Zuletzt aktualisiert: 17-03-2020

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Willkommen bei unserem großen Fotodrucker Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Fotodrucker. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Fotodrucker zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Fotodrucker kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Fotodrucker sind speziell konzipierte Drucker, mit denen du hochwertige Fotos und Bilder direkt bei dir zu Hause drucken kannst.
  • Grundsätzlich gibt es vier Typen von Fotodruckern, alle funktionieren etwas unterschiedlich und haben ihre Stärken und Schwächen.
  • Tintenstrahldrucker sind perfekt für das Heimbüro und die kleinen, handlichen Zink-Drucker eignen sich perfekt für Unterwegs.

Fotodrucker Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Fotodrucker für 5 x 7,6 cm Fotos

Dieser Fotodrucker von Polaroid ist ein kleines und mobiles Gerät, das es dir ermöglicht, deine Handy-Fotos jederzeit im Format 5 x 7,6 cm auszudrucken. Der Drucker ist sowohl mit iOS- als auch mit Androidgeräten kompatibel und kann sowohl mit Smartphones, als auch mit Tablets gekoppelt werden.

Ausgestattet ist der Drucker mit der Zink Zero Ink Drucktechnologie, die ohne Tinte, Toner, Patronen oder Farbbäder funktioniert. Die Drucke werden auf einem speziellen Papier mit Kleberückseite gedruckt, die gleichzeitig wasserabweisend, reiß- und wischfest sind.

Das Design des Druckers ist kompakt und schlicht und passt mit seiner kleinen Größe in jede Tasche – optimal zum Reisen! Erhältlich ist der Fotodrucker ist 4 verschiedenen Farben.

Der beste Fotodrucker für 5,8 x 8,7 cm Fotos

Dieser mobile Fotodrucker ist optimal für den Druck deiner Fotos vom Handy oder Tablet geeignet. Er ist klein und handlich und kann daher überall hin mitgenommen werden. Du kannst auch deine sozialen Netzwerke mithilfe einer App mit dem Fotodrucker verbinden und so auch diese Fotos schnell und überall ausdrucken.

Der Drucker lässt sich via Bluetooth verbinden und druckt dank dem HP ZINK Fotopapier ohne Tinte. Die Drucke aus diesem Fotodrucker haben die Größe 5,8 x 8,7 cm. Dieser Drucker ist auch in einem kleineren Format oder in Kombination mit einer Sofortbildkamera erhältlich.

Der beste Fotodrucker für 10 x 15 cm Fotos

Dieses Modell von HP ist ein kompakter aber dennoch hochwertiger Fotodrucker, der Fotos mit den Maßen 10 x 15 cm in hoher Qualität ausdruckt. Die Bilder sind dabei randlos, besitzen einen hochwertigen Glanz und sind wisch-, wasser- und reißfest.

Der Drucker kann mit dem Smartphone verbunden werden und Fotos von Gerät oder aus den sozialen Netzwerken direkt ausdrucken. Dafür wird lediglich eine App benötigt, mit der man die Fotos auch nachbearbeiten kann.

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem kompakten Fotodrucker auch ein Netzteil, passende Druckerpatronen und 10 Stück Fotopapier.

Der beste mittelgroße Fotodrucker

Dieser Fotodrucker von Canon ist ein mobiler Drucker, der Fotos der Größe 10 x 15 cm ausdrucken kann. Er besitzt ein Farbdisplay, einen Speicherkartenslot und kann mit WLAN verbunden werden. Kompatibel ist er mit iOS- und Android-Mobilgeräten.

Mit dem Party Shuffle Modus können sogar bis zu 8 Smartphones mit dem Drucker verbunden werden und gleichzeitig Bilder an das Gerät schicken.

Der Drucker arbeitet schnell und sauber. Dank der Thermosublimationsdruck-Technologie ist das Foto in weniger als einer Minute gedruckt und kann danach sofort angefasst werden. Außerdem ist Design des Fotodruckers schlicht und kompakt, sodass er in jeden Haushalt passt.

