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Felgenbaum: Testberichte, Vergleich und Ratgeber

Wir möchten dir dabei helfen, eine kluge Kaufentscheidung zu treffen. Hierzu bieten wir dir auf unserer Seite einen großen und unabhängigen Felgenbaum Vergleich und einen sorgfältig recherchierten Ratgeber.

Falls vorhanden, haben wir den einzelnen Produkten auch noch einen Felgenbaum Test hinzugefügt.

Vergleichstabelle
Ratgeber
Fragen & Antworten

Felgenbäume im Vergleich: Die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick

Typ
Maße (ohne Reifen)
Artikelgewicht
max. Felgengröße
max. Reifenbreite
max. Traglast

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Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

Felgenbäume ermöglichen dir eine kostengünstige und platzsparende Lagerung deiner Reifen, Felgen oder  Kompletträder.
Grundsätzlich lassen sich zwei Typen von Felgenbäumen unterscheiden: die fahrbaren Felgenbäume und die nicht fahrbaren Felgenbäume.
Fahrbare Reifenhalter bieten den Vorteil des Transports der lagernden Reifen samt Ständer. Modelle ohne Rollen eignen sich, wenn man die Pneus im Keller lagert, also Treppen oder andere Hindernisse überwinden muss.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Felgenbaum kaufst

Was ist die Funktionsweise eines Felgenbaums?

Diese Art der Lagerung zeichnet sich durch eine einfache Montage und eine schonende Aufbewahrung aus. Sie benötigt jedoch ein gewisses Maß an Platz und ist nur für einen Satz Autoreifen geeignet.

Das Prinzip des Felgenbaums (auch Reifenständer, Reifenbaum oder Felgenständer genannt) ist so einfach wie genial: Ein stabiler Fuß (meist in Kreuzform), auf dem ein Rohr senkrecht stehend angebracht wird. An diesem Rohr werden mit kleinen Bolzen 4 Auflageteller für die Pneus befestigt. Zu diesem Zweck befinden sich an den geeigneten Stellen Löcher im Rohr.

Das Zusammensetzen ist simpel:

  • Fuß und Rohr montieren
  • Bolzen durch die Löcher schieben
  • Auflageteller von oben über das Rohr stülpen

Die Auflageteller aus Kunststoff beschädigen die Felgen nicht und ermöglichen eine freischwebende Aufbewahrung, sodass die Räder sich gegenseitig nicht berühren. Rostverursachende Schwitzwasserbildung sowie unerwünschter Druck, der Unwuchten, Verformungen oder Kratzer bewirken kann, werden so vermieden.

Das macht diese Art von Reifenständer auch für teure Alufelgen interessant. Die Standardmodelle des Reifenbaums erreichen selten eine Höhe über 1,50 Meter. Der Kraftaufwand und die Belastung sind hierdurch gering, da die Räder nicht so hoch gehoben werden müssen.

Die Entscheidung für einen Felgenbaum setzt ausreichend Platz in deiner heimischen Garage oder deinem Keller voraus. Dieser bemisst sich nicht zuletzt auch nach der Größe deiner Reifen. Ein guter Quadratmeter sollte jedoch ausreichen. Die Kapazität eines einzelnen Ständers ist allerdings auf einen Satz Reifen beschränkt.

Felgenbaum fürs Auto

Wer genug Platz in seiner Garage zur Verfügung hat, kann einen Satz Reifen auf einem Felgenbaum lagern. Bis zu einem Quadratmeter Platz sollte dafür eingeplant werden.

Welche Vorteile hat ein Felgenbaum gegenüber der Lagerung bei einem Reifenhändler oder der Werkstatt?

Viele Reifenhändler und Werkstätten bieten ihren Kunden an, ihre Reifen gegen eine Gebühr bei ihnen zu deponieren. Dies ist auf den ersten Blick eine bequeme Variante, da man sich um nichts kümmern muss. Wer jedoch schon einmal erlebt hat, dass seine Pneus beschädigt wurden oder gar verschwunden sind, wird anders über diese Option denken und es bevorzugen, seine Reifen zu Hause zu lagern.

Der entscheidende Vorteil der eigenen Lagerung zu Hause besteht folglich ganz klar darin, dass man die volle Kontrolle über sein Eigentum und den sachgemäßen Umgang damit hat. Ein weiterer Pluspunkt ist die Kostenersparnis. Reifenhändler und Werkstätten lagern deine Reifen natürlich nicht umsonst. Ein heimischer Reifenständer rechnet sich in der Regel schon innerhalb eines Jahres.

Für welche Reifengröße/-breite gibt es Felgenbäume?

Bitte vor dem Kauf unbedingt die eigene Reifengröße und Reifenbreite in Erfahrung bringen. Nicht jeder Reifen passt auf jeden Felgenbaum. Einen „One-size-fits-all“-Reifenständer gibt es leider nicht.

Deshalb sollte man die eigenen Daten kennen, um die richtige Entscheidung treffen zu können. Die gängigen Modelle decken einen Bereich bis zu 18 Zoll und 225 Millimeter Reifenbreite ab. Wenn du also ein „ganz normales“ Fahrzeug besitzt, solltest du genügend Auswahlmöglichkeiten haben.

