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Motorsense: Testberichte, Vergleich und Ratgeber

Wir möchten dir dabei helfen, eine kluge Kaufentscheidung zu treffen. Hierzu bieten wir dir auf unserer Seite einen großen und unabhängigen Motorsense Vergleich und einen sorgfältig recherchierten Ratgeber.

Falls vorhanden, haben wir den einzelnen Produkten auch noch einen Motorsense Test hinzugefügt.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Motorsensen Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Antriebsart
Motorleistung
Lautstärke
Gewicht
Hubraum
Tankinhalt
Schneidausrüstung

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Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Motorsensen werden zur Arbeit in Gärten und Wiesen genutzt. Sie werden vor allem an Stellen eingesetzt, die von gewöhnlichen Mähgeräten nicht erreicht werden können.
Motorsensen gibt es sowohl mit Benzin- als auch mit Elektromotor. Die Leistung unterscheidet sich teilweise erheblich.
Benzinsensen können höhere Leistungen erzielen. Dahingegen sind elektrische Motorsensen deutlich leiser in ihrem Betrieb.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Motorsense kaufst

Wer nutzt Motorsensen in welchem Umfeld?

Die motorbetriebenen Sensen werden sowohl von Hobbygärtnern als auch von professionellen Gärtnern genutzt. Die Anwendungsgebiete sind dabei so verschieden wie die Nutzer. Oftmals kommen Freischneider dort zum Einsatz, wo man mit dem Mäher nicht hinkommt.

Motorsense mit Gärtner im Wald

Motorsensen kommen überwiegend im Sommer zum EInsatz. Ob nun Zuhause im Garten oder draußen Im Wald, Motorsensen helfen dabei, kleinste Reste an Gras zu entfehrnen, insbesondere dort, wo der Mäher nicht hinkommt. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass man einen Führerschein braucht, sobald man das Gerät außerhalb des eigenen Grundstückes benutzen möchte.

Einerseits werden kleine und meist leistungsschwächere Rasentrimmer dazu eingesetzt, die Ränder des Rasens zu schneiden. Jeder (Hobby-)Gärtner sieht sich mit dem Problem konfrontiert, dass einige Stellen mit dem Rasenmäher nicht erreicht werden.

Typisch hierfür sind an Mauern liegende Rasengrenzen oder Bereiche um Bäume herum. Für diese Arbeit eignen sich vor allem Rasentrimmer mit Netzbetrieb oder Akku.

Daneben werden Motorsensen zur Pflege von Wiesen und Rasenflächen eingesetzt. Sie kommen besonders dann zum Einsatz, wenn die Pflanzen schon relativ hoch gewachsen sind. Herkömmliche Rasenmäher tun sich bei solchen Arbeiten schwer.

Sensen dahingegen sind genau dafür ausgelegt. Die Nutzergruppe ist hier wieder breit gefächert. Bei dieser Arbeit kommen meistens Akkusensen und Freischneider mit Benzinmotor zum Einsatz.

Außerdem werden Freischneider beim Einsatz in unwegsamen Gelände geschätzt. Gärtner und Landschaftspfleger nutzen Motorsensen bei der Arbeit in Gräben oder Steilhängen. Also auch wieder dort, wo ein herkömmlicher Rasenmäher an seine Grenzen stößt.

Das Schnittgut kann hierbei sowohl Gräser, als auch Sträucher und dünne Hölzer umfassen. Allerdings muss im letzten Fall auf Schneidwerkzeuge aus Metall anstelle eines Nylonfadens umgestellt werden.

Wie funktionieren Motorsensen?

Motorsensen funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip. Der Motor treibt ein Schneidwerkzeug im Kopf der Sense an. Dieses kürzt das Schnittgut im Freischnittverfahren.

