Dashcam
Zuletzt aktualisiert: 05-10-2020

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Meistens passiert es unerwartet: Du wirst von hinten fahrlässig überholt oder ständig gedrängt. Du entdeckst einen Kratzer oder eine Beule an der Seite deines parkierten Autos. Ein anderer Verkehrsteilnehmer hat den Rechtsvortritt übersehen und es ist zu einem Aufprall gekommen. In der Regel steht bei den Verkehrsunfällen Aussage gegen Aussage und es ist schwierig die eigene Unschuld zu beweisen. Mit einer Dashcam kannst du jede deiner Fahrten aufnehmen und dich schützen, jedoch nicht immer.

Mit unserem großen Dashcam-Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, die richtige Autokamera für dich zu finden. Wir haben unterschiedliche Kameras, deren Funktionen und Eigenschaften angeschaut und die wichtigsten Fakten für dich herausgesucht. Außerdem zeigen wir dir, was du rechtlich bei der Verwendung einer Dashcam und deren Befestigung beachten musst. Viel Spaß beim Lesen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Dashcam ist eine Autokamera, die während der Fahrt alles aufzeichnet (frontal oder frontal und hinten). Diese Kameras werden normalerweise am Armaturenbrett installiert. Eine andere Möglichkeit besteht darin, sie an der Windschutzscheibe zu befestigen. Saugnapfhalter oder Klebepads werden häufig als Befestigungstechnik verwendet. Eine Dashcam zeichnet normalerweise in einem Loop-Modus auf.
  • Vorteilhaft sind diese Kameras als Überwachung für dein Auto sowohl innen als auch außen. Außerdem kannst du bei einem Autounfall deine Unschuld vor Gericht beweisen. Leider dienen die Aufnahmen aber auch als Beweis bei eigenem Verschulden. Die Verwendung der Autokameras in Deutschland umstritten, da man häufig gegen die Datenschutzgesetzte verstößt, was zu großen Geldstrafen führen kann.
  • Alternativ kannst du mobile Dashcam-Apps auf dein Smartphone herunterladen. Diese eignen sich eher für die spontane Aufnahmen, da die Bildqualität nicht immer gewährleistet ist. Des Weiteren sind auch mobile Action Cams, die du überall einsetzen kannst, eine optimale Lösung.

Dashcam Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allrounder unter den Front- und Rück-Dashcams

Das unauffällige Design der AUKEY Dual Dashcam mit einem Sony Exmor-Sensor und einem Weitwinkelobjektiv verfügt für die Tag- und Nachtaufnahme jedes Details über sechs Spuren in scharfem und klarem 1080p. Außerdem unterstützt diese Aufnahmekamera Notfallaufnahme und GPS Funktionen. Der Superkondensator kann extremer Hitze und Kälte besser widerstehen als ein Akku und hat eine viel längere Lebensdauer. Ein bequemer und sicherer Parkmodus rundet die großartigen Eigenschaften dieser Dashcam ab.

Wenn Sicherheit unterwegs für dich wichtig ist, solltest du dir unbedingt diese Dashcam zulegen. Mithilfe dieses Geräts wirst du garantiert den Verlust von Versicherungsansprüchen vermeiden.

Die beste Mini Front- und Rück-Autokamera für ein kleines Budget

Die Apeman Dashcam bietet alles, was du von einer perfekten Autokamera erwartest: Einen G-Sensor mit der Stoßaufnahme und dem Schutz vor Datenverlust, Daueraufnahme, Bewegungserkennung sowie Parküberwachung und vieles mehr. Diese Dashcam ist kompakt und unauffällig. Sie passt in jedes Auto und blockiert die Sichtlinie nicht. Im attraktiven Preis ist eine 32 GB microSD-Karte inbegriffen.

Diese Dashcam ist für dich besonders geeignet, wenn du nach einem Mini-Gerät suchst, das aber trotzdem alle wichtigsten Funktionen erhält und eine hervorragende Bildqualität versichert. Dabei ist diese Autokamera relativ günstig in der Anschaffung.

