e-Scooter
Zuletzt aktualisiert: 14-07-2020

Unsere Vorgehensweise

4Analysierte Produkte

45Stunden investiert

13Studien recherchiert

215Kommentare gesammelt

E-Scooter beherrschen das Bild der Grossstädte und flitzen täglich an uns vorbei. Sie sind praktisch, um kurze Strecken zurückzulegen und sehr handlich. Zudem macht das Fahren mit einem e-Scooter einfach Spass, kein Wunder also, dass die Geräte einen Boom erleben.

Mit unserem grossen e-Scooter Test 2020 möchten wir dir dabei helfen, den passenden e-Scooter für dich zu finden. Wir haben e-Scooter bis 20km/h und e-Scooter ab 20km/h miteinander verglichen und für dich die jeweiligen Vor- und Nachteile aufgelistet. Zudem haben wir dir ein paar Aspekte zusammengestellt, die es zu beachten gilt vor dem Kauf, damit dir die Entscheidung leichter fällt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Für das Lenken eines e-Scooters benötigt es keinen Führerausweis, ausser das Gerät fährt schneller als 20km/h. Der Lenker muss mindestens 14 Jahre alt sein.
  • Es gibt keine Helmpflicht für e-Scooter. Da du aber aktiv am Verkehr teil nimmst empfehlen wir dir dringend einen Helm zu tragen.
  • Sämtliche e-Scooter müssen versichert werden und eine Strassenzulassung haben. Ist dies nicht erfüllt drohen hohe Geldbussen.

E-Scooter Test: Favoriten der Redaktion

Der beste E-Scooter mit Straßenzulassung

Der Segway-Ninebot KickScooter MAX G30D e-Scooter hat eine Strassenzulassung in Deutschland. Das Modell wurde speziell entwickelt um den Anforderungen des Kraftfahrt-Bundesamt zu entsprechen. Der KickScooter hat mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20km/h eine maximale Reichweite von 65km, was verhältnismässig viel ist. Beim Fahrmodus kann zwischen Sport, Eco und Standard ausgewählt werden.

Die Ladezeit für den Akku beträgt 6 Stunden und die maximale Belastbarkeit liegt bei 100kg. Mit den 10 Zoll Luftreifen wird das Fahrerlebnis angenehmer und stabiler. Suchst du ein Produkt mit Strassenzulassung ist der Ninebot Kickscooter MAX G30D von Segway das richtige für dich.

Der beste E-Scooter unter 300 Euro

Der faltbare e-Scooter von Markboard überzeugt mit einem 350W-Motor mit dem du eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h erreichen kannst. Die Steigungsfähigkeit liegt bei 20 Grad. Mit der 7,5 Ah Lithiumbatterie kann eine maximale Reichweite von 25km zurückgelegt werden. Mit den 8,5 Zoll Reifen und den vorderen Stossdämpferung ist der e-Scooter für unterschiedliche Untergründe geeignet.

Das Modell verfügt über einen Scheinwerfer, als auch ein Rücklicht um auf dich aufmerksam zu machen und dir die Sicht zu erleichtern. Maximale Belastung liegt bei 120kg und ist somit für fast jeden geeignet. Der e-Scooter ist zudem klappbar und kann somit einfach mitgeführt werden. Wenn du auf der Suche nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis bist, lohnt sich dieser faltbare e-Scooter von Markboard für dich.

Der beste E-Scooter mit mehr als 20km/h

Mit dem Wizzard Elektro Scooter 2.5S bist du mit bis zu 40km/h auf der Strasse unterwegs. Das Modell hat eine maximale Reichweite von 50km, bedeutend mehr als andere Modelle. Vorne und hinten sind Stossdämpfer sowie Hydraulik Scheibenbremsen eingebaut. Zudem ist Strassenbeleuchtung und Bremsbeleuchtung eingebaut für deine Sicherheit im Verkehr. Die Reifen haben einen Durchmesser von 10 Zoll.

