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Zuletzt aktualisiert: 22-01-2021

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Lithium-Ionen, Nickel-Metallhydrid oder AA Mignon – schon der Markt für Akkus ist sehr technokratisch und für Laien oft unverständlich. Das Ganze setzt sich beim Kauf für entsprechende Ladegeräte fort. Woher weiß ich, welches Ladegerät mit meinen Akkus kompatibel ist oder ist es gar gefährlich verschiedene Akkuarten zusammen in einem Gerät zu laden? Wie halten die Akkus die am längsten?

Um dir diese Fragen und Sorgen zu nehmen, haben wir für dich den großen Akkuladegeräte-Test 2021 gemacht und die wichtigsten Fragen rund um das Thema Akkus und Ladegeräte in unserem Ratgeber beantwortet. So bist du stets auf der sicheren Seite und hast volle Power für Radio, Kamera, Fernbedienung und Co.

Das Wichtigste in Kürze

  • Akkuladegeräte laden wiederverwendbare Akkuzellen wieder mit Energie auf. Am geläufigsten sind Rundzellenakkus mit Nickel-Metallhydrid oder Lithium-Ionen.
  • Je nach verwendetem Material müssen geeignete Akkuladegeräte verwendet werden. Wird ein Lithium-Ionen-Akku in einem Ladegerät für nickelhaltige Akkuzellen geladen, besteht akute Brandgefahr durch Überladen des Akkus.
  • Für eine lange Lebensdauer der Akkuzellen bieten Akkuladegeräte viele Zusatzfunktionen wie Entladung, Ladestatusanzeige, automatische Abschaltung und weitere Möglichkeiten an.

Akkuladegeräte Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Bei Akkuladegeräten gilt es auf einige wichtige Details zu achten, damit die Akkus lange halten und keine Sicherheitsbedenken entstehen. Aber auch viele Zusatzfunktionen können sehr hilfreich sein, damit deine Akkus immer voll geladen sind.

Damit du das für dich passende Akkuladegerät findest, haben wir für dich unsere Favoriten zusammengestellt, um dich bei der Auswahl zu unterstützen.

Das beste Universal Akkuladegerät

Das Akkuladegerät von AmazonBasics bietet die Möglichkeit, Akkuzellen verschiedener Typen, wie Lithium-Ionen, andere Lithium-basierte Akkutypen und Nickel-Metallhydrid-, sowie Nickel-Cadmium-Akkus, zu laden.

Die eingebauten Sicherheitsvorrichtungen in Form der automatischen Abschaltung, Verpolschutz und eigener Sicherung zur Verhinderung von Kurzschlüssen ermöglichen eine sichere Aufladung auch ohne Aufsicht des Benutzers.

Dank der individuell angesteuerten Ladeschächte und der mikrochipgesteuerten Ladestatuserfassung können gleichzeitig bis 4 unterschiedliche Akkurundzellen geladen werden. Also ganz gleich ob die Akkus der Kamera oder Fernbedienung schlapp machen, mit dem Akkuladegerät von AmazonBasics kannst du einfach die Akkus einlegen und den Rest erledigt das Gerät.

Bewertung der Redaktion: Das universelle Akkuladegerät von AmazonBasics ist dank seiner intelligenten Ladefunktionen für alle Typen von Rundzellenakkus geeignet. Wenn du dir keine Gedanken machen möchtest, was für Akkus du hast und wie lange sie geladen werden müssen, ist das Surophy Ladegerät für Akkus dein treuer Begleiter und Helfer.

Das beste Akkuladegerät für Lithium Ionen Akkus

Mit dem Varta LCD Dual Tech Ladegerät steht dir ein Markengerät zur Verfügung, welches sowohl Lithium-basierte Akkus, als auch nickelhaltige Akkuzellen laden kann. Für Lithium-Kobaltoxid-Akkus gibt es sogar eine Schnellladefunktion, die dir in 3 Stunden wieder volle Power liefert.

Zusätzlich bietet das LCD Dual Tech Ladegerät von Varta neben den 4 Ladeschächten eine USB-Ladebuchse für Handy und Tablet an. Außerdem kannst du auch Akkus Entladen, Auffrischen und eine Kapazitätsmessung vornehmen und über den LCD-Bildschirm ablesen.