Aber auch wenn du Besitzer eines Geländewagens oder SUVs bist, gibt es Felgenbäume, die für 19 Zoll oder sogar 21 Zoll Räder und Breiten von bis zu 295 Millimeter geeignet sind. Den Freunden noch breiterer Reifen beziehungsweise Motorradfahrern ist vielleicht mit dem Rat geholfen, sich zwei Reifenbäume zu kaufen und an jedem Exemplar jeweils nur zwei Reifen zu lagern.

Bitte beachte jedoch die maximale Traglast der Bäume. Bei vielen handelsüblichen Modellen sollten die 100 Kilogramm nicht überschritten werden.

Was macht einen guten Reifenbaum aus?

Die Qualität eines Reifenbaums wird, wie bei vielen Artikeln, nicht zwingend über den Preis definiert, denn in erster Linie

  • sollte ein Felgenbaum stabil sein,
  • die Traglast nicht viel weniger als 100 Kilogramm betragen
  • und den Bedürfnissen des Käufers entsprechen.

Stabilität ist ein sehr wichtiges Kriterium bei deiner Kaufentscheidung. Ein Baum, der sich aufgrund von instabiler Konstruktionsweise selbst fällt ist ein Ärgernis und birgt das Risiko, dass deine Reifen beschädigt werden.

Wenn du im Internet bestellst, mache einen Testlauf mit dem erhaltenen Produkt.

Vielleicht hast du noch ältere Autoreifen, mit denen du die Stabilität deines Kaufs überprüfen kannst. Oder versuche, Gegenstände zu finden, die in etwa gleich schwer wie deine Räder sind und die sich auf dem Reifenständer anbringen lassen.

Sollte das Produkt deinen Test nicht bestehen, hast du mindestens 14 Tage, um vom Kauf zurückzutreten. Achte bei Modellen mit Rollen auf eine Feststellbremse zur Verbesserung der Standfestigkeit.

Du als Käufer weißt selbst am besten, was du brauchst. Analysiere deine Situation und entscheide entsprechend. Ein Beispiel: Der beste Felgenbaum mit Rollen nützt dir nichts, wenn du ihn nur ein bis zwei Meter zur Kellertreppe schieben kannst. Solltest du jedoch im Mehrparteienhaus wohnen, in dem es einen Aufzug bis in die Kelleretage gibt, ist ein fahrbarer Reifenbaum durchaus sinnvoll.

Wir empfehlen dir, auch ein wenig vorausschauend zu denken. Besteht die Möglichkeit, dass in einem mittelfristigen Zeitrahmen ein Autowechsel bevorsteht? Könnte es sein, dass dein neuer Wagen auf breiteren Reifen steht, für die das Standardmodell nicht mehr ausreicht? Dann denke über einen Felgenbaum nach, der auch breitere Formate lagern kann.

Reifenbaum

Ein Reifenbaum sollte stabil sein und,mindestens 100Kg tragen können.

Welches Zubehör gibt es für Felgenbäume?

Reifenbäume stehen oft in Garagen oder Kellern, in denen es mitunter staubig oder vielleicht sogar feucht ist. Um zu verhindern, dass sich Staub oder Feuchtigkeit auf die Räder niederschlagen, sollte man sie abdecken. Für viele Modelle gibt es Schutzhüllen, die komplett über den Ständer gelegt werden können.

Sie werden mit einem Reißverschluss geschlossen und können in den meisten Fällen mit einem Kordelzug am unteren Ende der Reifenschutzhülle fixiert werden. So verschnürt werden die Autoreifen auch vor schädlicher UV-Strahlung geschützt. Bei den fahrbaren Modellen bleibt der Griff frei, sodass man den Reifenständer auch im abgedeckten Zustand noch bewegen kann.

Reifenschutzhüllen gibt es in verschiedenen Größen. Gängige Maße sind 75 cm x 96 cm, wobei die 75 Zentimeter den Durchmesser und die 96 Zentimeter die Höhe darstellen. Für die Standardmodelle (< 18 Zoll, 225 Millimeter) ist diese Größe gut geeignet, für alles darüber solltest du selbstverständlich eine größere Hülle verwenden.

Es ist auch durchaus sinnvoll, generell ein etwas größeres Exemplar (ein paar Zentimeter) zu kaufen, da dies das Anlegen erleichtert.

Einige Verkäufer bieten Bundles an, also einen Felgenbaum mit passender Schutzhülle. Das erspart erneutes Suchen.

Eine Alternative zu Schutzhüllen stellen Reifentaschen dar. Diese werden um jeden einzelnen Reifen gelegt und per Kordel fest gezogen. Viele Modelle sparen die Felgen aus und schützen ausschließlich das Gummi der Räder. Der Freiraum in der Mitte ermöglicht somit die problemlose Lagerung an einem Reifenständer.

Es gibt jedoch auch Varianten, die das ganze Komplettrad verhüllen. Reifentaschen verfügen in der Regel über praktische Handgriffe, die den Transport der Autoreifen komfortabler gestalten. Beim Kauf solltest du auch hier auf die richtige Größe achten.

Ein beliebtes Accessoire sind die Radmerker: Kleine Helfer in Form von Ventilkappen, die die Position des Reifens am Auto anzeigen, zum Beispiel „VL“ für „vorne links“ oder „HR“ für „hinten rechts“. So weiß man immer, welcher Reifen an welcher Position gelaufen ist und kann die Pneus beim nächsten Wechsel tauschen, um eine gleichmäßige Abnutzung zu gewährleisten.