Der beste große Fotodrucker

Dieser Fotodrucker von Canon lässt sich mit einem USB Kabel, alternativ aber auch mit WLAN mit deinen Geräten verbinden. Im Lieferumfang sind gleich 20 kompatible Patronen enthalten, jedoch handelt es sich dabei nicht die Originalpatronen des Herstellers.

Dabei sind schwarze aber auch farbige Patronen für ein optimales Druckergebnis. Dieser Tintenstrahldrucker ist alternativ auch noch in Sets mit weniger Patronen zu einem günstigeren Preis erhältlich.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Fotodrucker kaufst

Was ist der Unterschied zwischen einem herkömmlichen Drucker und einem Fotodrucker?

Nicht jeder Drucker ist gleich ein Fotodrucker, die Drucker die in den meisten Büros aufzufinden sind, eigenen sich nicht für das Drucken von Bildern. Reguläre Drucker haben oft nur schwarze Tinte und, wenn überhaupt, nur 3 kleine Farbpatronen.

Diese Drucker sind eher für das drucken von Dokumenten gedacht. Fotodrucker sind mit grossen Farb-Tintenpatronen ausgestattet und sind auch für die höhere Qualität von Fotodrucken konzipiert.

foco

Wusstest du, dass es Fotodrucker gibt, mit denen du direkt Fotos von Instagram drucken kannst?

Es gibt einige mobile Fotodrucker, die du direkt am Smartphone anstecken kannst und nicht nur Fotos vom Handy, sondern über eine App auch direkt Fotos von Instagram drucken kannst.

Welche Art von Fotodrucker brauche ich?

Bei der Auswahl des richtigen Fotodruckers musst du dir überlegen, wozu genau du die Bilder und Fotos brauchst.  Willst du Bilder drucken um diese dann weiter zu verarbeiten zum Beispiel mit Collagen, Reisetagebüchern, Inspirationsboard oder ähnlichem?

Möchtest du die Bilder als Fotos, also auf Fotopapier, drucken um sie in dein Album zu kleben? Brauchst du hochwertige Kunstdrucke oder sogar Poster, vielleicht sogar zum Weiterverkauf? Sobald du weißt wozu genau du die Bilder brauchst, wirst du schnell merken, welche Kriterien dir am wichtigsten sind und welcher Drucker zu dir passt.

In welcher Größe kann ein Fotodrucker drucken?

Die Größe der Fotos, die ausgedruckt werden können, unterscheiden sich von Gerät zu Gerät. Einige Fotodrucker drucken kleine Formate, wie z.B. die klassischen Polaroid-Fotos, mit einer Größe von rund 5 x 7,6 cm oder 5,8 x 8,7 aus.

Viele Fotodrucker drucken die Standard-Fotogröße 10 x 15 cm, einige Modelle drucken bis zur Größe A4.

Was kostet ein Fotodrucker?

Fotodrucker sind in allen möglichen Preisklassen erhältlich, einfache Geräte für zu Hause sind schon ab 50 Euro erhältlich und können bis zu 300 Euro kosten. Professionelle Drucker für großformatige Poster oder das Bedrucken von verschiedensten Materialien können mehrere Tausend Euro kosten.

Dabei gibt es zwischen den Geräten für den Heimgebrauch keine sehr großen Preisunterschiede mehr, alle Druckertypen sind in allen Preisklassen zu finden. Du musst also nicht unbedingt tief in die Tasche greifen, um einen guten Fotodrucker zu kaufen.

In der folgenden Tabelle erhältst du eine Übersicht über die Preise:

Typ Preis
Tintenstrahldrucker 40€ – 3.000€
Farblaserdrucker 60€ – 6.000€
Thermodrucker 30€ – 150€
Zink-Drucktechnologie 100€ – 130€

Wo kann ich einen Fotodrucker kaufen?

