der Allrounder unter den Kochfeldern. Das schlichte Design ohne Rahmen und mit Superkeramik-Glaskeramik fügt sich in jeden Haushalt ein. Mit einer TouchSelect-Bedienung kannst du auf 15 Stufen die Temperatur regulieren. Insgesamt 4 Kochzonen erhitzen dein Essen gleichmäßig. Das Induktionskochfeld ist mit einer Sperrtaste versehen, was als Kindersicherung dient.

Das Kochfeld mit Induktion bietet genügend Funktionen für den alltäglichen Gebrauch. Das Gerät eignet sich durch seine Größe, der einfachen Handhabung und der Sicherheitsmaßnahmen für den Gebrauch in Familienküchen.

Das beste Induktionskochfeld in transportabler Form

Die einzelne Induktionskochplatte von Amzchef überzeugt mit seinem kompakten Design. Die schwarz polierte Kristallglas-Oberfläche ist leicht zu reinigen. In 9 Stufen kann die Temperatur von 60 bis 240 Grad Celsius reguliert werden. Ab 280 Grad Celsius setzt der Überhitzungsschutz ein. Ein Lüfter mit 2 Wärmeableitungsöffnungen sorgt für die nötige Kühlung.

Amzchef bietet mit der Induktionskochplatte eine transportable Möglichkeit, Essen zuzubereiten. Das Induktionskochfeld ist für alle geeignet, die unterwegs oder platzsparend kochen wollen.

Das beste Induktionskochfeld mit Flexzonen

Das Induktionskochfeld KMI 60610.4-F von ELAG ist mit der Flexzonen-Technologie ausgestattet. Sensoren unterhalb der Oberfläche erkennen das Kochgeschirr und können die 4 Kochzonen miteinander verbinden. Mithilfe der SmartTouch Bedienung kannst du die Timer-, Lock- und Warmhaltefunktion steuern. Eine Restwärmenanzeige und Kindersicherung sorgen für die nötige Sicherheit.

Flexible Köche schätzen das Induktionskochfeld von ELAG. Die Flexzoneninduktion ermöglicht freies Arbeiten und bietet mehr Kochmöglichkeiten. Große Töpfe und Platten sind für dieses Kochfeld kein Problem.

Kauf- und Bewertungskriterien für Induktionskochfelder

Induktionskochfelder gibt es in zahlreichen Ausführungen. Im Folgenden zeigen wir dir Kriterien, mit denen du die Kochfelder miteinander vergleichen kannst:

Die Aspekte werden in den kommenden Abschnitten genauer erklärt.

Größe

Die Größe eines Induktionskochfeldes ist ein entscheidendes Kaufkriterium. Überlege dir vor dem Kauf, wie viele Gerichte du parallel zubereiten möchtest. Es gibt Modelle, bei denen du gleichzeitig 1 oder 2 Töpfe erwärmen kannst. Bei Einbau-Induktionskochfeldern gibt es häufig 4 bis 5 Kochzonen.

Achte beim Kauf darauf, dass das Kochgeschirr gleich groß ist wie die Kochzonen. Zu kleine oder verbogene Pfannen erhöhen den Energieverbrauch.

Welche Größe du wählen solltest ist auch abhängig von deinem Platz zu Hause. Bei wenig Platz bietet sich ein kompaktes transportables Gerät an, das du leicht verstauen kannst. Ein Einbau-Kochfeld bietet hohen Komfort und eine große Arbeitsfläche für effizientes Kochen.

Leistung

Informiere dich vor dem Kauf, welche Leistung für deine Ansprüche gefordert wird. Induktionskochfelder haben in der Regel einen Leistungsverbrauch von 2 kW bis 4 kW. Dabei reichen 2 kW meist für den alltäglichen Gebrauch aus.

Nur 80 bis 90 Prozent der Leistung kann in magnetische Energie umgewandelt werden.

Stellst du eine Booster-Funktion ein, kann der Energieverbrauch bis auf 7.5 kW steigen. Für einen kurzen Zeitraum wird das Kochfeld mit Induktion sehr heiß. Vor allem zu Beginn des Kochens kannst du so die Einkochzeit verringern. Wasser kocht beispielsweise bereits nach 2 Minuten.

Die angegebene Leistung stimmt meist nicht mit der tatsächlichen Leistung überein. Die erbrachte Leistung hängt besonders von der Topfqualität ab. Aber auch Konvektion, Wärmeleitung und Wärmestrahlung der Induktionskochfelder senken die Leistung.