Die Radmerker sind UV-, salz- und frostbeständig, können also im normalen Fahrbetrieb genutzt werden. Einige Nutzer ziehen es aus ästhetischen Gründen jedoch vor, die Kappen nur während der Lagerung zu verwenden. Auch für Radmerker gibt es Bundle-Angebote.

Welche Alternativen zu Reifenbäumen gibt es und welche Vorteile und Nachteile haben sie?

Wir haben für dich zwei Alternativen rausgesucht, die den gleichen Nutzen mitbringen wie die Reifenbäume. Dazu gehören zum einen die Wandhalterungen und zum anderen das Reifenregal.

Wandhalterung

Zum einen ist hier die Wandhalterung zu nennen. Die Wandhalterung ist ein echter Platzsparer, erfordert jedoch handwerkliches Geschick bei der Montage.

Wie der Name vermuten lässt, bestehen Wandhalterungen aus einem Set von Haken, die fest mit der Garagen- oder Kellerwand verschraubt werden. Es ist also ein gewisses handwerkliches Können erforderlich, um die Reifenhalter anzubringen, da man um die Benutzung einer Bohrmaschine und Dübel nicht herum kommt.

Wenn du also Zweifel an deinen Fähigkeiten diesbezüglich hast, solltest du dich vielleicht für ein anderes Produkt entscheiden. Durch das Anbringen an der Wand gibt es eine gewisse Fallhöhe. Sollte sich ein Haken lösen, könnte der Reifen oder die Felge beim Sturz beschädigt werden. Im schlimmsten Fall würde auch das darunter geparkte Auto in Mitleidenschaft gezogen.

Vorteile

  • Platzsparend
  • Günstiger Preis
  • Bei sachgerechtem Anbringen sehr stabil
  • Vielseitig nutzbar

Nachteile

  • Erhöhter Montageaufwand
  • Voraussetzung: massive Wand
  • Handwerkliches Können erforderlich
  • Geringe Flexibilität durch feste Montage

Wandhalterungen sind sehr platzsparend, da die Räder an der Wand hängend gelagert werden. Diese Art der Aufbewahrung erlaubt ein Höchstmaß an Gestaltungsspielraum, da die Stelle und Anzahl der Autoreifen nur durch die baulichen Begebenheiten beschränkt sind. Sind die Halterungen einmal fachmännisch angebracht, bieten sie eine sehr stabile Möglichkeit der Reifenlagerung.

Du solltest dir jedoch gut überlegen, wo du sie anbringst. Ein späteres Versetzen ist nicht ohne Aufwand möglich und hinterlässt unschöne Löcher. Die Haken in der Wand können darüberhinaus auch für andere Gegenstände (beispielsweise Gartenschläuche) genutzt werden.

Um Kratzer an der Mittelbohrung der Felgen zu verhindern, solltest du darauf achten, dass die Wandhalterungen über eine Polsterung verfügen. Speziell bei Alufelgen erspart dies unnötigen Ärger.

Die Nutzung einer Wandhalterung gestaltet sich jedoch schwierig, wenn du zum Beispiel in einem Mehrparteienhaus lebst, keine eigene Garage oder gemauerten Kellerraum hast, sondern nur eine Art abschließbare Kellerbox. Dort etwas anzubringen, ist schlicht unmöglich. Eine massive Wand ist also notwendige Voraussetzung für die Wandhalterung.

Reifenregal

Ein Pluspunkt der Reifenregale besteht darin, dass es sie in verschiedenen Ausführungen gibt: einerseits als Wandregal und andererseits als Standregal. Das Wie der Lagerung ist bei beiden Regalen gleich.

Die Reifen lagern stehend auf den Querstreben. Allerdings ist das Wo unterschiedlich: das Wandregal wird fix an der Wand montiert, entweder unten auf dem Boden stehend oder hängend. Das Standregal macht seinem Namen alle Ehre und nutzt seine Standfüße.

Reifenregal

Ein Reifenregal gibt es als Wandregal oder Standregal.

Was kostet ein Felgenbaum?

Die Preisgestaltung bei Reifenständern hängt im Wesentlichen von der Ausstattung ab. Die günstigsten Modelle fangen bei circa zehn Euro an. Das ist die absolute Basisversion. Du bekommst für den Preis einen fixen Standfuß, ein zerlegbares Alu-Rohr und vier Auflageteller aus Kunststoff.

Fahrbare Felgenbäume starten bei circa 17 Euro. Das günstigste Beispiel verfügt über vier Lenkrollen, hat jedoch keinen Griff. Modelle mit Griff bekommt man ab circa 20 Euro. Die teureren Versionen ab circa 25 bis 30 Euro bieten neben Rollen und Griff meist eine Feststellbremse.

Der Großteil der angebotenen Produkte bewegt sich in einer Spanne von 20 bis 50 Euro. In diesem Bereich ist wohl für die meisten etwas dabei. Der „Otto-Normal“-Benutzer, der den Reifenbaum nur zum Lagern verwendet und zweimal im Jahr bewegt, findet wahrscheinlich bereits im unteren Preissegment etwas. Wer eine intensivere Nutzung beabsichtigt, sollte sich eventuell im oberen Preisbereich umschauen.

Wo kann ich einen Felgenbaum kaufen?