Das Gerät hat einen 500 Watt Nabenmotor und einen 13 Ah 48V Sony Lithium-Ionen Akku. Dieser kann innerhalb von 4 bis 5 Stunden vollständig geladen werden. Der Wizzard Elektro Scooter 2.5S ist extrem schnell im Vergleich zu anderen e-Scooter, hat jedoch keine Strassenzulassung in Deutschland. Wenn du einen schnellen e-Scooter für den Gebrauch auf privatem Grundstück oder für den Gebrauch in einem anderen Land suchst, ist dieses Produkt das richtige für dich.

Kauf- und Bewertungskriterien für E-Scooter

In den folgenden Abschnitten erklären wir dir, welche Faktoren für dich wichtig sein können, um dich beim Kauf deines e-Scooters für ein Produkt zu entscheiden.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du e-Scooter miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Nachfolgend erläutern wir dir jedes einzelne Kriterium noch im Detail und worauf es dabei ankommt.

Geschwindigkeit

Die maximale Geschwindigkeit deines e-Scooters ist von Kapazität und Leistungsfähigkeit abhängig. Je nach dem wie schnell du mit deinem e-Scooter fahren möchtest, kommen also unterschiedliche Produkte für dich infrage.

Gewisse e-Scooter erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h und eine maximale Reichweite von bis zu 400 km.

Aktuell zugelassene e-Scooter fahren um die 20 km/h und schaffen dabei im Durchschnitt 30 bis 60 Kilometer.

Zu beachten ist, dass mit steigender Geschwindigkeit auch die Anforderungen an den Lenker steigen. Mit der Geschwindigkeit steigt das Risiko und fordert somit mehr Aufmerksamkeit und Fähigkeiten vom Lenker. Die Details zu Versicherungs- und Führerscheinpflicht werden im Ratgeber ausführlich behandelt.

Mit der Leistung steigt auch der Preis für deinen e-Scooter. Solltest du also gar keinen Scooter mit grosser Geschwindigkeit benötigen, lohnt es sich finanziell sich ein langsameres Modell anzuschaffen.

Einsatzbereich

Als Steigfähigkeit wird die Fähigkeit eines Fahrzeuges beschrieben, eine bestimmte Steigung zu überwinden.

Bevor du dich für einen e-Scooter entscheidest solltest du dir überlegen, für was du deinen e-Scooter einsetzen möchtest.

Wenn du mit deinem e-Scooter hauptsächlich in urbanen Regionen unterwegs bist mit wenigen Steigungen, ist die Steigungsfähigkeit für dich zweitranging. Solltest du aber wünschen mit deinem e-Scooter auch Strecken bergauf zu meistern, ist die Steigungfähigkeit wichtig für dich.

Um Steigungen optimal bewältigen zu können solltest du dir einen e-Scooter mit Getriebemotor zulegen. Die Endgeschwindigkeit ist bei diesem e-Scooter zwar reduziert, jedoch das Drehmoment am Rad erheblich erhöht.

Entsprechend kannst du Steigungen besser bewältigen. Das Gegenteil wäre ein Direktläufer, der die Motorumdrehungen direkt auf die Straße überträgt und entsprechend mehr Endgeschwindigkeit hat, aber hat dafür auch weniger Drehmoment.

Auch die Option den e-Scooter einzuklappen kann wichtig sein für dich, wenn du ihn beispielsweise im öffentlichen Verkehr mitführen und dabei Platz sparen möchtest. Gewisse Modelle haben diese Funktionalität nicht und sind nicht klappbar.

Fahrer

Wer mit dem e-Scooter im Endeffekt unterwegs sein wird, ist ausschlaggebend für den Kaufentscheid. So darf beispielsweise jeder e-Scooter bis 20 km/h von Person, die mindesten 14 Jahre alt sind, gefahren werden.

Für jüngere Lenker ist das Lenken eines solchen e-Scooters nicht erlaubt auf öffentlichem Gelände.

Auch sogenannte Kinder-e-Scooter bis maximal 12 km/h dürfen erst ab 14 Jahre gefahren werden.

Zudem gilt es zu beachten, dass der e-Scooter zur Statur des Fahrers passt. Wenn die Lenkstange beispielsweise zu niedrig oder zu hoch ist, wird es schwieriger den e-Scooter zu lenken und führt zu Unsicherheit.