Bewertung der Redaktion: Mit diesem Akkuladegerät aus dem Hause Varta bist du für alle Fälle gerüstet. Dank der intelligenten Steuerung und Funktionen kannst du alle gängigen Akkutypen und Bauarten laden. Auch in Puncto Sicherheit ist das LCD Dual Tech Ladegerät mit einer Erkennung von defekten oder alkalischen Li-Ion Zellen und falscher Polarität, Minus Delta U Abschaltung, Kurzschlussschutz und Temperaturkontrolle voll ausgestattet.

Das beste Akkuladegerät für nickelhaltige Akkus

Ansmann stellt mit dem Powerline 4 Smart Akkuladegerät ein kompaktes, aber gleichzeitig auch intelligentes, Ladegerät für Nickel-basierte Akkurundzellen her. Die Einzelschachtüberwachung lädt bis zu 4 Akkus unabhängig voneinander und stoppt automatisch bei Erreichen der vollen Kapazität.

Weiterhin kannst du auch Akkus mit schon verminderter Leistung einlegen, die automatisch erkannt und dank Repair-Modus wieder aufgefrischt werden.

Auch die Sicherheitsvorrichtungen sind durch Verpolschutz, automatischer Abschaltung, Minus-Delta-U-Überwachung, Überladeschutz, Sicherheitstimer nach 8 Stunden und Erkennung von defekten Akku-Zellen und nicht wiederaufladbaren Batterien sehr umfangreich.

Bewertung der Redaktion: Das Powerline 4 Smart Akkuladegerät der Firma Ansmann ist dank der umfangreichen Sicherheitsfunktionen und dem intelligenten Reparatur- sowie Erhaltungsmodus eine ausgezeichnete Wahl für neue und alte Nickel-Metallhydrid- oder Nickel-Cadmium-Akkus. Der abnehmbare Stecker macht das Ladegerät auch zum perfekten Begleiter auf Reisen, damit die Kamera immer genug Energie für tolle Urlaubsbilder hat.

Das beste intelligente Akkuladegerät mit Zusatzfunktionen

Den Beinamen Akkupflegestation verdient sich das Powerline 4 Ultra von Ansmann durch seine umfangreichen Funktionen. Das intelligente Gerät besticht durch individuelle Einstellmöglichkeiten des Ladeprogramms und des Ladestroms, sowie der Erhaltungsladefunktion, automatischer Abschaltung und einer Ladeanzeige mit Akkuspannung, Lade-/Entladestrom, Kapazität und Ladedauer.

Auch tiefenentladene Akkus können wieder aufgefrischt und nochmals verwendet werden. Die Akkus können auch dauerhaft im Ladegerät bleiben, da auch die umfangreichen Sicherheitsmechanismen wie Verpolschutz, Automatische Abschaltung, Minus-Delta-U-Überwachung, Überladeschutz, Einzelschachtüberwachung, Sicherheitstimer und Erkennung von defekten Akku-Zellen vor Überladen und Brandgefahr schützen.

Bewertung der Redaktion: Das Powerline 4 Ultra  von Ansmann ist ein wahrer Alleskönner unter den Akkuladegeräten. Universell geeignet für lithium- und nickelhaltige Akkus von Größe AA bis D-Zellen wartet das Ladegerät mit zusätzlichen Funktionen für die schonende und lebensverlängernde Ladung der Akkus auf.

Das beste einfache Akkuladegerät für Reisen

Das Akkuladegerät von AmazonBasics für nickelhaltige Akkurundzellen ist schlicht im Design, sehr kompakt und funktionell. Dank der eingebauten Lade-Wechselstrom-Technologie kann das Akkuladegerät weltweit eingesetzt werden. Bis zu 4 Akkuzellen der Größen AA und AAA können paarweise oder zu viert aufgeladen werden.

Die LED-Anzeige warnt bei falsch eingelegten Akkus oder nicht aufladbaren Batterien durch ein Blinken. Zusätzlich verfügt es über einen Überladeschutz und schaltet nach 4 Stunden automatisch ab.