Waren lange die Fachhändler für Autozubehör die erste Anlaufstelle im stationären Handel, so gibt es Reifenständer mittlerweile auch in nahezu allen Baumärkten und teilweise sogar bei Discountern. Im Zuge der Entwicklung des Onlinehandels sind diese auch im Internet aktiv.

Die Auswahl an Produkten variiert jedoch sehr stark. Discounter bieten im Rahmen von Aktionen oft nur ein Modell an, Baumärkte und Fachhändler eine Hand voll. Ein größeres Angebot findet sich auf den bekannten Marktplätzen eBay und amazon. Hier gibt es eine Vielzahl an Verkäufern und Ausführungen.

In unserem Vergleichstest wirst du sehen, dass unter allen vorgestellten Felgenbäumen ein Link zu mindestens einem Shop oder Marktplatz zu finden ist. Sollte dir ein Modell zusagen, kannst du auf den Link klicken und das Produkt deiner Wahl direkt in den Einkaufswagen legen.

Entscheidung: Welche Arten von Felgenbäumen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Modellen unterscheiden:

  • Fahrbarer Felgenständer
  • Nicht fahrbarer Felgenständer

Schauen wir uns die beiden Varianten nun im Detail an.

Was zeichnet einen fahrbaren Felgenbaum aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Die fahrbaren Ausführungen haben Rollen, deren Anzahl zwischen zwei und vier Stück variiert. Sie sind seitlich beziehungsweise seitlich und vorn am Fuß angebracht. Vereinzelt sieht man auch Exemplare mit vier Lenkrollen an jeder Ecke des Standfußes. Zur einfachen Fortbewegung ist meist ein Griff montiert, mit dem man den Ständer schieben oder ziehen kann.

Vorteile

  • Sehr einfache Montage
  • Schonende Lagerung der Felgen
  • Flexibilität
  • Freischwebende Lagerung
  • Für Felgen und Kompletträder geeignet

Nachteile

  • Platzbedarf in Keller oder Garage
  • Nur für einen Satz Reifen konstruiert
  • Sturzgefahr bei Unebenheiten
  • Nicht für Reifen ohne Felgen geeignet

Die fahrbaren Versionen erhöhen die Mobilität und die Flexibilität enorm, da die Räder am Ständer mühelos von A nach B transportiert werden können. Befinden sich Fahrzeug und Lagerstätte auf einer Ebene, entfällt das kraftraubende Schleppen oder rückenfeindliche Rollen der Pneus. Auch ein (kurzzeitiger) Standortwechsel innerhalb des Raumes oder Gebäudes ist ohne großen Aufwand möglich.

Beim Bewegen eines fahrbaren Reifenbaums solltest du vorsichtig agieren. Größere Unebenheiten im Boden können dazu führen, dass der Ständer ins Wanken gerät. Die Gefahr ist, dass er kippt und deine Reifen beim Sturz beschädigt werden. Deshalb solltest du sicher stellen, dass du immer eine Hand zum Stützen des Felgenständers frei hast.

Beim Transport von Rädern mit unterschiedlicher Breite empfiehlt es sich, die breiteren und schwereren auf die unteren Ebenen zu stecken, da hierdurch der Schwerpunkt tiefer liegt und die Stabilität so erhöht wird.
Fahrbarer Felgenbaum

Ein fahrbarer Felgenbaum bietet Flexibilität, eine einfache Montage und eine schonende Lagerung.

Was zeichnet einen nicht fahrbaren Felgenbaum aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Die nicht fahrbaren Modelle verfügen über einen fixen Standfuß in Kreuzform. Der obere Teil weist prinzipiell keine Unterschiede zu den Fahrbaren auf. Die fixen Felgenständer empfehlen sich für Nutzer, die Hindernisse, wie Treppen, beim Transport überwinden müssen und für die ein mobiler Baum somit nicht sinnvoll ist. Oder die ihre Reifen in unmittelbarer Nähe zu ihrem Auto lagern können.

Vorteile

  • Sehr einfache Montage
  • Schonende Lagerung der Felgen
  • Freischwebende Lagerung
  • Für Felgen und Kompletträder geeignet

Nachteile

  • Platzbedarf in Keller oder Garage
  • Nur für einen Satz Reifen konstruiert
  • Nicht so flexibel wie fahrbare Felgenbäume
  • Nicht für Reifen ohne Felgen geeignet

Der überwiegende Teil der nicht fahrbaren Reifenbäume sieht eine horizontale Lagerung vor. Es gibt allerdings auch Modelle, bei denen die Reifen vertikal aufgehängt werden. Das sind jedoch, unseren Recherchen zufolge, eher Exoten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Felgenbäume vergleichen und bewerten

Im folgenden möchten wir dir ein paar Kriterien an die Hand geben, anhand derer du Felgenständer vergleichen kannst und bewerten kannst. Du kannst diese nutzen, um deinen Favoriten zu finden.

Im Wesentlichen handelt es sich dabei um:

  • Stabilität
  • Mobilität (fahrbar / nicht fahrbar)
  • Felgengröße / Reifenbreite
  • Persönliche Situation / Bedürfnisse
  • Zubehör / Extras

Schauen wir uns diese Kriterien nun im Einzelnen an.