Die beste Profi-Dashcam für beste Nachtaufnahmen

Bei der Vantrue #2 Pro Dual handelt es sich um eine hochwertige Dashcam mit den modernsten Funktionen. Die Ergebnisse der Aufnahmen sind scharf, frei von Erschütterungen und alles ist sehr gut zu erkennen. Für eine Beweisführung bei einem etwaigen Unfall ist die Qualität mehr als ausreichend. Besonders geschätzt wird diese Autokamera für ihre Infrarot Nachtsicht, welche die Aufnahme bei schlechten Lichtverhältnissen unterstützt und dir eine höhere Sicherheit bietet.

Obwohl diese Dashcam nicht gerade günstig ist, wird sie dich mit ihrer Qualität, Verlässlichkeit und Funktionalitäten vollkommen überzeugen. Dies wäre eine hervorragende Investition in deine Sicherheit.

Kauf- und Bewertungskriterien für Dashcams

Damit du dich für die richtige Dashcam entscheiden kannst, zeigen wir dir nachstehend verschiedene Aspekte, die dir bei der Wahl helfen werden.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Dashcams miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Aufladen

Die modernen Dashcams können, wenn voll aufgeladen, bis 20 Stunden ohne Stromanschluss laufen. Um sicherzustellen, dass deine Dashcam genau dann funktioniert, wenn du sie brauchst, solltest du dafür sorgen, dass sie immer aufgeladen wird. Dafür verbaust du deine Dashcam am besten im Auto fest. Hier sind zwei Möglichkeiten, wie du dies machen kannst:

  1. Dashcam mit KFZ-Kabel aufladen. Die meisten Autokameras werden bereits mit einem externen Kabel geliefert, welches es dir erlaubt, die Kamera mit der Autobatterie zu verbinden und das Gerät ständig aufladen zu lassen. Das Prinzip ist immer dasselbe: Du suchst nach einer Möglichkeit, ein Dauerplus zu erreichen.
    Das Prinzip ist es, ein Dauerplus zu erreichen.

     Dies kann direkt an der Batterie oder am Stromverbraucher des Fahrzeugs erfolgen.
    Auf der einen Seite ist diese Variante besonders günstig und platzsparend. Auf der anderen ist die Installation des Kabels relativ aufwendig und du wirst technische Grundkenntnisse in der Fahreugselektronik benötigen, um keinen Fehler zu machen. Außerdem solltest du die Kapazitäten deiner Autobatterie in Betracht ziehen. Wenn sie zu wenig Kraft hat, wird die Dashcam ständig automatisch ausschalten.

  2. Ladung mit Powerbank. Die Powerbank ist ein Ersatzakku mit einer großen Kapazität, die mehrere elektronische Geräte aufladen kann. Früher mussten die leeren Powerbanks entnommen und zuhause aufgeladen werden. Heute kann man sie direkt an den Zigarettenanzünder anschließen und mit der Dashcam verbinden. Alternativ könnte jede Powerbank dank dem USB-Anschluss mit einem entsprechenden USB-Kabel aufgeladen und gleichzeitig zur Dashcam angeschlossen werden.
    Alternativ kannst du eine Dashcam mit einem USB-Kabel oder einer Powerbank aufladen.

    Normalerweise liefert der Zigarettenanzünder oder der USB-Anschluss keinen Strom, wenn das Auto angehalten wird. Tatsächlich wird die Powerbank weiterhin Strom liefern, bis er ausgeschöpft ist. Diese Methoden sind zwar sehr einfach in der Installation und erfordern keine technischen Kenntnisse, können jedoch schnell teuer werden.

Bildqualität (Auflösung)

Die Videoauflösung hängt mit der Bildqualität zusammen: Fast jede Dashcam zeichnet mit Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel auf. In den meisten Fällen reicht dies aus, um das Nummernschild oder andere relevante Informationen zu identifizieren. Topmodelle können sogar Material in QHD- oder Ultra HD-Auflösung speichern – diese Techniken können das Bild viel klarer machen.