Bewertung der Redaktion: AmazonBasics liefert hier ein einfach gehaltenes Akkuladegerät für Nickel-basierte Akkuzellen, dass alle wichtigen Funktionen zuverlässig erfüllt und optimal fürs Reisen ist. Neben Akkuzellen kann über die integrierte USB-Ladebuchse auch das Handy oder eine Powerbank geladen, damit einem unterwegs nie die Energie ausgeht.

Das beste Akkuladegerät mit Akkus

Das VARTA LCD Plug Ladegerät liefert gleich die passenden Akkus für das Ladegerät und die Wanduhr oder den Wecker mit. Im Lieferumfang sind 4 langlebige und kraftvolle AA Nickel-Metallhydrid-Akkus mit einer Kapazität von 2100 Milliamperestunden enthalten.

Darüber hinaus kann über das LCD-Display der aktuelle Ladestatus abgelesen werden und ebenso wird darüber eine aktive Ladung über die integrierte USB-Ladebuchse angezeigt. Varta bietet zudem mehrere Funktionen zur sicheren Benutzung und zum Überladungsschutz an. Dieser wird durch Minus-Delta-U-Abschaltung, Sicherheitstimer, Kurzschlussschutz und Alkaline-Erkennung gewährleistet.

Bewertung der Redaktion: Wenn du dir unsicher bist, welche Akkus mit welchem Ladegerät kompatibel sind, dann bist du mit dem VARTA LCD Plug Ladegerät auf der sicheren Seite. Hier liefert Varta zum Ladegerät direkt die passenden Rundakkuzellen mit. Aber auch andere nickelhaltige Akkuzellen können natürlich mit dem Akkuladegerät aufgeladen werden.

Akkuladegeräte: Kauf- und Bewertungskriterien

Der Vorteil von Akkuzellen ist, dass sie im Gegensatz zu herkömmlichen Batterien mehrfach benutzt werden können und so auch die Umwelt schonen und der Wegwerfgesellschaft entgegenwirken. Damit du möglichst lange etwas von deinen Akkus hast und auf was du noch unbedingt beim Kauf eines Akkuladegerätes achten solltest, haben wir dir hier einmal kurz und prägnant zusammengestellt:

Die Wahl des richtigen Akkuladegerätes verlängert nicht nur die Nutzungsdauer deiner Akkuzellen, sondern stellt auch einen wichtigen Sicherheitsaspekt dar! Denn beschädigte oder die falschen Akkus im Ladegerät können zu erheblichen Schäden am Akku und dem Ladegerät oder sogar zu einem Brand führen.

Nimm dir also lieber die Zeit und studiere die wichtigsten Kaufkriterien und unseren Ratgeber, um immer mit voller Power auf der sicheren Seite zu sein.

Kompatibilität

Akkus dürfen nur mit einem passenden Ladegerät geladen werden. Andernfalls riskierst du das Beschädigen deiner Akkuzellen oder im schlimmsten Fall ein Aufplatzen und Entzünden der Akkus. Um das auf jeden Fall zu vermeiden, solltest du vor dem Kauf eines Ladegerätes die folgenden Eckdaten deiner Akkus in Erfahrung bringen:

  • Akku-Typ: Am weitesten verbreitet sind Nickel-Metallhydrid (NiMH), bzw. ehemals Nickel-Cadmium (NiCd), und Lithium-Ionen-Akkus. Diese chemischen Verbindungen bezeichnen die Zusammensetzung der Säure, mithilfe derer die Energie im Akku gespeichert wird. Nickel-Metallhydrid und Lithium-Ionen-Akkus unterscheiden sich in ihrer Lebensdauer, der Anzahl der Ladezyklen, dem Memory-Effekt und beim Laden besonders wichtig in der Ladespannung, bzw. Ladeschlussspannung. Um ein Überladen der Akkus mit fatalen Folgen zu verhindern, achte darauf ein passendes Ladegerät für Nickel- oder Lithium-Akkus zu kaufen. Einige spezielle Ladegeräte für den Modellbau können durch einen Umschaltmechanismus auch beide Akku Arten sicher laden.
  • Größe der Akkus: Achte auch darauf, dass dein neues Akkuladegerät auch für die Größe deiner Akkus geeignet ist. Die meisten Geräte sind mit den gängigen Größen von AA bis zum D und E Block kompatibel. Informiere dich besonders bei Akkupacks und Knopfzellen genau, ob dein Wunsch-Akkuladegerät auch diese Akkubauarten laden kann.