Freischnittverfahren bedeutet, dass das Schnittgut ohne Gegenschneide abgetrennt wird. Es wird also nur durch die schnelle Rotationsbewegung des Schneidwerkzeugs gekürzt. Als Schneidmittel können verschiedene Werkzeuge eingesetzt werden. Zum einen werden oft Nylonfäden verwendet.

Diese Fäden eignen sich vor allem zum Nachschneiden von Gras und ähnlichen Pflanzen. Für die Arbeit mit dickeren Gewächsen werden Dickichtmesser aus Metall eingesetzt.

Bei einigen Motorsensen können sogar Kreissägeblätter eingespannt werden. Mit deren Hilfe bearbeiten Garten- und Waldarbeiter das Unterholz oder dickere Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 7 cm.

Welche Leistung sollte eine Motorsense haben?

Es ist schwierig, diese Frage allgemein gültig zu beantworten. Die optimale Leistung deiner Motorsense hängt maßgeblich von dem Einsatzbereich ab. Da Motortrimmer mit Netzbetrieb vor allem für kleine Schönheitsarbeiten im Garten ausgelegt sind, benötigen sie keine große Leistung. Die Leistung der Motoren dieser Geräte bewegt sich oftmals um den Bereich von 500 W.

Die Leistung bei Akkusensen anzugeben ist dahingegen schon schwieriger. Es werden verschiedene Akkus eingesetzt und nominell wird eher geringere Leistungen erzielt. Die Hersteller geben hier selten Leistungszahlen an. Bei Nachrechnungen der Redaktion, haben wir für die meisten der Trimmer Werte zwischen 0,1 kWh und 0,2 kWh ermittelt. Allerdings besitzen diese Angaben relativ wenig Aussagekraft.

Bei den Benzinsensen dahingegen ist eine Einteilung einfacher. Denn bei schwächeren und auch billigeren Motorsensen für leichte Anforderungen kann eine Leistung von ungefähr 1 PS (0,75 kW) ausreichend sein. Allerdings solltest du auf eine höhere Leistung achten, wenn du das Produkt stark beanspruchst. Profigeräte verfügen über bis zu 4 PS (2,94 kW) starke Motoren und bieten sich für anspruchsvolle Arbeiten an.

Wie viel kosten Motorsensen?

Je nach deinen Ansprüchen an die Sensen kommen unterschiedliche Kosten auf dich zu. Einstiegsmodelle gibt es schon ab circa 20 Euro. Wenn du allerdings viele Anforderungen an das Gerät stellst, sind hohe dreistellige Preise keine Seltenheit. Der Preis der Geräte hängt vor allem von der Antriebsart und der Leistung ab.

Die günstigsten Modelle auf dem Markt sind meistens Rasentrimmer, die mit Netzspannung betrieben werden. Hier gibt es eine große Auswahl an Einstiegsmodellen, deren Preis ungefähr zwischen 20 Euro und 100 Euro liegt. Dieses Einstiegssegment ist stark umkämpft. Deshalb erhält der Käufer hier nicht nur unbekannte Marken, sondern auch namenhafte Hersteller versuchen hier Marktanteile zu erzielen.

Im Bereich zwischen 100 Euro und 400 Euro finden sich viele verschiedene Modelle. Es werden neben Elektro- und Akkusensen auch solche mit Benzinantrieb angeboten. Die meisten der Sensen in diesem Preissegment sind für gewöhnliche Anwender ausreichend. Wenn du deine Motorsense also nicht im Dauerbetrieb einsetzen musst und keine Profiansprüche an das Gerät stellst, könntest du hier etwas passendes finden.

Im Bereich über 400 Euro liegen vor allem die Motorsensen der Marktführer. Du kannst hier mit hoher Qualität rechnen, womit die Preise gerechtfertigt sein können. Die Geräte bieten sich sowohl für Hobbygärtner, als auch teilweise schon für Personen an, die sie beruflich benötigen.