Anzahl Personen/Gewicht

Gemäss Gesetz darf ein e‑Scooter nur von einer einzelnen Person gefahren werden. Es kann sogar zu Busen kommen bei Nichteinhalten. Daher ergibt es wenig Sinn nach einem Modell ausschau zu halten, das für zwei Personen konzipiert wurde bzw. das Gewicht von zwei Personen tragen kann.

Das maximale Tragegewicht des e-Scooters kann jedoch aus anderen Gründen wichtig für den Lenker sein. Unter den E‑Scootern finden sich sowohl Modelle aus Aluminium als auch aus Kunststoff.

Dabei ist Aluminium robuster als Plastik und dennoch vergleichsweise leicht. e-Scooter aus Kunststoff sind weniger belastbar und für leichtere Passagiere wie beispielsweise Kinder ausgelegt.

In der Regel liegt das maximale Tragegewicht von e-Scooter bei rund 80kg. Dies deckt einen Grossteil der Lenker ab, aber nicht alle. Besonders grosse Männer erreichen diese Gewichtsgrenze regelmässig.

Daher gibt es auch e-Scooter mit maximaler Zuladung von 100kg. Kontrolliere diese Produktinformation also dringend vor dem Kauf.

Größe/Anzahl Reifen

Die Grösse beziehungsweise die Anzahl Reifen kann ebenfalls von Interesse für dich sein.

Bei e-Scootern mit drei Rädern handelt es sich in der Regel um Modelle mit einem Sitz. Entsprechend werden diese Modelle oft von älteren Menschen bevorzugt. Es handelt sich dabei um ein leicht anderes Produkt als jene e-Scooter die nun in grosser Menge auf der Strasse unterwegs sind und stehende gefahren werden.

Es wird zwischen Luftreifen und Hartgummireifen unterschieden.

Die Grösse der Räder beeinflussen die Sicherheit und den Fahrkomfort.

Die Reifengröße der meisten e-Scooter liegt zwischen acht und zehn Zoll (Durchmesser). Die Grösse der Reifen ist massgeblich für das Erlebnis und die Fahreigenschaften bei unterschiedlichen Untergründen und Witterungseinflüssen verantwortlich.

Der Vorteil von Luftreifen lieg darin, dass sie Vibrationen bei unebenem Untergrund besser abfangen als Hartgummireifen. Entsprechend sorgen Luftreifen für ein besseres Fahrgefühl. Zusätzlich kann der Reifendruck dem Untergrund angepasst werden falls nötig.

Entscheidung: Welche Arten von E-Scooter gibt es und welche ist die richtige für mich?

Wenn du dir einen e-Scooter zulegen möchtest, gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Produktarten, zwischen denen du dich entscheiden kannst.

Art Vorteile Nachteile
e-Scooter bis 20km/h ab 14 Jahren erlaubt, einfache Handhabung, kein Führerschein nötig Geschwindigkeitsbeschränkung
e-Scooter ab 20km/h Geschwindigkeit von bis zu 50km/h möglich Führerschein muss vorhanden sein, keine Strassenzulassung in Deutschland möglich

Wenn du mehr über die beiden unterschiedlichen Arten von e-Scooter wissen möchtest, kannst du in den folgenden zwei Abschnitten mehr dazu erfahren.

e-Scooter bis 20km/h

E-Scooter bis 20km/h

Die meisten e-Scooter auf dem Markt und auch jene zum Ausleihen fahren etwa 20km/h schnell. Für all diese Modelle benötigst du keinen Führerschein, auch keine Mofa-Prüfbescheinigung. Du musst lediglich 14 Jahre alt sein.

Vorteile
  • kein Führerschein nötig
  • bereits ab 14 Jahren erlaubt
  • Strassenzulassung möglich
Nachteile
  • beschränkte Geschwindigkeit

Wie der Name schon sagt, fahren diese e-Scooter aber nicht schneller als 20km/h. Versicherung und Strassenzulassung ist Pflicht, ein Helm nicht, aber strengstens empfohlen.