Anzahl der Ladeschächte

Dieses Kriterium richtet sich ganz nach deinem Verbrauch und Bedarf an Akkus aus. Hast du stets viele Akkuzellen in Benutzung und müssen diese oft gleichzeitig gewechselt und geladen werden, empfiehlt sich ein Ladegerät mit 6 oder mehr Ladeschächten. Die meisten Akkuladegeräte bieten Platz für das gleichzeitige Laden von 4 Akkuzellen.

Weiterhin ist es sehr verbreitet, dass Akkus bei einfachen Ladegeräten immer nur paarweise geladen werden können. Im Idealfall werden so nur Akkuzellen geladen, die auch paarweise genutzt werden und entsprechend denselben Entladestatus haben. Andernfalls wird die vollere Akkuzelle so lange weiter geladen, bis auch die Akkuzelle mit der höheren Entladung wieder vollständig aufgeladen ist.

Abschaltfunktion

Die Abschaltfunktion bei Akkuladegräten ist besonders wichtig für die Sicherheit des Ladevorgangs und die Langlebigkeit der Akkuzellen. Wie schon eingangs erwähnt, sollten Akkus nicht überladen werden, da sie so ihre Energiespeicherfunktion verlieren.

Die Abschaltfunktion schützt vor Brandgefahr und erhält die maximale Kapazität der Akkuzellen.

Akkuladegeräte mit einer Abschaltfunktion werden oft als intelligente Akkuladegeräte bezeichnet, da mittels eingebauter Mikrochips anhand verschiedener Parameter erkannt werden kann, wann ein Akku voll aufgeladen ist.

Einfache Ladegeräte verfügen, wenn überhaupt, nur über einen Zeitschalter, der nach Ablauf einer vorprogrammierten Zeit den Ladevorgang automatisch beendet. Hierbei ist allerdings nicht garantiert, dass der Akku voll geladen oder nicht überladen ist.

Es gibt verschiedene Methoden, um festzustellen, wann der Ladevorgang abgeschaltet werden muss. Je nach Akku-Typ wird die Temperatur oder die Ladeschlussspannung mittels der maximalen Ladespannungs-, der Delta-Minus-U- oder Delta-Minus-V-Methode als ausschlaggebender Parameter verwendet.

Weitere Zusatzfunktionen

Neben der Abschaltfunktion gibt es noch weitere nützliche Funktionen, die dir ein Akkuladegerät bieten kann. Bezüglich der Sicherheit ist eine Erkennung von beschädigten Akkus oder fälschlicherweise eingelegten, nicht wiederaufladbaren Batterien sehr vorteilhaft.

Auch eine Anzeige des aktuellen Ladestatus der einzelnen Akkuzellen per Display oder LED-Anzeige hilft dir zu erkennen, ob noch genügend Energie in den Akkuzellen vorhanden ist bzw. inwieweit sie schon wieder aufgeladen und bereit für den Einsatz sind.

Weitere hilfreiche Funktionen sind unter anderem die Akku-Auffrischungsfunktion zur Verlängerung der Lebensdauer, die Einzelschachtsteuerung zum Anpassen an verschiedene Akkuzellen, die Entladefunktion, die Einstellung des Ladestroms und der Ladespannung und die Erhaltungsladung zum Entgegenwirken der Selbstentladung bei längerer Nichtbenutzung.

Akkuladegeräte: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Nun kennst du schon die wichtigsten Kriterien zur Auswahl eines Akkuladegerätes. Dennoch gibt es noch einiges mehr zum diesem thema zu wissen. Wir haben für dich die häufigsten Fragen zusammengestellt und detailliert beantwortet.

Was ist ein Akkuladegerät?