Bei den teuersten Freischneidern handelt es sich meist um leistungsfähige Geräte, die hohen Belastungen standhalten sollen. Sie werden von Garten- und Waldarbeitern geschätzt, die die Geräte lange Zeit am Stück einsetzen und stark beanspruchen. Diese Werkzeuge können mit Kosten von mehr als 1000 Euro zu Buche schlagen.

Es treten große Unterschiede bei den Preisen für Motorsensen auf. Diese werden auch durch die Einsatzmöglichkeiten der Geräte bedingt.

Kann ich eine Motorsense auch mieten?

Du kannst dir deine passende Motorsense auch mieten. Viele Baumärkte und ähnliche Anbieter haben auch Rasentrimmer und Freischneider in ihren Verleihsortiment.

Allerdings musst du die jeweiligen Preise beachten. Diese betragen oftmals circa 50 Euro pro Tag. Wenn du die Sense nur äußerst selten brauchst, kann es sinnvoll sein, ein Produkt zu leihen. Benötigst du dieses Gartengerät allerdings regelmäßiger, kann es für dich letztendlich billiger sein, dir eine Motorsense anzuschaffen.

Motorsense auf dem Rasen

Motorsensen lassen sich wie viele andere Geräte im Baumarkt für kleines Geld mieten. Während ein gutes verlässliches Gerät relatv teuer ist, sollte man bei selteren Nutzung ein Ausleihen in Erwägung gezogen werden.

Entscheidung: Welche Arten von Motorsensen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei verschiedenen Arten von Motorsensen unterscheiden:

  • Motorsensen mit Verbrennungsmotor
  • Motorsensen mit Elektromotor

Bei Motorsensen mit Elektromotor gibt es wiederum zwei verschiedene Varianten. Zum einen gibt es Maschinen, die nur im Netzbetrieb laufen. Zum anderen gibt es Motorsensen, die mit einem Akku betrieben werden.

Die Frage nach der optimalen Motorsense für dich, muss differenziert betrachtet werden. Je nach deinem Einsatzbereich und deinen Anforderungen könnten die verschiedenen Arten ihre jeweiligen Vorteile ausspielen. Deshalb wollen wir dir dabei helfen, die Motorsense zu finden, die deinen Anforderungen am meisten entspricht.

Hierfür stellen wir zuerst die unterschiedlichen Arten von Motorsensen detailliert vor. Wir präsentieren dir außerdem die Vor- und Nachteile eines jeden Typs.

Neben den zwei Antriebsarten gibt es noch eine weitere nominelle Unterscheidung. Motorsensen wird als Überbegriff verwendet. Leistungsschwächere Geräte können auch als Motor- oder Rasentrimmer bezeichnet werden. Bei den leistungsstarken Modellen dahingegen hat sich die Bezeichnung Freischneider eingebürgert.

Wie arbeitet eine Motorsense mit Verbrennungsmotor und worin liegen ihre Stärken und Schwächen?

Motorsensen mit Verbrennungsmotor werden mit einem Benzinmotor betrieben. Der Motor sitzt am oberen Griffende. Somit dient er als Ausgleichsgewicht und ermöglicht ein ergonomisches Arbeiten.

Motorsensen mit Benzinmotor zählen zu den leistungsfähigsten Bauarten. Die stärksten Ausführungen haben Motoren mit Leistungen von 4 PS. Eine so hohe Leistung ist vor allem dann gewünscht, wenn kleines Gehölz oder dichtes Gestrüpp entfernt werden soll. Allerdings gibt es auch Benzinsensen, die eine geringere Leistung haben und somit meist auch weniger Kraftstoff verbrauchen.

Aufgrund der verschiedenen Ausführung der Motoren, gibt es Benzintrimmer für alle Einsatzbereiche. Sie werden sowohl für die Nachpflege des heimischen Gartens, als auch beim Freischneiden von Waldstücken eingesetzt. Du kannst also exakt nach deinen Anforderungen die passende Benzinsense auswählen.