Bedienung

Eine einfache und komfortable Bedienung ist bei einem Induktionskochfeld von Vorteil. Mittlerweile sind sowohl transportable als auch eingebaute Kochfelder mit Touchscreens und LED-Anzeigen ausgestattet. Nur wenige Modelle werden über Bedienknebel gesteuert.

Über die Bedienungselemente kannst du das Kochfeld ein- und ausschalten, die Hitze regulieren, die Wischschutzfunktionen oder die Kochzeit einstellen. Bei einigen Modellen kannst du über das Display den Kochassistenten steuern. Dieser passt automatisch die Einstellungen auf deine ausgewählten Speisen an.

Die Bedienung über ein Touchscreen ist sehr intuitiv. Symbole helfen dir, schnell und sicher die richtigen Einstellungen auszuwählen.

Sicherheit

Induktionskochfelder sind bekannt für eine sichere Bedienung. Die Sicherheit wird gewährleistet durch die Funktionsweise der Induktion. Bei dieser Art von Wärmeentwicklung wird die Glaskeramikplatte nicht heiß. Das bedeutet, dass du problemlos auf die Platte fassen kannst. Es ist möglich, dass die Umgebung etwas erwärmt ist, weil der Topf Wärme abstrahlt.

Einige Hersteller setzen auf weitere Sicherheitsvorkehrungen. Wir haben die gängigsten Maßnahmen in dieser Tabelle für dich zusammengefasst:

Sicherheitsmaßnahme Beschreibung
Kindersicherung Die Kindersicherung kannst du über das Schlüssel-Symbol entsperren und wieder aktivieren. Durch diese Sicherung wird gewährleistet, dass das Gerät nicht unbeaufsichtigt eingeschaltet werden kann.
Wischschutzfunktion Bei Bedienelementen mit Touchscreen kann es passieren, dass du aus Versehen die Einstellungen durch Wischen über das Glas veränderst. Deshalb gibt es die Funktion, die Bedienungsfläche einzufrieren. So kannst du nicht unbeabsichtigt die Temperatur erhöhen oder senken.
Restwärmeanzeige Die Restwärmeanzeige gibt an, wie warm die Kochplatte nach Absenken der Temperatur ist. Das verhindert, dass du auf die erwärmte Platte fasst oder hitzeempfindliche Gegenstände darauf stellst. Außerdem kannst du Energie sparen, wenn du die Restwärme gezielt nutzt.

Für den Kauf ist es wichtig zu wissen, auf welche Maßnahmen du auf keinen Fall verzichten möchtest. Vor allem, wenn Kinder oder ältere Menschen im Haushalt leben, lohnt es sich, auf eine hohe Sicherheit zu achten.

Automatische Topferkennung

Eine automatische Topferkennung kann deinen Kochprozess auf ein komfortables Level heben. Du musst dir keinen Sorgen mehr machen, ob der Topf auf die Kochfläche passt – die Kochfläche passt sich deinen Töpfen an.

Bei einer Vollflächeninduktion kannst du das Kochgeschirr flexibel verschieben.

Es gibt sogenannte Flexinduktions-Kochflächen. Sensoren unterhalb der Glaskeramik-Oberfläche erkennen den Standort und die Größe des Kochgeschirrs.

Bei großen Töpfen und Pfannen werden dann mehrere Kochzonen miteinander aktiviert und zusammengetragen. So kannst du beispielsweise Teppanyaki- und Grillplatten gleichmäßig auf dem Induktionskochfeld erwärmen.

Die Vollflächeninduktion geht einen Schritt weiter. Auf der gesamten Fläche des Kochfeldes sind Mikro-Induktoren verbaut. Sensoren erkennen, wo und wie groß das Kochgeschirr ist und aktivieren die entsprechenden Mikro-Induktoren.

Entscheidung: Welche Arten von Induktionskochfeldern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Das Angebot an Kochfeldern mit Induktion ist vielfältig. Grundsätzlich kann man zwischen zwei Arten von Induktionskochfeldern unterscheiden:

  • Eingebautes Induktionskochfeld
  • Transportables Induktionskochfeld

In den folgenden Abschnitten zeigen wir dir Vor- und Nachteile der beiden Typen. Dadurch sollte dir die Kaufentscheidung einfacher fallen.

Eingebautes Induktionskochfeld

Einbau-Induktionskochfeld

Das eingebaute Induktionskochfeld überzeugt mit zahlreichen Möglichkeiten. Du kannst zum Beispiel dein personalisiertes Kochfeld zusammenstellen. Dabei kannst du dich zwischen verschiedenen Kochfeld-Elementen wie Teppanyaki, Grill, Gas und Induktion entscheiden.