Fotodrucker sind in den meisten Elektrogeschäften, im Fachhandel für Fotografie oder sogar in großen Supermärkten erhältlich. Die meisten Drucker werden jedoch online gekauft. Folgende Seiten sind unserer Recherche nach die beliebtesten:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Media Markt
  • Saturn

Fotodrucker gibt es in verschiedenen Preisklassen, von 50 Euro bis hin zu 300 Euro. Beim Kauf sollte beachtet werden, für welche Anzahl und Größe von Fotos der Drucker hauptsächlich benutzt werden soll. Professionelle Fotodrucker können bis zu mehreren tausend Euro kosten. (Bildquelle: pixabay.com / HarinathR)

Entscheidung: Welche Arten von Fotodruckern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Für den Privatgebrauch gibt es grundsätzlich vier Typen von Fotodruckern.

  • Tintenstrahldrucker
  • Farblaserdrucker
  • Thermosublimationsdrucker
  • Zink Drucker

Alle funktionieren etwas anders und erzielen qualitativ leicht unterschiedliche Resultate. Bei der Wahl eines Fotodruckers ist es wichtig zu wissen, wozu du die gedruckten Bilder und Fotos schlussendlich brauchen willst.

Im folgenden Abschnitt stellen wir dir die verschiedenen Typen von Fotodruckern vor, damit du entscheiden kannst, welche Art von Fotodrucker sich am besten für dich und deine Bedürfnisse eignet.

Was zeichnet einen Tintenstrahldrucker aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Mit seiner leichten Anwendung und den immer günstigeren Modellen ist der Tintenstrahldrucker der wohl Beliebteste für den Heimgebrauch. Der Tintenstrahldrucker funktioniert indem die Drüsen im Drucker kleinste Tintentröpfchen auf das Papier schießen.

Die Tintendrucker die du Zuhause oder auch im Büro benutzt, verwenden dabei das DroponDemand(DoD) Prinzip. Bei DoD-Druckern verlassen nur die Tropfen die Drüse, die tatsächlich gebraucht werden. Das zu druckende Bild wird vom Computer aufbereitet und gerastert und dabei in winzig kleine Punkte aufgeteilt. Diese Punkte werden dann in die vier Hauptfarben zerlegt, Cyan, Magenta, Yellow, Black – CMYK.

Diese farbigen Punkte werden dann geschickt neben und übereinander gelegt um die gewünschten Farbtöne des Bildes zu produzieren. Wenn du ein solches Bild etwas näher anschaust, kannst du die einzelnen Punkte sogar sehen.

Vorteile
  • Günstig in der Anschaffung
  • Leise
  • eher kleine, leichte Modelle
Nachteile
  • Empfindlich bei Papier
  • Patronen werden nicht ganz aufgebraucht
  • Tinte kann eintrocknen

Tintendrucker sind in der Anschaffung sehr günstig, auch die Tinte für die Patronen kannst du direkt zu Hause nachfüllen oder du kaufst kompatible Tintenpatronen. Da die Tinte sehr nass ist, braucht der Drucker das richtige Papier, damit die Farbe schnell trocknet und nicht gleich verwischt oder verschmiert.

Auf Normalpapier sind die Resultate oft etwas matschig, um das beste aus einem Tintendrucker rauszuholen solltest du Spezialpapier benutzen. Solche Spezialpapiere sind in allen Preisklassen erhältlich und liefern sehr gute Resultate.

Ein Nachteil vieler Tintenpatronen ist das potenzielle Austrocknen. Werden die Drüsen verstopft und somit eine Tiefenreinigung nötig, kann das teuer und mühsam werden. Der Druckvorgang ist schnell und dabei auch relativ leise. Da Tintenstrahldrucker sehr klein und kompakt hergestellt werden können, sind diese praktisch für zu Hause und können auch mal mitgenommen werden.

Was zeichnet einen Farblaserdrucker aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Laserdrucker sind neben den Tintendruckern die beliebtesten für Büro und Heimgebrauch. Beim Farblaserdrucker wird mit elektrostatischer Ladung und einem Farbpigment in Pulverform gedruckt.

Wie beim Tintenstrahldrucker wird das Bild vom Computer aufbereitet und gerastert, auch der Laserdrucker funktioniert mit dem CYMK Prinzip. Es wird nun pro Farbe eine Vorlage generiert. Der eigentliche Druckvorgang ist jedoch ganz anders als beim Tintendrucker.