Vorteile

  • Hohe Leistung
  • Große Produktpalette
  • Überall einsetzbar

Nachteile

  • Hoher Geräuschpegel
  • Eher gehobene Preisklasse
  • Relativ schwer
  • CO2-Emissionen

Da sie mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden, können Benzinsensen überall eingesetzt werden. Du bist also nicht auf ein ausgebautes Stromnetz angewiesen. Ebenso wenig musst du dich mit leeren Akkus herum ärgern. Mit einem ausreichenden Vorrat an Kraftstoff steht auch einem ganzen Arbeitstag mit dem Freischneider nichts im Wege.

Jedoch solltest du beachten, dass Benzinsensen mehr Lärm verursachen als ihre elektrisch betriebenen Pendants. Obwohl es sich um relativ kleine Motoren handelt, sind Schalldruckpegel von circa 110 dB der Normalfall.

Aufgrund ihrer breiten Einsatzmöglichkeiten sind Motorsensen mit Verbrennungsmotor eher in der oberen Preisklasse anzusiedeln. Es gibt allerdings auch relativ günstige Modelle, die schon ab 100 Euro erhältlich sind. Durch die Konstruktion mit Benzinmotor sind diese Motorsensen relativ schwer.

Zusätzlich dazu kommt noch das Gewicht des Kraftstoffs. Deshalb sind Benzinsensen teilweise doppelt so schwer wie elektrisch betriebene Produkte. Leistungsstarke Freischneider erreichen Gewichte von bis zu zehn Kilogramm.

Wie arbeitet ein Rasentrimmer mit Netzbetrieb und worin liegen seine Stärken und Schwächen?

Diese Motorsensen werden von einem Elektromotor angetrieben und sie verfügen über einen Stecker, der mit dem normalen Stromnetz verbunden wird. Mit einem Verlängerungskabel kann der Aktionsradius dieser Werkzeuge auf den gesamten Garten ausgeweitet werden.

Der große Vorteil der Elektrosensen besteht darin, dass sie keine Emissionen erzeugen. Die sauberen elektrischen Motoren lassen dich bei der Arbeit das frisch geschnittene Gras riechen. Ebenso behindert keine Abgaswolke dein Sichtfeld auf das vollendetes Tagwerk. Darüber hinaus sind Elektrosensen auch leiser im Betrieb als solche mit Benzinmotor. Deshalb werden sie vor allem in auf Ruhe bedachten Gegenden – wie Schrebergärten oder Kurparks – gerne eingesetzt.

Im Normalfall sind Motorsensen mit Netzbetrieb die günstigsten Modelle auf dem Markt. Einstiegsmodelle gibt es schon ab circa 60 Euro. Damit sind es erschwingliche Werkzeuge für jedermann. Wenn du schwer zugängliche Stellen deines Rasens nach schneiden willst, bist du mit einem Rasentrimmer mit Netzbetrieb gut beraten.

Vorteile

  • Keine Abgase
  • Leise
  • Preiswert

Nachteile

  • Verlängerungskabel notwendig
  • Relativ geringe Leistung
  • Eingeschränkter Einsatzbereich

Bei einem Preisvergleich musst du allerdings darauf achten, dass du neben der Sense mit Netzbetrieb auch ein Verlängerungskabel benötigst. Ansonsten sind diese Geräte sinnlos, da sie nur über ein sehr kurzes integriertes Kabel verfügen. Wenn du noch kein Verlängerungskabel besitzt, kann dessen Anschaffung im Hinblick auf den Gesamtpreis stark ins Gewicht fallen.

Die Rasentrimmer mit Netzbetrieb bieten meistens nur eine relativ geringe Leistung. Sie beträgt oftmals weniger als 1 kW. Das Entfernen von dichtem Gestrüpp zählt deshalb nicht zu den Einsatzbereichen dieser Sensen. Sie sind auf relativ leicht Arbeiten im heimischen Garten ausgelegt, verrichten diese aber dafür zuverlässig.