Auch das gleichzeitige Arbeiten mit mehreren Töpfen ist möglich. Das beschleunigt den Kochprozess und die Effizienz steigt.

Vorteile
  • Kochfeld-Kombination möglich
  • Mehrere Kochfelder
  • Zusätzliche Funktionen möglich
  • Großes Bedienungsfeld
Nachteile
  • Benötigt viel Platz
  • Teuer
  • Nicht mobil einsetzbar

Ein großes Bedienungsfeld mit LED-Anzeigen und Touchscreen vereinfacht den Umgang mit dem Kochfeld und bietet Komfort.

Einbau-Kochfelder können außerdem einen integrierten Dunstabzug haben, zusätzliche Sicherheitsfunktionen oder spezielle Bedienelemente.

Da Einbau-Induktionskochfelder meist groß sind, beanspruchen sie viel Platz in deiner Küche. Die Produkte kosten durch ihre Größe und Leistung deutlich mehr als transportable Geräte.

Transportables Induktionskochfeld

Transportables Induktionskochfeld

Transportable Induktionskochfelder sind besonders praktisch, wenn du das Kochfeld unterwegs verwenden möchtest oder wenig Platz zur Verfügung hast. Die Produkte haben häufig nur ein bis zwei Felder.

Vorteile
  • Mobil
  • Günstig
  • Benötigt wenig Platz
Nachteile
  • Kleines Kochfeld
  • Kleines Bedienungsfeld
  • Grundlegende Funktionen

Die meisten Modelle bieten alle grundlegenden Funktionen an. Die meisten sind mit einem Touchscreen, einer Kindersicherung und einer Timer-Funktion ausgerüstet. Für zusätzliche Funktionen bleibt meistens kein Platz oder die Leistung reicht nicht aus. Dafür ist die transportable Variante günstig.

Ein Nachteil ist, dass das Kochfeld klein ist. Du kannst nur einen Topf gleichzeitig erwärmen, weshalb du bei mehreren Gerichten mehr Zeit einplanen musst. Das kleine Bedienungsfeld ist zwar praktisch, jedoch ist der Komfort eingeschränkt.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Induktionskochfeld ausführlich beantwortet

In diesem Abschnitt beantworten wir die häufigsten Fragen rund um das Kochfeld mit Induktion. Nach dem Lesen solltest du alles Wichtige über das Induktionskochfeld kennen.

Was ist ein Induktionskochfeld und wie funktioniert es?

Ein Induktionsherd ist ein Küchengerät, dass Speisen erwärmen kann. Es funktioniert nach dem Prinzip der Induktion. Nur Töpfe und Pfannen die ferromagnetisch (induktionsgeeignet) sind, können darauf verwendet werden.

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Ein Induktionskochfeld erwärmt das Kochgeschirr über Magnetfelder. Das Prinzip der Induktion funktioniert nur dann, wenn der Boden deiner Utensilien ferromagnetisch ist.
(Bildquelle: Bru-nO / pixabay)

Unter der Glaskeramik-Oberfläche befinden sich Induktionsspulen aus Kupferdraht. Wenn du das Induktionskochfeld einschaltest, wird dort ein Magnetfeld erzeugt. Dieses ist nicht sichtbar, hat keine Temperatur und reagiert nur mit bestimmten Stoffen. Das Magnetfeld breitet sich durch die Glaskeramik-Oberfläche aus, reagiert mit dieser aber nicht – die Platte bleibt kalt.

Wenn du induktionsgeeignetes (ferromagnetisches) Kochgeschirr auf das Induktionskochfeld stellst, reagiert es mit dem Magnetfeld der Spulen. Die Elektronen im Kochgeschirrboden fangen an sich kreisförmig zu bewegen. Diese Bewegung nennt man Wirbelstrom. Dabei entsteht im Kochgeschirr Wärme und das Essen wird erhitzt.

Für wen eignet sich ein Kochfeld mit Induktion?

Ein Induktionskochfeld bietet viele Vorteile. Für diejenigen Personen, die folgende Aspekte bevorzugen, ist ein Kochfeld mit Induktion geeignet:

  • Schnelligkeit: Mit einem Induktionskochfeld kannst du Essen rasch zubereiten. Bei der Induktionstechnik wird das Kochgeschirr direkt erwärmt, ohne dass zuvor das Kochfeld erhitzt werden muss.
  • Sicherheit: Da bei Induktionskochfeldern die Wärme direkt auf den Topf oder die Pfanne übertragen wird, kann man sich an der Oberfläche nicht verbrennen. Diese wird nämlich nicht mit erwärmt.
  • Sparsamkeit: Wenn du ein Kochfeld mit Induktion benutzt, sparst du Energie. Das Kochgeschirr kann von dem Kochfeld erkannt werden und heizt dann punktuell auf. Dabei geht kaum Energie verloren.
  • Einfache Reinigung: Essen kann an der Oberfläche des Induktionsfeldes nicht anbrennen, da die Platte nicht so heiß wird. Die Glaskeramikplatte kann einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.