Ein Akkuladegerät dient dazu, in Akkuzellen verbaute Akkumulatoren mit Energie zu versorgen, die diese dann für längere Zeit speichern und bei Bedarf wieder abgeben können.

Die meisten Akkuladegeräte sind für handelsübliche Rundzellenakkus in den gängigen Größen AA, AAA, C, D und 9-Volt, bzw. auch als Mikro-, Mignon-, Baby-, Monozelle und E-Block bezeichnete Akkuzellen konzipiert.

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Durch die angelegte Spannung des Akkuladegeräts lösen sich Ionen von den Elektroden im Akku. Diese werden gespeichert und sorgen für die Stromabgabe. (Bildquellle: Thomas Kelley /Unsplash)

Aber auch andere Bauformen von Akkuzellen wie Knopfzellen, Akkupacks und Werkzeugakkus werden mithilfe von Akkuladegeräten wieder aufgeladen. Besonders bei Werkzeugakkus werden meistens spezielle Akkuladegeräte für das jeweilige Werkzeug vom Hersteller angeboten. Nur mit diesen lassen sich dann die Werkzeugakkus wieder aufladen.

Welche Arten von Akkuladegeräten gibt es?

Akkuladegeräte weisen je nach Hersteller und Modell diverse Unterschiede in Aussehen, Funktionen und Bedienung auf. Jedoch lassen sich alle Ladegeräte in zwei wesentliche Arten einteilen. Welche das sind und was die Vor- und Nachteile der jeweiligen Art von Akkuladegerät sind, erfährst du in dieser Tabelle:

Art Vorteile Nachteile
einfache Akkuladegeräte günstig, leicht zu bedienen, meist kompakt Sicherheitsrisiko durch fehlende intelligente Abschaltfunktion, folglich Überladung oder unvollständige Ladung der Akkus, sollten nur unter Aufsicht benutzt werden
intelligente Akkuladegeräte hohe Sicherheit durch intelligente Abschaltung bei voller Ladung, Ermittlung und Anzeige des Ladestatus, weitere Zusatzfunktionen wie Erhaltungsladung, Auffrischung, Einzelschachtsteuerung und Ladestrom/ -spannungseinstellung etwas teurer als einfache Akkuladegeräte, meist größer

Im weiteren Sinne zählen auch Ladegeräte für Handys und Werkzeuge zu den Akkuladegeräten. Besonders bei Handys gibt es inzwischen diverse Lademethoden wie kabelloses Laden per Induktion oder Schnellladegeräte. Powerbanks für das Laden ohne Netzbetrieb stellen eine Sonderform dar, da sie sowohl selbst ein Akku sind, als auch gleichzeitig als Ladegerät fungieren.

Was kostet ein Akkuladegerät?

Akkuladegeräte gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen. Je mehr Funktionen sie aufweisen, desto teurer werden sie – allerdings sind diese Ausführungen von Akkuladegeräten eher etwas für Profis und Modellbauer mit speziellen Bedürfnissen.

Typ Preisspanne
Einfaches Akkuladegerät circa 7 bis 20 Euro
intelligentes Akkuladegerät circa 10 bis 45 Euro
Profi Akkuladegerät circa 40 bis 180 Euro

Für den gelegentlichen Gebrauch im Haushalt für Akkus von Uhren und Fernbedienung reichen einfache Akkuladegeräte bis 20 Euro völlig aus. Werden Akkubetriebene Geräte täglich genutzt und müssen zuverlässig arbeiten solltest du zu einem intelligenten Akkuladegerät bis 45 Euro greifen, damit die Akkus lange halten und die Geräte immer mit Strom versorgt sind.

Bei Profis und Modellbauern kommt es ganz auf die speziellen Bedürfnisse an, die an das Ladegerät gestellt werden. Akkupacks und verschiedene Akkutypen erfordern teilweise individuelle Einstellungen der Ladespannung oder des Ladestroms. Je nach Größe und Umfang der benötigten Funktionen können diese Geräte auch mal bis zu 180 Euro oder mehr kosten.

Wo kann ich Akkuladegeräte kaufen?