Darüber hinaus bietet das Video-Standbild die Möglichkeit, weitere Details auf dem Bild zu vergrößern. HDR-fähige Kameras haben auch einen größeren Dynamikbereich und können sogar kontrastreichere Bilder liefern. Dies ist eine sehr praktische Funktion, insbesondere wenn das Licht schnell gewechselt wird, beispielsweise vor oder nach dem Tunnel.

Beachte beim Kauf einer Dashcam auch die Bildfrequenz. Wenn die Kamera beispielsweise mit 60 Bildern pro Sekunde (fps) aufzeichnet, kannst du auch bei sehr schnellen Bewegungen, z. B. bei einem entgegenkommenden Auto, ein Standbild mit klaren Nummernschildern bekommen.

Standard Auflösung Bildwechselfrequenz
SD 720 x 480p 59,94 / 60 Hz
HD 1920 x 1080p 50 / 59,95 / 60 Hz
UHD-1 3840 x 2160p 24 / 25 / 30 / 48 / 50 / 60 Hz

Display

Damit die Dashcam nicht ablenkt, sollte der Bildschirm dimmbar und / oder umschaltbar sein. Dies ist besonders wichtig im Dunkeln, um den Fahrer nicht zu blenden. Im besten Fall kann das Gerät das Display je nach Lichtverhältnissen automatisch dimmen und ausschalten.

Platzierung

Für die Dashcam gibt es zwei Befestigungsmöglichkeiten: mit Saugnapf oder sie wird geklebt. Die Saugnapfhalterung ist am flexibelsten, da die Dashcam auch in anderen Fahrzeugen benutzt und jederzeit entfernt werden kann. Manchmal halten Saugnäpfe jedoch nicht fest genug, was die Bildqualität beeinflussen kann. Bitte beachte noch, dass die Glasscheibe nicht fettig ist und keine Foliebeschichtigung hat.

Die Dashcams sollten stabil und unauffällig installiert werden.

Klebe-Befestigungen sind oft schwer zu entfernen und hinterlassen oft Rückstände, die mit speziellen Reinigungsmitteln entfernt werden müssen. Aus diesem Grund sitzt die Kamera hier besonders fest, ohne zu zittern.

Zusätzlich brauchst du ein 12-Volt-Ladekabel, wenn dein Auto keinen USB-Anschluss zum Aufladen hat. Einerseits sollte die Kamera die gesamte Frontalansicht haben, gleichzeitig aber nicht die Sicht auf die Straße blockieren.

Modi

Heutzutage verfügen Dashcams über umfangsreiche Zusatzfunktionalitäten, wie Spurhalter-Assistent, Pausen-Erinnerungen, Sprachsteuerung, etc. Manche sind nützlich, manche nicht. Hier stellen wir dir eine Übersicht von den wichtigsten Modi vor:

Modus Beschreibung
Notfall-Aufnahme Das ist die wichtigste Funktion bei den Dashcams. Die Notfall-Aufnahme erfolgt durch einen sogenannten G-Sensor. Bei Kurvenfahrt oder plötzlichem Bremsen wird er automatisch eingeschaltet und Daten vor möglichem Verlust schützten.
GPS Einige Dashcams verfügen über eine eingebaute GPS-Antenne, die auch als Zubehör erworben werden kann. Der Ort kann dann im Video als Aufnahmestempel angezeigt werden. Dies macht die Dashcam als Gerichtsbeweis zuverlässiger.
Loop-Aufnahmen Die Dashcams nehmen Bilder in einem sogenannten Loop auf. Wenn der Speicher voll ist, wird der Datensatz überschrieben – mit Ausnahme gesperrter Dateien. Bei vielen Dashcams kann die Länge der Videoschleife eingestellt und einige dauerhaft aufgezeichnet werden. Hier gibt es jedoch rechtliche Probleme, da permanente, unangebrachte Aufzeichnungen gegen Datenschutzgesetze verstoßen.
Parkmodus Ausgelöst durch Bewegungserkennung zeichnet die Dashcam automatisch das Fahrzeug oder die Person vor der Dashcam auf. (Erfordert eine kontinuierliche Stromversorgung).