Stabilität

Ein zentraler Aspekt beim Kauf eines Felgenbaums ist die Frage nach der Stabilität des Produkts. Wir haben uns im „Ratgeber“-Teil schon mit diesem Thema beschäftigt, möchten dir hier jedoch noch einmal die Wichtigkeit der Standfestigkeit ans Herz legen.

Das Kriterium der Stabilität beinhaltet mehrere Komponenten. Da ist zum einen die Verarbeitung. Reifenbäume bestehen meist aus mehreren Teilen, die ineinander gesteckt oder miteinander verschraubt werden. Du solltest darauf achten, dass diese Schraub-und Steckverbindungen ordentlich ineinander greifen, das heißt nicht zu viel „Spiel“ haben.

Wenn der Ständer ohne Reifen schon hin und her schwankt, wird er sich mit Autoreifen wahrscheinlich auch früher oder später in eine Richtung neigen. Das Umkippen des Reifenständers ist dann wohl nur noch eine Frage der Zeit.

Eine weitere Größe, die in deine Überlegungen einfließen sollte, ist die maximale Traglast des Felgenbaums. Viele handelsübliche Modelle haben eine Traglast von 100 Kilogramm. Das bedeutet, dass der einzelne Reifen nicht mehr als 25 Kilogramm wiegen darf. Bei gängigen Reifengrößen sollte dies kein Problem darstellen. Solltest Du jedoch Breitreifen besitzen, kann es sein, dass du schnell an diese Grenze stößt.

Achte deshalb auf die maximale Traglast des Reifenbaums, um böse Überraschungen zu vermeiden. Während unserer Recherche haben wir gesehen, dass nicht alle Hersteller beziehungsweise Verkäufer diese Angabe machen. Es lohnt sich auf jeden Fall, hier einmal nachzufragen.

Für den Fall, dass du unterschiedlich breite Reifen hast, empfehlen wir dir, die größeren und schwereren unten am Felgenbaum zu lagern. Du senkst damit den Schwerpunkt und erhöhst die Stabilität. Auch sei an dieser Stelle der Tipp aus der „Ratgeber“-Sektion wiederholt: Teste den erworbenen Felgenständer mit alten Autoreifen oder Ersatzprodukten, bevor du ihn womöglich mit deinen teuren Alus bestückst.

Mobilität (fahrbar / nicht fahrbar)

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal der Felgenbäume besteht darin, ob sie über einen fixen Standfuß oder über (bis zu vier) Rollen verfügen. Die Vorteile des Felgenbaums mit Rollen liegen in der erhöhten Mobilität und Flexibilität. Befinden sich Lagermöglichkeit und Auto auf einer Ebene, erübrigt sich das Tragen oder Rollen der Pneus.

In größeren Mehrparteienhäusern können die Kellergewölbe durchaus weitläufig sein, so dass sich auch hier eine mobile Version In größeren Mehrparteienhäusern können die Kellergewölbe durchaus weitläufig sein, so dass sich auch hier eine mobile Version trotz vorhandener Treppe auszahlen kann.

Fällt die Entscheidung auf ein fahrbares Modell, solltest du darauf achten, dass es über eine Feststellbremse verfügt. Die Bremse erhöht die Stabilität. Der fahrbare Reifenbaum sollte vorsichtig bewegt werden, da er durch größere Unebenheiten im Boden ins Wanken geraten und kippen kann.

Müssen vor dem Reifenwechsel Hindernisse überwunden werden, bietet sich ein Felgenständer mit fixem Standfuß an. Für den einfacheren Transport können Reifentaschen benutzt werden, die um die Reifen geschlagen werden und in der Regel über einen Handgriff verfügen. So kannst du zwei Räder auf einmal transportieren.

Felgengröße / Reifenbreite

Die Größe und Breite deiner Räder beeinflusst auch deinen Bedarf in punkto Felgenbaum. Die Reifen werden liegend auf den Auflagetellern gelagert. Je breiter der Reifen, desto mehr Platz muss zwischen den Tellern vorhanden sein. Standardmodelle stoßen meist bei 225 Millimeter Breite an ihre Grenzen.

Besitzer breiterer Pneus müssen folglich auf Ausführungen zurückgreifen, die dieses Maß überschreiten. Bei Lagerung von vier Reifen an einem Reifenbaum belief sich die maximale Reifenbreite im Rahmen unserer Recherche auf 295 Millimeter, bei Lagerung von nur zwei Reifen auf 355 Millimeter.

Der Durchmesser der Felgen beziehungsweise Kompletträder spielt ebenfalls eine, wenn auch untergeordnetere, Rolle bei der Auswahl des Reifenständers. Speziell bei den nicht fahrbaren Varianten mit einer horizontalen Lagerung gibt es theoretisch keine Begrenzung der Größe.

Du solltest jedoch darauf achten, dass die maximale Traglast nicht überschritten wird, respektive die Stabilität des Ständers gewährleistet bleibt. Bei fahrbaren Felgenbäumen mit Griff ist die Aufnahmekapazität logischerweise auf den Abstand von Griff zu Mittelrohr beschränkt.

Die gängigen Modelle der Reifenbäume bieten Lösungen für Räder bis zu 225 Millimeter Breite und 17 bi 18 Zoll Höhe. Maximale Werte, die im Rechercheprozess festgestellt wurden, betragen 295 Millimeter für die Breite und 72 Zentimeter für den Durchmesser der Reifen. Dies entspricht einer maximalen Höhe der Kompletträder von circa 28 Zoll.