Die Bildtrommel im Inneren des Druckers wird elektrostatisch negativ aufgeladen. Die Vorlage wird nun spiegelverkehrt von der Lasereinheit auf die Trommel übertragen; dabei wird bei den vom Lichtpunkt getroffenen Bereichen die negative Ladung neutralisiert.

Das Tonerpulver, die eigentliche Druckfarbe also, ist ebenfalls negativ geladen und haftet somit und den neutralisierten Stellen. Dieser Vorgang wird für jede Farbe einzeln gemacht und dabei auf die Transfertrommel übertragen, von der das Bild dann aufs Papier gelangt.

Vorteile
  • Tinte trocknet nicht aus
  • Farbe sehr resistent
  • Schnell auch bei farbintensiven Drucken
  • Gute Ergebnisse bereits auf Normalpapier
Nachteile
  • Toner sehr teuer
  • Laut

Die Anschaffungskosten eines Farblaserdruckers sind etwas höher als bei einem Tintendrucker. Da der Laserdrucker aber schon auf gewöhnlichem Papier eine sehr hohe Qualität liefert, ersparst du dir den Kauf von teurem Spezialpapier. Der Druckvorgang ist sehr schnell und die Bildqualität ist auch bei großen Mengen immer gleich gut.

Dadurch dass beim Druckvorgang der Toner sozusagen in Papier gebrannt wird, bleiben die Bilder für sehr lange Zeit gestochen scharf. Die Farbe ist somit auch sehr resistent gegenüber Sonne, Wasser und Abnutzung.

Die Neuanschaffung von Toner ist ebenfalls mit hohen Kosten verbunden, auch wenn das nicht so oft nötig ist wie bei anderen Druckern. Farblaserdrucker haben gegenüber einem Tintendrucker auch einen relativ hohen Lärmpegel.

Laserdrucker sind überwiegend für den schnellen Druck von Dokumenten in großen Mengen gedacht. Dies sind also nicht unbedingt für den Fotodruck konzipierte Drucker.

Was zeichnet einen Thermodrucker aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Bei den Thermodruckern gibt es drei verschiedene Verfahren, welche alle mit Hitze arbeiten, sich aber vor allem in ihrer Anwendung unterscheiden. Thermotransferdrucker und Thermodirektdrucker werden vor allem im industriellen Bereich benutzt. Unter anderem werden damit Eintrittskarten, Fahrkarten, Quittungen und Etiketten mit Barcodes und Seriennummern gedruckt.

Für den Heimgebrauch werden Drucker mit dem Thermosublimationsverfahren benutzt. Dabei wird die Druckerfarbe durch sehr hohe Temperaturen verdampft; dabei verändert sich die Farbe vom festen zu einem gasförmigen Zustand und überträgt sich somit auf das Papier.

Die Farben werden, anders als bei Tintendruckern, nicht nacheinander aufgetragen sondern alle gleichzeitig. Beachtenswert bei Thermodruckern ist die Vielfalt der Farben, die erzeugt werden können. Je nach Temperatur können bis zu 256 verschiedene Farbnuancen einer Farbe erreicht werden; mit den CYM Hauptfarben (Cyan, Magenta, Yellow) können somit bis zu 16,7 Millionen Farbtöne produziert werden.

Anders als bei Tintenstrahldruckern und Laserdruckern werden beim Druck keine Punkte neben und übereinander gedruckt, es kann einfach die passende Farbe direkt auf das Papier gebracht werden. Dabei muss also nicht auf die Auflösung geachtet werden, bei Thermodruckern ist dies unnötig.

Vorteile
  • Hohe Druckqualität
  • Farbtiefe und Farbsättigung
Nachteile
  • Sehr teuer
  • Langsam
  • Dunkle/Schattige Stellen werden schlecht gedruckt

Ein Thermodrucker liefert eine unvergleichbare Druckqualität, Farbsättigung und Farbnuancen sind dabei einmalig. Die Anschaffungskosten für einen solchen Drucker sind sehr hoch, wobei du natürlich für eine sehr hohe Bildqualität bezahlst.