Der große Nachteil dieser Motortrimmer liegt in dem eingeschränkten Einsatzbereich. Da sie über das Stromnetz betrieben werden, werden sie vornehmlich im heimischen Garten benutzt. Bei Arbeitseinsätzen auf Feldern oder Wiesen müsste ein Aggregat mitgeführt werden – oder eben auf eine Motorsense mit anderer Antriebsart zurückgegriffen werden.

Wie arbeiten Motorsensen mit Akku-Betrieb und worin liegen ihre Stärken und Schwächen?

Die zweite Art von elektrischen Sensen wird mit einem Akku betrieben. Die meisten der Modelle verfügen über einen austauschbaren Akku. Somit ermöglichen sie auch längeres Arbeiten, sofern ein Wechselakku vorhanden ist. Durch den Akkubetrieb vereinigen sie einige Vorteile von Netzbetrieb- und Benzinsensen in sich.

Diese Motorsensen sind durch den Akkubetrieb, ebenso wie Benzinsensen, überall einsetzbar und zwar unabhängig vom Stromnetz. Neben dem heimischen Garten können also auch Obstwiesen und andere Flächen schnell von hohem Gras befreit werden.

Ebenso wie bei elektrischen Sensen mit Netzbetrieb ist der Betrieb von Akkusensen relativ leise. In dicht bebauten Gebieten und Einrichtungen wie Kurparks oder ähnlichem kann so besonders auf Anwohner und Nutzer Rücksicht genommen werden.

Viele der Akkutrimmer sind im Vergleich zu Benzinsensen sehr leicht. Das Gewicht ohne Akku beträgt oftmals nur zwischen 2 und 3 kg. Somit ist der Einsatz dieser Werkzeuge schonend für den Körper. Schmerzen, die aus der Arbeit mit den Geräten resultieren, sind damit weniger wahrscheinlich.

Vorteile

  • Überall einsetzbar
  • Leise
  • Geringes Gewicht

Nachteile

  • Geringe Laufzeit
  • Relativ geringe Leistung
  • Relativ teuer

Allerdings haben die Akkusensen einen großen Nachteil: Ihre Akkulaufzeit. Bei den meisten Modellen hält der Akku weniger als eine Stunde, teilweise auch nur eine halbe. Dies kann ausreichen, wenn nur die Ränder des Rasens nach geschnitten werden müssen. Jedoch ist so eine kurze Arbeitszeit beim Mähen von Wiesen nicht befriedigend. Eine Option wäre die Verwendung mehrerer Akkus. Allerdings ist dies wieder mit einem höheren finanziellen Aufwand  für deren Anschaffung verbunden.

Daneben erzeugen die Akkus eine relativ geringe Leistung. Wenn sich diese Motortrimmer mit Benzinsensen messen, ziehen sie in der Regel den Kürzeren. Das Entfernen von dichtem Gestrüpp oder kleinen Hölzern stellt diese Modelle vor große Herausforderungen.

Ebenso solltest du darauf achten, dass Akkusensen in der Anschaffung relativ teuer sind im Vergleich zu Sensen mit Netzbetrieb. Bei günstigeren Modellen ist außerdem teilweise kein Akku im Lieferumfang enthalten. Hier gilt es genau in die Produktbeschreibung zu schauen und sich nicht von dem niedrigen Preis blenden zu lassen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Motorsensen vergleichen und bewerten

In diesem Abschnitt wollen wir dir einige Faktoren erläutern, anhand derer du Motorsensen miteinander vergleichen und bewerten kannst. Dadurch soll dir eine Hilfestellung bei deiner Kaufentscheidung gegeben werden, damit du ein passendes Gerät finden kannst.

Es handelt sich dabei um folgenden Kriterien:

  • Antriebsart
  • Lautstärke
  • Motorleistung
  • Akku
  • Gewicht
  • Hubraum
  • Tankvolumen
  • Schneidausrüstung
  • Lieferumfang

Diese werden in den folgenden Absätzen vorgestellt. Somit kannst du dich über die einzelnen Faktoren weitergehend informieren und erhältst Richtwerte für gute Geräte und Erklärungen.