Wichtig: Lasse dich von der Dashcam nicht ablenken. Schalte nur diejenigen Modi ein, die du wirklich brauchst.

Weitwinkel

Die Kamera ist der wichtigste Bestandteil einer Dashcam. Der Blickwinkel (der vom Objektiv erfasste Bereich) spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Je größer der Blickwinkel ist, desto mehr Straßenverkehr wird von der Dashcam aufgezeichnet. Bitte beachte jedoch: Die Verzerrungen auf dem Bild nehmen mit zunehmendem Winkel zu. Dies führt zu einer Verformung der Linien, insbesondere im Randbereich.

Deine Dashcam sollte über einen Aufnahmewinkel von mindestens 140 Grad verfügen, um auch den Fahrbahnrand aufnehmen zu können.

Darüber hinaus gibt es Dashcams mit Panorama-Funktionen, die ein weitwinkliges Objektiv haben, mit dem du bis 180 Grad abdecken kannst. Solche Dashcams reichen zu beiden Seiten der Fahrzeugfront und zeichnen das Fahren ohne tote Winkel auf. Im Allgemeinen werden aber auch 140 Grad bereits ausreichen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Dashcams ausführlich beantwortet

Vor dem Kauf einer Dashcam sollten einige Faktoren berücksichtigt werden. In den folgenden Abschnitten fassen wir einige dieser Faktoren zusammen und erläutern sie ausführlicher.

Was ist eine Dashcam?

Dashcam ist eine kleine Kamera am Armaturenbrett oder an der Windschutzscheibe, welche während der Fahrt Straßen, Straßenseiten und andere Verkehrsteilnehmer aufzeichnet. Viele Benutzer verwenden diese Geräte für die eigene Sicherheit, um ihre Unschuld zu beweisen oder um verkehrswidriges Verhalten melden zu können.

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Die Dashcams zeichnen alles, was frontal passiert, auf. Dies kann entweder die Unschuld beweisen oder sich auch negativ auswirken, falls du doch schuldig bist, da die Polizei meistens das Recht hat, die Daten sicherzustellen.
(Bildquelle: Boonpong/ 123rf.com)

Früher stand bei einem Verkehrsunfall Aussage gegen Aussage. Seit das Bundesgericht die Aufzeichnungen von Dashcams als Beweismittel genehmigt hat, sind Autokameras für Benutzer immer attraktiver geworden.

Wie baue ich eine Dashcam ein?

Du kannst eine Autokamera auf zwei verschiedenen Arten an die Windschutzscheibe montieren. Die meisten Hersteller setzen auf selbstklebende Halterungen. Eine weitere Option ist der Saugnapfhalter. Einige Firmen bieten auch beide Befestigungsmöglichkeiten an und liefern alle notwendigen Halter zusammen mit der Dashcam.

Unabhängig davon, wie du deine Autokamera befestigen wirst, sollte das Gerät zentriert an der Oberkante der Windschutzscheibe sein. Auf diese Weise erhältst du die beste Aufnahmequalität. Außerdem wird dabei der Blick auf den Verkehr nicht behindert. Bei einigen Modellen kannst du die Kamera auch am Rückspiegel befestigen.

Bitte beachte, dass du selbstklebende Halterungen nur dann verwendet solltest, wenn du weißt, dass deine Dashcam an dieser Stelle auch für immer bleibt. Es ist sehr schwierig, die Klebehalterung zu entfernen und manchmal ist dies überhaupt nicht möglich. Wenn du die Kamera jedoch in verschiedenen Fahrzeugen einsetzt und diese häufig wechselst, solltest du unbedingt einen Saugnapfhalter verwenden.

Bei der Nutzung einer Dashcam solltest du dafür sorgen, dass diese möglichst immer am Strom angeschlossen ist. Dabei musst du in deinem Auto ein Kabel verlegen, was technische Grundkenntnisse in der Elektrik benötig. Unten findest du ein Video dazu, wie du einfach und unsichtbar in deinem Auto das Stromkabel verlegen kannst. Viel Spaß beim Schauen!