Die Drucker sind auch sehr langsam. Wo andere Drucker einige Sekunden haben, kann es bei Thermodruckern schon ein paar Minuten dauern, bis ein Bild gedruckt ist. Auch haben Thermosublimationsdrucker oft Schwierigkeiten dunkle oder schattige Stellen gut zu Drucken. Dafür müsstest du in einen Spezialdrucker mit Schwarztinte investieren; das kommt dann natürlich mit einem Preisaufschlag.

Was zeichnet einen Zink Drucker aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Die Zink-Drucktechnik ist ein Verfahren für Fotodrucker, welches ohne Tinte funktioniert: die Farbpigmente befinden sich bereits im Papier. In Englisch heisst das ganze ZinkPrintingTechnologyfür ZeroInk, null Tinte also.

Das Papier besteht aus drei übereinander liegender Emulsionsschichten aus Kristallen in den Grundfarben CYM (Cyan, Yellow, Magenta). Die im Papier vorhandenen Emulsionsschichten reagieren auf thermische Impulse unterschiedlicher Temperatur und Einwirkungsdauer. Dabei werden die weißen Kristalle in ihre entsprechende Wirkfarbe verfärbt.

Da das Zink-Verfahren keine Tinte benötigt, können die Drucker in sehr kompakter Größe hergestellt werden. Diese sind also perfekt zum mitnehmen. Die kleinen Drucker können direkt vom Smartphone über eine dazugehörige App bedient werden.

Vorteile
  • Handlich
  • Sehr günstige Modelle erhältlich
  • Schnell
  • Mobil
Nachteile
  • Qualität nicht besonders gut
  • Nur Spezialpapier
  • Apps funktionieren oft schlecht
  • Nur in einem fixen Format

Für ein Reisetagebuch, ein Art-Journal oder eine Party eignet sich ein solcher Drucker perfekt. Die Geräte sind sehr klein, oft nur etwas größer als ein Smartphone und passen somit in jedes Handgepäck.

Die Mini-Drucker lassen jedoch in der Bildqualität zu wünschen übrig. Die Fotos können nur in einem Format, meistens 5 cm X 7.6 cm, gedruckt werden da das Papier nur in dem Format erhältlich ist. Für größere Kunstdrucke ist ein solcher Drucker also sicher nicht geeignet. Wer aber schnell und überall Fotos im Polaroid Format braucht, ist mit einem Solchen Mini-Drucker gut bedient.

Schlechte Bewertungen bekommen hier einige der dazugehörigen Apps, diese funktionieren oft schlecht oder sogar gar nicht. Einige Apps sind auch nur für Android Smartphones erhältlich, wenn du also ein iPhone Nutzer bist, musst du da gut aufpassen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Fotodrucker vergleichen und bewerten

In diesem Abschnitt stellen wir dir Faktoren vor, anhand welcher du Fotodrucker vergleichen und bewerten kannst. Damit fällt es leichter, denn passenden Fotodrucker für deine Bedürfnisse zu finden.

Die Kriterien im Überblick:

  • Größe und Gewicht
  • Kosten
  • Druckgeschwindigkeit
  • Lärmpegel
  • Papiergröße
  • Auflösung
  • Anschlüsse
  • Extras

Größe und Gewicht

Bei der Auswahl eines Druckers den du für zu Hause brauchst, sind Größe und Gewicht sicher maßgebend. Die meisten Drucker kommen mittlerweile in relativ kleinem und kompaktem Format.

Die kleinsten sind die Zink-Drucker, die sind nicht viel größer als ein Smartphone und passen somit in jede Handtasche. Die sind nicht für den Druck von Dokumenten konzipiert und eignen sich für den Heimgebrauch somit nicht unbedingt. Zink-Drucker sind aber perfekt für Reisen oder Partys.