Antriebsart

Eine der wichtigsten Entscheidungen beim Kauf einer Motorsense, ist die der geeignetsten Antriebsart. Es gibt Motorsensen mit Verbrennungsmotor, mit Akku und solche, die über das Stromnetz mit Energie versorgt werden.

Welcher Antrieb sich am besten für dich eignet, hängt maßgeblich von deinem Einsatzbereich ab. Zur Bearbeitung von großen Rasenflächen und Wiesen bieten sich in vielen Fällen Benzinsensen an. Sie haben den Vorteil, dass sie nicht auf das Stromnetz angewiesen sind.

Darüber hinaus können sie mit ausreichend Kraftstoff sehr lange betrieben werden. In den meisten Fällen handelt es sich um Zweitaktmotoren. Weshalb Gemisch in jeweils unterschiedlichen Verhältnissen getankt werden muss.

Allerdings können zur Nachpflege des heimischen Rasens Motortrimmer mit Akku- oder Netzbetrieb durchaus ausreichend sein. Daneben erzeugen diese beiden Arten keine CO2-Emissionen und sind deshalb tendenziell umweltfreundlicher. Beide Bauarten haben darüber hinaus noch den Vorteil, dass sie sehr leise in ihrem Betrieb sind.

Lautstärke

Ein Punkt, der eng mit der Antriebsart verbunden ist, ist die Lautstärke. Im Groben und Ganzen kannst du dich an dieser Einteilung orientieren: Benzinsensen sind am lautesten und Akkusensen am geräuschärmsten.

Die Lautstärke der Geräte kann entscheidend beim Kauf sein. Vor allem dann, wenn es sich bei den Einsatzgebieten der Motorsense um dicht bebaute Gebiete handelt. Außerdem ist der Geräuschpegel für den Anwender auch ein wichtiger Punkt, da das Gehör weniger belastet wird. Allerdings solltest du beim Arbeiten mit Motorsensen und Freischneidern immer einen Gehörschutz tragen.

Elektrische Motorsensen sind um bis zu 20 dB leiser als die Geräte mit Verbrennungsmotor.

Motorleistung

Bei Motorsensen heißt mehr zwar nicht unbedingt besser, dennoch ist die Leistung ein wichtiger Punkt bei der Auswahl des passenden Produkts. Um möglichst ökonomisch arbeiten zu können, solltest du dein Arbeitsgerät deinen Aufgaben anpassen.

Die meisten der hier vorgestellten Benzinsensen setzen eine Leistung von circa 0,5 kW bis 1 kW frei. Allerdings haben wir auch stärkere Freischneider in unserer Produktvorstellung, die über mehr als 2 kW Leistung verfügen. Mit dieser Leistung und dem passenden Schneidewerkzeug lässt sich auch dichtes Gestrüpp problemlos entfernen.

Sei dir jedoch bewusst, dass es wenig sinnvoll ist, solche starken Geräte zur Nachpflege von Rasenstücken zu verwenden. Bei derartigen Aufgaben sind im Normalfall Rasentrimmer mit 0,5 kW oder Akkusensen, die auf nominelle Werte von 0,1 kWh oder weniger kommen, ausreichend.

Die Wattzahl deines Gerätes bestimmt im Großteil, wie stark dein Gerät in der Leistung ist.

Akku

Falls du mit dem Gedanken spielst, dir eine Akkusense zu kaufen, solltest du diesen Punkt genau lesen. Denn die Qualität des Akkus und dessen Verbindung mit dem Gerät hat maßgeblich Einfluss darauf, ob du mit der Sense zufrieden sein wirst oder nicht.