Die Geschwindigkeit ist nicht das einzige Kriterium für eine Strassenzulassung. Entsprechend ist dein e-Scooter nicht automatisch für den Verkehr zugelassen in Deutschland, nur weil er die maximale Geschwindigkeit erfüllt. Prüfe dies also vor deinem Kauf, falls eine Strassenzulassung wichtig ist für dich.

e-Scooter ab 20km/h

E-Scooter ab 20km/h

Einige e-Scooter auf dem Markt erreichen Geschwindigkeiten von mehr als 20km/h. Diese Modelle dürfen ausschliesslich von Personen mit einem Führerschein der Klasse AM gelenkt werden. Wenn du einen Pkw-Führerschein besitzt, ist diese Klasse inbegriffen. Entsprechend muss der Lenker mindestens 18 Jahre alt sein.

Vorteile
  • höhere Geschwindigkeit
Nachteile
  • Führerschein muss vorhanden sein
  • keine Strassenzulassung in Deutschland
  • teurer

Der Vorteil ist klar die höhere Geschwindigkeit und dass du somit schneller von A nach B kommst. Entsprechend steigt leider auch das Risiko. Bist du also mit einem schnelleren e-Scooter unterwegs solltest du den Verkehr gut beherrschen, deshalb wird der Führerschein auch vorausgesetzt.

Es gilt zu beachten, dass e-Scooter, die schneller als 20km/h fahren, in Deutschland aktuell keine Strassenzulassung haben.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema E-Scooter ausführlich beantwortet

Im folgenden Ratgeber werden wir dir alle noch offenen Fragen rund um das Thema e-Scooter in Kürze beantworten. Im Anschluss wirst du die wichtigsten Hintergründe und Voraussetzungen für e-Scooter kennen.

Was ist ein E-Scooter und was kann er?

Bei einem e-Scooter handelt es sich um einen Roller, der durch einen Elektromotor angetrieben wird. Der Motor wird über eine Batterie betrieben, welche regelmässig an der Steckdose aufgeladen werden muss.

Seit Juni 2019 sind e-Scooter in Deutschland zugelassen. Neben vielen Ausleihservices in den Grossstädten legen sich immer mehr Privatpersonen auch einen eigenen e-Scooter für die persönliche Mobilität zu.

Für wen eignet sich ein E-Scooter?

Grundsätzlich ist ein e-Scooter für jedermann geeignet. Jedoch gibt es einige Punkte zu beachten, bevor man sich auf den e-Scooter traut.

  • Gleichgewicht: Da der e-Scooter auf zwei Rädern gefahren wird und je nach Modell eine beachtliche Geschwindigkeit erreichen kann, ist es wichtig, dass du dein Gleichgewicht halten kannst.
  • Verkehrsregeln: Du solltest den Verkehr verstehen und wissen, welche Regeln auf den Strassen herrschen. Mit deinem e-Scooter nimmst du aktiv am Verkehr teil.
  • Übung: Bevor du dich auf die Strasse wagst, solltest du dich wohlfühlen auf dem e-Scooter. Übe am besten zu Hause oder auf einem Parkplatz, damit du den e-Scooter auch in hektischen Situationen im Griff haben wirst.
  • Führerschein: Einige Modelle dürfen nur mit einem Führerschein gelenkt werden. Kläre also im Vorhinein ab, ob dies für dein e-Scooter der Fall ist.

Wenn du all diese Punkte beachtest und verantwortungsbewusst fährst, sollte dir nichts mehr im Weg stehen mit dem e-Scooter unterwegs zu sein.

Was kostet ein E-Scooter?

E-Scooters sind eine teure Anschaffung. Die Billigsten kosten zwischen 300 bis 400 Euro. Nach oben sind jedoch wenig Grenzen gesetzt und somit finden sich auch viele Modelle im Bereich 600 bis 800 Euro auf dem Markt.

Wo kann ich einen E-Scooter kaufen?