Akkuladegeräte und Akkuzellen sind heutzutage in jedem Haushalt nicht mehr wegzudenken. Viele Geräte des täglichen Bedarfs beherbergen eine oder mehrere Akkuzellen. Daher sind auch die Ladegeräte im normalen Einzelhandel oder im Fachhandel bei diesen Anbietern zu erwerben:

  • saturn.de
  • mediamarkt.de
  • conrad.de
  • amazon.de
  • real.de
  • ebay.de

Die Auswahl von Anbietern und Herstellern von Akkuladegeräten ist inzwischen sehr groß. Es gibt sowohl große Markenhersteller, als auch kleine Hersteller, die günstige Akkuladegeräte anbieten.

Die hier vorgestellten Händler bieten dir günstige Modelle und Marken-Akkuladegeräten. Hast du das für deine Ansprüche passende Ladegerät gefunden, kannst du sofort bei dem Händler deiner zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu Akkuladegeräten?

Zum Akkuladegerät selbst gibt es keine Alternative. Egal welcher Akku-Typ oder welche Bauart, ob Akkupack, Werkzeugakku oder Handyakku – alle müssen wieder aufgeladen werden.

Jedoch gibt es alternative Energiequellen statt des Netzbetriebes zur Stromversorgung der Akkuzellen. Diese haben wir in folgender Tabelle für dich zusammengetragen:

Alternative Beschreibung
Solarladegeräte Kleine Solarpanels erzeugen durch photovoltaische Zellen Strom aus der einfallenden Sonnenenergie. Der Strom wird dann in Powerbanks gespeichert und kann zum Laden von Handys oder Tablets genutzt werden. Jedoch hängt die Ladespannung stark vom Lichteinfall ab und ist inkonstant
Thermo-elektrische Generatoren Besonders für Outdoor-Freunde eignen sich thermo-elektrische Generatoren. Diese erzeugen durch Hitze mittels des Seebeck-Effekts elektrischen Strom der auch direkt verwendet oder in Powerbanks gespeichert werden kann.
Brennstoffzellen Diese Stromerzeuger stellen aus Methanol und Wasserstoff Strom her. Sie eignen sich nicht nur für das gelegentliche Laden, sondern können auch dauerhaft als Energiequelle genutzt werden.

Alle 3 beschriebenen alternativen Energiequellen sind besonders für Einsatz auf Reisen, beim Camping oder für andere Outdoor-Aktivitäten ohne Steckdose geeignet.

Am günstigsten und kompaktesten sind Solarpanels, jedoch sind diese leider auch am unzuverlässigsten.

Die thermo-elektrischen Generatoren sind 80 bis 400 Euro schon deutlich teurer, aber dafür können sie am Lagerfeuer konstant Strom erzeugen und sogar selbst kleine Räume beheizen. Die Brennstoffzellen eignen sich für Dauercamper oder lange Aufenthalte ohne Steckdose in der Nähe.

Wer nicht auf benzinbetriebene Generatoren zurückgreifen möchte, muss allerdings auch 2000 bis 4000 Euro investieren.

Wie funktioniert ein Akkuladegerät?

Um die Funktionsweise eines Akkuladegerätes zu verstehen, erläutern wir zuerst den Aufbau einer Akkuzelle. Diese besteht aus zwei Elektroden, einer positiv und einer negativ geladenen, sowie einem Elektrolyt, welches beide verbindet. Das Elektrolyt ist meistens eine Flüssigkeit, kann aber auch gelartig oder fest sein.

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Sind alle Ionen aufgebraucht ist der Akku leer. Das Akkuladegerät versorgt die beiden Elektroden mit Strom und es bilden sich durch chemische Reaktionen neuen Ionen die gespeichert werden können. (Bildquelle: Denny Müller/ Unsplash)

In diesem sammeln sich gelöste Ionen der Elektroden und werden dort gespeichert. Ist das Elektrolyt gesättigt, ist der Akku voll geladen. Schließt man nun einen Stromabnehmer, zum Beispiel durch das Einlegen des Akkus in die Fernseher-Fernbedienung, an, so wandern die gespeicherten Ionen von einem Pol durch den Abnehmer zum anderen und es entsteht ein Stromfluss.

Welche Akkus kann ich mit einem Akkuladegerät laden?