Sind Dashcams in Deutschland legal?

In Deutschland ist der Einsatz von Dashcams im öffentlichen Verkehr rechtlich umstritten. Hierbei ist zu beachten, dass das ununterbrochene Aufnehmen und Aufbewahren von Aufzeichnungen weiterhin gegen die Datenschutzbestimmungen verstößt und möglicherweise mit Geldbußen bestraft werden kann.

Um dies zu vermeiden, solltest du vor dem Kauf überlegen, welche Aufnahmemethode die Dashcam verwenden sollte. Normalerweise speichern die Dashcams in der Loop, was bedeutet, dass sie für eine bestimmte Zeit aufnehmen und dann das Filmmaterial überschreiben. Wenn die Aufzeichnung erst gelöscht wird, wenn die Speicherkarte voll ist, besteht ein rechtliches Risiko.

Wir empfehlen dir, eine Kamera zu verwenden, welche ihre Aufnahmen in kurzen Abständen löscht oder nur im Falle eines Unfalls aufnimmt. Moderne Dashcams verfügen über spezielle Sensoren, die erst bei abruptem Bremsen oder Erschütterungen die Aufzeichnung starten. Stelle sicher, dass deine Dashcam richtig eingestellt ist, ansonsten wird der Sensor bereits bei holprigem Fahren aktiviert.

Ob das Material in Zukunft tatsächlich als Beweismittel genehmigt wird, hängt vom Einzelfall und dem zuständigen Gericht ab.

Im untenstehenden Video wirst du erfahren, ob man auch illegale Aufnahmen von den Dashcams in einem Zivilprozess als Beweis vorlegen darf. Es geht um Schadenersatz nach einem Autounfall, was in der Praxis ein sehr häufiger Fall ist.

Wie teuer sind Dashcams?

Der Markt bietet eine breite Auswahl an Dashcams, die sich mit zahlreichen Funktionalitäten und Details unterscheiden. Die günstigste Autokamera fängt bei 50€ an und dann geht der Preis schnell aufwärts. Während unserer Recherche haben wir festgestellt, dass die teuerste bei ca. 900€ liegt.

Des Weiteren ist es wichtig, dass du dir bei dem Kauf die Funktionen genauer anschaust. Bereits ab 100€ verfügen die meisten Dashcams über GPS, mit welchem nicht nur der genaue Standort, sondern auch deine Geschwindigkeit aufzeichnet werden kann. Außerdem sind die Beleuchtung und die Sichtbarkeit in der Nacht und im Winter ganz anders, also verzichte nicht auf eine anständige Lichtempfindlichkeit. Letztens solltest du in Erwägung ziehen, ob du sowohl Vorder- als auch Hinterkamera käuflich erwerben solltest. Somit wärst du in den Fällen, wenn jemand dich von hinten drängt oder fahrlässig überholt, gesichert.

Wo kann ich eine Dashcam kaufen?

Die Dashcams sind in Deutschland relativ beliebt und einfach zu finden. Falls du dich aber mit den Autokameras noch nicht auskennst und eine Qualität- und Designprobe machen möchtest, wirst du sicher in zahlreichen Elektrogeschäften wie MediaMarkt oder Euronics fündig.

Außerdem bieten viele Online Shops Dashcams an. Hier sind ein paar Websites, die dir bei der Suche nach dem passenden Gerät helfen werden:

  • ebay.de
  • amazon.de
  • conrad.de
  • saturn.de

Bevor du einen Kauf tätigst, investiere deine Zeit in den Vergleich von Preisen und Angeboten auf verschiedenen Portalen. In den Online Shops kannst du von zahlreichen Kommentaren und Kundenbewertungen profitieren. Außerdem kannst du dem Hersteller oder den Verkäufen eine Frage stellen.

Falls du dir nicht sicher bist, ob die Größe, die Funktionen oder Design der Kamera deinen Wünschen und Erwartungen entsprechen, solltest du dich in einem Elektrogeschäft beraten lassen.