Für den Kauf eines e-Scooter kann man sich entweder an ein Fachgeschäft oder einen Onlineshop wenden. Oftmals sind die Angebote im Onlineshop am preisgünstigsten, da auch keine Beratung angeboten wird.

Im Fachgeschäft oder beim Hersteller werden dir dafür die unterschiedlichen Modelle erklärt und du kannst Fragen stellen. Dies bezahlst du entsprechend über den Preis.

Wenn du bereits ganz genau weisst, welches Modell von welchem Hersteller du kaufen möchtest, ist der Kauf in einem Onlineshop für dich empfehlenswert. Mögliche Anlaufstellen können dabei folgende sein:

  • lidl.de
  • real.de
  • ebay.de
  • amazon.com
  • otto.de
  • saturn.de
  • mediamarkt.de

Wenn dir de keinen e-Scooter kaufen möchtest gibt es auch viele Ausleihservices in den Grossstädten, um von A nach B zu kommen. Zudem gibt es auch immer wieder Angebot aus zweiter Hand, beispielsweise auf Ebay, bei denen du ein paar Euros einsparen kannst.

Wie schnell fährt ein E-Scooter?

Ein e-Scooter kann bis zu 80km/h schnell fahren, je nach Leistung. Ein Grossteil der aktuell zugelassenen e-Scooter erreicht jedoch nur eine Geschwindigkeit von rund 50 km/h und eine Reichweite von 100 bis 150km.

Viele Modelle auf dem Markt sowie die Ausleihgeräte von Lime und Co erreichen sogar nur eine Geschwindigkeit von 20km/h.

e-Scooter-1

Mit einem e-Scooter kannst du bis zu 80km/h schnell fahren. Gängige Modelle oder Ausleihgeräte fahren aber meistens nur 20km/h.
(Bildquelle: Mat Reding / unsplash.com)

Gibt es eine Zulassungspflicht für E-Scooter?

Sämtliche e-Scooter, die schneller als 6 km/h fahren, benötigen eine Betriebserlaubnis und eine Versicherung. Beim Abschliessen der Versicherung erhältst du ein Versicherungskennzeichen. Ohne die Betriebserlaubnis liegt auch keine Straßenzulassung vor.

Ohne eine Strassenzulassung für den e-Scooter in Deutschland droht ein Bußgeld von 70 Euro. Fehlt das Versicherungskennzeichen, werden 40 Euro fällig.

Die Strassenzulassung ist zwingend einzuholen.

Falls du einen Unfall mit einem nicht versicherten oder nicht zugelassenen e-Scooter baust, werden die Kosten nicht übernommen und müssen von dir als Privatperson getragen werden.

Welche Versicherung musst du für einen E-Scooter abschließen?

Die Versicherung des e-Scooters ist nicht in der allgemeinen Haftpflichtversicherung inbegriffen. Es muss eine separate Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, die jährlich etwa 20 bis 40 Euro kostet.

Der Nachweis der Versicherung erfolgt über eine selbstklebende Versicherungsplakette, die an der Rückseite des e-Scooters angebracht werden muss. Neben der Kfz-Haftpflichtversicherung kann zusätzlich eine Teilkasko abgeschlossen werden.

Gibt es eine Helmpflicht für E-Scooter?

Eine Helmpflicht besteht nicht, ist jedoch dringend zu empfehlen da du mit hoher Geschwindigkeit unterwegs bist. Zudem bist du mit deinem e-Scooter ein Teilnehmer im Verkehr, der auch viele andere, grössere Teilnehmer wie Lastwagen und Autos beinhaltet. Ein Helm kann dir unter Umständen das Leben retten und sollte somit dringend getragen werden.

Wo kann ein E-Scooter unterwegs aufgeladen werden?

Grundsätzlich kann dein e-Scooter überall dort aufgeladen werden, wo es eine Steckdose gibt. Nur kann es unter Umständen schwierig sein unterwegs einen Ort zu finden, wo es dir erlaubt wird deinen e-Scooter aufzuladen und du die Zeit hast zu warten, bis dein e-Scooter wieder Saft hat.