Persönliche Situation / Bedürfnisse

Wir gehen davon aus, dass die grundlegende Entscheidung für einen Reifenbaum als Lagerungsmöglichkeit schon getroffen ist und du über ausreichend Platz im Keller, Schuppen oder der Garage verfügst, um ihn unterzubringen. Bevor du nun eine Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Felgenbaum triffst, solltest du selbstverständlich deine persönliche Situation beleuchten.

Die Frage nach der Mobilität haben wir bereits im entsprechenden Abschnitt behandelt. Schau, welche Variante sich für dich am besten eignet, indem du die potenziellen Standorte prüfst und entscheide dich entsprechend.

Es lohnt sich auch, ein bisschen vorausschauend zu denken. Ist auf kurz- bis mittelfristige Sicht ein Fahrzeugwechsel geplant? Zum Beispiel weil Nachwuchs ansteht oder eine Reparatur des alten Autos sich nicht mehr lohnt? Vielleicht sparst du ja sogar schon auf einen neuen Wagen?

Wenn die Möglichkeit besteht, dass sich mit dem Fahrzeug auch die Reifengröße verändert, solltest du dies mit einplanen und dich gegebenenfalls für ein größeres Modell entscheiden. Zwar rechnen sich Felgenbäume meist schon nach einem Jahr, es wäre jedoch trotzdem schade um das Geld, dass man besser in Unternehmungen mit Familie oder Freunden investieren könnte.

Zubehör / Extras

Das gängige Zubehör für Felgenbäume umfasst in erster Linie Utensilien zum Schutz der Reifen vor Staub, Feuchtigkeit und UV-Strahlung. Wer seine Räder komplett schützen möchte, kann sich einer Schutzhülle bedienen. Diese wird in Gänze über den Felgenbaum gelegt, mit einem Reisverschluss verschlossen und durch einen Kordelzug fixiert.

Reifentaschen schützen meist nur den eigentlichen Reifen und lassen die Felge frei. Zudem sind die meisten Modelle mit einem Handgriff zum besseren Transport ausgestattet. Es gibt jedoch auch Taschen, die das komplette Rad verhüllen. Diese sind jedoch nicht für die Lagerung an einem Reifenständer geeignet.

Zur Markierung der Reifenposition am Auto eignet sich Kreide, ein spezieller Markierstift oder sogenannte Radmerker. Das sind Ventilkappen, die die Kennzeichnung (zum Beispiel „HR“ für hinten rechts) auf ihren Köpfen tragen und anstelle der ursprünglichen Ventilkappen benutzt werden können.

Einige Verkäufer bieten Bundles an, das heißt einen Felgenständer mit einem oder gar mehreren der Accessoires. Dies erspart natürlich die Suche nach dem passenden Extra, sollte jedoch, unserer Ansicht nach, nicht unbedingt kaufentscheidend sein, da Schutzhüllen und Radmerker jeweils nur für ein paar Euro zu haben sind.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Felegenbäumen

Im Folgenden präsentieren wir dir alle Marken und Hersteller von Felgenbäumen, die wir auf unserem Portal bewertet haben. Wir haben zu jedem der Anbieter Hintergrundinformationen recherchiert und stellen dir, wenn vorhanden, auch Kontaktdaten zur Verfügung.

Informationen zum Unternehmen

Die Marke AUTONIK wird von der Firma Car Topic vertrieben. Der Hauptsitz der Car Topic GmbH befindet sich in Österreich, genauer gesagt in der Stadt Ansfelden. Das Sortiment ist vielfältig. Neben Reifenzubehör wie zum Beispiel Wagenhebern stellt das Unternehmen auch Autopflegeprodukte, Accessoires wie Radierblenden und Sitzbezüge, aber auch Sicherheitsartikel wie Warnwesten oder Kindersitze her.

Kontaktdaten

Freindorferstr. 2d
A-4052 Ansfelden
Österreich

Informationen zum Unternehmen

Die Marke BITUXX wird von der Firma ms-point vertrieben. Trotz intensiver Recherche konnten wir keine Details zu diesem Unternehmen ermitteln. Andere Produkte, die unter dem Namen ms-point vertrieben werden, sind unter anderem Autopoliersets, Werkzeug oder Trampoline. Sogar Eiswürfelmaschinen gehören zum Repertoire. Unter dem Namen „ms-point“ werden auch Druckerpatronen vertrieben. Ob es sich um das gleiche Unternehmen handelt, konnten wir nicht in Erfahrung bringen.

Kontaktdaten

Informationen zum Unternehmen

Cartrend ist eine Firma, die ihren Sitz in den Niederlanden hat. Das Unternehmen bietet Zubehör rund ums Auto. Außerdem sind auch Zubehörteile für das Zweirad bestellbar. Die Produkte sind bei Discountern, im Internet oder bei Partnerunternehmen erwerbbar.

Kontaktdaten

Cartrend
Auto – Trend
Industrieweg 46B
3241 MA Middelharnis
Niederlande
Telefon: 0187 60 93 61
Fax: 0187 60 93 64
www.cartrend.nl
[email protected]

Informationen zum Unternehmen

Deuba24online ist ein kundenorientierter Onlinevertrieb, der Produkte aus den Bereichen Gartenmöbel, Haushalt, Heimwerker, Spiel, Sport oder Haustierhaltung vertreibt. Er hat sein Hauptsitz in Losheim am See. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte über eine eigene Webseite. Einige der Produkte werden allerdings auch auf Seiten wie Amazon angeboten. Sie werden dort aber auch von Deuba verkauft und versendet.