Die genannten Aspekte sind für ein einfaches, sicheres und schnelles Kochen von Vorteil. Ein Induktionskochfeld vereint alle Funktionen.

Wie viel kostet ein Induktionskochfeld?

Der Preis eines Induktionskochfeldes ist abhängig von der Größe, den zusätzlichen Funktionen und der Einbauart. In dieser Tabelle siehst du die Preise für transportable und eingebaute Kochfelder:

Kochfeld Typ Preis
Einbau-Induktionskochfeld ab ca. 200 Euro bis 2‘000 Euro
Transportables Induktionskochfeld ab ca. 30 Euro bis 100 Euro

Transportable Induktionskochfelder sind günstiger, weil sie kleiner sind, eine geringe Leistung haben und nur grundlegende Funktionen anbieten.

Bei eingebauten Kochfeldern mit Induktion sind die Möglichkeiten vielfältiger: Mehrere Felder, integrierter Dunstabzug, moderne Touchscreens und Sicherheitsvorkehrungen.

Wo kann ich ein Induktionskochfeld kaufen?

Ein Induktionskochfeld kannst du in Fachgeschäften oder online kaufen. Hier haben wir für dich einige Online-Shops zusammengetragen:

  • amazon.de
  • mediamarkt.de
  • real.de
  • hornbach.de
  • saturn.de

Um das passende Kochfeld mit Induktion zu finden, raten wir dir, die verschiedenen Angebote miteinander zu vergleichen und Kundenrezensionen zu lesen. Die Bewertungen von anderen Kunden können dir dabei helfen, mehr über die Funktionen und die Bedienung zu erfahren.

Welches Kochgeschirr sollte ich auf einem Induktionskochfeld verwenden?

Auf einem Kochfeld mit Induktionen funktioniert nur das Kochgeschirr, das im Boden ferromagnetischen Anteile, also Eisen, hat. Dafür eignen sich Eisenpfannen und Pfannen, die einen speziellen Boden haben.

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Wusstest du, dass du ganz einfach überprüfen kannst, ob dein Kochgeschirr für ein Induktionskochfeld geeignet ist?

Mit einem Magnettest erfährst du, ob der Boden deiner Pfanne einen ausreichend hohen magnetischen Anteil hat. Wird ein handelsüblicher Magnet von deiner Pfanne angezogen, kann die Pfanne durch Induktion erwärmt werden.

Bei Induktionskochfeldern werden schnell hohe Temperaturen erreicht. Deshalb sind Teflonbeschichtungen eher ungeeignet, da diese bei zu hoher Hitze beschädigt werden. Wir empfehlen dir eine Keramikbeschichtung.

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Ein Induktionskochfeld verlangt nach speziellem magnetischen Kochgeschirr. Am besten eignen sich dafür Eisenpfannen. Es gibt auch andere Pfannenarten zu kaufen, die zusätzlich ferromagnetische Anteile im Boden enthalten.
(Bildquelle: Heather Gill / unsplash)

Beim Kauf von Pfannen und Töpfen kannst du auf ein Label achten. Das Label zeigt ein Bild mit einer Spule und gibt an, dass das Kochgeschirr induktionsgeeignet ist.

Welche Alternativen gibt es zu einem Induktionskochfeld?

Ein Induktionskochfeld ist eine gute Variante um schnell und effizient Essen zuzubereiten. Wer nicht ein Kochfeld mit Induktion kaufen möchte, findet zahlreiche Alternativen:

Kochfeld Typ Beschreibung
Elektrokochfeld mit Wärmestrahlung Heizstäbe unterhalb der Glaskeramik-Oberfläche erzeugen Hitze, die an das Kochgeschirr übertragen wird.
Gaskochfeld Über den Gasanschluss wird Gas an das Kochfeld geleitet. Wenn du das Ventil öffnest, strömt das Gas seitlich aus dem Brenner. Entweder zündest du die Flamme mit einem Feuerzeug an oder du betätigst einen Schalter, der die Flamme elektrisch anzündet.
Grill Auf einem Grill kannst du verschiedene Gerichte braten und garen.