Wie kann ich das aufgenommene Material ansehen?

Normalerweise wird das aufgezeichnete Material auf einer SD-Speicherkarte und einer microSD-Karte gespeichert. In der Regel können die Kameras meistens bis zu 32 GB Daten in SDHC aufnehmen. Dashcams der neuesten Generation haben aber die Möglichkeit, sogar bis zu 64 GB aufzunehmen. Dabei werden die Daten nach dem H.264-Standard gespeichert.

Dadurch wird sichergestellt, dass du deine Aufnahmen auf den meisten gängigen Computern, Laptops oder Tablets anschauen kannst.

Welche Alternativen gibt es zu Dashcams?

Während eine gute Dashcam schnell recht teuer werden kann, gibt es auch andere Alternativen, die dir auf der Strasse Sicherheit anbieten können.

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Wenn du gerade in eine Dashcam kein Geld investieren möchtest oder von diesen Geräte noch nicht ganz überzeugt bist, kannst du auch einige Alternativen in Betracht ziehen. Günstige oder zum Teil kostenlose Dashcam-Apps sowie mobile Action Cams sind dabei eine gute Lösung.
(Bildquelle: Soongkitboon/ 123rf.com)

  • Dashcam-Apps: Hierbei geht es um eine Softwarelösung für mobile Telefone in Form einer App. Diese Apps verfügen über Kamera-Funktionen, Beschleunigungssensor und Satellitennavigation. Sowohl für das Betriebssystem iOS als auch für Android findest du eine Vielzahl an gängigen Dashcam-Apps. Ein weiterer Vorteil sind die geringen Anschaffungskosten, manchmal sind einige Dashcam-Apps auch umsonst. Da Dashcams im Vergleich zu Dashcam-Apps häufig fest installiert sind und nicht vor jeder Fahrt neu eingerichtet werden müssen, bieten diese Geräte auch komfortablere Bedienbarkeit. Zusätzlich kann man die Qualität der Nachtaufnamen oder den Weitwinkel der Smartphone-Kameras mit denjenigen von einer Dashcam nicht vergleichen.
    Unserer Meinung nach eignen sich Dashcam-Apps eher für spontane Aufnahmen.
  • Action-Camcorder: Ein Action-Camcorder ist ein kleiner, mobiler, digitaler Camcorder, der zur Aufnahme von bewegten Bildern verwendet wird und vor Umwelteinflüssen wie Vibrationen, Feuchtigkeit, Staub oder den nachteiligen Auswirkungen hoher oder niedriger Temperaturen geschützt ist. Der Begriff “Action-Kamera” wird häufig anstelle von “Action-Camcorder” verwendet. Sie lassen sich leicht an verschiedenen Objekten befestigen und werden beispielsweise von Radfahrern, Skifahrern, Surfern, Fallschirmspringern, Tauchern oder Extremsportlern verwendet, damit sie während der Aufzeichnung ihre Hände frei haben können. Neuere Geräte können auch Zeitrafferfilme oder eine große Anzahl von Fotos in kurzer Zeit (mit Serienaufnahmemodus) schießen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.adac.de/verkehr/recht/verkehrsvorschriften-deutschland/dashcam/

[2] https://de.statista.com/infografik/13844/besitz-und-nutzung-von-dashcams-in-deutschland/

[3] https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/digital/so-funktioniert-eine-dashcam-15590733.html

[4] https://www.black-box.de/de-de/page/38306/Information/Technische-Ressourcen/black-box-erklaert/multimedia/H264-Videokompression

Bildquelle: Kiatdumrong/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Juliane ist Videographin einer deutschen Filmagentur. Neben professionellen Bild- und Tonaufnahmen, die sie während ihrer Arbeitszeiten erstellt, hat Juliane auch Expertenwissen über technisches Kameraequipment und Tonaufnahmegeräte. In ihrer Freizeit schreibt sie Reviews und Kurzartikel über die von ihr getesteten Produkte, um anderen mit ihrem Fachwissen und ihren Erfahrungen weiterzuhelfen.