Einer der Punkte, auf die du zuerst schauen solltest, ist, ob der Akku im Lieferumfang der Sense enthalten ist. Denn wenn du ihn noch zusätzlich kaufen musst, kommen hier versteckte Kosten auf dich zu. Dadurch kann das vermeintliche Schnäppchen entschieden teurer werden.

Die hier vorgestellten Akkusensen arbeiten mit einem 18 Volt Akku. Diese Akkus sind dir vielleicht aus anderen Werkzeugen, wie beispielsweise Akkuschraubern, bekannt.

Tatsächlich ist es bei den hier vorgestellten Produkten von Makita und BLACK+DECKER möglich, die Akkus in Geräten der gleichen Akkuklasse zu verwenden. Wenn du also schon über Geräte einer dieser Marken verfügst, könnte die Anschaffung eines Trimmers aus dem gleichen Hause sinnvoll sein.

Bei den hier vorgestellten Motorsensen sind die Akkus auch in andere Produkte des jeweiligen Herstellers einsetzbar.

Gewicht

Da es sich bei den Motorsensen um Arbeitsgeräte handelt, kommt dem Gewicht eine entscheidende Rolle zu. Besonders beim Schneiden von großen Wiesen ist die Ergonomie der Handhabung äußerst wichtig.

Ein Kilogramm mehr oder weniger kann den Unterschied zwischen einer zufriedenstellenden Arbeit und Kreuzschmerzen darstellen. Denn wenn du lange mit dem Gerät arbeitest, merkst du sofort, ob bei dessen Konstruktion ausreichend auf die Ergonomie geachtet worden ist.

Der Großteil unserer Rasentrimmer wiegt circa 3 kg. Auch wenn diese Geräte keinen Doppelhandgriff haben, kannst du aufgrund des geringen Gewichts gut mit ihnen arbeiten.

Die meisten der hier vorgestellten Freischneider wiegen zwischen 6 kg und 7 kg. Mit einem Tragegurt, der richtig auf den Anwender eingestellt ist, kann so auch längere Zeit ohne Probleme gearbeitet werden.

Allerdings musst du darauf achten, dass bei den meisten Benzinsensen die Gewichtsangabe ohne Schneidwerkzeug und Kraftstoff erfolgt. Du kannst also noch knapp 1 kg zum angegebenen Gewicht dazu addieren.

Hubraum

Dies ist selbstverständlich wieder ein Punkt, der nur die Benzinsensen betrifft. Da es sich bei diesen aber um die am meisten verkauften Geräte handelt, wird er hier dennoch behandelt.

Wie bei der Leistung kann man hier nicht unbedingt sagen, dass größer auch besser ist. Viele der von uns vorgestellten Sensen haben Motoren mit 52 ccm Hubraum. Allerdings sind auch kleinere Ausführungen in unserer Produktpräsentation vorhanden.

Tankvolumen

Das Volumen des Tanks, mit dem die Benzingeräte versehen sind, steht meist im Zusammenhang zur Leistung. Tendenziell kann gesagt werden, dass Geräte mit höherer Leistung auch über einen größeren Tank verfügen.

Allerdings ist dies keine Gesetzmäßigkeit. Die meisten der hier vorgestellten Freischneider und Trimmer verfügen über ein Tankvolumen von circa einem Liter. Einige der kleineren Geräte jedoch auch nur über 0,7 Liter.

Ein möglichst großes Tankvolumen ist vor allem dann wünschenswert, wenn du große Flächen bearbeiten willst, ohne ständig eine Tankpause einlegen zu müssen. Allerdings solltest du im Hinterkopf behalten, dass die Tanks von den Hersteller bewusst klein gehalten werden. Somit wird Gewicht gespart und das Arbeiten mit den Geräten beansprucht den Körper weniger.

Schneidausrüstung

Ein wichtiger Punkt ist, was für ein Schneidwerkzeug an der Motorsense montiert ist und ob es ausgetauscht werden kann. Denn dies beeinflusst den Einsatzbereich des Geräts in entscheidender Weise.