Prinzipiell können alle Akkus wieder geladen werden. Wichtig ist nur, dass nur für den Akku-Typ und die Akku-Größe passende und geeignete Akkuladegeräte verwendet werden um Überladungsschäden zu verhindern. Haushaltsübliche Akkuzellen der Größen AAA bis 9-Volt Block mit Nickel-Metahllhydrid (NiMh) und Lithium-Ionen können in den meisten Akkuladegeräten geladen werden.

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Die meisten technischen Geräte verfügen über einen eingebauten oder wechselbaren Akku. Herausnehmbare Rundzellenakkus können mit einem passenden Akkuladegerät aufgeladen und Kameras und Radios eingesetzt werden. (Bildquelle: Lucas Favre/ Unsplash)

Für besondere Bauformen, Werkzeug-, Handyakkus und Autobatterien gibt es spezielle Akkuladegeräte die auf die besonderen Eigenschaften der Akkus abgestimmt sind. Kfz-Batterien enthalten Blei und müssen mit besonderer Vorsicht und einem geprüften und geeigneten Akkuladegerät aufgeladen werden.

Wie lange benötigt ein Akkuladegerät für eine volle Akkuladung?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Jedoch lassen sich anhand einiger Parameter Ladezeiten abschätzen. Einige Akkuladegeräte, die den Ladezustand der Akkuzellen erfassen können, zeigen auch die voraussichtliche Ladedauer an.

Ein Beispiel: Ein herkömmlicher Mignon-Akku mit 2000 Milliamperestunden (mAh) Kapazität benötigt mit einem Ladestrom von 2000 Milliampere (mA) circa 70 Minuten zum vollständigen Laden.

Die wichtigsten Faktoren zum Abschätzen der Ladezeit sind die Kapazität des Akkus, der Ladestrom und der Ladezustand des Akkus. Je größer die Kapazität des Akkus ist, sprich wieviel Strom er speichern kann, desto länger dauert eine volle Aufladung. Ein höherer Ladestrom trägt dazu bei, den Ladevorgang zu beschleunigen.

Was ist der Memory-Effekt bei Akkus und kann ein Akkuladegerät diesen verhindern?

Der Memory-Effekt beschreibt den Rückgang der Ladekapazität von Akkus bei häufigen Teilladungen. Genauer gesagt, wird ein Akku sehr oft hintereinander nur teilweise entladen und wieder aufgeladen, dann erreicht er nicht mehr seine volle Speicherkapazität. Er “merkt” sich die durch das frühzeitige Aufladen benötigte Ladung und stellt nur noch diese zur Verfügung.

Durch volles Auf- und fast vollständiges Entladen kann dem Memory-Effekt vorgebeugt werden.

Dieser Vorgang tritt besonders häufig bei nickelhaltigen Akkus auf und wahrscheinlich auf Kristallisationsvorgänge im Elektrolyt zurückzuführen. Durch mehrmaliges volles Aufladen und fast komplettes entladen kann der Memory-Effekt teilweise wieder korrigiert werden.

Akkuladegeräte mit Entladefunktion, Erhaltungsladung und intelligenter Abschaltung beugen diesem Effekt vor und erhalten so die Maximalkapazität der Akkus und verlängern die Lebensdauer dieser.

Fazit

Bei der Wahl des richtigen Akkuladegerätes kommt es zunächst auf den Typ des Akkus an. Hier wird zwischen nickelhaltigen Akkus und Lithium-Ionen-Akkus unterschieden. Für jeden der beiden Materialtypen gibt es geeignete Ladegeräte und nur diese sollten verwendet werden. Einige intelligente Akkuladegeräte können dank Umschaltfunktion auch beide Akkutypen laden.

Einfache Akkuladegeräte ohne oder nur mit einer zeitgesteuerten Abschaltfunktion sollten stets überwacht werden und müssen manuell ausgeschaltet werden um ein Überladen der Akkus zu vermeiden. Intelligente Akkuladegeräte bieten neben der Abschaltautomatik noch weitere Funktionen zum Erhalt der vollen Akkuleistung und Überwachung des Ladestatus an.

Bildquelle: 96793931 / 123rf

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