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Auch Thermodrucker, wie der Canon Selphy CP910Fotodrucker, sind klein, kompakt und sehr leicht. Einen solchen Fotodrucker kannst du auch ganz einfach in einer Schublade oder einem Schrank verstauen wenn du ihn nicht brauchst und dann bei Bedarf rausnehmen. Einen solchen Drucker kannst du auch locker mal mitnehmen, z.B. von zu Hause in Büro oder umgekehrt.

Tintenstrahldrucker sind in den letzten Jahren auch deutlich kleiner geworden und nehmen nun nicht mehr den ganzen Platz unter oder auf deinem Schreibtisch ein. Ein Tintendrucker lässt sich zwar nicht ganz so einfach mitnehmen wie der kleine Thermodrucker, aber im Notfall geht das auch gut.

Der sperrigste Drucker ist hier ganz klar der Farblaserdrucker, er ist nicht nur sehr groß sondern mit fast 18 kg auch extrem schwer. Das ist also sicher kein Drucker den du gross bewegen solltest.

Druckerkosten

Die Anschaffungskosten eines Fotodruckers sind in den letzten Jahren extrem gesunken. Was aber auf die Dauer teuer werden kann, sind Folgekosten für Tinten, Toner und Papier. Obwohl auch hier die Preise stark gesunken sind, ist solches Verbrauchsmaterial bei häufiger Benutzung des Druckers dann trotzdem etwas teuer. Die Kosten für ein einzelnes Foto können da bis zu 30 Centbetragen.

Tintenpatronen sind im Preis stark gesunken und du kannst auch große Packungen Tinte kaufen, mit der du die vorhandenen Patronen ganz einfach mittels einer Spritze nachfüllen kannst. Etwas teurer sind die Tonerkartuschen für klassische Farblaserdrucker, diese müssen dafür nur sehr selten ausgetauscht werden.

In der folgenden Tabelle erhältst du eine kleine Übersicht über die Preise von Tintenpatronen:

Typ Preis pro Patrone
Tintenstrahldrucker 2€ – 10€
Farblaserdrucker 30€ – 50€
Thermodrucker 25€ – 50€

Wie schon oben erwähnt, musst nicht unbedingt Spezialpapier benutzen. Mit günstigem Kopierpapier erzielst du bei den meisten Druckern schon sehr gute Ergebnisse.

Einzige Ausnahme ist hier natürlich der Zink-Drucker, bei dem musst du das vorgegebene Papier benutzten, ansonsten funktioniert die Technik nicht. Dieses Papier kommt in Packungen mit 10, 20, 50 und 100 Blatt zum auffüllen, je nach Marke des Druckers und Papier. Die Kosten pro Bild sind dabei vergleichbar mit einer Polaroid Kamera.

Druckgeschwindigkeit

Je nachdem wie oft und wie viel du Drucken musst, spielt die Druckgeschwindigkeit auch eine große Rolle. Wenn du oft viele Kopien benötigst, lohnt es sich einen besonders schnellen Drucker zu kaufen. Tintenstrahldrucker sind von der Qualität her nicht die besten aber drucken mit bis zu 32 Seiten pro Minute am schnellsten.

Thermosublimationsdrucker sind die langsamsten, für ein Bild kannst du zwischen 40 Sekunden bis einige Minuten warten. Die Qualität ist bei diesem Typ Drucker aber beinahe unschlagbar.

Bei der Druckergeschwindigkeit ist auch zu beachten das Farbdrucke immer länger dauern als schwarz/weiß oder Dokumentdrucke. Wenn du also einen reinen Fotodrucker benötigst, musst du mit einem etwas langsameren Druckvorgang rechnen.

Wenn du also oft viel drucken musst und eine hohe Auflösung nicht das wichtigste Kriterium ist, lohnt es sich einen schnellen Tintenstrahldrucker zu kaufen auch wenn du damit bei der Qualität vielleicht etwas einbüßen musst. Für die besonders hochwertige Qualität des Thermodruckers wirst du dich an einen etwas gemächlichen Druckvorgang gewöhnen müssen.