Die einfachsten Rasentrimmer verfügen meist nur über eine rotierende Spule mit einem Nylonfaden. Dieser ist zwar vielseitig einsetzbar, stößt aber bei dichtem Bewuchs an seine Grenzen. Allerdings kann die Spule bei vielen dieser Produkte nicht gewechselt werden.

Bei den besseren Modellen kann dies gemacht werden. Es kann beispielsweise ein Dickichtmesser auf das Gerät montiert werden. Dadurch wird der Einsatzbereich vergrößert und das Schneiden von Gestrüpp wird maßgeblich erleichtert.

Wenn du nur deinen Rasen nachpflegen willst, ist ein Nylonfaden ausreichend. Wenn du allerdings auch Wiesen und Hecken freischneiden musst, solltest du darauf achten, dass das Schneidewerkzeug der Motorsense wechselbar ist.

Bei vielen Motorsensen kann der Schneideaufsatz gewechselt werden. Somit ist der Einsatzbereich dieser Geräte vielfältiger.

Lieferumfang

Ein wichtiger Punkt kommt noch zum Abschluss: Wenn du dir eine Sense kaufen willst, achte darauf, was im Lieferumfang enthalten ist. Manche Sensen werden mit einem umfangreichen Satz an zusätzlichen Werkzeugen und Zubehör geliefert.

Wenn du nicht auf den Lieferumfang achtest, können sich einige Schnäppchen doch als ziemlich teuer erweisen. Einige Akkusensen werden beispeilsweise ohne Akku ausgeliefert, der dann noch separat erworben werden muss.

Einige Dinge sollten auf jeden Fall bei deiner Sense dabei sein. Dazu zählt mindestens ein Schneidewerkzeug, in den meisten Fällen der Nylonfaden. Dies ist wichtig, damit die Sense bestenfalls direkt eingesetzt werden kann.

Darüber hinaus kann im Lieferumfang folgendes enthalten sein:

  • Tragegurt
  • Zweites Schneidewerkzeug, beispielsweise ein Messer
  • Schutzausrüstung
  • Mischbehälter

Auch wenn es hier große Unterschiede zwischen den Herstellern gibt und die Art der Sense dabei ebenfalls eine Rolle spielt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Motorsensen

Wann wurde die Motorsense erfunden?

Die Motorsense wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfunden und hat seitdem die Arbeit im Garten und auf Wiesen ungemein vereinfacht. Danach wurden die motorbetriebenen Freischneider technisch verbessert und bis heute fortlaufend weiterentwickelt.

Eine wesentliche Bedingung für die Entwicklung der Motorsense war die Erfindung des Zweitaktmotors. Diese Motoren konnte in einer kleinen Bauweise zum Antrieb der Sensen genutzt werden. Zuerst gab es also Benzinsensen. Die elektrischen Varianten sind neuere Entwicklungen.

Welches ist das beste Schneidewerkzeug?

Eine exakte Beantwortung dieser Frage stellt sich als schwierig heraus. Denn das optimale Schneidwerkzeug hängt maßgeblich von dem gewählten Einsatzbereich ab.

Bei der Nachpflege im heimischen Garten ist ein Nylonfaden das beste Schneidewerkzeug. Ebenso beim Schneiden von Wiesen bewährt sich der biegsame Kunststoff. Allerdings nur in dem Fall, dass es sich bei den Pflanzen, die gekürzt werden sollen, um Gräser handelt.

Wenn die Pflanzen starker sind oder auch dünne Gehölze umfassen, eignet sich ein Kreissägeblatt oder ein sogenanntes Dickichtmesser. Mit diesen Werkzeugen können dichte Wiesen mit viel Gestrüpp geschnitten werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.vis.bayern.de/produktsicherheit/produktgruppen/garten_camping/fadenmaeher.htm

[2] http://www.werkzeuginfos.de/sense-kaufen/

[3] http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/gartentechnik/motorsensen-test-152068.html


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