Kontaktdaten

Deuba GmbH & Co. KG
Saarbrücker Str. 216
66679 Losheim am See
Telefon: 06861 / 9010000
Fax: 06861/ 9080136
[email protected]
www.deuba24online.de

Informationen zum Unternehmen

Die Marke Dino ist nicht ganz so präsent. Sie stellen verschiedene Produkte her, wie Poliermaschinen, Autozubehör, Kinderfahrräder oder Schubkarren.

Informationen zum Unternehmen

Zur Marke „Formula“ können wir keine weiteren Angaben machen. Trotz ausgiebiger Recherche konnten wir nur herausfinden, dass Felgenbäume und andere Artikel wie Bremsbeläge oder -scheiben sowie Autoglasfolie unter diesem Namen verkauft werden. Ein Unternehmen, das für den Vertrieb dieser Marke verantwortlich zeichnet, können wir dementsprechend nicht benennen. Somit sind wir auch nicht in der Lage, dir Kontaktdaten eines Herstellers mitzuteilen, an den du dich bei Fragen oder Problemen wenden kannst.

Kontaktdaten

Informationen zum Unternehmen

Die JAGO AG ist einer der größeren deutschen E-Commerce-Versandhändler in Europa. Seit 2008 verkauft Jago seine Produkte auf Amazon und vertreibt nicht nur Werkzeuge wie Reifendruckprüfer, sondern auch Produkte für Haushalt und Büro. Des Weiteren laufen unter Jago mehrere hauseigene Marken wie Aquamarin, Broil-Master und andere.

Jago ist in Stuttgart ansässig. Jago hat einen guten Ruf im Werkzeugbereich und überwiegend positive Bewertungen für die Produkte bekommen.

Kontaktdaten

JAGO AG
Ingersheimerstr. 12
70499 Stuttgart
Deutschland
+49 (0) 711 / 508 71 47-1
+49 (0) 711 / 508 71 47-0
[email protected]
www.jago-ag.de

Informationen zum Unternehmen

TecTake ist ein internationales E-Commerce Unternehmen. Der Online-Shop umfasst ein breites Sortiment, das eine Vielzahl von Bedürfnissen der zahlreichen Kunden abdeckt. Das Team von TecTake ist erst dann zufrieden, wenn es der Kunde auch ist. Weitere Beweise für diesen Qualitätsstandard sind die Qualitäts- und Gütesiegel, welche TecTake bereits erhalten hat.

Kontaktdaten

TecTake GmbH
Tauberweg 41
97999 Igersheim
Deutschland
Telefon: +497931 – 991920
Fax: +497931 – 9919229
[email protected]
www.tectake.de

Informationen zum Unternehmen

uniTEC ist eine Marke der Inter-Union Technohandel GmbH, oder besser gesagt, des MTS MarkenTechnikServices. Denn durch die Zusammenlegung der Inter-Union Technohandel mit der SPA SystemPartnerAutoteile entstand 2015 das MTS MarkenTechnikService. MTS vertreibt sowohl Eigenmarken als auch Lizenzmarken und Herstellermarken.

UNITEC hat sich mit 20 Jahren Erfahrung als Vertriebs- und Entwicklungspartner führender Softwarehersteller auf dem Markt etabliert, unter anderem aus den Bereichen Anlagen- und Maschinenbau auf CAD- und Prozess- automatisierungs-Lösungen für Anlagenplaner, Betreiber, Maschinenbauer und -fertiger. UNITEC bietet Beratungs-, Schulungs- und Support-Dienstleistungen sowie Software-Entwicklungen an.

Kontaktdaten

Unitec Informationssysteme GmbH
Rodenbacher Chaussee 6
63457 Hanau – Wolfgang
Deutschland
Telefon: +49 6181 94 54 0
Telefax: +49 6181 94 54 110
E-Mail: [email protected]
http://www.unitec.de

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Felgenbäume

Wie lagere ich meine Autoreifen richtig?

Die korrekte Lagerung beeinflusst die Lebensdauer deiner Reifen. Machst du hier etwas falsch, kann es zu Beschädigungen oder vorzeitiger Alterung kommen. Wir haben ein paar Tipps für dich, wie du die Reifen richtig lagerst.

Reifen mit Felge

Vor der Einlagerung empfiehlt es sich, den Luftdruck der Kompletträder um circa 0,5 bar gegenüber der Herstellerangabe zu erhöhen (zum Beispiel an einer Tankstelle), da sie auch im Ruhezustand Luft verlieren. Nach der Demontage sollte das komplette Rad auf Beschädigungen untersucht werden. Ebenso solltest du Fremdkörper im Profil entfernen.

Sind Beulen an der Reifenflanke zu sehen, ist dies auf jeden Fall ein Hinweis auf einen gravierenderen Schaden und der Reifen muss ersetzt werden.

Eine Überprüfung der Profiltiefe bietet sich bei dieser Gelegenheit ebenfalls an. Die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter, Experten raten jedoch schon ab 4 Millimeter bei Winter- und 3 Millimeter bei Sommerreifen zu einem Austausch. Die Profiltiefe lässt sich mit einem Lineal messen. Alternativ gibt es am Reifen eine Verschleißanzeige.