Lärmpegel

Wenn du den Drucker in einem Raum benutzten möchtest, den du dir mit jemandem teilst, solltest du unbedingt auf den Lärmpegel achten. Die meisten Drucker Arbeiten mittlerweile sehr leise. Wenn du aber sehr lärmempfindlich bist oder in einem kleinen Raum arbeitest, lohnt es sich bestimmt wenn dich über den Lautstärke eines Druckers informierst.

Der lauteste Typ Fotodrucker ist dabei ganz bestimmt der Farblaserdrucker, Tintenstrahldrucker wie auch Thermodrucker sind sehr leise. Dieses Kriterium ist nicht das wichtigste der hier vorgestellten, geht aber schnell vergessen.

Maximale Papiergröße

Bei Druckern für den Heimgebrauch ist die maximale Größe in der Regel DIN A4, also 21 x 29.7 cm. Viele Fotodrucker, insbesondere Kompakte und Mobile Modelle erreichen aber nur kleinere Formate. Die Zink-Drucker sind komplett auf das kompatible Papier angewiesen und dies kommt nur in einem Format, ca 5.4 x 7.5 cm, relativ klein also.

Auch der Canon Selpy CP910Drucker erreicht kein A4 Format, das maximale Format ist hier 14.8 x 10 cm. das ist etwas so groß wie eine Postkarte. Solltest du ein grösseres Format brauchen, zum Beispiel Für ein Poster, musst du dir einen speziellen Drucker zulegen oder dies bei einem Spezialisten drucken lassen.

Auflösung

Die Auflösung zeigt wie gut die Qualität der Druckes ist, dabei zählt: je höher die Zahl desto besser. Wie gut genau die Qualität deiner Bilder sein muss, liegt ganz bei dir. Wenn du die Bilder nicht gleich aufhängen oder anders präsentieren musst, darf die Auflösung auch mal etwas tiefer sein.

Moritz WankeChefredakteur CHIP Communications

Natürlich gilt bei Fotodrucker: je höher die Auflösung desto besser und strahlender sind die Ergebnisse. Einstiegsmodelle locken oft mit einem günstigen Preis, die Druckqualität lässt aber sehr zu wünschen übrig.

Gute Modelle weisen mindestens eine Auflösung von 5.000 x 1.000 dpi (dots per inch) auf. Es gibt aber sogar Modelle mit Werten von 9.600 x 2.4000 dpi, die besonders klare und detaillierte Abzüge ermöglichen.

Ein klassischer Office-Drucker bietet gerade einmal 1.200 x 600 dpi, was deutlich zu wenig für hübsche Abzüge ist.

(Quelle: chip.de)

Falls du auf Fotopapier drucken möchtest oder deine Bilder zur Dekoration benutzen möchtest, sollte die Auflösung schon etwas höher sein. Unbedingt beachten solltest du, dass Thermodrucker eine sehr niedrige Auflösung zu haben scheinen. Dies liegt an der oben beschriebenen Druckertechnik, welche völlig anders funktioniert als bei Tintenstrahldruckern oder Farblaserdruckern.

Lass dich also bei Thermodruckern von der kleinen Zahl nicht täuschen. Die handlichen Zink-Drucker haben natürlich eine etwas tiefere Auflösung und können in Sachen Bildqualität nicht mit den großen Druckern mithalten. Da diese aber vom Gebrauch her eher für Partys oder Reisen gedacht sind, ist die etwas schlechtere Auflösung kein allzu großes Manko.

Anschlüsse

Bei den Anschlüssen gibt es zwischen den verschiedenen Druckern nur minimale Unterschiede. Die meisten haben einen Ethernet und einen WLAN Anschluss für die Verwendung über ein Netzwerk über einen Computer. Auch kommen die meisten Drucker mit einem USB 2.0 Anschluss und einem SD-Kartenleser für externe Speicherkarten.

Mobile Fotodrucker, Canon Selphy und die Zink-Drucker, haben keine PC-Anschlüsse sondern funktionieren meist über Bluetooth oder WLAN. Da die meisten Drucker WLAN haben ist Cloud Printing über Google-Cloud oder Apple-Cloud auch kein Problem.