Am besten ist es also, wenn du deinen e-Scooter immer in weiser Voraussicht zu Hause auflädst. Überleg dir bereits beim Kauf wie lange die Strecken sind, die du zurücklegen möchtest und kaufe ein entsprechendes Modell.

Alternativ kannst du einen Ersatzakku kaufen und diesen mitführen. So kannst du unterwegs die Akkus austauschen und bist immer mobil.

Wie muss ein E-Scooter gewartet werden?

Ein e-Scooter benötigt mehr Pflege als ein normales Fahrrad oder ein Roller. Du solltest das Gerät einmal im Jahr zur Wartung bei einem entsprechenden Fachgeschäft vorbei bringen, wenn du häufig damit fährst.

Wo auf der Straße muss ich mit dem E-Scooter fahren?

Mit dem e-Scooter darfst du auf dem Radweg, dem Radfahrstreifen und auf Fahrradstrassen fahren. Nur wenn diese nicht vorhanden sind, darfst du auf die Fahrbahn ausweichen. Wie Fahrräder fährst du dann am Strassenrand. Auf dem Gehweg, in der Fussgängerzone und in Einbahnstrassen sind für e-Scooter verboten.

Welche Alternativen gibt es zu einem E-Scooter?

Als Alternative zum e-Scooter könntest du einen regulären Roller kaufen, der nicht motorbetrieben ist. Dies bedeutet aber weniger Geschwindigkeit und Antrieb via eigene Muskelkraft durch das Anschieben mit dem Fuss.

Falls du einfach keinen e-Scooter kaufen aber dennoch e-Scooter fahren möchtest, gibt es in den Grossstädten diverse Angebote um e-Scooter auszuleihen. Die Handhabung läuft simple via App und bezahlt wird pro benutzte Minute.

e-Scooter-2

E-Scooter von Lime, ein bekannter Ausleihservice, können in vielen Grossstädten gemietet und anschliessend an einem beliebigen Ort wieder abgegeben beziehungsweise stehengelassen werden.
(Bildquelle: Claudio Schwarz | @purzlbaum / unsplash.com)

Welches Zubehör gibt es für E-Scooter?

Zubehör für e-Scooter sind Helme, Lenkertaschen, Schloss oder Ersatzakku. Dieses Zubehör ist in den gleichen Onlineshops oder Fachgeschäften wie die e-Scooters selber verfügbar.

Gibt es eine Promillegrenze für das Lenken von einem E-Scooter?

Es gelten die gleichen Regeln bei e-Scooter wie für Autofahrer beim Thema Alkohol. Es gilt eine Promillegrenze von 0.5 Promille. Bei Nichteinhalten können Bussgelder oder Führerscheinentzug drohen.

Kann ein E-Scooter auf dem Postweg geliefert werden?

E-Scooter werden in unzähligen Onlineshops angeboten und können bequem auf dem Postweg oder mittels Kurier bis nach Hause geliefert werden.

Wie führe ich den E-Scooter im öffentlichen Verkehr mit?

E-Scooters, die zusammengeklappt werden können, werden von deutschen Transportunternehmen als “Sache” behandelt. Dies bedeutet, dass du den e-Scooter ohne Ticket mit dir mitführen kannst. Alle anderen e-Scooters werden analog zu Fahrräder behandelt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://mobilitymag.de/e-scooter-in-bus-und-bahn-das-sind-die-regeln-in-den-groessten-deutschen-staedten/

[2] https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/elektrofahrzeuge/e-scooter/

[3] https://www.giga.de/news/e-scooter-fahren-zu-zweit-freihaendig-betrunken-was-ist-erlaubt/

Bildquelle: Kostenko/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Florian ist engagierter Sportlehrer eines Gymnasiums und in seiner Freizeit ein leidenschaftlicher Sportler. Hierbei erfreut er sich vor allem an Tischtennis Turnieren mit Freunden und Radtouren mit seiner Familie. Neben seinen sportlichen Aktivitäten probiert er sich auch als Autor von Online Artikeln, rund um das Thema Sport. Damit will er anderen Menschen mit seinem Wissen weiterhelfen und diese anzuspornen etwas für ihre Gesundheit zu machen.