Dort, wo sich die Aufschrift „TWI“ („Tread Wear Indicator“, Deutsch: Abnutzung-Indikator) befindet, findest du kleine Erhebungen in den Profilrillen. Wenn diese mit dem restlichen Profil bündig abschließen, ist die maximale Verschleißgrenze von 1,6 Millimeter erreicht. Aber wie gesagt, es ist besser, du kümmerst dich früher darum. Schlechte Reifen bedeuten schlechte Fahreigenschaften.

Auf keinen Fall solltest du deine Räder an einer Stelle auf dem Boden lagern, an der Reste von Motoröl, Benzin, Lösungsmitteln etc. vorhanden sind. Diese Substanzen schaden dem Material. Alternativen zur Lagerung auf der blanken Erde haben wir ja detailliert besprochen. Achte darauf, dass die Umgebung kühl, trocken und dunkel ist. Auch eine stehende Lagerung ist für Kompletträder nicht empfehlenswert.

Reifen ohne Felge

Was diese beiden Varianten verbindet, ist die Vorliebe für eine kühle, trockene und dunkle Umgebung ohne Öl, Fett oder Chemikalien. Schließlich ist das Material ja das gleiche. Im Gegensatz zu den Kompletträdern sollen Reifen ohne Felge jedoch stehend lagern.

Sie müssen in regelmäßigen Abständen gedreht werden, damit sie nicht ständig auf der gleiche Stelle der Lauffläche stehen. Natürlich gelten auch hier die Hinweise zur Begutachtung und Profiltiefenmessung.

Was ist das ADAC Reifeneinlagerungsprotokoll?

Wer sich für eine Einlagerung seiner Reifen bei einem Reifenhändler oder einer Werkstatt entscheidet, sollte sich im Klaren darüber sein, dass er das Risiko eingeht, dass seine Reifen beschädigt oder verwechselt werden, beziehungsweise ganz verschwinden.

Betroffene Mitglieder haben sich mit diesem Problem an den ADAC gewandt und dieser hat ein Reifeneinlagerungsprotokoll auf seiner Website zur Verfügung gestellt. Anzahl und Daten der Reifen werden aufgenommen und vom Auftragnehmer (Reifenhändler) gegengezeichnet. Dieses Protokoll soll Verwechslungen ausschliessen und helfen, verlorene Reifen wieder zu finden.

Wie kann ich meine Reifen am besten markieren?

Eine effektive Methode, einen gleichmäßigen Verschleiß der Reifen zu gewährleisten, ist, regelmäßig ihre Positionen zu tauschen. Um nachvollziehen zu können, wo welches Rad zuletzt gelaufen ist, sollte man diese beim Reifenwechsel markieren.

Dies ist speziell bei laufrichtungsgebundenen Reifen wichtig, da diese nicht über Kreuz getauscht werden sollten. Die vorgeschriebene Laufrichtung garantiert optimale Haftung und Traktion. Wird diese nicht eingehalten, arbeitet der Reifen nicht optimal. Für die Markierung gibt es mehrere Hilfsmittel.

Das wohl naheliegendste und simpelste ist die Kreide. Einfach die gängigen Kürzel (zum Beispiel „HR“ für hinten rechts) an eine geeignete Stelle am Reifen schreiben – mehr braucht es nicht. Freunde der makellosen Ästhetik bevorzugen hierfür die Lauffläche.

Des ähnlichen Prinzips bedient sich der Reifenmarkierstift. Er ist wasserbeständig und deckt gut auf dunklem Untergrund. Diese Stifte sind in mehreren Farben erhältlich. Aufgrund der Wasserbeständigkeit empfiehlt sich eine unauffällige Stelle zur Markierung. Die bereits vorgestellten Radmerker in Ventilkappenform eignen sich natürlich auch sehr gut.

Kann ich mir einen Felgenbaum selber bauen?

Die findigen Tüftler unter uns werden sofort „Ja!“ rufen! Und tatsächlich, aufgrund des simplen Aufbaus eines Felgenbaums ist dies keine Raketenwissenschaft. Am besten geben wir euch ein Beispiel, das wir im Netz gefunden haben. Es kommt von jemandem, der gern und oft Motorrad fährt und eine Lösung für die Lagerung seines zweiten Satzes suchte.

Der kreative Schöpfer dieses Reifenbaums hat sich einen handelsüblichen Möbelroller als Grundlage genommen und auf diesem ein stabiles Alu-Möbelbein (zum Beispiel Tischbein) mit ausreichender Länge kopfüber montiert.

Durch zwei Löcher, die vorher in geeigneter Höhe durch das Alu-Rohr gebohrt wurden, hat er eine stabile Eisenstange geschoben, an der die Reifen aufgehängt werden. Und schon war der fahrbare Reifenständer fertig.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.focus.de/auto/ratgeber/autoreifen-richtig-lagern-so-bewahren-sie-ihre-bereifung-richtig-auf_id_6540077.html

[2] http://www.badische-zeitung.de/auto-mobilitaet-1/reifenwechsel-auf-den-felgenbaum–75805518.html

[3] https://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/reifen_wechseln_lagern.aspx

[4] http://www.poel-tec.com/lexikon/reifen.php


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