Du musst dich nicht unbedingt für eine Art von Kochfeld entscheiden. Einige Hersteller bieten Kombi-Kochfelder an, die eine personalisierte Arbeitsfläche ermöglichen. Teppanyaki-Platten, Wok-Mulden, Gas-, Elektro- und Induktionsfelder kannst du individuell auswählen und zusammenstellen.

Wie gefährlich sind Kochfelder mit Induktion?

Bei Induktionskochfeldern erhitzt sich im Gegensatz zu Ceranfeldern nicht die gesamte Kochplatte. Die Wärme wird direkt an das ferromagnetische Kochgeschirr übertragen. Du verbrennst dir also nicht die Finger, wenn du auf die Glasoberfläche fasst.

Menschen mit Herzschrittmachern und schwangeren Frauen wird abgeraten, sich in der Nähe der Induktionsplatte aufzuhalten.

Da sich das Kochgeschirr selbst auch aufwärmt und die Wärme abstrahlt, kann sich die Platte leicht erwärmen. Das ist aber nicht so heiß, dass du dich daran verletzt.

Die Wissenschaftler sind sich nicht ganz einig, wie schädlich die Magnetfelder von Induktionskochfeldern sind. Deshalb ist im Umgang mit dem Kochfeld Vorsicht geboten. Wichtig ist, dass die Abstrahlung minimiert ist.

Das schaffst du, indem du ca. 15 Zentimeter Abstand zum Herd hast und die Kochplatte vollständig mit dem Kochgeschirr bedeckt ist. Es ist deshalb sinnvoll, die passende Größe von Pfannen und Töpfen auszuwählen.

Wie reinige ich ein Induktionskochfeld?

Damit du lange Freude an deinem Kochfeld hast, solltest du es regelmäßig reinigen und pflegen. Das ist bei Induktionskochfeldern einfacher als bei Elektroherden, weil Überkochtes nicht direkt anbrennt.

  • Feuchtes Tuch / Schwamm: Zum Reinigen reicht meist ein feuchtes Tuch mit ein wenig Spülmittel. Für ein streifenfreies Ergebnis solltest du die Glasplatte direkt mit einem Tuch trocknen.
  • Glasreiniger: Mit einem Glasreiniger kannst du das Induktionskochfeld von leichten Verschmutzungen befreien und mit neuem Glanz versehen. Auch hierbei ist das Abtrocknen wichtig, damit keine Streifen entstehen.
  • Schaber: Für hartnäckige Verkrustungen gibt es Kochfeld-Schaber, mit denen du das Essen ohne Kratzer entfernen kannst.
  • Spülmaschinen-Tab / Backpulver: Eine gründliche Reinigung ist mit einem Spülmaschinen-Tab möglich. Dafür löst du den Tab in Wasser auf und streichst die Paste auf das Kochfeld. Danach kannst du mit einem feuchten Lappen die Paste entfernen. Als Alternative kannst du Backpulver und Wasser zu einer Paste vermischen, verreiben und wieder abwaschen.

Die Reinigung und Pflege sind aufgrund der unempfindlichen Glaskeramikplatte unkompliziert und deshalb kinderleicht.

Wie schließe ich ein Induktionskochfeld an den Strom an?

Das Anschließen eines Induktionkochfeldes solltest du auf jeden Fall einem Fachmann überlassen. Es wird mit einer lebensgefährlichen Spannung von bis zu 400 Volt gearbeitet.

Beim Kauf solltest du darauf achten, ob das Gerät als Herdkombination, also Kochfeld und Backofen, geliefert wird oder ob es autark ist.

Ein autarkes induktionskochfeld verfügt im Gegensatz zu einem Kombigerät über eigene Bedienelemente und einen eigenen Anschluss. Es kann unabhängig von einem Backofen eingebaut werden.

Bei einer Herdkombination wird das Kochfeld über eine Klemmverbindung an den Backofen angeschlossen. Ein autarkes Gerät schließt du über die Herdanschlussdose an.

Orientiere dich an den Anweisungen des Herstellers. Schaue darauf, dass du die Anschlussoption nach deutschen Bedingungen anwendest.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://kueche.de/kuechenwissen/elektrogeraete/kochfelder/reinigen/

[2] https://www.hausjournal.net/induktionsherd-bedienen

[3] https://www.gesundheitstrends.com/a/health-news/induktionsherd-25708

Bildquelle: brizmaker/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Jan ist ein passionierter Koch und arbeitet in einer Sterneküche. Neben seinem Hauptberuf als Koch, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, interessierten Menschen dabei zu helfen, die richtigen Rezepten und Küchenutensilien zu finden. Vor allem interessiert sich Jan für die diversen Messer und vertritt die Meinung, dass ein gutes Messer in der Küche unerlässlich ist.