Mach dich vor dem Kauf darüber schlau, welchen Anschluss du brauchst, vor allem wenn du den Drucker mit einem Desktop Computer verbinden möchtest.

Extras

Extras in diesem Falle sind Dinge wie Scanner und Bildschirme direkt auf dem Drucker. Hier solltest du beachten das bei weitem nicht alle Fotodrucker einen Scanner oder ein Display haben. Diese sind, je nach Bedürfnis, auch nicht unbedingt nötig.

Überlege dir aber vor dem Kauf eines Druckers gut, ob du solche Extras nicht doch brauchen könntest. Ein Drucker ist nicht automatisch auch ein Kopierer, wenn du also Fotos und Bilder nicht nur Drucken sondern auch Kopieren möchtest, brauchst unbedingt ein Modell mit einem Scanner.

Ein Display auf dem Drucker ist praktisch, wenn vorwiegend du von einer externen Speicherkarte zum Beispiel von einer Kamera oder über WLAN direkt von einem Smartphone drucken möchtest. Somit musst du nicht unbedingt über einen Computer gehen sondern kannst alles direkt am Drucker erledigen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Fotodrucker

Welches Papier kann ich bei meinem Fotodrucker benutzen?

Es gibt neben dem normalen Druckerpapier viele verschiedene Arten von Spezialpapier mit denen unterschiedliche Resultate erzielt werden können. Spezielles Papier ist nicht bei jedem Drucker nötig und muss auch nicht für jeden Druck verwendet werden.

Für Tintenstrahldrucker empfiehlt es sich jedoch, Spezialpapier zu kaufen, damit die Drucke besonders schön werden. Geeignet ist sehr saugfähiges Papier welches die Tinte gleich einschließt, damit diese nicht verläuft. Hier am besten holzfreies oder mit Talkum behandeltes Papier benutzten.

Die Papiere sind in allen möglichen Dicken und Größen erhältlich, sowie in matt oder glänzend. Papiere im klassischen Foto-Format (9×13, 10×15, 13×15) und mit einer Hochglanzoberfläche können auch problemlos benutzt werden. Farblaserdrucker und auch Thermodrucker benötigen kein Spezialpapier um ansehnliche Resultate zu erzielen, wobei diese natürlich trotzdem verwendet werden können.

Die Zink-Drucker müssen gezwungenermaßen mit dem passenden Papier verwendet werden, anders geht es bei diesen Mini-Druckern leider nicht. Auch hier kann aber bei verschiedenen Modellen mit der Qualität gespielt werden, indem du verschiedenes Papier ausprobierst. In der Regel steht auf Spezialpapier immer genau für welche Drucker sie sich eignen, du solltest also immer gut lesen was da drauf steht.

Welche Tintenpatronen und Toner brauche ich für meinen Drucker?

Grundsätzlich hat jeder Hersteller Patronen und Toner, die genau auf die einzelnen Drucker angepasst sind und somit die besten Resultate erzielen.

Du musst also unbedingt die richtigen Patronen kaufen, viele passen auch vom Format her gar nicht in andere Drucker, auch wenn sie vom selben Hersteller sind. Wichtig vor dem Kauf eines Druckers ist sicherzustellen, das die benötigten Patronen gut erhältlich sind und preislich in deinem Budget liegen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.tonerpartner.de/die-geschichte-des-druckers/

[2] http://www.chip.de/artikel/Drucker-Tuning-Die-besten-Tipps-fuer-den-Drucker-Einsatz-3_36813615.html

[3] https://blog.hd-toner.de/druckerpatronen-richtig-lagern/

Bildquelle: unsplash.com / Joshua Fuller

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Neben seiner Arbeit als Technik Journalist hat sich Michael der Naturphotographie verschrieben und bereist jährlich verschiedene Länder um atemberaubende Photos zu schießen. Zudem ist er passionierter Gamer und nimmt regelmäßig erfolgreich an Online Turnieren des Spiels “League of Legends” teil.